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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Der Sommer geht zu Ende ... Caeli
Vorschautext:
Des Sommers Ende ist nun sehr nah
Der Herbst, er kommt, er ist bald da –
Das Tages Länge schwindet allzu rasch
Die Sonne scheint, wirkt aber lasch –

Die Felder sind schon neu bestellt
Das Pflänzlein ´gen Himmel schnellt –
Die Farben leuchten in voller Kraft
Die Sonne stetes Wachstum schafft –

Der Tag ist schön, die Aue grün
Des Malers Auge beginnt zu glühn –
...
Fremde Fenster Nicolas Thomas Kubon
Vorschautext:
Allein sitz ich in mein‘ vier Wänden,
Scham und Schuld, die mich entfremden.
Dunkel soll es sein und fern von Blicken,
die mir nichts als Abscheu widmen.

Ich habe Angst gesehen zu werden,
Angst davor entblößt zu sein.
Ich möchte meine Fenster dunkeln,
Türen schließen, im Bett versunken.

Die Blicke fremder Menschen,
die tief in meine Wohnung ragen,
...
Ein Hauch von Wehmut Helga
Vorschautext:
Mein Blick schweift langsam in die Ferne,
am Horizont die Sonne sinkt,
auf den Feldern, voller Wärme,
legt sie sich zum Schlafen hin.

Ich sitz allein auf der Terrasse,
alles ruhig, so soll es sein,
in der Hand die Kaffeetasse,
genieß den letzten Sonnenschein.

Irgendwann schleicht sich ein Schatten,
ganz nah an meine Seite ran,
...
Schwerde Diagnose II Dieter Kinzel
Vorschautext:
Nur etwas mit Worten spielen
aber was will ich damit erzielen?
Eigentlich nur, damit in Erinnerung bleiben.
Wie kann das sonst noch jemanden zeigen?

Noch mehr Loves-Stories schreiben,
würde dies aber auch schon beweisen,
das ich einiges ziemlich gerne habe.
Zuerst danke ich für diese Gabe.

Aber wie reagiere ich, wenn diese Gabe zur Neige geht?
Na ja vielleicht weiß ich sonst nicht, warum einer wie ich noch lebt.
...
HAIKU Gritt Scheida
Vorschautext:
Liebe und das Licht
kann in dich nur eindringen
durch eine Wunde.
per Handschlag Caeli
Vorschautext:
(Zum Nachdenken –)

Give me five!
So hieß es lange
So heißt es heute
Keine Bange

Kühle Hand in versteinerter Pose
In griechischem Korsett, ganz sicher nicht lose
Schlug´s aus dem Auge ein lichtes Eck
Des Arbeitsamtes Direktor tantze ganz keck

...
Leipziger Allerlei Caeli
Vorschautext:
(Zwischen norwegischer Mine und amerikanischer Elegie ...)

Halt! Keine voreiligen Schlüsse
Es ist nicht so dass man müsse
Bei üblen Tagesthemen weilen
Gilts hier doch zügig zu enteilen

Doch:
Fehlersuche war mein Fall
Schon vor dem Mauerfall
Zeit für wichtige Meta-Kognition
Kein Spott, mehr Imagi-nation
...
ein spiel mit der zeit Farbensucher
Vorschautext:
die banalität der zeit
lag morgens wie ein kleid vor mir

aus meinem trauerdunkel ein schielen nur
auf unverwundet leichtes auf der haut
und luftig atmen bis an
wolkenrand


aus meinem wolkenrand unverwundet
atmen wie ein leichtes kleid auf der
luftig haut und schielen
...
Ein Son(n)ett Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion –

Sonne weckt mich mit goldenem Licht,
ihre Strahlen streicheln sanft mein Gesicht
die Wärme im Herbst ist angenehm,
gemäßigtes Scheinen ist mir genehm.

Sonne inspiriert mich zum Sonett,
ich strecke, recke, räkle mich im Bett
ergreif vom Nachttisch Kuli, Papier,
überstürztes Schreiben wird zum Geschmier.

...
Entzug Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Die Betäubung
reicht noch
für alle.

Ein Schrei
löst den anderen ab,
bevor er
wehtun kann.

Wir sind
bis an die Lider
voller Welt.
...
Hausputz lässt zu wünschen übrig Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

-1-
Unzählige Staubflocken
filzig einander andocken,
zum „Teppich“ sich verdichten
und zur Säuberung „verpflichten“.
-2-
Im „Teppich“ Käfer krabbeln,
sich mit Milben, Läusen kabbeln,
auch mit Staubwanzen, Spinnen
sie um beste Plätze ringen.
...
Goldstreifen Klaus Lutz
Vorschautext:
Heute hat sich die Welt verändert.
Ich hatte kein Streit mit dem Regen.
Ich war ohne ein Wort mit dem
Baum. Ich habe nicht mit der
Wiese gelacht. Ich war nicht im
Café. Und kein Geheimnis erzählt.
Und habe kein Hemd gekauft.
Und war in keinem Chor. Und
habe zu allem Nein gesagt. Und
alle Rätsel gelöst.

Heute hat kein Wald geredet. Ich
...
Man sagte früher… Ewald Patz
Vorschautext:
Man sagte früher:,, Fauler Sack!“
Heute sagt man :,, Burnout!“
Weil fauler Sack zu sagen sich
heute mehr niemand traut.
Nach die Sonne Isaew Magomed
Vorschautext:
Nach die Sonne strebt das Gerste,
Nach die Sonne Apfel strebt.
Nach die Sonne Baumstumpf wurde sich strecken,
Wenn er ware einen Baum.

К Солнцу тянется ячмень,
К Солнцу тянутся бобы.
К Солнцу вытянулся б пень
Будь он не пень, а древо.
Der Herbst im Rebenmeer Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Gespeist vom tiefen, warmen Grund,
steht Stock an Stock im Morgenlicht.
Die Trauben hängen schwer und rund,
in diesen Reihen, dicht an dicht.

Ein Klicken schallt durch’s Rebenmeer,
die Scheren schneiden flink und leis’.
Die Körbe füll'n sich mehr und mehr,
das ist der Lohn für Fleiß und Schweiß.

Der Sommer war den Trauben hold,
der Erde Saft ward uns gebracht.
...
Waldesruh' Birgit Klingebeil
Vorschautext:
In grünen Wänden, sanft gelassen,
der Lärm der Welt wird leise, fern.
Da kann ich ganz den Alltag lassen;
im Reich des Waldes ruh' ich gern.

Duft von Harz auf weichen Wegen,
jeder Atemzug schenkt neue Kraft
Moos wird mir zum sanften Segen.
den Mutter Natur für uns erschafft.

Die Blätter flüstern leise Grüße,
und Sorgen lässt der Wald nun los.
...
Der Bücherwurm Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Es war einmal ein Bücherwurm,
der fraß sich durch den Bücherturm.
Schon morgens hat er sich besessen,
durch ein dickes Werk gefressen.

Kein Krimi hat den Wurm erschüttert,
er hat den Mörder stets gewittert.
Hinter Blätterwerken, mit Romanzen,
konnte er sich gut verschanzen.

Stets auf der Suche nach Intrigen,
windet er sich gespannt im Liegen.
...
Künstliche Intelligenz Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Voller Neugier und Euphorie,
beschäftige ich mich mit der KI.
Die Pferde, die ich einst gemalt,
werden jetzt herrlich angestrahlt.

Für meinen schwarzen Hengst,
den ich einst auf Papier gebracht,
habe ich heute, den Tag am Meer,
zur sternenklaren Nacht gemacht.

Das Fell glänzt so wunderschön
und jeder Muskel ist zu sehen.
...
Stern Syelle Beutnagel
Vorschautext:
Stern in weiter Fern'
Uns leuchtet in der Nacht.
Wir holen ihn herab,
Verleihen, als hätten wir Macht.
Treten drauf rum mancher Orts.
Lichter in der Nacht.
Lichter am Tag
Verborgen -
Gemeinsam stark.
Gegen sie hat die Nacht
Auf Dauer keine Macht.
Hätte sie mir nur Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Hätte sie mir nur

Hätte sie mir nur ein wenig Zeit gelassen,
Um meine Wünsche und Gedanken zu formulieren,
Denn eigentlich wollte ich diese klar fassen,
Um mich auch selbst ein wenig frei zu sortieren.

Seit vielen Wochen treffen wir uns jeden Tag
Im Internet, wunderbar, auf den Sozialen,
Wo ich ihr natürlich dort immer auch sag‘,
Dass ohne sie mein Leben nur voller Qualen.

...