Profil von Claudia Behrndt

Typ: Autor
Registriert seit dem: 24.06.2011
Geburtsdatum: * 06.06.1972

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Mit meinen Gedichten, quer durch mein Leben, will ich jene Menschen erreichen, die ähnliches
erlebt haben wie ich.
Durch das Schreiben habe ich versucht meine Gefühlswelt besser zu verarbeiten.


"Ich schreibe lieber ein Gedicht, denn
das widerspricht mir wenigstens nicht"

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Anzahl Gedichte: 291
Anzahl Kommentare: 23
Gedichte gelesen: 672.196 mal
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Titel
291 Kleine Gaben für dein Heute 20.01.26
Vorschautext:
Gönn dir heute einen Moment ganz sacht,
sei stolz auf dich, auf das, was du geschafft.
Atme frei, die Seele wird entfacht,
weil Dankbarkeit dein Herz nun leise kraft.

Lass Druck nun zieh´n, wie Nebel vor dem Licht
und halte inne, nur für dich allein.
In stiller Ruh wird vieles wieder schlicht,
so darf der Tag ganz freundlich zu dir sein.

Und wenn der Abend still am Fenster steht,
nimm Wärme mit in Herz und Hände fein.
...
290 Licht im Grau 19.01.26
Vorschautext:
Reg dich nicht so sehr hinein,
was soll das Kämpfen bringen?
Lass Tränen ruhig frei sein,
statt Frust tief zu verschlingen.

Du machst dich selbst nur matt,
schau heller auf das Heute.
Auch wenn´s nach Schutt ausschaut,
es geht auch voran, ich deute.

Ausgebrannt und ohne Kraft,
die Tage wirken trübe.
...
289 Wenn Worte leiser werden 18.01.26
Vorschautext:
Am Ende bleibt, was leise trägt und dennoch weiterführt,
ein Wort, das nicht verletzt, weil es versteht und sanft berührt.
Wer hinhört, merkt: Der Streit verliert ganz langsam seine Macht,
wenn aus dem Lärm der Stimmen still ein klarer Sinn erwacht.

Wer weniger verlangt und mehr verzeiht im stillen Raum,
der löst den harten Knoten oft, fast wie in einem Traum.
Denn wo man teilt, statt Schuld zu wiegen Wort für Wort,
da wächst aus kurzem Innehalten ein versöhnter Ort.

© Claudia Behrndt
´2017
288 Leises Reden 18.01.26
Vorschautext:
Man spricht so schnell,
man hört kaum zu,
das Wort wird hell,
doch bleibt nicht wahr im Nu.

Man klagt und schiebt,
was weh oft tut,
wer laut nur liebt,
verliert den eigenen Mut.

Ein gutes Wort,
wiegt mehr als Streit,
...
287 Arktische Gewichte 18.01.26
Vorschautext:
Trump schürt den Streit, der Norden bebt vor Macht,
mit Zöllen hart gezählt, entfacht er kalte Nacht.
Europa steht empört, erhebt sich zum Gewehr,
verwehrt der Drohung Trotz, dem Druck das freie Meer.

Auf Dänemark Geheiß erkunden Truppen Land,
wo Eis und Himmel wachsam schmieden stillen Stand.
Der Präsident ruft laut: Nur wir sind Schild und Bann,
gegen Russ´ und Chinas Sturm - so spricht der starke Mann.

Doch über Eis und Zoll, über Drohwort und Geschrei,
fragt stumm der arktische Wind, wem Macht gegeben sei.
...
286 Kreis aus Schatten 18.01.26
Vorschautext:
Ich renne durch die Nacht,
die Wege weich mir aus.
Etwas hält mich in der Macht,
kein Ort wird mir zu Haus.

Ich suche still ein Licht,
doch alles bleibt im Grau.
Die Welt erkennt mich nicht
und mir selbst noch kaum.

Ein Fremder bleibt kurz steh´n,
ich wende mich sofort.
...
285 Wenn etwas wieder Wurzeln fasst 18.01.26
Vorschautext:
Ich sitze bei einer Pflanze still,
sie wirkt erschöpft, doch nicht verloren.
Ich spüre, dass auch ich wachsen will,
als wäre in mir ein Keim geboren.

Die Pflanze und ich – ein Gleichgewicht,
wir brauchen Wärme, Zeit und Licht.
Und wenn uns jemand Pflege schenkt,
dann blühen wir, ganz sacht und schlicht.

Die alten Tränen trocknen sacht,
der Schmerz war schwer, doch nicht für immer.
...
284 Am Rand der Erholung 18.01.26
Vorschautext:
Im Januar fahre ich endlich ans Meer,
die Zeit nach der Krankheit drückt mich sehr.
Der Krebs ist vorbei, doch Müdigkeit schwer,
die Fatigue begleitet mich immer mehr.

Ich gehe zur Reha, Schritt für Schritt,
will lernen, was Kraft mir geben kann.
Die Tage lehren mich, achtsam mit mir zu sein
und finde Ruhe, wo ich nur langsam gehen kann.

Am Ende hoffe ich, ein Stück zu mir zurück,
die Müdigkeit nicht zu bekämpfen, nur zu lenken.
...
283 Fatigue – Der müde Körper 17.01.26
Vorschautext:
Mein Körper trägt den stillen Brand,
der tief in seinem Innern wohnt,
Ein unsichtbarer Gegenstand,
der jede Kraft im Schweigen schont.

Ein stiller Feind in meinem Blut,
er frisst die Kraft, macht alles schwer.
Kein Morgen kennt mehr frischen Mut,
mein Atem irrt wie leeres Meer.

Die Knochen kalt, der Blick ins Glas,
die Zeit zerrinnt wie fahles Licht.
...
282 Unter den Schatten deiner Worte 17.01.26
Vorschautext:
Du redest wirr und ohne Halt,
doch glaubst dich selbst in deinem Recht.
Dein Wort wird brüchig, kalt und alt,
die Wahrheit flieht vor deinem Sprech-.

Du drehst dich fort vor jedem Licht,
verwebst aus Luft ein falsches Spiel.
Doch alles Lügen trägt es nicht,
am Ende bleibt davon nicht viel.

Kein Dialog führt irgendwohin,
wenn jedes Wort in Trug zerfällt.
...
281 Im Spiegel der Tränen 16.01.26
Vorschautext:
Dort drüben steht eine Frau im Licht,
sie weint so still, ihr Herz zerbricht.
Aus kleinem Ort, von Leid gezeichnet,
von dunkler Angst fast ganz enteignet.

Ihr Blick trifft mich, so schwer, so klar,
als ob kein Trost mehr möglich war.
Ich sehe, wie sie kaum noch steht,
weil jede ihrer Tränen tiefer geht.

Ich geh zu ihr hin, ganz ohne Hast,
nehme ihre Hand, die zittert fast.
...
280 Leiser Mut 15.01.26
Vorschautext:
Im Schein des Abends tritt er zurück,
sein Weg wird still, doch nicht ganz leer.
Ein leiser, nachdenklicher Blick,
der sagt: Ich kämpfe, mehr und mehr.

Ein Schatten liegt auf Raum und Zeit,
doch Hoffnung bleibt im leisen Wort.
Sie trägt ihn durch die Dunkelheit
und flüstert: Geh nur weiter fort.

Und zu den Menschen, die er kennt,
spricht er ganz ruhig, klar und sacht:
...
279 Hinter den Kulissen 15.01.26
Vorschautext:
Er trug zuletzt so manche schwere Last
und wir urteilten schnell, ohne Fragen.
Oft liegt im Schatten, was man leicht verpasst,
was Menschen still in ihrem Innern tragen.

Nun sieht man klar: Er kämpft in tiefem Mut,
ein Weg, den keiner außen wahrgenommen.
Vielleicht täte uns etwas Geduld ganz gut,
bevor wir rasch ein Urteil übernommen.

So lasst uns lernen, einen Schritt zurückzugehen,
bevor wir schnell in harte Worte flüchten.
...
278 Wenn alles auf mich fällt 15.01.26
Vorschautext:
Von überall droht Last,
sie lässt mir keine Ruh.
Sie packt mich ohne Rast
und ich mach still die Augen zu.

Ich sehe die andern froh,
als würde es nur ihnen gut ergehen.
Sie ergreifen Chancen so
und lassen mich im Regen steh´n.

Ich würde gern tief im Sand,
die Sorgen einmal ruhen.
...
277 Wenn Tränen Wege öffnen 15.01.26
Vorschautext:
Tränen rinnen leise und sacht,
sie sagen still: „Bleib hier bei mir“.
Sie kommen schnell in dunkler Nacht,
wenn Schmerz zu schwer wird tief in dir.

Tränen zeigen, was dich trifft,
sie sprechen mehr als jedes Wort.
Sie tragen das Gefühl ans Licht
und nehmen etwas Schwere fort.

Tränen hängen oft an Leid,
doch niemand muss allein das tragen.
...
276 Noch bleibt mir Zeit 15.01.26
Vorschautext:
Ich merke: mancher Weg ist schwer,
doch irgendwo brennt noch ein Licht.
Auch wenn die Schatten drücken sehr,
verliere ich meinen Mut doch nicht.

Wenn Sorgen manchmal über gehen
und Zukunft nur wie Nebel scheint,
kann trotzdem Neues noch entstehen,
das irgendwann mein Herz vereint.

Vielleicht wird manches neu gewoben,
wenn ich den nächsten Morgen seh´.
...
275 Delphingruß 15.01.26
Vorschautext:
Ich mag die Delphine,
ihr Lachen so leicht.
Sie tanzen im Blauen,
wo niemand sie erreicht.

Ich mag die Delphine,
so hell und so frei.
Sie springen wie Träume,
der Himmel steht bei.

Ihr Tanzen im Blauen,
erfüllt mich mit Glück.
...
274 Nächtlicher Widerhall 15.01.26
Vorschautext:
Im Traum gefangen, Nacht für Nacht,
ein Schrei, der mich aus Schatten reißt.
Was immer dort in mir erwacht,
macht jede Stille frostig, heiß.

Ich suche Schuld und finde nichts,
mein Herz bleibt dennoch voller Beben.
Etwas verbirgt sich im Gesicht,
das nur im Dunkel will noch leben.

Steigt Altes auf aus tiefem Grund,
das längst in Schweigen unterging?
...
273 Hinter stillen Augen 14.01.26
Vorschautext:
Ich sehe die Tränen hier,
bemühe´ mich, sie zu verstehen.
Doch meine sieht man zwar -
wer bleibt wirklich bestehen?

Ich sehe der Menschen Leid,
doch wer versteht wohl meins?
Ich höre ihr Weinen weit,
doch bleibt mein Schweigen eins.

Sag ich, was wirklich mich bedrückt,
so heißt es dann, ich sei wirr.
...
272 Wehwehchen – Walzer 14.01.26
Vorschautext:
Mein Rücken knackt wie altes Holz,
mein Knie macht „Knirsch“ im Takt.
Ich geh trotzdem noch ziemlich stolz,
auch wenn´s im Kreuzlaut knackt.

Ich nahm ne Pille, blau und rund,
sie sollte ihre Wunder tun.
Doch außer leichtem Magen–Schwund,
tat sie mir nur müde ruhn.

Der Doktor schaut mich ernsthaft an,
als wär ich selten dumm.
...
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