Profil von Hihö

Typ: Autor
Registriert seit dem: 22.12.2018

Pinnwand


Mag ein Tiergarten noch so gelungen anmuten –
immer doch bleibt er ein trauriges Gefängnis voll
unschuldiger Tiere! ... © da Hihö
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Da meine etwaigen Kommentare bzw. Gästebucheinträge
teils in die Prüfung gehen, ich mich aber nicht bevormunden
lassen möchte, sehe ich mich genötigt, in Hinkunft von
Statements jedweder Art Abstand zu nehmen.
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Statistiken


Anzahl Gedichte: 118
Anzahl Kommentare: 14
Gedichte gelesen: 1.220 mal
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Titel
118 Leben tanken! 24.01.19
Vorschautext:
Ich lebe nicht allein für mich.
Ich lebe auch für dich.
Leben lebt sich nicht für sich.
Auch nicht ohne dich.

Durch dich und mich
vermischt sich unser Blut.

Durch dich lebe ich –
und lebe gut.
Durch dich lebe ich –
und lebe Mut.
...
117 Knäbleins Übermut 24.01.19
Vorschautext:
’s Knäblein dachte still bei sich:
„Dies Vogelnestchen jucket mich!“
So kletterte es alsbald hoch den Baum.
Ach, soweit hinauf – man glaubt’ es kaum

Kletterte behend von Ast zu Ast,
eilig, lustig, hurtig – ohne Rast.
Bald war es da auf zart’ Geäst
beim ach so kleinen Vogelnest.

Das freute ’s Knäblein! Und da lacht’ es!
Doch plötzlich! – Im Geäste kracht’ es!
...
116 Ins Album geschrieben 24.01.19
Vorschautext:
Hast du der Freunde Sympathie
und der wahren Liebe Harmonie,
sind je verflogen alle Schmerzen
aus deinem tiefbetrübten Herzen.

Ohne sie gäb's nur Beschwerden
und wohl auch kein Glück auf Erden.


Copyright © da Hihö
1993
115 In dieser Zeit ... 24.01.19
Vorschautext:
Wir haben riesige Häuser,
Wärme und Bequemlichkeit.
Aber kleine Familien
und wenig Zeit!

Wir haben immenses Wissen
und tausende Experten.
Aber keine Urteilsfähigkeit,
keine Gefährten!

Wir haben großen Reichtum,
doch eine Welt voll von Kriegen.
...
114 Immer noch und wieder 23.01.19
Vorschautext:
Wieder diese altvertrauten Bäume,
immer noch die süßen Träume.
Wieder dieser schmale Weg,
immer noch der steile Steg.

In der fernen Enge ahn ich
dich im selben Kleid; und mich
verwirrt dein graziöser Gang.
Ach! Sekunden werden mir so lang.

Lang schon bist du hingegangen.
Hältst mich ehedem gefangen.
...
113 Global Media 23.01.19
Vorschautext:
*
Die englische Königin hat Geburtstag.
Ein Radfahrer in China hat nen Herzschlag.
In Rußland beraubte man eine Bank,
und Paul McCartneys Kind ist krank.

In Vietnam gab es einen Sturm.
Ein Pariser fiel vom Eifelturm.
Hundertwasser trägt gelbe Socken.
Mit roten Tüchern kann man Frösche locken.

In Bangladesch gibt's 30oo Millionäre,
...
112 Dumm ist das Volk 23.01.19
Vorschautext:
(Reminiszenz an
Walther v. d. Vogelweide, 1170 - 1230)


*
Dumm ist das Volk wie die Steine,
man verstehe wohl, was ich meine.
Denn wer zu viel lacht, säuft und frißt,
wahrlich als Blödian gewachsen ist.

Überall herrschen, ich sag’s bescheiden,
nur Blähungen in den Eingeweiden,
...
111 „Du – De - Re“ 23.01.19
Vorschautext:
(Einreimer wider das Vergessen)


Eine Wand
im Land erstand.
Mit Aufwand
trotz Einwand.
Zwischenwand.
Sperrwand
DDR-Land.

Todeswand:
...
110 Klapp trara, die Anfänge 22.01.19
Vorschautext:
Der erste Klapphornvers erschien am 14.Juli 1878
in der Münchner Zeitschrift "Fliegende Blätter".
Autor dieses Verses war der Notar Friedrich Daniel

Hier das Original:

Zwei Knaben gingen durch das Korn,
Der andere blies das Klappenhorn,
Er konnt' es zwar nicht ordentlich blasen,
Doch blies er's wenigstens einigermaßen.

Hihö's späte Antwort auf das Original:
...
109 Hihös verunglückte Schüttler 22.01.19
Vorschautext:
Alles was Herr („Theo“) Storm gefaltet
hat er zuvor in schöne Form gestaltet.
*

I glaub’, i man. – i waß es: Da Meier
kummt nimmamehr zum Meer hin heier.
(seicht-oberösterreichisch)
*

Mein Gott, was ist der Meier stark
dabei stammt er nicht mal aus der Steiermark.
Dort allerdings gäb’s viele starke Meyr,
...
108 Dein Freund Geist 22.01.19
Vorschautext:
Wenn Alkohol, zu deutsch: „der Geist“
zu oft in deinen Adern kreist,
nimmt er dir schnell mal deinen Willen,
da nützen auch nicht die besten Brillen.

Du hältst die Heizung für ein Bild,
deinen Bernhardiner für ein Wild,
siehst die Katze als weiße Taube
und denkst der Tennisball wär eine Traube.

Deine Frau macht er dir zum Feind
und Luzifer zu deinem Freund.
...
107 … da klopft es 22.01.19
Vorschautext:
Ich sitz daheim. Ich sinne nach.
Ich denke an kein Ungemach.
Überall im Lande regnet es und tropft es.
Da, auf einmal, mitten in die Stille, klopft es!

Erst staune ich und wundre mich dafür.
Doch plötzlich geht sie auf, die Tür!
„Was ist da los!“, denk ich, „Nanu!
Die Tür geht auf, die war doch zu!“

Also steh ich auf, um nachzusehn,
jemand müßt’ doch draußen stehn.
...
106 Der Eid des Fuhrmanns 21.01.19
Vorschautext:
Zu Gott schwör ich den heil’gen Eid,
damit ich von aller Last befreit:
All das Gut, das ich verwahre,
für billig’ Fuhrlohn ich dahin fahre,
und treulich, redlich liefern will.
Kein Stück verfahren oder gar vermißt,
als mir aufgegeben ist.

Was etwa an Geld und Wechsel wird
zurück zu bringen gereicht, soll nicht verirrt:
Ehrlich! Ohne einzig’s Hinterhalten
überreichen und bei allem so will walten,
...
105 Vorkommen und Nachfahren 21.01.19
Vorschautext:
Es kann schon vorkommen
daß Nachkommen (Nachfahren)
trotzt gutem Einkommen
der Vorkommen (Vorfahren)
umkommen.

*
Also
genieße
genußvoll
den Genuß
der Genossenschaft
...
104 Manchmal 21.01.19
Vorschautext:
Manchmal fliege ich in eine Welt
ohne Gier, Haß, Leid und Geld.
Stein auf Stein bau ich mein Schloß
als tapfrer Barde hoch zu Roß.

Manchmal schweb ich, wenn ich träume,
durch eine Welt erblühter Mandelbäume.
Über helle Felder, bunte Wiesen;
kann Berge, Täler still genießen.

Manchmal träum’ ich mich ins Paradies –
wo sich’s wohl herrlich leben ließ.
...
103 Manku Qhapaq's Gebet 21.01.19
Vorschautext:
Grüß dich Sonne
Leben spendendes Licht
Die du die Macht der Kälte brichst
Grüß dich Sonne
Leuchtendes Morgenrot
Beleuchtest unseren frühen Tod
Grüß dich Sonne
Gleißende Mittagsglut
Ermüdende Hitzeflut
Grüß dich Sonne
Schattenwerfende Scheibe
Mit deinem feuerspeienden Leibe
...
102 Durch die Nacht 21.01.19
Vorschautext:
Finstre Straßen, matt die Glieder,
kalter Wind pfeift um seine Ohren,
Regen prasselt auf ihn nieder.
Was hat er hierorts nur verloren?

Trunken, gutgelaunt
inmitten Menschenmassen.
Zuviel geredet und gestaunt;
Leben gelebt – um es zu fassen.

Doch nun: Nur noch eisigkalter Wind.
Einsamkeit möcht’ er gern missen.
...
101 Du und einst und ich 20.01.19
Vorschautext:
Ein Strand an schweren
dunklen weiten Weltenmeeren –
und ein Schatz aus Edelstein und Gold.
Schmeichler warteten – … und auch Ehren.

Mag sein, man hat nicht gewollt,
daß wir beide wiederkehren:
... Bloß mit freien Händen – leeren,
ohne Ehren, Edelstein und Prunk
aber treu – und im Herzen jung!


...
100 Wie mich die Tiere wecken 20.01.19
Vorschautext:
Schweißgebadetes Erwachen.
Hab’ Dank! Es ist zum lachen.
Der Traum wird jetzt ein Traum.
An dem es rank‘ – war nur ein Apfelbaum.

Bald war er mir nahe, bald wieder fern,
gefressen hätte er mich gern.
Der Wolf war erst ein Schaf
bevor er mich zu Sturz gejagt – im Fieberschlaf.

Und beide Male wollt’ ich schrei'n,
beziehungsweise recht verzweifelt sein,
...
99 Warum – Darum 20.01.19
Vorschautext:
Warum
So viele stumm
So viele dumm
So viele krumm

Warum
Rundum
Nur Konsum
Sonst jedoch stumm

Warum
Kehrt niemand um
...
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