Profil von Marcel Strömer

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Registriert seit dem: 30.10.2014
Geburtsdatum: * 02.07.1969 (56 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 1.783
Anzahl Kommentare: 126
Gedichte gelesen: 1.329.873 mal
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Titel
263 Strasse der Wut
Vorschautext:
Gedankenflaggen, Augen rechts
grimmige Flattergeister, stillgestanden
Eisiges Schweigen der Jubelverwöhnten
"Die Gedanken sind frei"
Nicht besser wissen,
Nicht besser wissen wollen,
oder doch bewusst lügen?
Vergessen wir Geschichte,
holt sie uns ein
„Holt nieder Flagge!“
„Augen gerade – aus!“, „Hand – ab!“
Die Strasse führte zu oft ins Nichts
...
262 Poesiespruch
Vorschautext:
Es flehen deine Augen
Himmelblau mich an
Verlangendes Vertrauen
Und liebevoller Drang

Gar zärtlich wie die Rose
Verschwiegen unser Sein
Und wenn ich dich liebkose
Ist meine Stille dein

Wie schön ist doch die Liebe
Hell glitzernd wie ein Stern
...
261 Werden : Vergehen
Vorschautext:
Wir gehen wieder zurück in die Einsamkeit des Seins
In den magischen Kreis, in die Stille, in die Präsenz
In die ewige Wellenformation von Vergänglichkeit
Schwebende Schattenrisse flüsternder Widersprüche
Wir begegnen dem Kern aller Existenzansprüche
Instinktiv überflügelnde Gefühle der Verbundenheit
Alles zu Eins, miteinander im Herzschlag Zyklus Natur
Leben ist ein Wunder aus Licht und Schatten
Leben ist Verschwendung, der Tod ist nichts anderes
Er ist der lachende Vagabund, der sich selbst begegnet
Der innige Kuss der sich Liebe nennt, unabänderlich besiegelnd
Er ist der erste Schrei, Urknall und zerstörerische Verirrung
...
260 Sein Werkzeug
Vorschautext:
Durch unsere Hände spricht Gott. Es ist sein Segen der uns die Werke vollenden läßt. Wir sind sein Werkzeug und beten zu ihm, weil er uns seine vollkommene Liebe schenkt, die uns selbst zur Liebe befähigt, die allerhöchste Form der Würdigung unseres menschlichen Daseins und ein Fest aller Seelen.



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 10.08.2020]
259 Sprüche - Die Güte
Vorschautext:
Die Güte ist das Aufbrechen der Blüte Seele in Wahrhaftigkeit wirkende Erkenntnis



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 10.08.2020]
258 Sprüche - Der Spezies Mensch
Vorschautext:
Der Spezies Mensch unterliegt unwillkürlich der Fortführung seiner schicksalhaften Ahnenkette und ist unter der ständiger Kontrolle des körpereigenen, stetig intrigierenden Gens


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 10.08.2020]
257 Ich würde sprechen
Vorschautext:
Eigentlich möchte ich nun schweigen -
Wäre jetzt es noch nicht still genug in meinem Herzen
Die Wogen nicht geglättet
Der Sturm des Lebens nicht besänftigt
Herrschte da Nacht und Ungewissheit
Zwänge mich Angst und Furcht stetig in die Knie
Wären da Flammen der Begeisterung erloschen
Blind für die grenzenlose Unendlichkeit
Das Begreifen der Schönheit von Natur
Die Erkenntnis für das unsagbare Imaginäre
- alles was mich schon immer im innersten tief berührte
Hätte ich keine Flügel mehr für die Einbildungskraft
...
256 Eines morgens
Vorschautext:
Eines morgens
Ich war in Unschuld gekleidet
Kam leer, so sehnsuchtsleidend
Als unbeschriebenes Blatt zu dir
Mein wildes Herz schlug
Zitternd, sprach es noch leise
Träumer werden die Sterne erreichen
Du bist das Ziel meiner Reise
Und der Wunsch nach so viel

Eines morgens
Ich konnte nicht begreifen
...
255 Sprüche - Trennung
Vorschautext:
Es endet der Strahl, der nicht kraftvoll genug zu leuchten vermag, der bleibt für manches Herz für immer verborgen.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 13.08.2020]
254 Sprüche - Ehrlichkeit
Vorschautext:
Ehrlichkeit ist die beste Tarnung


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 19.08.2020]
253 Mein Ich
Vorschautext:
In leeren Räumen
Tief meines Wesens
Finde ich noch Spuren
Deines Sehnens
In meinen Händen
Liegt zerbrochen der Spiegel
Die Bilder vergilben nicht

Jetzt endlich fällt Regen
Nach langem Dürsten
Staubiger Tage
Waschen mir Wunden
...
252 Sprüche - Narren
Vorschautext:
Nur die Narren spannen Hühner vor den Karren.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 22.08.2020]
251 Sprüche - wert
Vorschautext:
Wir sind nur soviel wert, wie wir Bedeutung im anderen sehen.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 26.08.2020]
250 Gutbürger
Vorschautext:
Seit geraumer Zeit die Buchstaben hin und her geschoben, Wörter getauscht. Sinn, Auswegslosigkeit und aber auch Unvermögen aufgesucht, miteinander gekreuzt und danach wieder die Spuren ausgelöscht. Wir dachten jeder für sich. Es wurde uns erst spät bewusst, dass wir in uns selbst, in ungezwungener Freiheitsliebe deutlich mehr gefangen waren, als jene Gruppe, die sich herrschenden Mächten unerschrocken entgegenstellte. Es war uns scheinbar egal. Wir linderten das Fieber mit liebevoller Zärtlichkeit. Ohne Worte



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 01.09.2020]
249 Sprüche - Augen
Vorschautext:
Wenn Augen Leuchtdioden wären, wäre uns alles sonnenklar.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 08.09.2020]
248 Sprüche - Bedeutung
Vorschautext:
Die Bedeutungslosigkeit ist ein Raum im Raum, aber mit vielen Türen.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 08.09.2020]
247 Sprüche - Ende der Welt
Vorschautext:
Das Pünktchen am Ende der Welt, wird nicht gelöscht.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 08.09.2020]
246 Sprüche - Drama
Vorschautext:
Das unweigerliche Drama im Kopf bis zur Vollendung einer Katastrophe ist oftmals nur Schatteneffekt der Illusion.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 16.09.2020]
245 Endlich frei
Vorschautext:
Ich kam aus dem Gefängnis
die Träume gut von dir bewacht
du Schimmer der Wüste
meine Seele verblendet

Im Hunger nach Leben
trug ich den Schmerz nach Hause
Du warst nicht mehr da
als ich meine eigene Höhle wieder fand



...
244 nachmittags
Vorschautext:
Wir saßen auf altem Holz
über uns das wechselhafte Grün
drüben im Friedhof

Unter uns die Quelle der Ewigkeit
ahnungslos wie Gänseblümchen
schweigend empfingen wir ihre Stille

Die Namen an den Gräbern
all die Schicksale und Bestimmungen
ruhten in den Armen des Friedens

...