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| 1302 | Kurzer Reim | Glückwunsch | |||
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Vorschautext: Gefangen sind wir Menschen alle nur wer Träume lebt ist wirklich frei Ich wünsche dir dein Leben wird in jedem Falle ein Fest das nie zu Ende sei © Marcel Strömer (Magdeburg, den 07.06.2016) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden |
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| 1301 | im gefängnis | |||
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Vorschautext: überall nur nicht hier, die kleinen hände gefaltet zur großen, die barmherzig fast anmutig in die greise runde winkt, kniend oder liegend weiterleben, so der sehnlichste wunsch, ähnlich einer ins meer geworfenen hoffnung, die zurücktreibt, eine alte schuld nicht vergessend, die nie verjährt, erinnernd, wie das wiederkehrende grün, das augenscheinlich aus asphalt und steinböden sprießen könnte, ... |
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| 1300 | Du wirst wieder glücklich sein | |||
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Vorschautext: Die Sonne steigt mit Macht in ihre Runden, hält Schattenacht mit Licht zum Tage sanft getragen, wird größte Not dann glänzend überwunden, wenn Flammenarme dunkle Stunden überstrahlen. Durch Liebe kann ein jeder Mensch gesunden, wortlos erkennt das göttlich Auge alle Qualen, hat erst das Sonnenlicht zu dir gefunden, wird ein warmes Herz auch dich mit Glück bemalen! Ein Gedicht für Kamil Banaś | Wroclaw, Polen) ... |
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| 1299 | Ein Fluch | |||
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Vorschautext: Hinter hoher Mauer klagt manch stiller Schrei, legt in tiefer Trauer Wunden wieder frei Wind und Wort sind rauher, schwerer noch wie Blei Herz aus Stein - nur grauer, bricht bei Nacht entzwei © Marcel Strömer ... |
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| 1298 | Seid göttlich | |||
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Vorschautext: Sie sahen sich in der schimärischen Glitzerwelt zwischen Stahl und Gitterstäbe, schlugen Flügel gegen Flügel, im Überschwang ungebremste Glückseligkeit, hundert irrlichtende Punkte, zu Kaskaden von Funken verschmolzen, Sterne und Kometen im Jubelschrei; Doch sehr schnell wurde ihnen bewusst, es wird der Tag kommen, wer liebt und nicht widerstrebt, wird die unerwünschten Nächte bezahlen müssen; ... |
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| 1297 | Triff den Ton | |||
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Vorschautext: Triff den Ton vertrau ihm blind er fühlt den Schmerz der Flügel die gebrochen sind Wo er ist wird Klang zu Sinn denn sein Geschenk sind Lieder eines Neubeginns ... |
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| 1296 | Die Vollendung | |||
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Vorschautext: Ein leichter Schleier fällt dir weise übers Haar, bezeugt dir sicher, dass auch deine Zeit mal endet, bewegtes Herz - ein Stück in jedem Jahr, du bist kein Blatt, das sich im Wind nur wendet! Die Richtung weist dir jene Lebenszeit, ... |
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| 1295 | Am Morgen | |||
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Vorschautext: Seid achtsam und folgsam, dem sakrosankten Licht der fallenden Kometen gleich, kniet nieder ihr Narren, wenn die Morgenröte euer Gesicht mit dem heißblütigen Glanz die außerirdischen Schätze wieder bezeugt, dessen gewaltige Leuchtkraft jeden Smaragd, Rubin oder Saphir noch immer spielend übertrifft. Schimmernd, wie goldener Schnee, schwingt sich der Geist in göttlicher Befreiung ins All, schreitet die weißgewaschene Sonne Stufe um Stufe, von Erde zum Himmel, stößt alle Fenster und Türen auf, als gäbe es für sie kein Versinken. Blitze, die aus Millionen Augen perlender Tautropfen facettiert, die immer grünende Kraft ringsum im Blick, sehnsuchtstrunken - durchs Herz schauend, bekränzendes, höchstes Glück – klingende Sinfonie, wie das Amen der Freiheit. Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele. Anmut und Würde - die Schönheit der Natur ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Die Rückkehr ins Paradies - sie dürfte kein bisschen anders sein! © Marcel Strömer (Magdeburg, den 08.07.2016) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden |
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| 1294 | Die Kraft der Liebe | |||
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Vorschautext: Die Kraft des Lebens - wer`s vernimmt, der weiß wie unbeirrt, aus treuem Schlagen, unter nackter Brust, das wirkungsvoll den Takt bestimmt, doch unerschrocken und bewusst, wohl mühelos - von Mund zu Mund getragen; Denn jener Strom fließt dicht zur Mitte hin, ... |
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| 1293 | Im Ursprung | |||
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Vorschautext: Hoch steigt ihr Töne in die Himmel hinein, bereit um dort oben, im Wenigen die Fülle zu finden, um stillende Mutter der Sanftmut zu sein, sollt ihr freien Sinn und Klang der Ewigkeit, versüßt, zur Melodie verbinden! ... |
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| 1292 | Liebes-Aus | |||
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Vorschautext: Hochsommerglück, mein Gnadenschein gar schicksalsvoll betrunken, erst war`n wir groß jetzt wieder klein, tief in der Spiegelsee liegt unser Lichtergruß jetzt liebestot versunken; Und wartet nicht vorm letzten Schritt am Abgrund aller Dinge, so tief gefühlt - ... |
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| 1291 | Die Sehnsucht der Engel | |||
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Vorschautext: Im silbernen Sternenflimmern, inmitten der Freiheitsgedanken aller Träume, furchtlos, anmutig und lieblich, in den Vorhallen der seligen Ewigkeit, jubeln sie den unzähligen Göttern das himmlische Halleluja zu; Wahrhaftig, ihr durchglühendes Funkeln in Auge und Wort, mit göttlichem Blut in den Wangen und in überschwenglicher Freude, den gnadenvollen Triumph heimwärts tragend, verzehrt in unaussprechlicher Sehnsucht nach ewiger und endloser Fülle. Getrieben zum verborgenen Ort von Güldenstern und Glanzschleier, fügen sie mit namenloser Gewalt jedes gebrochene Herz zusammen. Beflissen in der hohen Kunst des Liebens, in den Flammen göttlicher Sonnenräder, die dann zwischen den Wolken hervortreten, wenn allmächtiger Schall und Donner übers Herzgebirge, von sieben Posaunen geführt, ins All schweifen wird; ... |
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| 1290 | Lass nicht zu! | |||
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Vorschautext: Lass nicht zu, dass sie dein gütig Herz mit grober Wut zu ihren Göttern schleifen, dass sie nie dich deines Muts beraubt in blinder Rachsucht von diesem Erdball treiben, dass sie dir weder Stolz noch Ehre ... |
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| 1289 | Was gut ist | |||
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Vorschautext: Was gut ist, flüstern Stern und Mond zur Nacht, die dunkle Welt in neuem Licht erhebend, als Werk, das unberührtes offen macht, liebevoll umfangend, zu ordnen sich bestrebend. Wie hält sich milder Glanz an Stein und Blatt, ganz dicht am Stamm und bis zur höchsten Krone? Wie wird ein Bettler noch ein König satt, wenn nicht dies Sanfte haftend innewohne? So muss versinken, der am Ende steigt, wie jedes Leid beim Aufbruch seiner Wunden, ... |
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| 1288 | Die Schreiberei | |||
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Vorschautext: >> Wahrlich, es ist mir Anliegen und zweifelsohne unbedingte Pflicht zu Schreiben, obgleich die Kür darin besteht, mit heldenmütiger Begeisterung und aus freien Stücken dies tun. << © Marcel Strömer (Magdeburg, den 26.07.2016) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden |
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| 1287 | Liebespech | |||
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Vorschautext: In deinen grünen Adern floss mein Schweiß, darin wollte ich alle Spuren verwischen! Noch bevor jenes Wort mir die Lippen öffnete, noch bevor mir hingebungsvoller Atem den Kuss zum Raub, noch bevor mir die Schlange schlafend um Arme und Nacken hing, noch bevor die Risse ins warme Blut getaucht, sah ich ins Spiegelbild der Sternenflüsterin, wie müde und abgespannt, wie mit Falten besorgt im Gesicht, da war kein Leuchten mehr in ihren Augen - der tiefe Fall der roten Blumen. Im Schatten von Wunsch und Selbstbetrug lag unser Versprechen gefangen in Tränen, das bis zum Rand der Abgründe glitt, bis zum Ort wo alle Sonnen versinken, hinter den Horizont, der Anfang vom Ende. Wir wollten nicht voneinander lassen! Wörter, wie von Nabelschnur um den Hals gedreht, sinnlos wie junge Bäume mit Maschendraht umwickelt, viel zu hastig, viel zu schnell und dann viel zu spät - doch mein Herz konnten sie nicht entblößen! © Marcel Strömer (Magdeburg, den 31.07.2016) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden |
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| 1286 | Die Blume | |||
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Vorschautext: Mit durstigen Blicken zum inneren Glück geneigt, vom Halm, über Hals, zum Kopf direkt ins Herz geführt. In der von Morgentau behängten Luft wittert sie den Mut, der ihr bleibt. Und was aus den Himmeln jagt, das aus Sternen sinnlich rauscht, jedoch ist sie taub und wortlos, diese Blume, die mit geschlossenen Augen und seidenen Lippen und Lidern tiefe Sehnsucht saugt. ... |
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| 1285 | Ganz am Ende | |||
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Vorschautext: Ich saß bei dir ganz nah zur Nacht „Ob sich das Schicksal wendet“? So sprachen wir noch unbedacht am Ort wo alles endet. An Kopf, an Fuß, an Händen schlug die tödlich schwere Wunde, der erste Kuss ein langer Zug der allerletzten Stunde. ... |
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| 1284 | Besteht | |||
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Vorschautext: Seid geformt in euch, in eurem Geiste! Seht ihr nicht, zu welcher Liebe ihr imstande, zu welcher Existenz, innen und außen, wie der Einklang euch befähigt? Reisen nicht Wunsch und Verlangen, von Welle zu Welle getrieben, willentlich und dennoch sanft, wie von Wind getragen, verwandelt durch Raum und Zeit? Ist nicht das, was dem Herzen folgt, befreit im Handeln, ... |
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| 1283 | Mein Schicksal | |||
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Vorschautext: ich werde in ein tiefes Loch fallen, als Lichtblitz, der in unbeschränkter Zeit, weit ausgedehnt, bis über die Grenze der Unendlichkeit - gründlich allem enteilt. Als finaler Abschluss der Wunderwerke, auf die von mir gestellten Fragen an das Leben und die erhaltenen Antworten, geschuldet den Kräften, folgend den Bestimmungen, bestehend aus Horizont und Ereignis. Alles was ich bisher war und empfunden habe, ... |
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