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| 263 | Strasse der Wut | |||
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Vorschautext: Gedankenflaggen, Augen rechts grimmige Flattergeister, stillgestanden Eisiges Schweigen der Jubelverwöhnten "Die Gedanken sind frei" Nicht besser wissen, Nicht besser wissen wollen, oder doch bewusst lügen? Vergessen wir Geschichte, holt sie uns ein „Holt nieder Flagge!“ „Augen gerade – aus!“, „Hand – ab!“ Die Strasse führte zu oft ins Nichts ... |
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| 262 | Poesiespruch | |||
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Vorschautext: Es flehen deine Augen Himmelblau mich an Verlangendes Vertrauen Und liebevoller Drang Gar zärtlich wie die Rose Verschwiegen unser Sein Und wenn ich dich liebkose Ist meine Stille dein Wie schön ist doch die Liebe Hell glitzernd wie ein Stern ... |
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| 261 | Werden : Vergehen | |||
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Vorschautext: Wir gehen wieder zurück in die Einsamkeit des Seins In den magischen Kreis, in die Stille, in die Präsenz In die ewige Wellenformation von Vergänglichkeit Schwebende Schattenrisse flüsternder Widersprüche Wir begegnen dem Kern aller Existenzansprüche Instinktiv überflügelnde Gefühle der Verbundenheit Alles zu Eins, miteinander im Herzschlag Zyklus Natur Leben ist ein Wunder aus Licht und Schatten Leben ist Verschwendung, der Tod ist nichts anderes Er ist der lachende Vagabund, der sich selbst begegnet Der innige Kuss der sich Liebe nennt, unabänderlich besiegelnd Er ist der erste Schrei, Urknall und zerstörerische Verirrung ... |
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| 260 | Sein Werkzeug | |||
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Vorschautext: Durch unsere Hände spricht Gott. Es ist sein Segen der uns die Werke vollenden läßt. Wir sind sein Werkzeug und beten zu ihm, weil er uns seine vollkommene Liebe schenkt, die uns selbst zur Liebe befähigt, die allerhöchste Form der Würdigung unseres menschlichen Daseins und ein Fest aller Seelen. © Marcel Strömer [Magdeburg, den 10.08.2020] |
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| 259 | Sprüche - Die Güte | |||
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Vorschautext: Die Güte ist das Aufbrechen der Blüte Seele in Wahrhaftigkeit wirkende Erkenntnis © Marcel Strömer [Magdeburg, den 10.08.2020] |
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| 258 | Sprüche - Der Spezies Mensch | |||
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Vorschautext: Der Spezies Mensch unterliegt unwillkürlich der Fortführung seiner schicksalhaften Ahnenkette und ist unter der ständiger Kontrolle des körpereigenen, stetig intrigierenden Gens © Marcel Strömer [Magdeburg, den 10.08.2020] |
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| 257 | Ich würde sprechen | |||
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Vorschautext: Eigentlich möchte ich nun schweigen - Wäre jetzt es noch nicht still genug in meinem Herzen Die Wogen nicht geglättet Der Sturm des Lebens nicht besänftigt Herrschte da Nacht und Ungewissheit Zwänge mich Angst und Furcht stetig in die Knie Wären da Flammen der Begeisterung erloschen Blind für die grenzenlose Unendlichkeit Das Begreifen der Schönheit von Natur Die Erkenntnis für das unsagbare Imaginäre - alles was mich schon immer im innersten tief berührte Hätte ich keine Flügel mehr für die Einbildungskraft ... |
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| 256 | Eines morgens | |||
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Vorschautext: Eines morgens Ich war in Unschuld gekleidet Kam leer, so sehnsuchtsleidend Als unbeschriebenes Blatt zu dir Mein wildes Herz schlug Zitternd, sprach es noch leise Träumer werden die Sterne erreichen Du bist das Ziel meiner Reise Und der Wunsch nach so viel Eines morgens Ich konnte nicht begreifen ... |
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| 255 | Sprüche - Trennung | |||
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Vorschautext: Es endet der Strahl, der nicht kraftvoll genug zu leuchten vermag, der bleibt für manches Herz für immer verborgen. © Marcel Strömer [Magdeburg, den 13.08.2020] |
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| 254 | Sprüche - Ehrlichkeit | |||
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Vorschautext: Ehrlichkeit ist die beste Tarnung © Marcel Strömer [Magdeburg, den 19.08.2020] |
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| 253 | Mein Ich | |||
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Vorschautext: In leeren Räumen Tief meines Wesens Finde ich noch Spuren Deines Sehnens In meinen Händen Liegt zerbrochen der Spiegel Die Bilder vergilben nicht Jetzt endlich fällt Regen Nach langem Dürsten Staubiger Tage Waschen mir Wunden ... |
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| 252 | Sprüche - Narren | |||
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Vorschautext: Nur die Narren spannen Hühner vor den Karren. © Marcel Strömer [Magdeburg, den 22.08.2020] |
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| 251 | Sprüche - wert | |||
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Vorschautext: Wir sind nur soviel wert, wie wir Bedeutung im anderen sehen. © Marcel Strömer [Magdeburg, den 26.08.2020] |
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| 250 | Gutbürger | |||
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Vorschautext: Seit geraumer Zeit die Buchstaben hin und her geschoben, Wörter getauscht. Sinn, Auswegslosigkeit und aber auch Unvermögen aufgesucht, miteinander gekreuzt und danach wieder die Spuren ausgelöscht. Wir dachten jeder für sich. Es wurde uns erst spät bewusst, dass wir in uns selbst, in ungezwungener Freiheitsliebe deutlich mehr gefangen waren, als jene Gruppe, die sich herrschenden Mächten unerschrocken entgegenstellte. Es war uns scheinbar egal. Wir linderten das Fieber mit liebevoller Zärtlichkeit. Ohne Worte © Marcel Strömer [Magdeburg, den 01.09.2020] |
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| 249 | Sprüche - Augen | |||
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Vorschautext: Wenn Augen Leuchtdioden wären, wäre uns alles sonnenklar. © Marcel Strömer [Magdeburg, den 08.09.2020] |
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| 248 | Sprüche - Bedeutung | |||
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Vorschautext: Die Bedeutungslosigkeit ist ein Raum im Raum, aber mit vielen Türen. © Marcel Strömer [Magdeburg, den 08.09.2020] |
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| 247 | Sprüche - Ende der Welt | |||
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Vorschautext: Das Pünktchen am Ende der Welt, wird nicht gelöscht. © Marcel Strömer [Magdeburg, den 08.09.2020] |
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| 246 | Sprüche - Drama | |||
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Vorschautext: Das unweigerliche Drama im Kopf bis zur Vollendung einer Katastrophe ist oftmals nur Schatteneffekt der Illusion. © Marcel Strömer [Magdeburg, den 16.09.2020] |
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| 245 | Endlich frei | |||
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Vorschautext: Ich kam aus dem Gefängnis die Träume gut von dir bewacht du Schimmer der Wüste meine Seele verblendet Im Hunger nach Leben trug ich den Schmerz nach Hause Du warst nicht mehr da als ich meine eigene Höhle wieder fand ... |
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| 244 | nachmittags | |||
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Vorschautext: Wir saßen auf altem Holz über uns das wechselhafte Grün drüben im Friedhof Unter uns die Quelle der Ewigkeit ahnungslos wie Gänseblümchen schweigend empfingen wir ihre Stille Die Namen an den Gräbern all die Schicksale und Bestimmungen ruhten in den Armen des Friedens ... |
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