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| Titel | Autor | |||
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| Lecker aus der Tüte | Grünschön | |||
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Vorschautext: Du riechst so gut, siehst aber ablehnend aus, denn mit verschränkten Armen liegst du da. Trotzdem kommen die Leute von weit und nah, kaufen dich und laufen umgehend nach Haus. Noch bist du verpackt in einer Tüte, leicht warm, nimmt man dich da heraus. Du bist so schmackhaft, ach du liebe Güte, zu warten, das hält wahrlich keiner aus. Mit Butter bestrichen oder einfach pur, du kommst aus der bayrischen Esskultur. ... |
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| Resonanz | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Aus sich herausgehen, und im Außen dem eigenen Herzen begegnen: Das ist Resonanz. |
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| Der Preis der Pracht | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Weiß lag der Staub auf den Wegen der Zeit, sein Mantel aus Seide hing schwer. Er kaufte sich Träume, er borgte sich Neid, doch das Herz blieb beharrlich leer. Was zählen die Abzeichen, blendender Schein, wenn das Signal durch die Stille ihn ruft? Er jagte dem Ruhm durch die Nächte allein und stürzte ins Schweigen der Gruft. Das Lied, das er sang, verflog wie ein Hauch, kein Richter zahlt Schulden zurück. ... |
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| Sehr dumme Frage | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Die Partei soll Antwort sein, der Hass und Stumpfsinn dieser Fiesen? Wie dumm muss erst die Frage sein bei Antworten wie diesen? |
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| Fragt doch die Mütter! | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Manch Politikern ist eigen, dass sie zwanghaft dazu neigen, ihre Reden zu vergeigen und (anstatt höflich zu schweigen) tief in Fettnäpfe zu steigen. Seht von Fett zu Napf sie eilen, öffentlich verbal auskeilen und (statt Worte wohl zu feilen) ständig nicht nur zwischen Zeilen garstig Schmähungen austeilen. ... |
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| Verwirrtheit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Zahllose Gedanken, zum Knäuel verwirrt, gesponnen von deinem Geist, der sich verirrt, weil er seinen Leitfaden verloren hat, sich leer fühlt wie ein unbeschriebenes Blatt. Gefangen im Labyrinth angstvoller Pein durchsetzt das blanke Entsetzen Mark und Bein, paralysiert die einstige Willenskraft, zäher fließt durch die Adern der Lebenssaft. Weg zur Freiheit wird versperrt vom Tor der Angst, solange du dir nicht den Mut abverlangst ... |
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| Winter wie damals... | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Unliebsam kann der Februar sein, mit Eisregen und Wind, viel besser wär's, es würde schnei'n, da freut sich jedes Kind. Man wünscht sich, dass er liegen bleibt, der puderweiße Schnee und dass nicht auftaut, gar zu schnell, der zugefrorene See. ... |
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| Zufallsbegegnung | DRUG-61 | |||
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Vorschautext: Da kamst du daher, warst mir im Blick, augennah. Blickstarre und Verzückung, eine romantische Version des Verlorenseins. Wir blickten aus dem Fenster, ein warmer Wind berührte uns, es roch nach Leben, wir hörten den Lärm der Welt und spürten das Herz, das mit seinen Fäusten gegen die Brustwand hämmerte, an den Rippen rüttelte. ... |
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| Lernstolpern | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Am Boden lang kriechen aus Angst vor dem Fallen, aus Furcht vor den Folgen, den Mund immer halten. Dem Geld nachrennen, nach Höherem streben, und völlig vergessen, das Leben zu leben. Auf später hoffen, statt jetzt zu handeln, sich immer weigern, sich selbst zu wandeln. ... |
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| Im Gesetz des Echos | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Du wirst lernen, dass es einen Schnitt gibt im Licht, eine feine Narbe zwischen dem, was du schützt und dem, was du brichst. Sieh hin: Jemand feuert ins Offene, ohne Ziel und ohne Gesicht. Die Luft merkt sich alles, auch wenn die Stille verspricht, dass nichts geschah. Glaub nicht, du seist frei, nur weil das Blei dich bisher mied. ... |
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| Ausweglosigkeit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Er ängstigt sich vor seinem Leben, fürchtet aber zugleich seinen Tod, welchen Ausweg kann, s für ihn geben, der seelisches Chaos bringt ins Lot? Hin- und her gerissen fühlt er sich, hätte am liebsten nie existiert, Zustand ist für ihn unerträglich, ein Sein, in dem sich sein Ich verliert. |
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| Der Irrwisch | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Zu meiner Verwunderung setzt Kater Max an zum Sprung, hechtet über Tisch und Stuhl schlägt Salto mortale ganz cool, schießt wie ein Pfeil so schnell hin und her von Stelle zu Stell, hüpft wie ein Floh auf den Schrank, springt herunter auf die Bank und in dem ganzen „Heckmeck“ fliegt er noch über mich hinweg- ich zieh den Kopf ein ganz schnell, über mein Haar streicht sein Fell ... |
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| Im Schweigen des Waldes | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Schnee versammelt, leis und nah, der Wald hält kurz den Atem an. Kein Ruf nach Gold, kein lautes "Ja", nur Raum, wo Leben wohnen kann. Die Pfote ruht, das Auge wacht, ein Schild spricht sanft von stiller Zeit. Die Erde hört in dieser Nacht, den Wunsch nach Platz und Friedlichkeit. Wo Fuchs und Reh im Dunkel zieh´n, bewahrt der Wald ihr leises Recht. ... |
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| Der Topmanager | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Er versieht seinen Job als rechte Hand des Bosses mit jener Unbeirrbarkeit eines Streitrosses und lässt sich weder durch Drohungen noch durch Tränen abbringen von seinen marktwirtschaftlichen Plänen. -2- Er ist der Stützpfeiler des Maschinenbetriebes, die produktionssteigernde Schmiere des Getriebes und der Vordenker im elitären Management, der alle Schach- und Klimmzüge des Wettbewerbs kennt. ... |
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| Mutters Hein! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Mutters Hein! Kerze brennt. Komm doch heim. Leuchtet raus für Mutters Hein. Seemannslos. Wird vermisst. Doch die Flagge bleibt gehisst. Gang zur Mole. Raues Meer. ... |
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| Père Lachaise – Garten der Namen | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Père Lachaise, ein Garten vieler Zeiten, wo Wege durch Erinnerungen gleiten. Ein Stolz der Stadt, von Dämmerung umwogen, wo Stein und Moos die Zeit ins Heute zogen. Ich trat zu Morrison, suchte sein Schweigen, ließ mir von Max Ernst den stillen Umweg zeigen, durch Schatten, Kunst und ruhiges Verwehen, wo alte Bäume ihre Mythen säen. Die Gräber – Formen, hingehaucht ins Licht und jedes ist ein stummes Gedicht. ... |
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| KAalt ist die Distanz | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Sternenwiese blüht im dunklen Raum Hebe an: den alten Saum deines Kleid‘s Manchmal ist mein Herz wie im Traum Ich küsste deine Schenkel: holde Maid! Über uns der große Wagen, zeige Mir jeden Stern davon! In deinem Herzen erklang die Geige Die man mir in die Wiege lag! Eine Sternschnuppe verirrte sich Sprang‘ in das Funkeln der Pupille ... |
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| An den lieben Mond | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: An den lieben Mond www.leitheim-gedichte.de Gedicht - Nr.1262 -------------------- Voll Freundlichkeit dein Antlitz du Sohn des Himmelszelts, unhörbar deine Schritte in deiner nächtlich` Welt. --------------------------- Du holder Nachtgefährte erquickend, lieblich sanft, gleich Worte eines Trostes ... |
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| Das Mädchen am Bach | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Gedicht - Nr. 1257 ------------------------------ Ein Mädchen sitzt an einem Bach sie schaut den Wellen fragend nach, die sprudeln und sich teilen im stetig vorwärts eilen. --------------------- Wohin sein Lauf wohin dein Gang Ist kurz sein Weg oder gar lag, in welchen Fluss er mündet ein wird er zuletzt im Meer dann sein? ------------------ ... |
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| Der lächelnde Mond | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: www.leitheim-Gedichte.de Gedicht Nr. 1255 -------------------------- Ein lächelnd` Mond am Himmel wacht ummantelt er von Sternenmacht, durch dunkle Wolkenfülle zieht er die Bahn in Stille. ----------------- Der Tag verlassen hat das Tal vom Schlaf erwacht die Nachtigall, voll` Sehnsucht ist ihr Singen zum Herz die Töne dringen. ... |
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