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Titel
2210 Was wär' die Welt denn 08.04.20
Vorschautext:
Was wär' die Welt denn

Was wär' die Welt denn ohne Frauen,
Was wär' die Erde ohne Meere?
Dann gäb's für Männer nichts zu schauen,
Ihr Blick wär' voller Seelenleere.

So aber lichten sich die Nächte,
Wenn einheimisch des Mannes Sinnen
Gerät durch Frauen ganz ins Echte,
Weil Lust die Freuden nun gewinnen.

...
2209 Die großen Drei 08.04.20
Vorschautext:
Die großen Drei

Sollte nicht der Mond
vergangene Nacht
größer erscheinen,
näher uns sein?

Näher sind uns doch nur
die Hoffnung,
der Glaube,
die Liebe.

...
2208 Der Eremit 07.04.20
Vorschautext:
Der Eremit

Der Eremit hat es sehr schön,
Lebt ganz in seinen Herzgedanken,
Muss niemals hin zur Kirche geh'n,
Niemals durch Ketten, Schranken.

Eins mit sich selbst, mit der Natur
Lässt er die Strahlen in sein Herz,
Sieht Blumen, Bach und Kreatur
Und schaut gern himmelwärts.

...
2207 Unerwünschte Ferne 07.04.20
Vorschautext:
Unerwünschte Ferne

Da läuft man vergeblich nach einem Wir,
Doch alle Plätze verlassen und leer,
Seelenlos die Zeit und die bitteren Tage.
Nirgendwo mehr vertrautes Stimmengewirr,
Kein Lächeln erreicht uns beim Kaufen mehr,
Pandemien sind schon eine Plage!

Leer und still nun alle offenen Räume,
Verlassen die herrlichen, freien Plätze.
Busse, Züge fahren fast ohne Menschen,
...
2206 Totenklage 06.04.20
Vorschautext:
Totenklage

Stumm der Mund der Namenlosen,
Nur das Etikett auf Urnen:
Klagend liegen da die Rosen,
Weil die Viren weiterturnen.

Ihr, die Toten, habt erlitten,
Was kein Mensch auf Erden braucht,
Wenn der Sarg nun auf dem Schlitten
Dorthin fährt, wo es nur raucht.

...
2205 Ein Frühlingstag 2020 06.04.20
Vorschautext:
Ein Frühlingstag 2020

Dem Frühlingstag sieht man nicht an,
Was heute uns noch alles dräut,
Wenn aufleben und wachsen kann –
Und wo verlässt uns jede Freud.

Natur denkt nicht an Menschenkinder,
Der Frühling kommt und fragt uns nicht:
„Habt überstanden Ihr den Winter?
Seid Opfer Ihr dem Weltgericht?“

...
2204 Famoses Entrücken 05.04.20
Vorschautext:
Famoses Entrücken

Auch wenn Erdnöte uns bedrücken,
So seh' ich doch die Wolkenhose
Und trage deshalb mit Entzücken
Das Weltgeschick in das Famose.

Die Turteltauben künden Liebe,
Glocken läuten den Sonntag ein:
Es ist, als ob der Frieden bliebe
Und keine Hoffnung mehr allein.

...
2203 Sonntagsquarantäne 05.04.20
Vorschautext:
Sonntagsquarantäne

Die Angst geht um in Virenzeiten,
Man will doch dem Gevatter fliehen,
Die Lebenszeit noch etwas weiten,
Um Abstandshaltung sich bemühen.

Jetzt hört man wieder Vögel singen,
Kein Laut bedroht die Sonntagsstille,
Virtuell Enkel Grüße bringen –
Am Fenster schon: Frühlingsgefühle!

...
2202 Leidenszeit 04.04.20
Vorschautext:
Leidenszeit

Jetzt steht die Welt den Tränen nah,
Nachdem erdweit viele gegangen,
Auf die man doch mit Hoffnung sah,
Die mitgetragen das Verlangen
Nach Nähe und voll Dankbarkeit,
Weil wir mit ihnen das gelebt,
Die Freiheit und die Friedenszeit
In unsere Wiegen doch gelegt.

Ist davon noch recht viel geblieben,
...
2201 Krankheit 04.04.20
Vorschautext:
Krankheit

Krankheit lässt den Freiraum wanken,
Von dem jeder Mensch geglaubt,
Er errichtet niemals Schranken,
Die wären längst abgebaut.

Nicht das Haus mehr zu verlassen,
Starr liegend ans Bett gefesselt,
Sich nur noch behandeln lassen –
Von den Viren eingekesselt!

...
2200 Ansbach im Frühling 03.04.20
Vorschautext:
Ansbach im Frühling

Noch ziehen kalte Winde auf
Und streifen durch die Rezatauen,
Wo schmal des Flüsschens stiller Lauf
Lässt uns zur schönen Stadt hinschauen.

St. Gumbert grüßt mit seinem Turm
Und auch die St. Johanniskirche.
Sie trotzen dort so manchem Sturm,
Obwohl da noch kein Hochgebirge.

...
2199 An der Kreuzeiche 03.04.20
Vorschautext:
An der Kreuzeiche

Von weit entfernt kann man ihn sehen,
Den mächtigen, uralten Baum,
Der mit der Zeit konnte hergehen
Und dort beherrscht nun Zeit und Raum.

Die Kreuzeiche ist Königin
In dieser schönen Waldregion,
Bringt Größe mit, Lebensgewinn
Als der Natur ständigen Lohn.

...
2198 Wie schön ist doch die Welt! 02.04.20
Vorschautext:
Wie schön ist doch die Welt!

Wie schön ist doch die Welt:
Man hört kein Lärmen mehr,
Kein Dampf macht Lungen schwer,
Die Straßen sind ruhig gestellt!

Kein Flugzeug fliegt jetzt mehr,
Im Stillstand stehen Zeiten,
Wollen uns Schutz bereiten,
Das freut gar viele sehr!

...
2197 Letzte Warnung! 02.04.20
Vorschautext:
Letzte Warnung!

Stille bewegt endlich die heimischen Tage,
Zeigt uns: Es kann auch anders gehen,
Wenn die Natur wieder Herr der Lage
Und wir nur Blau am Himmel sehen.

Helfen wir doch der Natur aufzustehen!
Eilen wir nicht in todbringende Zonen!
So wird uns auch die Welt verstehen:
Gesund können wir sie weiter bewohnen!

...
2196 Risikogemeinschaft 01.04.20
Vorschautext:
Risikogemeinschaft

Trägt nicht das Risiko der andere,
Weil ihm das Fliegen angenehmer,
Er damit rasch zum Himmel wandere,
Wo er es hat schön und bequemer?

Das Virus zeigt uns jetzt mit Schrecken,
Weil es noch immer heftig wütet
Und überall kann nun anecken,
Dass es von uns wird ausgebrütet.

...
2195 Wären wir nicht 01.04.20
Vorschautext:
Wären wir nicht

Wären wir nicht klug und weise
Auf unserer kurzen Erdenreise,
Gäb' es nur das Scheinpanier,
Errichtet aus viel Klopapier.

Essen manche denn die Rollen,
Wenn sie so viel kaufen wollen,
Dass Speicher und Dielen voll
Und die Mitkäufer im Groll?

...
2194 Zivilisationsrettung 31.03.20
Vorschautext:
Zivilisationsrettung

Mancher Unfug treibt das Leben,
Magisches bleibt stramm erhalten,
Denn der Fortschritt wird verworfen.

Wissen wir dann noch,
wie hautfreundlich der Tag sein kann,
wenn nicht Dumpfes über Stränge schlägt?

Spüren wir denn noch,
wie Kälte sich dort anfühlt,
...
2193 Schuld, Sünde, Sühne 31.03.20
Vorschautext:
Schuld, Sünde, Sühne

Schon wieder fragen die Propheten
Nach Deiner Schuld und Missetat,
Treiben Menschen voll zu Nöten,
Dann wissen die sich keinen Rat.

Lasse Dir ja niemals einreden,
Dass Dich Feindbilder nun bedrohen.
Nimm ab ihnen die Todeströten,
Damit wir nicht von selbst verrohen.

...
2192 Unterschiede 30.03.20
Vorschautext:
Unterschiede

Es gibt sie, die Unterschiede,
selbst wenn sie immer wieder geleugnet werden.

Dem Weibe gebührt
das Festhalten an bewährtem Faden,
denn nichts ist ihm fremder,
als lastende Fernwähnigkeit,
will es doch bleiben und halten,
was die Natur ihm frei bietet.

...
2191 Besentreiberzeiten 30.03.20
Vorschautext:
Besentreiberzeiten

Wer hätte noch vor Jahren gedacht,
dass die Zeiten zum Handeln uns zwingen könnten?

Dem Wohlständigen
schien alles in den Schoß zu fallen,
was das Schicksal an Gutem bereithielt.

Und doch kann auch er
dauerhaft seine Lebenswelt nur schützen,
wenn es ihm gelingt,
...
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