Profil von Horst Hesche

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Registriert seit dem: 23.12.2012

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Hallo, liebe Besucher meiner Seite!
Herzlich willkommen! Ich freue mich, wenn jemand meine Gedichte liest. Sie sind nicht unbedingt autobiographisch. Es ist eben Dichtung und Wahrheit. Sie enthalten Träume und Reminiszenzen an das Leben, Rührendes und Berührendes aber auch Trauriges oder Bewegendes über Zustände und Ereignisse in unser Gesellschaft.
Ich bemühe mich, Gedanken und Gefühle sichtbar aus zu drücken und den Menschen, das Leben und die Natur in den Mittelpunkt zu stellen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, liebe Grüße und beste Gesundheit!
Horst

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Anzahl Gedichte: 403
Anzahl Kommentare: 197
Gedichte gelesen: 470.884 mal
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Titel
243 Lesbos, du Schöne 05.04.16
Vorschautext:
Lesbos - Insel der Sonne, du Schöne,
geboren im Feuer der Erde.
Die Götter waren dir zugetan.
Berge und Felsen, Täler und Wälder
mit tüchtigen, freundlichen Menschen,
umkränzt von dem Blau der Ägäis.
Gäste aus allen Ländern
kommen gerne hierher.

Lesbos - Insel der Hoffnung,
Tor zu Europa.
Du wurdest Zeuge des Schicksals
...
242 Minuten der Trennung von dem Kostbarsten, das ich besitze 29.03.16
Vorschautext:
Durch schwarzen Rauch verhüllt
sah ich sehr oft über Aleppo die Sonne verschwinden .
Tödliches Feuer, entsetzliches Elend
zwangen zur Flucht aus unserer Heimatstadt.

Die Seelen meiner ermordeten Eltern und Brüder
trugen mich und Tochter Aleyna
durch Kälte und Wind,
mit Angst und Entbehrung
selbst über das Meer,
alles mit dem einzigen Wunsch und der Hoffnung
auf Rettung und Schutz,
...
241 Fliegt hin zum Ozean der Liebe! 04.03.16
Vorschautext:
Ein junges Brautpaar lässt zwei Tauben
in die Freiheit.
"Fliegt!
Fliegt hin in's weite Reich,
zum Ozean der Liebe!
Nehmt uns're Rosen mit
als Zeichen der Verbundenheit,
als Teil von uns'rem großen Glück
und uns'rer Liebe.
Tragt diesen Gruß in alle Welt,
damit auch and're glücklich sind.

...
240 Aus meiner Ganoven- und Vagabundenzeit T. 2 29.02.16
Vorschautext:
So täuscht man sich
(50)
Da lief ein Matrose durch Seifen,
am Ohr einen silbernen Reifen.
Der Kerl war nicht echt!
Ich hatte auch Recht.
Sein Hemd hatte senkrechte Streifen!

Herr! Verschone mich von dem Leiden!
(51)
Ich machte einst Liebe in Stade.
War leider zu kurz. Ach, wie schade!
...
239 Und wir, Europäer, reagieren mit Zäunen und Stacheldraht 28.02.16
Vorschautext:
Der Schreck geht um
bei Tag und bei Nacht,
durch Mark und Bein
und das schon seit Jahren.

Der Krieg ist vernichtend, ohne Erbarmen,
kennt keine Menschlichkeit,
mit furchtbaren Opfern,
schrecklichen Leiden und Tod.

Die entsetzliche Not
und ein Funken von Hoffnung
...
238 Mit Hass wirst du auch niemals richtig froh! 25.02.16
Vorschautext:
Der Hass versenkt dein Herz in heiße Teufelsexkremente!
Es tuckt und zuckt, ist dort in seiner Kläglichkeit gefangen.
Der Gülledunst vernebelt die Momente
und jede Menschlichkeit ist längst von dir gegangen.

Drum halte ein! Besinne dich!
Komm zu Verstand! Es ist dein Leben!
Mit Hass wirst du nicht froh! Ganz sicherlich!
Nur diesen Rat will ich dir gerne geben.
237 ~Doch du hast Träume und Erinnerung 08.02.16
Vorschautext:
Die Zeit, sie eilt, rennt fort von mir.
Ich blick zurück, es ändert sich mein Leben.
Ich spür', wie ich die Kraft verlier',
doch wer will sich dem Schicksal so ergeben?

Ist das Gesetz in der Natur?
Ich bat den Mond. Ich wollte es nicht glauben.
Er schwieg. Ein sanftes Lächeln sah ich nur.
Oh nein! Ich lass' mir meine Schönheit nicht noch rauben!

Ich fuhr zu meinem Elternhaus.
Gar sechzig Jahre war'n bis dahin schon vergangen.
...
236 Zu spät 26.01.16
Vorschautext:
Ich rief dich an zur Abendzeit,
doch das Ergebnis war nur Schweigen
und Unruh machte sich in mir dann breit.
Gewissensbisse ließen sich auch zeigen.

Nach Tagen wurde es bekannt:
Du bist nicht mehr.
Es geht mir schlecht. Ich fühl' mich furchtbar leer.

Bin schwach und hilflos über den Verlust.
Wir hatten uns so vieles noch zu sagen.
Erst jetzt wird es mir deutlich voll bewusst:
...
235 Von Zeit und Wind getrieben 13.01.16
Vorschautext:
Weit draußen überm Horizont
zwei helle Wölkchen ziehen,
der Form nach, wie zwei Herzen,
ganz flauschig weich, mit Fransen dran.

Und dann - am Himmel seh' ich schon
ein einz'ges Herz dort schweben,
von Zeit und Wind getrieben,
recht schön und prächtig anzuschaun.

Vom wilden Sturmwind arg zerzaust,
was ist davon geblieben?
...
234 Kein leichtes Geständnis 10.12.15
Vorschautext:
Es sprach der Fuchs zum Wolf: „Grüß dich!“
„Wie geht’s, mein Freund?
Warum schweigst du nur immer?
Ich hörte dich nachts sonst
ganz wundervoll, laut und melodisch singen!“

„Ich danke dir, mein liebes Füchslein!
Verdammt, ich bin wohl verhext.
Beiß mich!
Siehst du, nicht mal ein Schmerzensschrei!
Ich bin total heiser!
Ich war sonst im Singen stets Bester!
...
233 Du fehlst mir so! Ich brauche dich! 09.12.15
Vorschautext:
So manches Mal, wenn ich die Sterne bat:
„Zeigt mir den Weg zu einem hellen Morgen“,
wenn es um Hilfe ging und einen Rat
für Alltagsstunden ohne Sorgen,
da spürte ich, ich brauche dich!

Wenn ich ganz hilflos schwer danieder lag,
und nur die Tiere mir ein Trostlied sangen,
da wurde mir bewusst, da kam der Tag
mit einem Wunsch und seelischem Verlangen:
Vergiss mich nicht! Ich brauche dich!

...
232 Erinnerung am Friedhofsweg 20.11.15
Vorschautext:
Trübe Tage sind nur noch geblieben.
Ich bringe Tannengrün für meine Lieben.
Lautlos fällt ein letztes Blatt herab.
Ich bleibe stehn vor manchem Grab.
-
Hier, gleich rechts – ein schmerzlicher Ort,
der kleine Maik ( 1982 – 1990 )
furchtbar missbraucht und dann noch Mord!
Viele Jahre gingen seit dem vorbei.
Der Mörder ist schon längst wieder frei,
erfreut sich am schönen Leben.
Ein Engel kniet hier an dem Grab
...
231 Milde Tage Ende Oktober 2015 08.11.15
Vorschautext:
Golden gefärbt stehen Büsche und Bäume.
Sie tragen zum Abschied ihr festliches Kleid,
erfreuen die Seele, erhellen die Träume
in dieser besonders vergänglichen Zeit.

Cumuluswolken den Himmel verzieren.
Ein stiller, ganz freundlicher, herbstlicher Tag
will zum Spaziergang mich heute verführen
durch bunte Alleen, die ich immer so mag.

Blätter im Sonnenschein leuchten wie Bernstein
doch manche verlassen lautlos den Zweig,
...
230 Ein kühler Herbsttag im feuchten Nebelschleier 16.10.15
Vorschautext:
Die alte Parkbank an der dicken Eiche,
sie träumt von warmen Sommertagen
und kühle Nebelschleier ziehn vom Teiche,
die Melancholie und Wehmut tragen.

Im Schatten dieses Blätterreiches
begann so manches junge Herz zu blühen
und auf der bunten Wiese folgte Gleiches,
der Klatschmohn brachte sie zum glühen.

Dort im Geäst versteckt sitzt trüb ein Rabe.
Er schweigt und möchte niemandem begegnen.
...
229 Da gibt's keine andere Möglichkeit 05.10.15
Vorschautext:
„Oh, Herr Doktor, ich bitte Sie sehr!
Ich habe jetzt keinen Hausarzt mehr!
Er ist vor kurzem in Rente gegangen,
wo soll ich da jetzt meine Rezepte empfangen?“

„Kasse oder gar privat?“

„Kasse!“

„Leider! Da habe ich keine Möglichkeit parat!
Sie werden von mir als mein Patient begrüßt,
sobald ein anderer mit seinem Leben abschließt.“
...
228 Ich atme tief und leise 03.10.15
Vorschautext:
Die Kerze brennt.
Ich bin fixiert
auf ihre Flamme.
Nur sie gibt mir das Licht,
gibt Helligkeit
in meinem Herzen,
das nur von Dunkelheit umgeben ist.
Die Flamme lebt,
sie hüpft zuweil
und spendet Wärme.
Sie dämpft die Schmerzen,
beruhigt meine wunde Seele.
...
227 Oh! Welch' ein Irrtum! 20.09.15
Vorschautext:
Limerick Nr.50
Oh, welch' ein Irrtum!
Ich fuhr im Sommer nach Stade.
Ich wollte zur Schönheitsparade.
Sie jagten mich raus
und lachten mich aus.
Man nahm dort nur Pferde! Wie schade!

51. Zur falschen Zeit am falschen Ort
Ich düste als Jäger nach Pattern,
dort wollt' ich ein Wildschwein ergattern.
Ich lauschte im Gras,
...
226 Meine vierbeinigen Flüchtlinge 19.09.15
Vorschautext:
August/September 2015

"Sie! Herr Nachbar! Sie sind schuld!
Oh! Mein lieber schöner Rasen!
Überall der Katzendreck!
Jetzt ist's aus mit der Geduld!
Ich lasse nicht mit mir noch spaßen!
Die verfluchten Katzen müssen weg!"

"Und?! Was schlagen sie da vor?"

"Neue Zäune und verjagen!
...
225 Ich schenk' dir einen Sonnenstrahl 13.09.15
Vorschautext:
Ein Tag mit glänzend goldnem Schein.
Ich fing den schönsten Sonnenstrahl
mit meinen Händen für dich ein.
und grüße dich viel tausend mal!

Er bringt dir Glück und Fröhlichkeit
und leuchtet auch in dunkler Zeit.
Er schenkt dir die Zufriedenheit,
viel Freude, Herz und Sinnlichkeit.
224 Ich denke immer noch an dich 09.09.15
Vorschautext:
Ich nahm ein Buch von Eichendorff zur Hand,
die Seiten schlugen sich von selber auf,
Da lag dein Bild, so fröhlich und galant.
Erinnerungen zogen gleich herauf.

Du kamst per Post im letzten Brief.
Ich hielt dich lange in der Hand,
es war mein Herz, das nach dir rief,
nach so viel Zweisamkeit, die uns verband.

Du warst die Liebe, warst mein Leben,
ein guter Mensch und Freund warst du!
...
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