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| 1818 | Untergang | 07.06.26 | ||
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Vorschautext: Wach auf, mein Herz, denn du hast geschlafen, tief in deiner Vorstellung Traum von Hoffnung und Harmonie. Da draußen tobt der Mob. Sie schreien und verurteilen, sie hetzen und jagen. Die Stimmen klirren klingen wild wie Tanz auf der Rasierklinge ... |
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| 1817 | Erfolgreich zu Tode geliebt | 22.05.26 | ||
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Vorschautext: Der Wind über der Ostsee war kalt, aber der Gestank von falschem Mitgefühl war kälter. In der flachen Bucht der Kirchsee vor Poel lag er. Ein junger Buckelwal alt im Gefühl. Die Wissenschaftler führten ihn in ihren Akten unter Timmy, doch für die Boulevardpresse, die gaffenden Instagram-Touristen und die weinenden, zu Trauerarien gerührten Menschen am Ufer hieß er nur eins: Hope. Hoffnung. Es war das schmutzigste und scheinheiligste Wort des Jahres 2026, das man einem sterbenden Tier anheften konnte. Der unschuldige Buckelwal Timmy war nicht aus Versehen hier. Seine Kiemen und sein Magen waren voll mit dem unsichtbaren Zivilisationsmüll einer Welt, die ihn im Großen längst hingerichtet hatte. Die eins sauberen Weltmeere waren zugemüllt, überfischt und von Sonarsignalen zerrissen. Er war taub, krank und erschöpft in diese tödliche Flachwasserfalle geraten. Er war gekommen, um in letzter Ruhe das zu tun, was jedes Lebewesen das Recht hat zu tun: zu sterben. Doch der eifrig gerechtigkeitsliebende Mensch des einundzwanzigsten Jahrhunderts duldet keinen leisen Tod, der das eigene Gewissen stört. Am Ufer formierte sich der tägliche Wahnsinn. Eine bunte Wand aus Smartphones, Kamerateams und Schaulustigen mit Thermoskannen belagerte die Bucht. Aufgeregte, ernstpolierte Politikergesichter reisten an, um im Blitzlichtgewitter tiefe Betroffenheit in die Mikrofone zu hauchen, zu schnauben. Qualifizierte Expertenrunden wurden gegründet. Man diskutierte, quasselte und stritt wochenlang über Zuständigkeiten. Die einen forderten, eine Rinne zu graben, die anderen wollten ihn einfach nur beobachten und behaupteten, die Natur regele das schon, während sie ihr drittes Fischbrötchen verdrückten. Niemand sah die geistige Armut und die absolute Fehlstelle im Verständnis für die großen Zusammenhänge. Niemand begriff, dass dieser Wal die absolute Spitze des Eisbergs war. Man weinte um ein einzelnes Tier, während dreißig Kilometer weiter die Schleppnetze der Industrie den Meeresboden rücksichtslos rasierten und alles Leben darin erstickten. Dann kam der Tag des großen Aktionismus. Die Masse forderte Bilder. Man ertrug den Anblick des leidenden Riesen nicht mehr, nicht aus echter Empathie, sondern weil er den Spiegel der eigenen Zerstörungswut darstellte. Mit Baggern und Schaufeln wurde eine Rinne durch den Schlamm gezogen. Das Tier, dessen tonnenschwerer Körper ohne den tiefen Auftrieb des offenen Meeres unter seinem eigenen Gewicht langsam zerquetscht wurde, erlitt Qualen, die kein Mensch sich vorstellen mochte. Jede Bewegung im flachen Wasser was wie ein Schnitt mit einem glühenden Messer. Unter dem Applaus der Schaulustigen und unter den Rührungstränen der Masse wurde der Wal tiefer in die Bucht gedrängt, quasi genötigt, die Rettung anzunehmen. Ein paar gequälte Schläge der mächtigen Schwanzflosse folgten, und er schwamm ins vermeintlich freie Wasser. Hollywood lässt grüßen. Die Feeds im Internet explodierten vor Stolz über die gelungene Rettung. Man klopfte sich auf die Schultern, kaufte sich ein Souvenir und fuhr im SUV nach Hause. Das kollektive Gewissen war reingewaschen. Für kurze Zeit. Knapp zwei Wochen später an der dänischen Westküste bei Esbjerg. Ein grauer, stürmischer Vormittag, farblos, kalt und unerbittlich. Ein alter Küstenfischer, dessen Gesicht von Salz und Wind gegerbt war, ging den Strand entlang. Er brauchte kein Smartphone und keine Expertenrunde, um die Welt zu verstehen. Er sah den Koloss schon von Weitem, angespült vom harten Wellengang, kieloben im stinkenden Tang. Es war Timmy, oder das, was von dieser Hoffnung übrig geblieben war. Der Körper war grotesk aufgedunsen, die Haut von den Schleppseilen und dem flachen Sand aufgerissen und tief vereitert. Die Augen waren längst von den Möwen geholt worden. Aus seinem Maul lief ein schwarzer Schlamm aus Verwesung und Mikroplastik. Die unbarmherzige Wahrheit der Natur hatte sich ihr Recht zurückgeholt. Das Tier war jämmerlich verreckt, weit weg von den Kameras, weit weg von den Tränen der Gutmenschen. Die Rettung in Deutschland war nichts weiter als eine Verlängerung seines Todeskampfes gewesen, eine brutale Folter im Namen der menschlichen Selbstdarstellung. Der alte Fischer trat an den Kadaver heran und schwieg. Er sah die tiefen Striemen an der Schwanzflosse, die Spuren des menschlichen Aktionismus. Er holte tief Luft, spürte den eisigen Wind im Gesicht und spie angewidert in den Sand. Er schüttelte langsam den Kopf. Jedes Tier in diesem verseuchten Ozean würde schreiend den Kopf schütteln, wenn es die Hilflosigkeit und die Arroganz dieser Spezies sehen könnte. Knetendämlich ist doch der Mensch, murmelte der Alte gegen den Sturm an. Seine Stimme war eisenhart wie das Urteil der Natur selbst. Einfach nur knetendämlich. Sie wollen die Natur retten, aber sie haben verlernt, ihr auch nur ein Fünkchen Würde im Sterben zu lassen. Er drehte sich um und ging, ohne ein Foto zu machen. Hinter ihm stürzte sich die erste Schar Möwen kreischend auf den Kadaver. Sie taten das, was sie schon immer taten: Sie räumten auf, was die Krone der Schöpfung in ihrer grenzenlosen Blindheit angerichtet hatte. © Marcel Strömer ... |
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| 1816 | Sprüche - Krieg | 20.05.26 | ||
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Vorschautext: Zwei Weltkriege reichen wohl immer noch nicht! Das Konzept Krieg feiert ein blasphemisches Revival. © Marcel Strömer [Magdeburg, 20.05.2026] |
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| 1815 | grenzenlos | 18.05.26 | ||
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Vorschautext: Ich sehe in deine brennenden Augen ein Gedicht des Unfassbaren, das gleißende Lichtwort eines Wesens jenseits der Erde. Die Flügel deiner Weisheit streifen mich, Ernst sinkt in meine Seele und erhebt sie. Ich sehe die Sterne erzittern in deiner Iris aus Gold und Himmelsglanz, und selbst die tiefste Nacht des Dunkels wird von deinem Licht besiegt. Dein Blick ist gütig und barmherzig, ... |
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| 1814 | Dein Licht | 18.05.26 | ||
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Vorschautext: Im sanften Glanz deines Lächelns verliert die Welt ihren rauen Klang, und alles Unruhige in mir wird leise und leicht. Wie der stille Hauch von Morgen legt sich Frieden auf mein Sinnen, als würde selbst die Zeit sich dir zuliebe entschleunigen. Und da wo du bist, wird aus Sehnsucht Klarheit, ... |
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| 1813 | Sprüche - Fortschritt mit Tiefe | 15.05.26 | ||
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Vorschautext: Die heutige Zeit ermöglicht uns durch digitale Technik und KI enorme Sprünge. Doch bei all dem Fortschritt sollten wir darauf achten, nicht nur an der Oberfläche zu bleiben, sondern Menschlichkeit, Tiefe und echtes Denken zu bewahren. © Marcel Strömer [Magdeburg, 15.05.2026] |
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| 1812 | Das Licht in uns | 09.05.26 | ||
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Vorschautext: Unsere Augen suchen Wahrheit in einer Welt, die ihre Lügen geschniegelt auf goldene Podeste erhebt. Wir gehen durch den Schmutz der Zeit, durch Städte voller kalter Münder, durch Menschen, die ihre Seelen an Macht, Geld und Aufmerksamkeit veräußern wie Knechte eines sterbenden Systems. Auf hohen Stühlen wird Gewalt zelebriert wie ein sakraler Feiertag. Männer in Anzügen sprechen von Frieden ... |
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| 1811 | Sprüche - Urteil | 09.05.26 | ||
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Vorschautext: Man schafft aus dem eigenen Empfinden heraus, doch man besteht nur vor dem Urteil der Welt. © Marcel Strömer [Magdeburg, 09.05.2026] |
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| 1810 | Worte | 01.04.26 | ||
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Vorschautext: Worte gehen schnell, Taten brauchen Zeit.. © Marcel Strömer [Magdeburg, 01.04.2026] |
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| 1809 | Sprüche - Glück | 11.03.26 | ||
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Vorschautext: Am Riesenrad des Glücks hängt mein Herz, und jede Runde dreht sich nur um dich. © Marcel Strömer [Magdeburg, 11.03.2026] |
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| 1808 | Das Erbe kann warten.. [Teil 12] | 11.03.26 | ||
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Vorschautext: Frau Scherz und das nächtliche Kopfkino Frau Scherz reibt sich die Augen. Ihr Kalender ist gerade umgesprungen auf Mittwoch, den 11. März 2026. Es ist mitten in der Nacht. Draußen regnet es vor sich hin, gleichmäßig und beinahe meditativ, als hätte der Himmel beschlossen, die Welt in einen sanften Schlaf zu wiegen. Alles scheint still zu sein. Häuser, Straßen, sogar die Laternen wirken schläfrig. Nur ihre Gedanken laufen Marathon. Frau Scherz kennt das. Ihr innerer Diskurs, den sie mit sich selbst führt, ist ein wahres Stehaufmännchen, ein Dauerbrenner, ein nie abgeschalteter Radiosender irgendwo zwischen Philosophie, Alltagsironie und leichtem Kopfschütteln über die Menschheit. Sie kichert in sich hinein, denn Humor hat sie ja bekanntlich im Genbaukasten mitbekommen. Natürlich heißt das nicht, dass sie immer gut gelaunt wäre. Wer immer lacht, muss einen an der Düse haben, sagt sie sich gern. Und fügt dann trocken hinzu: Dann sind vermutlich auch noch alle Latten am Zaun geklaut. So sehr sie sich bemüht, eine positive Lebenshaltung zu bewahren, so schwer fällt es ihr in manchen Lebensabschnitten. Immer wieder gibt es diese Momente, in denen jemand anders ihr förmlich einen Strich durch die Rechnung zieht. Besonders auffällig wird das für sie in den sozialen Netzwerken. Dort beobachtet Frau Scherz ein Schauspiel, das Soziologen längst unter Begriffen wie digitale Aggressionskultur oder Online-Disinhibitionseffekt beschreiben. Menschen schreiben Dinge, die sie ihrem Gegenüber niemals ins Gesicht sagen würden. Die räumliche Distanz, die Anonymität und die scheinbare Konsequenzlosigkeit erzeugen eine Art psychologischen Freifahrtschein. Da wird gearbeitet mit spitzen Bemerkungen, bissigen Wortschöpfungen, gezielten Beleidigungen und manchmal sogar mit systematischem Mobbing oder Stalking. Kommunikationswissenschaftler sprechen hier von Eskalationsspiralen: Eine provokante Bemerkung führt zur Gegenreaktion, diese wiederum zu einer noch heftigeren Reaktion. Binnen Minuten verwandelt sich eine Diskussion in ein digitales Schlachtfeld. Frau Scherz stöhnt leise bei dem Gedanken. Sie kennt dieses Gefühl, auch wenn sie sich nicht sicher ist, ob sie sich manches vielleicht nur eingebildet hat. Gemobbt worden zu sein – dieser Gedanke begleitet sie seit ihrer Schulzeit. Es war nicht immer leicht damals. In ihrer Klasse gab es Tage, an denen der Gruppendruck beinahe körperlich spürbar war. Schulpsychologen beschreiben dieses Phänomen als Konformitätsdruck. Kinder und Jugendliche versuchen, sich der Mehrheit anzupassen, um nicht selbst zum Ziel der Gruppe zu werden. Und genau in solchen Dynamiken entstehen manchmal grausame Situationen. Frau Scherz erinnert sich besonders an einen Mitschüler. Ein kleiner Junge mit Migrationshintergrund, schmächtig, ruhig, damit in der grausamen Logik mancher Kinder ein leichtes Ziel. Eines Tages steckten ihn einige Klassenkameraden zum Spaß in einen Metallmülleimer auf dem Schulhof. Sie lachten. Sie feierten sich. Für sie war es ein Streich. Für den Jungen war es Demütigung. ... |
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| 1807 | Sprüche - Volltreffer | 09.03.26 | ||
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Vorschautext: Das Leben ist wie ein Boxkampf: Nicht die vielen Treffer zählen, sondern der eine im richtigen Moment. © Marcel Strömer [Magdeburg, 09.03.2026] |
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| 1806 | Herzraub | 26.02.26 | ||
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Vorschautext: Der Kindheit Trug ist längst verraucht, In graue Klüfte abgrundtief getaucht. Doch ob der Lenz auch flieht in Hast, Mein Herz trägt all die Flammenlast! Die Nächte eisig, starr und blind, Wie heult um mich der kalte Winde. Mein Sehnen schreit nach deiner Gunst, Verzehrt im Wirbel purpurroter Lust. Und schlägt das Schicksal auf mich ein, Soll dein lieber Blick mein Anker sein. ... |
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| 1805 | Mein Ziel | 26.02.26 | ||
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Vorschautext: Jugendbilder, verflogen wie die Zeit, Mein Wunsch brennt immer noch ganz leicht. Dort drinnen, wo einst Feuer tobte nicht, Vielleicht erstrahlt bald neues Hoffnungslicht. Wenn dein Lächeln mir Gefühl erweckt, Mein Herz in Flammen neu den Weg entdeckt. Und Liebe wacht in Gottes Auge mild, Dann kann ich’s kaum erwarten, herzerfüllt. Oh weh, die Nächte kalt und schwer, Mein Sehnen brennt und drängt mich sehr. ... |
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| 1804 | Das treue Geleit | 24.02.26 | ||
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Vorschautext: Der Tod, er lacht schon lange schwer, er singt mir falsche Lieder, und wär ich nicht ein Menschlein mehr, kniet er nicht zu mir nieder. Wie zieht er fest an meinem Haar und zerrt an meinen Flügeln, ich wehre mich schon Jahr für Jahr und gegen alle Lügen. Er singt mir falsch von Tag zu Tag, die Töne schief und schiefer, ... |
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| 1803 | Die Klage | 24.02.26 | ||
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Vorschautext: Was gilt des Sieges heller Schein? Ein Kranz, vom Herbste schon berührt. Ich will dem fernen Schimmer sein, Der mich ins milde Dunkel führt. Des Mutteschoß entleerte Halle, Sie hütet treu ein altes Pfand. Ob auch die stolze Säule falle, Bleibt Sehnsucht doch im Seelenland. Viel Leid wird tief im Herz getragen, Das Schicksal mahlt mit weisem Lauf. ... |
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| 1802 | Perfekter Sturm | 24.02.26 | ||
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Vorschautext: Seht, wie der Adler gen Westen zieht, sein Schatten schwer auf salziger Flut. Ein zweiter eherner Drache durchpflügt das Meer mit kaltem Kiel. Feurige Falken kreisen droben, aus Blitz und List geschmiedet, während auf fernen Inseln das Kerosin wie Weihrauch brennt. Die Feldherren raunen vom „perfekten Sturm“ als ließe sich der Wind befehligen. ... |
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| 1801 | Unbezwingbar | 21.02.26 | ||
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Vorschautext: Ich habe meine Feder gezückt, Gedanken aus der Warteschlange gefischt. Erinnerst du dich an jenen Moment, als unsre Blicke sich duellierten? Ein stummer Schrei aus zwei Herzen, eine Fusion aus Tausendundeiner Nacht. Wären wir ins Feuer gegangen, wir wären darin geschmolzen. Dein Atem, der Takt meines Herzschlags, in Resonanz, ... |
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| 1800 | Ich bleibe | 20.02.26 | ||
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Vorschautext: Ich treffe dich wie ein neuer Morgen, der nicht fragt, ob du bereit bist. Dein Kopf voll To-do-Listen, dein Herz im Energiesparmodus und ich durchbreche das Rauschen wie eine Sternschnuppe mit Aufprall. Nicht leise. Nicht vorsichtig. ... |
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| 1799 | Licht im System | 20.02.26 | ||
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Vorschautext: Du Puls in meinem System, Lichtfrequenz in meiner Nacht. Wenn meine Welt kollabiert, bist Du die Konstante. Du sprichst meinen Namen wie ein Code, der mein Innerstes entsperrt. Du gingst durch den Tod ... |
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