Profil von Horst Hesche

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Registriert seit dem: 23.12.2012

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Hallo, liebe Besucher meiner Seite!
Herzlich willkommen! Ich freue mich, wenn jemand meine Gedichte liest. Sie sind nicht unbedingt autobiographisch. Es ist eben Dichtung und Wahrheit. Sie enthalten Träume und Reminiszenzen an das Leben, Rührendes und Berührendes aber auch Trauriges oder Bewegendes über Zustände und Ereignisse in unser Gesellschaft.
Ich bemühe mich, Gedanken und Gefühle sichtbar aus zu drücken und den Menschen, das Leben und die Natur in den Mittelpunkt zu stellen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, liebe Grüße und beste Gesundheit!
Horst

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Anzahl Gedichte: 403
Anzahl Kommentare: 197
Gedichte gelesen: 470.722 mal
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Titel
283 Ein grinsendes Skelett im Orthopädenkabinett 14.12.16
Vorschautext:
Das Handy schrillt. "Ja, hallo! Wer?
Ja, ja, ich bin der Herr Gronjehr!"
"Die Svenja hat ihr Bein verletzt!"
"Verstaucht, verrenkt, ganz grob geschätzt!"

Ich fuhr sofort zur Schule hin,
von dort zum Doktor Wiedekinn.
Nach einer Stunde Wartezeit
da war es schließlich dann so weit.

Auf Krücken ging mein Kind hinein.
Der Doc. nahm uns in Augenschein.
...
282 Nebel, Nebel! Die ganzen Tage nur noch Nebel! 07.12.16
Vorschautext:
Vor feuchter Kälte ist der Tag erstarrt
und selbst die Rabenvögel schweigen.
Wenn diese Welt im trüben Grau verharrt,
lässt sich die Sonne niemals zeigen.

Durch Nebel dringt diffuses Licht.
und Raureif schimmert an den Zweigen.
Kein Hund und auch die Katze nicht,
wird sich bei solchem Wetter zeigen.

Auch ich verdrücke mich dann gern,
zu sehr gequält von der Migräne,
...
281 Ein liebes Wort 01.12.16
Vorschautext:
Mein Freund ist schwer vom Leid betroffen.
Wie kann ich ihm zur Seite stehn?
Soll ich nur warten und nur hoffen,
es wird von selber schnell vergehn?

In vielen Fällen hilft das Wort.
Es spendet Trost und lindert deine Sorgen.
Es trägt den Kummer langsam fort.
Du fühlst dich wieder sehr geborgen.

Ein liebes Wort tut oft so gut.
Es heilt und lindert arge Schmerzen.
...
280 Können Männer etwa eitel sein? 22.11.16
Vorschautext:
Herr jeh, das erste graue Haar,
das ich in meinem Schnurrbart sah!
Ich riss es aus, doch was geschah?
Nach jeder Woche war's gleich doppelt da!
So durfte das nicht weiter gehn!
Da musste etwas schnell geschehn,
zumal der linke Schnauzer nur betroffen war.
Rechts schwarz und links mit grauem Haar?
Ich färbte ihn mit Kohle ein.
Er glänzte wieder schwarz und fein.
'Nen Schmatzer gab's für Frauchen, früh am Morgen,
dann fuhr sie los, ganz ohne Sorgen
...
279 Die Sehnsucht ruft 06.11.16
Vorschautext:
Du gingst fort.
Bedauern folgt jetzt deiner Spur.
Verlassen wirkt nun dieser Ort,
der so viel Licht von dir erfuhr.

Du bist fort.
Vergangen ist die schöne Zeit.
Es ruft die Sehnsucht hier und dort
nach Tagen der Vergangenheit.

© 06.11. 2016 Horst Hesche
278 Empfindungen und Gefühle mit weißer Kreide auf Asphalt 26.10.16
Vorschautext:
Da war ein Bild mit einem Ehepaar
von Kinderhand mit weißer Kreide,
das ich auf schwarzem Asphalt sah.
Ich interessierte mich für beide .

Hier, links im Bild das Mondgesicht,
das ist der Vati von dem Kleinen.
Der dicke Bauch hat sein Gewicht,
doch steht er fest auf seinen Beinen.

Und rechts im Bild, ein Kugelkopf,
doch hier mit krausen Haaren,
...
277 Limerick (85) 18.10.16
Vorschautext:
Mit manchen komme ich nicht klar
(85)
Das Luder war wohnhaft in Meißen,
hat "Halligalli" geheißen.
Sie hat mich verletzt,
mein Nachthemd zerfetzt
und wollte mich schließlich noch beißen!
276 Zwei Herzen - ein Verlangen 17.10.16
Vorschautext:
Mir war, als hörte ich den Ruf von dir.
In deinen Augen lag ein warmer Schimmer.
Ich rang in mir mit der Begier.
Ich wollte dich, nur dich für immer!

Da war viel Sinnlichkeit in deinem Blick.
Wir hüllten uns in atemlosen Schweigen
und spürten beide unser großes Glück,
doch konnten es der Außenwelt nicht zeigen.

Die Sonne schien uns beiden in's Gesicht,
als wollte sie uns etwas Schönes sagen.
...
275 Wenn Chrysanthemen wieder blühen 14.10.16
Vorschautext:
Der Herbst kam diesmal angebraust
im grässlich feuchten Kleide,
hat Busch und Bäume wild zerzaust,
der schönen Welt zu Leide.

Doch lange währte nicht das Treiben.
So konnte es nicht ewig bleiben.
Und da begann der Herbst mit Sonnenstrahlen
ein buntes Wunderwerk zu malen
im Buchenwald und auf der Heide.

Bei aller Schönheit spürte ich
...
274 Mein Dank an die Natur 09.10.16
Vorschautext:
(Siziliane)

Ich fühl' mich wohl an warmen Sommertagen,
die früh mit einem Morgenrot beginnen.
Da bin ich voll von glücklichem Behagen
als wär' die Sonne tief in mir darinnen.
Ich möchte der Natur mein Danke sagen,
von ganzem Herzen, allen meinen Sinnen!
Der Wind mag es in jede Richtung tragen
und so kann dieser Ruf noch mehr gewinnen.

© 09.10.2016 Horst Hesche
273 Als das Mondlicht die Finsternis durchbrach 07.10.16
Vorschautext:
(Aus der Märchenstunde für große und kleine Kinder)

Ganz still im Dämmerschlaf lag einst der See.
Aus seiner dunklen Tiefe stieg mit grauen
Seidenschleiern leicht umhüllt, die junge Fee,
um hoch zum Himmel auf zu schauen.

Da brach die dunkle Wolkendecke auf
und silbern fielen Mondlichtstrahlen nieder.
Ein helles Wasserleuchten folgte drauf.
Die Fee sang ihre sanften Mondscheinlieder.

...
272 Sobald ich an dich denke 04.10.16
Vorschautext:
Die Abendwolken ziehn vorüber,
genau so, wie es damals war.
Erinnerungen gehn darüber,
wie schön es war im letzten Jahr.

Ich sah dich in Gedanken wieder,
mein lieber Stern, mein Sonnenschein!
Ein Lichtstrahl fiel soeben nieder.
Ach könnte es wie früher sein!

Die Abendluft lässt mich versinken
in einem Trance von Einsamkeit.
...
271 Lausche auch du dem Zauber der Musik! 29.09.16
Vorschautext:
An manchem Tag, den ich verbrachte,
in Unruh und mit Sehnsuchtsqual,
da ging's mir schlecht. Ich dachte:
Was rettet mich aus diesem trüben Tal?

Da hörte ich ein wunderbares Singen.
Der Stimme gilt mein Dank und Lob,
die sich wie eines Condors weite Schwingen
ganz hoch hinauf, auf eine Himmelsbahn erhob

und so, bei Segelflug im Kreise
ein Bild der Freiheit mir gebar.
...
270 Für meine letzte Rose dieses Sommers 26.09.16
Vorschautext:
Vögel entschwinden. Sie gehen auf Reise.
Langsam verändert der Tag sein Gesicht.
Goldgelbe Blätter fallen schon leise.
Lautloser Abschied von Wärme und Licht.

Wärmende Strahlen durchfluten noch immer
Bäume und Sträucher in meinem Hain,
zaubern den Äpfeln den rötlichen Schimmer,
lassen vor allem auch mich nicht allein.

Dort an der Mauer im sonnigen Garten
blüht eine Rose, so einzig und schön.
...
269 Limerick! (65) 19.09.16
Vorschautext:
Ja, ja, mein Hamburg!
(65)

Mein Hamburg, ich lieb dich so sehr!
Es zieht mich das letzte mal her.
Ich bleibe dir treu,
doch sage "Ahoi!"
und stürz' mich kopfüber ins Meer.

© 19.09. 2016 Horst Hesche
268 Von den Menschen einfach vergessen 15.09.16
Vorschautext:
Da lag die einst so beliebte Sängerin.
Die Liebe des Publikums,
von der sie atmete, für die sie sang
war seit langem dahin.

Durch die Einsamkeit ist sie seelisch erkrankt
und die Armut tat ihr übriges dazu.
"Du bist einfach vergessen"
lautete wortlos das Urteil.

So lag sie jetzt hier auf der Bahre.
Die junge Pflegerin nahm ihre Hand.
...
267 So lang' ich noch lebe 08.09.16
Vorschautext:
So lange ich atme, bin ich noch Mensch
mit Gefühlen, Wünschen und Rechten.
Auch wenn ich schon alt bin
und krank bin mit Schmerzen,
ich habe noch Freude!

Ich freu' mich, zu leben
mit meinen Lieben
von Stunde zu Stunde,
von Tag zu Tag.

Ich freu' mich
...
266 Nächtliches Schauspiel der Perseriden 14.08.16
Vorschautext:
(Wie ich selbst das Fliegen lernte)

Clameniden, Astroiden?
Ach, wie heißen sie noch mal?
Petrusiden, Perseriden?
Ist auch schließlich ganz egal!
Die Metroiden fliegen wieder
zu uns, auf unsre Erde nieder.

Das Schauspiel wollt' ich gern erleben,
wenn nachts die Feuervögel ziehn,
sie sich auf weiten Flug begeben
...
265 Sommerregen 08.08.16
Vorschautext:
Hörst du die Melodie?

Feinen Regen hör ich rauschen
klanglich schlicht und leicht pathetisch,
lässt mich seltsam gerne lauschen,
Wehmutstöne, so elegisch.

Aus der Rinne springt es munter,
gluckst und plätschert fast dämonisch,
färbt sich virtuos mitunter,
eindrucksvoll und sehr melodisch.

...
264 Unsere Zeit - das 21. Jahrhundert 05.08.16
Vorschautext:
Wie groß ist oft das Leiden.
Die Gründe sind zum größten Teil bekannt.
So manches ließe sich vermeiden
durch etwas mehr Vernunft und mehr Verstand.

Der eine kifft und kann's nicht lassen.
Der andre rast und fährt sich tot.
Der Dritte ist vom Glück verlassen,
sein Spieltrieb treibt ihn in die Not.

Viel schlimm're Dinge gibt es täglich.
Mich graust es, wenn ich davon hör'.
...
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