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| 623 | Schuld und Sünde | |||
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Vorschautext: Durch Jahrhundertwände sprechen laut fremde, herzzerbrochne Worte selbst von Götter wurden sie beraubt nun Himmel`s seelenlose Orte Wenn Flügelschläge Menschen drohen hoch oben in der Einsamkeit auch der Würden Glanz hängt verloren der Welt entführten Menschlichkeit Doch unablässig hier auf Erden führt Leierkasten Trostgebet will Seele nur erleuchtet werden bevor sie in den Himmel geht ... |
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| 622 | "Träume leben" | |||
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Vorschautext: Weck mich nicht ich träum so schön nun hier von Wunderwelten der tiefsten Sicht ins Auge sehn tun wir doch all zu selten und wenn da spricht „Träume leben“ ... |
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| 621 | Herzmelodie | |||
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Vorschautext: Leg mir den Arm um Leidenschaft mit deinem Charme sich Schöpferkraft von Herz bewegt die Bahnen lenkt Pulsadern regt ganz anders denkt Umfass mich dann mit deiner Lust ... |
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| 620 | die große Liebe | |||
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Vorschautext: Es hat ein Mensch kaum höheres Streben als wenn er liebt, sein einzig Herz verschenkt strömt im Fluss des Glücks, wird alles geben mit freiem Blick nur an die Freude denkt Denn ein jeder wünscht solch Schatz zu heben wie Königshäuser hüten, pures Gold nur die große Liebe kann sie leben dies Herz ist reicher, wenn ihrs wissen wollt ... |
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| 619 | das Flammenherz | |||
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Vorschautext: dort am Himmel fliegt ein Feuer brennt wie Flammenungeheuer heiß und rund als Feuerball kommt geflogen aus dem All denn abwärts saust zum Boden wild der Mutters Erde Brust gestillt in die Schlucht im freien Fall greift der Grund den heißen Ball zieht gar mächtig Kraft am Schluss sich blind in Erde graben muss machtlos stürzt das Flammenherz siedend schreit es wild vor Schmerz ... |
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| 618 | voller Kühnheit | |||
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Vorschautext: in meinen Augen bist du ein Talwind spiegelst Sonne, dein Himmel ist wolkenlos auch wenn du manchmal Zweige von Bäumen brichst dort unten in meiner tiefen Bergschlucht oder deine Kräfte zerstreust in unseren finsteren Nächten und die Erregung des Zweifels vernichtest ... |
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| 617 | die Gier | |||
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Vorschautext: du ungezähmtes Tier wie lüstern treibt dich Gier zittrig ist dein Frieden erregte Pläne schmieden liebst fauchend Jagd, bist wild dein Hunger ungestillt gefährlich schnell dein Bein willst Königsmörder sein bringt Tod dein scharfer Zahn wie bissig, irrer Wahn geil lechzend durch die Lücke zerreißt du blind in Stücke ... |
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| 616 | Leben | |||
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Vorschautext: so lang ist doch das Leben beschwerlich oft die Zeit und mancher Weg nicht eben kein Mensch dann weit und breit muss Schritt für Schritt dann gehen auch deiner ist nicht leicht gibt`s Spuren die verwehen Erinnerungsbild entweicht den Blick nach vorne richten überwinden wir gewiss ... |
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| 615 | Mein Stern | |||
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Vorschautext: wohin auch mein Stern mich führt so leuchtend mein Herz berührt verdunkelt von Wolkenzelt mein Held, nie vom Himmel fällt wende dir zu meinen Blick erstrahlt göttliches Geschick steigt kometenhaft Magie kosmische Lichtenergie zur Erde dein Haupt gewandt erleuchtet uns Niemandsland wer nachts auf Erden viel träumt hat dich auf jeden Fall versäumt ... |
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| 614 | Feuer in mir | |||
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Vorschautext: wie Hoffnungsschimmerlichter winden über allem Wüstenland solch Sterne schlängeln dichter treuer mir durch deine Liebeshand mir blühen Funkensterne während Götterstrahl durchbricht die Nacht bist meine Handlaterne die lustvoll Feuer in mir entfacht ... |
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| 613 | Spruch | Musik ist Leben | |||
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Vorschautext: >> Wer Musik liebt, liebt das Leben, die Welt und ihre Menschen. Wer Menschen hasst, hasst sich selbst. Wer die Welt hasst und das Leben, der hat den tieferen Sinn von Musik nicht verstanden! << © Marcel Strömer (Magdeburg, den 19.11.2015) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 612 | Die Geigerin | |||
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Vorschautext: Ton um Ton tropft ihr aus Geigenbrust Herz an Herz klopft Takt in Leidenslust Tag für Tag lebt Klang zu Freudentanz ... |
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| 611 | traumlos | |||
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Vorschautext: mein Vogel trägt ein rosa Federkleid so ausgeprägt zeigt sich Freundlichkeit denn wenn er spricht mit grünem Schnabel dort lobt sein Gedicht ein königliches Wort ehrt Liebesglück besingt den Jungferntanz Unschuld zurück in reiner Liebe Glanz ... |
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| 610 | entsagen | |||
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Vorschautext: zwei wild liebende Herzen fanden zusammen ein Schlagen bis sie lustvoll in Schmerzen den Liebesflammen erlagen wollten erst als sie wie Kerzen zu Wachs verschwammen entsagen ... |
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| 609 | die Banner hoch | |||
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Vorschautext: schamlos und verdorben scheint so Geisterstimmen gefolgt einer ganzen Schar nicht böswillig oder feindselig gesinnt nie hämisch die Banner hoch der Nacht entgegen doch stumpfes Schmettern durchklingt Räume hier und heute ... |
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| 608 | mein Herz | |||
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Vorschautext: ich knüpfte ein Netz aus dunkler Vorahnung und grauer Unsicherheit damit ging in ans Meer fischte und fischte dann hoffnungsvoll zappelten bunte Pappbecher und leere Plastikhüllen darin ich dachte noch „nichts als Müll“ ... |
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| 607 | Lebensmut | |||
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Vorschautext: euer Herz liebt unser Blut sind Brücken unter ihnen tobt die Flut Gefühl zu unterdrücken fletscht und reißt durch wilde Bahn die Wasser suchen arglos Untertan ... |
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| 606 | Erinnerung an altes Verbrechen gegen die Menschheit | |||
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Vorschautext: Stacheldraht und Mauern schweigend mich belauern als möchten sie entsagen flüstern nicht welch böses, schwarzes Leidenskleid sie tragen ihre scharfe Kanten tausend Opfer fanden Schreie Blut und Weinen rosten nicht auch wenn zerbrochen sie uns erscheinen ... |
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| 605 | Engelsliebe | |||
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Vorschautext: könnt ich auf Wolken gehen so in den Himmel sehen das Paradies erblicken viel Glück zur Erde schicken würd ich die Engel wecken dann ohne Angst und Schrecken in ihre Augen schauen mich ihnen anvertrauen und dann danach befragen ob sie die vielen Klagen der Menschen dort auf Erden endlich erhören werden ... |
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| 604 | geliehene Momente | |||
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Vorschautext: geliehene Momente auf dem Platz der Sieger Einwohner am Straßenrand trotz nachtschlafender Zeit versinken im bunten Fahnenmeer gröhlen, kreischen, wehen mit Lob erfüllt die Stadt Zuschauer werfen Sitzkissen ... |
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