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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Schicksalsknoten Meteor
Vorschautext:
Oft ist man geneigt zu resignieren,
das Schicksal hängt an einem dran,
ist ständig einen am runterziehen,
fügt sich der Rolle im Masterplan.

Was mit einem glücklos geschieht,
schiebt man der Bestimmung zu.
In den Genen, am Umfeld es liegt,
schiebt es Karma in die Schuh.

Auf diese Weise verpaßte Chancen
vorschnell für sich verworfen,
...
Beklagenswerte Waschutensilien Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-1-
Vergessener Schwamm

Schwamm sich mit Wasser vollsaugte,
zur Körperpflege einst taugte
solange er wurde gepflegt,
doch irgendwann ward er verlegt,
nicht vorgeholt und vergessen
ließ sich nicht zusammenpressen,
völlig ausgetrocknet er war
und zerbröselte um ein Haar.

...
Ich hab` nen Vogel... Anita Namer
Vorschautext:
Ich denk ich bin ver-rückt
na klar - ich hab` nen Vogel!
Nein-
nicht nur einen einzigen
ich hab` ne ganze Voliere voll
im Kopf.

Manchmal
lasse ich einige frei,
doch weil Platz ist
bekommen die restlichen gleich Nachwuchs.

...
Hilfsangebot Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Geige ist verstimmt
ihr fehlt ne Saite,
der Zorn in ihr glimmt
sie liegt im Streite
mit Kater Neo,
der sie ihr entriss,
der Klang klingt jetzt roh,
dem Spiel fehlt der Schmiss -
Cello zu ihr spricht,
„meine Saite nimm,
sie ist stark und dicht,
stärkt der Geige Stimm.“
"Die Arbeit schmeckt nicht" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Da die Früchte der Arbeit selten süß schmecken,
wenn sie im Stadium der Unreife stecken
wird man auf den Geschmack sauer reagieren,
den Appetit auf Derartiges verlieren,
wenn sie einem bald wie Blei im Magen liegen,
kann man von den Früchten die Nase vollkriegen.
Fügsame Kuh Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-1-
Frohen Mutes er nun ist,
die Kuh ihm aus der Hand frisst,
seine Befehle befolgt,
ihm treu wie ein Schatten folgt.
-2-
Er gibt ihr die Richtung vor,
zieht zuweilen lang ihr Ohr,
wenn sie sich ihm widersetzt,
dadurch sein Ego verletzt.
-3-
Nach seinem Kopf muss es gehn,
...
Du hast abgenommen Grünschön
Vorschautext:
Du hast abgenommen.
Das habe ich gesehen.
Wie konnte das so schnell gehen?

Du hast abgenommen,
das meine ich nicht als Kompliment.
Darum gehe ich dir ab und zu fremd.

Vorher fand ich dich viel besser und schicker,
als du mehr wogst, als du warst viel dicker.
Verloren hast du 10 Prozent von deinem Gewicht,
aber dafür bist du nun teurer. Gut find ich das nicht.
...
Zu tief ins Glas geschaut Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Nach dem zigsten Glas Glühwein
knickt ein schon wieder ein Bein,
man kann nicht aufrecht stehen,
nur noch verschwommen sehen
um einen dreht sich die Welt,
man schwankt, stolpert, dann hinfällt
auf die Füße kommt man kaum,
wähnt sich in einem Albtraum
kommt man wieder in den Stand
ist, s Glas, gefüllt bis zum Rand,
mit Glühwein, im Nu geleert,
doch wie die Erfahrung lehrt,
...
"Dichterlust" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Unter rauschenden Laubbäumen
gibt sie sich hin dem Tagträumen
und zärtlichen Musenküssen,
sowie geistigen Ergüssen,
aus denen Verse entstehen,
die Lesern zu Herzen gehen -
sie vertieft sich in ihr Schreiben,
nimmt nicht wahr das bunte Treiben,
das sich um sie herum einstellt,
schon wieder ihr ein Vers einfällt –
inspirativer Flow hält an
bis sie fast nicht mehr schreiben kann,
...
Reisen Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Reisen ist ein großes Pläsier,
am liebsten fliege ich mit dir.
Sehr gerne mal bei Wein und Bier,
so lebt sich's gut im Heute und Hier.

Ich plane es gerne mit einem
Reisebüro,
es klärt mir die Frage, wann und wo?
Vorfreude brennt in mir lichterloh,
die Reisetante macht mich immer
wieder froh.

...
Mein Straßenfest Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Ein Jeder bringt das mit,
was er am meisten liebt,
was sein Eigen ist,
vielleicht auch etwas das piept.

Lisa schiebt einen Rollator,
Rita kommt mit einer Kiste Bier,
Kunibert bringt einen Alligator,
Sergej in einem Shirt, auf dem
steht MIR.

Natürlich sollten wir die Kultur
...
***Erstes Adventslicht*** Claudia Behrndt
Vorschautext:
Die erste Kerze strahlt so klar,
verkündet still: Die Zeit ist da.
Ein Hauch von Frieden erfüllt das Land,
Adventslicht leuchtet - warm und grad´.

Die erste Kerze flammt empor
und leise öffnet sich das Tor,
zu jener Zeit voll Glanz und Licht,
die Frieden in die Herzen spricht.

Ein Licht erwacht im stillen Raum,
der Advent beginnt wie ein Traum.
...
Gunter und der Weihnachtsmann / Geschenkekauf Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Der Weihnachtsmann ist heute genervt,
er steht ganz hinten an,
im Media Markt lässt er sein Geld
und fragt, ob er nach vorne kann.

Doch keiner ist dazu bereit
ihn höflich vorzulassen,
so muß er sich gedulden halt,
sehr voll sind alle Kassen.

...
Strohsterne Caeli
Vorschautext:
(Stars of straw)

Strohsterne stechen nicht
Allerhöchstens bloß ins Auge

Strohsterne wärmen mich
Das macht wohl nur der Glaube

Strohsterne lenken mich
Wenn sie sich schwebend drehen

Strohsterne waren dereinst
...
„Ich“, das Problemkind Caeli
Vorschautext:
Kein Kind hab‘ ich gefunden
Keine Seele mehr die träumt
Mich selbst kaum überwunden
Bin durch die Zeit gestreunt

Ein Herz hab‘ ich gebrochen
Dann gehört von all dem Leid
Seit ´zig hunderten von Wochen
Das Schicksal vorwärts treibt

Ich selbst hab‘ nichts zu klagen
Mir selbst geht es ja sehr gut
...
Orange Jürgen Wagner
Vorschautext:
Orange, das trägt die Müllabfuhr,
der Strassendienst, die Rettungskraft,
wer auffällt und auffallen mag -
die Farbe strahlt mit sanfter Macht

Bei Sonnenauf- und untergang,
kurz zwischen rot und gelblich weiss,
muss aprikosenfarben glüh'n
der Sonnenball so glühend heiss

Die kleinen Sonnen kauf ich gern
zur kalten, rauen Winterzeit
...
**Im Licht des ersten Advents** Claudia Behrndt
Vorschautext:
Die erste Kerze flackert sacht,
ein leiser Gruß aus früher Zeit.
Sie wärmt die Stille dieser Nacht
und öffnet Herzen weit und breit.

Ein goldenes Leuchten zieht hinein,
verweht sich sanft mit Winterduft.
Es kündet still vom Heiligen Schein,
der Hoffnung trägt in kalter Luft.

© Claudia Behrndt
30.11.2025
Der Zar ein Narr Anke Dummann
Vorschautext:
Der Zar denkt meist
Er wäre ein Star
Zeit wird es ,
Das ihm keiner mehr glaubt
Im Nu
Ist er ein Bettler
Wurde endlich Mal beraubt

Nur ein Scherz?

Frau Scherz
Das ewige Lied des Lebens Peter Leitheim
Vorschautext:
Das ewig Lied - des Lebens
www.leitheim-Gedichte.de
Gedicht - Nr. 729 von 1465
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Das Dasein ist schwer auf dieser Welt
wo Herrgott- Mensch hineingestellt.
Das Schicksal nimmt oft bös uns ran
„aufs Neue“ fängt der Tag stets an.
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Der eine hat viel Freunde - auf der Welt
doch viele einsam unterm - Himmelszelt,
der eine ist berühmt - bekannt
...
Es gibt Alternativen! Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Es gibt Alternativen!

Keiner muss sich 10 Euro schenken lassen,
Um diese dann schnell zu verprassen,
Denn Existenz heißt, sie aufzubauen,
Vor Verantwortung nicht abzuhauen.

Wenn man einmal dann arbeitslos,
Weiß man: Das ist kein Dauerlos:
Firmen suchen, es gibt viel zu tun,
Deshalb sollte man nicht ausruh’n.

...
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