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| 249 | Zyklus: Im Schatten der Sucht | 16.07.26 | ||
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Vorschautext: 1. Verführung (Der grüne Tisch) 2. Gewöhnung (Alkohol – ein falscher Freund) 3. Innere Abhängigkeit (Der Schatten im Glas) 4. Allgemeiner Blick auf Drogen (Drogen) 5. Das persönliche Schicksal (Mein Freund) 6. Der völlige Absturz (Im Schatten der Nadel) 7. Die gesellschaftliche Wirklichkeit (Bahnhofsviertel) 8. Rückblick und Erkenntnis (Endstation Amsterdam) 9. Epilog – Hoffnung (Träumerisches Asyl) Der grüne Tisch ... |
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| 248 | Der grüne Tisch | 14.07.26 | ||
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Vorschautext: Der Wagen glänzt im Abendlicht, als kenne er die Zweifel nicht. Die Grenze liegt nur eine Stunde fern, dort glimmt am Himmel schon ein Stern. Ein Portier öffnet leis die Tür, als wartete das Glück schon hier. Der Teppich schluckt den letzten Schritt, ein Lächeln geht im Saal gleich mit. Der Croupier nickt mit höflichem Gesicht, als kenne er das Ende nicht. ... |
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| 247 | Friedenszyklus | 10.07.26 | ||
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Vorschautext: Wiederkehr Er war ein Schreiner, wie schon der Vater vor ihm. Der Duft von Fichtenholz gehörte zu seinen Händen, lange bevor Pulver und Rauch sie zeichneten. Die Werkbank war seine Welt, nicht das Gewehr. Ein Hobel sprach leiser ... |
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| 246 | Neue Stimmen | 10.07.26 | ||
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Vorschautext: Nach dem Krieg kehrten manche zurück. Andere kamen an. Sie brachten keine Koffer voller Reichtum. Sie brachten ihr Handwerk, ihre Sprache ... |
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| 245 | Wiederkehr | 10.07.26 | ||
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Vorschautext: Er war ein Schreiner, wie schon der Vater vor ihm. Der Duft von Fichtenholz gehörte zu seinen Händen, lange bevor Pulver und Rauch sie zeichneten. Die Werkbank war seine Welt, nicht das Gewehr. Ein Hobel sprach leiser als jeder Befehl, und aus einem Brett ... |
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| 244 | Der Riss im Leben | 06.07.26 | ||
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Vorschautext: Nicht jeder Bruch bedeutet Fall, oft wird er Aufbruch – kein Verfall. Ein Riss, der durch dein Leben fährt, zeigt Licht, das neues Hoffen nährt. Was gestern noch verloren schien, beginnt in dir erneut zu blühn. Kein Winter bleibt auf ewig steh’n, wenn junge Triebe aufersteh’n. Du bist gefallen – nicht besiegt, weil unter Asche Glut noch liegt. ... |
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| 243 | Zwei Fremde | 01.07.26 | ||
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Vorschautext: Zwei Fremde gehn am fernen Strand, getrieben von dem Sturm der Welt; sie reichen sich die kalte Hand, weil keine Heimat sie mehr hält. Sie flohen vor der eignen Nacht, den Bergen, die im Rauch versinken; das Schicksal hat sie hergebracht, am Quell der Hoffnung neu zu trinken. Und suchen in dem fahlen Licht ein Wort, das ihre Wege bindet, ... |
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| 242 | Gaststätte Eiche | 29.06.26 | ||
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Vorschautext: Ich habe heute frei die Wahl und betrete den fremden Saal. Ich kehre in die „Eiche“ ein bei mattem, abendlichem Schein. Ich schaue mich in Ruhe um, beobachte das Publikum. Hier gehen Menschen ein und aus, doch einige fühlen sich nicht zu Haus. Es bleibt so mancher einsam stehn, wird kaum beachtet, übersehn. ... |
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| 241 | Der falsche Abend | 28.06.26 | ||
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Vorschautext: Sie trat herein mit leichtem Schritt, ein Lächeln nahm den Raum schon mit. Ein Blick genügte, still und klar, als ob der Abend freundlich war. Wir stießen an mit einem Bier, sie blieb ganz selbstverständlich hier. Wir lachten viel, die Zeit verging, weil uns ein tiefes Wort umfing. Ich dachte leis: Wer weiß, vielleicht hat dieser Abend mehr erreicht. ... |
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| 240 | Der verlorene Weg | 27.06.26 | ||
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Vorschautext: Ein wilder Sturm aus Angst und Zorn, verloren ging der eigne Born. Die Antenne brach – der stumme Beginn, dann schwand die Liebe, zerschnitten im Sinn. Eifersucht flackerte, Alkohol entbrannte, ein Zündfunke, der nur Asche kannte. Die Hände spürten Gewalt, kein Wort, das Herz war zerbrochen, verstummt und fort. Handeln vor Denken – ein tödliches Spiel, kein Gitter heilt die Wunden, zu tief ihr Exil. ... |
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| 239 | Monologe im Wind | 24.06.26 | ||
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Vorschautext: Ich schreibe meine Zeilen auf Inseln tief im Netz, wo Worte kurz verweilen und man auf Echos setzt. Doch manche bauen Hallen aus Versen, starr und dicht, sie lassen Riegel fallen und meiden fremdes Licht. Sie künden nur von Pflichten, von Ordnung, Sinn und Ziel, ... |
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| 238 | Rentner | 22.06.26 | ||
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Vorschautext: Ja, ich bin Rentner und meine letzten Berufsjahre waren nicht leicht! Ja, ich bin Rentner und letztendlich habe ich dieses Ziel erreicht! All die Demütigungen und Altersdiskriminierungen sind vorbei, ich bin jetzt endlich unabhängig und frei. Für mich beginnt ein neues Leben ohne Unterordnung, Hast und Streben. Ich habe jetzt Zeit für sehr viele Sachen und werde verlorengegangene Hobbys wieder machen. ... |
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| 237 | Stimmen der Träume | 20.06.26 | ||
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Vorschautext: Manuela: Ich sah dein Herz im Zuckerlicht, verlor mich oft in deinem Gesicht. Dein Lachen war mein sanfter Tanz, ich schenkte dir den ersten Glanz. France Gall: Du folgtest mir im Sternenschein, die Melodie floss tief hinein. Ich sang von Freude, leicht und klar, so nah und doch so wunderbar. ... |
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| 236 | Einen Traum | 20.06.26 | ||
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Vorschautext: Als Kind verlor ich mich im Glanz, bei Manuelas sanftem Tanz. France Gall und Nancy, hell und rein, sie führten mich im Traum hinein. Agneta, blond, ein Sternenschein, zog mich tief in ihr Herz hinein. Auch Morgan Fairchild, kühn und frei, war wie ein Licht, immer dabei. Kim Basinger, so warm, so nah, ein Leuchten, das die Stille brach. ... |
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| 235 | In meiner Phantasie | 18.06.26 | ||
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Vorschautext: In meiner Phantasie, hab ich Lindenberg getroffen. Ich gewann seine Sympathie und wir beide haben gesoffen. Welch ein Spektakel, wenn sich Persönlichkeiten unterhalten. Welch ein Spektakel für alle kommerziellen Fernsehanstalten. Wir beide haben ziemlich viel Kritiker, aber wir bleiben immer "in", ... |
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| 234 | Die Kielnacht | 06.06.26 | ||
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Vorschautext: Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren, getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit. Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren, ein Kranz aus Licht im Kleid der Einsamkeit. Die Planken reden in zerbroch'nen Schriften, sie zeichnen Wege, die kein Hafen fand. Die Segel, grau wie unerfüllte Pflichten, erzittern leis, wenn Wind die Namen bannt. Im Rumpf ein Chor aus unerlösten Wegen, aus Schritten, die im eignen Rund sich drehn. ... |
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| 233 | Das Lied der Niederlage | 31.05.26 | ||
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Vorschautext: Es ist eine bittere Melodie, ich singe mein Lied vom Verlust. Ein letztes Lächeln bleibt mir wie ein Tribut der vergangenen Lust. Die Hoffnung ist ein Glaspalast, der zerbricht im grauen Schein. Die Wahrheit wird nur selten erfasst, selbst die Masken trauern allein. Mir geht es gut, mein Kreuz ist leicht, der Hunger nach dem Luxus stirbt. ... |
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| 232 | Unter goldenen Stäben | 30.05.26 | ||
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Vorschautext: Man sagt, dieser Käfig sei aus Gold – glänzend, sicher, makellos. Doch sie sehen nicht, wie viele Vögel darin ihre Flügel brechen, wie manche sich gegen die Gitter werfen, bis sie verstummen. Andere picken sich selbst wund, trinken aus vergifteten Tränken oder singen Lieder gegen das Netz, das sie einst willkommen hieß. |
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| 231 | Der verlorene Vogel | 24.05.26 | ||
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Vorschautext: Ein Vogel aus Glas erhebt sich in grenzenlosem Nass. Er sucht ein Nest aus Licht und Ruh, doch jeder Zweig zerfällt im Nu. Ein Kompass ohne Norden verirrt sich in verlornen Worten. Er kreist um einen bleichen Traum und löst sich auf im leeren Raum. Ein Garten ohne Tor verspricht dir Frieden – ... |
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| 230 | Das Einwegglas | 24.05.26 | ||
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Vorschautext: Bist du im Regal ein stiller Gast, ein Etikett, das niemand liest, ein Farbton, der nicht in Ordnung passt, obwohl du leuchtest, wenn man’s sieht. Nein – du bist ein Einwegglas, so klar, so fein, so leicht zu brechen, gefüllt mit Hoffnung, schwer von Maß, geleert von Händen, die nicht sprechen. Und achtlos wirft man dich hinaus, wenn man den Durst an dir gestillt; ... |
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