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Titel
1944 Tanzwelten 01.12.19
Vorschautext:
Tanzwelten

Die älteste nichtsprachliche Ausdrucksform
Der Menschheit sind Bewegung und Tanz.
Ganz nackt und mit viel Schmuck, ohne Norm
Gab das Feuer dem Körper den Glanz,

Wenn sich Bänder und Muskeln fokusierten,
Zuschauer mittragend applaudierten,
Mitunter zum Mitmachen animierten
Und manche Tänzerin damit verführten.

...
1943 Drei Freundinnen 30.11.19
Vorschautext:
Drei Freundinnen

Sie nahmen die Dritte im Bunde
Mit in ihre Urlauberrunde,
Denn mit Geschick und Freundesblick
Gaben sie davon fröhliche Kunde.

Denn erst vor wenigen Wochen
War der Tod in ihr Leben gekrochen,
Als mit einem Mal mit großer Qual
Ihr Liebster zusammengebrochen.

...
1942 Und wieder 29.11.19
Vorschautext:
Und wieder

Und wieder lockt ein Wiegenfest,
Das eigene sogar,
Mit dem der Jahre letzter Rest
An Freuden ja nicht spar'.

Wie könnt' ich anders denn noch leben,
Als dankbarer denn je zu sein,
Ein großes Glas zum Himmel heben
Und trinken besten, roten Wein.

...
1941 Wolkenflöckchen 29.11.19
Vorschautext:
Wolkenflöckchen

Wie fehlen sie mir, die Wolkenflöckchen,
kommen in ihren weißen Söckchen
den ganzen Sommer dahergeschwebt
und haben sich jetzt schon überlebt.

Denn das Herbstgrau bewintert,
selbst wenn man tindert,
das Seelenkleid allemal –
man hat ja keine Wahl!

...
1940 Freundlichkeiten 28.11.19
Vorschautext:
Freundlichkeiten

In Freude steckt das Angenehme,
Nicht etwa das Vage, Vermeintliche:
Wenn Nähe sich die Zeit nähme,
Schwände rasch auch alles Feindliche.

Freundlichkeiten brauchen kein Flüstern
Hinter vorgehaltenen Händen.
Selbst nah, mit den Pferdenüstern
Können Tiere Freude aussenden.

...
1939 Mystifikationen 28.11.19
Vorschautext:
Mystifikationen

Kann man des Menschen,
Der den Erdkreis überwältigt,
Freundlichkeit begrenzen,
Wenn er nur alles behelligt?

„Gott kann man nicht denken,
Man kann ihn nur lieben!“
Können wir damit schenken
Den Freibrief allen Trieben?

...
1938 Naturwüchsigkeit 27.11.19
Vorschautext:
Naturwüchsigkeit

Finden wir zur Zeit noch die Wende,
Wenn alles schon in globalem Sein,
Wo ganz mobil und ohne Hände
Ein Überall kann ernsthaft sein?

Lassen wir es uns gefallen
Naturbande blind zu zerschneiden,
Dabei in völlig fremden Hallen
Auf Zentrifugalkräften zu reiten?

...
1937 Ein Problem der Gerechtigkeit 27.11.19
Vorschautext:
Ein Problem der Gerechtigkeit

Wer umverteilt und blind wegnimmt,
Der hat die Wirtschaft nicht begriffen:
Auf Neidhammelei gern getrimmt
Hat man in Taschen nur gegriffen.

Deshalb, mein Freund und Philosoph,
Gibt es nur eine gute Lösung,
Wenn wir uns nicht als gnadenlos
Verschreiben weiterer Fleißentwesung.

...
1936 Storchentreff 26.11.19
Vorschautext:
Storchentreff

Erst kommt allein das schöne Wesen
So elegant zum Grund geschwebt,
Wo ein sehr großer Weidenbesen,
Den Flusslauf immerzu belebt.
Der nächste Ort, die kleine Stadt
Liegt fernab von den Segelrunden,
Wo man an Störchen Freude hat,
Die an den Jahreslauf gebunden.

Nun kommen nach und nach die andern,
...
1935 Vereinnahmung 26.11.19
Vorschautext:
Vereinnahmung

Nicht jedem wird die Nahbarkeit
In seine Wiege schon gelegt,
Nicht jeder ist nähebereit,
Nur weil der Zeitgeist danach strebt.

Mitunter gibt es Menschenkinder,
Die wollen weiter schüchtern bleiben,
Sehen ihr Leben dann gelinder,
Wenn man sie nicht kann einverleiben.

...
1934 Feiertag 25.11.19
Vorschautext:
Feiertag

Mit Siebzig immer noch aktiv
Und ja am Tage niemals ruhen!
Weil sie auch nachts nur wenig schlief,
Griff morgens sie nach Wanderschuhen.

Bewegung ist ihr A und O,
Denn sie muss laufen, gehen, fahren
Und ist erst dann so richtig froh,
Wenn Wind packt sie an ihren Haaren.

...
1933 Zum Glück 25.11.19
Vorschautext:
Zum Glück

Zum Glück gehört ein wenig Herz,
Niemals der Neid, die Not, der Schmerz,
Die Augen offen, ohne Frust
Und finden hin zu tiefer Lust.

Dem Pech ein Schnippchen schlagen
Und daran nicht schwer tragen!
Der Liebsten gern zur Seite sein –
Das bringt uns BEIDEN Freude ein.

...
1932 Innovatorenschicksal 24.11.19
Vorschautext:
Innovatorenschicksal

Näher den Lösungen kommen,
Abschließen, was noch offen,
Immer auf Vollendungen hoffen –
Reiche Ehrungen dann bekommen.

So wird das Neue gefeiert,
Entfernt sich dadurch vom Styx,
Hebt sich heraus als Phönix,
Aus der Asche, die das befeuert.

...
1931 Eifersüchtig machen 24.11.19
Vorschautext:
Eifersüchtig machen

Menschen leben in Nöten,
Wo die Anerkennung nicht mehr gelebt:
Man tutet auf alten Tröten,
Wenn niemand zum Loblied mehr strebt.

Der Teufel will nur sein eigenes Ich,
Das schürt, Komplexe verbreitet,
Wo der Wille die Macht sieht und sich,
Weil Hass damit weiter verbreitet:

...
1930 Wertschöpfungskette 23.11.19
Vorschautext:
Wertschöpfungkette

Früher hatte man es gut:
Man püfte, was zu prüfen nötig.
Heute weiß man allzu gut:
Geld muss fließen – und zwar stetig!

Software kann man heut' einsetzen,
Damit der Kunde immer weiß,
Wenn man Teile muss ersetzen –
Auch zu einem guten Preis!

...
1929 Das Werden ist ein Menschenwerk 23.11.19
Vorschautext:
Das Werden ist ein Menschenwerk

Sieh die kleinen Händchen da,
Wo im Mutterleib ein Wesen,
Dem die Eltern sind so nah,
Um ihr Glück dort abzulesen.

Wieviel Hoffnung steckt im Kind,
Später, wenn die Augen schauen,
Wo Mutter und Vater sind –
Denn so wächst ihm sein Vertrauen.

...
1928 Wundersam 22.11.19
Vorschautext:
Wundersam

Die Zeit, so wundersam,
gibt uns die neue Hoffnung
und raubt uns manche Illusion.

Es bleiben uns
immer noch die Sterne
als vielsagende Harmonien
am nächtlichen Firmament,
erleuchten das Dunkel
wie die Sonne den Tag
...
1927 Wäre der Tag 22.11.19
Vorschautext:
Wäre der Tag

Wäre der Tag
nicht auch Geistbewegung,
wie könnte er dann
über die Nacht siegen
und unserer Seele
zum Freund
werden?


©Hans Hartmut Karg
...
1926 Wenn Liebe geht 21.11.19
Vorschautext:
Wenn Liebe geht

Wenn Liebe geht
stürzen die Berge ein,
kein Leuchten
umstrahlt mehr die Gipfel,
wo das Herz, wie erstarrt
zum Stillstand bereit.

Wenn Liebe geht
ist nichts mehr, wie es war,
keine Sonne leuchtet mehr,
...
1925 Wo Liebe kommt 21.11.19
Vorschautext:
Wo Liebe kommt

Wo Liebe kommt
hat jeder Blick nur noch ein Ziel
und lässt nicht locker,
spürt dabei wonniglich' Gefühl,
mit dem die Tore
sich öffnen hin zum Himmelsklang,
weil so der Liebesgott
zieht Kreise eng sodann.

Alles ist voll Erwartung
...
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