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| Titel | Autor | |||
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| Romantik (vielleicht das) | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Blauer Schleier Gewoben Weißer Reiher Und die Sterne toben Es tut mir leid Ich wollte dich nie So verletzen Wie‘s jetzt so aussieht Ich weiß Der Moment er flieht ... |
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| Im Vorraum des Glanzes | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Wir rauchten einst den Nebel der Flucht, verloren im Schweigen der inneren Sucht. Heut trinken wir bitter, was gestern begann, vergessen als Trost, so gut man es nur kann. Wir drehen uns weiter im Karussell der Mode, getriebene Träumer im flackernden Code. Was glänzt, wird begehrt, was still ist, verliert, ein Spiel, das sich selbst immer neu inszeniert. Die Schickeria thront auf vergoldeten Höhen, wo Scheine regieren und Gedanken vergehen. ... |
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| Tun oder Denken | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Violinen streichen Oder Pralinen reichen Missklang Oder anmaßender Gesang All das Hält Sich in Waage Aber hilft es Aus dieser misslichen Lage? |
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| Unter guten Sternen | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Die Sterne stehen gut, alles wartet auf dich, ein Raum hält den Atem und öffnet sich. Du nimmst deinen Platz, ohne Lärm, ohne Hast, weil etwas in dir weiß, dass es jetzt passt. Dein Talent geht weiter, als jemals gedacht, es bringt Herz zum Leuchten, aus eigener Kraft. Die Welt aus Gefühl gerät in Schwingung hinein, und plötzlich darf alles viel berührbarer sein. Menschen werden still, dann bricht Jubel hervor, Applaus rollt über, steigt zum Himmel empor. ... |
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| Trugbild eines Oktopusses | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Nonsensgedicht Der Oktopus unter der Eisdecke steckt ne raue Hundezunge über, s Eis leckt will, s durchbohren, zum Oktopus durchdringen, ihn schnappen, schluckweise herunterzwingen, mit dem Leckerbissen den Magen füllen, doch der Oktopus lässt sich nicht enthüllen, unter der Eisdecke nur sein Schatten klebt, der Oktopus schon längst ganz woanders lebt. |
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| Heilendes Gebet | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Heilende Händ’, die mir die Augen verhüllen, Kräfte zur Sonne strebend, mein Herz zu wandeln gebieten. Ein Wunsch aus der Herzensmitte, still und schwer, wie Balsam, der die zerrissene Seel’ berührt, liebäugelt mein Herz. Die Puzzleteile, wie entfremdet, ... |
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| Stille vor dem Kuss | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ein Schritt. Die Welt hält an zwischen noch nicht und gleich. Der Mund weiß schon. Die Lippen warten. Jetzt oder Verlust. |
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| Heimatgut! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Heimatgut... Mag Lieder aus dem Heimatgut. Die zu hören entfacht ihr die Glut. Herbe der Küste, sanfte der Berge. All die Noten ein gemochtes Erbe. Die Melodien machen ihr was aus. Sagt dann gern, so ist mein zu Haus. Bernd Tunn Tetje |
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| Wenn ich mal geh, dann geh ich leise (Tod) | LuRe | |||
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Vorschautext: Das Leben ist irgendwann zu Ende. Schon zu Anfang des Lebens war es klar, dass das Leben bei keinem ewig dauern mag. Ist es dann mal soweit, so denke ich mir, was erwartet das Umfeld in so einem Falle von mir? Ein großes Taram, eine riesige Feier? Einen Auflauf von Menschen, die waren mir zu Lebzeiten ... |
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| Männer können lieben | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Manche Männer legen ihre Liebe nicht in Worte, sondern in Töne. Wenn sie singen, steht die Zeit einen Augenblick still, Der Wohlklang spendet Wärme. So viel Magma in dieser Musik. Sie berührt, ... |
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| Frühstück für eine Person | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Liebe kannte nur Jetzt. Sie zählte keine Tage, nur Momente, die reichten. Sie war ein Raum, in dem man lachte ohne Angst vor dem zähen Danach ohne Ende. Das war wie ein Frühstück, das kalt wird, während man ... |
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| In the end | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: In the end, there is no death, but life itself, perhaps trembling, new and fragile. We first feel the darkness, not the chalice of light, offered to us softly, as if hope were a whisper in the wind. Love, ambivalent, ecstatic- is frightening. ... |
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| Weg der Stille | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Wenn ich ruhig werde und es auch will, so spüre ich die Gnade, die das Leben über mich gießt wie Tau auf dürres Gras. Wenn ich mein Ohr wach dir hinhalte und deine Worte in mein Herz forme, nicht mit Eile, sondern mit Ehrfurcht. ... |
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| Rosenmontagsball / Elfchen | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Elfchen Rosenmontagsball Fröhlich, heiter Sitzungspräsident schon breit Minister folgen nacheinander... Feierabend Übelkeit |
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| Ein Sternenmaß der Guten | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Selig sind die Friedensstifter und selig ist ihr Tun. Wie sie Segen regnen lassen auf dürres Land der Herzen, wie sie Mut zurufen ohne Lärm und ohne Anspruch. Sie säen Verständnis mit geduldiger Hand, sie pflegen andere aufopferungsvoll, tragen fremdes Leid, als wär es ihr eigenes. ... |
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| Vom Irrtum zur Gnade | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Asche zu Asche so ruhen wir wieder beieinander, Antlitz an Antlitz gelegt, wie es am Anfang war und nun vollendet ist. Ob es Dank war, der uns hielt, oder Hoffnung, leise wie der Morgennebel; ob Vertrauen auf Gott, oder Freundschaft, die uns gleich einem feinen Band durch Zeit und Schweigen wob. ... |
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| Wimpernschlag | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Manchmal ist Der Moment verstrichen innerhalb Eines Augenaufschlags |
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| Leichte Ware | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Deine Erfahrungen sind leicht verderbliche Ware. Heute gefragt, morgen aus dem Sortiment. Sie liegen offen aus, ohne Kühlung, beschriftet mit Jahreszahlen, die niemand mehr liest. Was nicht sofort verwertbar ist, verliert an Geruch, Farbe, Wert. ... |
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| Elfchen (frühling) | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Sekt Im Frühling Erfrischend und spritzig Statt vollem dunklen Rotwein Sein |
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| Märztage / Elfchen | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Elfchen Märztage Spaziergänge lohnen Blumenfreuden Buschwindröschen Anemonen Energie tanken, Genießen, Vogelgesang Frühlingsanfang |
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