Profil von Marcel Strömer

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Geburtsdatum: * 02.07.1969 (56 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 1.766
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Titel
1486 Ironische Sprüche | Pegida aktiv
Vorschautext:
>> Dort ein älterer Herr in raue Wolldecke gepackt und drei Tage ohne warmes Essen, als Flüchtling getarnt im Asylbewerberwohnheim am Randgebiet der Kleinstadt, Spitzel der Pegida Bewegung <<




© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 26.05.2015)

Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
1485 Ironische Sprüche | Rede eines Unbekannten I
Vorschautext:
>> Liebe Genossinnen und liebe Genossen, liebe Geniesser und Freunde des Genusses,

es kann nur noch einmal betont werden, was bereits ausführlich erläutert wurde: das Nichts ist nichts gegen die allgemeine Leere in den Köpfen der Menschen, und dennoch sei hoffnungsvoll betont, dass unter Berücksichtigung alle zu Verfügung stehende Energien auch die Leere ein fester Bestandteil unserer Demokratie ist <<





© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 26.05.2015)

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1484 Ironische Sprüche | Wahlwerbe-Slogan
Vorschautext:
>> Wir öffnen die Grenzen und schliessen die Geldbörsen <<





© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 25.05.2015)

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1483 Das Konzert
Vorschautext:
Samtvorhang auf
für die grandiose Show
Knieschlottern
auf offener Bühne

das Tempo verschlägt
Atem raubt
geballter Sanftmut
gebanntes Publikum schaut

himmelt an
unter Erwartungsdruck
...
1482 Dein Geburtstag & Glücksstern
Vorschautext:
Die Zeit ist ein Begleiter
du lebst als Mensch so gern
der Weg dein Wegbereiter
du greifst nach hellem Stern

Dort oben lacht sein Strahlen
Geburtstagslicht gilt dir
die Jahre sind nur Zahlen
dort oben wie auch hier

Das Blitzen ist die Freude
die wird dir jetzt geschenkt
...
1481 Strahlende Verlierer
Vorschautext:
unter geplantem Jubelsturm
soll seine Heldenreise beginnen
er gibt sich erfolgsbewusst

er möchte der Fremdenfeindlichkeit
mit einer Welle
der Menschlichkeit begegnen

Hand in Hand
den Schutz für Menschenrechte einfordern
dem Rassismus entgegentreten

...
1480 Poesiespruch > Die Sonnenblume
Vorschautext:
Rosen blühen heiter
Liebeswegbereiter
rot und süß in dein Herz
stolz und mutig himmelwärts
halten Wort ein Sommer lang
doch dann fängt ihr welken an
denn die schöne Sommerzeit
ist zur Treue nicht bereit
wär da Sonnenblume nicht
die dir auch den Herbst verspricht
nur die echte Liebe weiß
jedes Herz hat seinen Preis
...
1479 Minnegedicht | Mein Tod
Vorschautext:
Minnegedicht | Mein Tod


das Land
trägt schwere Schleierwolke
warme Luft
schleppt sie träge vor sich her
ein Ruf
aus Baum hat mir gegolten
wenn bloß
die Dämmerung nicht wär

...
1478 Wahre Liebe
Vorschautext:
wir beide sind im Garten
der Sommerzeit erblüht
wir können nicht erwarten
was Liebesduft versprüht

so wachsen uns jetzt Blüten
als buntes Farbenspiel
die wir ein Jahr behüten
wird unser Lebensziel

doch pflücken uns am Ende
für einen Blumenstrauß
...
1477 Ende des Glücks
Vorschautext:
der Moment ist da
was keiner wissen will
doch jetzt ist klar
zwischen uns wird es einsam still

in deinem Blick
sah ich den Sonnenschein
gab mir ein Stück
von diesem ewig Glücklichsein

doch Traum ist wahr
den ich jetzt platzen seh
...
1476 Paris weint
Vorschautext:
Die schwarze Nacht von Paris,
das Band des Hasses
zieht sich enger,
verknotet zum Strick.
Brutal würgt es Unschuldige,
Blut aus den Herzen Gepresstes,
bringt den sicheren Tod.

Freitag der 13.
Das Wort Unglück wäre falsch,
es ist eine absolute Katastrophe!
Wie brutal und grausam,
...
1475 dein Tanz
Vorschautext:
du klopfst zu Hertz und Beat
hörst deinen Sommertanz
den keiner aber wirklich sieht

du regst und windest dich
verweilst nur kurz im Hier
wie Sonnenstrahl als Himmelstrich




© Marcel Strömer
...
1474 Bunte Sonnenhüte
Vorschautext:
UV wirft der Sommer
Schicht durch Ozon
dichtet über Wüstenregion
was flüstert uns Donner
irre Lichtexplosion

dort unten das Quälen
Atmen fällt schwer
Sonne wohin flieht das Meer
dunkle Kleidung wählen
wenn bloß der Tod nicht wär

...
1473 der Abschied
Vorschautext:
er ließ sein Herz kühlen bis zum Rand
so tief er auch fühlte und liebte
zerschnitt er das goldene Treueband
ihre schluchzende Träne im Sand versiegte
und wie seine flüchtende Spur im Wasser verschwand
ihr Leid die Welle noch wilder wiegte
sah uferloses, hoffnungsloses Niemandsland
und sie dachte an das was ihr noch bliebe




...
1472 Die Glücklosen
Vorschautext:
Ach wie sie ihre Zungen schleifen
über Nattern, das Geschrei und welch ein Mob,
wie sie sich im Drängen gleichen,
gegenseitig, gierig nach dem eignen Lob.
Wildes Messern schnauft die Zitterschrift,
kläfft sie Not, ein Wortschwall gegen kahle Wände,
sammelt sich der Tinte Seelengift
tote Geister , gelegt in schmutzig Hände.
Wer da trägt ein dünnes Nebelkleid,
bleich und fad, das sich allen Winden schindet,
tut sich sicher besser selber leid,
bevor er noch den fremden Splitter findet!
...
1471 Es tut noch immer weh!
Vorschautext:
Ich hatte es leichtfertig gesagt, nannte dich Sommerliebe, während dein heftiger Meteoritenblitz, die Verführung, prachtvoll durchs verhasste Höllentor in meine ahnungslose Seele erbarmungslos führte. Dein Werk, ein Ausbruch, der meine nie gekannte innere, nicht mehr gefühlte Leere füllte. Ein gewaltiger Vulkan, der alle meine Grundmauern erschüttern ließ, über und über Krater hinterliess, an Fuß, Haupt, Haut und Herz. Eine Feuerschlange aus Lava, die sich ihren Weg bergabwärts bahnte, um sich dann übers Verfluchte zu ergießen. Wellen aus Schmerz und Lust, weit in die Vergangenheit zurückgespült. Erst an meinen Klippen herausgeborstet, bis dann endlich aus Angst vor der Gegenwart, zu zweit, zum Stillstand den Atem hielt.
Nun, ich bereue nichts!
Du stelltest mich hart der Probe, ich enttäuschte, ach mein Sommerglück. Weil ich mich direkt ins Schicksal liebte, mich deiner Irre fügte, wurde ich ein Bild aus tausend bunten Steinen. Meine Hände sahen all das Glänzen, Farben und Schattierungen, Städte aus Verwünschtem, sehnsuchtsvollem Weh. Mosaik der Inbrunst, vertiefte Einblicke, die mein nicht abweichendes Herz genüsslich verbrennen ließen. Mich hatte es so unter die Erdkruste gerissen, wie die Monster nächtens in verlorener See. Ich hörte, wie sie Wellen, Wind und Tränen schnaufen, spürte all die Faszination der Wasserwege, diese Untiefen und unterirdisch verborgenen Kanäle. Ich höre heute noch so manche gutgemeinte Stimme rufen: Unten am Fluss liegt das Glück, das warme Blut, das Fieber!"
Ja, es tut noch immer weh!



© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 18.10.2017)

Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
1470 Sommer
Vorschautext:
Der Sommer schwitzt durchs Küchenfenster
klar, setze ich meine Sonnenbrille auf
im Schatten tanzen wie Gespenster
blitzen Sonnenstrahlen zwischen kühlem Mauerlauf
Da, Wolken spannen Segeltücher
übers blaue Himmelsmeer schwebt Sommerluft
die Welt träumt sich aus Märchenbücher
atmet ein und aus, verströmt im leichten Blütenduft



© Marcel Strömer
...
1469 Mainstreamliebe
Vorschautext:
du drehst dich um
und schaust mich an
du bist nicht dumm
nur wissenslahm
oft siehst du nicht
im Egoland
was aus mir spricht
ist dir bekannt
du weißt doch meist
wie Welle springt
denn Mainstream heißt
wenn Masse singt
...
1468 Die armen Reichen
Vorschautext:
Die Romanze entwickelt sich
Mediendramaturgie produziert Kitsch

was empfindliche Oberfläche entlarvt
ähnelt einem poetischen Parcour

sie möchten anders sein
verzichten auf gelooptes Dauergelächter

einstweiliger Höhepunkt
ihres Konsumverzichts

...
1467 Die Liebe
Vorschautext:
du bist der Ton
hineingetanzt
mit Fingerspitzgefühl

so warm und schön
dein Widerklang
dass ich mich nicht verkühl

und Liebe streift
Herz weich und warm
bewegt mich tief ihr Spiel

...
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