Profil von Marcel Strömer

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Registriert seit dem: 30.10.2014
Geburtsdatum: * 02.07.1969 (55 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 1.666
Anzahl Kommentare: 94
Gedichte gelesen: 1.272.252 mal
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Titel
346 Wir sind stark
Vorschautext:
Wir sind stark
da wo unsere Schwäche ihren Ursprung hat

darum müssen wir nochmals zurück
in die Wunde, in den Schmerz

Leidvolles in Glück verwandeln
um vollends heil zu werden


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 06.04.2019]
345 begreifen
Vorschautext:
Vom Himmel gefallen
sind die schönsten Argumente
berührend und noch viel näher
Worte wie Wundersterne
Wogen des Glücks
so zärtlich ins Ohr gerauscht
damit das Auge erwacht
im Begreifen und Verstehen
der Unbeschreiblichkeit
uns damit das unsichere Herz
tiefer und noch tiefer bedacht

...
344 Reifen
Vorschautext:
Im Altern und Reifen da liegt Segen
immer weiter wandelt uns das Leben
spürbar in Wunder von Licht und Schatten
auch in das Licht, das wir niemals hatten


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 08.04.2019]
343 - Sommer 2018 -
Vorschautext:
Du warst mein Sommer
ich blieb dein Kind

Ich schlief so engelsrein im Schatten
während deine blitzenden Augen
mich eifrig durchkämmten
Meine Träume - dein Garten
Unter der schwebenden Bläue
in der Hitze der erbarmunglosen Mittagssonne
fühlte ich deinen Atem über mir flimmern
schön wie Schwäne auf dem See zur Stille glitten
oder auch Wildrosenherzen, die sich ergebend
...
342 Ein Zuhause
Vorschautext:
Ich bin die Tür, das Licht, das ehrliche Wort das den Himmel öffnet
Ist dein Schmerz, der Schock noch so groß
Von Versagen würde ich nicht sprechen
Viele hundert Jahre ist es her, da ich das Versprechen gab

Die Wurzel der Angst befindet sich hinter dem Licht
Darum fürchte dich nicht vor dem Licht, noch vor der Dunkelheit
Denn beides ist in dir und ausserhalb deines Seins
Hab keine Angst, denn ich bin dein, erkenne, verstehe,
Verständnis und Mitgefühl sind unsere gemeinsame Wirklichkeit

Ich bin die Tür, wer durch mich hineingeht, wird heil,
...
341 Das Sein
Vorschautext:
Du bist Viele
Ich das Eine
Deine Ziele
Ich hab keine
Du willst werden
Ich muss sein
Du wirst enden
Ich will heim



© Marcel Strömer
...
340 Sprüche - Lachen
Vorschautext:
Falls ich eines Tages einmal nicht mehr lachen kann, male ich einfach Smileys.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 14.04.2019]
339 allein
Vorschautext:
Ich weiss -
ob ich eine arme, kleine Seele bin
oder ein dunkler hungriger Gott.
Solch große, schöne Worte esse ich auf!
Mein Herz schlägt in Flammen,
in allen Farben des Lichtes,
und möchte alles verstehen:
Die Helligkeit, die Oberfläche, die Tiefe
Sinn und Unsin und Artverwandtes.
Es möchte getroffen und zurückgeworfen sein,
in blindem Verlangen und völliger Hingebung.

...
338 Kyrie eleison
Vorschautext:
Kyrie eleison
Siehst du mich nicht
wie mein Herz verblutet
wie es mir die Stille zerreist
Kyrie eleison
Siehst du mich nicht
Sohn eines Kaufmannes
der in einer fremden Familie
so sehr gequält wurde
und kaltblütig entehrt
Kyrie eleison
Siehst du mich nicht
...
337 Das neue Licht
Vorschautext:
Wir warfen uns in die Tränen
Schifften mit Macht in die Häfen der Metropolen
Von dort hörte man uns besser schreien
Unsere Augen stahlen das faule Gold der Blender
So entflammt überlief es fortan die Landzungen
Eilte von Mauer zu Wächter, von Gesetz zu Richter
Taub waren die Ohren, nun aber mußten sie
sich der Wahrheit beugen
Gefaltet die Hände zum Fluch, das war unsere Faust
Weil wir es satt hatten nach Gerechtigkeit zu hungern
Wir gaben den Befehl zum Entern
Die Pfeile flogen aus Herz- und Kreuzbogen
...
336 Sprüche - Die Suche
Vorschautext:
Ein DJ ist der ewig Suchende, der dich zum grossartigen Finden einlädt!


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 16.04.2019]
335 Wachet!
Vorschautext:
Sie suchten unter den brüchigen Steinen der Geschichte, aber Gottes Haus ist nicht von dieser Welt. In tiefer Reue versunken, so lagen Nebel und Nacht in den Straßen auf denen sie auf und ab flüchteten. Verletzt in gemeinster Weise, sie sahen die Dornen trotzdem nicht, den zuviel geführten Rosenkriege und Scheusslichem. Sie sehnten sich - wir alle, nach den ruhenden Zuständen, zum befriedeten Blick in die treueste Spiegel der inneren Seele. Doch ihre Felder waren verbrannt, ihre Schätze in dunkler See versenkt. Was die Flammengeister ins Feuer ausschütteten, blieb in den Wurzeln der Bitterkeit geschlagen. Sie haßten abgöttisch die bekreuzigten Frauen unserer Zeit und sie lästerten wie der linke Schächer am Kreuz. " So rette dich selbst und uns!" So geschah es, dass der Sohn des Engelgottes die langen, eisernen Nägel zog, das Geschlagene in Wunder taufte, die Handwurzel, die Handteller zur Heilkraft verwandelte, die Füße, die übereinander geschlagen waren aus dem Tal des Todes zog und alle Schicksalsschläge widerrief. Dann sprach der neugeborene König der Erdenkinder:" Reicht mir das innere Kind, auf dass es in Frieden seiner Bestimmung folgen kann! Wenn es aber schläft, lasst es seine Träume zu Ende führen und wachet!"



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 16.04.2019]
334 Der Ausverkauf
Vorschautext:
Auf Schritt und Tritt wird verfolgt
mich mein Echogedanke
Die armseligen Momente im Lichtspiel verglühen
seither schneller und schneller
Motten tragen eifrig ihre Sehnsucht zu Staub
so auch die Verschwendung der Menschheit
Das blinde Ansammeln irdischer Besitztümer
versteinert von Miene bis ins verschleppte Muschelkalk
dient der Durchsetzung des materiellen Rechts
Auf allem haften die Paragraphen
sie jubilieren und bleiben jedoch dem Kampf fern
In den Komfortzonen tauschen sie fremdes Blut
...
333 Das Ende
Vorschautext:
Hinter dem Akazienrain
verglüht dir dein Sturm zum Funken
du erzählst dir nochmals die Einschlaflektüre
wiegst die Augenblicke beim Fallen
folgst den Vorboten um sie zu bremsen
du schweigst zur Melodie
die Stille verweilt überall
du hörst deine innere Stimme klagen
Bitte atme noch ein Stück
damit wir gemeinsam die Himmel fühlen
Niemand fällt dir ins Wort
auch kein warmer Regen da
...
332 Frühling
Vorschautext:
Erwach du Herz jetzt aus dem Drang
Niemand kann dich aus dem Schlaf bezwingen
horch der erste zarte Vogelsang
wird bald auch in deiner Brust erklingen

Strahlend kündig Neues an
Winde regen Knospen vorzutreiben
weise auf den Wiesen dann
mit dem Lichte farbig sich zu kleiden

Frühling ach du Wunderwerk
hier und dort, sei überall beizeiten
...
331 Die letzten Tage der Freiheit
Vorschautext:
Was habe ich geliebt
gewärmt und geradezu befeuert
wie sehr nah am Herzen getragen
fühlte die Blutzuckungen in den Bahnen
die das Leben beschreiten
In der Allmacht verfangen
konnten sie dicht bis zur Sonne gelangen
an das Zentrum der Selbstverwirklichung
wie Schmetterlinge unabhängig
dem Alltag trotzend
so empfing ich die allergrösste Ehre

...
330 Ewigkeit
Vorschautext:
Zeig mir das heilsam lieblich weisende Licht
Zeig mir das Nichts aus einer anderen Sicht
Gib mir die Schwere die am Leichten zerbricht
Die Ewigkeit die aus deinem Tiefsten spricht


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 19.04.2019]
[Karfreitag]
329 Hoffnung
Vorschautext:
Ich warte auf ein Wunder
das der Stunde Null
Licht ins Dunkel

Bringt Wasser herbei
das mich durchdringt
Zelle um Zelle
wie Tränen des Heils
die sich in Liebe verschenken
Ich warte und bitte
auf göttliche Lichtzeichen
die Veränderung
...
328 Ich bin
Vorschautext:
Ich bin ein Lichtstrahl
der sich manchmal verirrt hinter den Schattenseiten des Mondes
an den Sternenvölker vorbei in die Flucht vor dem Nichts
Auf der Suche nach immer mehr
halte mich hoffnungslos in den schwarzen Löchern versteckt
die des Schöpfers weissen Mantelsaum bedecken
Atme Sternenstaub und Gütezauber
Oft erwache ich dann wieder ergeben in großer Gnade
im gefühlten Bewusstsein der Liebe
Ich bin - ja ich bin


...
327 Einfach Glück
Vorschautext:
Sind es einzelne Fragmente die heraustreten, aus der Perspekte unseres Erdendaseins, die Glück beschreiben, die Erfüllung von Zielen und Träumen? Die Tür zum Glücklichsein öffnet der, der uneingeschränkt in seine innere Mitte zielt und den tieferen Sinn des Zusammenspiels von Frieden, Gesundheit und Selbstbestimmung gefunden hat, eingebunden im sozialen Erleben mit Mensch,Tier, Natur und Umwelt. So lernt der Mensch immer und immer wieder den Raum aufs Neue zu entdecken, den seine Seele, sein Herz mit Glück erfüllt. Jedesmal scheinen neue Möglichkeiten geschaffen zu sein, im Wandel der Zeit dank gesammelten Erkenntnissen und Lebenserfahrungen die zur Bereicherung an Vielschichtigkeit und Differenziertheit der einzelnen Lebensaspekte geradezu reformierend heraufbeschwören. Es gibt tagtäglich endlose Möglichkeiten, das Glück zu spüren. Dank Macht der Gedanken wirkt eine magische Kraft und regt die Chancen auf folgende positive Erlebnisse, die das eigene Leben bereichern und verschönern. Insofern sind wir unseres Glückes Schmied, der das Schicksal fest in beiden Händen hält. Wir greifen nach dem Sonnenlicht, nach Zauberblitz, Glückstern, Hochgefühl und Segen. Ja es ist eine Wonne dies leibhaftig zu erleben, zu teilen und sich daran erinnern in schlechten Zeiten. Den Moment des Glücklichseins zu spüren ist für jeden Menschen irgendwann greifbar und erhellt die finsteren Momente, in denen wir uns nach Glück und Liebe sehnen. So sei Mensch! Mensch hast du Glück!



© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 25.04.2019]
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