| Titel | ||||
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| 18 | Ziel erreicht, ab nach Hause | |||
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Vorschautext: Ganz plötzlich bist du nicht mehr hier, wir stehen fassungslos. Können die Wahrheit nicht verstehen, doch du bist in Gottes Schoß. Geborgen in der Liebe, getragen ins heilige Land. Ist unser Herz auch voll Trauer, du bist in Jesu Hand. So sehe ich dich vor mir, dein Mund, der fröhlich lacht. ... |
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| 17 | Leer der Stuhl | |||
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Vorschautext: Leer der Stuhl Leer der Stuhl an seiner Seite. Sie verging in Leid und Schmerz. Hilflos steht er an dem Grabe, abgestorben, auch sein Herz. ... |
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| 16 | Katzenjammer | |||
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Vorschautext: Stolz geht Kater Rudi fort, bleibt fast eine Woche dort, wo seine Allerliebste wohnt. Wird er wohl von ihr belohnt? Der Schönen er ein Ständchen singt und sie damit in Stimmung bringt. Kater Paul sieht es nicht gerne, beäugt den Rivalen aus der Ferne. „Warte nur, du dummer Wicht, lang machst du so etwas nicht!“ Langsam schleicht der Paul sich dann ... |
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| 15 | Anmache | |||
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Vorschautext: Guten Tag, süßes Mädel, haben wir uns nicht schon einmal gesehen? Wie wäre es, wollen wir heute gemeinsam bummeln gehen? Ach, wie zart ihre Lippen schimmern im Sonnenlicht. Was sagen Sie? Mach dich vom Acker? Pah, dann eben nicht! ... |
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| 14 | Exotisch angehaucht | |||
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Vorschautext: Mein Urlaub findet in mir statt, ich male ihn mir aus. Suche dafür von Wies´und Feld´ Gräser und Blüten aus. Die Kamera sie fängt sie ein, und lässt sie dennoch leben. Für mich wird es nach kurzer Zeit bunte Karten geben. Die schaue ich mir gerne an und träume von der Welt, ... |
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| 13 | Nichts Halbes und nichts Ganzes | |||
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Vorschautext: Die Sonne meint es heute wirklich gut und heizt uns tüchtig ein. Ich mach die Jalousien zu, so kommt sie nicht ins Eigenheim. Doch pottenduster ist es nun, nein, das ist gar nicht schön. Ich kann ja nicht mal meine Hand vor meinen Augen sehn. Die Blumen machen heute schlapp, lassen die Köpfe hängen, ... |
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| 12 | Das Internet | |||
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Vorschautext: Wer sagt, das Internet ist schlecht, der hat in manchem sicher recht. Hier gibt es Schund wie überall, doch Schönes auch, auf jeden Fall. Was stellt er rein, was holt er raus, der Hans, der Fritz, der Stanislaus? Die Anna, Ute und Sofie, finden hier schöne Poesie. Jeder kann hier frei entscheiden, und ist doch wirklich zu beneiden. ... |
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| 11 | Unwertes Leben? | |||
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Vorschautext: Als ich dich zum ersten mal sah, dachte ich, du seist Dreck vermischt mit vertrockneten Blättern. Ich hob dich auf, um dich zu entsorgen, doch dann schaute ich genau hin. Mein Herz verkrampfte sich, als ich erkannte, dass du hättest ein Vögelchen werden sollen, mit einem flauschigen Federkleid, ein frecher kleiner Spatz oder eine emsige Meise. ... |
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| 10 | Fürbittengebet im Sturm | |||
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Vorschautext: Lieber Vater, sei bei den Menschen, die vom Sturm übermannt werden. Stehe du ihnen zur Seite. Behüte auch uns dieser Tage. Du bist der Herr auch über die wütenden Winde. Amen Sabine Brauer |
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| 9 | Gedankensplitter zu dieser Zeit | |||
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Vorschautext: Wachstum, Wachstum, immer mehr, doch wo kommt die Kohle her? Der Baum stemmt sich dagegen, will kein Himmelstürmer sein, o nein! Unsere Öl- und Gasheizanlagen unterliegen strengen Umweltauflagen. Unnötig, da diese Kraftstoffe nicht zur Verfügung stehen, weil überteuert oder eingefroren, werden wir leer ausgehen. Wenn der Strom ausfällt, nützt kein elektrischer Dosenöffner, wir können nicht mal mehr die Suppe auslöffeln. Wie werden wir überleben, da der Kohleofen längst dem alten Eisen angehört? ... |
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| 8 | Surreal | |||
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Vorschautext: Festgepresst an der Matratze, ein Schmerz der alle Glieder durchfährt , das Rauschen des Blutes laut hörbar: psch, psch, psch, psch. Und dennoch das Gefühl, dieser Körper liegt neben mir, ich bin schon entrückt. © Sabine Brauer |
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| 7 | Du hast dein Ziel erreicht | |||
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Vorschautext: Fast schon auf die Stunde ist es eine Woche her. Tatst den letzten Atemzug, hier gibt es dich nicht mehr, gingst fort aus dieser Welt. Das Leid, der Schmerz hat nun ein Ende. Gott reichte liebevoll die Hände und trug dich durch das goldne Tor. Du hast dein Ziel erreicht, im Himmel wird es leicht. ... |
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| 6 | Die Diagnose | |||
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Vorschautext: Obwohl ich es ahnte, man sah es dir an, trifft das Urteil mich voll, weil ich es nicht wahrhaben kann. Die Lunge verseucht, Metastasen darin. Wie geht es nun weiter, worin liegt der Sinn? Die Frage: „Warum?“, will ich mir nicht stellen, ... |
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| 5 | Zwei Welten in mir | |||
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Vorschautext: Frau mit Hund beim Gassi gehn vom Alter geplagt, man kann es sehn. Kaputter Rücken, gebeugter Gang, so schlurft sie hier die Straße entlang. In ihr singt und lacht das Kind freut sich am Grün und jagt den Wind. Genießt in vollen Zügen dieses Leben. Die Welt ist schön und voller Segen. © Sabine Brauer |
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| 4 | Dement | |||
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Vorschautext: Das Gedächtnis ihr entschwindet jeden Tag ein bisschen mehr. Wer legt den Erinnrungsschleier und gibt ihn nicht wieder her? Schwarze Löcher im Gehirne machen Angst ihr gar so sehr. Augen starren in die Weite erst verwirrt und dann ganz leer. © Sabine Brauer |
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| 3 | Schneeglöckchen | |||
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Vorschautext: Süß und lieblich klingt das Glöckchen das erhebt sich aus dem Schnee. Schmilzt im Herzen Wehmutschmerzen. Gibt dem Leben frohen Sinn. © Sabine Brauer 27.02.2025 |
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| 2 | Blickst du noch voll Sorgen | |||
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Vorschautext: Blickst du noch voll Sorgen auf das neue Morgen, Krieg und Sturm und Ungemach in der Welt und unterm Dach? Liegt es in Jesus Händen kann er alles wenden. Nun gehe in den neuen Tag mit Segen, was auch kommen mag. © Sabine Brauer 21.10.2025 |
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| 1 | Nur wenn ich | |||
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Vorschautext: Nur wenn ich mich still verhalte, fühle ich mich fast gesund. Doch will ich den Feudel schwingen, geht dann plötzlich nichts mehr rund. Der Rücken mault, der Bauch er drückt, die Puste fehlt. Es ist verrückt. Auch Wauwi muss darunter leiden, er möchte jetzt spazieren gehen. ... |
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