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| Titel | Autor | |||
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| Weise | Grünschön | |||
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Vorschautext: Weise ist nur der, der den Moment, des Schweigens erkennt. ©Grünschön. Kein Frosch, kein Grashüpfer, (r)auch kein Gras. |
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| LIMERICKS 7 | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Der kleine Klaus aus Rügen raucht heimlich mit großem Vergnügen. Sein Vater ganz ernst spricht : "Du rauchst doch wohl nicht ?" Und schon lernt Klein-Klaus das Lügen. |
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| In der Kindheit... | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Седлал я в детстве деревянного коня, Подрос осла,а после жеребца. Могу вести на волоске слона, А мамонт,мамонт вымер как на зло. |
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| Der Spiegel spricht | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Wenn ich sage dir Wahrheit nicht ,wer sagt das dir? |
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| Feierbiester unterwegs | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion - Wir feiern die Feste wie sie fallen, in Feierlaune wir uns gefallen schlagen manchmal gern über die Stränge, lassen dabei nie walten die Strenge. Wir leben nur einmal, heben Gläser, tanzen nach Musik der Trommler, Bläser machen frohgestimmt durch bis morgen früh, Anstrengung bereitet uns keine Müh. ... |
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| Frechtöpfe für den Balkon | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Die Reklame ist oft lästig, die klicke ich meistens weg. Hier halte ich mal inne, das ist bestimmt ein Gag. Kunterbunte Blumentöpfe, mit lustigen Beinen dran. Mein Interesse ist geweckt, das schaue ich mir mal an. "Frechtöpfe" nennen sie sich, das habe ich mir behalten. ... |
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| Der eigene Sinn | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Meide die Stimmen, die dich lenken und dir ein fremdes Leben schenken. In deinem Herzen brennt das Licht, das nur für deine Träume spricht. Was andere denken, was sie sagen, darf niemals deine Kraft zernagen. Denn ihre Pfade sind nicht deine, du gehst dein Leben ganz alleine. Halte inne und schau in dich rein, da liegt, was einst dein Erbe soll sein. ... |
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| Folgerichtig | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Du redest und redest in einer Tour, das Wort Schweigen scheint dir fremd. Kannst du nicht wenigstens einmal nur Ruhe geben - für den Moment. Unablässig musst du weiter bohren, kannst ein "Nein" wohl nicht akzeptier'n. Vertrauen hab ich doch längst verloren und so wird auch mein Herz erfrier'n. Spar’ dir die Mühe, spar’ die Worte, mir ist es gleich, was du noch sagst. ... |
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| Beseeltes | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Beseeltes Beseelt ist nichts, was wir nicht auch beseelen Und wo der Mensch darf wirklich Schöpfer sein. Dort will die Freiheit sich Freiräume wählen Und muss nie Sklave der Tyrannen sein. Beseeltes greift sich jenen Lebenshauch, Mit dem das Gottgleiche bewusst dann aufgesogen, Sich zu schönen Künsten wächst aus - und manchem Brauch, Dennoch und zu jeder Zeit dem Menschlichen gewogen. ... |
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| Sie ist mir damals sofort | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sie ist mir damals sofort Sie ist mir damals sofort aufgefallen In ihrer schönen, schlanken, stattlichen Größe, Den schwarzen Haaren, die bis zur Schulter fallen, In ihrem sehr kurzen Röckchen – mit der Knieblöße! Ja so war das, als es noch Frieden gegeben Und man überall problemlos hinfahren konnte. Die ganze Erde öffnete sich für das freie Leben, Weil damals der Weltfrieden die Jugend besonnte. ... |
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| Бойся себя. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Бойся себя и ты станешь бесстрашным. Fürchte sich selbst und Sie werden furchtlos geworden. |
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| Die Stelle, an der etwas beginnt und endet | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Die Stelle, an der etwas beginnt und endet (Eine leise Herkunft, ein offener Übergang) An der äußersten Linie liegt ein dünner Anfang, ein kaum sichtbares Werden unter dem ersten Licht. Nichts ruft, doch etwas tritt ein, schmal, unentschieden, wie ein Atem, der sich formt. ... |
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| Liebevoll? | Thomas | |||
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Vorschautext: Du bist so wohlwollend zu mir, so gut und auch so liebevoll. Das ist's, was ich so mag an dir, ich fühl mich toll und pudelwohl. Jeder spürt, wir sind ein Traumpaar, doch ich wünscht', dass es auch geschieht, wenn wir alleine sind sogar, auch dann wenn keiner uns zusieht. Thomas |
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| Der Sinn, der sich zwischen den Linien hält | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Der Sinn, der sich zwischen den Linien hält (Eine stille Herkunft, ein offener Ausgang) Wir stammen aus einem Raum, der keinen Namen trägt, ein dünner Anfang unter der Ordnung der Dinge. Ein leises Werden, das sich nicht zeigt, aber bleibt. Das Leben legt sich ... |
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| Der Tod, der sich in den Raum legt | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Der Tod, der sich in den Raum legt (Eine stille Unterbrechung) Der Tod tritt leise ein, ohne Schritt, ohne Richtung. Er legt sich in den Raum, ein dünner Schatten unter der Ordnung der Dinge. Die Luft hält den Atem an, nicht aus Furcht, ... |
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| Der Raum, der sich kaum merklich dehnt | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Der Raum, der sich kaum merklich dehnt (Eine stille Ausweitung) Der Raum steht offen, doch heute trägt er einen Hauch mehr Weite, ein kaum fühlbares Strecken unter seiner ersten Form. Die Wände halten sich zurück, als wollten sie prüfen, wie weit sie gehen können. ... |
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| Die Fläche, die einen Hauch dunkler wird | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Die Fläche, die einen Hauch dunkler wird (Eine leichte Veränderung der Farbe) Die Fläche trägt heute einen Ton tiefer, ein kaum sichtbares Dunkel unter ihrem ersten Licht. Sie hält den Blick anders, als hätte sie ein Stück Helligkeit verloren. Der Rand wirkt fester, ... |
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| Der Atem, der länger bleibt als gestern | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Der Atem, der länger bleibt als gestern (Eine feine Verzögerung im Raum) Der Atem steht einen Moment länger im Raum, ein kaum sichtbares Bleiben an der Stelle zwischen Ein und Aus. Er hält sich fest, als prüfe er den nächsten Schritt. ... |
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| Die Linie, die nicht mehr ganz gerade ist | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Die Linie, die nicht mehr ganz gerade ist (Eine leise Verschiebung der Form) Die Linie steht noch, doch ihr Verlauf trägt einen kaum sichtbaren Bogen, ein feines Abweichen vom gestrigen Stand. Sie hält den Raum anders, als hätte sie ein Stück ihrer Strenge verloren. ... |
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| Widerspruch in einem Wort | Thomas | |||
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Vorschautext: Es gibt ein Wort, das sich selbst widerspricht, dessen Bedeutung in sich selbst nicht stimmt, es braucht keinen Satz und auch kein Gedicht, weil der Widerspruch es alleine nimmt. Das Wort ist auch schon in diesen Zeilen, bereits enthalten - kannst du es sehen? Soll ich dir dieses Wort nun mitteilen? Willst du es wissen und auch verstehen? Das Wort, das sich selbst widersprüchlich ist, das ist das kleine Wörtchen "alleine" ... |
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