Profil von Marcel Strömer

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Registriert seit dem: 30.10.2014
Geburtsdatum: * 02.07.1969 (57 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 1.822
Anzahl Kommentare: 148
Gedichte gelesen: 1.385.404 mal
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Titel
442 Himmel auf
Vorschautext:
[Ein Gedicht für Petty Lynn]

Ich reiss dir den Himmel auf
von nun an gewiss, fällt kaum noch Regen
dass du nicht mehr zu leiden brauchst
wirst du dich ins neue Land bewegen

Ich dreh dir die Seiten um
blätter bitte nicht mehr zurück alter Wege
du wirst jetzt viel mehr eignes Tun
muss ein neues Handeln her, Mensch nun lebe

...
441 Wir Menschen
Vorschautext:
Wir wissen nicht genau
warum wir geboren wurden
Das Licht unserer Seelen
wie Schattenfugen zwischen
Durchbrüche entlanggeschleift
So gekrochen aus dem Schoss
der zärtlichste Erden Kuss
entsprungen aus Mutterlenden


Wir kamen zu leuchten
oder aber um schwarze Boten
...
440 Lieben
Vorschautext:
Am Anfang war das Wort
Da fanden sich Taten
Es folgten Erinnerung
und Andenken
und mit ihnen
kam der Schmerz der Erkenntnis

Seit jeher
ist der Mensch versucht
diesen Kreislauf
für immer
zu durchbrechen
...
439 Sprüche - Umarmung
Vorschautext:
Die Erdumarmung besteht aus Mensch, Tier, Pflanze und anderer Lebewesen Herz.



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 12.05.2019]
438 Sprüche - Gerechtigkeit
Vorschautext:
Gerechtigkeit duldet keinen faulen Kompromiss.



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 13.05.2019]
437 Sprüche - Kampf der Seelen
Vorschautext:
Im Kampf der Seelen herrscht ein heftiges Gerangel zwischen Menschenliebe und nicht enden wollender Unmenschlichkeit.



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 13.05.2019]
436 Mein Licht
Vorschautext:
Aus dem inneren Auge der Herzensgüte
scheint das Licht meiner glühenden Sonne
Ohne Angst vor dem eignen Ende steigt es auf die Brücke
der reinsten Vorstellungskraft Phantasie,
erhebt die glücklichsten Stunden des Lebens,
die Himmel und Erde liebevoll miteinander verbindet

Gewiss, in der Absicht erkennt es eine tiefere Glut,
erwidert geduldig Hoffnung und Sehnsucht
Was am wertvollsten erscheint
wird über Täler und Berge des Seins gestreift
So weit auch die Wege, so hoch die Fahrt,
...
435 Die einzigartige Suche
Vorschautext:
An der tiefsten Stelle des Ozeans hab ich meine geheimen Schätze vergraben, in Liebe versenkt, hindurch jahrtausendjahrealter Bedrängnisse, Windungen und Engpässe begleitet, letztendlich um geborgen, sicher und beschützt zu sein.

Weil Gefühle, wie eben auch reinstes Gold, eines Tages zu Staub zerfallen müssen und durch die Fugen der Zeit rieseln würden, so ist uns allen dennoch gewiss, am Tag der Entdeckung könnte sich eine Woge des Glücks erheben und es den Wellen des Ozeans gleichtun. Im ewigen Spiel von Ebbe und Flut, sich seiner selbst bedingungslos hinzugeben, das wäre ein Traum, dann finge das Leben tatsächlich von neu an.

Manch schlauer Mensch gräbt sich durch das Gestein auf der Suche nach kostbaren Opalen und Diamanten. Ich aber habe mein Wertvollstes was ich je besitzen könnte dies Mutter Erde gleichgetan. In der Tiefe den Schatz eingegraben, dem Suchenden zu überlassen, den irdischen Begehren weit entfernt, der einzigen Kraft die sinnend suchet und findet, dem wachen Bewusstsein der Sehnsucht zu Füssen gelegt.

Selbst wenn daraus die Gefahr scheinbar entsteht, dass Einsamkeit und Unzulänglichkeit der menschlichen Begierde für sehr lange Zeit als undurchdringlicher Schleier aus Wehmut und unerklärbarer Angst, vehemment den Weg zu versperren wüsste, wie eine schützende Mutterbrust sich dem saugenden Kinde liebevoll entgegenstreckt, um zu verhindern, dass vorgeträumte Wünsche, ähnlich des goldbräunlichen Wüstensandes vertrockneter Dünenbänke leise in die Leere der Dunkelheit zu rieseln versuchen erhoffte.

Wehe denen, die Zeit und Leben vergeuden und sich niemals auf diese einzigartige Suche begeben.



...
434 meistens
Vorschautext:
Oft dringt es unerwartet plötzlich
hervor aus unmöglichen Stellen
So begründet Tiefsinn
sprudelnd aus alten Quellen
Die neue Botschaft schlägt Augen auf
erwachte Neugier zu Meeresblau
abermals Augen zu, Tränen zu Menschentau

Kühl liegt die Zukunft noch schlafend im Fluss
weil sie stets im Zyklus weiter strömen muss
- doch das Herz klammert
Seht im Schnabel der Turteltauben das Stroh
...
433 Schattenblumen
Vorschautext:
Tränen beschreiben Leben
vielleicht manch falschen Schritt
dicht wie Sonne hinter Regen
Licht atmet stetig mit

Ein Wunsch ersucht zu blühen
hoffnungsvoll im Blick
Schattenblumen werfen trübe
ihr Licht der Nacht zurück



...
432 Selbsterkenntnis
Vorschautext:
Wir tanzten barfuss auf den Wolken
Sahen alle Farben um die Hüfte kreiselnd
In den Lüften hing unser Atem, mit den Winden verwoben
Die Sterne durchkämmten unser Haar
Wir tranken Licht und sprachen beglückt zur Sonne
Fühlten wie ihr Strahlen die Lücken füllte
Wie uns Wunden verheilten, der Schmerz lag besiegt
Das Wort wurde uns in Gold gegossen
Wir sangen die Engel herbei
Sie küssen unseren Hals, Stirn und Lippen
Wir hielten ihre Hände an unser Herz
In uns bebte das pure Leben
...
431 Wunder
Vorschautext:
Mit zittriger Hand male ich meine Kreise in die Spirale des Lebens.
Ich begegne dabei

Osten, Süden, Westen, Norden,
Frühling, Sommer, Herbst, Winter
Feuer, Wasser, Luft, Erde
Morgen, Mittag, Abend, Nacht

Hinter den Spiegeln, hinter den Kreisen, hinter der Spirale,
was wird mich erwarten,

vielleicht ein Wunder?
...
430 Die Poesie
Vorschautext:
Die Poesie küsst die verträumte Blume am Wegesrand, während noch blütenversunken im Geist, steigt in den Zeilen ein Hauch vom kostbaren Duft ihrer Freiheitsliebe.



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 22.05.2019]
429 Sprüche - Das letzte Wort
Vorschautext:
Wer immer das letzte Wort haben will, sollte dieses in Liebe sprechen.



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 22.05.2019]
428 Ich frage mich
Vorschautext:
Was trägt der schöne Mensch unter seiner Maske dort für ein Gesicht
Warum blühen so manch zarte Blumen nachts und in der Sonne nicht
Warum bekommen Leute, die am lautesten schreien viel eher recht
Wieso gilt der Gutmensch unter all den Selbsternannten als schlecht
Was, wenn es keine gerechte Götter gibt, macht das Leben dann Sinn
Wenn man die Unsterblichkeit entschlüsselt, ich längst nicht mehr bin
Warum die tausende, viel zu weite Wege, die wir täglich rastlos gehn
Warum halten wir nicht friedlich inne, still und bleiben einfach stehn
Nachts, wenn wir leise weinen, unsere Gedanken wild, wie im Kreis
Wozu dieser dunkle Moment, wenn man wirklich nichts mehr weiss
Was trägt der schöne Mensch unter seiner Maske dort für ein Gesicht
Warum blühen so manch feine Blumen nachts und in der Sonne nicht
...
427 Verrückte Gedanken
Vorschautext:
Vielleicht galten die vielen Schicksalsschläge nicht wirklich mir
Vielleicht anstelle jemand anderes trafen sie mich blind dafür
Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr
Vielleicht schlafen nur die Engel nachts wie du, erst ab vier

Vielleicht besteht der Mensch doch nicht bloss aus einem "wir"
Vielleicht schreibe ich Gedankenkrebs aufs Umweltschutzpapier
Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr
Vielleicht schlafen nur die Engel nachts wie du, erst ab vier

Vielleicht spiele ich Moll, drücke schwarze Tasten am Klavier
Vielleicht fasse ich in die heisse Wut, bevor ich sonst erfrier,
...
426 Sprüche - Was wir wirklich brauchen
Vorschautext:
Wir brauchen keine Kriege
Wir brauchen keine Siege
Wir brauchen
vielmehr
Liebe



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 23.05.2019]
425 Sprüche - Die Kunst
Vorschautext:
Die Kunst beantwortet nicht alle Fragen der Zeit, aber sie schafft Raum für Antworten.



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 23.05.2019]
424 Sie tun es
Vorschautext:
Sie tragen Eisblumen im Wanst
Sie flechten den Rosenkranz
Sie schmücken Hörner statt Geist
Sie belegen Plätze im Stau
Sie verspiegeln ihren Stolz
Sie bekränzen selbstlos ihr Haupt
Sie lieben den Schaden der anderen
Sie sind der Arglist treu auf Spur
Sie reden davon das sie bevorteilt
Sie haben viele Antworten geübt
Sie betrinken sich an Hochmut
Sie verachten die Erkenntnis
...
423 Sprüche - Gerechtigkeit
Vorschautext:
Gerechtigkeit gibt's nicht im Kaugummiautomaten. Noch nie!



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 25.05.2019]