Profil von Michael Jörchel

Typ: Autor
Registriert seit dem: 10.07.2011

Statistiken


Anzahl Gedichte: 747
Anzahl Kommentare: 220
Gedichte gelesen: 937.763 mal
Sortieren nach:
Titel
367 Ertrinken
Vorschautext:
Du drohst in einem Meer aus Tränen und Schmerz zu ertrinken.

Scheinbar
unüberwindbare Dornenhecken zerkratzen
dein Herz und deine Seele.

Um dort auf ewig ihre Narben zu hinterlassen.

Narben gegen das Vergessen.

Erst wenn dies geschehen ist
wirst du meine Hand erkennen
...
366 Ich möchte
Vorschautext:
Ich möchte eine Luxusvilla.
Ich möchte einen Schutz gegen Regen und Kälte.

Ich möchte einen Sportwagen.
Ich möchte Laufen, wohin ich möchte.

Ich möchte in den besten Restaurants essen.
Ich möchte meinen Hunger stillen.

Ich möchte mein Leben genießen.
Ich möchte...
leben
...
365 Du fehlst mir
Vorschautext:
Jeden Morgen lächelt mir die Sonne ins Gesicht.
Nur dein Lächeln, das sehe ich nicht.
Des Nachts sehe ich den Mond am Himmel stehen.
Wie gerne würde ich ihn mit dir ansehen.

Du hast mich enttäuscht, ich hab dich verlassen.
Warum fehlst du mir so, ich müsste dich hassen?
Ich weis nicht was mit mir geschieht.
Fühl wie die Sonne die im Sommer die Blumen nicht sieht.

Wie konnte ich das tun, dich aus meinem Leben verbannen?
Ich werde mich ewig, dafür, verdammen.
...
364 Nach dem Sturm
Vorschautext:
Nach einer großen Erschütterung
Sagtest du mir:
„du wartest darauf,
dass mein Herz zu dir zurückkommt.“

Du wirst vergeblich warten,
es wird nicht kommen.
Sieh’ dich um,
denn du hast es niemals verlassen.

Einige Beben und Stürme
Haben Risse und Narben
...
363 Versteckte Gefühle
Vorschautext:
Hier sitze ich nun, mit all meinen Gefühlen.
Versteckt hinter Mauern aus Angst und Anpassung.

Wie gerne würden sich die Gefühle einen Weg nach draußen bahnen,
ihre Wut hinausrufen.
Doch es schreit nur in mir.

Wie gerne würden sie ihr Schweigen in Worte fassen,
sagen was sie fühlen.
Doch ich behalte die Worte für mich.

Sie bleiben verborgen
...
362 Narbenherz
Vorschautext:
Da liegt es nun,
ganz nackt und bloß.
Bekam Kratzer und Beulen,
der Schmerz war groß.

Es wurde auf ihm herumgetrampelt,
Rücksicht hat man nicht genommen.
Es sah ziemlich unansehnlich aus,
zurück wolltest du's nicht bekommen.

Da lag es nun,
und sah’ hinauf.
...
361 Ein Dichter bin ich nicht
Vorschautext:
Ich denk’ ich bin kein Dichter,
diesen Anspruch hab’ ich nicht.
und was ich auch so von mir gebe
klingt nur manchmal nach Gedicht.

Hab keinen Stil und keine Form,
es fehlt an Versmaß und an Norm.
Es sind auch manche Fehler drin
doch zeigt der Text, stets, wer ich bin.

Ein Mensch, der sich Gedanken macht,
über sich und seine Welt.
...
360 Nebenrollen
Vorschautext:
Für die in der „zweiten Reihe“, die den Helden zum Helden machen,
in der Lektüre, im Film und in der Realität.
oder: Ruft mich nicht an, damit ich weiß, dass es euch gut geht.

Du einsamer Reiter,
du bist nicht der Held.
Man kann dich nicht kaufen,
für kein’ Preis der Welt.

Du treuer Begleiter,
stellst den Held ins Licht.
Er wird gefeiert,
...
359 Stille 1
Vorschautext:
Ich liebe die Stille,
aber nicht
die Einsamkeit.
Ruhe ist schön,
doch nur zu zweit.

Ich bin gern' allein,
das gebe ich zu,
doch in all dieser Stille,
da bist auch du.

Du bist mein Leben,
...
358 Stehenbleiber
Vorschautext:
Kann mir einmal jemand sagen
warum denn an manchen Tagen,
Menschen die nicht weiter wissen
sich stets im Wege orientieren müssen?

Plötzlich bleiben sie still stehen
ohne sich mal umzusehen.
Sie fangen heftig an zu quengeln,
versucht man sich vorbeizudrängeln.

Auch bei einem Wiedersehen,
bleiben Menschen plötzlich stehen.
...
357 Monolog eines Nachbarn
Vorschautext:
Was, DER soll DAS getan haben?
Das glaube ich nicht,
er war doch immer so nett,
hat immer freundlich gegrüßt,
war gepflegt und gut angezogen,
hat mir die Taschen bis vor die Tür getragen.

Die hat bestimmt gelogen,
ständig andere Männer,
die hat das doch gewollt,
wie die schon herumläuft,
will bestimmt nur an sein Geld.
...
356 Sprachlos
Vorschautext:
Ich möchte dir sagen,
wie lieb ich dich hab',
doch fehlen die Worte,
mein Wortschatz ist knapp.

Ich will dir gern schreiben,
wie gern ich dich hab',
doch lass ich es bleiben,
mein Wortschatz ist knapp.

Ich sitze und grüble,
und weiß nicht sehr viel.
...
355 Puzzlespiele
Vorschautext:
Auf deinem Lebensweg hast du ein Puzzle gefunden.
Es war alt und sehr verstaubt,
traurig, dass es niemand mehr haben wollte.
Voller Ehrgeiz hast du versucht, es zusammenzusetzen.
Das Motiv hatte den Glanz der alten Zeit verloren,
es war abgestumpft.
An den Teilen waren viele Ecken abgerissen,
unwiederbringlich verloren.

Mag man dem Puzzle auch keinen Wert beimessen.
So war es doch glücklich und dankbar,
dass es Jemanden gab,
...
354 Kinderspiele
Vorschautext:
Ein Kind spielt im Sand.
Mit einem Ast als Waffe.
Seine Freunde bekämpfend tobt es über den Spielplatz.

Seine Mutter sitzt auf einer Bank,
genießt die ersten Sonnenstrahlen.

Es ist Frühling

Das Kind fällt.

Die Mutter eilt zu ihm.
...
353 Richtig ist es nie
Vorschautext:
Oh schrecklicher Winter,
was bist du so kalt.
Ach käme die Sonne,
oh, Sonne komm bald.

Die Sonne sie kam,
nun brennt sie so heiß.
Wo ist nur der Schatten?
Mir rinnt schon der Schweiß.

Oh schrecklicher Sommer,
ich schmelze dahin.
...
352 Ich bin wie du
Vorschautext:
Ich bin wie du,
heißt es in einem Lied.

Ein schönes Lied?
Keine Ahnung.

Erstrebenswert?
Denke nicht.

Denn, bin ich wie du
oder du wie ich,
dann sind wir nicht mehr wir.
...
351 (k)ein Weihnachtsgedicht
Vorschautext:
Im September ist es wieder mal soweit,
der Beginn der Weihnachtszeit.
Das ist doch viel zu früh
wird mancher sicher denken.
Doch überlegt man nicht schon in dieser Zeit,
was soll ich Diesem oder Jenem schenken?

Die Geschäfte haben sich rechtzeitig vorbereitet
und viele schöne Dinge ausgebreitet.
Jetzt ist wieder Hochsaison,
für Krawatten, Elektrogeräte und anderen Kram.
Alles ist so weihnachtlich geschmückt,
...
350 Wahre Liebe?
Vorschautext:
Du hast gesagt, dass du mich liebst,
so sehr wie dein Leben.

Aber wie kann ich dir glauben
wenn meine unendliche Liebe - zu dir,
an einer Mauer des Misstrauens zerschellt,

bevor sie dich jemals
in vollem Umfang erreichen kann.

Vertraue der Liebe die uns vereint,
und aus der Mauer des Misstrauens
...
349 Liebe (negativ)
Vorschautext:
Ein Wort mit fünf Buchstaben.

Oftmals im Film und in der Literatur zu finden.

Selten (bis gar nicht) in der Realität vorhanden.

Natürliche Feinde:
Phantasielosigkeit – zu viel Realismus
Egoismus
Intoleranz
Respektlosigkeit

...
348 Herbst
Vorschautext:
Die Herbstwinde machen es möglich,
dass viele bunte Drachen den Himmel bevölkern.
Drachen vieler Größen und Formen.

Ich mag am liebsten die Kinderdrachen,
die mit viel Mühe zusammengeklebt wurden.
Nicht perfekt, aber jeder für sich, ein Kunstwerk.

Gerne Liege ich im Gras und sehe den Drachen zu
Wie gern’ wäre ich jetzt ein Drachen
ich steige mit den Anderen hinauf,
zu einem gemeinsamen Spiel mit dem Wind.
...