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Wir leben längst in einer Zeit gewollter Massenverblödung.
Wenn man sich etwa ansieht, wie einseitig die meisten
Medien, von A bis Z, über die Ereignisse in dieser Welt berichten, kann man wirklich von gelenkten Desinformationen großen Stils – unterstützt von den heutigen technisch-digitalen Möglichkeiten – sprechen und muß dazu feststellen,
daß die Globalisierung der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt hat. Davon umzukehren ist von diesen gutbezahlten gedankenlosen journalistischen Selbstdarstellern wahrscheinlich auch zu viel verlangt“ (Peter Scholl-Latour).

Statistiken


Anzahl Gedichte: 518
Anzahl Kommentare: 33
Gedichte gelesen: 25.070 mal
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Titel
198 Hätt und wär 11.09.19
Vorschautext:
Parodie auf Lord Byrons “Broken-Hearted”
(frei nach August Wilhelm Schlegel, 1767 – 1845)
*
Had we never loved so kindly,
had we never loved so blindly,
never met and never parted,
we had never been so broken-hearted.
*

„Hätt ich doch, du kecker Bube,
dich nicht eingelassen in die Stube.
Hätt ich nicht nachgegeben wilden Trieben,
...
197 Brauchbar?! 11.09.19
Vorschautext:
(konkrete Poesie)


A – B
C – D – E
F – G – H – I – J
K – L – M – N – O – P
Q – R – S – T – U
V – W – X
Y – Z
0 – 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9

...
196 Alleespaziergang 11.09.19
Vorschautext:
Ein Alleespaziergang ist ein Traum,
er läßt auch noch für Verse Raum,
wie:
Rechts ein Baum, links ein Baum
und dazwischen Zwischenraum.
Und danach:
– Man glaubt es kaum –
steht schon wieder Baum an Baum.


Copyright © da Hihö
2012
195 Abschied vom Süden 11.09.19
Vorschautext:
Ach du zarte, laue
Sommersonnennacht,
wohin nur bist du
uns entfloh’n?

Wohlan, du zarte, blaue
Sommersonnenvollmondnacht,
zur Endlichkeit des Tages bist du
uns zum Hohn!

Alsdann, du zartblau laue
Sommersehnsuchtsträumenacht,
...
194 Versteinerung 10.09.19
Vorschautext:
Allenthalben bequeme ich mich
meiner Zeit, denn noch lebe ich!
Darüber freut manch einer sich!

Das Leben vergräbt sich in Falten;
auch in die Hände und die gestalten
nur noch leeres ödes Zeitverwalten.

Ich aber weile mehr und mehr,
haste niemandem mehr hinterher.
Verführer haben’s mit mir schwer.

...
193 Galileo Galilei 10.09.19
Vorschautext:
Als er durch sein Fernrohr sah,
erschrak er, doch fand er’s wunderbar.
Was ihm sich bot und er entdeckt,
hat auch den Papst in Rom erschreckt.
Ach! Wie fuhr’s den Pfaffen in die Glieder;
sie schrien erregt: „Das rufst du wider!“

Als Galileo sprach: „Ich kann’s beweisen“,
legten die Pfaffen ihn schnell in Eisen.
Wochen später widerrief der Brave.
Grund dafür war die Todesstrafe.
Doch eh er starb sagte er noch:
...
192 Wir hätten … 10.09.19
Vorschautext:
Wir hätten
viel verhindern können:

Ihre Angst,
ihre Sorge,
ihre Verzweiflung,
ihren Schmerz,
ihren Hunger,
ihre Qual
und ihren frühen Tod.

Doch wir haben nichts getan!
...
191 Wenn Hühner eine Reise tun 08.09.19
Vorschautext:
Hahn und Hühnern war’s zu kalt.
Da klagten sie: „Wir verreisen bald
nach Afrika. Und zwar vereint,
dorthin, wo stets die Sonne scheint.“

Schon flogen sie nach kurzem Lauf
den Berg hinan und in die Lüfte auf.
Doch Hühner sind nicht Flug-gebaut,
sodaß es sie bald auf die Schnäbel haut.

Jetzt kreischten sie: „Wir kehren um!
So zu reisen, ist uns gar zu dumm!“
...
190 Weihnocht’n is! 08.09.19
Vorschautext:
(An austrian-english Kauderwelsch)
*


Look out the window, snow fällt wunderboar
and the air is pure und kloar -
Also, all the people happy sind.
Everybody knows: Soon comes the Christuskind.
Because snow and ice is auf da Stroßn
und der Punsch is eingegoßn.
It's Advent, it’s Weihnachtszeit
and all the people san bereit!
...
189 Wahrheit 08.09.19
Vorschautext:
Wir kämpfen weiter: Stück für Stück!
Ach was selt’nes Glück!
Wahrheit zu seh’n,
ist uns gescheh’n.


Copyright © da Hihö
2010
188 Vom „Sehen-Hören-Sagen" 08.09.19
Vorschautext:
Schnell spricht sich Böses durch die Gassen,
auf Verschwiegenheit sollt' keiner sich verlassen.
Ist der Spanner erst einmal ent-deckt,
hat er den Unmut aller schnell geweckt.
Zeigt keine Haut!
Das wär für ihn ein Blankoscheck!
Gibt's nichts zu seh'n, oder ihm graut,
ist er schnell vom Fenster weg.

Schlechtes Reden an vielen Orten
öffnet nur kurze Zeit des Nachbars Pforten.
Kurz währt auch hier die Verschwiegenheit,
...
187 Tugend sprießet nur aus Müh und Plag 08.09.19
Vorschautext:
Kein fruchtbar Regen fällt aus blauem Firmament.
Nichts träufelt Tau dir in der heißen Tagesmitte
der Diamantenglanz ernähren mag - justament.
Willst du zum Hafen hin, mußt Wasser du bewegen.

Wie stolze Berge Gold und Silber in sich hegen,
erblüht Tugend nicht ohne Müh und Pflegen.
In gutem Glück bleibt grob sie und ohne Gaben.
Mit Müh jedoch, wird sie des Höchsten Segen haben.

In salz'gem Meere, nicht in süßem Glitzerfluß,
man die edlen teuren Perlen suchen muß.
...
186 Trittstein 08.09.19
Vorschautext:
Endlich liegst du an meinem Haus,
aus den Bergen nahm ich dich raus.
Du sollst einst meine Einfahrt zieren.
Brauchst dich deshalb nicht genieren.

Allseits habe dich geschnitten,
dabei hast freilich arg gelitten.
Hast geschrie’n – hast gefaucht,
hast ein wenig auch geraucht.

Schließlich konnte ich zufrieden sein:
Erst ein Felsen, nun ein Pflasterstein,
...
185 Suche 08.09.19
Vorschautext:
(Der HERR vergißt nicht ...)


Der HERR vergißt niemanden, –
wir brauchen nicht zu suchen. –
ER findet jedermann zu dessen Zeit.
Hihö der, „Nicht-Mehr-Christ“ sagt's
zur Zerstreuung jedweder Zweifel!


Copyright © da Hihö
2010
184 Suche 08.09.19
Vorschautext:
Ich
habe mich verloren!

Nun bin ich gegangen,
um nach mir zu suchen!

Zurück gekommen
eh ich wieder da bin,
werde ich warten.

Warten,
– bis ich wiederkomme
...
183 Späte Reue 08.09.19
Vorschautext:
Gedanken!
Hätte man euch nie gedacht,
hätte man dies nie gemacht,
wäre vieles nicht zersprochen,
wäre vieles nicht gebrochen!

Worte!
Hätte man euch nie gesprochen,
hätte man sie nie gehört,
wäre vieles nicht zersprochen,
wäre vieles nicht gestört!

...
182 Sommerbst 07.09.19
Vorschautext:
In der Glut der Sommertage
sind mir manche Stunden
ach so eine schwere Plage.
Während andere sich süße Weine munden
muß ich sehn, wie ich der Ernte Last ertrage.
Seht nur! Seht mein trauriges Ermatten!
Ach! Gerne säß auch ich dort in der Bäume Schatten.

In des Herbstes rauer Luft
entkleiden müde sich die Bäume
und der nebelgrauen Tage herbe Duft
warnt unentwegt, daß ich nicht säume.
...
181 Seht nur, was der Maien 07.09.19
Vorschautext:
(frei nach W. v. d. Vogelweide)


Seht nur, was der Maien an Wundern uns beschert,
von Geistlichen und von Laien still verehrt.
Alles tummelt sich! Gar groß ist seine Macht!
Ich weiß nicht ob er Zauber hat vollbracht?
Dort wo die Pracht, ist niemand alt.
Bald wird bei uns nach Wunsch gestalt’.
Wir sollten tanzen, fröhlich sein,
lachen, singen, nicht mißmutig grein’.
Die Vöglein singen herrlich, seid dabei!
...
180 Rauchverbot 07.09.19
Vorschautext:
(„Alkoholkonsum und Nikotin
rafft die halbe Menschheit hin.
Doch ohne Alkohol und Rauch
stirbt die andre Hälfte auch!“)
*

Gute Aussichten – für unsre Lebenszeit !
Daß ich nicht sauf und rauch, tut mir richtig leid.
Es leidet mich auch für die suchtgeplagten andern
die in die „Hinterglasabteile“ wandern.
Doch ohne Wände wäre noch größer ihre Not!
Es gäb’ ein:
...
179 Radikale Poesie 06.09.19
Vorschautext:
Es muß nicht alles
politisch oder revolutionär sein!
Es muß nicht alles
kritisch und radikal sein! Nein!

Doch es herrscht Ungerechtigkeit, –
es herrscht Ausbeutung auf Erden!
Aus purer Menschlichkeit
und aufrichtiger Ehrlichkeit
muß dies gesagt sein dürfen! Und werden!

Ohne emanzipatorischen Grundgedanken
...
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