Profil von Marcel Strömer

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Geburtsdatum: * 02.07.1969 (56 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 1.783
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Titel
543 Haiku > Senryu | grenzenlos
Vorschautext:
Der unstete Geist
schwebend, immer im Rahmen
der Unmöglichkeit



© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 01.03.2016)

Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
542 Die Zeit des Glücks
Vorschautext:
Schenke dir
deiner Fantasie,
den Gedanken freien Lauf,
lass sie wie die Wolken
hoch am Himmel ziehen!
Wenn das Leben Fragen stellt
halt dich fest, dass Ballast fällt,
dann bestehe!
Bald schon folgt dir großes Glück,
so steige auf,
lebe diesen Augenblick,
bedenke aber,
...
541 Spruch - Der Sommer
Vorschautext:
Der Sommer ist ein Lichtertanz in allen Farben vom Sonnenblick durchstreift - göttlich das ewig wärmende Herz


Marcel Strömer
Magdeburg, 29.05.2018
540 Wir Menschen
Vorschautext:
Auf den Plätzen, wo wir verweilen, können wir nicht bleiben.
Die Lichtmomente, die wir erleben, können wir nicht festhalten.
Das was wir so gerne besitzen, wird uns später zum Verlust.
Wenn wir lieben, fühlen wir uns komplett, spüren den Hauch der Ewigkeit.
Werden wir verlassen, sind wir das zurückgelassene leere Schneckenhaus.

Wir sind im Traumland Leben.
Wir sterben täglich tausend Tode
und versprechen uns eine Art Wiedergeburt.

Wir sind ein Traum,
vielleicht der geniale und einzigartige,
...
539 Sprüche - Lächeln
Vorschautext:
Dein Lächeln passt auf keine Briefmarke


© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 26.06.2018)
538 Sprüche - Der Fall
Vorschautext:
Wenn ich falle, lass mich bitte liegen, denn ich falle in dich


© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 10.07.2018)
537 Sprüche - Mein Ich
Vorschautext:
Wenn alle Grenzen verschwimmen wird mein Ich verschifft und die Welt geht unter

© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 25.06.2018)
536 Dem Frühling sei Dank
Vorschautext:
Es grüßt der junge Frühling
Er ist mein treuer Freund
Ich freue mich seit gestern
Und freue mich auch heut
Wie er aus zarter Blüte
Den feinen Staub der Liebe
Dank seiner Herzensgüte
Zart und würdevoll
Mir segnend überstreut


© Marcel Strömer
...
535 Sprüche - Liebe
Vorschautext:
Liebe ist wie eine Sonne, die auch ihre Schatten wirft


© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 15.08.2018)
534 Sprüche - Logik
Vorschautext:
An seinem Spiegelbild kann der Affe seine Läuse nicht entfernen

© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 15.08.2018)
533 Sprüche - Sein
Vorschautext:
Je besser ein Mensch sein möchte, desto schwieriger ertragbar sein Ist-Zustand


© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 15.08.2018)
532 Sprüche - Menschlichkeit
Vorschautext:
Du kannst dir kein Lächeln im Supermarkt kaufen, es ist dein Verdienst an der Menschlichkeit!


© Marcel Strömer
[Magdeburg, den 26.01.2021]
531 Im Tanz
Vorschautext:
Schon nach dem ersten Beat
verlor ich den Verstand
der unerwartet plötzlich
aus einem irren Paukenschlag entsprang,
verzückt und einzigartig
jener Klang,
was Samstag Nacht
punkt 22:00 Uhr begann.

Im Freundenrausch, im Kreis,
zu Rhytmus und Gesang
Stirn stiess Blut
...
530 das Geschenk
Vorschautext:
Die schönen Worte -
eh sie verklingen
und ihr feiner Wunsch verrauscht,
sind sie denn nicht wie ein frischer Atemzug,
der lieblich über Geist und Seele haucht?

Ein Wort mit Tiefgang
ist gleich der Wolken,
unbeirrt vom Sinn zum Ziel gelenkt,
weiß - im Moment, wenn der Funke überspringt:
Es ist gut, dass ein Herz sich selbst verschenkt!

...
529 Das Erbe kann warten.. [Teil 8]
Vorschautext:
Frau Scherz und die Welt im Minusbereich

Frau Scherz schüttelt sich den Frost aus den Gliedern.
So kann man sich irren, denkt sie. Der Winter ist dieses Jahr kälter als gedacht. Es hat ordentlich geschneit, mehr als gewöhnlich für ihre heimischen Gefilde. Eine dünne, aber geschlossene Schneedecke liegt über dem Land, fast so, als hätte sich die Welt selbst zugedeckt, um nicht ständig auf die eigenen Wunden schauen zu müssen.

Vielleicht, sinniert Frau Scherz, häufen wir Menschen uns solche Decken über Herz und Verstand, um den weltpolitischen Themen nicht psychologisch oder seelisch zum Opfer zu fallen. Denn lustig ist das alles nicht. Ihr Humor ist bekanntlich leise. Fast lautlos. Nur hin und wieder kichert sie in sich hinein, wenn das Leben wieder einmal diese urkomischen Alltagsmomente produziert, die beweisen, dass Realität oft absurder ist als jede Satire.

Doch was der amtierende US-Präsident Donald Trump aktuell mit seinem Anspruch auf Grönland veranstaltet, ist selbst für geübte Ironikerinnen schwer verdaulich. Territorialansprüche, wirtschaftlicher Druck, Strafzölle gegen europäische Staaten, die es wagen, sicherheitspolitisch Präsenz zu zeigen, all das wirkt auf Frau Scherz weniger wie strategische Außenpolitik als wie ein Streit um den roten Plastikbagger im Sandkasten.

Ihr erster Gedanke: Kindergarten.
Nicht kindlich, das wäre harmlos. Sondern kindergartenhaft: impulsiv, besitzfixiert, laut. Sie ist nicht enttäuscht von Donald Trump, dafür ist sie zu realistisch. Sie ist genervt. Genervt von dieser banalen Art zu regieren, die komplexe geopolitische Zusammenhänge auf Schlagworte wie „America First“ reduziert, als ließe sich die Welt wie ein Supermarktparkplatz verwalten.

...
528 Im Auge des Sommers
Vorschautext:
[Für einen besonderen Menschen]

Im Auge des Sommers
wie vertrocknetes Holz
habe ich Feuer gefangen
hast du mir deine Flamme
ins Herz geschlagen

Im Auge des Sommers
im See schwammen wir zusammen
unsere Wellen in Harmonie
das Wasser, das wir sind
...
527 Liebe
Vorschautext:
Himmelblau,
schillernd bis zur Talsohle
wiederkehrend - so auch die Ewigkeit
unbekümmert, schmetterlingshaft,
der erste Flügelschlag.
In Zuversicht füllen sich
aufgebrochene Herzkammern,
verkünden eine neue Option:
Hell erstrahlende, ungebundene,
unsterbliche Liebe.


...
526 Ist es Ehrfurcht?
Vorschautext:
Heute
Lausche ich der Dunkelheit
Was will sie mir wohl sagen?
Ich sehe in ihr Schwarzgesicht
Dort blühen vereinzelt wilde Rosen
Raben krähen um die Wette
Lebensmüde, schluchzende Blutbahnen
In Schmerz und Einsamkeit
Pechverklebtes Blut das gerinnt
Angst jagt Angst
Ein stiller Fluch der nicht ankommt
Das Ziel nie erreichend
...
525 wieder zu Staub
Vorschautext:
Wie das Kaninchen vor der Schlange
stehe ich vor dir
Ich habe Angst vor der Straße
sie könnte niemals enden
und vor dieser Wunde, die mich
zur elendigen Stelle zieht,
die mich zutiefst berührt,
dass aus einem Streicheln
wieder ein wachsender Riss entsteht,
zwischen dir und mir
Wie jetzt,
wo ich im entsagten Graben liege,
...
524 Mein Sommer
Vorschautext:
Gedankentropfen wie Regengetrommel
torkeln kreiselnd in die blaue See,
tauchen ab, dann wieder auf,
in den Wolken hängender Spiegel

Mein Herz spricht zur Sonne
Die Sonne antwortet mir
Mit der Stimme des eilenden Windes
atmet es noch tiefer in mich hinein

Bald verstehe ich ihre Stiche,
die unermüdlich, oft sanft,
...