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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Mein Bergparadies in elf Worten Jens Gottschall
Vorschautext:
*****
Elfchen

Allgäu(er)
Bergwelten Oberstdorf
Gastfreundschaft vom Feinsten
Unbeschwerter Natururlaub, Gute Küche
Mega-Erholungsangebote


Anmerkung:
"Mega-Erholungsangebote"
...
Ich traue meinen Ohren nicht Käti Micka
Vorschautext:
*****
Ich traue meinen Ohren nicht

Was soll das
Es geht schon wieder los
Schon wieder müssen
unschuldige Menschen sterben
Die Furcht ist groß
Schon wieder schickt man sie ins Verderben
Reicht Euch die Hand
Es stärkt euer Land
Die Angst schnürt uns die Kehle zu
...
Dunkle Stunden Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Sie erzählt von ihren dunklen Stunden,
wenn sich der schwarze Vorhang schloss.
Die Zeit hat sie längst überwunden,
nun spendet sie den anderen Trost.

Ihre Stimmung war oft sehr gedrückt,
es fehlten Antrieb und Energie.
Sie ging nie aufrecht, eher gebückt.
Glücklich war das Mädchen nie.

Ihre Eltern haben sie geschlagen.
Oft grundlos, das verstand sie nicht.
...
Die ersten Schmetterlinge Ewald Patz
Vorschautext:
Die ersten Schmetterlinge
sind endlich wieder da,
ein paar Zitronenfalter
ich jetzt im Garten sah.

Der Fuchs- das Pfauenauge
die kommen hinterher,
die schönen Prachtgebilde
werden jetzt täglich mehr.

Sie haben überdauert:
Frost, Schnee und Dunkelheit
...
Musen wollen Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Musen wollen

Schutzgöttinnen, die anregen,
Als Töchter des Zeus inspirieren,
Vielfalt, Erinnerung mittragen,
Sich zu Dichtern, Künstlern legen,
In ungeahnte Höhen führen,
Damit die zum Olymp sich wagen.

Aura und Schönheit regen an,
Bewahren unsere Kunst, das Wissen,
Helfen dem Kult auf in der Welt
...
Am Leben teilgenommen Käti Micka
Vorschautext:
*****
Am Leben teilgenommen

Man hat viel erlebt
dass einem beim erinnern
immer noch das Herze bebt
Man muss an sich glauben
dann kann einem
Keiner die Hoffnung rauben
Die braucht man unbedingt
und eine Portion Mut
und viel viel Glück
...
Das Herz gebiert Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Das Herz gebiert

Das Herz gebiert den Freudentag,
Selbst wo die Welt in Grau geflutet,
Man sich gar nicht erheben mag,
Weil man sich halt nicht gerne sputet.

So bleibt die Zeit der Zweisamkeit,
Mit der sich Glück ins Leben wagt,
Zur Liebe zwei Menschen bereit –
Probleme werden jetzt vertagt…

...
Hoffnung im Herzen Claudia Behrndt
Vorschautext:
Ein Mädchen sitzt im Schattenraum,
ihr Herz ist müde, schwer und klein!
Ich leg ihr still die Decke kaum
und sag: “Du musst nicht einsam sein“

Die Tränen fallen in den Schoß,
ihr Blick verliert sich fern und nah.
Ich setz mich neben sie und hoff´,
dass sie spürt: Ich bin für sie da.

Sie atmet leise, zitternd, sacht,
doch lässt mich langsam an sich ran.
...
Tiefe Fußspuren im Sand Thomas
Vorschautext:
Bald dreißig Jahr ist es her,
ich lag im Urlaub hier am Strand,
der war so breit, fern war das Meer,
heut' ist er nur ein schmales Band.

Damals war ich ein junger Spund,
von der Last des Lebens befreit,
die Zeit machte den Strand schmal und
mich machte sie von schlank zu breit...

Klimawandel begreifbar hier,
der Meeresspiegel steigt und steigt,
...
Der Fischerjunge Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Gerade hatte ich einen Traum,
ich war allein am Meer.
Nur Möwen, Wellen, weißer Schaum,
- kein Plastikmüll und Teer.

Ein Fischerjunge kam vorbei,
er war aus Warnemünde.
Er zog mich liebevoll ins Boot,
das hatte seine Gründe.

Das Leuchtfeuer und das Abendrot
schien nur für uns allein.
...
Taffe Frauen wehren sich Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Sie hat so hübsch geformte Beine
und einen Hintern wie Je Lo.
Strümpfe trägt sie meistens keine.
Die Stretch-Jeans formt ihren Popo.

Die weiße Bluse steht leicht offen,
ein wenig Busen schaut heraus.
Das lässt die Männerwelt gern hoffen,
doch sie macht sich nichts daraus.

Eilig läuft sie durch die Straßen,
die Business-Mappe unter dem Arm.
...
Ein weißes Schaf Ingrid Bezold
Vorschautext:
Er sagt ihr, sie sei zu brav;
da fühlte sie sich wie ein Schaf
und so begann sie, schwarz zu denken -
sich einem andern zuzuwenden.

Belämmert staunt er hinterher ...
brav scheint sie ihm nun gar nicht mehr.

*
(C) Ingrid Bezold
Eisvogels Flug Ingrid Bezold
Vorschautext:
Der Eisvogel sang Liebeslieder
nicht sehr geschmeidig, aber heiter.
Er straffte schillerndes Gefieder -
da fühlte er sich viel befreiter.

Im Sturzflug peilte er sie an,
um sie beglückt fest zu umschlingen.
Die Vogelfrau erschrak; doch dann
begann sie zögernd, mitzusingen.

Doch das Duett klang irgendwie
nicht tönend– vielleicht lags daran,
...
Die Bastei im Nebel Ingrid Bezold
Vorschautext:
Ein kleiner Augenblick wird groß
auf eine zauberhafte Weise.
Ich lass ihn sachte wieder los
im Abenddämmerlicht ganz leise.

Das Bild brennt tief sich in die Sinne.
Bizarre Urgewalt vor mir.
Vor dieser Mystik halt ich inne.
Welch Glück - ich stehe heute hier.

*
(C) Ingrid Bezold
Der alte Turmbläser... Bernd Tunn
Vorschautext:
Der alte Turmbläser!

Die alte Holztür zum Turm knarrte als er sie öffnete.
Das mühselige Treppensteigen war er leid.
Alt geworden begann er nach oben zu steigen.
Ein leztesmal würde er in das Land hinein trompeten.
Ein letztes mal.
Als er oben ankam,war er aus der Puste.
Er setzte sich.
Es war ein milder Abend. Langsam zog sich die Sonne zurück.
Als die Turmuhr schlug, stand er auf.
Er stellt sich unter dem Steinbogen und spielte.
...
Sehnen Helga
Vorschautext:
Ich ziehe rastlos durch die Welt,
ohne Ziel und ohne Geld,
mein Leben ist so öd und leer,
ich finde keine Liebe mehr.

Die Wege führ`n durch Feld und Wald,
ich bin so traurig, mir ist kalt,
durch den Tann erspäht mein Blick das Wild,
ein Augenblick, der leise stillt.

Ach, ihr hohen alten Bäume,
die ihr steht auf weiter Flur,
...
Pollenflug Günter Van de Linde
Vorschautext:
Es ist wieder mal so weit,
Pollen fliegen heimlich leise.
Unbemerkt in deine Nase
und dann zieh´n sie ihre Kreise.

Augen brennen, Augen tränen.
Nase läuft wie´n Wasserfall.
Taschentücher dutzendweise.
Typisch Pollenüberfall.

Und du hustest und du prustest,
Töne wie in Dur und Moll.
...
Kaffeezeit Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Ein Stück vom Kuchen Allerlei,
gönn' ich mir "nachmittags um drei",
denn jeden Tag zur selben Zeit,
steht der Kaffee schon bereit.

Überall im ganzen Haus
duftet's wie in einer Bäckerei.
Heute lockt der Apfelstrudel,
noch warm, ich ess' davon gleich zwei.

...
Ach, du kriegst die Tür nicht zu! Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Bei der Pendeltür gibt man sich nicht
wie üblich die Klinke in die Hand,
sie schwingt weit auf vor deinem Gesicht,
dann zu, schwingt sich aus, dank Pendelband.

Menschen fallen mit der Tür ins Haus,
oder rennen offene Türen ein,
doch manchmal in der Hektik, oh Graus,
schlägt die Tür ihnen den Schädel ein.
Wieder steht die Stadt still (2) Claudia Behrndt
Vorschautext:
Kein Buss fährt heut, kein Zug, keine Tram,
weil wieder Streik im Lande kam.
Ich steig aufs Rad im Morgenlicht,
zur Arbeit fahr ich froh und schlicht.

Der Wind weht mild, der Himmel klar,
als wär es schon der Frühling gar.
So roll ich leicht durch Stadt und Zeit,
und lass den Ärger streikbereit.

Die Räder surren, Tritt für Tritt,
der Morgen atmet leise mit.
...