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| Titel | Autor | |||
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| DiamantenGlitzer | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein stiller Zauber, fein und sacht, ist mit dem Morgen aufgewacht. An grünem Gras, da funkeln sie, so reine Diamanten sah man nie. Auf bunten Blüten, rot und blau, glitzert sehr zart der Morgentau. In jedem Tropfen es sich bricht, das strahlend helle Sonnenlicht. Die Rose hält ihn wie ein Pfand, geformt von stiller Meisterhand. ... |
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| An deiner Seite | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Er ist bei dir, am Tage und bei Nacht, gibt stets auf all deine Schritte acht. Er hält die Hand, fällt dir was schwer, und bringt dir sanft ein wenig mehr. Ein kleiner Engel - unsichtbar und leise, begleitet dich auf deiner Lebensreise. Schützend breitet er seine Flügel aus, das Licht trägt er in dein dunkles Haus. So geh nur getrost und fürchte nichts, im sanften Schein des Himmelslichts. ... |
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| Begegnung im Speisewagen | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Ich schaue nach einem freien Tisch, möchte nur kurz zu Abend essen. Bei eins, zwei Gläschen Rotwein, den öden Alltagsstress vergessen. Du nimmst den Platz mir gegenüber, schaust in die alte Speisekarte. Ich riskiere einen kurzen Blick, während ich auf den Kellner warte. Mich faszinieren deine Augen, - mag deine Grübchen im Gesicht. ... |
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| Stillstand | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Als Zug bezeichnet man, was zieht. Wenn dieses aber nicht geschieht, hat es den Namen nicht verdient, auch dann nicht, wenn der Weg geschient. Bleibt's stehen, liegt doch auf der Hand, dass man es umbenennt in Stand. |
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| Nörgelpeter | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Ehe der Nörgler sich versieht, er alles ins Negative zieht findet in jeder Suppe ein Haar, seine Weltanschauung ist starr. Er hält sich mit Nörgeln auf Trab, rückt von seiner Denkweise nicht ab, steigert sich in Meckerei hinein, wird dabei ausfallend, gemein. ... |
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| Rendsburger Hochbrücke | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Von der Rendsburger Eisenbahnbrücke ließ ich schweifen meine Blicke. Ich warf einen Blick herab und mir schien, als schaute ich auf ein Modell von Märklin. Die Rendsburger Gegend gefällt mir nicht nur Eins zu eins, sondern auch in Miniatur. |
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| Ironie der Historie | Meteor | |||
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Vorschautext: Selten zeigte sich die Geschicht' so von ihrer selbstironischen Seite, als bei der Umkehr der Absicht von der ideologischen Trennbreite. Propagierte einst der deutsche Osten den "antfaschistischen Schutzwall", vom Westen bedroht die Genossen, gegen Antidemokraten dort überall. Es scheint, es gab 'nen Seitenwechsel! Vom Osten droht faschistische Gefahr, ... |
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| Uhrenvergleiche. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Der Krieg beginnt um der Beute willen,das Buch wird fūr Erkenntnis geöffnet, ein Dialog ist eine Moglichkeit unsere Uhren vergleichen. |
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| Zeitempfinden ist relativ | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Wohin nur ist die Zeit, immer schneller sie eilt. Trotz Kinder-Jugendzeit ist das Alter nicht weit. Ein Säugling, der kräht, schreit, steckt „bald“ im Totenkleid. Ungern ist man bereit fürs Alter, Krankheit, Leid. Verlust von Gesundheit schränkt stark ein die Freiheit. Schnell vergeht Lebenszeit, währt keine Ewigkeit. ... |
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| Gedanken- Looping | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Was uns im Weg steht ist kein Hindernis , sondern ein Wegweiser . |
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| Kuckucks Namensgedächtnis | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Vergesslichkeit -sein Markenzeichen; sie sucht wirklich ihresgleichen. Der Kuckuck, er singt nicht einfach nur Lieder; seinen Namen übt er wieder und wieder, denn wenn er den einmal vergisst, weiß er nicht mehr, wer er ist. |
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| das Unberührte | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Lass uns vom Leben reden und vom Sterben - Jetzt, wo die Hüllen gelichtet und durchsichtig sind, und wir nur noch uns tragen, weht der Wind uns schneller in den Horizont - wie unsre letzten Farben. Lass uns vom Leben reden ... |
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| Die Sylter Rose | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Du hast mir, im letzten Jahr, einen Rosenstock mitgebracht. Jeden Morgen, beim Gießen, habe ich an dich gedacht. Deine prächtige Sylter Rose, hat Knospen jetzt zuhauf. Die helle, warme Frühlingssonne, weckt jetzt die Blüten auf. Sie leuchten gelb-orange, man kann es deutlich sehen, ... |
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| Zeus hat schlechte Laune | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Zeus hat heute schlechte Laune- Hämorrhoiden plagen ihn, darum fliegt er, Hilfe suchend, zu den Asklepios hin. Der kennt die Geheimrezepte- eine Salbe er kreiert und dem Zeus davon ein bisschen auf die schlimme Öffnung schmiert. Zeus geht es dann gleich viel besser- er ist endlich wieder froh, ... |
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| Pfingsten für Anfänger | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Erst ein Brausen durch den Raum, man hört es - man glaubt es kaum. Ein Sturm, doch keiner lief davon, statt Furcht erwuchs Zuversicht schon. Ein Feuer flammte, hell und klar, nicht heiß und doch so wunderbar. Es machte Worte plötzlich weit, für Mut und Menschlichkeit. Kein Zaubertrick, kein großes Licht, kein lautes, blendend Angesicht. ... |
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| geliebte Illusion | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Verletzt zu sein, heißt nur, die Wahrheit körperlich zu spüren - danach den Schmerz der Wunde lecken und deine Ängste vor Verlust zu schüren. Erst wenn der Schmerz dir nicht mehr ... |
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| Eiderstedter Haubarg | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Endemisch Ausschließlich von Eiderstedt ist er bekannt, der endemische Haustyp wird Haubarg genannt. Sein Gebälk ruft Erinnerungen wach. Einst teilten sich Heu, Vieh und Menschen sein Dach. Nachhaltig Damals war des Bauherrn Ziel, ein Haus zu bau'n, fest und stabil, damit nachfolgende Generationen auch nach ihm weiterhin drin wohnen. ... |
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| Abgehängt | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Gegenwind-Radfahren fällt mir schwer. Mein Schatten fährt mühelos neben mir her. Ein möglicher Grund hierfür fällt mir ein: Bestimmt wird er noch jünger sein. Er ist auch jetzt am Abend größer und vermutlich muskulöser. |
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| Im Stadtpark | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Zwei Damen sitzen auf einer Bank, die eine mollig, die andere schlank, und ruhen sich ein wenig aus. Mit Gejohle und Geschrei, ziehen zwei Jugendliche vorbei und holen `ne Zigarette raus. Während man zu ihnen rüber schaut, ziehen beide, ganz vertraut, an einem klitzekleinen Stängel. Die Ältere sagt, „die müssen sparen und teilen sich die Tabakwaren.“ Die andere mutmaßt: „Die rauchen Gras ... |
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| Wohnungsnot | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Das ist wirklich schon ein Jammer, sie wohnt in einer kleiner Kammer, weil sie in dieser großen Stadt, nichts bezahlbares gefunden hat. Müde steht sie an der Bahn, möchte gleich zur Uni fahr´n, da spricht sie ein junger Mann, plötzlich von der Seite an. "Ich habe dich schon oft gesehen, du musst hier zur Uni zu gehen, ... |
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