Profil von Horst Hesche

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Registriert seit dem: 23.12.2012

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Hallo, liebe Besucher meiner Seite!
Herzlich willkommen! Ich freue mich, wenn jemand meine Gedichte liest. Sie sind nicht unbedingt autobiographisch. Es ist eben Dichtung und Wahrheit. Sie enthalten Träume und Reminiszenzen an das Leben, Rührendes und Berührendes aber auch Trauriges oder Bewegendes über Zustände und Ereignisse in unser Gesellschaft.
Ich bemühe mich, Gedanken und Gefühle sichtbar aus zu drücken und den Menschen, das Leben und die Natur in den Mittelpunkt zu stellen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, liebe Grüße und beste Gesundheit!
Horst

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Anzahl Gedichte: 413
Anzahl Kommentare: 198
Gedichte gelesen: 478.754 mal
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Titel
393 Bist du Gott jemals begegnet? 07.05.19
Vorschautext:
Ja!
Das hab' ich erst nach 74 Jahren voll begriffen.
Ich habe ihn zwar nicht gesehen, aber ganz deutlich verspürt,
als der sowjetische Soldat unsere fünfzig Kühe für immer abholte.
Befehl ist Befehl!
Wer den nicht erfüllt, der ist des Todes.
Das galt auch für den Soldaten.

Mein Vater bat ihn:
"Gib mir wenigstens eine Kuh zurück für meine Kinder!"

Da stand der Soldat mit der Maschinenpistole vor der Brust.
...
392 teilnahmslos, gelangweilt 01.05.19
Vorschautext:
Ein Motor-Biker ist gestürzt
gleich nach der Kreuzung,
ist mit der Bordsteinkante kollidiert.
Er rappelt sich mit Müh' gleich auf
und ringt um Klarheit.

Sein Untersatz liegt angebeult nun auf dem Asphalt.
Es ist halb fünf
und hinter ihm in kurzem Abstand
steht schon die Staukolonne.
Alles glotzt.

...
391 Weißer Flieder 30.04.19
Vorschautext:
Ich schlug ganz weit die Fensterflügel auf.
Die Scheiben blitzten hell im Sonnenschein.
Vom nahen Busch zog Fliederduft herauf,
so herzerfrischend, aromatisch rein.

Vom feinen Duft ganz angenehm umhüllt,
stand ich gefesselt und gefangen.
Ein tiefer Wunsch hat sich erfüllt,
denn dieser Balsam war schon immer mein Verlangen.

Ich sehnte mich sehr oft danach
und träumte so von Jahr zu Jahre wieder.
...
390 Ein Engel kommt und wird dich halten! 26.04.19
Vorschautext:
Wenn vieles aus dem Takt gerät,
und alles grau wird in der Welt,
dann kommt er, der dich versteht,
dich in den Arm nimmt und dich hält.
Wärme wird dein Herz empfinden,
Ruhe wird die Seele finden!

Die Umarmung gibt Vertrauen,
ein Gefühl, beschützt zu sein,
lässt dich in die Zukunft schauen,
du bist froh, nicht mehr allein.
Engelsarme halten dich,
...
389 Immer wieder muss ich an dich denken! 22.04.19
Vorschautext:
Du wünschtest dir zu deinem
sechsten Geburtstag
einen Sarg
umkränzt mit Wiesenblumen
von der Hand deiner Geschwister
sowie
ein Bild von dir
im Kreise von uns allen
und ausreichend Platz für deine Puppe.

Doch unsre Mutter konnte selbst
den einfachsten Sarg nicht bezahlen.
...
388 Die Menschheit hat es nicht geschafft 19.04.19
Vorschautext:
Was uns're Welt letzt endlich ganz vernichtet
ist Folge unermesslich großer Selbstsucht,
die dazu Habgier, Hass und Unrecht noch gebärt
und die Vernunft ganz oft vergessen lässt.

Der Egoismus selbst ist unser aller Triebkraft,
wenn er mit der Vernunft die Waage hält,
der uns sonst friedlich stets am Leben hält
und Ansporn für den Fortschritt ist.

Doch wer in seinem Leben Macht errang,
auf welche Weise, wie auch immer,
...
387 Dieses Mittel macht mich frei! 12.04.19
Vorschautext:
Mein Gott, was ist mit mir nur los?
Ich kann mich nicht mehr konzentrieren,
bin richtig platt und hoffe bloß,
dies Übel schnellstens zu verlieren.

War es die graue Winterzeit,
ist es vielleicht sogar der Frühling?
Ist das der Grund für meine Müdigkeit,
dass ich schon wieder mit dem Schlaf ring?

Experten rieten mir zu einer Kur,
um meinen Korpus zu entgiften.
...
386 Meine angebliche Verwandschaft (Li.25) 28.03.19
Vorschautext:
Der blonden Maria aus Brand,
der mangelte es an Verstand!
Die sah mich kurz an
und sagte mir dann,
ich sei mit den Affen verwandt!
385 Nur so kam ich gleich auf die Beine! (Li 24) 21.03.19
Vorschautext:
Mein Dank für die Rettung in Blexen
mit einem Likör von drei Hexen!
Das war ein Gebräu
aus Wurzeln und Heu,
vermischt mit Urin und Gewächsen!
384 Na, ja, trotz Prügel war's doch sehr schön! (Li.23) 19.03.19
Vorschautext:
Von blöden Kerlen aus Bracht
bekam ich 'ne saftige Tracht.
Vermaledeit!
Wir war'n nur zu zweit
und haben bloß Liebe gemacht!
383 Sie wusste, wie man Männern hilft! (Li.22) 18.03.19
Vorschautext:
Ich zechte und schmauste in Pahlen
und konnte dafür nicht bezahlen.
Der Wirt war sehr kräftig
und schlug mich ganz heftig!
(Die Wirtin behob meine Qualen!)
382 Das wollte ich wirklich erreichen! (Li. 21) 17.03.19
Vorschautext:
Ich liebte die Betty in Rieder,
der sang ich die lieblichsten Lieder!
Die war so gelöst
und hat sich entblößt,
ihr war selbst der Tanga zuwider!
381 Du bleibst in meinem Herzen für immer! (Li 20) 17.03.19
Vorschautext:
Wir irrten in Liebe durch Rieder,
berauscht von dem blühenden Flieder.
Wir waren betört,
uns hat nichts gestört,
wir schwebten in Wollust danieder!
380 Warum zeigten die Frauen plötzlich kein Interesse mehr an mir? Li.19) 16.03.19
Vorschautext:
Ich war doch der Schönste in Frose
und zeigte manch männliche Pose.
Ein Band riss entzwei,
da stand ich ganz frei
für Fotos ganz ohne die Hose!
379 Die Liebe geht vor, selbst, wenn die Küche brennt! (Li 18) 15.03.19
Vorschautext:
Wie schön war es damals in Bretten!
Ich brutzelte Riesenbuletten.
Da rief mich die Maxi.
Die kam mit dem Taxi.
Die Küche war nicht mehr zu retten!
378 Ein Ochse! (Li.17) 14.03.19
Vorschautext:
Ich radelte lässig nach Balkum,
doch plötzlich, da machte es "wumm "!
Was war nur geschehn?
Ich hab nichts gesehn!
Ich fuhr einen Ochsen glatt um!
377 Mit einem langen Knüppel! (Li. 16) 14.03.19
Vorschautext:
Die schöne Marie von der Küste,
die hatte ich längst auf der Liste!
Ihr Vater sah rot!
Der hat mich bedroht!
Da schwanden gleich alle Gelüste!
376 Dort taute ich ganz schnell auf (Li.15) 13.03.19
Vorschautext:
Der Tag ging zur Neige in Derne,
da sah ich ein Licht aus der Ferne.
Mir war damals kalt,
d'rum machte ich Halt
im Haus mit der roten Laterne!
375 Keine Dummheiten! Sonst . . .! (Li.14) 12.03.19
Vorschautext:
Ich kannte Frau Gräfin aus Lange.
Die war eine Dame von Range!
Ich blieb über Nacht,
war bestens bewacht,
sie ließ aus dem Korb ihre Schlange!
374 Schwarz, groß und glitschig (Li.13) 11.03.19
Vorschautext:
Ich machte einst Rast kurz vor Necken
und ließ mir mein Schinkenbrot schmecken.
Da merkte ich was.
Mein Hintern war nass!
Ich saß auf zwei schleimigen Schnecken!
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