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| Titel | Autor | |||
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| Dabei... | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Jeder sieht dich wie die Sonne, Ich sehe dich dabei wie ferne Sterne . В тебе все видят только Солнце, А я к тому ещё далёкую звезду. |
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| Mausejagd auf dem Kirmesplatz | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Kuscheltier-Greifautomat – Eine haarige Angelegenheit ist niedliche Plüschmaus im Blümchenkleid, kopflastig ist sie wie ein kluger Mann, deshalb kommt Greifarm an sie schwer heran. Sobald sich Greifarm nähert ihrer Stirn wackelt er, beginnt den Halt zu verliern, auch die große Nase im Mausgesicht bringt ihn schon wieder aus dem Gleichgewicht. Maus kostet dem Spieler viele Mäuse über seine Leber kriechen Läuse, ... |
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| Urne - portabel und handlich - | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Mein geliebter Schatz hat in der Urne Platz, steht bei mir im Schrank, auf Tisch, Stuhl oder Bank oder dem Nachttisch oder besonnt und frisch, in dem Blumenbeet, wo ein sanfter Wind weht – Urne ist kompakt, man griffig sie anpackt ... |
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| Positives aufgefasst | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Positives aufgefasst, das Jahr erst wen’ge Stunden. Und dennoch sei es doch für wahr, als gutes Jahr empfunden. Das Wetter gut, die Hupe tut. Alles wird gut, haben wir Mut! Positives aufgefasst, in aller üblich Alltagshast. ... |
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| Der Star – Wind aus Ruhm und Schweigen | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Star, sag mir, warum wehst du wie der Wind, mal Sturm, mal Hauch – nur ein suchendes Kind. Dein Reden treibt wie Wolkenflug vorbei, zu rasch verweht, zu selten offen und frei. Du warst ein Held, ein Leuchten gegen Nacht, doch Beifall, Glanz und Geld haben dich sacht in jenes grelle Schweigen eingehüllt, das deine Wahrheit dämpft und Räume füllt. Du strahlst wie ein Stern in blendender Pracht, doch manches Wort klingt hohl, nur klug bedacht. ... |
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| Fähigkeiten und Entscheidungen | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Zum Überleben brauchen wir Fähigkeiten. Nach der Geburt fangen wir an, sie zu erlernen. Eltern, Geschwister und Nachbarn sind unsere ersten Lehrmeister, manchmal geraten wir gemeinsam mit ihnen ins Schwärmen. Begeisterung hilft uns sehr oft, Fähigkeiten zu erkennen und begreifen. Man kann sich gut vorstellen, dass Träume so meisterlich reifen. ... |
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| Weiße Nacht | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Sich ausbreiten wie eine Landschaft, damit das Innre Fläche hat und Raum, sich zu entfalten, und Kraft zu treiben, wie ein loses Blatt, um dann zu schlummern ins Vergessen, zu lösen es aus meinem Blick. Ich weiß: was ich jemals besessen, kommt irgendwann zu mir zurück aus dem Zauber einer weißen Nacht, die den Horizont in Schlaf versenkt, ... |
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| Kuchen | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Hört sich richtig gut an, schmeckt auch oft lecker. Braucht eine Menge Zutaten, wird gebacken vom Bäcker. Wird aber auch in Familien, sehr oft privat gebacken. Alle mögen ihn gerne, sogar Kinder mit Pausbacken. Letztendlich ist er ein Produkt von vielen, fleißigen Leuten ... |
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| Mausefalle | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Die arme Maus entsetzlich fror, es hingen von jedem Ohr kleine Eiszapfen herab, warmen Platz es für sie nicht gab. -2- Stark ausgehungert war sie auch, hatte großes Loch im Bauch nirgends war die Maus zuhaus, wusste drum weder ein noch aus. -3- Da entdeckte sie nen Türspalt ... |
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| Himmelhoch | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ein schwankendes Stück Drahtseil, über einem Abgrund gespannt. Ein erster tastender Schritt, dann ein zaghafter Tanz mit der Schwerkraft, himmelhoch, ohne Netz. Die Balance in der Schwebe ist Arbeit, nicht Talent. Ich springe, hüpfe, federe, gehe, weil Stehen schon Fallen wäre. Die Tiefe und ich, wir belauern uns gegenseitig. |
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| Opfer seines Zorns | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Er eruptierte wie ein Vulkan, weil man ihn wiederum nicht ernst nahm, Schimpfworte, gespuckt aus vollem Hals, brannten in Seelenwunden wie Salz -2- Längst vorbei war, s mit der Gemütsruh laut knallte er Türen, Fenster zu, traktierte mit Fußtritten Wände, zu Fäusten ballten sich die Hände. ... |
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| Anbahnung einer Katastrophe | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Dein Atem, der rauschte mir im Ohr wie des Gebirgsbaches jäher Fall, in dessen Getöse sich verlor deiner Abschiedsworte Widerhall. -2- Noch spüre ich den Druck deiner Hand, deren Wärme mich wohlig durchdrang, deine Stimme jedoch rieb wie Sand an meinen Nervenbahnen entlang. -3- ... |
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| Alles dreht sich um die Zeit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Der Uhrzeiger dreht vierundzwanzig Runden, soviel Runden wie der Tag zählt an Stunden, die Einteilung der Lebenszeit fällt uns schwer, denn wir laufen ihr fast immer hinterher. -2- Die Zeit verrinnt wie der Sand im Stundenglas, gefühlsmäßig gibt, s kein einheitliches Maß, wenn sie vergangen, dann kehrt sie nie wieder, im Kampf um die Zeit bleiben wir Verlierer. -3- Die Zeit wird uns von Tag zu Tag neu geschenkt, ... |
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| Ein leiser Glanz | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ein leiser Glanz, ein weißer Schein und plötzlich spürt man Kälte tief. Ein sanfter Wirbel lädt uns ein, im Schnee, der leise träumt und schlief. Der Schnee ruft: "Spiel doch mit mir!" Die Kinder jubeln - große Schau! Ich rufe: "Gleich!", doch liegt schon hier, mein Popo macht den Schnee zur Frau. Der Schnee wirbelt herum wie wild, die Kinder jubeln laut "Juhu!" ... |
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| Der erste Schnee :-) | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Der erste Schnee fällt leis und sacht, die Welt wird still, die Straßen glatt. Für Kinder wird daraus ein Tag voll Pracht, für andere aber eher ne Winterstadt. Der erste Schnee fällt leis vom Dach und plötzlich rutscht man wie auf Seife. Die Kinder jubeln, lachen, machen Krach, die Erwachsenen suchen Halt in der Reife. Der erste Schnee macht alles weiß und jeder Schritt zum Abenteuer. ... |
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| Lebensphilosophie | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Lust und Freude am Leben kann dir wohl niemand geben, du selbst musst sie dir schenken durch positives Denken. Freude an einer Freundschaft, die dir Mut verleiht und Kraft kann dir auch niemand geben, du musst sie selbst erleben. |
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| Erinnerung in der Winternacht | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Dunkeln streif' ich durch die Gassen; Schneeflocken weh'n mir ins Gesicht. Gedanken und mein Schmerz verlassen jedoch trotz Wind und Frost mich nicht. Ob Tränen wohl zu Eis gefrieren? Mir ist so kalt - und doch so heiß. Womit mein wundes Herz kurieren? So friedlich fällt der Schnee, so weiß ... Ein weißes Tuch darüber decken: kein Blick darunter, kein Zurück ... |
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| Hätte man mir | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Hätte man mir Hätte man mir als Kind prophezeit, Die Welt wäre tatsächlich janusköpfig, Hätt‘ ich gesagt: „S’ist nicht g’scheit, Sie ist eben nur drachenköpfig.“ Das unterscheidet unsere Hemisphären, Unseren Okzident vom fernen Orient: Bei uns ist es das Drachenabwehren, Mit Lanze man den Georg kennt. ... |
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| Persönlichkeitszerfall | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Durch Konsum von Drogen und Wein verlor sie ihr Selbstbewusstsein, irrte völlig selbstvergessen, von ihrer Sucht wie besessen, auf berühmter Meile umher, ihr Blick wirkte erstarrt und leer. -2- Sie war zum Äußersten bereit wegen der „Bewusstlosigkeit“, ... |
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| Gefrierendes | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Gefrierendes Gefrierendes wird jetzt schneeüberweht, Flächendeckend als Landschaftsauflage Mit den Dächern weiß, wo auch steht Das Weiherland in Januarplage. Bitter kalt und flockenumtanzt Sind Wälder gepudert mit viel Weiß, Straßen und Wege schneeverschanzt, Alles ist eisig, auf Winterreis‘. ... |
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