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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
"Vom anderen Ufer" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

Mit enormer Stoßkraft pflügt er durchs Wasser,
imponiert am Uferrand den Frauen,
doch leider ist der Mann ein „Frauenhasser“,
keine kann auf seine Liebe bauen.
Das Spiel seiner Muskeln löst Erstaunen aus,
die Frauen haben nur Augen für ihn,
Adonis winkt, steigt aus dem Wasser heraus,
geht auf nen Mann zu, umarmt, küsst Erwin.
Die Konkurrentin Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

Sie strampelt sich ab im Job
ist beruflich immer top,
arbeitet rund um die Uhr
von Müdigkeit keine Spur,
doch egal, wie viel sie tut,
für den Boss ist, s nie gut,
der um den Chefsessel bangt,
weil sie viel sich abverlangt
und er kaum mithalten kann,
als Niete fühlt sich der Mann.
Himmlischer Empfang Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Traugott legt sich sterbend darnieder,
es umweht ihn ein Duft von Flieder
ein Flügelpaar wirft Schatten auf ihn,
über ihn beugt sich ein Cherubin,
trägt Traugott in den Himmel empor,
zu Gottes Thron öffnet sich ein Tor,
dort wird seine Seele empfangen,
wird ewiges Leben erlangen.
Wird der Einzug im Seniorenheim ein Erfolg? Dieter Kinzel
Vorschautext:
Bei meinem Pech in der letzten Zeit,
kann ich nicht daran glauben, dazu bin ich noch nicht bereit.
Bei meinen Schwierigkeiten Kontakte zu knüpfen,
kann ich nur mein dortiges Zimmer lüften.

Nach dem bisherigen Pech verlor ich mein Vertrauen.
Durch meine miese Gesundheit kann ich mir auch nichts neues aufbauen.
Ich persönlich habe den Glauben an gute Menschen verloren.
Ich wünschte mir manchmal, ich wäre neu geboren.

Aber mit dem Wissen von heute.
Dann kann ich richtig unterscheiden die unterschiedlichsten Leute.
...
Eduard, ach, Eduard Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Mein lieber Nachbar Eduard,
hat sein Leben lang gespart.
Er war knausrig, hat gegeizt,
und seine Ruth damit gereizt.

Eddi war bereit sich zu bewegen,
sein Geld mal anders anzulegen,
er gab es nun für Feinskost aus,
gönnte sich manch Gaumenschmaus.

Er machte sich seinen Alltag fein,
jeden Tag ein Fläschchen Wein,
...
Dies war die richtige Entscheidung Benjamin Forester
Vorschautext:
Ich treffe jetzt selbst Entscheidungen und das ist richtig!
Manche können falsch sein aber trotzdem sehr wichtig.
Nur so kann man wirklich selbstständig werden
und das ist doch das Wichtigste im Leben.

Den Rat meines Ziehvaters werde ich trotzdem suchen,
vielleicht kann ich so ein Ticket zu meinem eigenen Glück buchen.
Er wird für mein Leben weiterhin sehr wichtig sein.
Meine Entscheidung selbstständig zu werden macht mein Herz rein.

Ich lasse deswegen meinen Ziehvater nicht im Stich.
Dazu war er viel zu wichtig für mich.
...
Waldeinsamkeit Ingrid Bezold
Vorschautext:
Ich wandere nun stundenlang
über Felder, durch den Wald;
pausiere hier am Felsenhang
im Schatten. Es ist ziemlich kalt.

Der Stausee unter mir ruht still;
ganz anders als zur Sommerzeit.
Ein Eichelhäher stört mich schrill
in der Zurückgezogenheit.

Ich muss nicht reden, darf genießen
und die Gedanken kreisen lassen
...
Mors certa, hora incerta Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Des Todes sind gewiss – wir alle -
und sitzen bereits in der Falle,
denn wir sind in uns selbst gefangen,
um unser Leben wir oft bangen,
doch leider gibt es kein Entrinnen,
denn der Tod, der steckt in uns drinnen
und deshalb führt die Angst vor dem Tod
stets zur Flucht vor uns selbst, in der Not,
doch bei innerer Zerrissenheit
spüren wir erst recht seelisches Leid.


...
Phönix Meteor
Vorschautext:
Leben geboren aus dem Feuer
Funke bahnt sich Weg zur Flamme
Lichtbringer als auch Ungeheuer
Fasziniert züngelnde Schlange

Alles verzehrende Urzeitmagie
Heraufbeschworen als Asšistent
Zur Asche transformierte Euphemie
Schöpfung, die man Phönix nennt

© meteor 2026
Wenig ist oft Viel II Käti Micka
Vorschautext:
*****
Wenig ist oft Viel II

Wenig gibt oft schon
ein gutes Gefühl
Zeig ein Lächeln
sonst wirkt dein Gesicht so kühl
Ich hab’s gern
wenn du lachst
Du deiner Umgebung
eine große Freude damit machst
Wenn du dann auch noch singst
...
Du liebst Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Du liebst

Du liebst Distanz und weniger Nähe,
Bleibst verborgen in den Weiten des Internets,
Mir doch sehr fern und gar nicht sehr nah,
Während ich heimlich nach Dir spähe,
Stets ignorierend das Internetgehetz,
Weil als Stern ich nur Dich immer sah.

Schon lange bist Du Teil meiner Träume
Und aus meinen Nächten nicht wegzudenken,
Auch nicht aus meinen flutenden Gedanken.
...
Wenn ich chatte Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Wenn ich chatte

Wenn ich chatte
Fühle ich mich wie ein Jüngling,
Frei und alterslos.
Im Netz sehe ich manche Schöne, Nette,
Manche sogar mit Ring,
Die Präsentationen sind riesengroß.

Manches muss man auch übersehen,
Nicht jedes Video ist sattelfest,
Wenn um Orthographie es geht.
...
Unsere tägliche Bürde Käti Micka
Vorschautext:
*****
Unsere tägliche Bürde

Es sind fast nur Schauergeschichten
Von denen Sie täglich berichten
Der Mensch wird aufgeheizt
damit er um sich beißt
So geht es Tag für Tag
So wird man eingestimmt
Und man erträgt die große Plag
Das Beste wäre
man löst sich von diesem Übel
...
Was bleibt Benjamin K
Vorschautext:
Ich hörte einmal jemanden sagen,
Poesie soll man im Herzen tragen.

Doch ist es nicht die Poesie,
welch so traurige Ironie,
die mir immer wieder zeigt,
dass mein Kopf zur Vergesslichkeit neigt?

Die Angst, irgendwann zu vergessen,
was ich geschrieben habe, und stattdessen
mit leerem Blick dahinzuschwinden,
es ist schwer, sich wiederzufinden.
...
Die Eine Sven Stroh
Vorschautext:
Die Eine umarmt
Mit Händen so zart
Aufrichtiger Art
Ihre Schönheit gerahmt.

Die Eine erzählt
Warme Worte grazil
Im Inhalt subtil
Gehaltvoll gewählt.

Die Eine hört zu
Empfindet und spürt
...
Die Träume, die wir zurückließen Sam De Wenah
Vorschautext:
Auftakt des Gedichtzyklus


Es gab eine Zeit,

da lagen unsere Träume
auf dem Tisch der Zukunft
wie Karten
einer unentdeckten Welt.

Jeder Weg
war offen.
...
Schwarze Engel Sam De Wenah
Vorschautext:
Die Tage
tragen kein Licht mehr.

Sie liegen
wie nasse Erde
auf meiner Brust.

Gedanken
ziehen durch die Nacht
wie Rauch
aus verbrannten Jahren.

...
Das Gewicht der Tage Sam De Wenah
Vorschautext:
Die Wohnung klingt anders.
Als hätte jemand
die Stille neu eingerichtet.

Man spricht manchmal noch laut.
Nur um festzustellen,
dass niemand mehr antwortet.

Die Dinge stehen noch da.
Tasse. Mantel.
Ein Stuhl am Tisch,
der zu viel Platz hat.
...
Hass oder Leben Sam De Wenah
Vorschautext:
Ein Knall.
Und wieder brennt der Himmel.

Bomben über Städten.
Sirenen im Morgengrauen.

Die einen feuern Raketen.
Die anderen schlagen zurück.

Und irgendwo dazwischen
zerreißt es Familien.

...
Ich war bereit - Zwischen Sehnsucht und Würde Sam De Wenah
Vorschautext:
Ich war bereit!

Hört ihr das?

Nicht halb.
Nicht vielleicht.
Nicht irgendwann.

Ich war bereit,
mein Fleisch zu öffnen,
mein Blut zu teilen,
mein Leben hinzugeben
...