Profil von Marcel Strömer

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Registriert seit dem: 30.10.2014
Geburtsdatum: * 02.07.1969 (57 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 1.824
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Titel
1784 Das Licht in uns
Vorschautext:
Unsere Augen suchen Wahrheit in einer Welt,
die ihre Lügen geschniegelt auf goldene Podeste erhebt.

Wir gehen durch den Schmutz der Zeit,
durch Städte voller kalter Münder,
durch Menschen,
die ihre Seelen an Macht, Geld und Aufmerksamkeit veräußern
wie Knechte eines sterbenden Systems.

Auf hohen Stühlen wird Gewalt zelebriert
wie ein sakraler Feiertag.
Männer in Anzügen sprechen von Frieden
...
1783 Spruch | Lasst uns Frieden säen
Vorschautext:
In den Staub vergangener Weltreiche,
lasst uns Frieden säen,
der durch den Wind des Denkens geformt,
des Menschen Herz erneut zum Blühen bringt,
auf der Wiese der lachenden Blumen.



© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 11.11.2015)

Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
1782 Das Land
Vorschautext:
Zwei Hälften
zu einem Gesicht
so spricht das Land
in einem Wort



© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 20.11.2015)

Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
1781 Minne-Gedicht: Abschiedsstrauß
Vorschautext:
Hab all meine Sehnsucht getragen
In die schwere, tiefe Spur
Niemals wollte dies Los je wagen
Als ich von deinem Leid erfuhr
Meinen Weg sollte mich zu dir führen
Abermals dir Hindernisse ich ertrag
Küssen liebkos wollt ich deine Wunden
An jedem dunklen Sommertag
Also ritt ich los durch dunkle Wälder
Hoch die Berge einsam grüner Pfad
Kalte Täler Schluchten trockne Felder
Halb verhungert, als ich vor dich trat
...
1780 Dein Herz
Vorschautext:
Wollte nur deine kalte Hand halten...

Als du sie wegnahmst

spürte ich

– es war dein Herz



© Marcel Strömer
(Magdeburg, 2006)
...
1779 Das Gras in S.
Vorschautext:
Das Gras in S.


Sicher einmal,
wenn nach tausend Jahren,
einer über diese Stelle streift.
Findet er ein Stück von unseren Haaren,
das als Gras aus dieser Erde greift.
Diese Stelle wird es sein, es liegen
beeinander dicht – wir zwei.
Müde von den ewig langen Siegen
Gehn nun Fremde hier vorbei.
...
1778 Vom Verlieren
Vorschautext:
Vom Verlieren


Was ich verloren habe
hatte ich für dich gewonnen
den Mantel, den du trägst
hatte ich liebevoll fein gesponnen
die Blüten, die dich schmücken
hatte ich mit meinen Tränen gegossen
die Wunden in meinem Gesicht
hast du mir zugefügt
Aber ich bereue nichts
...
1777 Zieh mit Frieden
Vorschautext:
Du mein Vogel
fliege weit
entfliehe doch
der Winterzeit
Sonnenstrahlen
liegen bleich
mit den Blättern
welk dort im Teich
Schneekristalle
decken zu
Verblühendes
in Eis erstarrt
...
1776 Lichtmauer (Zum Wort des Jahres 2014)
Vorschautext:
Diese Mauer braucht nur Licht
strahlt mit neuem Leuchtgesicht
damals schützte sie und fing
teilte grauer Beton
schicksalhaftes Groß-Berlin

Diese Mauer war ein Keil
klafften Wunden, nichts war heil
damals trennte Ost und West
Kalter Krieg entstand
Sperranlage bombenfest

...
1775 Im Sonnenlicht
Vorschautext:
wo Geist als Wort
von Mund zu Mund
reist Sinn ins Ohr
strahlt Liebe dort
durch Herzensgrund
wie Licht hervor
und hebt sich Mut
dass Wolken fliehn
hat Willenskraft
durch Sonnenglut
was zweifelnd schien
nun abgeschafft
...
1774 Spuren
Vorschautext:
Spuren sind stille Zeichen
manche Spur ging über Leichen
meine versank einst im Schnee
über deine freue ich mich -
wenn ich sie endlich wieder seh



© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 19.02.2015)

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1773 Geburt
Vorschautext:
Noch schlafen die Lieder
im Kindertraum
verblüht fielen sie nieder
wie Blätter vom Baum

Erwacht doch ihr Lieben
der Winter flieht
durch die Hoffnung vertrieben
wenn Frühling geschieht

Weil Augen und Ohren
nun schlagen auf
...
1772 Tier & Liebe
Vorschautext:
Wenn ein Tierherz aufhört zu schlagen
verliert die Welt ein Stück Natur
als da Mensch zu Grabe tragen
tragen wir das Tier zur letzten Ruh

Dann entschwinden sie durch Wolken
über uns unsichtbares Sein
denn auch s`Erdenherz will folgen
fühlen ohne sie uns so allein

Treue Freundschaft findet viel zu selten
leider unter uns Menschen statt
...
1771 Verwandlung
Vorschautext:
himmlischer Wind
spricht seltsame Worte
widersprechen kann ich nicht
er drängt mich hin
zur Gnadenpforte
und verspricht mir helles Licht

ich atme ihn
es schnürt mir Atem
bevor mein altes Herz zerbricht
das was ich bin
all meine Taten
...
1770 Sinn des Gebens
Vorschautext:
Schaue in die Welt hinein
lass dich nicht von ihr verwirren
manches strahlt im hellen Schein
lass dich nicht davon beirren

Heller Glanz und große Show
teilen milde Brot und Spiele
künstlich Licht aus treulos Blau
solch Sterne gibt es viele

Sieh doch wie der Überfluss
über tote Meere schreitet
...
1769 Der Domschatzdieb (zu Quedlinburg)
Vorschautext:
dem kaiserlichen Blick
folgt Windschrei über Platz
vorbei am Galgenstrick
im Dom da fehlt ein Schatz
so war ein Dieb aktiv
er nahm die Klunker mit
mit einem eilig Brief
war Diebstahl dann verschickt
die Flucht verlief exakt
nach Augenmaß und Plan
denn im Dreivierteltakt
schloss man sich dem Ballsaal an
...
1768 Spruch | Ideal
Vorschautext:
>> Wenn wir alle Brüder sind, wären wir auch Schwestern, zusammen könnten wir eine echte menschliche Gemeinschaft bilden, sie unsere Familie nennen und ihr ein neues Zuhause schenken. <<



© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 06.08.2015)

Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
1767 Schwarze Flamme
Vorschautext:
ich wäre gerne
ein lichter Moment
der aus der Ferne
das Ziel erkennt

der nie flieht
und richtet
nicht giert
nicht schreit

zur Nacht liebt
verdichtet
...
1766 Schreib doch!
Vorschautext:
Dies ist der Diamant um den wir tanzen,
den wir schneiden, schleifen und polieren,
das sinnliche Gold - das Innere,
das wir in alle Welt hinaustragen,
noch unbeachtet, als Rohdiamant verschmäht -
an dem es zuerst nicht viel zu bewundern gibt.
Doch allmählich durch Glaube,
Liebe und Leidenschaft im Feinschliff
zum glanzvollen Stern hervorgehoben,
ans Tageslicht bergen und aufbewahren.
Es scheint als hätte durch Abspalten
der alltäglichen Dinge des Lebens -
...
1765 Katzenmusik
Vorschautext:
Schellenrassel, Glockenschlag
wehleidig ratscht und dröhnt Verzerrung,
das wie Eimer blechen mag -
gutgemeint - nicht besser aus Entfernung.

Ohrverquollen, patscht und schreit,
ein Ziepen, flegelnd stößt durch Hörner,
verschießt und pulvert lärmbereit
des guten Klangbilds letzte Körner.

Spur verwundert Dur und Moll,
schreckt folgenschwer der Töne Ruh,
...