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Titel
6045 Geboren in atomaren Zeiten 14.08.25
Vorschautext:
Geboren in atomaren Zeiten

Geboren in atomaren Zeiten
Wurde mir das Leben geschenkt:
Erster Frieden konnte sich ausbreiten,
So wurde alles zum Segen gelenkt.

Verschwunden die Weltkriegsleiden,
Wo Hass, Not und Tod gang und gäbe,
Der Diktator Reihen konnte abschreiten
Und das Land einziger Käfig voller Stäbe.

...
6044 Rollenumkehr 13.08.25
Vorschautext:
Rollenumkehr

Da steht ein Junge vor dem Alten
Und fühlt, den muss er sicher tragen,
Muss zuwendend den Erwachsenen fragen,
Wie das als Berater auszuhalten.

Offenbar erwartet Altes vom Jungen,
Dass der die Nachdenkrolle übernimmt,
Kompensatorisch, mit Engelszungen
Ihn auf Neuhoffnungen einstimmt.

...
6043 "Ach was" 13.08.25
Vorschautext:
„Ach was“

Sehr gerne erinnere ich mich
An meine frühen Kindertage,
Als mein Pate allzeit sich
Zuständig sah für jede Frage.

Lief ich damit an die Wand,
Wusste er sie umzuwenden:
Sein „Ach was“ und sein Verstand
Konnten mir Verstehworte senden.

...
6042 Noch immer weise 12.08.25
Vorschautext:
Noch immer weise

Noch immer weise
Und keineswegs leise
Den Bann zu brechen,
Darüber zu sprechen,
Wie es weitergehen soll
Ohne Grenzen und Zoll.

Da gilt es viel zu entwickeln,
Um zusammenzustückeln,
Was an Rettung längst gedacht,
...
6041 Das Goldene Zeitalter der Menschheit 12.08.25
Vorschautext:
Das Goldene Zeitalter der Menschheit

Wenn wir endlich als Menschheit begriffen haben,
Dass nur weltweiter Frieden uns weiterbringt
Bei unseren notwendigen Lebensvorhaben
Und sie sich im Anthropozän dazu aufschwingt,
Dass wir die Rettung des Lebens anpacken,
Werden wir künftig nicht weiter verzagen.

Dann wäre das Goldene Zeitalter angebrochen,
Wir hätten für Rettung viel Geld, freie Hand.
Aktiv hätten wir all jene Lösungen angesprochen,
...
6040 Ablösung 11.08.25
Vorschautext:
Ablösung

Ablösung vom Elternhaus kann schmerzhaft sein,
Eben nicht nur wegen des bisherigen Lebens und Weggangs:
Eine glückselige Kindheit bleibt zurück, die Eltern allein –
Erwachsenwerden trägt manchmal das Merkmal des Zwangs.

Natürlich gibt eine Menge an Möglichkeiten heute,
Mit modernen Medien Eltern verbunden zu bleiben.
Kinder wählen inzwischen sehr gern viele Leute:
Mit dem Smartphone kann man sehen und schreiben.

...
6039 Es gibt sie schon 11.08.25
Vorschautext:
Es gibt sie schon

Es gibt sie schon, die Machtbesessenen,
Die Herrschaftsbezogenen, die Nievergessenden,
Welche alles unter ihrer Kontrolle haben müssen
Und sich als Egomanen stets selbst begießen.

Für ihr Verhalten gibt es selten einen Grund,
Ihre despotische Aneignung gilt als ungesund,
Weil sie Minderwertigkeitskomplexe ausleben
Und sich damit immer wieder die Kante geben.

...
6038 Was immer trägt 10.08.25
Vorschautext:
Was immer trägt

Was immer trägt sind Zärtlichkeiten,
Streicheln, umarmen, liebende Hände.
Damit schwinden uns so viele Leiden
Und man gelangt wieder in Lebenswende.

Was immer trägt, das sind positive Worte,
Die uns aufbauen, damit wir wachsen können.
Sie verhindern Intrigen und Seelenmorde,
Denn wir wollen uns alle Freude gönnen.

...
6037 Es werden ja kaum noch 10.08.25
Vorschautext:
Es werden ja kaum noch

Es werden ja kaum noch feine Geschichten erzählt,
In modernen Filmszenen herrscht Auswendiglernen,
Heruntergerasselt diese Schnellsprache gewählt,
Damit sich ja keine Zuschauer entfernen.

Wie aus einem Maschinengewehr
Schießen hervor die Sätze in Salven.
Weniger Tempo wäre da tatsächlich mehr,
Früher gab es auch mal Rosen und Malven.

...
6036 Jedem sagt er oftmals dasselbe sogleich 09.08.25
Vorschautext:
Jedem sagt er oftmals dasselbe sogleich

Jedem sagt er oftmals dasselbe sogleich,
Denn er ist ein Freund im Menschenreich,
Überschüttet Mitarbeiter auch mit Lob,
Bleibt feinfühlig, handelt niemals grob.

Solch einen Vorgesetzten wünscht man sich gern
Auf Augenhöhe, der nicht herausstellt den Herrn,
Sondern verlässlich und zu jeder Lebenszeit
Über die pure Arbeit bleibt hilfsbereit.

...
6035 Vogelelternschicksal 09.08.25
Vorschautext:
Vogelelternschicksal

Der Vogelvater ist einer, den man liebt,
Denn er will den Nachwuchs fördern,
Der alles will und immer lauter piept,
Da gilt es Würmer zu befördern.

Also fliegt Vater und sucht nach mehr,
Er muss ständig mit der Vogelmutter
Nahrung herschaffen, das stresst sehr,
Denn durch die Hitze gibt es weniger Futter.

...
6034 Zweierlei Klimata 08.08.25
Vorschautext:
Zweierlei Klimata

Zur Heißzeit kann man fast nicht schnaufen,
Wird sich vielleicht die Haare raufen,
Wenn man fleißig bleibt und ohne Dank
Nicht mal erhält einen kühlen Trank.

Natürlich, Arbeit, die muss sein,
Das sieht auch jeder Bürger ein,
Doch besteht auch Arbeitsgeberpflicht:
Fleißige, die schindet man nicht!

...
6033 Berlin hat wirklich auch jene Ecken 08.08.25
Vorschautext:
Berlin hat wirklich auch jene Ecken

Gar manche bejammern die Hauptstadt,
Dass sie eben auch Schlimmeres hat,
Wodurch sie sich sehr unterscheidet
Von anderen, weil man dies neidet.

Ein Drittel Häuser, Wasser, Wald,
Schmuckstück, der Deutschen Seele Halt,
Wo man frei ist, ein jeder glaubt,
Jede Religion ist jedem überall erlaubt.

...
6032 Allerbestes Ruhekissen 07.08.25
Vorschautext:
Allerbestes Ruhekissen

Ein sanftes und gutes Gewissen
Lässt uns einschlafen ohne Seelennot,
Ist unser allerbestes Ruhekissen,
Und bewahrt uns vor dem Angsttod.

Wir Menschen brauchen den Schlaf
Um am folgenden Tag entspannt zu leben.
Unruhe bringt uns viel Ohnmacht
Mit einem gemütsmordenden Beben.

...
6031 Nicht oft 07.08.25
Vorschautext:
Nicht oft

Nicht oft habe ich mir erlaubt,
Mir Kritikasterei aufzuladen,
Weil dies nur die Ruhe raubt,
Zerstört den Schöpfungsfaden.

Wer lange fragt, geht lange irr,
Denn irgendwo ist immer einer,
Der Dich angreift, wild und wirr,
Darauf wartet wirklich keiner.

...
6030 Es gibt viel Abzocke im Netz 06.08.25
Vorschautext:
Es gibt viel Abzocke im Netz

Das Netz wirbt mit erfüllbaren Erwartungen
Und trägt nicht selten Menschen in seine Welt,
Indem es mit den attraktiven Aufwartungen
Nutzer auf Hoffnungsmöglichkeiten einstellt.

Dabei ist nicht Weniges nur vorgetäuscht,
Man erwartet ja viel zu viel vom Internet.
Mancher sieht sich am Ende getäuscht,
Weil er meinte, alle wären da nur nett.

...
6029 Das Netz langweilt 06.08.25
Vorschautext:
Das Netz langweilt

Da fällt man doch aus allen Wolken,
Welche Bilder uns im Netz verfolgen,
Manche KI-generierten Alltagsbilder,
Videos treiben es oft noch wilder!

Da sind Mädchen, die es gar nicht gibt
Und Frauen, welche ständig verliebt
Ihre Mantras in das Internet posten:
Wollen wir das denn wirklich auskosten?

...
6028 Bittere Freundschaft 05.08.25
Vorschautext:
Bittere Freundschaft

Gar mancher Schluck schmeckt bitter,
Wo Freundschaft Du erhalten wolltest,
Um mit viel Großzügigkeit und Flitter
Erhoffendes Dir gerne holtest:
Wer in den Weinkeller kann gehen,
Auf den müssten stolz auch andere sehen.

Deshalb mit Aufwartung und Gelage
Sollte die Näherung schon gelingen.
Doch Neider treibt immer die Frage,
...
6027 Es kommt der Tag 05.08.25
Vorschautext:
Es kommt der Tag

Es kommt der Tag,
Da werden wir erkennen,
Dass Namen, die wir nennen,
Oftmals sind nichts als Plag‘.

Uns ist zwar aufgetragen,
Für Frieden zu sorgen,
Doch wenn nicht glückt der Morgen,
Können wir nur noch verzagen.

...
6026 Mit den Mitteln von Sprache und Musik 04.08.25
Vorschautext:
Mit den Mitteln von Sprache und Musik

Mit den Mitteln von Sprache und Musik
Gegen die Sterblichkeit anzuschreiben
Und auf die Unsterblichkeit hoffen?
Mit diesen Mitteln mildern das Geschick,
Verdrängen die Todesnacht, um uns zu treiben
Dorthin und voran, wo wir das Leben getroffen.

Es bleibt ja stets bei diesem geringen Versuch,
Die Zeitgrenzen mit Kultur zu überwinden,
Um heimzubringen, was wir erschaffen,
...
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