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| Titel | Autor | |||
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| Container Terminal Altenwerder Morgens, 6:00 Uhr | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Im Nebel wird umgeladen, sortiert, verschoben. Riesige Kräne, Giraffen aus Stahl, greifen ins Grau nach einem festen Takt. Fahrzeuge kreisen- ameisengleich- auf vorgegebenen Routen. Container rücken eng zusammen wie Schildkröten auf kaltem Beton. Alles ist in Bewegung, irgendwie unterwegs. Alles wird gestapelt, versiegelt, nummeriert. Alles wird überwacht, verbucht, registriert. Träume, Wünsche und Sehnsüchte. Der Hafen verschifft sie alle, ... |
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| Luftbestattung | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Totenasche, verstreut in alle Winde, verschleiert den Himmel, unendliche viele dieser Staubkörnchen tanzen im Sonnenstrahl, fallen vom Himmel mit Regentropfen oder Schneeflocken, versickern im Erdreich, düngen die Böden, sorgen für Nahrung ... |
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| Der Schatten der Engel | Thomas | |||
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Vorschautext: Werfen Engel Schatten? "Nein!" möchte man meinen: "Nicht mal einen matten, weil sie Glanz vereinen!" Sie sind aus purem Licht und Licht wirft selbst keinen, dein Schutzengel verspricht: "Ich gebe dir deinen!" Er ist dir immer nah, beim Lachen, beim Weinen, ... |
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| Seelenkleinod | Meteor | |||
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Vorschautext: Das Geheimnis des Friedens, in jeder Seele ist eines versteckt. In der Tiefe des Herzens liegend, ruhend, bis es jemand erweckt. Und kommen schwere Zeiten, der Frieden wird gebraucht, dann decken alle Eingeweihten was schlummert wieder auf. Wenn die Tauben wieder fliegen, das Geheimnis kann ins Versteck, ... |
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| Kurvige Tage | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ich fuhr mit einem Mann ein Stück, der Dinge pflegt und neu belebt, auf die man erst mit Reue blickt, wenn sich in ihnen nichts mehr regt. Er sagte, Wege kehrten wieder, auch wenn man glaubt, man sei schon weit. Er sprach so schnell, ich schlug die Lider der Augen zu vor Einsamkeit. Ich folgte Schildern ohne Mut, sie wiesen Wege, fremd und klar, doch wirkten sie als Führer gut, ... |
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| Seit | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Jahren lauf‘ ich kopflos Die Hände leer.. was mach ich bloß? Ich bereiste viele Universen Nur Sinn ergab es nie Ich hab Angst vor der Magie Es ist etwas das sich nicht Einschätzen lässt Aber heute.. finde ich den Mut! Mir ist klar.. dass ich viele Narben trage Auf manche bin ich stolz ... |
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| Außer Betrieb | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Himmel ohne Wolken. Die Haltestelle steht noch. Zwei Schrauben im Blech, kein Fahrplan. Die Metallbank kalt, unbenutzt. Davor in einer gefrorenen Pfütze Kinderhandschuhe himbeerrote. |
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| Zeitbetrachtungen aus verschiedenen Blickwinkeln (4) | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Wettlauf mit der Zeit Im Sauseschritt wir durchs Leben eilen statt im Hier und Jetzt zu verweilen und laufen stets hinterher der Zeit seit einer gefühlten Ewigkeit, doch in den meisten aller Fälle trete wir dabei auf der Stelle, so bringt uns die Eile kaum weiter, sie stimmt uns missmutig statt heiter entfernt uns von uns selbst immer mehr, ... |
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| Seelische Zwangsjacke | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Stark eingeengt in seiner Zwangsjacke, in die er sich selbst gesteckt hatte, ist er mit ihr derart verwachsen, dass er sich daraus nicht befreien kann. -2- Die Jacke nimmt ihm die Luft zum Atmen, schnürt ihn von seinen Gefühlen ab, allmählich dämmert er entgegen dem sozialen und auch seelischen Tod. ... |
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| Schnabel- Glück | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Eine Romanze im Schilf Eine von vielen Entendamen lebte im Schilf, ganz ohne Namen. Sie dümpelte meist nur vor sich hin, sah im Parlieren ihren Lebenssinn. So schwätzte sie in einem fort und hatte auch stets das letzte Wort. Das Schnattern, das war ihre Welt, denn das Leben hat es ihr erhellt. ... |
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| Unruhestifter | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Er sieht sich als Nabel der Welt und wenn eine Bemerkung fällt, die ihm nicht passt, rastet er aus, kehrt empörten Macker heraus. -2- Er will stets den Ton angeben, seine Launen voll ausleben Racht behalten in jedem Fall, ansonsten sorgt er für Krawall. ... |
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| "Aufgespießt!" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Stier wird attackiert, er ist höchst alarmiert es kocht sein Blut vor Zorn ins Fleisch rammt er sein Horn, spießt den Torero auf und wirft sich auf ihn drauf, die Menge johlt und schreit, vor Schreck sind Augen weit, der Sand färbt sich blutrot, der Torero ist tot. Ein Schuss zerreißt die Luft, ... |
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| "Trau dich!" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Du willst, aber du traust dich nicht, stellst unter den Scheffel dein Licht hältst mit dem Wissen hinterm Berg, „duckst“ dich und wirkst klein wie ein Zwerg. -2- Du hättest Kluges zu sagen, möchtest Antworten auf Fragen, doch du verbietest dir den Mund, zugleich wird dir alles zu „bunt“. -3- Endlich sind die Hemmungen fort, ... |
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| Wir alle hier auf Erden streben! | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Wir streben oft in unserem Leben nach Anerkennung doch eines das ist uns auch klar den Wunsch dazu dem Menschen gegeben die Wunscherfüllung selten da. ------------------------ Gar vieles Schönes wird neu begonnen so manches wird zu Ende gebracht. So manches scheint verloren, verronnen doch manchmal neuen Glück erwacht. ------------------------------ Des Menschen Stunden oft schnell eilen gleich einem Blitz der rasch viel zu geschwind, ... |
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| Dies Jahr die Krähen | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Diesjährig sind meine Krähen so stumm. Sie fliegen herum, sie stürzen sich vor meinem Fenster im Flug, in Scharen, vorbei. Kein Ton und kein Schrei! Das urtraute Krah, ist nun nicht mehr zu hören, als wollten sie niemanden stören, als hätte sich Furcht in ihr Gleiten gestaut, als wollten sie sagen: ... |
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| Jetzt schleicht | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Jetzt schleicht Jetzt schleicht sich die Nacht zum Tag Und zieht sich hellere Zeiten an, Wie ich sie so winterlich gern mag, Wodurch man freier atmen kann, Denn schlafgängig ist es wieder soweit, Dass man sich von der Tretmühle befreit. Lasst mich vergessen, was gestern war, Zum Himmelslicht sich die Augen erheben, Hinsehen zu einer üppigen Wolkenschar, ... |
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| Die Traumgängerin | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Irgendwann brach die Nacht entzwei, Wege zum Träumen wurden frei, flossen wie Wellen mit einher, wurden zu Weiten und zu Meer. Ich wurde auch zu Welle, Gischt, in der des Mondes Schein zerzischt. Mit Silberstaub das Himmelszelt mir so mein Wogenrauschen hellt. ... |
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| Schon kühlen Schneewinde | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Schon kühlen Schneewinde Schon kühlen Schneewinde die Erde ab Und wir beginnen langsam zu frieren. Das bringt vielleicht die Liebe auf Trab: Wollen Wärme wir BEIDE spüren? Also rasch unter die Wolldecke gelegt, Weil an Frösteln der Leib sonst leidet. Was da geschieht und ausgeheckt, Darüber kein Willen mehr streitet. ... |
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| Der Weg | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Äste greifen nach dem Himmel, Bäume, die noch weinen können, nicht aus Schwäche, sondern weil Leben durch sie spricht. Winde ziehen frei, sie kennen kein Versteck, sie rufen deinen Namen und tragen ihn weit hinaus ins Morgen. Schlafe, Bruder, schlafe. Träume ohne Furcht. ... |
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| In einem schicksalhaften Leben | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** In einem schicksalhaften Leben hat's jeder Mensch den's trifft nicht leicht. Er hofft stets, dass alles gut wird und er denkt sich: Gott, es reicht ! |
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