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| 1050 | Herz wach auf! | 27.02.17 | ||
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Vorschautext: Herz wach auf! Was hat dich so gefrorn? Treib die Winter aus Hüpf bis zu den Wolken hoch Gib dich der Liebe hin Du bist noch lange nicht verlorn! © Marcel Strömer (Magdeburg, den 27.02.2017) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1049 | Zu kurz | 25.02.17 | ||
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Vorschautext: Zu kurz das Spiel mit dem Leben das ewige Gerangel um Gerechtigkeit im Ungleichgewicht das allen schadet Groß ist die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit Gleich und gleich Kuss und Kuss gesellt sich gern Ob du Verlierer bleibst oder gewinnst ... |
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| 1048 | „Seid Bereit” | 19.02.17 | ||
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Vorschautext: Am Haus der Jungen Pioniere banden sie sich gegenseitig das dreieckige Halstuch um, die Farbe der Treue blieb am Himmel, die Freiheit kreiste mit den roten Falken. Hier standen sie damals und blickten nach oben, wiederholten den kameradschaftlichen Schwur, der große Meere miteinander verbindet. Am Wendepunkt der Zeit, verblasst der Zauber einer längst vergangenen Glückseligkeit, zogen die enttäuschten Sterne dahin. „Seid Bereit” - das Hochwasser bis zum Halse, barfuß im Tränenmeer aus Scherben, ... |
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| 1047 | Das letzte Wort | 16.02.17 | ||
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Vorschautext: Vor dem Tor der Wahrheit, wie Licht am Ende des Tunnels fand ich dein Lächeln wieder, strahlend blinzelnde Wimpern, goldglänzende Rosenkäferaugen. Blicke schweiften erbarmungslos um meine verschattete Seele, um mich erneut zu verschlingen. Ich war bereit den gewagten Sprung aus der Dunkelheit zu riskieren. Mit fest verschlossenen Augen legte ich mein Herz in deine Hände, ... |
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| 1046 | Spruch | Wertschätzung | 13.02.17 | ||
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Vorschautext: Das verschenkte Lächeln ist ein sehr persönliches Kompliment, die aufmerksame Wahrnehmung und gegenwärtige Wertschätzung der Existenz unseres Mitmenschen. Es verbindet auf einfache Weise die Welt des Anderen mit der eigenen – aber weckt auch das Fremde in uns. © Marcel Strömer (Magdeburg, den 13.02.2017) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1045 | Rückkehr des Messias | 12.02.17 | ||
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Vorschautext: Er segnet die Hungrigen kocht Blutwurst zu Eiscreme-Schokolade Er hängt am Kreuz meines Halses im Glücksei verschweißt Er respektiert den Willen der Reichen Ein gescratchter Klingelton aus der Kuckucksuhr ersetzt den dritten Hahnenschrei Er leidet an chronischer Liebesmüdigkeit Er erstrahlt in LED-Wänden und Displays, verkündet elektrische Liebe Sein Heartbeat ist gleichsam „Nabel der Welt“, gekaufte Haut, mit Shampoo und Schampus getauft ... |
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| 1044 | Schwarzweiß | 11.02.17 | ||
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Vorschautext: Er lass das Buch noch bis Ende Der schwarze Erlkönig rutschte ihm vom Schoss In seiner Einsamkeit hielt er den Atem an Alles drehte sich für Stunden nur noch um diese kleine Eiszeit, die sich bis tief in sein Brunnenherz zu vergraben schien Dort sprudelte fremdes Blut aus klaffender Wunde Die Wörter aus halbschattigen Buchstaben fanden Platz genau an dieser Stelle Offenkundig wurden deshalb einige Seiten des Buches ... |
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| 1043 | Liebes-Aus | 06.02.17 | ||
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Vorschautext: Abschwellende Vieraugezärtelei blütenprächtig, flackernd, züngelnd aber geängstigt vor dem großen Fall; Besser jetzt den Augenaufschlag proben, um zu sehen, was sich bereits schon alles am Lichte kahlfraß? Im Untergang geweihten Luftschloss entsteht sehr schnell der Eindruck, dass niemand Einhalt gebieten könne. Ein Trugbild: Edelmut ist unbestechlich! Die Rebellion mündet in Splitterbrüche - ... |
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| 1042 | Lösung | 06.02.17 | ||
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Vorschautext: Ich will den Klang der Klage nicht Ich will auch selbst nicht klagen Mit jämmerlichem Miaugesicht Mich maulend am Gewissen nagen Eher dann Auch wenn es keiner Vernunft entspricht Viel lieber Eine schlaue Katze fragen © Marcel Strömer ... |
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| 1041 | Das Geheimnis | 06.02.17 | ||
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Vorschautext: Der Wind der ebnet unsichtbar den Weg nach Rom für jeden, doch wenn er innehält und seltsam schweigt - wie sonderbar, verrät er meistens um ein Haar, das Schlüsselwort zum Garten Eden. © Marcel Strömer (Magdeburg, den 06.02.2017) ... |
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| 1040 | Der glücklos Liebende | 06.02.17 | ||
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Vorschautext: Wie Blitze, die unbekümmert ins Herz schießen, so ist der glücklos Liebende vom rasenden Schmerz befallen und wünscht sich sehnlichst davon erlöst zu werden. Noch lange Zeit klammert er sich an die Vorstellung seiner leidenschaftlichen Begierde, die sich wie ein Täufling gibt, der so oft mit benetzter Stirn aus gesegnetem Wasser durchs Feuer gejagt werden muss, bis er nicht mehr von seiner Unschuld überzeugt ist. © Marcel Strömer (Magdeburg, den 06.02.2017) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1039 | Die Elefantinnen | 06.02.17 | ||
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Vorschautext: Am Ende des Regenbogens, getränkt in salzarme Göttertränen, Hoffnungsfunke, der in verwunschenen Sonnenblumenaugen versinkt, unter schlotternden Achseln verschimmernder Schneegipfel, blutarm wimmert dort nackt das graue Lächeln der Rüsselriesen. Ins Staubreich des Schwermuts gedrängt, im letzten Augenblick sich noch einmal sicher wähnend, die ins Taufwasser Gefallenen, die nur noch als Schnitzerei, Skulptur und Schmuck uns begrüßen. Träge und getrieben von Furcht folgten sie der uralten Spur, zu den trüben Quellen, aus der sie jetzt nicht mehr trinken können, an ihren Ursprung, der Ort da Elefanten tanzend klagen. Sie flüstern von nun an durch die Rüssel. Sie schneiden sich selbst ins Mark, ihr Blick an der Wasseroberfläche ist unter der schier unendlichen Last jetzt noch unerträglicher, stärker gebogen als der Rücken, wie untröstlich - im Unterton die Beschwerde, „Luft und Erde, bleibt nicht hier, wir müssen verbluten!“ Sechs Tonnen Gewicht, viel schwerer wiegt die große Schuld, derjenigen, die wach im Töten um des Töten willens, Stoß um Stoß, die seit Jahrtausenden nach dem Schicksalsgold jagen. Durch Schlacke und Schlamm, auf Zehenspitzen, in der Hitze des Wandels gebären sie nicht mehr, denn es fehlt an den wässernden Tiefen, so falten sie die Ohren zum Kreuz, stöhnen ihr Amen und kein Trompeten. Ihre schamhafte Haut schält sich mehr und mehr, bis die Geier nicht mehr über sie kreisen. ... |
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| 1038 | Spruch | Das Spiel mit dem sinkenden Niveau | 05.02.17 | ||
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Vorschautext: Beim Niveau-Senken sind wir bereits im Halbfinale, unterirdisch wird es dann erst im Finale, und wenn es nach der offiziellen Spielzeit immer noch 0:0 steht, fragen wir Donald Trump ob er nicht die Elfmeter für uns schießt! © Marcel Strömer (Magdeburg, den 03.02.2017) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1037 | still | 04.02.17 | ||
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Vorschautext: Alles textet, postet, irrt und will! Ich aber lese zwischen Zeilen und bleib still! © Marcel Strömer (Magdeburg, den 03.02.2017) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1036 | Ein Gedanke | 04.02.17 | ||
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Vorschautext: Die Welt möchte heute missverstanden bleiben, sie will den ultimativen Gen-Defekt sind - bis wir dann alles auf die Spitze treiben - alle noch am Leben? Am Leben ja, aber irgendwie auch ganz weit weg! © Marcel Strömer (Magdeburg, den 03.02.2017) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 1035 | Herz erwach | 03.02.17 | ||
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Vorschautext: Herz erwach, oh Seele Oh Leben in Gestalt Was sich zum Menschsein zähle Geliebte Welt, das bleibt nicht kalt Wird zarter Hauch mal Wehen, Mal Tränenmeer, mal still Licht und Wind vergehen Im Atem, der nicht enden will So träumend, Wunsch dem Bilde Im Klang ertrinkt das Leid ... |
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| 1034 | Der schleichende Tod | 24.01.17 | ||
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Vorschautext: Unsere Welt fängt an zu sterben, glanzlos ihr Blick im letzten Kuss blutüberströmt, unter mürrischen Plastiknasen, dem Pfad der langen Schatten folgend. Schwer klopft das Scherbenherz, hebt das innere Augenlied, rollt den Augenapfel hin und her, frisst dem wilden Gen gierig aus der Hand, schwört auf die gedoppelte Bibel, blickt in den abgeräumten Geigenhimmel; Die aufsteigenden Tränensterne sind gefallen, ... |
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| 1033 | Wunderschön | 20.01.17 | ||
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Vorschautext: Mein Lied ist mein Kind Mein Glück aus weiter Ferne Wie Licht das mich durchdringt Das hellste aller Sterne Mein Lied ist mein Kind Es schwingt noch lange nach Wenn wir längst verklungen sind © Marcel Strömer ... |
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| 1032 | Ein Segen | 13.01.17 | ||
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Vorschautext: Gesegnet das Wasser, das jahrhundertelang aus Urquellen gezogen, in ständiger Wiederkehr - die Dankbarkeit in uns, unsere Erinnerungen in stille Freude verwandelt. Wie schön der beseelte Hof, selbst der von außen bedrängte, wenn ihm Demut innewohnt. ... |
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| 1031 | Die Gründe | 12.01.17 | ||
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Vorschautext: Seine Augen wie sie welken und die Blicke werfen Schatten gedenken ihr in allerhöchster Not Ihn trug der Atem zu ihren Welten soll erhalten das Verlangen den Hoffnungschimmer ... |
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