Profil von Horst Hesche

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Hallo, liebe Besucher meiner Seite!
Herzlich willkommen! Ich freue mich, wenn jemand meine Gedichte liest. Sie sind nicht unbedingt autobiographisch. Es ist eben Dichtung und Wahrheit. Sie enthalten Träume und Reminiszenzen an das Leben, Rührendes und Berührendes aber auch Trauriges oder Bewegendes über Zustände und Ereignisse in unser Gesellschaft.
Ich bemühe mich, Gedanken und Gefühle sichtbar aus zu drücken und den Menschen, das Leben und die Natur in den Mittelpunkt zu stellen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, liebe Grüße und beste Gesundheit!
Horst

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Anzahl Gedichte: 418
Anzahl Kommentare: 199
Gedichte gelesen: 483.832 mal
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Titel
258 Ob groß, ob klein - ich freu' mich so 26.06.16
Vorschautext:
Ich hielt das Glück in meiner Hand,
doch bald war ich es wieder los.
Ein Augenblick, ein Lächeln bloß,
ich hab's zu spät als Glück erkannt.

Und dennoch bleib' ich weiter froh
und träume schon vom nächsten Glück.
es kommt bestimmt zu mir zurück!
Ich sing' ein Lied und freu' mich so!

© 26. Juni 2016 Horst Hesche
257 Serenade zur Nacht 22.06.16
Vorschautext:
Mit jedem späten Glockenschlag
muss sich die Zeit zum Abend neigen.
Es sinkt ein warmer Sommertag
in dunkle Nacht und abgrundtiefes Schweigen.

Die Blumen schließen ihre Kelche zu.
Vom Wald her zieht allabendliche Kühle.
Die späte Stunde bringt die Ruh'
besänftigt Emotionen und Gefühle.

Als dunkler Schatten senkt sich jetzt ganz sacht
die Einsamkeit auf wache Herzen nieder,
...
256 Augen im Meer 21.06.16
Vorschautext:
Ich warf eine Rose ins Meer.
Da schauten zwei Augen mich an.
Nicht zwei,
es waren vier.
Es wurden zehn,
hundert.
Es wurden hunderte,
wurden tausend,
tausende,
-zig tausende!
Augen der Armut,
der Hoffnung und Sehnsucht
...
255 Ein Sommertag nach dem Gewitter 16.06.16
Vorschautext:
Tropische Schwüle ließ alles ermatten,
hüllte das Leben in flimmerndes Licht.
Trostlose Bilder von Tieren im Schatten,
atmeten schwer und regten sich nicht.

Weit in der Ferne zwei Wolken dort schwebten,
näherten sich, wie der Wind, so geschwind,
bis dann gleich Himmel und Erde erbebten
und es mit Donnern zu regnen beginnt.

Wie sie gekommen, so zogen sie weiter.
Alles erwachte und atmete auf.
...
254 Mondnacht im Frühling 05.06.16
Vorschautext:
Dieses Gedichtlein widme ich all' jenen
ungewollten "Nachtschwärmern",
die auf Grund ihres Alters,
einer Krankheit oder wegen Trauer,
na, gut, meinetwegen auch wegen Liebeskummer,
nachts keine Ruhe finden.

Dunkles Gemäuer mit nächtlichem Schweigen,
Stille ruht mystisch und Friede zieht ein.
Nur noch die Sterne, die freundlich sich zeigen,
leuchten vertraulich mit himmlischem Schein.

...
253 Mein Weg zu einem bisschen Glück 03.06.16
Vorschautext:
Ich fuhr nach schwülen Maientagen
durch eine regenfrische Blätterwelt
und wurde dabei fort getragen
durch Haine und ein Ährenfeld.

Direkt am Wege blühten Heckenrosen.
Ihr zarter Engelsduft verführte mich.
Ich wollt' sie küssen und liebkosen,
doch nein - die Lieben wehrten sich.

Das Ährenfeld wog hier ganz leise
und drum herum die bunte Pracht.
...
252 Der erste Frühlingsmorgen nach dem Krieg 23.05.16
Vorschautext:
9. Mai 1945

Es war ein sonderbares Wolkenglühen
am erste Morgen nach dem Krieg.
Totenstille über den Ruinen.
Der ganze Osten feuerrot.

Mauerreste ragten schwarz zum Himmel,
Berge voller Häuserschutt,
zerstörte Panzer und Geschütze,
Straßensperren noch vermint.

...
251 Wiedersehen mit dem Frühling 20.05.16
Vorschautext:
Ich traf dich wieder dieses Jahr.
Du standst geschmückt mit dem Geschmeide,
das schöner noch, als damals war.
Du bist die Königin in diesem Kleide.
Ganz wunderbar und blütenklar,
die Welt in feiner, bunter Seide.

Ein Glücksrausch fuhr durch meine Brust,
wie schön ist doch das Leben!
Vergiss dein Leid, so manchen Frust,
der Frühling lässt die Seele wieder beben.
Er schenkt dir Liebe, Glück und Lust,
...
250 "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!" 16.05.16
Vorschautext:
Mit meinen Schülern bin ich oft nach Weimar gefahren.
Es war immer ein Erlebnis in all den Jahren.
Im Staatstheater haben wir den weisen Worten des Nathan gelauscht.
In Belvedere waren wir von der herrlichen Natur berauscht.
Ein Rundgang durch das Haus am Frauenplan,
ein Besuch der kulturellen Stätten Weimars hat uns immer gut getan.

Den Opfern der faschistischen Gewalt
galt unser Besuch des KZ Buchenwald.

Stacheldrahtzaun
Appellplatz
...
249 Zauberhafte Frühlingszeit 09.05.16
Vorschautext:
Edel blüht im Hain der Flieder,
leuchtet weiß im Frühlingskleid.
Licht und Wärme kehren wieder.
Zauberhafte Frühlingszeit!

Apfelbäume schon verblühen.
Blütenblätter weht der Wind.
Möchte tanzen, mich bemühen,
frei zu sein, wie sie es sind.

Schau nur,
welche Farben uns umgeben,
...
248 Dreh dich, dreh dich, buntes Windrad! 02.05.16
Vorschautext:
Von lieben Kindern (2 bis 5 J.)

Buntes Windrad
lass dich treiben,
lustig, lustig
mit dem Wind,
denn wir Kinder
wollen bleiben,
schnell und emsig,
wie wir sind!

Liebes Windrad
...
247 Hey du, schöne Waldohreule ! 30.04.16
Vorschautext:
Ich finde dich verdammt sympathisch
mit deinem schmucken Kugelkopf
und deine Augen sind dramatisch,
bezaubernd schön für deinem Schopf.

Der krumme Schnabel zeigt hernieder
dort mittendrin im Mondgesicht,
umrahmt von zartem Flaumgefieder,
das seltsam glänzt im Dämm'rungslicht.

Du sitzt im plusterweichen Kleide
dämonisch still dort auf dem Ast.
...
246 Doch ihre Seelen schrei'n und weinen 25.04.16
Vorschautext:
Geliebtes azurblaues Mittelmeer,
du trennst die Völker und verbindest.
Du wirst zum Helfer in der größten Not.
Die Ärmsten aller Herren Länder,
sie führt ihr weiter Weg zu dir.
So mancher findet dabei leider auch den Tod.

Ihr großer Wunsch nach sich'rem Schutz und Frieden
versinkt sehr oft in deiner Flut
und bald verstummt ihr leztes Röcheln.
Du nimmst sie mit in's tiefe, dunkle Reich des Todes.
So löschen deine Wogen jede Hoffnung
...
245 Wie ich zum Affen wurde 22.04.16
Vorschautext:
(Nach einem eigenen halbwegs wahrheitsgetreu geschilderten Erlebnis)

Ich ging im Walde so dahin,
da weckte sich mein dritter Sinn.
Ein Duft im Wald ! Oh Backe!
Es roch nach Schweinekacke!

Durch hohes Gras entfernte sich
ein Wildschwein groß und gruselich.
Durch Büsche brach die Bache.
Ich hatte Angst vor Rache.

...
244 Die Geschichte von den zwei Jägern 18.04.16
Vorschautext:
(1)
Zwei Jäger sahen dort im Wald
vom Hochstand aus 'ne Spukgestalt
und sprangen schnell herunter,
vom Schnaps nicht mehr ganz munter.

(2)
Die Herren lagen tief im Dreck
und der Verstand blieb auch noch weg.
Ein Wildschwein fand die beiden,
begann sie zu entkleiden.

...
243 Lesbos, du Schöne 05.04.16
Vorschautext:
Lesbos - Insel der Sonne, du Schöne,
geboren im Feuer der Erde.
Die Götter waren dir zugetan.
Berge und Felsen, Täler und Wälder
mit tüchtigen, freundlichen Menschen,
umkränzt von dem Blau der Ägäis.
Gäste aus allen Ländern
kommen gerne hierher.

Lesbos - Insel der Hoffnung,
Tor zu Europa.
Du wurdest Zeuge des Schicksals
...
242 Minuten der Trennung von dem Kostbarsten, das ich besitze 29.03.16
Vorschautext:
Durch schwarzen Rauch verhüllt
sah ich sehr oft über Aleppo die Sonne verschwinden .
Tödliches Feuer, entsetzliches Elend
zwangen zur Flucht aus unserer Heimatstadt.

Die Seelen meiner ermordeten Eltern und Brüder
trugen mich und Tochter Aleyna
durch Kälte und Wind,
mit Angst und Entbehrung
selbst über das Meer,
alles mit dem einzigen Wunsch und der Hoffnung
auf Rettung und Schutz,
...
241 Fliegt hin zum Ozean der Liebe! 04.03.16
Vorschautext:
Ein junges Brautpaar lässt zwei Tauben
in die Freiheit.
"Fliegt!
Fliegt hin in's weite Reich,
zum Ozean der Liebe!
Nehmt uns're Rosen mit
als Zeichen der Verbundenheit,
als Teil von uns'rem großen Glück
und uns'rer Liebe.
Tragt diesen Gruß in alle Welt,
damit auch and're glücklich sind.

...
240 Aus meiner Ganoven- und Vagabundenzeit T. 2 29.02.16
Vorschautext:
So täuscht man sich
(50)
Da lief ein Matrose durch Seifen,
am Ohr einen silbernen Reifen.
Der Kerl war nicht echt!
Ich hatte auch Recht.
Sein Hemd hatte senkrechte Streifen!

Herr! Verschone mich von dem Leiden!
(51)
Ich machte einst Liebe in Stade.
War leider zu kurz. Ach, wie schade!
...
239 Und wir, Europäer, reagieren mit Zäunen und Stacheldraht 28.02.16
Vorschautext:
Der Schreck geht um
bei Tag und bei Nacht,
durch Mark und Bein
und das schon seit Jahren.

Der Krieg ist vernichtend, ohne Erbarmen,
kennt keine Menschlichkeit,
mit furchtbaren Opfern,
schrecklichen Leiden und Tod.

Die entsetzliche Not
und ein Funken von Hoffnung
...
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