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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Mit dem Spiegel über Kreuz liegen Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-1-
Sag, Spieglein, Spieglein an der Wand
ist das der aktuelle Stand,
den du mir spiegelst, neuerdings,
trotz meines Yoga-Facetrainings?
-2-
Anscheinend verwechselst du mich,
im Reflektieren irrst du dich
schau mir genauer ins Gesicht,
ich zeig mich dir im Tageslicht.
-3-
Spielst du mir einen üblen Streich,
...
Lektüre Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Zwei junge Männer lagen aufgeschlagen
auf den Tischen,
der eine seit Jahrhunderten untröstlich,
der andere zwei Jahrhunderte jünger,
nicht weniger verloren.

Die Klasse prüfte ihr Leiden,
fand es weich,
lächerlich.

Mimosen.

...
Das Bild. Isaew Magomed
Vorschautext:
Die Handlung(das Bild)ist ens(einzig),die Sehkrafte von Mensch sind verschiedene.
Das ist doch krank… Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Ich möchte nur einen Impftermin...

Minutenlang sitze ich jetzt schon,
daheim, am Strippen-Telefon,
der Anrufbeantworter hält mich hin,
- warten macht wohl keinen Sinn.
Erst bin ich nicht durchgekommen,
dann hat niemand abgenommen.
Man hat ein Sprachband laufen lassen.
Das ist wirklich nicht zu fassen.
Ich lasse alles stehen und liegen,
um einen Impftermin zu kriegen
...
Der Goldene Atem des Herbstes Peter Leitheim
Vorschautext:
Ein sanfter Wind zieht durch das Land,
malt bunte Farben mit leichter Hand.
Die Blätter tanzen im Sonnenlicht,
als warmes Gold, es durch die Nebel bricht.
-------------------------
Die Welt sie liegt im herbstlichen Glanz,
die Natur beginnt den Herbstlichen Tanz.
Die Äste lassen erste Blätter los,
und bergen sie im weichen Moos.
-------------------
Es zieht der Herbstgruß langsam ein,
doch ein verblühen stellt sich ein.
...
Zwischenzeit Katzenovia
Vorschautext:
***

Noch liegt der Sommer warm auf manchen Wegen,
doch zeigt er eine leichte Müdigkeit,
die ihn schon bald von seinem Tun befreit,
er zieht nun früh der Dämmerung entgegen.

Man möchte seine letzten Tage pflegen,
spürt seinen Hauch wie eine Zwischenzeit,
und gibt ihm noch ein kleines Stück Geleit,
dann wird er sich behutsam niederlegen.

...
Ich wache auf ( Teil 1 ) Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Bin noch halb im siebenten Himmel,
die Uhr hat noch nicht mal 7 geschlagen.
Heute ist es anders ,wie an vielen Tagen.
Neben meinem Bett, da steht
ein weißer Schimmel.

Potz Blitz, wo kommt der Typ denn her?
Es dämmert, ich bin doch gerade
noch im Traum geritten.
Kann mich hier jetzt mal Einer zwicken?
Klare Gedanken sind heute früh
für mich noch schwer.
...
Machtlosigkeit Käti Micka
Vorschautext:
*****
Machtlosigkeit

Man geht
mit offenen Augen durch die Zeit
Man schaut
nach links
Man schaut
nach rechts
Immer wieder
sieht man großes Leid
Vollbracht von Menschenhand
...
"Deine Gedichte..." Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
„Deine Gedichte…“

„Deine Gedichte faszinieren mich!
Wie kann man so etwas Wunderbares schreiben,
So lebensnah und weise sich
Der Liebe nähern, sie reimend vorantreiben?“

So schrieben mir mehrere Internetfrauen,
Denen die kleinen Werke von mir gefielen
Und die zuhause meine Medien schauen,
Um sich in meine Künste einzufühlen.

...
"Do you love my videos?" Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
„Do you love my videos?“

Fast jeden Tag und immer wieder
Stellt Videos sie ins Internet.
Poetisch sind sie, fast wie Lieder
Und sie bleibt dabei allzeit nett.

Sehr freundlich fragt sie mich dann,
Wie ich ihre Werke sehe.
Dazu bin ich jener Mann,
Der vertrauensvoll dabei vorgehe.

...
Karussells Klaus Lutz
Vorschautext:
Jeden Morgen die Frage: "Soll ich die
Träume weiter leben? Und im Bett bleiben?
Kaffee trinken? Aus dem Fenster sehen?
Musik hören? Und spielen: "Im Land der
Wahrheit! Der Lieder und Reisen! Der
Feste und Erfolge!" Und dem Wort sagen:
„Lass das Lachen zu Siegern werden!
Lass das Spielen zu Reisen werden! Lass
das Denken zu Perlen werden!" Lass den
Zauber leben!

Jeden Morgen die Frage: "Soll ich die Zeit
...
Stromab Salix
Vorschautext:
Ungefiltertes Leben,
rasender, rauschender Strom,
zögernd stand ich daneben,
als wüsste ich alles schon.

Statt dass ich Hilfe riefe,
starrte ich lange gebannt
in die wirbelnde Tiefe,
beugte mich vor - und verschwand.
Aufgang einer Liebe Jens Ulrich
Vorschautext:
Aufgang einer Liebe


Wenn die Liebe aufgeht
hinter Deinem Herzen
lebe ich meinen Traum
in sternenklarer Nacht



Jwu 68
Millionen unter Milliarden jogdragoon
Vorschautext:
*

"Es gibt unter mehreren Milliarden von Menschen mehrere Millionen,
die genau jetzt, in dieser Sekunde, glücklich sind !

Ich habe mich entschlossen, einer von ihnen zu sein !"

*

Es gibt in diesem Augenblick einige Millionen,
die sich liebevoll belohnen,
weil sie ihr Herz häufig schonen.
...
Dem Tod knapp entronnen Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion –

-1-
Sie war Opfer eines Gewaltverbrechens,
überlebte den Angriff mit Müh und Not,
Täter wollte ihr die Kehle aufschlitzen,
ließ entsetzt nach erstem Schnitt Messer fallen.
-2-
Sie wurde notfalltherapiert, beatmet,
schwebte lange Zeit zwischen Leben und Tod,
die Wunde heilte, aber nicht die Seele,
von Albträumen wird sie jede Nacht verfolgt.
...
Rampenlicht Reinhold Welter
Vorschautext:
Stechend verengen Pupillen vor Schreck...
Niemand kommt hier schadlos weg,
ganz und gar nicht mit Gezitter,
flackernd grell das Blitzlichtgewitter.

Aufgepasst, wo Staub wird gewirbelt,
ob gehasst nun oder bejubelt,
brausend die heiklen Fragen peitschen
um das Haupt des Eingeweihten.

Vorm Gesicht die Mikrofone,
schieben sich hervor, bedrohlich,
...
Eroberungszüge Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion –

Sie kriegen den Hals nicht voll genug
verschaffen sich mit Lug und Trug
unter Missachtung von Sinn und Zweck
über alle Grenzen hinweg
Zugang zu Besitz, Ländereien
und neigen zu Tyranneien-
alles andere als eine Zier
ist die unermessliche Gier,
wenn sie daran chronisch erkranken,
setzt Gewissen keine Schranken,
...
Nichts Isaew Magomed
Vorschautext:
Nichts ist beßer oder schlech,wenn Alles sind in seinem Stelle.
Übermalung Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Fünf Jahre lang
trocknete die Zukunft
in dünnen Schichten:
weiße Säle, Blitzlicht,
der eigene Name
im gedämpften Raunen.

Dann ein grauer Umschlag,
höflich verschlossen.
Ein paar Sätze,
leicht genug für ein Blatt,
schwer genug,
...
Mutters Geschenk Elisa Schorn
Vorschautext:
Mutters Geschenk

Es gab eine Zeit ohne Hoffnung und Mut.
Eine schwere Zeit, nichts war mehr gut.
Die Mutter im Himmel sah diese Trauer,
sah das Nebelland mit deren Mauer.

Sie wollte die Tochter glücklich wissen
und hat sie dem Nebelland entrissen.
Indem sie ihr ein Stück Himmel schenkte,
dass sie von der großen Trauer ablenkte.

...