Profil von Daniela Leiner

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Titel
359 Buntgefieder
Vorschautext:
Facettenreich füllt Farbe
die Leere, doch es ist
nicht so, wie es scheint.

Lichteinfälle verändern
das Leben, Seelchen ist
im Buntgefieder vereint.
358 Sonnenschein
Vorschautext:
Wie lieblich Töne klingen,
wenn Herzen miteinander singen,
Worte aus dem Nichts entspringen.

So klar und rein,
so wahr und fein,
dieser Sonnenschein.
357 Zu Hause
Vorschautext:
Mein Herz, ein Hafen,
von der Ferne in ihn
zurückkehren, ohne binden.

Heimat, ein zu Hause,
naheliegend, Sicherheit
und Vertrauen finden.

-

Ein Stück Heimat und Vertrautheit findet Mensch in allem,
wo er mit ganzem Herzen dabei ist.
...
356 (Zwangs)urlaub
Vorschautext:
Zeichen missachtet,
Signale nicht geachtet,
Körper schreit und singt,
Leben in die Knie zwingt.

Das Denken fällt schwer,
das Reden noch mehr,
Ruhe muss her.

Tränen bringen Klarheit,
waschen rein, benetzen,
neue Prioritäten setzen.
...
355 Natürlich
Vorschautext:
Du sagst ich sei fern der Heimat,
nur, weil ich schweigsam bin.
Komm' an den Ort der Freiheit,
erkenn' der Stille Sinn.

So lang' deine Kopfstimme laut ist,
erhebt sich diese über mein Herz.
Obwohl insgeheim wissend,
vereinnahmt, zugleich beflügelt Schmerz.

Sag' und tu' was du willst,
das ist des Menschen Recht.
...
354 Blütenwerk
Vorschautext:
Verlangen legt sich nieder,
Morgentau sanft Leben küsst.
Wollen rückt in die Ferne,
es nichts gibt, was man müsst.

Eintauchen in ein Topf
voller Farben, einatmen
ein neues Lebensmerk.

Ausatmen, die Blässe
der Narben, erstrahlt
ein neues Blütenwerk.
353 Die Wahl
Vorschautext:
Mensch fürchtet sich nicht vor bösen,
schwarzen Geistern, Kreaturen,
oder unlebendigen Miniaturen.

Wovor er erschreckt, wenn er in den Spiegel blickt,
das grelle, sein eigenes Licht, neues Leben entdeckt.

Noch bevor längst verdorrtes verbrennt,
er dem Unvermeidbaren davon rennt.

Doch Schatten holen ihn bald ein,
die Wahl wird immer die Seine sein.
352 Wolkenweich
Vorschautext:
Schmerzerfüllt,
sterbe ich leise,
in deine Arme,
in ein neues
Wunder hinein.

Erstaunt,
zählen wir
Funkelsterne,
hüllen uns in
wolkenweich ein.
351 Lebensklang
Vorschautext:
Kerzenlicht
währt so lange,
bis der Docht erloschen,
doch Liebe erhellt
eine Ewigkeit lang.

Neu entfacht,
lodernde Kerze,
Herz in Flammen,
welch' wärmender
Lebensklang.
350 Denkmal für die Ewigkeit
Vorschautext:
Worte sind eine Farbpalette unterschiedlicher Gefühle,
die wie ein Schmetterling davon fliegen,
ein Bild für die Ewigkeit malen,
und ein Denkmal setzen.
349 Naturkosmetik
Vorschautext:
Warmherzige Worte sind wie ein dezenter Lippenstift,
der nach und nach an Farbe verliert,
wenn er nicht nachgezogen wird.
348 Meeresatmen
Vorschautext:
So hoch, wie des Meeres Puls schlägt,
schlägt auch mein Herz, wenn
Meereswogen mich umarmen,
mitreißen, auspeitschen und
mir den letzten Wipfel Trübsinn
stürmisch aus den Augen spülen,
bis die Stille wieder Kurs übernimmt,
und die Zärtlichkeit zu atmen beginnt.
347 Vertrauen
Vorschautext:
Allein,
schippernd
im Meer,
mit weh',
ohne
Klagen.

Schlicht,
einfach,
geborgen,
von sanften
Wellen
...
346 Liebe ist
Vorschautext:
ein tragfähiges Netz,
aus seidenzarten Spinnfäden
gewoben und mit dem Hauch
eines jeden Moments verknüpft.

Und ehe man sieht,
legt sich die Dunkelheit schlafen,
aus der Tiefe ein neues Lächeln
zaghaft, aber sicher ins Leben schlüpft.
345 (M)ein Wunsch
Vorschautext:
Das alte Jahr legt sich allmählich schlafen,
im neuen ruht die Zukunft,
hält Chancen bereit.

Möge der Glaube sich in dir festigen,
so, das deinen Träumen Flügel wachsen,
in jeder Ewigkeit.
344 Offenbarung
Vorschautext:
Im Antlitz des neuen Jahres
liegen so viele Geheimnisse verborgen,
die sich offenbaren, wenn jede
Möglichkeit in Betracht gezogen,
und jeder Zentimeter Haut,
im Wandel der Erneuerung,
erkundet wird.
343 (Un)hörbar
Vorschautext:
Regen und Tränen fallen unhörbar still,
kein einziger Ton von ihnen weicht.

Es ist der Wind, der bewegt, durch die
Widerstände hörbar laut kreischt.
342 Geküsste Blicke
Vorschautext:
Vertraute Blicke auf meiner
Seelenhaut verweilen,
offen dargelegte Wunden
im Kussrytmus heilen.

Nicht ein Blick bleibt mir
fern und verwehrt,
wenn dein Herz das meine
küssend verehrt.

Geküsste Blicke, wie vertraut
sie mir doch sind,
...
341 Liebesfeuer
Vorschautext:
Erdbebengleich rüttelt
das Leben an mir,
mein Blick gleitet
oftmals vorbei an dir.

Bis Stille einkehrt,
unsere Blicke sich finden,
Zweifel im Liebesfeuer,
im Lichten verschwinden.

Wir beide sind wie Ebbe
und Flut, bewegen uns
...
340 Liebesfrucht
Vorschautext:
Ein anderthalb Jahr, oder vielleicht zwei,
wir diskutieren, am Wesentlichen vorbei,
als könne man Liebe an Jahren messen,
zerreden schöne Momente, wie besessen.

Vielleicht ein immer, oder doch lieber nie,
zweifellose Zeit, wie sehr vermissen wir sie,
als könne man Liebe an Taten messen,
dabei uns nur allzu oft selbst vergessen.

Durchlieben Nebelfelder, halten unsere Hand,
stärker, als jeder Zweifel, ist das Liebesband,
...