Profil von Marcel Strömer

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Registriert seit dem: 30.10.2014
Geburtsdatum: * 02.07.1969 (57 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 1.824
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Titel
504 Sprüche - Kampf
Vorschautext:
Wer als erster das Schwert zieht, kann auch als erster fallen.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 02.01.2019]
503 Morgengedicht
Vorschautext:
Sonne in der Nacht
Die du auf schlummernden Knien bezwungen
Gedemütigt schläfst du noch
In deinen Wachstumsschmerzen
Höre ich dir leidend zu
Wie du so einfach in dich versinkst
Unnachgiebig , doch voller Stolz
Hinter deiner Fassade flieht Häme und Härte
Atmet dir entfesselt pure Natur
Licht, Liebe, Zuversicht
Als gäbe es die Morgen nicht
Als gäbe es keinen Schimmerglanz
...
502 Nachtragend
Vorschautext:
Hineingeträumt in deine Welt
Wandelnd in der Zeit der Improvisationsduelle
Aus mehr als 400 Takten bildest du einen Satz
Aus der lakonischen Keimzelle entwickelt
Erinnerung an unseren längst vergangenen Streit
Wie damals zwischen Phoebus und Pan
Teilweise mit geschlossenen Augen
Lauschen wir mit offenen Mündern
Nicht schmollend, aber sprachlos verharrend
Grandioses Fugenfinale und Glockenklang
So spüre ich eindeutig deine Überlegenheit
Dein musikalisches Versprechen
...
501 Helden
Vorschautext:
Abermals tausend Sterne
Güldener Wurf der Götter
In das Herz, in das Herz
Wo wir aufgeräumt
Die Träume verweben
Zu Freundschaft, zu Liebe
Zurückhallendes Echo
An den unteren Saum
Des Nachthimmels
Stetig bindend
An die Zeit, für immer
Wir Kinder des Universums
...
500 Sprüche - Die Zukunft
Vorschautext:
Die Zukunft ist noch viel zu selten, sie darf mehr!


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 23.01.2019]
499 Sprüche - Gerechtigkeitswahn
Vorschautext:
Vor lauter Gerechtigkeitsverlangen und Moralbestreben führt das übertriebene Eifern danach immer mehr zu deren Verlust.

© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 30.08.2022
498 Sprüche -Wirklichkeit
Vorschautext:
Im Kampf der Seelen, im Wechselspiel von Welt und ich, ist die Wahrheitsfindung ein Prozess, der Wirklichkeit immer Stück für Stück näher zu kommen.

© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 30.08.2022
497 Sprüche - Der Tod
Vorschautext:
Der Tod ist das gesungene Amen - ein Lied den Atem loszulassen um dabei nicht zu enden. Aber wenn wir nicht mehr atmen, singt es in uns unbeirrt weiter und weiter, in allen erdenklichen Stimmen und Farben der weisheitlichen Zuversicht.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 12.02.2019]
496 Sprüche - Fehler
Vorschautext:
Wer sich selbst immerzu Schuldgefühle einredet, tut sich keinerlei Gefallen. Es tut auch nichts zur Sache - es führt zu nichts. Es gibt keinen Grund sich selbst zu bestrafen. Die Menschen bestrafen sich gegenseitig schon mehr als genug, auch selbst wenn kein wirklicher Fehler nachzuweisen ist.

© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 17.04.2021]
495 Sprüche - Der Herzmensch
Vorschautext:
Der Herzmensch lebt aus seiner Güte und verteidigt das Gute.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 20.02.2019]
494 Berechtigte Fragen
Vorschautext:
Was
wenn deine Heimatstille niemals war und nicht mehr ist
Was
wenn dein Schrei nach Freiheit niemand hört und liest
Was
wenn gelebtes Familienglück nur für andere existiert
Was
wenn du stets an dunklen Schatten entlang balancierst
Was
wenn das was anderen Freude macht, dir den Schmerz umkreist
Was
wenn dein eigener Weg so selten andere kreuzt, und dich nicht willkommen heißt
...
493 Der Schmerz
Vorschautext:
Der Schmerz er kann
und fängst du erst zu fragen an,
warum, weshalb und wann
- und dann?
Dann, manchmal weint er sich
ins Ärmelein vielleicht?
Zumeist heimlich wie er sich erweicht,
ähnlich eines nassen Pudels,
der unbeachtet seines Halters
und sich des ausgelassenen Lobes
letztendlich betrübt von dannen schleicht.

...
492 Deine Blicke
Vorschautext:
Deine treuen Augen zeichnen
mir lieblich die Hoffnung ins Herz
Ihre Blicke sie streifen die Wolken
übers Blau versinnend himmelwärts
Darunter glänzt ultraregenbogenfarben
auf Tränen getragen dein Strahlen
erblühend wie das Wunder im März


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 13.03.2019]
491 Wir leben in der Plastikzeit
Vorschautext:
Wir leben in der Plastikzeit
Our life in internet worldwide
Dort schreibt unser Hass und Neid
Nebenan Mainstreamfröhlichkeit
Versteckt darunter meistens Leid
Es ist nicht mehr allzuweit
Immer mehr perfektioniert entzweit
Dressiert bis kein Kind mehr schreit
Für echte Menschenliebe keine Zeit
Wir leben in der Plastikzeit


...
490 So bin ich
Vorschautext:
Wenn ich die alte Schulstrasse hinuntergehe
sehe ich die Wundertüten von damals
den Himmel voller Geigen
ob du mir die Regentropfen an meine Stirn klebst
ob du mir sagen möchtest, dass noch lange nichts verloren ist
ob du vielleicht gerade weinst
Lieber Gott, ich bin dein Kind, mein Kind
wie oft habe ich nicht mehr daran gedacht
dass es Gebete gibt
Jetzt beten fremde Menschen für mich
meine Heimat, meine Wurzeln, Herz
sie liegen verstreut im Regenbogenland
...
489 Der Niedergang
Vorschautext:
Stell dir vor
wir beide auf dem Titelblatt
der gefallenen Sterne
Sturzflug ins verglühende Ende
Tod der Titanen

Vorab die Verbindungen entwirren
noch schnell Gedanken als Schüttelreime
aus dem Kopfkino verbannen
1000 Freunde online tragisch in Schwarz

Vorformatiert wie wir lebten
...
488 Sprüche - Grau
Vorschautext:
Grau ist keine Farbe der Lieblosigkeit, sondern die der inneren Einsicht und Besinnung.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 16.03.2019]
487 schlecht geträumt
Vorschautext:
Der Vogel tanzt im Reigen
Der Wurm versinkt im Schweigen
Der Mensch bestrebt Unendlichkeit
Manch Ziele sind wie Sterne - weit
Die Bäume möchten schreien
Profitgier will Natur entweihen
Es fällt mehr Plastik ins Gewicht
Die Welt verliert ihr Schöngesicht
Wenn nachts die Fische träumen
Wo Umweltgifte überschäumen
Träumt Macht und Gier vom Krieg
Ein armer, segensloser Sieg
...
486 Im Himmel
Vorschautext:
Dort
im diamantsilbernen Glanzgewölbe
sitzen sie, die geflügelten Mischwesen
Aus dem Staub der Geschichte
formulieren sie die Fülle ihrer Erkenntnis
Gejubelte Wörter zum Heil
Nächtedurchdrungen beteuernd
ihre bis in die Spitzen verzückte Jubelschreie
Herzzerreissend und echogeschwängert
So singen sie
grundwärts dann himmelwärts
mit verschlossenen Augen
...
485 Der kleine Strömer
Vorschautext:
Ich klammere mich
an dein Wort
schon seit Jahren
Du blinzelst mir zu

Stumm sind wir geboren
unter Wasser
im Schutze der Schatten
und Schuppen

Nur mit den Flossen
schwingen wir schöner
...