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Registriert seit dem: 22.12.2018

Pinnwand


Wir leben längst in einer Zeit gewollter Massenverblödung.
Wenn man sich etwa ansieht, wie einseitig die meisten
Medien, von A bis Z, über die Ereignisse in dieser Welt berichten, kann man wirklich von gelenkten Desinformationen großen Stils – unterstützt von den heutigen technisch-digitalen Möglichkeiten – sprechen und muß dazu feststellen,
daß die Globalisierung der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt hat. Davon umzukehren ist von diesen gutbezahlten gedankenlosen journalistischen Selbstdarstellern wahrscheinlich auch zu viel verlangt“
(Peter Scholl-Latour).

Statistiken


Anzahl Gedichte: 518
Anzahl Kommentare: 33
Gedichte gelesen: 24.104 mal
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Titel
298 Nach(t)denken … 06.10.19
Vorschautext:
(Zeit und Leben)


Zeit wächst täglich gleich einem Blatt.
Manches Mal auch etwas matt,
doch immer grün,
wie Immergrün.
Immer mehr
hin – zum Nimmermehr.

Entschwindet Jahr um Jahr
gleich unsrem Haar.
...
297 MozWär 06.10.19
Vorschautext:
Er wär heut’ ein Superstar!
Amade’ mit seinem Zopf!
Mit Klassik oder Rock sogar!
Er wär heut’ ein großer Kopf.

Es gäbe nicht nur Mozart-Torten
sondern auch Mo-Gitarren, Mo-Klaviere,
natürlich Spezereien in allen Sorten
und verrückter Weise; auch Mo-Rapiere.

Als vielverehrter W. A. Mozart
könnt’ kein Bischof ihn mehr betrügen.
...
296 MozArt 06.10.19
Vorschautext:
(Nach einer Anekdote über Mozart in Salzburg)
*


„Tag, Eminenz! – Was soll die Blässe?
Zahl’n ’s mir meine Krönungsmesse,
sonst schreib ich gleich ein Requiem,
das wär bei Ihrem Alter eh bequem –

... und was woll’n ’s da mit der Partitur?
Ich geb’ nix, will meine Kreuzer nur!
Außerdem: Ist das gar ’ne Totenmesse
...
295 Mit dem Nächsten leben 06.10.19
Vorschautext:
Sich im Nächsten zu versenken!
Mit ihm sich zu verschränken!
Das ist die Schwierigkeit in allem Denken;
weshalb sich viele gegenseitig kränken!
*

Dem Nächsten Raum zu geben,
mit ihm gemeinsam Leben leben!
Dazu wäre alle Zeit
und immerzu Gelegenheit.

Nicht immer wie der Nächste denken!
...
294 Mein treuer Freund 05.10.19
Vorschautext:
(Post mortem)


Schwere Last hatt’ ich zu tragen.
Ging hinaus in Feld und Wald,
um mit meinem Freund zu klagen.
Die Abenddämmerung nahte bald.

So ich ihm klagte, mit ihm sprach,
geduldig ging er nebenher.
Doch aus der Bäume Schatten brach
ein Schrei, und wir erschraken sehr.
...
293 Lohn der Verse 05.10.19
Vorschautext:
Als Medizin nimm meine Zeilen,
beim Humor kannst du verweilen
und in der Not nimm sie zum Trost.
Nimm sie hin als Laien-Lyrik-Kost.

Du kannst das Gästebuch beleben,
dort Gedanken weiter widergeben.
Kannst kommentieren, kritisieren,
brauchst dich hier nicht zu genieren.

Perspektiven gibt es immer viele,
da ist dann Gleiches oft nicht gleich.
...
292 Linz an der Donau 05.10.19
Vorschautext:
An der Donau liegst du Linz
und man sagt: „In Linz beginnt’s!
Du hast die Kunst, du hast das Eisen,
brauchst dich länger nicht mehr beweisen.
Hast den schönsten Hauptplatz weit und breit
mit einer hohen Säule für die heilige Dreifaltigkeit.

Unter der Basilika am Pöstlingberge
tanzen für Kinder in der Grotte Zwerge.
Deine großen Parks und schönen Gärten,
kann man nicht hoch genug bewerten.
Die Klangwolke an der Donaupromenade
...
291 Liebesschmerz 05.10.19
Vorschautext:
(frei nach Sappho)


Wie denn, sollt ich ruhig weben?
Ach liebe Mutter, sieh nur her!
Sieh doch, wie meine Hände beben.
Unruhig zittern sie mir immer mehr.

Belächle nur nicht meine Schmerzen.
Scherzen vermag ich nimmermehr.
Liebe lodert tief in meinem Herzen.
Der schöne Knabe quält mich all zu sehr.
...
290 Läuterung eines Pessimisten 04.10.19
Vorschautext:
„Das Leben ist so was von fies.
Das Leben ist so was von mies.
Das Leben ist so was von erbärmlich.
Warum nur hält es mich so arg kränklich
und gar so elend ärmlich?

Lebenslang nur Müh’ und Plagen.
Lebenslang kein Glück, nur Versagen.
Lebenslang nur Lasten und Beschwerden.
Wär’s nicht besser, erst gar nicht geboren zu werden?“

*
...
289 Landung der Anunnaki 04.10.19
Vorschautext:
(Nach Erzählungen auf sumerischen Tontafel - 4000 v. Chr.)

DIN.GIR = Raketen der Gerechten
E.DIN = Heim der Gerechten
E.RI.DU = fern erbautes Haus
EN.KI = der Dinge macht
*****


So sprach Enki im DIN.GIR:
„Als ich mich näherte der Erde Land,
nahm noch das Wasser überhand.
...
288 Kleines Kindergebetchen 04.10.19
Vorschautext:
Lieber Gott, ich bin noch klein
Drum schick mir schnell ein Engelein
Das mich beschützt und schaut auf mich
Lieber Gott, drum bitt’ ich dich

Mach, daß die Mama recht schön singt
Und Papa mir ein Kätzchen bringt
Entschuldige, daß ich’s erwähne
Der Opa bräuchte neue Zähne

Lieber Gott, mach die Oma mir gesund
dann halt ich auch schon meinen Mund
...
287 Klage ohne Ende 04.10.19
Vorschautext:
„Ach die so gute alte Zeit!
Die Kinder sind heut so verdorben!“
So jammern die Alten weit und breit!
Und bald darauf sind sie verstorben.
***
*
Die Kinder klagen, alt geworden:
„Ach die so gute alte Zeit!
Wie sind die Kinder heut verdorben!“
... Und so geht’s hin in alle Ewigkeit.


...
286 Kindersorgen 03.10.19
Vorschautext:
Mit dem Kinde steht er am Meere
und dem Kind wird’s plötzlich schwere,
weil ihm’s Herzchen gar so plagt.
Also hat er es leis gefragt:

„Was betrübet dich, näßt deine Lider?“
„Ach die Sonne sinket nieder,
blutet rot, wie dunkler Flieder,
kommt sie denn nun nie mehr wieder?“

Das also ist’s, was Kinderherzchen denken.
Man kann’s so sanft zum Guten lenken.
...
285 Kindergebetchen 03.10.19
Vorschautext:
(in Anlehnung an Joachim Ringelnatz)


Lieber Gott, ich liege
im Bettchen und ich wiege
seit gestern erst acht Pfund.
Halte Pa’ und Mama mir gesund.
Und bin ich mal nicht so ganz rein,
schick’ mir die Mama schnell herein.
Bin ja noch ein kleines Zwiebelchen,
drum nimm mir das nicht übelchen.

...
284 Käthe, Grete und Margarete zu Besuch (I) 03.10.19
Vorschautext:
(Einreimer)


„Als ich mähte,
kam die Käthe.
Da gab’s Fisch ohne Gräte –
und hinzu kam Margarete.
Sie meinte, daß man jäte
mit dem Jätgeräte.
Auch sie aß Fisch ohne Gräte.

Damit man nicht in Streit geräte,
...
283 Käthe, Grete und Margarete zu Besuch (II) 03.10.19
Vorschautext:
(Einreimer)

Der HERR erhörte die Gebete
der einsamen Henriette!
Die gab sogleich ‘ne Gartenfete
für Margarete, für die Käthe
und für die schöne Grete.
*
Als Henry, was er sonst nie täte,
aus dem Fenster spähte,
sah er zuerst die Käthe
und neben ihr die schöne Grete
...
282 Kapazunder 02.10.19
Vorschautext:
(... oder: die Ohnmacht eines Schreiberlings)


Zu oft begegnet mir, daß mir fast graust
Shakespeares Hamlet oder Goethes Faust.
Mir aber wird dies (und ähnliches) gerade
(und auch die beiden Herren), langsam fade.
Extrem aufgetakelt, zu viel Theater,
zu fern des Lebens, allzuviel Morgenkater.
Da lob ich mir Ringelnatz und Busch
und für Morgenstern geb ich ’nen Tusch.
Und damit basta! Aus! Und Schluß!
...
281 Ist was zu sagen?! 02.10.19
Vorschautext:
(inkl. Nachgedanken)


Ist was zu sagen
in einer Zeit
die gefüllt mit ungezählten Kriegen?
(Wobei die allermeisten totgeschwiegen!)

Ist was zu sagen
in einer Zeit
die gefüllt mit Gier, mit Haß und Neid?
(Was wundert’s, daß das Dasein reut?)
...
280 Ist was zu sagen?! 02.10.19
Vorschautext:
Ist was zu sagen
in einer Zeit gefüllt mit Kriegen?
Die allermeisten totgeschwiegen!
Ist was zu sagen
in einer Zeit voll Gier, Haß und Neid –
wundert's wen, daß einem das Dasein reut?
... Die Lügenmedien jubeln; ihre Quoten steigen!
Das ist ihrer Charakterlosigkeit zu Eigen:
Jammern über die Unschuldigen und die Toten.
und feiern in Gemeinschaft
die Verwandtschaft:
von Toten und Quoten!
...
279 Inannas Auferstehung 02.10.19
Vorschautext:
(Nach Erzählungen auf sumerischen Tontafel - 4000 v. Chr.)


Auf ihren Leichnam, der an Stangen hang,
gerichtet war der Puls, war der Strahl,
damit Inanna wieder gehe ihren Gang,
Halbgöttin, – der man das Leben stahl.

60-mal des Lebens Nahrung mit Gesang!
60-mal pulsierte gleich der Lebensstrahl!

Nun, da der Strahl auf Inanna niedersank
...
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