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| Titel | Autor | |||
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| Der Traum | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Ich koche gerade Kaffee. Stehe am Fenster. Sehe die Strasse. Die Bäume. Die Häuser. Und wie die Sonne aufgeht. Und liebe den Morgen. Die Stille. Die Welt. Und das Leben. Und die Farben. Die Spiele. Und Märchen. Und fliege mit jeder Sekunde. Und bin jeder Stern. Und weiss wie jeder Traum wahr wird. Ich sitze in der Ecke. Trinke Kaffee. Sehe die Tür. Die Wand. Das Regal. ... |
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| Reich meiner Träume | Meteor | |||
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Vorschautext: Ich schließe meine Augen beginne, an alles zu glauben lasse mich frei fallen in eine Welt frei von allem frei von Angst frei von Schmerz frei von Arroganz frei mein Herz ich verliere mich in Träumen fliege frei über Länder ohne Zäune ... |
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| Auflösung | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Immer seltener bewohnt mich, was ich fühle. Die Freude kommt mit fremdem Mund. Das Weinen findet ohne mich statt. Tief unter allem noch dieser kleine Trotz, der einmal ... |
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| Die Mischehe | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Das Schwarz hat sich in Weiß verliebt- nahm Weiß zu seiner Frau , drei Kinder haben sie gezeugt- die sind jetzt alle grau. |
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| im Miteinander | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Ein Hornissennest. Summen am Küchenfenster im Miteinander. *Haiku |
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| Anstand | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich kenne das Wort, das dich klein macht. Du hast es mir in einer Nacht gegeben, als du bei mir sicher warst. Jetzt liegt es unter meiner Zunge. Wir sind wütend. ... |
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| Sterne zählen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sterne zählen Wer als Mann Sterne zählen kann, Den hat das Schicksal gern: Bei ihm kommt es aufs Lachen an, So wird er selbst zum Herrn. Wenn sie Sterne zählen kann, Bleibt sie als Frau sehr frei geboren: Die halten sie in ihrem Bann, Bleiben ihr glücksverschworen. ... |
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| Auch das Genießen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Auch das Genießen Auch das Genießen will gelernt sein, Lässt uns im Leben nicht einsam sein: Genüsse, die wir als angenehm auffassen, Können wir in Freiheit durchaus zulassen. Soweit das nicht in Sucht ausartet, Man sich selbst Gutes aufwartet, Wird die Lebenslinie bunt gemalt, Damit sie sanft Seelen bestrahlt. ... |
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| Die Wahl vom Mensch | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Ein Wal hat keine Wahl, ein Pfosten ist’s meist - aus Stahl. Eine Glatze ist kahl, doch das auch oft egal. Wahl ist es und bleibt es, nur wenn man betreibt es. Und ist’s auch die vom Wal, sie ist’s nicht egal. |
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| Herbstwarm | Wildkraut | |||
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Vorschautext: Wilder Wein grün wartend auf Wärme noch ein paar Tage dann wird er rot vor Freude aber niemand sieht es ... |
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| Ein kleines Glück | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Wünscht sich doch ein Jeder, viele sogar hier und heute. Reicht es denn noch für alle auch für die kriegstauglichen Leute? Glück braucht Frieden in allen Herzen, Fröhlichkeit kann auch nicht schaden. So könnte es eventuell gehen, im Deutschen Kolonialwarenladen. Es gibt Tage, da reichen Badelatschen, an anderen Tagen geht’s mit Sonnenbrille. ... |
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| Wohlstandsmüll | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Strand zu viel Plastik Kronkorken zahlreich im Revier Schön bunt Hinterlassenschaften global Glasscherben leuchten in Sonne Farbenprächtig dekoriert Inspiration für Fotos Manches sehr bizarr Kräftiger Nordost Wasser brodelt ... |
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| Wer ich bin | Meteor | |||
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Vorschautext: Ich bin mehr als nur mein Hier, mehr als mein Name auf Papier. Ich bin mir unsicher, wer ich bin. Ich suche in mir nach dem Sinn. Bin ich die Version für eine Welt, zeig ich mich so, wie es gefällt? Die Zweifel nagen in der Nacht, wo mein Innerich mich auslacht. Wer ich auch bin, ich bin momentan. Bin nicht nur das, was andere sehn. ... |
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| Die Erlösung | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Wenn es keine Torte mehr gibt. Und keinen Sekt mehr. Und auch das Fleisch ausverkauft ist. Und es keine Grillorgien mehr gäbe. Und kein Mensch mit Übergewicht. Und es nur Schönheit und Wahrheit gäbe. Und Mallorca vom Mittelmeer verschluckt worden wäre. Gäbe es dann mehr Depressionen? Mehr Zweifel am Leben? Und mehr Überdruss? Oder wäre das Leben dann schrecklich? Und ich denke: Ja! Das Leben wäre dann grausam. ... |
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| Der Knabe am Kornfeld | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Am Kornfeld läuft ein Knabe so voller Euphorie - so viele, schöne Blumen sah er bisher noch nie. Aus Kornblumen und Rotklee sucht er die schönsten aus, auch Mohn und Margeriten nimmt er zu seinem Strauß. Gut gelaunt und fröhlich läuft er nach Haus zurück ... |
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| Das Blau hat sich in gelb verliebt | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Das Blau hat sich in gelb verliebt- sie wollen zusammenziehen, ich fürchte, ihr Kinder sind am Ende alle grün. |
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| Der Rest Schnee | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Wir streiten im Tal auf dem Parkplatz. über einen Satz von gestern. Du ziehst die Schnürsenkel so fest, dass einer reißt. Dann gehen wir in die Berge. Stundenlang sehe ich deinen Rücken. Du bleibst stehen, ... |
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| Herbststunden | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Golden tanzen Baumkronen im Wind, wenn die bunten Herbststunden beginnen, und färben sich rot dann ganz geschwind, während die Tage leise verrinnen. Ein Teppich aus Kastanien und aus Moos, lädt uns ein zum Verweilen und Gehen. Im milden Licht, so weich und so groß, bleibt die Welt für Sekunden kurz stehen. Der Wind singt ein Lied von Abschied und Zeit und raschelt laut in dem bunten Kleide. ... |
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| Zeit für uns | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Mein Enkelsohn, der Herzensdieb, hat seine Omi wirklich lieb. Oftmals fragt er bei mir an, ob er hier übernachten kann. Auch ich hab’ ihn sehr gern bei mir und wünschte, er wär' öfter hier. Doch Job und Schule ließen kaum Zeit, für Spiel, Spaß und Gemeinsamkeit. Da Omi jetzt aber im Ruhestand, reiche ich dir, Schatz, meine Hand. ... |
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| WAHRER REICHTUM | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Er hortete und sammelte Immobilien, Edelsteine, Kunst und Aktien, ding- und zweckorientiert eilen seine Tage ; erst als das Leben sich reduzierte auf Bett und Tablett , wird ihm bewußt was wahrer Reichtum ist. |
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