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| verlieren | Farbensucher | |||
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Vorschautext: wie leise verlieren ist und wie laut es hallt |
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| Das Böse in mir | Timmy | |||
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Vorschautext: Es täte so gut mich zu erdolchen Will nicht das Herz eines andren molchen Kommt nicht zu mir ich tue euch weh Ihr werdet es bereuen, wie eh und je Und doch kommen sie zu mir, bitte geht ... |
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| Choreografie | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Wir übten das Vorübergehen, bis es wie Zufall aussah. Die Schultern im richtigen Winkel, der Blick eine Sekunde zu früh zur Seite. Als der Satz seinen Einsatz hatte, vollführten wir ... |
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| Maiabend | Josef Albert Stöckl | |||
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Vorschautext: Maiabend Fliederduft durchdringt den Abend süß und schwer Grillenzirpen klingt aus Wiesen rings umher. Dämmerlicht geleitet den Tag zur Nacht hinaus Abendfriede breitet sacht seinen Schleier aus. ... |
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| Sommertag (auf der Fraueninsel, Chiemsee) | Josef Albert Stöckl | |||
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Vorschautext: Sommertag (auf der Fraueninsel, Chiemsee) Türkisblaues Wasser grenzt die kleine Insel ein und auf den sachten Wellen glänzt goldener Sonnenschein. Eine weiße Möwe liegt im Wind und schwebt im Himmelsblau schluchzt in der Nähe denn ein Kind? Doch nur die Möwe ruft: „Au, au“ ... |
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| Sternennacht | Josef Albert Stöckl | |||
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Vorschautext: Sternennacht Leises Sehnen, dunk‘les Ahnen ziehen übern Horizont hinaus bis zu den Sternenbahnen wo der Unfassbare wohnt. Staunend schau ich, nicht erfassend all die ganze Schöpfungspracht ehrfürchtig und fast verblassend spür' ich die unfassbare Macht. ... |
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| Was ich Dir noch sagen wollte | Josef Albert Stöckl | |||
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Vorschautext: Was ich Dir noch sagen wollte Was ich Dir noch sagen wollte es bleibt ungesagt was ich Dich noch fragen wollte es bleibt ungefragt. Was ich Dir noch zeigen wollte es bleibt ungesehen was wir uns noch erträumten es bleibt nun ungeschehen. ... |
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| Das kupferne Herbstlicht | Robert Späth | |||
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Vorschautext: Der Herbst wirft sein kupfernes Haar durch die Gassen und zwingt die großen, müden Alleen in einen letzten, wilden Tanz. Es ist eine Leichtigkeit, die nach feuchter Erde schmeckt, ein Rauschen von tausend goldenen Flügeln, die sich von den Zweigen lösen, um im Wind zu atmen. Nichts drückt hier schwer auf die Brust, alles fließt in diesem rot brennenden Licht, das durch die Fensterscheiben bricht und die Zimmer in Bernstein taucht. Die Vögel ziehen in weiten, schwingenden Bögen über die Dächer, und der Himmel ist von jenem reinen, schmerzhaften Blau, das von Weite erzählt. Die Welt dreht sich leichter, während sie loslässt, eingehüllt in den Duft von reifem Obst und herbstlichem Rauch, schön und flüchtig wie ein Kuss im Vorübergehen |
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| Dichterkunst | Moira Ashly | |||
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Vorschautext: Wenn ich ein Dichter wär, dann wär es halb so schwer. Meine Worte flössen ein in so manchen Dichterreim. Wenn ich ein Maler wär, dann wär es halb so schwer, könnt‘ mit den bunten Dingen Menschen zum Staunen bringen. Wenn ich ein Bäcker wär, dann wär es halb so schwer. ... |
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| Landunter | Maria L. Späth | |||
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Vorschautext: Der Mensch macht sich nach Plan die Erde untertan. Er rodet die Wälder, legt trocken das Moor, füllt die Gräben, begradigt den Bach. Der Strom fließt gemach in gemauerten Kanälen- schiffbar gemacht. Der mensch gewinnt neues Land, baut Deiche und Strand. Er drängt das Meer ... |
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| FÜR DICH | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: AUF DEM HIGHWAY DEINES LEBENS möge deine Seele zur Solarzelle werden für Freude , Schönheit , Gesundheit. AUF DEM HIGJWAY DEINES LEBENS möge schmerzender Balast sich zu Diamanten recyclen. AUF DEM HIGHWAY DEINES LEBENS möge viel Kraft ,Zuversicht und Licht sein. AUF DEM HIGHWAY DEINES LEBENS sage JA zum Leben. |
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| Das Lied | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Heute habe ich ein Lied gehört. Ich habe aber kein Radio. Keine Musikanlage. Keinen Computer. Ich habe das Lied dann gesucht. In der Ecke. Unter dem Tisch. Auf dem Sofa. Und habe den Ton verfolgt. In aller Stille. Mit aller Kunst. Und allem Wissen. Und das Lied kam aus der Erinnerung. Aus einer unvergesslichen Zeit mit dir! Heute habe ich ein Lied gehört. Und es war Strand. Und Sonne. Und Mond. ... |
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| Man findet keine Ruhe | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Man findet keine Ruhe Der Mensch hat viel zu verdauen Egal wohin wir schauen Einem wird angst und bange Wir hoffen innigst auf Ruhe und Frieden Schon viel zu lange Die hohen Herren ... |
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| Auf der Reeperbahn | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: In Hamburg, auf der Reeperbahn, ist es nachts turbulent und laut. Im Schein der grellen Lichter, sieht man viel nackte Haut. Olivia bedient in ihrer Bar, im engen Mieder eingeschnürt, sie hat dem alten Kapitän, einen letzten Drink spendiert. In der Herbertstraße sitzt Susi, rote Lippen und das Herz so schwer. ... |
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| Umarmen und herzen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Umarmen und herzen Umarmen und herzen Vertreibt manche Schmerzen, Wenn wir uns dranhalten, Dass Amor darf walten. Es ist doch so leicht, Wenn ein Arm wird gereicht, Hände zur Nähe finden, Damit Ängste verschwinden. ... |
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| Der Schulgarten | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Der Schulgarten Wenn Schulkinder im Zimmer sitzen Und über Arbeitsblättern schwitzen, Sehen sie vom Fenster aus Natur, Gefangen in ihrer Papierkultur. Deshalb brauchen wir den Schulgarten, Der lässt sich ohne Handy warten, Wenn Pflege wir ihm wirklich verleihen Und unsere Pflanzen dort gedeihen. ... |
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| REINSTE LIEBE | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Wenn eine kluge Frau dich in ihr Leben läßt, macht sie es nicht, weil sie dich braucht, sie läßt dich in ihr Leben, weil sie dich will, nicht besitzen, dich beflügeln, inspirieren, motivieren FÜR DAS LEBEN. |
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| For whoever | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: For you, i write it down to you. For whoever, i’m waiting never. For you, i will do. For this to say: ,,i love you“. |
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| Eine goldene Zeit | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: An jedem Spalier reift schon der Wein, denn jubelnd zieht der Herbst nun ein. Schnell nimmt den Pinsel er zur Hand und bemalt im Nu das ganze Land. Aus Grün wird jetzt ein Sonnengelb, das strahlt hinauf zum Himmelszelt. Ein sattes Rot, ein warmes Braun, schau'n froh über den Gartenzaun! Der Wind, er pfeift ein freches Lied, das über Stoppelfelder singend zieht. ... |
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| Knackiger Ruhestand | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Wie sehr hab’ ich mich auf die Rente gefreut, auf Freiheit von Zwängen und Endlosigkeit! Ein neuer Abschnitt, so dacht’ ich mir froh, mit Zeit für die Lieben, viel Schönes und so. Doch ist diese Umstellung wirklich enorm, der Körper gerät völlig und ganz aus der Form. Was früher mal flink und mal eben gelang, wird heute zum mühsamen Hindernisgang. Im Rücken da zwickt es, die Knie spielen verrückt, vom Bücken bin ich nicht gerade beglückt. ... |
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