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| 564 | Im Auge des Sommers | |||
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Vorschautext: [Für einen besonderen Menschen] Im Auge des Sommers wie vertrocknetes Holz habe ich Feuer gefangen hast du mir deine Flamme ins Herz geschlagen Im Auge des Sommers im See schwammen wir zusammen unsere Wellen in Harmonie das Wasser, das wir sind ... |
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| 563 | Liebe | |||
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Vorschautext: Himmelblau, schillernd bis zur Talsohle wiederkehrend - so auch die Ewigkeit unbekümmert, schmetterlingshaft, der erste Flügelschlag. In Zuversicht füllen sich aufgebrochene Herzkammern, verkünden eine neue Option: Hell erstrahlende, ungebundene, unsterbliche Liebe. ... |
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| 562 | Ist es Ehrfurcht? | |||
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Vorschautext: Heute Lausche ich der Dunkelheit Was will sie mir wohl sagen? Ich sehe in ihr Schwarzgesicht Dort blühen vereinzelt wilde Rosen Raben krähen um die Wette Lebensmüde, schluchzende Blutbahnen In Schmerz und Einsamkeit Pechverklebtes Blut das gerinnt Angst jagt Angst Ein stiller Fluch der nicht ankommt Das Ziel nie erreichend ... |
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| 561 | wieder zu Staub | |||
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Vorschautext: Wie das Kaninchen vor der Schlange stehe ich vor dir Ich habe Angst vor der Straße sie könnte niemals enden und vor dieser Wunde, die mich zur elendigen Stelle zieht, die mich zutiefst berührt, dass aus einem Streicheln wieder ein wachsender Riss entsteht, zwischen dir und mir Wie jetzt, wo ich im entsagten Graben liege, ... |
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| 560 | Mein Sommer | |||
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Vorschautext: Gedankentropfen wie Regengetrommel torkeln kreiselnd in die blaue See, tauchen ab, dann wieder auf, in den Wolken hängender Spiegel Mein Herz spricht zur Sonne Die Sonne antwortet mir Mit der Stimme des eilenden Windes atmet es noch tiefer in mich hinein Bald verstehe ich ihre Stiche, die unermüdlich, oft sanft, ... |
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| 559 | Das Ende meines Sommers | |||
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Vorschautext: Wie man eine nervige Mücke tötet mit einem Schlag hast du mich nachts bekämpft Die Nervenstränge zum Strick um meinen Hals Vor dem Sturz in die Nacktheit meiner Tiefe Nach dem Sternenküssen bohrte sich mir das Herz in den grimmigen Sommerstaub Erbarmungslos zogst du meinen Atem über die tote, schwarze Wüstenlandschaft unter mir der Sonnenuntergang Ich erinnere mich an meine Strahlenteile, die ich dir als Sternenschweif um deine Seele legte In deinem Ohr mein Kinderweinen ... |
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| 558 | Die Endzeit | |||
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Vorschautext: Simulation Atemstillstand Frühlingserwachen am Morgen bei Sonnenuntergang Herbst Im Innern versteckt die gequälte Erde noch ihre gewölbten Wehen Uralte Wasserberge aber aus den blutenden Quellen spucken vorgetäuschte Unschuld immer schneller giftig schäumend den Tod vor Augen ... |
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| 557 | Spruch | nicht sinnlos | |||
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Vorschautext: Vielleicht bin ich ein kleines Lichtlein auf dieser Welt, aber so lange ich lächeln kann - nicht sinnlos! © Marcel Strömer (Magdeburg, den 09.10.2017) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 556 | Es ist schlimm | |||
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Vorschautext: Es ist schlimm, dir sagen zu müssen, dass ich dich so sehr liebe, zu wissen, dass es dich null berührt, dass du sogar darüber lachst. Es ist schlimm, bittere Tränen zu weinen, die du niemals siehst, noch fühlst, sinnlos Bäche und Flüsse gefüllt, endlos - bis ins Tote Meer. ... |
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| 555 | Erkenne | |||
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Vorschautext: Weil du fällst in Einsamkeit Wie Göttertau Der aus Himmelsblau Vom Schmerz erlöst das Herz befreit Der alles Leben siebt Gleichsam Sternenstaub Des Geistes heilig Weiss Die Liebe bleibt Sie schreibt Dass alles ewiglich Stetig drängt und steigt Aus jedem noch so tiefen Leid ... |
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| 554 | sternenleer | |||
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Vorschautext: in deinen Augen seh ich diese Mauer die zwischen dir und mir besteht dahinter lebt noch viel mehr Trauer liegt unser Glück vom Wind verweht und meine Worte die nicht bleiben nichts was erinnert - ach wie schwer die dir und mir Geschichte schreiben herzloser Himmel - sternenleer ... |
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| 553 | Mein Herz | |||
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Vorschautext: Ich seh die Sonne an deinem Himmel - meiner hoffnungslos und leer, und ich denk mir, wir hatten dasselbe Lächeln, diesselbe Sehnsucht, so manche Wünsche, wenn nur dieser Schmerz nicht wär; Die Nächte wagten starke Worte, viel stärker traf dein Speer, vertiefte sich und zielte mir mit heißem Brennen ... |
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| 552 | "alles schwer" | |||
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Vorschautext: Du sagst mir "aussichtslos"! Du haßt die Liebe! Das Paradies steht in weiter Ferne, keine Option für dich, kein Ort! Wie einen leichten Luftballon lässt du mich wieder fliegen, drehst dich eiskalt um und auch mein Wort. Ich weiss, ... |
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| 551 | Schaue nicht zurück | |||
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Vorschautext: Sie sagen: "Nimm einfach zwei neue Flügel und flieg uns hinterher! Schaue nicht zurück in diesen Spiegel der verblendet deine Zukunft! Blick nicht dahin wo du gerne wärst! Auch dein Leben wird sich drehen, Sieh, der Wind, er kennt den Weg! Wie alle Feuerstürme sich verkühlen, zeigt er dir, dass ein jeder Schmerz vergeht! Oben leuchten zig Millionen Sterne ... |
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| 550 | Das Beziehungsende | |||
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Vorschautext: Alles löschen! Die aufgeregten Herzpartikel bewegenden Wunderwerks Die scharfsinnigen und zugleich törrichten Kinderspiele Die wohlbekannten Sammelplätze der angehäuften Erinnerungen Die hingebungsvollen Fingerabdrücke und vergnüglichen Kussfrequenzen Die digitalen Knotenpunkte der zur Freundschaft führenden Verbindungswege Das abgekochte Salz auf das noch nachknisternde Mischhautgewebe Alles löschen! Alles was so wundervoll in die Höhe gestiegen war wieder fallen sehen Das intuitive Bestreben sich selbst nicht zu verleugnen zu Trauer verwandelt Das gemeinsame Erleben in die verhassten Abgründe der Vergänglichkeit zurückgeführt ... |
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| 549 | Der Bienentod | |||
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Vorschautext: Am Fluch lag es nicht doch nun stirbst du einen leisen Tod Im gelobten Land wo blühende Wiesen sprossen als noch die Riesen mit Steinen nach dir warfen fürchtete man sich vor diesem einen Stachel Vogel der Muse, goldfarbener Bote der Götter zwischen Nektar und Honigtau erinner dich, wie du den Sommer umschwärmtest Auf Acker, Heide, Baum und Stein ... |
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| 548 | Spruch | erwachen | |||
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Vorschautext: Mit wem willst du die Tiefe teilen, wenn nicht mit dem einsamen Meer. Im Reich der Tränen in neuer Realität erwachen, wenn du darin zu versinken drohst. © Marcel Strömer (Magdeburg, den 31.10.2017) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 547 | Männer | |||
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Vorschautext: Oja Der Sommer ist längst vorbei Zugvögel brechen gen Süden auf Eigentlich möchte ich mit Ich denke was ich will Unentschlossen Zwischen Wunsch und Wirklichkeit "Wir sind frei" Sie da oben Ihre Herzen singen Da unten hört kaum einer zu Ich vertausche Melancholie mit Nostalgie ... |
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| 546 | Kleine Schritte | |||
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Vorschautext: Ich gehe tief in mich und finde unter erster Schicht die Weite in meiner Reise tiefster Einsamkeit ein Brunnen unter meiner Haut die Heimat meiner Bleibe Die zarte Wurzel Sehnsucht noch etwas tiefer still vergraben versteckt auch die Spiele jener Kinderzeit mein Herz so schwer beladen Es steht nicht an ... |
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| 545 | Der Seele Sommer | |||
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Vorschautext: Ich taumle in die brütend Sommerglut, mit heißem Atem tättowiert sie meine Haut Ihr heißes Feuer kenn ich nur zu gut, im Adlerblick verfolgt sie mich - und dich Gleich dem, ... |
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