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| 543 | Haiku > Senryu | grenzenlos | |||
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Vorschautext: Der unstete Geist schwebend, immer im Rahmen der Unmöglichkeit © Marcel Strömer (Magdeburg, den 01.03.2016) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 542 | Die Zeit des Glücks | |||
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Vorschautext: Schenke dir deiner Fantasie, den Gedanken freien Lauf, lass sie wie die Wolken hoch am Himmel ziehen! Wenn das Leben Fragen stellt halt dich fest, dass Ballast fällt, dann bestehe! Bald schon folgt dir großes Glück, so steige auf, lebe diesen Augenblick, bedenke aber, ... |
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| 541 | Spruch - Der Sommer | |||
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Vorschautext: Der Sommer ist ein Lichtertanz in allen Farben vom Sonnenblick durchstreift - göttlich das ewig wärmende Herz Marcel Strömer Magdeburg, 29.05.2018 |
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| 540 | Wir Menschen | |||
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Vorschautext: Auf den Plätzen, wo wir verweilen, können wir nicht bleiben. Die Lichtmomente, die wir erleben, können wir nicht festhalten. Das was wir so gerne besitzen, wird uns später zum Verlust. Wenn wir lieben, fühlen wir uns komplett, spüren den Hauch der Ewigkeit. Werden wir verlassen, sind wir das zurückgelassene leere Schneckenhaus. Wir sind im Traumland Leben. Wir sterben täglich tausend Tode und versprechen uns eine Art Wiedergeburt. Wir sind ein Traum, vielleicht der geniale und einzigartige, ... |
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| 539 | Sprüche - Lächeln | |||
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Vorschautext: Dein Lächeln passt auf keine Briefmarke © Marcel Strömer (Magdeburg, den 26.06.2018) |
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| 538 | Sprüche - Der Fall | |||
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Vorschautext: Wenn ich falle, lass mich bitte liegen, denn ich falle in dich © Marcel Strömer (Magdeburg, den 10.07.2018) |
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| 537 | Sprüche - Mein Ich | |||
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Vorschautext: Wenn alle Grenzen verschwimmen wird mein Ich verschifft und die Welt geht unter © Marcel Strömer (Magdeburg, den 25.06.2018) |
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| 536 | Dem Frühling sei Dank | |||
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Vorschautext: Es grüßt der junge Frühling Er ist mein treuer Freund Ich freue mich seit gestern Und freue mich auch heut Wie er aus zarter Blüte Den feinen Staub der Liebe Dank seiner Herzensgüte Zart und würdevoll Mir segnend überstreut © Marcel Strömer ... |
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| 535 | Sprüche - Liebe | |||
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Vorschautext: Liebe ist wie eine Sonne, die auch ihre Schatten wirft © Marcel Strömer (Magdeburg, den 15.08.2018) |
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| 534 | Sprüche - Logik | |||
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Vorschautext: An seinem Spiegelbild kann der Affe seine Läuse nicht entfernen © Marcel Strömer (Magdeburg, den 15.08.2018) |
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| 533 | Sprüche - Sein | |||
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Vorschautext: Je besser ein Mensch sein möchte, desto schwieriger ertragbar sein Ist-Zustand © Marcel Strömer (Magdeburg, den 15.08.2018) |
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| 532 | Sprüche - Menschlichkeit | |||
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Vorschautext: Du kannst dir kein Lächeln im Supermarkt kaufen, es ist dein Verdienst an der Menschlichkeit! © Marcel Strömer [Magdeburg, den 26.01.2021] |
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| 531 | Im Tanz | |||
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Vorschautext: Schon nach dem ersten Beat verlor ich den Verstand der unerwartet plötzlich aus einem irren Paukenschlag entsprang, verzückt und einzigartig jener Klang, was Samstag Nacht punkt 22:00 Uhr begann. Im Freundenrausch, im Kreis, zu Rhytmus und Gesang Stirn stiess Blut ... |
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| 530 | das Geschenk | |||
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Vorschautext: Die schönen Worte - eh sie verklingen und ihr feiner Wunsch verrauscht, sind sie denn nicht wie ein frischer Atemzug, der lieblich über Geist und Seele haucht? Ein Wort mit Tiefgang ist gleich der Wolken, unbeirrt vom Sinn zum Ziel gelenkt, weiß - im Moment, wenn der Funke überspringt: Es ist gut, dass ein Herz sich selbst verschenkt! ... |
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| 529 | Das Erbe kann warten.. [Teil 8] | |||
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Vorschautext: Frau Scherz und die Welt im Minusbereich Frau Scherz schüttelt sich den Frost aus den Gliedern. So kann man sich irren, denkt sie. Der Winter ist dieses Jahr kälter als gedacht. Es hat ordentlich geschneit, mehr als gewöhnlich für ihre heimischen Gefilde. Eine dünne, aber geschlossene Schneedecke liegt über dem Land, fast so, als hätte sich die Welt selbst zugedeckt, um nicht ständig auf die eigenen Wunden schauen zu müssen. Vielleicht, sinniert Frau Scherz, häufen wir Menschen uns solche Decken über Herz und Verstand, um den weltpolitischen Themen nicht psychologisch oder seelisch zum Opfer zu fallen. Denn lustig ist das alles nicht. Ihr Humor ist bekanntlich leise. Fast lautlos. Nur hin und wieder kichert sie in sich hinein, wenn das Leben wieder einmal diese urkomischen Alltagsmomente produziert, die beweisen, dass Realität oft absurder ist als jede Satire. Doch was der amtierende US-Präsident Donald Trump aktuell mit seinem Anspruch auf Grönland veranstaltet, ist selbst für geübte Ironikerinnen schwer verdaulich. Territorialansprüche, wirtschaftlicher Druck, Strafzölle gegen europäische Staaten, die es wagen, sicherheitspolitisch Präsenz zu zeigen, all das wirkt auf Frau Scherz weniger wie strategische Außenpolitik als wie ein Streit um den roten Plastikbagger im Sandkasten. Ihr erster Gedanke: Kindergarten. Nicht kindlich, das wäre harmlos. Sondern kindergartenhaft: impulsiv, besitzfixiert, laut. Sie ist nicht enttäuscht von Donald Trump, dafür ist sie zu realistisch. Sie ist genervt. Genervt von dieser banalen Art zu regieren, die komplexe geopolitische Zusammenhänge auf Schlagworte wie „America First“ reduziert, als ließe sich die Welt wie ein Supermarktparkplatz verwalten. ... |
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| 528 | Im Auge des Sommers | |||
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Vorschautext: [Für einen besonderen Menschen] Im Auge des Sommers wie vertrocknetes Holz habe ich Feuer gefangen hast du mir deine Flamme ins Herz geschlagen Im Auge des Sommers im See schwammen wir zusammen unsere Wellen in Harmonie das Wasser, das wir sind ... |
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| 527 | Liebe | |||
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Vorschautext: Himmelblau, schillernd bis zur Talsohle wiederkehrend - so auch die Ewigkeit unbekümmert, schmetterlingshaft, der erste Flügelschlag. In Zuversicht füllen sich aufgebrochene Herzkammern, verkünden eine neue Option: Hell erstrahlende, ungebundene, unsterbliche Liebe. ... |
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| 526 | Ist es Ehrfurcht? | |||
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Vorschautext: Heute Lausche ich der Dunkelheit Was will sie mir wohl sagen? Ich sehe in ihr Schwarzgesicht Dort blühen vereinzelt wilde Rosen Raben krähen um die Wette Lebensmüde, schluchzende Blutbahnen In Schmerz und Einsamkeit Pechverklebtes Blut das gerinnt Angst jagt Angst Ein stiller Fluch der nicht ankommt Das Ziel nie erreichend ... |
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| 525 | wieder zu Staub | |||
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Vorschautext: Wie das Kaninchen vor der Schlange stehe ich vor dir Ich habe Angst vor der Straße sie könnte niemals enden und vor dieser Wunde, die mich zur elendigen Stelle zieht, die mich zutiefst berührt, dass aus einem Streicheln wieder ein wachsender Riss entsteht, zwischen dir und mir Wie jetzt, wo ich im entsagten Graben liege, ... |
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| 524 | Mein Sommer | |||
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Vorschautext: Gedankentropfen wie Regengetrommel torkeln kreiselnd in die blaue See, tauchen ab, dann wieder auf, in den Wolken hängender Spiegel Mein Herz spricht zur Sonne Die Sonne antwortet mir Mit der Stimme des eilenden Windes atmet es noch tiefer in mich hinein Bald verstehe ich ihre Stiche, die unermüdlich, oft sanft, ... |
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