Profil von Marcel Strömer

Typ: Autor
Registriert seit dem: 30.10.2014
Geburtsdatum: * 02.07.1969 (56 Jahre)

Kontakt Daten


E-Mail-Adresse:
gototop2002@yahoo.com

Homepage:
https://www.youtube.com/@marcelstroemerdj/videos

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.783
Anzahl Kommentare: 126
Gedichte gelesen: 1.329.916 mal
Sortieren nach:
Titel
623 Schuld und Sünde
Vorschautext:
Durch Jahrhundertwände sprechen laut
fremde, herzzerbrochne Worte
selbst von Götter wurden sie beraubt
nun Himmel`s seelenlose Orte
Wenn Flügelschläge Menschen drohen
hoch oben in der Einsamkeit
auch der Würden Glanz hängt verloren
der Welt entführten Menschlichkeit
Doch unablässig hier auf Erden
führt Leierkasten Trostgebet
will Seele nur erleuchtet werden
bevor sie in den Himmel geht
...
622 "Träume leben"
Vorschautext:
Weck mich nicht
ich träum so schön
nun hier
von Wunderwelten

der tiefsten Sicht
ins Auge sehn
tun wir
doch all zu selten

und wenn da spricht
„Träume leben“
...
621 Herzmelodie
Vorschautext:
Leg mir den Arm
um Leidenschaft
mit deinem Charme
sich Schöpferkraft

von Herz bewegt
die Bahnen lenkt
Pulsadern regt
ganz anders denkt

Umfass mich dann
mit deiner Lust
...
620 die große Liebe
Vorschautext:
Es hat ein Mensch kaum höheres Streben
als wenn er liebt, sein einzig Herz verschenkt
strömt im Fluss des Glücks, wird alles geben
mit freiem Blick nur an die Freude denkt

Denn ein jeder wünscht solch Schatz zu heben
wie Königshäuser hüten, pures Gold
nur die große Liebe kann sie leben
dies Herz ist reicher, wenn ihrs wissen wollt



...
619 das Flammenherz
Vorschautext:
dort am Himmel fliegt ein Feuer
brennt wie Flammenungeheuer
heiß und rund als Feuerball
kommt geflogen aus dem All
denn abwärts saust zum Boden wild
der Mutters Erde Brust gestillt
in die Schlucht im freien Fall
greift der Grund den heißen Ball
zieht gar mächtig Kraft am Schluss
sich blind in Erde graben muss
machtlos stürzt das Flammenherz
siedend schreit es wild vor Schmerz
...
618 voller Kühnheit
Vorschautext:
in meinen Augen
bist du ein Talwind
spiegelst Sonne, dein Himmel ist wolkenlos

auch wenn du manchmal
Zweige von Bäumen brichst
dort unten in meiner tiefen Bergschlucht

oder deine Kräfte zerstreust
in unseren finsteren Nächten
und die Erregung des Zweifels vernichtest

...
617 die Gier
Vorschautext:
du ungezähmtes Tier
wie lüstern treibt dich Gier
zittrig ist dein Frieden
erregte Pläne schmieden
liebst fauchend Jagd, bist wild
dein Hunger ungestillt
gefährlich schnell dein Bein
willst Königsmörder sein
bringt Tod dein scharfer Zahn
wie bissig, irrer Wahn
geil lechzend durch die Lücke
zerreißt du blind in Stücke
...
616 Leben
Vorschautext:
so lang ist doch das Leben
beschwerlich oft die Zeit
und mancher Weg nicht eben
kein Mensch dann weit und breit

muss Schritt für Schritt dann gehen
auch deiner ist nicht leicht
gibt`s Spuren die verwehen
Erinnerungsbild entweicht

den Blick nach vorne richten
überwinden wir gewiss
...
615 Mein Stern
Vorschautext:
wohin auch mein Stern mich führt
so leuchtend mein Herz berührt
verdunkelt von Wolkenzelt
mein Held, nie vom Himmel fällt
wende dir zu meinen Blick
erstrahlt göttliches Geschick
steigt kometenhaft Magie
kosmische Lichtenergie
zur Erde dein Haupt gewandt
erleuchtet uns Niemandsland
wer nachts auf Erden viel träumt
hat dich auf jeden Fall versäumt
...
614 Feuer in mir
Vorschautext:
wie Hoffnungsschimmerlichter
winden über allem Wüstenland
solch Sterne schlängeln dichter
treuer mir durch deine Liebeshand

mir blühen Funkensterne
während Götterstrahl durchbricht die Nacht
bist meine Handlaterne
die lustvoll Feuer in mir entfacht



...
613 Spruch | Musik ist Leben
Vorschautext:
>> Wer Musik liebt, liebt das Leben, die Welt und ihre Menschen. Wer Menschen hasst, hasst sich selbst. Wer die Welt hasst und das Leben, der hat den tieferen Sinn von Musik nicht verstanden! <<



© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 19.11.2015)

Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
612 Die Geigerin
Vorschautext:
Ton um Ton
tropft
ihr aus Geigenbrust

Herz an Herz
klopft
Takt in Leidenslust

Tag für Tag
lebt
Klang zu Freudentanz

...
611 traumlos
Vorschautext:
mein Vogel trägt
ein rosa Federkleid
so ausgeprägt
zeigt sich Freundlichkeit
denn wenn er spricht
mit grünem Schnabel dort
lobt sein Gedicht
ein königliches Wort
ehrt Liebesglück
besingt den Jungferntanz
Unschuld zurück
in reiner Liebe Glanz
...
610 entsagen
Vorschautext:
zwei wild liebende Herzen
fanden zusammen
ein Schlagen

bis sie lustvoll in Schmerzen
den Liebesflammen
erlagen

wollten erst als sie wie Kerzen
zu Wachs verschwammen
entsagen

...
609 die Banner hoch
Vorschautext:
schamlos und verdorben
scheint so
Geisterstimmen gefolgt
einer ganzen Schar
nicht böswillig
oder feindselig gesinnt
nie hämisch
die Banner hoch
der Nacht entgegen
doch stumpfes Schmettern
durchklingt Räume
hier und heute
...
608 mein Herz
Vorschautext:
ich knüpfte ein Netz
aus dunkler Vorahnung
und grauer Unsicherheit
damit ging in ans Meer
fischte und fischte
dann
hoffnungsvoll zappelten
bunte Pappbecher
und leere Plastikhüllen
darin
ich dachte noch
„nichts als Müll“
...
607 Lebensmut
Vorschautext:
euer Herz
liebt unser Blut
sind Brücken
unter ihnen
tobt die Flut
Gefühl zu unterdrücken

fletscht und reißt
durch wilde Bahn
die Wasser
suchen arglos
Untertan
...
606 Erinnerung an altes Verbrechen gegen die Menschheit
Vorschautext:
Stacheldraht und Mauern
schweigend mich belauern
als möchten sie entsagen
flüstern nicht
welch böses, schwarzes Leidenskleid sie tragen

ihre scharfe Kanten
tausend Opfer fanden
Schreie Blut und Weinen
rosten nicht
auch wenn zerbrochen sie uns erscheinen

...
605 Engelsliebe
Vorschautext:
könnt ich auf Wolken gehen
so in den Himmel sehen
das Paradies erblicken
viel Glück zur Erde schicken
würd ich die Engel wecken
dann ohne Angst und Schrecken
in ihre Augen schauen
mich ihnen anvertrauen
und dann danach befragen
ob sie die vielen Klagen
der Menschen dort auf Erden
endlich erhören werden
...
604 geliehene Momente
Vorschautext:
geliehene Momente
auf dem Platz der Sieger

Einwohner am Straßenrand
trotz nachtschlafender Zeit

versinken im bunten Fahnenmeer
gröhlen, kreischen, wehen mit

Lob erfüllt die Stadt
Zuschauer werfen Sitzkissen

...