| Titel | ||||
|---|---|---|---|---|
| 689 | Winternacht | |||
|
Vorschautext: Sehr kalt ist es eben Es lässt dich erbeben, wenn du ein Obdachloser bist und es dazu noch Winter ist. Wie soll ich da leben? Das wird mein Verderben Ich komme in Not. Ich will noch nicht sterben. Mir droht hier der Tod. Es gab kein Erbarmen. ... |
||||
| 688 | Der Abschied | |||
|
Vorschautext: Mario Eijs * gewidmet. Dem Schicksal ist es zu zuschreiben. Kein Mensch ist immer schuld daran. Es wird uns unergründlich bleiben, wieso die Krankheit siegen kann. So ist es Mario ergangen. Er war in seiner Welt gefangen. Ein guter, lieber Mensch. Er mochte Tiere, half sie pflegen. Viel Dankbarkeit kam stets zurück. ... |
||||
| 687 | Wenn sich zwei Hände . . . | |||
|
Vorschautext: Wenn sich zwei Hände liebevoll berühren, wenn still, in Harmonie, Verlangen spricht, dann ist der echte Wille zu verspüren für einen Liebesbund, der nie zerbricht. Wenn Hände von Verliebten sich berühren, da liegt die Welt im gold'nen Sonnenschein. Amor wird beide in sein Reich verführen. Der Liebesrausch wird heiß und traumhaft sein. |
||||
| 686 | Malerei und Melodien | |||
|
Vorschautext: Mit dem Frühlingserwachen erklingen erneut Melodien aus den blühenden Gärten und Feldern. Die Natur singt ihr Lied, das berührt und erfreut, Sinfonien durch den Wind und das Rauschen der Bäume. In dem leuchtenden Glanze der Blumenwelt liegt Zauberei, die begeistert durch Vielfalt und Farben. Malerei, die bedrückenden Missmut besiegt, Kolorit in den munteren Hallen des Frühlings. |
||||
| 685 | Wir zwei | |||
|
Vorschautext: Ich weiß, dein Wort ist immer gut gemeint. Du kannst voll Empathie mit mir empfinden. Es ist auch das Gemüt, das uns vereint. Du hast ein Herz, das rechte Wort zu finden. Ich wünsch' es sehr, dass dieses Glück uns scheint. Es möge uns ganz fest für immer binden. Mein Dank für jedes liebe Wort von dir! Ich bitte dich, mein Stern: Komm tanz mit mir! |
||||
| 684 | Und du kannst wieder glücklich sein | |||
|
Vorschautext: Schau nur! Welch' ein Regenbogen, der die Gewitterwolken überwandt. Meine Ängste sind verflogen durch das schöne Farbenband. Blitz und Donner sind verzogen. Ein Zufall brachte wieder Glück Der farbenfrohe Regenbogen gab uns das Lächeln so zurück. Manchmal droht ein Ungemach im Leben. Verschwunden ist der Sonnenschein. ... |
||||
| 683 | Erinnerung am Friedhofsweg | |||
|
Vorschautext: Trübe Tage sind nur noch geblieben. Ich bringe Tannengrün für meine Lieben. Lautlos fällt ein letztes Blatt herab. Ich bleibe stehn vor manchem Grab. - Hier, gleich rechts – ein schmerzlicher Ort, der kleine Maik ( 1982 – 1990 ) furchtbar missbraucht und dann noch Mord! Viele Jahre gingen seit dem vorbei. Der Mörder ist schon längst wieder frei, erfreut sich am schönen Leben. Ein Engel kniet hier an dem Grab ... |
||||
| 682 | Helft! | |||
|
Vorschautext: Freetown, Sierra Leone, September 2014 Dort auf der Straße liegt sie, von der Krankheit danieder gestreckt, in Staub und Dreck, nur noch ein Knochengerippe. Einen Arm hält sie im Todeskampf noch krampfhaft nach oben, ihr Gesicht flehend zum Himmel gerichtet. Ein letztes Rufen nach Hilfe. Doch Passanten umgehen den Ort. ... |
||||
| 681 | Lampionsfest am Martinstag | |||
|
Vorschautext: Wir kommen, wenn's dunkelt, im Lampionschein. mit Eltern, Geschwistern und Polizei. Das wird wieder lustig und kunterbunt sein. Mit Freude und Frohsinn sind wir heute dabei. Den Umzug führt Martin dort vorne an. Der hat auch ein Herz und zeigt immer Erbarmen. Der ist ein wirklicher Edelmann. Er hilft auch den Schwachen, besonders den Armen. Mit frohem Geplapper bei Ampelschein, da trapsen wir munter durch unsere Stadt. ... |
||||
| 680 | Selber schuld! (Limerick) | |||
|
Vorschautext: Ach, ja, die Susanne aus Büren. die wollte ich richtig verführen! Es wurde nichts draus. Sie schmiss mich hinaus! Ich hatte zu blöde Allüren. |
||||
| 679 | Meine netten Sprüche waren ihr nichts wert! (Limerick) | |||
|
Vorschautext: Ich warb um die Betty aus Schleiden. Die wollte sich nicht gleich entscheiden. Sie sah an mir runter und forderte munter, ich solle mich erst mal entkleiden. ps /: Kleine Nebenbemerkung noch dazu: Ich hatte mir extra für sie drei liebe Worte, den schönsten Spruch der ganzen Welt unterhalb des Bauchnabels unter Schmerzen einstechen lassen. Das war ihr alles zu wenig! Ich musste gehen! Welch' ein Unrecht in dieser Welt! |
||||
| 678 | Gedenken an ein Dichterherz | |||
|
Vorschautext: Für Alke Still war der Tag, traurig die Stunde als Deine Kraft sich dem Ende zu neigte. Musen besuchten, umarmten und führten Dich fort weit in die Tiefen des Weltalls. Doch der Morgen brachte Dein Herz uns zurück. Die Sonne lässt es ganz himmlisch erstrahlen. Sie setzt Deine Verse und Strophen der Lyrik, wie Du es gewünscht hast, ... |
||||
| 677 | Das Glück | |||
|
Vorschautext: Grau in grau, der Himmel ist verhangen. Stadtlaternen spenden fahles Licht. In vielen Herzen wächst Verlangen nach Wärme, die die Einsamkeit durchbricht. Der Samariter-Bus steht dort am Haus, bringt Hilfe in der größten Not. Obdachlose gehen 'rein und raus mit heißem Tee und einem Happen Brot. Den Olaf quält ein offnes Bein. Die Wunde sieht ganz grässlich aus, ... |
||||
| 676 | Fromme Wünsche oder Möglichkeit? | |||
|
Vorschautext: Ganz unbewusst hielt ich im Schritte ein, die große Kirchentür stand hier heut' offen. Ich ging erwartungsvoll hinein und war von ihrem Lichterglanz betroffen und eine Stille lag in diesem Raum. In einem seitlichen Portal stand golden glänzend eine Kerzenstele. Gedämpftes Licht lag hier im Saal und tiefe Ruh' empfand hier meine Seele, als wäre alles nur ein Traum. ... |
||||
| 675 | Dir und allen Kindern | |||
|
Vorschautext: Es schlummert sanft an deiner Brust und wird Geborgenheit jetzt finden. Dein Mutterherz wird so mit Lust sein höchstes Glück empfinden. Ein Englein liegt in deinem Arm, so klein und zart und hilfsbedürftig. Du schützt es sicher, hältst es warm. Dein Kind – es ruht so still und friedlich. Ich wünsche allen Kindern dieser Welt viel Liebe, Schutz und Wohlergehen! ... |
||||
| 674 | Der indische Elefant Raju weinte | |||
|
Vorschautext: Gnädiger Gott, verehrter Ganesha, wie konntest Du schweigen? Hast Du das schreckliche Elend des Raju niemals vernommen? Hilflos, schon seit Kindheit gefangen – ein trauriges Schicksal! Ohne Mutter und fern von der Herde, düster und einsam waren die Jahre, ewig nur Hunger und furchtbare Schmerzen! Gnadenlos schlug und schlug der Mahout auf schmerzhafte Stellen, schlug auf den Kopf, auf seine Augen, auf eiternde Wunden bis, von Schmerzen betäubt, der eigene Wille versiegte. Zusätzlich quälte man ihn durch Lärm und mit brennenden Fackeln. Stachlige, eiserne Fesseln bewirkten entsetzliche Narben. Jegliche Regung ließ ihn die scharfen Dorne verspüren. Fünfzig lange Jahre Martyrium - welch' ein Verbrechen! ... |
||||
| 673 | Von wegen Gespenster | |||
|
Vorschautext: Ein Kater quarrt des Nachts vom Dach. Die Nachbarstochter wurde wach und schlich ganz sacht zum Fenster. Ein dunkles Monster flog vorbei. Sie meint, sie sah Gespenster. Ihr Körper wurde schwer wie Blei. Sie stürzte hin. Es gab Geschrei. War etwas angebrochen? Das fühlte sich ganz schmerzhaft an, es war der Steißbeinknochen! ... |
||||
| 672 | Flora! Du bist meine Hoffnung | |||
|
Vorschautext: Flora! Mit Sehnsucht wirst du von mir schon lange erwartet, feuchte Kälte quält lähmend mein trübes Gemüt. Endlich fand der Streit mit dem Winter ein glückliches Ende und die Sonne strahlt über ihr volles Gesicht. Lachend, im Frühlingsgewande, bringst du die Erde zum Blühen, Schneeglöckchen zittern im Wind, leuchten vernehmbar im Grün. Krokusse öffnen ihre Kelche im Lichte der Sonne, locken mit Farbenpracht brummende Gäste zu Tisch. Dohlen lassen sich krächzend im frischen Saatbeet hernieder hoch, in Formation, kehren die Gänse zurück. Schäumend ergießt sich eiskaltes Wasser aus Quellen im Berge, stürzt die Felsen herab, formt sich zum reißenden Fluss. ... |
||||
| 671 | Fliegt hin zum Ozean der Liebe! | |||
|
Vorschautext: Ein junges Brautpaar lässt zwei Tauben in die Freiheit. "Fliegt! Fliegt hin in's weite Reich, zum Ozean der Liebe! Nehmt uns're Rosen mit als Zeichen der Verbundenheit, als Teil von uns'rem großen Glück und uns'rer Liebe. Tragt diesen Gruß in alle Welt, damit auch and're glücklich sind. ... |
||||
| 670 | Der wollte doch nur sticheln! (limerick 3) | |||
|
Vorschautext: Die Anna-Sophia aus Aden, die fuhr an die See um zu baden. Da gab' ein Geschrei! Mit Spaß war's vorbei! Ein Stichling biss ihr in die Waden! |
||||