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| 1784 | Das Licht in uns | |||
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Vorschautext: Unsere Augen suchen Wahrheit in einer Welt, die ihre Lügen geschniegelt auf goldene Podeste erhebt. Wir gehen durch den Schmutz der Zeit, durch Städte voller kalter Münder, durch Menschen, die ihre Seelen an Macht, Geld und Aufmerksamkeit veräußern wie Knechte eines sterbenden Systems. Auf hohen Stühlen wird Gewalt zelebriert wie ein sakraler Feiertag. Männer in Anzügen sprechen von Frieden ... |
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| 1783 | Spruch | Lasst uns Frieden säen | |||
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Vorschautext: In den Staub vergangener Weltreiche, lasst uns Frieden säen, der durch den Wind des Denkens geformt, des Menschen Herz erneut zum Blühen bringt, auf der Wiese der lachenden Blumen. © Marcel Strömer (Magdeburg, den 11.11.2015) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1782 | Das Land | |||
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Vorschautext: Zwei Hälften zu einem Gesicht so spricht das Land in einem Wort © Marcel Strömer (Magdeburg, den 20.11.2015) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1781 | Minne-Gedicht: Abschiedsstrauß | |||
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Vorschautext: Hab all meine Sehnsucht getragen In die schwere, tiefe Spur Niemals wollte dies Los je wagen Als ich von deinem Leid erfuhr Meinen Weg sollte mich zu dir führen Abermals dir Hindernisse ich ertrag Küssen liebkos wollt ich deine Wunden An jedem dunklen Sommertag Also ritt ich los durch dunkle Wälder Hoch die Berge einsam grüner Pfad Kalte Täler Schluchten trockne Felder Halb verhungert, als ich vor dich trat ... |
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| 1780 | Dein Herz | |||
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Vorschautext: Wollte nur deine kalte Hand halten... Als du sie wegnahmst spürte ich – es war dein Herz © Marcel Strömer (Magdeburg, 2006) ... |
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| 1779 | Das Gras in S. | |||
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Vorschautext: Das Gras in S. Sicher einmal, wenn nach tausend Jahren, einer über diese Stelle streift. Findet er ein Stück von unseren Haaren, das als Gras aus dieser Erde greift. Diese Stelle wird es sein, es liegen beeinander dicht – wir zwei. Müde von den ewig langen Siegen Gehn nun Fremde hier vorbei. ... |
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| 1778 | Vom Verlieren | |||
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Vorschautext: Vom Verlieren Was ich verloren habe hatte ich für dich gewonnen den Mantel, den du trägst hatte ich liebevoll fein gesponnen die Blüten, die dich schmücken hatte ich mit meinen Tränen gegossen die Wunden in meinem Gesicht hast du mir zugefügt Aber ich bereue nichts ... |
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| 1777 | Zieh mit Frieden | |||
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Vorschautext: Du mein Vogel fliege weit entfliehe doch der Winterzeit Sonnenstrahlen liegen bleich mit den Blättern welk dort im Teich Schneekristalle decken zu Verblühendes in Eis erstarrt ... |
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| 1776 | Lichtmauer (Zum Wort des Jahres 2014) | |||
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Vorschautext: Diese Mauer braucht nur Licht strahlt mit neuem Leuchtgesicht damals schützte sie und fing teilte grauer Beton schicksalhaftes Groß-Berlin Diese Mauer war ein Keil klafften Wunden, nichts war heil damals trennte Ost und West Kalter Krieg entstand Sperranlage bombenfest ... |
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| 1775 | Im Sonnenlicht | |||
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Vorschautext: wo Geist als Wort von Mund zu Mund reist Sinn ins Ohr strahlt Liebe dort durch Herzensgrund wie Licht hervor und hebt sich Mut dass Wolken fliehn hat Willenskraft durch Sonnenglut was zweifelnd schien nun abgeschafft ... |
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| 1774 | Spuren | |||
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Vorschautext: Spuren sind stille Zeichen manche Spur ging über Leichen meine versank einst im Schnee über deine freue ich mich - wenn ich sie endlich wieder seh © Marcel Strömer (Magdeburg, den 19.02.2015) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1773 | Geburt | |||
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Vorschautext: Noch schlafen die Lieder im Kindertraum verblüht fielen sie nieder wie Blätter vom Baum Erwacht doch ihr Lieben der Winter flieht durch die Hoffnung vertrieben wenn Frühling geschieht Weil Augen und Ohren nun schlagen auf ... |
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| 1772 | Tier & Liebe | |||
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Vorschautext: Wenn ein Tierherz aufhört zu schlagen verliert die Welt ein Stück Natur als da Mensch zu Grabe tragen tragen wir das Tier zur letzten Ruh Dann entschwinden sie durch Wolken über uns unsichtbares Sein denn auch s`Erdenherz will folgen fühlen ohne sie uns so allein Treue Freundschaft findet viel zu selten leider unter uns Menschen statt ... |
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| 1771 | Verwandlung | |||
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Vorschautext: himmlischer Wind spricht seltsame Worte widersprechen kann ich nicht er drängt mich hin zur Gnadenpforte und verspricht mir helles Licht ich atme ihn es schnürt mir Atem bevor mein altes Herz zerbricht das was ich bin all meine Taten ... |
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| 1770 | Sinn des Gebens | |||
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Vorschautext: Schaue in die Welt hinein lass dich nicht von ihr verwirren manches strahlt im hellen Schein lass dich nicht davon beirren Heller Glanz und große Show teilen milde Brot und Spiele künstlich Licht aus treulos Blau solch Sterne gibt es viele Sieh doch wie der Überfluss über tote Meere schreitet ... |
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| 1769 | Der Domschatzdieb (zu Quedlinburg) | |||
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Vorschautext: dem kaiserlichen Blick folgt Windschrei über Platz vorbei am Galgenstrick im Dom da fehlt ein Schatz so war ein Dieb aktiv er nahm die Klunker mit mit einem eilig Brief war Diebstahl dann verschickt die Flucht verlief exakt nach Augenmaß und Plan denn im Dreivierteltakt schloss man sich dem Ballsaal an ... |
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| 1768 | Spruch | Ideal | |||
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Vorschautext: >> Wenn wir alle Brüder sind, wären wir auch Schwestern, zusammen könnten wir eine echte menschliche Gemeinschaft bilden, sie unsere Familie nennen und ihr ein neues Zuhause schenken. << © Marcel Strömer (Magdeburg, den 06.08.2015) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1767 | Schwarze Flamme | |||
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Vorschautext: ich wäre gerne ein lichter Moment der aus der Ferne das Ziel erkennt der nie flieht und richtet nicht giert nicht schreit zur Nacht liebt verdichtet ... |
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| 1766 | Schreib doch! | |||
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Vorschautext: Dies ist der Diamant um den wir tanzen, den wir schneiden, schleifen und polieren, das sinnliche Gold - das Innere, das wir in alle Welt hinaustragen, noch unbeachtet, als Rohdiamant verschmäht - an dem es zuerst nicht viel zu bewundern gibt. Doch allmählich durch Glaube, Liebe und Leidenschaft im Feinschliff zum glanzvollen Stern hervorgehoben, ans Tageslicht bergen und aufbewahren. Es scheint als hätte durch Abspalten der alltäglichen Dinge des Lebens - ... |
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| 1765 | Katzenmusik | |||
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Vorschautext: Schellenrassel, Glockenschlag wehleidig ratscht und dröhnt Verzerrung, das wie Eimer blechen mag - gutgemeint - nicht besser aus Entfernung. Ohrverquollen, patscht und schreit, ein Ziepen, flegelnd stößt durch Hörner, verschießt und pulvert lärmbereit des guten Klangbilds letzte Körner. Spur verwundert Dur und Moll, schreckt folgenschwer der Töne Ruh, ... |
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