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| Völlerei am späten Abend | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - -1- Schmorbraten liegt ihm schwer im Magen, Verdauungssäfte versagen gastrale Säure tut was sie kann, doch kommt gegen das Fett nicht an. -2- Es zeigt, bedrückende Erfahrung, viel zu üppig war die Nahrung, ein Pflaumenschnaps soll die Rettung sein, doch kriegt die Fette auch nicht klein. ... |
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| Martinsgänse | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: An trüben Novembertagen geht, s Gänsen an den Kragen, ihr letztes Stündlein, das schlägt bald, keine der Gänse wird alt. Aus jeder wird ne Martinsgans, erster Kunde ist der Hans, der sich auf Gänsebraten freut, mit Obst füllt, Mandeln drauf streut. Wasser läuft im Mund zusammen, Reize aus Küche stammen, wo im Backofen schmort die Gans - ein Meisterkoch ist der Hans - |
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| Wie viel Schmerzen hält mein Herz aus? | Benjamin Forester | |||
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Vorschautext: Zurzeit leidet mein Herz sehr, weil ich meine Schwester vermisse mehr und mehr. Außerdem meldet sich nicht mehr, habe ich irgendetwas getan, wenn ja bedauere ich das sehr. Ja ich frage mich wirklich, ob es meine Schuld war. Dabei bewunderte ich sie, für ihre grenzenlose Geduld! Hätte ich wirklich schuld, kann ich es noch vielleicht verstehen, denn ich hatte es niemals leicht in meinem Leben. Sie und ihr Mann hatten mich aus einem tiefen Loch raus geholt. Ich hatte dies nie gewollt. ... |
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| Im Café am Morgen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Im Café am Morgen Da spielen schon zwei Kids, machen Krach, In fremder Sprache telefoniert einer laut, Und dennoch droht nirgendwo Ungemach, Wenn eine Verkäuferin Gemüse hinbaut. Eine andere lacht hin zur alten Frau Und begrüßt sie persönlich mit Namen, Wo eine Käsetheke bleibt die große Schau, Wohin immer schon die Betuchteren kamen. ... |
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| Noch immer teilen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Noch immer teilen Noch immer teilen sich die Geschmäcker: Was dem einen gefällt, lehnt der andere ab, Begleitet das vielleicht noch mit Gemecker Oder bricht gar über dem andern den Stab. Deshalb mag ich von Herzen Personen, Die auch an Gegenläufigem Gefallen finden Und Andersdenkende mit Häme verschonen, So dass sie nicht aus dem Netz verschwinden. ... |
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| Rehkeule a´ la Paul | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Die Jäger sind gewiss nicht faul, sie schießen Wild, das weiß auch Paul. Da das Reh leckere Teile hat, Rücken, Keule und auch Blatt, war Paul mit der Keule gut beraten, hat sie gewürzt und angebraten. Morgens stand er an der Küchenzeile und hatte keine Langeweile. Während seine Frau den Tisch gedeckt, hat Paul die Keule abgeschmeckt. Ein wenig Rotwein und Gewürze, ... |
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| Die Liebe | Helga | |||
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Vorschautext: Manchmal spukt`s in unserm Kopf, Gott sei Dank geschieht`s nicht oft, dass Gedanken uns verwirren, wir in Gefühlen uns verirren. Zum Glück ist es ja keine Pein, die uns quält in unserem Sein, gepackt hat uns die große Liebe, verstrickt uns nun in Lust und Triebe. Ohne dass wir`s je gedacht, schleicht sie sich an dann über Nacht, ... |
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| Stadtgrauen | Caeli | |||
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Vorschautext: Anti-Stadtgrauen Morgen ist es auf dem Land Laufe ich vor ne harte Wand Raumes Enge, mir wird bang Ich muss raus, den Weg entlang Mit dem Rad geht das recht gut Die Kurbel dreht, ich gerat in Glut Das Wetter klasse, super toll Sogleich bin ich der Freude voll ... |
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| Die Minne an Peter | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: In Verehrung an Peter Leitheim. ................. Ich grüße dich, mein edler Herr und Meister, der uns das Bernsteingold der Treue bringt, wenn tief im All der lichte Tanz der Geister im wärmenden Akkord der Sphären schwingt. ----------------- Du bist das Licht, das uns von Kälte trennt, da sich dein Herz zu unserem Bunde erkennt. Ein schützend’ Mantel ward uns hold gegeben, wir Engelsweisheit durch den Raum heut weben. ---------------- ... |
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| Der christliche Kern | Jürgen Wagner | |||
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Vorschautext: Sein Licht nicht verbergen Gutes stärken Böses überwinden Lösen und binden Mit anderen teilen Kranke heilen Fremde aufnehmen Von sich etwas geben Die am Rande besuchen Den Feind nicht verfluchen ... |
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| Die Blumeninsel | Jürgen Wagner | |||
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Vorschautext: Poncha und Madeirawein, Levadas und der Lorbeerhain Vulkangestein und schwarze Strände, Meer und Bergwelt sprechen Bände Degenfisch gibt's mit Banane, bestes Eis, gern auch mit Sahne Eukalyptuswälder duften Viele müssen ganz schön schuften Himmelstreppe, Drachenbäume Man hat Paradiesesträume ... |
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| So leben, dass andere an mir aufwachen | Ingelore Jung | |||
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Vorschautext: So leben, dass andere an mir aufwachen Was würde ich so froh sein Wenn du an mir aufwachen würdest. Dich endlich bemühen könntest Ein aufrichtiger Mensch zu sein. Mitfühlend, liebevoll, zuvorkommend Hilfsbereit, kein Egoist mehr. Einstehen für liberale Demokratie und Freiheit Wache doch endlich auf! ... |
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| Was weiterzieht | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Distel öffnet ihre Hände, gibt ihre Samen in den Wind. Im letzten Licht vorm Sommerende zeigt sich, wie leicht die Samen sind. Was sie dem kargen Grund entrungen, zieht lautlos über Stoppelland. Ein ganzes Jahr, vom Wind umschlungen, liegt nun in keiner festen Hand. Bald wird der Regen sie beschweren. Ihr feines Weiß zerfällt auf Stein. ... |
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| Der Traum eines Delfin | Elizabeth King | |||
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Vorschautext: Mein Traum ist eine bessere Welt. Der Klimawandel ist ein Zeichen dafür. Die Welt ist keine Scheibe, sondern eine Kugel. So schwimme ich um die Kugel herum. Bis ich es erreiche, kann es dauern. Wenn ihr die Welt nicht ändern könnt, werde ich warten, bis es eine bessere Welt wird. |
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| Liebt das Leben so wie sie ist | Elizabeth King | |||
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Vorschautext: Heute wird ein toller Tag sein, wir werden das Leben positiv betrachten und uns auf das Neue freuen, egal ob im Privaten oder auf der Arbeit. Denke nicht daran, was morgen kommt, halte jeden Augenblick fest und lasse ihn nie wieder los, so verlierst du die Bedeutung des Lebens. |
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| Die Schönheit der Welt | Elizabeth King | |||
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Vorschautext: Das Leben ist nun auch nicht viel leichter, wenn wir mal rausgehen und sehen, wie bunt es sein kann und wie hell mein Herz auf einmal ist. Die Welt ist jeden Tag viel zu schön, als dass wir sie nicht ansehen sollten. Die Farben der Pflanzen, wie die Sonne strahlt, wie das Meer so schön blau ist – all das sehen wir nicht, wir sehen viel mehr die negativen als die positiven Dinge im Leben. Wozu das Leben genießen, wenn es zu spät ist? Wacht jetzt auf! Es ist nie zu spät, alles von der Welt zu sehen – nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen. |
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| Missglückte Dichtkunst eines Schiffkapitäns | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Wenige Jahre, nachdem er in den Hafen der Ehe eingelaufen war, erlitt er in dieser Beziehung Schiffbruch. Er verlor seinen Heimathafen. Kein Land in Sicht und somit auch kein rettendes Ufer. Er wurde sehr unsanft „gegroundet“. Seelischer Kompass ging zu Bruch. Vorstellungen vom Glück zu zweit musste er über Bord werfen. ... |
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| Letzte Gehversuche | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Beine gefühllos, taub, hölzern wie Baumstämme, die von Borkenkäfern hohlgefressen wurden, und den Halt verlieren. Füße wie mit dem Untergrund verwurzelt, können kaum mehr angehoben werden, schlurfen, rutschen ... |
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| ich bin du | Farbensucher | |||
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Vorschautext: und plötzlich merkst du das Fremde in deinem Spiegel die kleinen blinden Flecken im stumpfen Glanz von Kratzern und Schlieren schnell ein Hauch und mit dem Ärmel drübergewischt über die Jahre die vielen ... |
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| Der Herbst | Toralf Neher | |||
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Vorschautext: Der letzte warme Sonnentag, weicht dem ersten Regen. Nebel Matsch und nasses Laub, sind auf allen Wegen. Bunte Blätter fallen vom Baum, Früchte hängen an den Ästen. Die vielen Pilze sind ein Traum, sie schmecken uns im Herbst am besten. Mit hochgeklapptem Kragen, spazieren wir durch Wald und Flur. ... |
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