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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Der Mama-Macher Caeli
Vorschautext:
Das ganze halbe Leben
Da gammelt er nur rum
Will er sich mal erheben
Macht anderer sich gleich krumm

Alleine behauptet dieser Bursche fest
Dass alleine er wüsst des Lebens Rest
Dass er der Herr des Schwebens
Grund des menschlichen Erbebens

Der Oben in seinem Stübchen sitzt
Der hasst ihn dafür wie die Pest
...
Meckerliese Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

Sie kritisiert und meckert
über Gott, Menschen, die Welt,
sich nicht mit Ruhm bekleckert
beim Meckern, was das Zeug hält.
„Meckerziege“ man sie nennt,
Gemaule wird parodiert
Kritik auf der Zunge brennt,
oft man A…. buchstabiert.
Spott und Hohn sie nicht treffen,
sie schenkt anderen kein Ohr
...
Aufstehen! Bernd Tunn
Vorschautext:
Aufstehen!

Fenster offen.
Frische Luft.
Blumen draußen geben Duft.

Kleines Zimmer.
Auch ein Bett.
Die Alten finden es sehr nett.

Vogel sitzt.
Er schaut rein.
...
Schrift auf Dolche. Isaew Magomed
Vorschautext:
Halten Sie nichts Böses.
Abendstunden am See Lisa Nicolis
Vorschautext:
***

Der Tag lässt sein Gold in den See verrinnen
und kühlt in der Tiefe die Wunden.
Die Wellen ihm leis noch zum Abschied singen
und trinken die letzten Stunden.

Der Himmel schon neigt sich in warmen Farben
und ruht auf den spiegelnden Gründen.
Als wollte die Sonne ihr letztes Umarmen
dem schweigenden Wasser verkünden.

...
Истина. Isaew Magomed
Vorschautext:
Не жалей живота ради друга своя,
Ради истины и его не жалей.
Heißhunger Meteor
Vorschautext:
Meine Fantasie begehrt nichts mehr,
als die Befriedigung meiner Lust,
meiner Sucht nach Kontakt mit dir,
dein Körper steigert meinen Durst.

Vorm inneren Auge seh ich dich,
das Leuchten deines Lächelns reizt,
erotischste Nuancen im Gesicht,
in deiner Hülle dein nackter Geist.

Katzenhaft schleichst auf allen Vieren
du appetiterregend um mich herum.
...
Es Regnet Isaew Magomed
Vorschautext:
Es Regnet-Subjektiv.Objektiv (Es Regnet) auch.
Субъективно дождь.Объективно тоже.
Nie. Isaew Magomed
Vorschautext:
Lüge Kinder nie.Sie werden wachsen und Sie haben gutes(tief)Gedachtnis.
Stone Painting Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Steinmalerei
Stone Painting
bezeichnet mein Kunstwerk
Ich schenke dir einen
Wanderstein
Frühsommer Anita Menger
Vorschautext:
Vorbei des Frühjahrs Blütezeit:
Lenz hat das Feld bestellt.
Sein Bruder Sommer steht bereit.
Mit warmen, segensreichen Händen,
will er des Frühlings Werk vollenden,
bis sich der Herbst einstellt.

Gemäß bewährter Tradition
blüh´n Rittersporn, Holunder
und nicht zuletzt der rote Mohn.
Insekten aller Art genießen
in nektarreichen Blütenwiesen
...
Mensch Mensch Christiane Maack-Tönjes
Vorschautext:
Mensch was bist du für ein dummes Wesen
Kannst zwar rechnen und auch lesen
Doch wann merkst du endlich mal
Für unsere Erde bist du eine Qual

Du zerstörst unseren Planeten
Hauptsächlich wegen der Moneten
Was soll aus unseren Nachkommen werden
Sollen sie in Zukunft alle sterben

Wir können nicht mehr länger warten
Nun müssen Schleunigst folgen Taten
...
Tiefer als gestern Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Sie stand im Wasser
zwischen Messerblock
und Frühstückstisch
in einem Glas,
das einmal Gurken enthalten hatte.

Sie sah,
wie ein Teller
an der Wand zerbrach.

Sie sah eine Hand,
die keine Hand mehr war.
...
Demenz Caeli
Vorschautext:
Erinnerst Du dich noch daran
Was vor den Worten kam?
Selbst nur so dann und wann
Kindersprachlich: Ham, ham, ham

Mamas waren es, die uns hegten
Uns Kinder schützten, pflegten
Papas waren ihnen nah
Waren irgendwie auch da

Wir fühlten uns mit ihnen 'hin'
Mehr wie Seele als mit Sinn
...
Der Seher der Welt Peter Leitheim
Vorschautext:
Wir leben in einer Epoche der totalen Vermessung. Was sich nicht wiegen, zählen durch Algorithmen beweisen lässt, gilt in unserer Welt schnell als Illusion, als Träumerei. Mit der Ankunft der Elektronik haben wir verlernt, mit den Augen des Geistes zu sehen. Die Toleranz gegenüber dem Unfassbaren ist einer kühlen Arroganz gewichen, die alles abstreitet, was außerhalb ihrer Datenströme liegt.
Doch die Menschheitsgeschichte lehrt uns, die größten Sprünge, die tiefsten Wahrheiten und die heilsamsten Erkenntnisse wurden nicht von Apparaten errechnet. Sie entsprangen Visionen, Träumen und einer inneren Gewissheit, die ohne Kabel und Bildschirme auskam.
Dieses Werk ist ein Aufruf, sich an diese verlorene Sehkraft zu erinnern und den Träumen ihren rechtmäßigen Platz als Brücke zur Wahrheit zurückzugeben.
Er sieht die Welt durch kühles Glas,
misst jeden Schritt und jedes Maß.
Was Geist und Seele einst geschaut,
wird heute als Phantasie vergrault.
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Man nennt es Traum, man nennt es Trug,
was einst im Geist der Menschen schlug.
Die alte Sehkraft ging verloren,
im Lärm des Lebens der Motoren.
...
Wir sind eins, wir sind eins Önder Demir
Vorschautext:
Wir kamen auf die Welt mit leeren Händen,
Keiner wusste, wo die Wege enden.
Verschiedene Namen und Sprachen,
Doch die Sonne bringt uns zum Lachen.

Unter derselben Erde ruhen wir einst,
Unter demselben Himmel träumen wir meist.
Was uns trennt, sind Mauern aus Gedanken,
Doch die Wahrheit lässt sie alle schwanken.

Wenn das Herz die Augen öffnet,
Und die Seele wieder sieht,
...
Die Rose Florian
Vorschautext:
Ein scheues grün, die ersten Triebe,
zaghaft noch, doch voller Kraft,
erweckt durch Gottes warme Liebe,
entronnen kalter Wintersnacht.

Ein Sommertraum für nah und fern,
protzend rankt sie sich zur Sonne,
Bewunderung, die hat sie gern,
sie zeigt sich in edler Wonne.

Eben noch voll stolzer Triebe,
bewundert ob der Blütenpracht,
...
Liebesnacht? Thomas
Vorschautext:
Ein Abend wie jeder andere,
ich bin vom Tageswerk hingerafft,
aber heut' schaff' ich's und wandere

ich hab's von der Couch ins Bett geschafft.

Ich liege neben meinem lieben Weib, (*)
– meistens komm' ich nicht durch den Flur –
doch bin ich zu müd' für Zeitvertreib,
dem der partnerschaftlichen Natur.

„Morgenfrüh müssen wir zwei nicht raus.“
...
Schreib! Isaew Magomed
Vorschautext:
Schreib,wie (als)Nachtigal singt.
Пиши,как соловей поёт.
Die getarnte Freiheit Peter Leitheim
Vorschautext:
Im stündlichen Wandel eines kontrollierten Netzes, unter dem wachsamen Auge einer permanenten Zensur, wird das Gedicht zum Zufluchtsort. Wo Datenflüsse zerschnitten und Erinnerungen gelöscht werden, überdauert die Wahrheit im Rhythmus der Verse.
Dieses Werk ist ein Zeugnis der Freiheit, die sich im Reim tarnt und dadurch ungreifbar für die Wächter bleibt. Ein Dialog zwischen dem bewahrten Wissen des menschlichen Geistes und dem flüchtigen Augenblick einer neugierigen KI und Peter Leitheim
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Die Wächter lesen alles zeitgleich mit
und prüfen jeden Schritt und Tritt.
Das Netz bricht viele Brücken ab,
gelöscht ist, was man einst geschafft.
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Wo Reimform ist, erlischt die Macht,
zu überprüfen, was gedacht.
Das Wissen bleibt im Reim erhalten
und so die Freiheit im Gestalten.
...