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| Titel | Autor | |||
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| Ich hoffe auf ein Wunder | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Ich hoffe auf ein Wunder Alles wird einem genommen Der Glaube an das Gute schwindet immer mehr Gottlob hat man die Gabe und reagiert besonnen Man stellt sich aber ... |
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| Souveräne Zonen | jogdragoon | |||
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Vorschautext: Energien der inneren Ruhe ich Dir nun sende. Dafür reiche ich Dir beide Hände. Lege Deine zärtlich nun in meine. Gerne bin ich in Deiner Nähe. Es ist Zeit, dass ich Dir nun in die Augen sehe, um ein ernstes Wort zu sagen, ohne zu belehren, anzuklagen: “Das ist mein Tanzbereich und das ist der Deine ! Abgrenzungen sind’s, die ich hier meine. Jeder sollte in seiner Zone souverän agieren können, ... |
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| Wiederkehr | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Der Besen schiebt das nasse Laub vom Grab. Vor dem Stein geht die Frau auf die Knie, wischt Erde aus den Buchstaben. Über ihr lösen sich ... |
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| in die andre Zeit | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Wie ohne Abschied alles geht und fällt in eine andre Zeit, als ginge auch, das was beseelt, frei, ohne Angst, dass nichts mehr bleibt. Nur ich halte an allem fest - den letzten Blick und Sonnenstrahl, alles, was mich verließ und lässt mit dem, was leis davon sich stahl. Ein Abschied, der nur meiner ist - ich trag ihn wie ein Trauerkleid: ... |
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| Was die Erde weiß | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Was die Erde weiß Unter dem Schnee ruhen die Felder. Nichts bewegt sich. Die Hecken stehen schwarz gegen den Himmel, und selbst der Wind scheint seine Gedanken für einige Stunden vergessen zu haben. Doch tief unter der kalten Oberfläche arbeitet bereits das kommende Frühjahr. ... |
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| Sternenlicht | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Sternenlicht Man sagt, das Licht der Sterne sei oft älter als die Nacht, in der wir es betrachten. Vielleicht gilt das auch für Erinnerungen. Vielleicht tragen wir Bilder in uns, die durch viele Jahre wandern, bis sie plötzlich wieder auftauchen zwischen zwei gewöhnlichen Augenblicken. ... |
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| November | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: November Die Gärten waren leer geworden. Nur einige Blätter hielten sich noch an den dunklen Zweigen fest, während Nebel vom Fluss heraufstieg und die vertrauten Wege verwischte. Es war kein trauriger Anblick. Eher die ruhige Erkenntnis, ... |
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| Die letzten Fenster | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Die letzten Fenster Im Haus am Ende dieser Straße brannte noch Licht bis spät zur Nacht. Die Vorhänge bewegten sich leise, und über dem Dach stand ein einzelner Stern, kalt und fern wie eine Erinnerung, die ihren Ursprung vergessen hat. Wer dort einst lebte, ist gegangen. ... |
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| Am Feldweg | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Am Feldweg Der Abend lag in blauen Schichten auf Wiesen hinter Dorf und Rain. Ein alter Weg verlor sich langsam im ersten Schein der Dunkelheit. Die Krähen zogen über Stoppeln, der Wind strich durch das welke Gras. Es war, als würde jede Bewegung nur eine Erinnerung berühren. ... |
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| Die unbewegten Sterne | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Die unbewegten Sterne Über den abgeernteten Feldern stand eine kalte Herbstesnacht. Die Sterne schienen wie vor Zeiten, als hier noch niemand Wache hielt. Die Höfe wechselten die Namen. Die Fenster wurden hell und leer. Von vielen, die einst hier gegangen, erzählt der Wind inzwischen mehr. Und doch erscheint in manchen Stunden, wenn blauer Dunst die Ferne säumt, als sei nichts völlig untergegangen, was einmal hoffte, liebte, träumte. Die Sterne bleiben ohne Antwort. Sie kennen keinen Menschenlaut. Doch manchmal liegt in ihrem Schweigen die Ordnung, der das Herz vertraut. |
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| Leben und Tod | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Leben und Tod Früh lag das Licht auf den Wiesen, ein blasser Schein im jungen Gras. Kein Mensch vermochte zu benennen, wann eigentlich der Morgen saß. Ein Wagen fuhr den alten Wegen, ein Hund verlor sich im Revier. Das Leben ging von Haus zu Hause, und niemand fragte viel nach ihm. Doch hinter Hecken, Feld und Weiden, wo Abendnebel langsam stand, ging noch ein anderer Begleiter durch Schatten über ruhiges Land. Er sprach kein Wort. Er trug kein Zeichen. Nur Zeit lag still in seinem Blick. So kamen beide durch die Jahre, und keiner wich des andern Schritt. |
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| Kakteenpflege | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Kakteenpflege Wenn Kakteen blühen sollen, Brauchen sie die Ruhephase: Im Winter in die Zimmer holen Ist das Gebot, weg von der Gasse. Nach Winterkälte, Eisheiligen Kommen sie wieder ins Freie hinaus, Um mit ihrer Blüte sich zu beteiligen Am schönen Blickfang auch ums Haus. ... |
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| Als ich noch | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Als ich noch Als ich noch Junglehrer war, Gab es für Neugierde keine Grenzen, Um mit der ganzen Klassenschar Bei Wegreinigungen zu glänzen. Wir wanderten Flurwege entlang, Denn Umweltschutz, der blieb uns wichtig, Um bei jedem Wandergang Unrat zu sammeln, der uns pflichtig. ... |
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| GEFÜHLE FÜR DEN MÜLLSCLUCKER | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Was macht man mit Gefühlen die Seele , Kopf durchwühlen ? Mit ihnen an der Börse handeln ? den Gefühlsstau so umwandeln ? Computerspeichern als Gedicht ? zu intim - das macht man nicht. Verkaufen kann ich sie leider nicht, denn nach meiner Sicht sitzt jeder auf seinen Gefühlen, die penetrant im Herzen wühlen. Fahr schnell mal zum Recycl-Hof, die denken sicher , ich sei doof, ... |
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| Woher bist du? | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Откуда ты родом? -С планеты Земля. Я тоже оттуда,конкретно скажи. -Оттуда все звёзды как на ладони, А тучи нагонит-потоп,не взыщи. Мун киса кколев? -Гьаб ракьалдаса. Дунги гьединго,тапсил гьабун бице. -Хъатида гlадин цlваби доба рихьула, Хьухьанани амма -Нухlил тlупан. .... ... |
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| Das Geisterkind | Jasmin Pahlisch | |||
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Vorschautext: In einer gar kalten Septembernacht hat ein Mädchen ein Kind zur Welt gebracht. Doch die junge Frau starb, wie tot schien das Kind und draußen heulte der Wind. In tiefster Not die Hebamme packt das Kind in blutige Laken und bringt es zum Friedhof bei Nebel und Nacht, um es dort zu begraben. ... |
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| Leben | Inaha | |||
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Vorschautext: Heut hab ich dankbar festgestellt ich bin noch gerne auf der Welt es gibt oft schöne Augenblicke und auch noch die Rosinenstücke Helfer gibts es in der Not Abendglühn und Morgenrot es gibt noch Wunder ohne Zahl und jeden Tag ein Sonnenstrahl es gibt auch Wolken oft am Himmel aber auch Wodka und gerne Kümmel es gibt Palmen Meer und Südwind wache Menschen , die nicht müd sind ... |
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| "Logorrhoe" (Sprechdurchfall) | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Stichwort reicht, Sprechimpuls wird getriggert, Gedankenkarussell nimmt Fahrt auf, dreht sich schneller. Sätze sprudeln ungefiltert aus ihm heraus, verheddern sich ... |
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| Wenn | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Когла ты то,"что должен сделать "сейчас" откладываешь на "потом"(к примеру на "завтра"),ты объедаешь " завтра "и оставляешь голодным"сейчас" |
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| Drachengeschichte | Moira Ashly | |||
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Vorschautext: Gerade war er wohl noch da, der Drache namens Adeba. Jetzt ist er weg und mit ihm ging die Hoffnung, wenn auch nur gering, dass sich auf diesen Schwerenöter gleich stürzen würd ein Drachentöter. So’n edler Ritter mit Schild und Schwert. Nur keine Angst, ich hätt verwehrt, dass er dem Drachen krümmt ein Haar, dem Drachen Namens Adebaaa. ... |
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