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| Der Fischerjunge | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Gerade hatte ich einen Traum, ich war allein am Meer. Nur Möwen, Wellen, weißer Schaum, - kein Plastikmüll und Teer. Ein Fischerjunge kam vorbei, er war aus Warnemünde. Er zog mich liebevoll ins Boot, das hatte seine Gründe. Das Leuchtfeuer und das Abendrot schien nur für uns allein. ... |
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| Taffe Frauen wehren sich | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Sie hat so hübsch geformte Beine und einen Hintern wie Je Lo. Strümpfe trägt sie meistens keine. Die Stretch-Jeans formt ihren Popo. Die weiße Bluse steht leicht offen, ein wenig Busen schaut heraus. Das lässt die Männerwelt gern hoffen, doch sie macht sich nichts daraus. Eilig läuft sie durch die Straßen, die Business-Mappe unter dem Arm. ... |
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| Ein weißes Schaf | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Er sagt ihr, sie sei zu brav; da fühlte sie sich wie ein Schaf und so begann sie, schwarz zu denken - sich einem andern zuzuwenden. Belämmert staunt er hinterher ... brav scheint sie ihm nun gar nicht mehr. * (C) Ingrid Bezold |
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| Eisvogels Flug | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Der Eisvogel sang Liebeslieder nicht sehr geschmeidig, aber heiter. Er straffte schillerndes Gefieder - da fühlte er sich viel befreiter. Im Sturzflug peilte er sie an, um sie beglückt fest zu umschlingen. Die Vogelfrau erschrak; doch dann begann sie zögernd, mitzusingen. Doch das Duett klang irgendwie nicht tönend– vielleicht lags daran, ... |
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| Die Bastei im Nebel | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Ein kleiner Augenblick wird groß auf eine zauberhafte Weise. Ich lass ihn sachte wieder los im Abenddämmerlicht ganz leise. Das Bild brennt tief sich in die Sinne. Bizarre Urgewalt vor mir. Vor dieser Mystik halt ich inne. Welch Glück - ich stehe heute hier. * (C) Ingrid Bezold |
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| Du bist es ... | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Du bist es…. der meiner Augen Worte liest mich schweigend umarmt mir mein Starkseinwollen aus der Schulter klopft mir die Stirnfalten glättet den frischgebrühten Kaffee bringt in meinen blutleeren Momenten Du bist es…. der mich kennt ... |
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| Der alte Turmbläser... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Der alte Turmbläser! Die alte Holztür zum Turm knarrte als er sie öffnete. Das mühselige Treppensteigen war er leid. Alt geworden begann er nach oben zu steigen. Ein leztesmal würde er in das Land hinein trompeten. Ein letztes mal. Als er oben ankam,war er aus der Puste. Er setzte sich. Es war ein milder Abend. Langsam zog sich die Sonne zurück. Als die Turmuhr schlug, stand er auf. Er stellt sich unter dem Steinbogen und spielte. ... |
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| Sehnen | Helga | |||
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Vorschautext: Ich ziehe rastlos durch die Welt, ohne Ziel und ohne Geld, mein Leben ist so öd und leer, ich finde keine Liebe mehr. Die Wege führ`n durch Feld und Wald, ich bin so traurig, mir ist kalt, durch den Tann erspäht mein Blick das Wild, ein Augenblick, der leise stillt. Ach, ihr hohen alten Bäume, die ihr steht auf weiter Flur, ... |
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| Pollenflug | Günter Van de Linde | |||
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Vorschautext: Es ist wieder mal so weit, Pollen fliegen heimlich leise. Unbemerkt in deine Nase und dann zieh´n sie ihre Kreise. Augen brennen, Augen tränen. Nase läuft wie´n Wasserfall. Taschentücher dutzendweise. Typisch Pollenüberfall. Und du hustest und du prustest, Töne wie in Dur und Moll. ... |
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| Kaffeezeit | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Ein Stück vom Kuchen-Allerlei gönn ich mir "nachmittags um drei", denn jeden Tag zur selben Zeit, steht der Kaffee dann bereit. Überall im ganzen Haus riecht's wie in einer Bäckerei. Heute lockt der Apfelstrudel, noch warm, ich ess' davon gleich zwei. ... |
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| Ach, du kriegst die Tür nicht zu! | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Bei der Pendeltür gibt man sich nicht wie üblich die Klinke in die Hand, sie schwingt weit auf vor deinem Gesicht, dann zu, schwingt sich aus, dank Pendelband. Menschen fallen mit der Tür ins Haus, oder rennen offene Türen ein, doch manchmal in der Hektik, oh Graus, schlägt die Tür ihnen den Schädel ein. |
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| Wieder steht die Stadt still (2) | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Kein Buss fährt heut, kein Zug, keine Tram, weil wieder Streik im Lande kam. Ich steig aufs Rad im Morgenlicht, zur Arbeit fahr ich froh und schlicht. Der Wind weht mild, der Himmel klar, als wär es schon der Frühling gar. So roll ich leicht durch Stadt und Zeit, und lass den Ärger streikbereit. Die Räder surren, Tritt für Tritt, der Morgen atmet leise mit. ... |
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| Wortlose Botschaften von höchster Aussagekraft | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Zum Beispiel Ein mitfühlender Blick Ein tröstlicher Händedruck Eine liebevolle Umarmung Eine versöhnliche Geste Ein verständnisvolles Lächeln Eine respektvolle Berührung Ein aufmunterndes Augenzwinkern Eine warmherzige Ausstrahlung Eine aufmerksame Zuwendung |
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| Die Hausarbeit ist lästig | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Hobbys habe ich viele, mache so dies und das, doch es gibt auch Dinge, die machen keinen Spaß. Die Hausarbeit ist lästig, sie raubt mir so viel Zeit. Vom Putzen oder Wischen, wäre ich so gern befreit. Ständig die viele Wäsche, die man noch bügeln muss. ... |
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| Im Herbst des Lebens | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Ich stehe im Herbst des Lebens, was nutzt das stille Klagen... Das wäre auch vergebens, es bringt nichts, zu verzagen. Es geht Millionen Menschen so, wir altern, Schritt für Schritt. Im Grunde bin ich ja noch froh, ich fühle mich recht fit. Den Sport und auch die Arbeit, spüre ich oft in den Gelenken. ... |
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| Man kann... (wenn man will) | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Man kann… (wenn man will) an Krisen verzweifeln oder reifen, sich Worte harscher Kritik verkneifen, entschlossen Schwierigkeiten anpacken, ohne dass man seinen Mut lässt sacken. -2- Man kann… (wenn man will) zu Kompromissen fähig und bereit miteinander regeln Dasein und Zeit und stolz auf das Erschaffene blicken mit freundlichem, selbstbewussten Nicken. ... |
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| Der Ellenbogenmensch | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Motivierendes Selbstgespräch - -Fiktion – Mit eiskalten Verstand frier ein was für dich von Nachteil wäre wie der Menschen Selbstbewusstsein, das ihnen gebührt zur Ehre und im „Kompetenzgewühle“ verletzte tief und verwerfe der Gegner Allmachtsgefühle mit deiner Verstandesschärfe. ... |
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| Wer nicht wagt der nicht gewinnt | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Wer nicht wagt der nicht gewinnt Als ich Dich sah Da war es um mich gescheh`n Ich konnte und wollte nicht mehr woanders hinseh´n Mein Gott Du bist ja so schön Wohin Du auch möchtest Ich würde sofort mit Dir geh´n Nun gut ... |
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| Zwischen Schatten und Morgenlicht | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Manchmal sitz ich still allein Und will ganz bei mir selbst sein. Doch merke ich: Es braucht noch Kraft, bis Neues in mir Ordnung schafft. Ich sehe mich oft noch fehlerhaft, nicht nur dort, wo Herkunft schafft. Ich trag so vieles, viel zu schwer, wünsche mir, ich wäre leichter mehr. In mir war lange Zeit viel Wut, sie trieb mir jeden Mut kaputt. ... |
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| "Eile mit Weile" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Sie hat Nerven wie Drahtseile, lässt sich nicht drängen zur Eile und sitzt Probleme stoisch aus, bleibt so Herr im eigenen Haus. Sie hat großes Gottvertrauen, statt an Problemen zu kauen lässt sie lieber Zeit verstreichen, bis sie von ganz allein weichen. |
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