| Titel | ||||
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| 359 | Buntgefieder | |||
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Vorschautext: Facettenreich füllt Farbe die Leere, doch es ist nicht so, wie es scheint. Lichteinfälle verändern das Leben, Seelchen ist im Buntgefieder vereint. |
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| 358 | Sonnenschein | |||
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Vorschautext: Wie lieblich Töne klingen, wenn Herzen miteinander singen, Worte aus dem Nichts entspringen. So klar und rein, so wahr und fein, dieser Sonnenschein. |
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| 357 | Zu Hause | |||
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Vorschautext: Mein Herz, ein Hafen, von der Ferne in ihn zurückkehren, ohne binden. Heimat, ein zu Hause, naheliegend, Sicherheit und Vertrauen finden. - Ein Stück Heimat und Vertrautheit findet Mensch in allem, wo er mit ganzem Herzen dabei ist. ... |
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| 356 | (Zwangs)urlaub | |||
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Vorschautext: Zeichen missachtet, Signale nicht geachtet, Körper schreit und singt, Leben in die Knie zwingt. Das Denken fällt schwer, das Reden noch mehr, Ruhe muss her. Tränen bringen Klarheit, waschen rein, benetzen, neue Prioritäten setzen. ... |
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| 355 | Natürlich | |||
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Vorschautext: Du sagst ich sei fern der Heimat, nur, weil ich schweigsam bin. Komm' an den Ort der Freiheit, erkenn' der Stille Sinn. So lang' deine Kopfstimme laut ist, erhebt sich diese über mein Herz. Obwohl insgeheim wissend, vereinnahmt, zugleich beflügelt Schmerz. Sag' und tu' was du willst, das ist des Menschen Recht. ... |
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| 354 | Blütenwerk | |||
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Vorschautext: Verlangen legt sich nieder, Morgentau sanft Leben küsst. Wollen rückt in die Ferne, es nichts gibt, was man müsst. Eintauchen in ein Topf voller Farben, einatmen ein neues Lebensmerk. Ausatmen, die Blässe der Narben, erstrahlt ein neues Blütenwerk. |
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| 353 | Die Wahl | |||
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Vorschautext: Mensch fürchtet sich nicht vor bösen, schwarzen Geistern, Kreaturen, oder unlebendigen Miniaturen. Wovor er erschreckt, wenn er in den Spiegel blickt, das grelle, sein eigenes Licht, neues Leben entdeckt. Noch bevor längst verdorrtes verbrennt, er dem Unvermeidbaren davon rennt. Doch Schatten holen ihn bald ein, die Wahl wird immer die Seine sein. |
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| 352 | Wolkenweich | |||
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Vorschautext: Schmerzerfüllt, sterbe ich leise, in deine Arme, in ein neues Wunder hinein. Erstaunt, zählen wir Funkelsterne, hüllen uns in wolkenweich ein. |
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| 351 | Lebensklang | |||
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Vorschautext: Kerzenlicht währt so lange, bis der Docht erloschen, doch Liebe erhellt eine Ewigkeit lang. Neu entfacht, lodernde Kerze, Herz in Flammen, welch' wärmender Lebensklang. |
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| 350 | Denkmal für die Ewigkeit | |||
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Vorschautext: Worte sind eine Farbpalette unterschiedlicher Gefühle, die wie ein Schmetterling davon fliegen, ein Bild für die Ewigkeit malen, und ein Denkmal setzen. |
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| 349 | Naturkosmetik | |||
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Vorschautext: Warmherzige Worte sind wie ein dezenter Lippenstift, der nach und nach an Farbe verliert, wenn er nicht nachgezogen wird. |
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| 348 | Meeresatmen | |||
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Vorschautext: So hoch, wie des Meeres Puls schlägt, schlägt auch mein Herz, wenn Meereswogen mich umarmen, mitreißen, auspeitschen und mir den letzten Wipfel Trübsinn stürmisch aus den Augen spülen, bis die Stille wieder Kurs übernimmt, und die Zärtlichkeit zu atmen beginnt. |
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| 347 | Vertrauen | |||
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Vorschautext: Allein, schippernd im Meer, mit weh', ohne Klagen. Schlicht, einfach, geborgen, von sanften Wellen ... |
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| 346 | Liebe ist | |||
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Vorschautext: ein tragfähiges Netz, aus seidenzarten Spinnfäden gewoben und mit dem Hauch eines jeden Moments verknüpft. Und ehe man sieht, legt sich die Dunkelheit schlafen, aus der Tiefe ein neues Lächeln zaghaft, aber sicher ins Leben schlüpft. |
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| 345 | (M)ein Wunsch | |||
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Vorschautext: Das alte Jahr legt sich allmählich schlafen, im neuen ruht die Zukunft, hält Chancen bereit. Möge der Glaube sich in dir festigen, so, das deinen Träumen Flügel wachsen, in jeder Ewigkeit. |
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| 344 | Offenbarung | |||
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Vorschautext: Im Antlitz des neuen Jahres liegen so viele Geheimnisse verborgen, die sich offenbaren, wenn jede Möglichkeit in Betracht gezogen, und jeder Zentimeter Haut, im Wandel der Erneuerung, erkundet wird. |
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| 343 | (Un)hörbar | |||
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Vorschautext: Regen und Tränen fallen unhörbar still, kein einziger Ton von ihnen weicht. Es ist der Wind, der bewegt, durch die Widerstände hörbar laut kreischt. |
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| 342 | Geküsste Blicke | |||
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Vorschautext: Vertraute Blicke auf meiner Seelenhaut verweilen, offen dargelegte Wunden im Kussrytmus heilen. Nicht ein Blick bleibt mir fern und verwehrt, wenn dein Herz das meine küssend verehrt. Geküsste Blicke, wie vertraut sie mir doch sind, ... |
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| 341 | Liebesfeuer | |||
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Vorschautext: Erdbebengleich rüttelt das Leben an mir, mein Blick gleitet oftmals vorbei an dir. Bis Stille einkehrt, unsere Blicke sich finden, Zweifel im Liebesfeuer, im Lichten verschwinden. Wir beide sind wie Ebbe und Flut, bewegen uns ... |
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| 340 | Liebesfrucht | |||
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Vorschautext: Ein anderthalb Jahr, oder vielleicht zwei, wir diskutieren, am Wesentlichen vorbei, als könne man Liebe an Jahren messen, zerreden schöne Momente, wie besessen. Vielleicht ein immer, oder doch lieber nie, zweifellose Zeit, wie sehr vermissen wir sie, als könne man Liebe an Taten messen, dabei uns nur allzu oft selbst vergessen. Durchlieben Nebelfelder, halten unsere Hand, stärker, als jeder Zweifel, ist das Liebesband, ... |
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