Profil von Roman Herberth

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Registriert seit dem: 22.05.2013

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<br></br>Lieber Leser,
<br></br>Meine Gedichte unterliegen dem Urheberrecht.
<br></br>Darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen.
<br></br>
Roman Herberth

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Titel
2239 Es steht dir treu zur Seite 19.02.16
Vorschautext:
Du kannst dich auf dein Glück verlassen,
weil es dir treu zur Seite steht.
Und manchmal kannst du es nicht fassen.
Es hält zu dir von früh bis spät.

Du kannst ihm rückhaltlos vertrauen,
dein Leben wird von ihm geprägt.
Den Schnee von gestern wird es tauen,
bis alles sprosst und Früchte trägt.

Du wirst es sicher lieb gewinnen,
es schenkt dir das, was dir noch fehlt.
...
2238 Kurzurlaub 18.02.16
Vorschautext:
Kurzurlaub für ein paar Tage.
Abschied nimmt man von der Pflicht.
Endlich wieder Herr der Lage,
die mir äußerst viel verspricht.

Keine Stechuhr wird mich stechen,
keiner, der mir Beine macht.
Keine Faulheit wird sich rächen,
keiner, der mich überwacht.

Abstand halten triste Sorgen,
nur das Schöne von Belang.
...
2237 In Frage stellen 17.02.16
Vorschautext:
Die Lüge stellt man nie in Frage,
sie hat Gewicht und klingt plausibel.
Man wägt nicht ab per Balkenwaage
und so verbreitet sich ihr Übel.

Sie stößt fast nie auf taube Ohren,
und sehr gepflegt ihr Umgangston.
Nichts schlimmes wird heraufbeschworen,
dabei agieren Spott und Hohn.

Wir teilen ihre Interessen
und sind ein gutes Publikum.
...
2236 Ganz höflich 16.02.16
Vorschautext:
Man hatte sich einst viel zu sagen.
Jetzt schweigt man sich viel lieber aus.
Ganz höflich ist zwar das Betragen,
doch auf der Leber rennt die Laus.

Man hatte früher große Pläne
und zog bewusst an einem Strang.
Jetzt geht so manche Kullerträne
ganz unverhohlen ihren Gang.

Man hat sich häufig in der Wolle,
der Zweisamkeit ergeht es schlecht.
...
2235 Sorglos vor mich hin 15.02.16
Vorschautext:
Ich lebe sorglos vor mich hin
und nichts muss ich in Angriff nehmen.
Und ich darf bleiben, wie ich bin.
Ich widme mich nur meinen Themen.

Für meine Freunde bin ich da,
doch Abstand hält auch diese Nähe.
Und keiner komme ich so nah
wie in den Szenen einer Ehe.

Ich weiß, was mir zu schaffen macht,
die Dramen lasse ich links liegen.
...
2234 Viel vorhaben 14.02.16
Vorschautext:
Man hat viel vor und schmiedet Pläne,
an Kleinigkeiten wird gedacht.
Ein erster Schritt setzt sich in Szene,
er hat es noch nicht weit gebracht.

Gefeilt wird schon an den Konturen,
am Anfang aber nur im Traum.
Und dennoch hinterlässt es Spuren,
und sie erobern Zeit und Raum.

Erklommen werden nächste Stufen.
Die gute Absicht strebt voran.
...
2233 Sich selbst den Segen geben 13.02.16
Vorschautext:
Du musst dir selbst den Segen geben,
kein Dritter, der ihn dir erteilt.
Du musst das Glas auf dich erheben,
damit ein Wohl bei dir verweilt.

Du musst dir selbst die Daumen drücken,
damit das Pech die Segel streicht.
Und deine Seele musst du schmücken,
denn dann geht alles kinderleicht.

Du musst tagtäglich nach dir schauen,
sonst stellen Fremde dir ein Bein.
...
2232 Kein unbeschriebnes Blatt 12.02.16
Vorschautext:
Wohl jeder hat so seine Schwächen,
man ist kein unbeschriebnes Blatt.
Nur selten wird man drüber sprechen,
denn seine Fehler hat man satt.

Gesprächig wird man sie vertuschen,
man ist gewieft und äußerst schlau.
Man lässt sich nicht ins Handwerk pfuschen,
das wissen alle ganz genau.

Man schweigt und hüllt sich in den Mantel,
ein Spielchen, das uns gut gefällt.
...
2231 Mein Engel ist auf Zack 11.02.16
Vorschautext:
Man lockt mich in den Hinterhalt,
jedoch mein Engel ist auf Zack.
Er fackelt kurz und holt sehr bald
den dicken Knüpppel aus dem Sack.

Dem Hinterhalt ergeht es schlecht,
und wer nicht hören will, der fühlt,
denn seine Absicht wird gerächt
und übel wird ihm mitgespielt.

Das soll ihm eine Lehre sein,
denn wer ein falsches Spielchen treibt,
...
2230 Ein allgemeiner Brauch 10.02.16
Vorschautext:
Gemästet wird der Wohlstandsbauch
von morgens früh bis abends spät,
Das ist ein allgemeiner Brauch,
man hält nicht viel von Null-Diät.

Mit Sahne krönt man Früchte-Eis,
und Zucker nimmt man zum Kaffee.
Wir zahlen einen hohen Preis
für Frankenwein und Hopfentee.

Man freut sich über jedes Pfund,
das macht uns nämlich fotogen.
...
2229 Zu sich selber finden 09.02.16
Vorschautext:
Du kannst nur zu dir selber finden,
den andren ist der Weg versperrt.
Kein Dritter kann dich tief ergründen,
auch wenn er noch so an dir zerrt.

Du hast den Schlüssel deiner Ketten,
ihn zu gebrauchen, liegt an dir.
Du kannst dich höchstens selber retten,
denn fremd bleibt dir ein fremdes Bier.

Du kennst dein Früher und dein Heute,
den Schleichweg der Vergangenheit,
...
2228 Vieles ausprobiert 08.02.16
Vorschautext:
Ich habe vieles ausprobiert,
doch immer wieder ging ich baden.
Die Zuversicht hat resigniert,
am Ende hatte ich den Schaden.

Gescheitert bin ich und zwar oft
und manchmal war ich nicht zu retten.
Vergeblich habe ich gehofft,
nicht jede Woge ließ sich glätten.

Die Träume waren Schall und Rauch,
das hatte häufig schwere Folgen.
...
2227 Die Luft anhallten 07.02.16
Vorschautext:
Die Zeit kann nicht die Luft anhalten,
sie schreitet vorwärts unentwegt.
Und sie will täglich neu gestalten,
und davon werden wir geprägt.

Es kümmert sie kein Donnerwetter,
und keine Springflut an der See.
Im Herbst färbt sie gelaubte Blätter
ihr Nachmittag trinkt Milchkaffee.

Es kann sie keiner konservieren,
sie ist oft auf dem Katzensprung,
...
2226 Ein Gaudiwurm 06.02.16
Vorschautext:
Die Narren tanzen auf den Straßen,
ein Gaudiwurm zieht durch die Stadt.
Uns allen wird ein Marsch geblasen,
obwohl man nichts verbrochen hat.

Geschminkt sind beiderlei Geschlechter,
die Politik nimmt man aufs Korn.
Erst Pfeifkonzert und dann Gelächter,
jedoch kein Narr gerät in Zorn.

Veräppelt werden ernste Themen,
man zieht den Stoff durch den Kakao,
...
2225 Närrische Tage 05.02.16
Vorschautext:
Närrisch sind die nächsten Tage,
Cowboys ziehen ihren Colt.
Lange währt ein Saufgelage,
man erklärt, das sei gewollt.

Schunkeln wird man auf den Straßen,
statt 'Grüß Gott' grölt man 'Helau!',
und die rot gepappten Nasen,
stellen sich gekonnt zur Schau.

Hexen schwingen ihren Besen,
Spießer nehmen sie aufs Korn,
...
2224 Man kümmert sich ... 04.02.16
Vorschautext:
Man kümmert sich um fremdes Bier,
um Dinge, die uns nichts bedeuten,
um Glascontainer, Altpapier,
um Glocken, die am Sonntag läuten.

Man kümmert sich um seinen Traum,
um seine ungezählten Zwänge,
um Dies und Das, um Zeit und Raum
und manchmal um Gedankengänge.

Man kümmert sich von früh bis spät,
um das Produkt aus Malz und Hopfen,
...
2223 Nicht mehr zu retten 03.02.16
Vorschautext:
Man denkt: "Ich bin nicht mehr zu retten."
Ein Trugschluss wie man bald erfährt.
Die Zukunft sprengt die engen Ketten,
des Besseren wird man belehrt.

Ein Leben spricht von 'lebensmüde',
jedoch es hat sich schwer geirrt,
denn das kommt gar nicht in die Tüte,
erläutert uns der 'Gute Hirt'.

"Mit meiner Kraft bin ich am Ende",
es mangelt halt an Zuversicht.
...
2222 In ein Freudental 02.02.16
Vorschautext:
Dein Weg führt in ein Freudental,
und deshalb bist du zu beneiden.
Du triffst gekonnt die beste Wahl,
und pflegst dich richtig zu entscheiden.

Du findest überall dein Glück.
Dort wo du bist, ist deine Mitte.
Und du lebst auf im Augenblick
und gut durchdacht sind deine Schritte.

Du meidest, was dir Kummer macht.
Du ruhst in dir und bist zufrieden.
...
2221 Was wirklich zählt 01.02.16
Vorschautext:
Dem Glück kann keiner widerstehen.
Es zeigt dir auf, was wirklich zählt.
Es wird stets nach dem Rechten sehen,
sein Ziel hat es noch nie verfehlt.

Es lacht dich an und ist verträglich.
Zum Teufel wirst du nie gejagt.
Du hättest es am liebsten täglich,
denn Gutes wird ihm nachgesagt.

Es wird sich nach sich selber richten.
Es ist beliebt im Freundeskreis.
...
2220 Den Plänen treu bleiben 31.01.16
Vorschautext:
Das Glück kennt nur die Freudenträne,
denn fremd ist ihm ein Wehgeschrei.
Es setzt sich routiniert in Szene
und seinen Plänen bleibt es treu.

Nur selten tanzt es aus der Reihe,
was es sich vornimmt, das gelingt,
darüber staunt nicht nur der Laie,
den es oft aus der Fassung bringt.

Nur Gutes wird es dir bescheren,
es zeigt dir auf, was Sache ist.
...
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