| Titel | ||||
|---|---|---|---|---|
| 1322 | Das Leben | |||
|
Vorschautext: Jeder Moment in dem du lebst wie Feuer bist in dem du brennst und Liebe schenkst und dich verzehrst So unentdeckt ganz tief in dir bist du das Holz in Brand gesteckt das Leben heißt ... |
||||
| 1321 | Die Taufe | |||
|
Vorschautext: geweihtes Wasser achtsam Gesalbtes an Stirn und Kinn benetzte Straße geführt zum neuen Leben hin überdauert die Nächte dem Lichte so selig jung ... |
||||
| 1320 | Frühling erwache! | |||
|
Vorschautext: Ihr müsset segnen den Frühling und trinken seine Kraft aus den Gnadenquellen entspringet im Tal seht das Eis flieht, die Zukunftssterne winken, dass sich der Kranz um euer Herz sich windet – tausendmal Hört wie aus dem ewigen See entstiegen, die Welle fußet am Stein und schlaget Sand hinterher, so erwacht Leben aus den grünen Trieben schenkt jede Träne, Wiesen, Täler, Berge und Meer ... |
||||
| 1319 | Die Flüchtlinge kommen | |||
|
Vorschautext: Die Flüchtlinge kommen am hellichten Tag, in unsere Stadt, Sudenburger Straße nicht ins Schlaraffenland Steigen erschöpft aus einem Bus, ein Stück Heimat unter der Schuhsohle heimwehgeplagt lächelnd grüßen die tiefgefrorene Gesichter Schlaflos, zirkeln fremde Augen im Kreis immerhin, froh noch zu leben ... |
||||
| 1318 | Glück | |||
|
Vorschautext: Der Freuden Schicksal sind die Tage an denen Glück gefunden ewig während ins Herz gewachsen keine Frage bis zum Höhepunkt immer wiederkehrend © Marcel Strömer (Magdeburg, den 30.03.2016) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
||||
| 1317 | Dein Liebeskuss | |||
|
Vorschautext: Du webst das Band zu meiner Mitte knüpfst mir feine Liebesworte dicht an dicht kein Herz schlägt schneller, erklär mir bitte als dein Mund geformt zum Kuss in mein Gesicht © Marcel Strömer (Magdeburg, den 30.03.2016) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
||||
| 1316 | Ungerechte Welt - kurz gefasst (Wohlstand im Widerspruch) | |||
|
Vorschautext: Ausgeblutet, verhungert und verdurstet, verraten und verkauft, teilweise im Schock erstarrt, am Schicksal der Nachgeborenen sichtbar gemacht, die zunehmend gelebte Widersprüchlichkeit allgemeiner Verteilungsverhältnisse der Ressourcen in dieser Welt, die fehlgeleitete und selbst geschaffene Dimension eines irregewordenen Weltverteilungsregimes. Korrupte und bis aufs Blut abgezockte Wirtschaftssysteme zerstören Chancengleichheit, plündern Entwicklungsländer aus, agieren mit kalter Schulter. Ihr egozentriertes Verhalten belegt, stur den Blick auf Gewinn und Wirtschafswachstum gerichtet, führen sie gnadenlos Regie einer durchtriebenen Systempolitik der Ausnutzung und beherrschen das dreiste Spiel bestens. Mit Hilfe niederträchtiger Systemkontrollen wird die moderne Ausbeutung weltweit effizent vorangetrieben, transkontinentale Konzerne forcieren die menschenverachtende Ungleichheit. Das Ausplündern von Entwicklungsländer hat bereits ein gigantisches Ausmaß an Skrupellosigkeit erreicht. Das Ergebnis, Luxus für die Eliten, viel Elend für den Rest. Es folgt die unerträgliche Spannung und Spaltung bestehender Gesellschaften. Die neue Weltordnung findet an funktionalen Orten des weltweit agierenden Kapitalismus statt und sieht sich auch von dort aus gesteuert. Heute wird mehr denn je sichtbar und bewusst, daß der existierenden Weltbevölkerung die größten Umwälzungen der Verhältnisse seit der industriellen Revolution bevorsteht. "Wohlstand, Kapitalverwertung und ein gutes Leben" - aus der Logik des immer noch sterblichen Menschheitsgefüges, driften die gesammelten Schattengebete immer weiter von der Realität ab. Eines sollte hoffentlich jedem klar sein, es ist weltweit immer schwieriger geworden, dieser trostlosen Gegenwart zu entrinnen. © Marcel Strömer (Magdeburg, den 30.04.2017) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
||||
| 1315 | Zurück | |||
|
Vorschautext: denn Staubgeträumtes aus der Nacht blüht selig auf durch Blut zum Licht aus dem geweiteten Herz auf Zungen getragen klettert wortlos empor wie Stengel und Kletten an brüchigen Mauern klebende Wortfetzen haftend an farbigen Graffitis das bist du – das bin ich ... |
||||
| 1314 | Spruch | sucht | |||
|
Vorschautext: Wie eine Insel die im Wasser nie versinkt so findet Zuflucht in der Quelle der Lust. Wo das Herz zum Herzen rührt da sucht euch selbst. © Marcel Strömer (Magdeburg, den 17.12.2016) ... |
||||
| 1313 | Herzgeburt | |||
|
Vorschautext: Außen streicht der Wind singt unablässig das Lied der Wildnis Ein Brautschleier geworfen aus Eis und Wasser über wachsende Steinwunden Hier im ewigen Prozess des Wachsens und Vergehens lebt Reibung und Verwerfung ... |
||||
| 1312 | Finde dich | |||
|
Vorschautext: Ich werde heute leuchten, schau zum Himmel, wie der helle Mond. Sterne die bezeugen, dass in dir auch dieser Funke wohnt. Drum folge diesen Spuren - alles Glück dieser Welt zu finden, die dich zu jenen Seelen führen die mit Feuer dir das Herz entzünden! © Marcel Strömer ... |
||||
| 1311 | Sprüche - Der Zwang | |||
|
Vorschautext: Der Stacheldraht beginnt mit der Kontrolle - im Zwang lieben zu müssen © Marcel Strömer (Magdeburg, den 30.06.2018) |
||||
| 1310 | Der kluge Geist | |||
|
Vorschautext: Wer getragen reiner Liebe erhellt als kluger Geist mit seinem Licht, das erblasst vielleicht im Sonnenschein aber bewahrt bei Nacht enthaltsam - wie ein Mond der sinkt in weiser Sicht © Marcel Strömer (Magdeburg, den 13.05.2016) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
||||
| 1309 | Die Mitte des Quellens | |||
|
Vorschautext: Manch vergessene, finstere Täler tragen ihre kostbaren Schätze auf Seelengrund und Eifrige die danach suchen und graben, stoßen sich oft schon an der Oberfläche wund Tief im Erdreich unter dem Herzen verborgen wird der große Durst nach dem Leben gestillt, welcher Mensch trägt sein Bündel geheimer Sorgen nicht hinter der Brust, mutig jeder Schlacht gewillt? Was die Welt nicht erfährt, kann sie nicht beweisen, die aber nach dem Leben hungern im Geist werden die unsichtbaren Plätze bereisen bis zur Mitte des Quellens geführt, die Liebe heißt ... |
||||
| 1308 | Der Tod | |||
|
Vorschautext: Wenn die Trauer kommt erwacht das Namenlose, aus dem mächtigen Schoß erhebt sich das vielfach ergraute Tal, aus dem einst alle Könige entstiegen Groll und Furcht fliehen in die Höhe, überragen Fels und Gipfel Letzte, hochgeworfene Blicke blau, schweigend bis zum Ende schwerelosen Raunens, flattern hastig flügelfrei Könnten doch Wunderbäume, ... |
||||
| 1307 | Zu Deinem Geburtstag alles Gute! | |||
|
Vorschautext: Wenn Du heute schon wieder partout nicht feiern willst, weil Dir Dein Geburtstag so nicht wirklich wichtig ist, stattdessen lieber allein zu Hause sitzt und chillst, hoffe ich und wünsche, dass Du trotzdem glücklich bist! Meinen herzlichsten Glückwunsch zu Deinem Wiegenfest, Dir liebe Grüße, Du weißt ja, dass wir Freunde sind! Drum freut es mich, dass Du Dich bald wieder blicken lässt, denn wahres Glück ist das - was man nicht mit Macht erzwingt! © Marcel Strömer ... |
||||
| 1306 | Weise Voraussicht | |||
|
Vorschautext: Hinfort, du Schrecken, geh, bevor der Tag mit Hand und Herz sich friedlich neiget! Im letzten Flügelschlag liegt Abschied und Geburt - erwacht der Schmerz was keiner zeiget Der Zweifel, der uns plagt führt manches Mal ins Unrecht, und hofft dass jede böse Tat ... |
||||
| 1305 | Blume der Nacht | |||
|
Vorschautext: Blume der Nacht, aus deiner Freudentränen will ich trinken Leg mir dein vertrautes Lied, das rein im Blut, das gesungene Atmen von Wurzel und Blätter, auf meine Lippen Wäre ich wie Tau oder dem Regentropfen gleich, ich würde mich als brennende Feuerzunge vom Himmel stürzen, in die tiefen Brunnen steigen, um an dich zu gelangen, dich deiner Unschuld zu rühmen. Blume der Nacht, lass nicht ab, dass derjenige, der zu lieben wagt, ... |
||||
| 1304 | Ich folge dir | |||
|
Vorschautext: Ich folge dir bei Tag und Nacht Muss immer an dich denken Mein Herz das über deines wacht Will sich dir ganz verschenken So wirf auch Licht in meine Spur Schlag Brücken über Gräben Hell trifft der Strahl die Sonnenuhr Der Sonne treu ergeben © Marcel Strömer ... |
||||
| 1303 | Die Antwort auf Krieg | |||
|
Vorschautext: Ich trete nicht zurück, du sterbender Fluss vor deinem abschüssigen Ufer! Dein starker Arm im Nullwinkel gehoben weist lange Wogen hinterher Wellen, die uns brechen. Einen Steinwurf noch, dann erwacht dir Unvernunft, wächst Küste zu Sorge, übersteigt Glaubensberge, propagiert und schwadroniert. ... |
||||