| Titel | ||||
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| 207 | Ein Freund ging verloren | |||
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Vorschautext: Es herrscht Totenstille, die Kirche ist halb gefüllt. Es war sein eigener Wille, er hat sich selbst gekillt. Es musste so kommen, er war schon immer etwas seltsam. Warum hat er sich das Leben genommen, fühlte er sich einsam? Ich hätte es nicht gedacht, dass er diesen Schritt macht. ... |
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| 206 | Die stille Sonne | |||
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Vorschautext: Du sahst die Sonne nie so rot, so still, so fern, so nah dem Tod. Dein Leben schien dir nie so leer, die Welt so kalt, so schmerzend schwer. Die Wirklichkeit – ein ferner Stern, so leuchtend, doch unendlich fern. Nur deine Vision bleibt dir als Lohn in einer Welt aus Staub und Hohn. Sie hält dich aufrecht, Tag für Tag, wenn nichts mehr trägt, was tragen mag. ... |
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| 205 | Horizont der Stille | |||
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Vorschautext: Ich stehe still an Deinem Stein und spüre: Ich ließ Dich allein. Was Du ersehnt, was Dich verletzt – es lebt tief in mir – versetzt. Hier, wo die Stille alles trägt, habe ich mich zu wenig bewegt. Doch meine Angst war stets zu groß, ich hielt Dich fern – aus Furcht vor Trost. Ich fürchtete, Dich zu verletzen, statt mich mit Dir auseinander zu setzen. ... |
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| 204 | Mein Freund | |||
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Vorschautext: Mein Freund, Du bist berüchtigt, denn Du giltst als süchtig. Die Leute auf der Straße, sie starren Dich an und ich frage mich wie das alles nur so geschehen kann. Mein Freund, die Leute bezeichnen Dich als asozial, aber Dir ist ihre Meinung vollkommen egal, denn Du bist zu schwach um Dich zu wehren um auf einen bürgerlichen Weg zurückzukehren. ... |
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| 203 | Arbeitslosigkeit macht krank | |||
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Vorschautext: Ich habe zu viel Zeit, wieder eine Absage. Ich bin zu allem bereit an diesem grauen Tage. Ich geh in eine der Kneipen und hab so einen Durst. Ich werde bis Abend bleiben und vergesse meinen Frust. Die Vorwürfe regen mich auf, meine Chancen sind gleich Null. ... |
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| 202 | Gebrauchsgegenstand | |||
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Vorschautext: Bist Du ein Außenseiter? Bist Du ein Christ? Oder bist Du vielleicht sogar ein Kommunist? Nein, Du bist nur ein Mensch, den man ausnützt, wegwirft und dann vergisst! |
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| 201 | Echo der Gezeiten | |||
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Vorschautext: Der Wind schreibt Zeilen in den Sand, vergisst sie, eh der Morgen erwacht. Ein Flüstern streift durchs stille Land, gestohlen aus der tiefen Nacht. Was gestern noch wie Fels bestand, verblasst und wird zum fernen Schein. Wir greifen zu mit leerer Hand und sehnen uns, gebunden zu sein. Die Wellen brechen sich am Licht, zerstäuben weiß im Augenblick. ... |
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| 200 | Nachtbus ohne Ziel | |||
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Vorschautext: Markus ist wieder unterwegs, die Nacht ist groß, der Rucksack schwer. Die Mails vom Amt – er öffnet keine, sie drücken nur, sie helfen nicht mehr. Er will nicht bitten, nicht betrügen, kein Antrag, der ihn bindet hier. Lieber gehen mit leeren Taschen als ein Leben ohne Tür. Der letzte Job – ein Rad, ein Auftrag, ein müder Bildschirm, müder Blick. ... |
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| 199 | Flammen der Gleichgültigkeit | |||
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Vorschautext: Die Welt steht schief, ein Draht steht unter Strom, ein falsches Wort – und alles steht in Brand. Die Nachrichten sind laut, doch ohne Ton, weil jedes Bild im schnellen Scrollen verschwand. Die Straßen sind voll, doch keiner hört das Wort, die Stimmen verhallen im digitalen Rauschen. Wir streiten im Netz, doch verändern kaum den Ort, während die Flammen der Gleichgültigkeit lauschen. Zu jung, um zu wählen, doch alt genug zu kämpfen, die Welt verlangt Entscheidungen ohne Verschnauf. ... |
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| 198 | Wenn Neues leise anklopft | |||
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Vorschautext: Wir gingen Wege, Stein für Stein, mal eng, mal weit, mal groß, mal klein. Doch jeder Schritt, den wir verloren, hat uns ein Stückchen neu geboren. . Die Jahre flogen, leicht und schwer und manchmal trug uns keiner mehr. Doch wo ein Schatten sich verfing, wuchs später still ein Neubeginn. . Ein Wort, ein Blick, ein leiser Mut tat uns im Dunkel manchmal gut. ... |
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| 197 | Dein Fels im Strom | |||
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Vorschautext: Wenn deine Welt ins Wanken gerät und Schmerz in deinen Augen steht, wenn jeder Weg dir endlos scheint und deine Seele heimlich weint, dann reich ich dir die Hand so weit als Anker in der Dunkelheit. Wie eine Brücke fest und breit, trag ich dich durch die schwere Zeit. Wenn unter dir der Abgrund grollt und wild die Flut entgegenrollt: Ich lege mich als Pfad für dich, ... |
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| 196 | Schweigen der Laternen | |||
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Vorschautext: Die Nacht legt ihr Ohr an Beton, zählt Atem, der zwischen Mauern zerbricht. Ein fernes Leuchten hält stur seine Position, wie ein Gedächtnis aus flackerndem Licht. Ich gehe durch Straßen, vom Tag noch bewohnt, wo Asphalt die Hitze der Stunden noch kennt. An Kreuzungen stehen Laternen geklont, wie Fragen aus Glas unter dem Firmament. Gesichter gleiten vorbei ohne Ziel, kein Blick hebt sich aus dem Moment. ... |
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| 195 | Asphalt und Freiheit | |||
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Vorschautext: Der Motor grollt in der kühlen Nacht, ein dunkler Puls aus Eisen und Benzin. Wir tragen das ferne Leuchten sacht und spüren die Sehnsucht, die Wege ziehn. Kein Gestern hält uns mit stummer Hand, die Reifen trinken das graue Band. Wir lassen den Staub und den müden Rand zurück in dem schlafenden Land. Der Wind schreibt Lieder auf unser Gesicht, aus Freiheit, Salz und dem Duft von Gefahr. ... |
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| 194 | Betriebsversammlung | |||
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Vorschautext: In der Firma ist die Spannung groß, die Erwartungen steigen – endlos. Zur Betriebsversammlung tritt er an, der höchste Gewerkschafter im Land, stellt sich vor bei der Belegschaft mit Versprechen von Tarifvertrag und neuer Kraft. Die Stimmung bleibt verhalten, kühl, manch einer schweigt, manch einer will zu viel. Doch plötzlich kippt die Atmosphäre, die Luft wird laut, fast schon gefährlich – schwer. Die Vorsitzende des Betriebsrats steht im Fokus, ... |
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| 193 | Nordic Light | |||
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Vorschautext: You stand in the light, not as a sound from distant days that faded out, but as a woman strong and clear, who knows the power silence bears. Your face tells stories, not of dreams, but the in between paths: bright stages, pauses bravely claimed, the art of staying true and named. You kept your course through all the years, left other voices outside your doors. ... |
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| 192 | Nordisches Licht | |||
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Vorschautext: Du stehst im Licht, nicht als ein Klang aus Zeiten, die längst vergangen sind. Du bist die Frau, die Stille kennt und gerade so die Welt benennt. Dein Gesicht erzählt kein Märchenbild, es zeigt die Wege – ruhig und mild. Von hellen Bühnen, Mut zum Gehn, vom Recht, auch Pausen zu bestehn. Du bliebst dir treu, Jahr ein, Jahr aus, ließest fremde Stimmen draußen vorm Haus. ... |
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| 191 | Echo des Aufbruchs | |||
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Vorschautext: Die alten Mauern werfen lange Schatten, der Frost der Jahre weicht dem jungen Licht. Auf Plätzen, die einst keine Stimmen hatten, spricht nun die Freiheit ihr erstes Gedicht. Ein Hauch von Morgen zieht durch enge Gassen, das Gestern verblasst wie ein ferner Schrei. Wir haben den Hass vor den Toren gelassen und fühlen uns endlich von Ketten frei. Die Melodie trägt uns über alte Grenzen, ein leises Wispern, das zum Sturm anschwillt. ... |
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| 190 | Die Kündigung | |||
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Vorschautext: Ist das der Lohn Deiner geleisteten Arbeit? Ja, das ist der Lohn Deiner geleisteten Arbeit, die Kündigung - die Entlassung. Sei nicht so blind, freue Dich wie aufs Christkind! Du musst einen schweren Weg gehen, Du kannst manchmal die Welt nicht verstehen! Du glaubst, Du bist gescheitert, in Wirklichkeit hat sich Dein Bewusstsein durch diese Erfahrung erweitert! Resigniere nicht, gib nicht auf, Dein Leben nimmt einmal einen positiveren Verlauf! |
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| 189 | Profi | |||
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Vorschautext: Profi, sag warum bist Du wie der Wind, Deine Ansichten ändern sich ja sehr geschwind. Klar, es ist wahr, Du bist ein Fußballheld, klar es ist wahr, es dreht sich alles nur um Erfolg, Ruhm und das Geld. Aber trotzdem sollte man seine Persönlichkeit nicht aufgeben, es gibt sonst noch so viele wichtige Sachen im Leben. Profi, Du bist ein Superstar, aber Deine Argumente klingen oft unwahr. ... |
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| 188 | Antje | |||
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Vorschautext: Vor Jahren traf mich dein Licht, flüchtig nur, doch voller Gewicht. Dein Blick, er zog mich tief hinein, war wild, verführerisch und fein. Dein Lächeln, warm wie Sonnenstrahlen, konnte selbst die dunkelsten Tage malen. Deine Stimme, weich und voller Macht, flüsterte Liebe in jeder Nacht. Dein Haar wie Gold im sanften Wind, dein Wesen stark, doch zart wie ein Kind. ... |
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