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Registriert seit dem: 22.12.2018

Pinnwand


Wir leben längst in einer Zeit gewollter Massenverblödung.
Wenn man sich etwa ansieht, wie einseitig die meisten
Medien, von A bis Z, über die Ereignisse in dieser Welt berichten, kann man wirklich von gelenkten Desinformationen großen Stils – unterstützt von den heutigen technisch-digitalen Möglichkeiten – sprechen und muß dazu feststellen,
daß die Globalisierung der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt hat. Davon umzukehren ist von diesen gutbezahlten gedankenlosen journalistischen Selbstdarstellern wahrscheinlich auch zu viel verlangt“
(Peter Scholl-Latour).

Statistiken


Anzahl Gedichte: 518
Anzahl Kommentare: 33
Gedichte gelesen: 23.859 mal
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Titel
498 Schlechtwetterfront 24.11.19
Vorschautext:
Ach du mein Mäuslein hast es gut,
brauchst keinen Mantel, keinen Hut.
Brauchst nicht frier’n,
brauchst nicht schwitzen,
brauchst nur in deinem Mausloch sitzen.

Ach du mein Kätzchen hast es gut,
brauchst keinen Mantel, keinen Hut.
Brauchst nicht frier’n,
brauchst nicht schwitzen,
brauchst nur still vorm Ofen sitzen.

...
497 Requiescat in pace 23.11.19
Vorschautext:
Vor dem Fenster
düstre Schatten in der Nacht –
fahles Leuchten aus der Schwärze –

… und doch:

Ein letztes Leuchten –
ein letztes fernes Blitzen –
ein letzter Schatten huscht …

Ausgeschlagen
ausgeatmet
...
496 Mondgedanken 23.11.19
Vorschautext:
Auf meine Ruhestatt
fließt sanft und rein
des Mondes heller Schein.
Bedeckt mit fahlem Glanze matt
wie kühler Reif mein Sein,
auf daß ich mich erhebe, –
mich dem Lichterglanz ergebe
und gedenk der Lieben mein.


Copyright © da Hihö
2016
495 Liebesleiden 23.11.19
Vorschautext:
Ach, ich sah dein Herz
bald andrem zugewandt.
Hinweg von mir
und ohne Schmerz
in dir –
und völlig abgewandt.

So geh ich denn hin –
gleichsam tot betroffen.
Hinweg von dir
mit schwerstem Sinn
in mir –
...
494 Kleine Bemerkung zu diesen trüben Zeiten 23.11.19
Vorschautext:
Man mischt sich nicht beim Nachbarn ein.
Schnell kann man selbst der Nächste sein!
Besser wär, Patriot zu sein und auch so zu wählen,
dann könnt’ man wieder auf den Nächsten zählen.
Multi-Kulti in uns’ren Breiten,
und Volksabzocke in diesen trüben Zeiten
führen nur in die Not – und irgendwann
geht’s uns, wie dem Volk in Türkistan;
sprich: Jenen dort im Lande Erdogan.

Völkergemisch, mein’ ich, – frank und frei:
führten immer schon Gewalt und Krieg herbei.
...
493 Ich wüßt nicht was 23.11.19
Vorschautext:
Einst saß Mariechen vor dem Hause,
da kam beschwingt Herr Theo Krause
und … – küßte sie,
berührte zart ihr Knie –
… und flüsterte ihr ins Ohr.
Ich weiß nicht was.

Bald gingen beide aus dem Ort
und saßen nieder dort
im hohen Gras,
waren voller Freud und Spaß –
… und er spielte vielerlei mit ihr.
...
492 Hihös verunglückte Schüttler 22.11.19
Vorschautext:
Alles was Herr („Theo“) Storm gefaltet
hat er zuvor in schöne Form gestaltet.
*
I glaub’, i man – i waß es: Da Meier
kummt nimmamehr zum Meer hin heier.
(seicht-oberösterreichisch)
*
Mein Gott, was ist der Meier stark
dabei stammt er nicht mal aus der Steiermark.
Dort allerdings gäb’s viele starke Meyr,
die aber sind Oldsmobile Marke Steyr.
*
...
491 Heimatland Adieu! 22.11.19
Vorschautext:
(Zum Gedenken frei nach Sigi Maron, 1944 – 2016)
(Ruhe er nun in Frieden)


Zyanide
Stickoxyde
Bäume ächzen lebensmüde,
krank und kahl.
Am Berg, im Tal
Schwefelsäure, Schwermetall.

Vöglein schweigen
...
490 Grün! 22.11.19
Vorschautext:
Grün
das grünt
grünt die Natur
beruhig unser blutend Herz
liebkost die Seele all im Liebeschmerz
sodaß wir baß verharren
von eig’nem Grün
begrünt


Copyright © da Hihö
2016
489 Endchen 22.11.19
Vorschautext:
Die Zeit vergeht.
Das Jahr wird alt.
Der Wind verweht.
Die Welt wird kalt.

Die Natur verebbt.
Der Mensch entleibt.
Der Geist entschwebt.
Der Himmel schweigt.


Copyright © da Hihö
...
488 Blau! 22.11.19
Vorschautext:
Blau
das blaut
blaut auch das Herz
im Zweiklang mit der Seele – die voll Schmerz
da wir in unsrem Blau verharren
sodaß wir baß erstarren
vor eig’nem Blau
geblaut


Copyright © da Hihö
2016
487 Zum (...-zigsten) Hochzeitstag 21.11.19
Vorschautext:
All die Jahre liegen weit!
Wohin entfloh nur all die Zeit?
Gemeinsam haben wir gelebt,
manches auch erreicht, was wir erstrebt.

Wohlan!
Auch die nächsten Jahre werden gut,
denn wir zwei verlieren nie den Mut.
Also laß uns fröhlich in die Zukunft starten!
– Der Himmel mag getrost noch warten!


...
486 Wir sind frei! 21.11.19
Vorschautext:
Besorg dir einen Job,
arbeite für wenig Moos.
Heirate, ziehe Kinder groß
und schreite mit dem Mob.

Bleib stets unauffällig
auf dem Bürgersteig.
Sei schön brav bis feig
und verhalte dich gesellig.

Hocke abends vor der Glotze,
glaub dem Politikergeschwätz.
...
485 Wie man’s auch wendet 21.11.19
Vorschautext:
Wie man’s auch dreht und wendet,
immer treibt’s uns zum selben Wort:
Ein Mörder, der in Kämpfe sendet:
Krieg bleibt Krieg! – Krieg ist Mord!


Copyright © da Hihö
2015
484 Wenn Ja, … 21.11.19
Vorschautext:
Ich
würde
gerne wissen,
wenn ich heute
stürbe, was passierte.
Ob jemand abends weinte,
jemand morgens mich vermißte,
nächstes Jahr einer meiner noch gedächte,
mancher an meinem Grabe stille stände
wie ein Fluß vor einer steilen Wand.
Wenn ja, ... – dann wären
meine letzten Worte
...
483 Wenige Schritte nur 21.11.19
Vorschautext:
Wenige Schritte nur
und all um uns Natur.
Zu unsrem Wohle und Verwirren:
Vollendetes ist uns hier geschaffen!
Ohne Mühe, ohne Raffen – Schöpfung pur!
Immer wird der Mensch sich irren!
Das größte Wunder, die Natur,
schenkt uns der Himmel nur!


Copyright © da Hihö
2015
482 Vorsehung 20.11.19
Vorschautext:
So sind wir gespalten
im Ja und Nein
und taumeln
in die Welt hinein.
Mal links mal rechts,
mal vor – zurück,
unbemerkt bewacht
von unsrem Glück.


Copyright © da Hihö
2015
481 UNHEILBAR 20.11.19
Vorschautext:
(Aphorismus)


Jetzt, so denkt mancher
still bei sich, hätt’s auch ihn erwischt;
wär auch er zu denen hinzu zu zählen, die
an unheilbarer tödlicher Krankheit, also rettungslos
verloren sich wähnen, während er nicht erkennt,
daß jeder bereits seit seiner Geburt dem
tödlichen Leben nicht entgeht.


...
480 Trotz alledem 20.11.19
Vorschautext:
(Lyrische Erkenntnis)


Auch
wenn Goethe
gelesen ohne Nöte;
oder unter Leidenstränen,
trieb’s uns doch zu seinen Gaben hin.

Allein:
Wären’s auch (nur) Freudentränen,
trieb’s uns gleichwohl hin
...
479 Totgelebt 20.11.19
Vorschautext:
Ach wie haßte er die Stille.
Ruhe war niemals sein Wille.
In der Gewißheit ewiglich zu leben,
hat er allzeit mächtig Gas gegeben.

Doch genießen ist nicht nur Genuß.
Eh’ er sich versah, war Schluß:
Lautlos kam der Todeskuß!


Copyright © da Hihö
2015
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