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| 1744 | Zweite Heimat | |||
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Vorschautext: wie treu, geliebtes Heimatland, ich suchte dich verlor und fand, gebaut auf Liebesmüh wir ließen uns, ich ließ dich, mein Herz im Stich ich liebte dich, du mich, ging leider viel zu früh schriebst mir bewährte Gründe auf Seele Stirn nachts schlug mir fremder Blitz am Himmel dort traf mich Angst, erschuf mir neue Welt im Gehirn du gabst mir damals Rat und kluges Wort mit Kinderaugen durchschritt ich deine Mitte spürte deine Räume groß in mir zu blühn verbinde die ersten, jetzt die letzten Schritte die sich um eine zweite, leise Zeit bemühn ... |
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| 1743 | Die Macht des Wortes | |||
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Vorschautext: im Kampfe glühten oft mächtige Schwerter stolze Triebe ungebändigter Wut welch liebendes Herz träfe nicht noch härter durchschlagende Lüste durstig zum Blut wie gern hätte Brust das jubelnde Stechen was da Liebe leidenschaftlich versprach könne eiserne Klinge niemals brechen als mein Herz am tödlichen Wort zerbrach ... |
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| 1742 | Der Schreiberling | |||
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Vorschautext: Du Augenpaar dem Lichte, das sich den treuen Worten nährt, im Blick zurück zur Dichte das dein geschriebenes Gewicht erfährt. Du ziehst die gleichen Kreise, erweckst den Mut vom alten Staub befreit, den Schatz auf neue Weise, hebst du die Geschichte deiner Zeit. © Marcel Strömer ... |
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| 1741 | Wildrosen | |||
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Vorschautext: wenn wir uns im Kreise drehen kurze Beine schwindeln sehen lange Nasen Zungen rollen Wahres nicht mehr wissen wollen muss die Hoffnung lange warten blühend winkt im Lügengarten wilde Disteln überwachsen unverblümt Fußwegeachsen mit Hilfe des Gärtners Harke befreien wir das wirklich Starke in dem wir Gut von Böse trennen Wildrosen beim Namen nennen ... |
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| 1740 | Sprüche - Mein Schmerz | |||
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Vorschautext: Mein Schmerz, der mich schier verbrennt, mich wie in ein schwarzes Loch versenkt, das dunkle Nichts, manchmal weiss ichs nicht - bin nicht ich! © Marcel Strömer [Magdeburg, den 07.03.2019] |
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| 1739 | Spiel | |||
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Vorschautext: In meinem tiefen stillen Innern lacht regt eine kindlich Stelle dort ihr Spiel verlässt mich nie träumt unterm Sternenhimmel, Glück erwacht erklingt als Lied zum reifen Wort spielt Lieblingsmelodie © Marcel Strömer ... |
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| 1738 | Kurzes Glück | |||
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Vorschautext: Mit besonders wachen Augen liebtest du komprimiert mein feines Lied, das ich damals aus Liebe weinte und für dich schrieb. Das traf zuerst auf taube Ohren, doch dann schlug dir plötzlich mein Puls als Beat, von Herz zum Takt gereimt, der einen Moment uns blieb. ... |
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| 1737 | Der Blick in die Zukunft | |||
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Vorschautext: Zwei Silben trennen uns zwischen ihnen und mir eine Ewigkeit Wir tauschen Lippengepresstes anstatt mit Fäusten zu sprechen Über uns nebelt wissender Flüsterregen doch wir bemerken ihn nicht Blutleer und betrübt der rote Faden der mir entglitt, seine Enden hängen mir am Fuß Unverwandt starren wir uns an Auge in Auge, treiben so Furcht auf die Spitze ... |
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| 1736 | die alten Geister | |||
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Vorschautext: in leisem Flüstern steht der Wald erwachen ihm die alten Geister bald besingen sacht ihr Klagelied bei Mitternacht sie tanzen sieht so legen Spuren sich in Wind erinnern was ... |
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| 1735 | Glück im Herzen | |||
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Vorschautext: so wie helles Sternenlicht selig über Himmel weben strahlt uns Hoffnungsschimmer nicht wenn wir nie der Liebe streben dieses Leuchten gibt viel mehr kein Lebensmut besser könnte treiben lichterlos und leer dessen Herz nicht Glück vergönnte wenn Glück im Herzen läge zuwider kluger Weltensicht nie einsam seiner Wege nur heller wär das Himmelslicht ... |
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| 1734 | Die „Gefallene“ | |||
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Vorschautext: Wind stieß die „12“ vom Kirchendach und „5 vor“ war sie noch am hängen, ihr Herz hielt stand mit Ach und Krach, dem dumpfen Glockenschlag, den Strengen Das Leben hing an dieser Uhr, sie thronte über alle Zahlen, als ihr das Zifferblatt in Rücken fuhr verlor sie über Nacht ihr Strahlen Die 11 Erbosten aber standen still, es traf sie hart zur vollen Stunde ... |
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| 1733 | Sonnwendfeuer | |||
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Vorschautext: Unsre Feuer werden brennen bis zur tiefen Mitternacht lässt die Flamme das erkennen was bei Tageslicht entfacht Einst wir sehnten uns nach Frieden dieser Wunsch zum Kämpfen trieb unser Volk war nicht zufrieden was zum Leben übrig blieb Also suchten wir mit Eifer mutig stolz das Vaterland ... |
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| 1732 | Der Schlaf | |||
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Vorschautext: Der Tag zählt in Stunden die Nacht liebt die Ruh Wer einen Schatz gefunden schließt seine Augen glückseliger zu © Marcel Strömer (Magdeburg, den 18.11.2015) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1731 | Frohe Weihnachten | |||
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Vorschautext: Es kitscht und quillt in meinen Ohren verkleistert und verklebt mir Poren es reibt mir leidvoll Lebensgeister der Mensch ist doch im Lügen Meister und Flüstertüten singen eilig uns Gottes Silberblick ist heilig Blicksilber glänzt in Kaufhaustaschen genervte Schuld in Euro waschen wie Glanz und Kerzen uns beglücken romantisch dieser Flucht entrücken gleich Wörter himmelslieb verrauschen des Herzens Nebelwatte bauschen ... |
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| 1730 | Die neuen Muster | |||
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Vorschautext: Der Wahlschatten webt Stimmen ins Land kreuzt über Treppen und Hinterhöfe der über altes Beton wächst und erwacht Ausgeruhte Bäume schlagen aus mitten im März die alte Eiche stemmt sich trotz wunder Rinde am Nacken geriebenes Braun In der Luft funkelnde List und Schadenfreude Hinter vorgehaltener Hand der Schwur „Kameraden, wir sind wie Tag und Nacht“ Eingeschlossen unter ihren Zungen liegt das Salz der Schweiß der aus den dunklen Wolken fiel ... |
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| 1729 | Haiku > Senryu > Schönster Tag | |||
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Vorschautext: Ja-Wort verweigernd, Rückseite der Verpackung heimlich gelesen! © Marcel Strömer (Magdeburg, den 11.11.2015) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1728 | Im Mondenschein | |||
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Vorschautext: Es scheint, als blicke der Mond in jene Seelen, die fernab weltlichen Vergehens, sich im Sinken wähnen, deren Spiegelbild vom selben Stern erzählen, die mutig ihrer Dunkelheit, die sich zum Lichte sehnen. Scheint, als könnte nur ein göttliches Verstehen verloren geglaubtes Wunder in Rettung wiederfinden, wie Planeten, die sich um die Sonne drehen, unsichtbare Kräfte, doch niemand kann die Liebe binden. Wie eine Mutter bedingungslos zum Kinde - wird zurückgeliebt, doch zieht`s Kind fortan die eigenen Kreise, ... |
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| 1727 | Computerliebe | |||
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Vorschautext: Es ist nicht einfach eine Maschine nicht einfach Wechselstrom im Herz das schlägt das Gehäuse verlötet an Platine Mensch aus Kunststoff, Werk das gern Sensoren trägt Softwarehirn vermittelt dem Getriebe programmiert auf Leben, kann Modul verstehn setzt Motor auf „Go Computerliebe“ mailt Mensch aus Fleisch und Blut - "Aufwiedersehn" © Marcel Strömer ... |
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| 1726 | Tongeboren & Elektrisch | |||
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Vorschautext: Wir tanzen auf der Klinge Vertreiben Widerstand und Wort Sprich, Plattenadel in die Rille Klang, erhebe dich von dort Schon wieder sind wir Sterne Verstrahlt, im Neonlicht geborn Wir träumen - Aus der Ferne Rauscht Eden uns ins Techno-Ohr ... |
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| 1725 | Freiheitsgedanke | |||
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Vorschautext: Es blüht der Mensch auf, der mit festem Blick der dem Geist vertraut, aus der die große Freiheit spricht schnell spürt sein Herz, den grünen Trieb zum Glück der die Grenze zwischen Sonnenlicht und Nacht zerbricht © Marcel Strömer (Magdeburg, den 18.11.2015) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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