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| Titel | Autor | |||
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| Dem Alkohol verfallen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Er betet an „Teufel Alkohol“, vermacht ihm seine Seele für Bier“, er leert Krug für Krug auf beider Wohl, mutiert Schluck für Schluck zum wilden Stier. Es geht zudem der Gaul mit ihm durch, er benimmt sich langsam wie ein Schwein, stößt Beschimpfungen aus, zwischendurch, rastet aus, schlägt alles kurz und klein. |
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| Im Griff der Hitze | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Hitzeglocke stülpt sich übers Land, eingeschlossen von der Wärmewand kann man Hitze weder entrinnen, noch den Kampf gegen sie gewinnen. -2- Ihr brandheißer Zangengriff ist fest, eine Befreiung sie nicht zulässt, man beginnt, Blut, Wasser zu schwitzen, vor Drangsal sich mehr zu erhitzen. -3- Hitze lässt die Wälder entflammen, ... |
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| VOR DEM ABGRUND ODER EIN SCHRITT WEITER | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Es gibt Stoßgebete die schon an der Zimmerdecke mit schlaffen Flügel herunterfallen. Jedoch - wer Sinnlosigkeit in allem sieht ist im Leben schon tot. |
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| Vergissmeinnicht | Meteor | |||
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Vorschautext: Ein kleines blaues Himmelslicht am Wegesrand, hör hin, es spricht! Es flüstert leis': Vergissmeinnicht |
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| Urvertrauen | Andreas Herkert-Rademacher | |||
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Vorschautext: Elternjob: Lehrt Urvertrauen, nehmt den Kindern ihre Angst, derweil du beim „HEUTE“-schauen Um Europas Frieden bangst. Mantraartig wird versprochen: Alles wird am Ende gut, während die Konflikte kochen, hütest du die Hoffnungsglut. Wichtig, immer einzuimpfen, dass das Gute überwiegt, während wir am Abend schimpfen, weil „das Böse“ oftmals siegt. ... |
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| Haffkrug, an der Ostsee | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Haffkrug, an der Ostsee, ist wirklich wunderschön. Heute wird es richtig heiß. Wir wollen schwimmen gehen. Tomke packt den Frühstückskorb, heute nehmen wir alles mit. "Frühstück essen wir am Strand." Na, das wird doch der Hit. Es ist neun Uhr in der Früh, der Strand ist menschenleer. ... |
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| Abflug | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: An der Haltestelle riss ein Mann den Fahrplan aus dem Rahmen. Er teilte ihn mitten durch die Abfahrtszeiten. Auf der Bank weinte ein Kind in seine Mütze. ... |
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| Und nun was sollen wir tun | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Und nun was sollen wir tun Den Sommer wird man in Zukunft mit kritischen Augen ersehnen Hitzig wird er wahrscheinlich übers Land gehen Wie soll der Mensch ihn ohne Schaden überstehen Die Sonnenglut tut Land und Leute nicht gut ... |
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| Naja, ein bisschen kalt | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Naja, ein bisschen kalt An der Kasse gab es das Gequengel, Denn Hunger verspürte der kleine Bengel Und schlug mit der Hand auf den Wagen immerzu, In Mamas Gesicht blieb er der kleine Bu. Deshalb setzte sie sich mit ihm auf die Bank Hatte volle Brüste jetzt Gottseidank Und ließ seine Hände ihre Brüste fühlen, So konnte sie ihn herrlich stillen. ... |
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| Mitten im Netz | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Mitten im Netz Frei oder gefangen im Netz bist Du, Wenn Du weiterhin nur surfst mit der Welt. Früher hat man sich noch der Natur zugesellt, Und man schnürte gern seinen Wanderschuh. Dann aber kam die menschliche Bequemlichkeit, Fernseher und Smartphone nehmen Wege uns ab Und man meint dennoch, man habe volle Freiheit, Das Netz und die Medien brächten uns auf Trab. ... |
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| Winde der Heilung | Helga | |||
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Vorschautext: Das Leben kann oft grausam sein, weil die Zeit dir Narben schlägt, tiefe Wunden in der Seele brennen, die nur Schmerz und Sehnsucht kennen, alles was dein Dasein prägt, scheint im Traum dann plötzlich klein. Zeig dem Lichte deine Wunden, die dich schmerzen Tag und Nacht, lass die Tränen still verrinnen, neues Hoffen kann beginnen, wenn die Sonne wieder lacht, ... |
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| Lauf der Dinge | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Über den Bergen geht die Sonne auf, im Mittag nimmt sie ihren Lauf. Und Abends geht sie wieder leise unter, danach ist selten jemand noch lang munter. Am nächsten Tag, ob sie da wieder scheinen mag. Wir wissen es nicht – nicht immer, genau genommen höchstens leiser Schimmer. Das der Lauf und der Lauf der Dinge, was wenn es immer anders ginge. ... |
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| 424 | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich habe 424 Freunde. Sie wohnen hinter Glas. Jeden Morgen erzähle ich ihnen vom Kaffee, vom Wetter, von mir. Sie kennen die Tasse, nicht die Hand, die sie zu fest hält. Wir schicken einander Herzen, leicht genug für jede Leitung. ... |
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| "Göttlicher" Gesang | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Amselgesang lieblich erklang, in seine fünfte Herzkammer drang, dort sein göttliches Selbst durchwirkte, im Sinne der Erleuchtung wirkte. Der Amselgesang Seele durchdrang, tief erfüllt von dem göttlichem Klang fühlte er sich dem Himmel so nah, Höherem Selbst er entgegensah. |
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| Rachedurst | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Er hatte sich auf ihn eingeschossen, vergiftete Gedanken sprossen im Gehirn, das nur auf Rache aus war, Verhalten war nicht verhandelbar. -2- Er war bewaffnet bis an die Zähne, schmiedete ständig Rachepläne, ausgerichtet auf die Demontage, auf den Rufmord und die Blamage. ... |
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| Die Masche der Frauen | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Die Masche der Frauen Frauen kann man oft ganz schlecht durchschauen So ganz Ohne sind sie nicht Nicht bedingungslos kann man ihnen trauen Sie führen den Mann ohne Hemmungen ... |
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| Erinnerung! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Erinnerung... Im Lampenlicht eingehüllt. Ist eine Zeit die ihn erfüllt. Zeilen fließen gerade sehr. Etwas Wein muss nun her. Sucht die Worte immerzu. Denn sie geben keine Ruh` So mittendrin sieht er sich. ... |
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| Sycophancy ist eine Sucht, die die Welt bedroht | jogdragoon | |||
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Vorschautext: Sycophancy ist eine Sucht, die Gefallen an der Zustimmung sucht. „Gefallsucht“ wird sie auch genannt, doch wird durch sie Kritik verbannt, „Gefallen wollen“ harmlos erscheint, doch wird durch sie aus Freund dann Feind ! Wie ein kleines, schüchternes Mädchen, das lieblich ihr Kleid um sich schwenkt. Ihr Kleid ist das Rädchen, das verführend lenkt. ... |
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| Was mir Albert auf dem Weg nach Caravaca de la Cruc noch offenbarte | Horst Hesche | |||
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Vorschautext: Nach vielen langen Jahren, die wie im Sturm verflossen sind, bin ich mir jetzt im Klaren, ich war oft sorglos wie ein Kind! Ich hab' die Anja so geliebt, doch nicht geahnt, dass sie betrügt! Dem Kindlein, das sie dann geboren, hat sie sofort das feuerrote Haar geschoren! Es war dem Nachbar Noël sehr ähnlich! ... |
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| Diener des Volkes (deutsche Fassung) | Olaf Zeidler | |||
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Vorschautext: Wenn heute noch ich Schüler wär´ und den Beruf frei wählen könnt´; die Auswahl fiele mir nicht schwer. Würde sitzen stolz im Parlament. Die Bürger müssen kräftig sparen, im Laden weint so manches Kind. Gefordert wird das schon seit Jahren, obwohl wir doch im Euro sind. Als Abgeordneter ist jeder frei - ich hätte also kaum noch Sorgen. ... |
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