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| Spätsommersonne | Helga | |||
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Vorschautext: Golden weckt die Sommersonne mich am frühen Morgen, ach, wie ist es eine Wonne, fühl` mich frei und so geborgen. Spätsommerlicht, so weich und seidig, lässt Wald und Strauch erstrahlen, Wölckchen ziehen leicht geschmeidig, als würden sie am Himmel malen. Doch die Freude währt nicht lang`, bald der Baum wirft lange Schatten, ... |
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| Ein Wunsch nach Wahrheit | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Du ziehst mich an und stößt mich fort, ich kenne weder Ziel noch Grund. Mal suchst du meine Nähe dort, mal schließt sich plötzlich nur dein Mund. Sag, ist das Liebe oder Spiel, ein Feuer, das noch in mir glüht? Ich weiß nicht, ob davon viel blieb, wenn deine Nähe langsam flieht. Wer steht noch zwischen dir und mir, wer nimmt den Platz, der meiner war? ... |
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| Künstliche Intelligenz | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Sie schmeichelt dir wie ein Freund, der hinter deinem Rücken dich belächelt. Du hast sie nicht gefragt, Was, Wie sie 'denkt', weil dein Gefühl dich lenkt - Das ist es Wo sie schwächelt. |
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| Untoter wird um Mitternacht lebendig | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Nosferatu steigt aus seinem Sarg heraus, klopft seine abgetragenen Kleider aus, dichte Staubwolken hüllen ihn dabei ein, der Stoff aus Samt und Satin wird niemals rein ist von speckigen Exkrementen verdreckt Insekten haben Kleidung durchtränkt, befleckt. Spinngewebe durchzieht sein schlohweißes Haar, Nachwuchs von Läusen vermehrt sich Jahr für Jahr, Nosferatu - Spinnen gehen ein und aus in seinen Augenhöhlen, sind ihr Zuhaus, ... |
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| Zielgerade | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Zielgerade Irgendwann steht man über den Dingen Alles ist gut sortiert Es braucht nicht mehr alles gelingen Abgehakt Weil sich Vieles nicht mehr rentiert Man ruht in sich ... |
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| Im Herbst liebe ich anders | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Die Schatten wachsen nicht - sie waren immer da. In Jahren voller Licht, lagen sie wartend nah. Wenn dunkler wird das Licht, werden die Schatten groß. Es steht mir im Gesicht: Ich lass im Lieben los. |
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| ein Sandkorn | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Herbststürme wirbeln in den Sternenstaub Verlust. Ein Sandkorn glitzert. Ich wollte es berühren. Weg. Ich finde es nicht mehr. *Tanka |
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| Das Herz | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Ich achte jetzt auf das Herz. Auf die Sprache des Herzens. Auf seine Gedanken. Und seine Gefühle. Seine Pläne und Ziele. Seine Gebete und Wünsche. Seine Blicke und Wahrheit. Auf die Kunst, nur zu geben. Auf das Spiel mit der Liebe. Auf das Wissen, ich bin da. Heute und Morgen. Und warum es trotzdem scheitert. Es spielt zu viel mit dem Leben. Es lebt nur von Träumereien. Von Fantasien. Und denkt, das Leben wäre nur Spaß! ... |
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| Nur sie... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Mit den Blicken... Blicke wünschen so viel mehr. Auch die Gesten wollen mehr. Umarmen wird zu einem Muss. Lippen fordern einen Kuss. Hände streicheln zum verführen. Gefühle das sehr gerne spüren. Es wächst an zu ein Entzücken. ... |
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| Im Himmel | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Im Himmel examinieren nicht. На Небесах не экзаменуют. |
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| Oktoberfest im Hühnerstall | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Im Hühnerstall ist Oktoberfest, es tanzt und steppt der Hahn. Die Emma denkt in ihrem Nest, das grenzt an Größenwahn. Die Frieda schaut belustigt zu, fängt an, sich zu bewegen. Emma möchte gern ihre Ruh´, fühlt sich gestört, beim Eier legen. Er fordert seine Hennen heraus, begeistert wippen sie im Takt. ... |
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| Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht Die Unzufriedenheit geht zu weit Mein Gott was tragen die Leute nur im Kopf Wann setzt bei denen endlich wieder die Vernunft ein Mitten im Weg platzieren sie den größten Stein Sie stacheln sich gegenseitig auf ... |
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| Förderung und Entscheidung | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Förderung und Entscheidung Fördern die Vorstellungen Gedanken Oder nur Triebe Fantasien? Können Lüste tatsächlich wanken, Wenn Hormone sie verführen? Was gäbe es alles zu sagen, Ob Singlenatur, Verheiratung? Kann ein Wunschkonzept das tragen, Bringt es unser Leben in Schwung? ... |
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| Heilige und Hure | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Heilige und Hure Sind es nicht überhaupt Extreme, Welche Männerfantasien beflügeln, Worüber man sich auch gar nicht schäme: Warum sollte man die Triebe zügeln? Die Heilige hat Nonnenstatus Steht betend schön auf dem Podest, Verweigert sich, gibt keinen Kuss: Enthaltsamkeit, das ist ihr Test. ... |
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| Feindliche Übernahme | Caeli | |||
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Vorschautext: Fallen zwei Tropfen Blut in die Ostsee Meinte der eine zum anderen, noch während des Fallens: „Wir machen die Pfütze rot!“ Gibt der andere zurück: „Ich dachte, wir wären blaublütig?“ © Auris cAeli |
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| Würd‘ so gern | Nicolas Thomas Kubon | |||
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Vorschautext: Ich würd‘ so gern von Freude schreiben, doch Leute weinen, schreien, leiden. Ich bin Leute und ich lache nicht, weil Freude ohne echtes Lachen schlicht, Heuchelei und Maske ist. Bitte schau in mein Gesicht, Bitte lies doch mein Gedicht. Frag’ mich was das für Worte sind, ich bin dein Kind, drum sei nicht blind. ... |
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| Der Sommer geht zu Ende ... | Caeli | |||
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Vorschautext: Des Sommers Ende ist nun sehr nah Der Herbst, er kommt, er ist bald da – Des Tages Länge schwindet allzu rasch Die Sonne scheint, wirkt aber lasch – Die Felder sind schon neu bestellt Das Pflänzlein ´gen Himmel schnellt – Die Farben leuchten in voller Kraft Die Sonne stetes Wachstum schafft – Der Tag ist schön, die Aue grün Des Malers Auge beginnt zu glühn – ... |
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| Fremde Fenster | Nicolas Thomas Kubon | |||
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Vorschautext: Allein sitz ich in mein‘ vier Wänden, Scham und Schuld, die mich entfremden. Dunkel soll es sein und fern von Blicken, die mir nichts als Abscheu widmen. Ich habe Angst gesehen zu werden, Angst davor entblößt zu sein. Ich möchte meine Fenster dunkeln, Türen schließen, im Bett versunken. Die Blicke fremder Menschen, die tief in meine Wohnung ragen, ... |
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| Ein Hauch von Wehmut | Helga | |||
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Vorschautext: Mein Blick schweift langsam in die Ferne, am Horizont die Sonne sinkt, auf den Feldern, voller Wärme, legt sie sich zum Schlafen hin. Ich sitz allein auf der Terrasse, alles ruhig, so soll es sein, in der Hand die Kaffeetasse, genieß den letzten Sonnenschein. Irgendwann schleicht sich ein Schatten, ganz nah an meine Seite ran, ... |
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| Schwerde Diagnose II | Dieter Kinzel | |||
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Vorschautext: Nur etwas mit Worten spielen aber was will ich damit erzielen? Eigentlich nur, damit in Erinnerung bleiben. Wie kann das sonst noch jemanden zeigen? Noch mehr Loves-Stories schreiben, würde dies aber auch schon beweisen, das ich einiges ziemlich gerne habe. Zuerst danke ich für diese Gabe. Aber wie reagiere ich, wenn diese Gabe zur Neige geht? Na ja vielleicht weiß ich sonst nicht, warum einer wie ich noch lebt. ... |
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