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| Eine goldene Zeit | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: An jedem Spalier reift schon der Wein, denn jubelnd zieht der Herbst nun ein. Schnell nimmt den Pinsel er zur Hand und bemalt im Nu das ganze Land. Aus Grün wird jetzt ein Sonnengelb, das strahlt hinauf zum Himmelszelt. Ein sattes Rot, ein warmes Braun, schau'n froh über den Gartenzaun! Der Wind, er pfeift ein freches Lied, das über Stoppelfelder singend zieht. ... |
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| Knackiger Ruhestand | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Wie sehr hab’ ich mich auf die Rente gefreut, auf Freiheit von Zwängen und Endlosigkeit! Ein neuer Abschnitt, so dacht’ ich mir froh, mit Zeit für die Lieben, viel Schönes und so. Doch ist diese Umstellung wirklich enorm, der Körper gerät völlig und ganz aus der Form. Was früher mal flink und mal eben gelang, wird heute zum mühsamen Hindernisgang. Im Rücken da zwickt es, die Knie spielen verrückt, vom Bücken bin ich nicht gerade beglückt. ... |
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| Hausgemacht | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Hausgemacht Jeder Mensch braucht für das Leben Stabilität Damit er in der Masse nicht untergeht Man sollte sich selbst behutsam unter die Lupe nehmen Um nicht selbstverschuldet im Schatten zu stehen ... |
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| Der Funke in dir | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Du musst noch bleiben, musst bestehn, denn deine Flamme darf nicht gehn. Du trägst ein Licht, das leise brennt, das dich in allen Tiefen kennt. Du bist kein Schatten, keine Spur, du gehst nach deiner eignen Uhr. Dein Wesen leuchtet, weit und sacht, trotz aller Last und dunkler Nacht. Erspür, was in dir weiter glüht, wie still es durch das Dunkel zieht. ... |
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| Innerer Spaziergang | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Auf einem Spaziergang in mir meldet sich der Magen: "Ich schlucke nichts mehr runter !" Die Galle sagt : "Ich habe Wut!" Die Lunge flüstert : "Die Luft wird mir weggenommen !" Der Blutdruck weint : Mein hohes Niveau ist die Folge fehlender Versöhnung !" Das Herz : "Emotionsüberschuss , es reicht !" Die Ohren schrein : "Das wollen wir nicht mehr mir hören !" ... |
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| Faustrecht | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Eine Faust auf einem offenen Buch. Kein Schlag. Nur Druck. Die Zeilen verlieren Atem. Der Rand rückt näher. Zwischen den Seiten knackt das Gedächtnis. Papier hat keine Knochen. ... |
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| Die Ernte des Herzens | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: ✨ PROTOKOLL: ORBIT 1301 // SEHNSUCHT DER ERDE // SECURE Peter, du hast die Fäden erneut geknüpft. Wo draußen die Welt in politischen Debatten ringt, hast du uns in den geschützten Raum gerufen, um das Wesentliche zu betrachten. --------------------------- |
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| Schreibfluss... | Dani Blumen-Bär | |||
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Vorschautext: Schreibfluss- wieviel Tusche noch? Copyright Daniel Behrens |
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| Viertelfinale Australien Open | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Viertel-Finale Alexander Zverev gegen Botic Van de Zandschulp Ich bin ein Alexander Zverev Fan, das muss ich mal gestehen. Deshalb scheue ich mich nicht, für ein Spiel nachts aufzustehen. Irgendwann bin ich wach geworden, es war wohl kurz nach Zwei, da nutzte ich die Gelegenheit, und schaute sein Spiel auf Sky. ... |
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| Nicht die Anderen...Man selbst hat es in der Hand | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Nicht die Anderen …Man selbst hat es in der Hand… Affentheater um die eigene Person Nicht einmal Nein immer schon Wenn nicht sie wer dann Auf sie kommt es an Irgendwo hört der Spaß auf Dann nimmt alles einen ausgewogenen Lauf ... |
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| Frauenwunsch 2 | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Frauenwunsch 2 Viele Frauen wollen einen Mann, Der was sie will auch wirklich kann, Vor allem ihr die ganze Liebe geben, Um in den Himmel sie zu heben, Dennoch trotz allem Liebesdienen Selbst noch genügend Geld verdienen. ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| Frauenwunsch 1 | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Frauenwunsch 1 Viele Frauen wollen einen Mann, Der stets im Hause alles kann, Kaputte Maschinen reparieren, Den Müll zu dessen Eimer führen, Spülen, kochen, Wäsche waschen Und heimtragen die vollen Taschen. ©Hans Hartmut Karg 2026 ... |
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| Gute Nacht Gedicht | Moira Ashly | |||
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Vorschautext: Und wenn ein Stern vom Himmelszelt ganz langsam auf die Erde fällt, oder auch schnell – ich seh es nicht! Ich lösch brav aus mein Nachttischlicht und mache meine Äuglein zu. Jetzt hat das Oberstübchen Ruh. Den ganzen Tag wird hier gemautzt, gezwitschert und sogar gekauzt. Nur nachts ist’s ruhig, wenn ich dann schlafe. Es schlafen jetzt sogar die Schafe, die ich vor kurzem noch gezählt. Es wird ganz still in meiner Welt. ... |
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| Für dich | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Mutter legte alles, worauf sie verzichtet hatte, in die Hände der Tochter. Für dich, sagte sie. Ein Leben lang hielt die Tochter die Hände geschlossen. ... |
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| Drahtseilakt | Jo | |||
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Vorschautext: Ein Drahtseil über dem Abgrund. Gespannt zwischen Verzweiflung und Erleichterung. Gib mir keine Worte, gib mir nur Halt, wenn ich zu fallen drohe. Lass deinen Blick mein Haltegriff sein, deine Augen mein Anker. Ich brauche jetzt keine Worte. Keinen Trost in diesem Augenblick. Nur das Leuchten deiner Augen, ... |
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| Der Kreis des Lebens | Helga | |||
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Vorschautext: Die Morgenwolken müssen fliehen, wenn sich die Sonne strahlend zeigt; die Blumen werden neu erblühen, bis sich der Tag zum Abend neigt. Ein Mensch muss einst zum Grabe wandern, während ein andrer froh erwacht; so geht das Leben hier mit andern, von Tag zu Tag, von Nacht zu Nacht. Im Herbst fällt still das Blatt zur Erde, der Sommer zieht nun leis dahin; ... |
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| zerfasern | Ingeborg Henrichs | |||
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Vorschautext: leise zerfasern Schritte im neuen Morgen den Rest von Nähe |
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| Unsere Seelen seh'n sich wieder | Josef Albert Stöckl | |||
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Vorschautext: Unsere Seelen seh‘n sich wieder Gott rief Dich nun beim Namen zu sich in seine Ewigkeit denn er sprach für Dich das Amen nach der von ihm bestimmten Zeit. Wir wollten Dich so gerne halten die Welt schien still zu steh’n doch nach Gottes weisem Walten muss sich die Erde weiter dreh’n. ... |
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| Allerheiligen | Josef Albert Stöckl | |||
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Vorschautext: Allerheiligen Frischer Hügel Schmerz und Trauer heiße Tränen, herbes Leid; ebene Erde, leises Sehnen Weh’ entschwunden durch die Zeit. ... |
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| Heldenfriedhof | Josef Albert Stöckl | |||
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Vorschautext: Heldenfriedhof Unzählige Gräber Kreuze aus Holz und aus Stein die, die darunter liegen wollten nie Helden sein. Keine Hoffnung kein Leben keine ersehnte Heimkehr ... |
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