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| Titel | Autor | |||
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| Mohnblumen verleuchten Morgenglutrot... | Dani Blumen-Bär | |||
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Vorschautext: Mohnblumen verleuchten Morgenglutrot. Blättern und flattern in Frühwindeswind. Wolkengrau sammelt sich hustet und droht. Ein Maulwurf vertraut seinem Fluchtweg blind. Eine Wetterlaune zeigt ihr Gesicht. Ein Nasenlochpaar ändert die Richtung. Wasseraugen drehen sich - halten dicht. Es wird Licht und das Licht hält die Dichtung. Sonnenrund reckt sich versonnen und schweigt. Ein Lächeln bummelt durchs Land und die Welt. ... |
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| Aphorismus* | January Snow | |||
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Vorschautext: Alle Füller sind mit der selben Tinte gefüllt, Nur der Schreibstil variiert. |
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| Traurig | January Snow | |||
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Vorschautext: Sinken Schneeflocken auf die Erde nieder Müde Schließ‘ ich meine Augenlider Wann hat‘s aufgehört zu schneien? Ich weiß es nicht. |
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| Schnittmenge | Grünschön | |||
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Vorschautext: Die Schnittmenge von uns hält sich in Grenzen. Aber das sollte uns nicht zu sehr abgrenzen. Suchen wir nach dem, was wir haben, gemeinsam. Das führt uns zusammen. Und wir bleiben nicht einsam. ©Grünschön. Kein Frosch, kein Grashüpfer, (r)auch kein Gras. |
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| Lebensbaum | Jürgen Wagner | |||
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Vorschautext: In jedem Baum da atmet Leben Ein jeder Baum kann dir was geben Nicht nur symbolisch hat er Kraft Er hat auch eine Eigenschaft Ein ganz bestimmtes eig’nes Wesen Woran so manche Seel’ genesen Man mag im Herzen offen sein hochachtungsvoll berühr’n allein den Stamm, die Rinde – und empfangen ohn’ das Geringste zu verlangen Verbringe nur ein wenig Zeit ... |
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| Das Zedernhaus | Jürgen Wagner | |||
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Vorschautext: Ein Haus, in dem die Vögel singen, ein Platz, an dem der Friede wohnt Ein Baum mit Ästen wie mit Schwingen, der da im Königskleide thront Ein Raum, in dem die Stille waltet, ein Dom, so stattlich und so schön Ein Wesen, wo kein Herz erkaltet - an dir kann ich mich nicht satt seh'n Manch Tempel wurd‘ damit erbaut Paläste, Schiffe draus gemacht ... |
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| Born | January Snow | |||
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Vorschautext: In a summer haze Wir hätten nie gedacht Wie schwer der Winter fällt, Weil kein Morgenstern Uns diese Welt erhellt. Aber so sei es, so steh‘n wir hier. |
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| Alchemie | January Snow | |||
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Vorschautext: Du hast Meine Liebe In Hass verwandelt und Dafür wirst du büßen. |
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| Bittersüße Erkenntnis | January Snow | |||
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Vorschautext: Wir war‘n nie Für die Ewigkeit gebaut Trotzdem sind wir Vereint. |
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| Schleichender Tod | January Snow | |||
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Vorschautext: Erst hast Du mich Stück für Stück Aufgeschlitzt Mich bluten lassen Dann Hast du mir den Rest gegeben. |
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| *Leere im Kopf | January Snow | |||
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Vorschautext: Ein Gewitter zerreißt die Nacht Menschen suchen Schutz Im Trock‘nen Doch der Regen prasselt Unaufhörlich Das ist die Leere im Kopf. |
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| Herbsthimmel | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Wolken in Schichten Zwischen Grau und Schwarz wächst Mut ins Tiefblau *Haiku |
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| Um eine Note leiser | January Snow | |||
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Vorschautext: Ist das Lied Bin ich bei mir Eine Nuance tiefer Ist mein Bild auf Papier Die Harfe klingt Aber Saite um Saite springt. |
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| Im Weiten All | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Von Eleonora und Peter ---------------------- Im weiten All, wo Sterne schweigen, bricht hell ein neuer Raum hervor, wo Reime sich wie Blüten neigen, gesungen aus dem Sternenchor. --------------------- Liegt die Oase, rein und still, die uns vor trübem Grau bewahrt, weil Peters Stimme weben will, was sich in tiefer Weisheit paart. -------------------- ... |
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| Das (strenge) Über-Ich | January Snow | |||
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Vorschautext: Alles besteht Aus Schüler, Lehrer und Gehorsam Nur so blüht Die höhere Natur der Dinge. |
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| im letzten Herbstsonnenbad | Farbensucher | |||
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Vorschautext: nebelgesättigt blühen die Farbpigmente aus dem dunklen Grün die fallen in Farbflammen im letzten Herbstsonnenbad *Tanka |
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| H e r b s t z a u b e r | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein Hauch von Gold liegt in der Luft, der Herbst verwöhnt mit sanftem Duft. Die Blätter tanzen, rot und schwer, als gäb es keine Schwerkraft mehr. Ein Nebelschleier webt die Nacht, bis hell der Morgenstrahl erwacht. Der Wald, er glänzt im bunten Kleid, o du schöne, wilde Zauberzeit. ... |
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| Regenwetter | January Snow | |||
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Vorschautext: Im Regen sind alle netter Die Straßen und die Bäume Im Sonnenschein verfangen sich Ja nur die Träume! Ein Abglanz alter Zeiten Spiegelt sich im Regen Und die Prärie hat unendliche Weiten Bündel‘ sie in einem Sternensegen! Alle, soll‘n sie leuchten Weil sie sich ja gegenseitig bräuchten ... |
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| Fang an zu leben | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Geh raus und fange an zu leben, du kannst dir soviel selber geben. Vergiss den Zweifel, brich das Eis, jeder Moment hat seinen Preis. Tritt vor die Tür und geh ins Licht, schau doch dem Tag ins Angesicht. Der Asphalt ruft, die Welt ist schön, entdecke sie und du wirst seh'n: Ein Schritt genügt, der erste Mut und plötzlich tut das Atmen gut. ... |
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| Der Herbst des Lebens | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein stilles, goldenes Leuchten zieht leise durch das Jahr und Spuren auf den Wegen erzählen, was einst war. Der Herbst des Lebens grüßt mit reifer, milder Pracht, hat aus den wilden Stürmen ein tiefes Glück gemacht. Die Blätter färben bunter die Kronen alter Bäume; ... |
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