Profil von Michael Jörchel

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Anzahl Gedichte: 618
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Gedichte gelesen: 766.341 mal
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Titel
338 Erschöpft 26.09.13
Vorschautext:
Ich bin erschöpft, bin müd‘, ich kann nicht mehr,
hab sehr viel Stress in meinem Leben
Mein Kopf, er schmerzt und ist so schwer,
ich hatte viel zu geben.

Fast jeder Mensch, so schien es hier,
hatte stets nur ein bestreben,
sie Alle wollten was von mir
und ich tat es gern geben.

Nun lieg ich hier, fühle mich leer
und auch ziemlich krank.
...
337 Zeit 26.09.13
Vorschautext:
Die Zeit,
ein kostbares Gut,
sie lässt sich nirgendwo aufbewahren.

Wir hetzen durch unser Leben
als könnten wir sie
irgendwo ansparen.

Wir schieben sie vor uns her,
hoffend,
dass wir am Ende
viel Zeit haben
...
336 Nimm dir Zeit 26.09.13
Vorschautext:
Sie stand, ganz still an der Laterne
und wartete auf mich.
Ich denk einmal sie hat mich gerne
da stand sie nun, im Licht.

Sie stand auch an dem Straßenbaum,
ich hab sie nicht erkannt
ich gebe zu, ich sah sie kaum,
ich bin einfach vorbei gerannt.

Ich lief, ganz schnell, an ihr vorüber,
sie hielt erst einmal Schritt,
...
335 Ohne dich 18.09.13
Vorschautext:
Wir haben uns ins Gras gelegt,
aneinander geschmiegt,
haben Wolken gezählt,
alle Zweifel besiegt.

Wir wollten ein Leben aufbauen,
ein Eigenheim,
auf unsere Liebe vertrauen
und glücklich sein.

Wir waren doch auserwählt,
für ein Leben zu zweit,
...
334 Ein Weg zu mir 18.09.13
Vorschautext:
Ich habe den Weg, zu mir, gefunden.
Er ist steinig,
voller Gruben und Fallstricke.
Schlingpflanzen
versuchen mich auf ihre Seite zu ziehen,
fort von meinem Weg.

Ich habe den Weg, zu mir, gefunden.
Abzweige und falsche Wegweiser
führen in die Irre
aber von dort auch wieder hinaus.

...
333 Quietscheentchen 16.09.13
Vorschautext:
Ins Badewasser, find ich fein,
kommt mein Quietscheentchen rein.
Schon der Ernie aus der Sesamstrass'
hatte mit ihm sehr viel Spaß.

Auch Herr Dr. Klöbener, den wir im Bade sichten,
konnte auf sein Entchen, im Wasser, nicht verzichten.
Da konnt der Müller-Lüdenscheid noch so dagegen sein.
Ein kleines gelbes Entchen, gehört ins Wasser rein.

© Michael Jörchel
332 Zivilisationsrückstände 15.09.13
Vorschautext:
Da liegt etwas im grünen Gras,
verdeckt von der Natur.
Ein Jeder fragt: "Was ist denn Das?
Wer legte diese Spur?"

Es ist gemacht, von Menschenhand,
Es ist schon lange her.
Der Mensch lebte in diesem Land.
Doch lebt er heut nicht mehr.

Er hatte einen großen Traum
und fällte Bäume, Stück für Stück
...
331 Vergebung im Herbst 13.09.13
Vorschautext:
Die Zeit des Herbstes
lädt uns ein,
über uns nachzudenken,
über das,
was gewesen ist
über das,
was noch sein wird,
welche Rechnungen
wir noch begleichen können,
oder
welche Rechnungen
uns immer begleiten.
...
330 Nährboden der Liebe 13.09.13
Vorschautext:
Die Liebe wächst überall,
auch auf den Narben
vergangener Erfahrungen
und auf den scharfen Klingen
schmerzlicher Erinnerungen.
Stets bahnt sie sich einen Weg
und lässt das Herz
in einem hellen Glanz
erstrahlen.

© Michael Jörchel
329 Wiedergefundenes Ich 13.09.13
Vorschautext:
Irgendwann merken wir,
dass wir nichts zu verlieren haben
außer den Respekt vor uns selbst.

Und je mehr wir uns
von den Erwartungen,
den Wünschen
und den Forderungen
der Anderen
entfernen,

je näher kommen wir
...
328 Entlaufende Zahlen 31.08.13
Vorschautext:
1 Mann lief 1sam durch den Wald,
er nannte sich Karl-H1.
Es dämmerte und es war kalt,
er sucht ein Haus doch er fand k1.

Er wollte nur 1mal spazieren,
1fach nur all1ne s1
und im Wald fotogra4en
doch nun fand er nicht mehr Heim.

Er fluchte leise: “Was zum Teufel
hab ich mir dabei ged8.“
...
327 Wir bleiben in Kontakt 31.08.13
Vorschautext:
Wir bleiben in Kontakt,
sagten wir uns,
als wir auseinander gingen.

Wir bleiben in Kontakt.
Ein Strohhalm,
an den wir uns klammern
um an Gewohntem festzuhalten.

Wir bleiben in Kontakt.
Ein Trost,
wenn wir noch nicht bereit sind
...
326 Abschied 27.08.13
Vorschautext:
Abschied ist ein leises Wort
wir sagen damit: „Ich geh fort.“
Ich weiß nicht wie lang ich gehe
ob ich dich jemals wiedersehe.
Werden es Stunden oder Tage?
Vielleicht auch Monate und Jahre.
Wird es eine Ewigkeit?
Nur das Schicksal kennt die Zeit.
Ich hoffe sehr, es wird geschehen,
dass wir uns nochmal wiedersehen.

Doch manchmal kommt es auch soweit,
...
325 Zitate und Gedanken:12 23.08.13
Vorschautext:
Das Leben schätzen

Mögen wir das Gute
zu schätzen wissen,
Das, was wir schon besitzen.
Anstatt dem hinterher zu trauern,
was wir (noch) nicht erreicht haben.
Denn die Freude gibt uns mehr Kraft
unsere Ziele zu erreichen
als die Verbitterung.

© Michael Jörchel
...
324 Es geht uns doch gut 20.08.13
Vorschautext:
Uns geht es noch zu gut,
viel zu gut um Irgendetwas unternehmen zu wollen.

Solange wir eine räumliche Distanz haben,
solange es uns so gut geht,
dass wir uns noch das Elend der Anderen
aus dem Fernsehsessel ansehen können,
dass wir Fenster haben um uns,
scheinbar,
vor der Außenwelt zu verschließen.

Solange wir ein Dach über dem Kopf haben,
...
323 Seelenschmerz 20.08.13
Vorschautext:
Viel zu oft verdrängen wir
unsere eigenen Sorgen.

Wir begraben sie
unter dem Leid der Anderen,
Das wir uns aufladen.

Niemand
soll unseren Schmerz sehen
denn wir sind stark.

Wir fühlen uns stark und wichtig
...
322 Schwarzer Peter 16.08.13
Vorschautext:
Im Laufe meines Lebens
wurde mir so mancher
Schwarzer Peter
zugeschoben.

Mittlerweile
haben sich schon
die Verschiedensten
angesammelt.

Große und Kleine,
in allen Formen und Farben
...
321 Glut der Hoffnung 12.08.13
Vorschautext:
Lassen wir uns nicht verdrängen
von des Lebens Bitterkeit.
Der Vergangenheit nachhängen?
Viel zu kostbar ist die Zeit.

Vorbei die Zeit wo wir beklommen
und man uns in die Büsche drängt
nun ist‘s soweit um rauszukommen
und niemand unser Handeln lenkt.

Auch wenn das Andere groß und mächtig
uns manchmal in die Ecke drückt
...
320 Körpersprache 09.08.13
Vorschautext:
Wir sagen das Meiste
und das Ehrlichste
wenn wir nichts sagen.
Nehmen wir uns die Zeit
der Stille zu lauschen
und lernen
die, ungesagten,
Worte wahrzunehmen.

© Michael Jörchel
319 Eigenlohn 05.08.13
Vorschautext:
Wer nur etwas tut
um Lohn und Lob
von Andern zu erhalten
der wird irgendwann
keine Freude mehr
an seiner Arbeit haben.

Wer aber etwas tut,
was er selber möchte,
dessen Lohn
der eigene Spaß
an der Arbeit,
...
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