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| 683 | ein Schwein | |||
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Vorschautext: welch Schweineleben, rosa Schwein vergessen einst vom Bäuerlein denn Bauer Maxe aß nichts mehr die Futterscheune war doch leer die Ernte brachte er nicht heim denn` s Bäuerlein trank lieber Wein das ganze Jahr ging Maxemann ins Wirtshaus dort - sein Untergang und Trinkgelage nur in bar alsbald sein Geld zu Ende war die Freunde nun mit offner Hand denn keiner mehr zur Seite stand ... |
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| 682 | Feuer der Liebe | |||
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Vorschautext: Feuer der Liebe mein Kind entzündete Triebe sind verbrennt Sehnsucht so wild dir Liebeshunger nie stillt Feuer des Glückes mein Sohn wird Brennholz zu Asche schon trägst verglühtes Herz davon schwarzer Ruß dein Liebeslohn Feuer der Leidenschaft hier entflammt Seele wie Papier ... |
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| 681 | mehr als ich bin | |||
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Vorschautext: du hast berührt - du bist in mir wo ich sanft deinen Herzschlag verspür mehr als ich fühl - mehr als ich bin geb ich dir endlos von Herzen hin oder nur fehlt - was du vermisst weil du so tief in meiner Liebe bist ... |
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| 680 | Niederlage | |||
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Vorschautext: schleierhaft wie Morgentau verwandelte mir Blau in Grau doch am müden Morgenlicht lag es diesmal wirklich nicht wie es dann so kondensierte relativ schnell passierte eine dicke Nebelwand plötzlich starr dazwischen stand füllte sich mit Wasserdampf unser letzter Bruderkampf gab es heftig Niederschlag dem ich leider diesmal unterlag ... |
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| 679 | Als die Götter starben | |||
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Vorschautext: Tränen schenke ich meinen Griechen, denn sie wissen wie das Urmeer schmeckte. Sie kannten noch die Zeit, da war das Land nicht als kahler Stein, Geröll und Steinwüste. Gelber Schwefel stieg aus dem Erdinneren, bis dann Algen entstanden und sich vermehrten. Dank Sauerstoff entstand neues Leben. Die Organismen in den Tiefen des Meeres, sie entwickelten sich und wurden größer. Das Wasser wurde zur Heimat der ersten Tiere, von dort heraus eroberten sie die Kontinente. Damals, als sich die Götter noch mit Regen wuschen, ... |
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| 678 | Heilige Nacht | |||
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Vorschautext: Welch himmliches Jubeln zur heiligen Nacht und heiliges Rufen der Himmel erwacht In gütigem Beben gebar uns ein Herz überwindet das Leben vom irdischen Schmerz So jubeln die Scharen froh Heiliger Geist ihr Offenbaren ... |
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| 677 | Songtext | Komm zurück | |||
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Vorschautext: Komm bleib hier sonst fühle ich mich so ganz verlassen sieh diesen Tag in herzlos kalter Zeit wie selbst gute Freunde alle meine Lieder hassen Komm bleib hier Oh oh oh…. ... |
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| 676 | Entfreunden | |||
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Vorschautext: Mitleidlos und gierig entfreunden sich die schwarzen Schafe unter uns, die sich zum inhomogenen Internet-Stream gruppiert hatten, befreien sich von Interessenbekanntschaften, von Freunde von Freunden, von Schulfreunden und Arbeitskollegen. Es gibt kein Zurück, auch nicht in der wirklichen Welt. Genervtes Posting-Opfertum, dumme Sprüche oder falsche Lebenseinstellungen führen zu unüberbrückbaren Gräben. Die Entfremdung unter den Menschen wächst unaufhaltsam und erfindet sich in Form einer neuen Spur der sozialen Gesellschaftsordnung. Doch eins ist klar! Dieser Akt der Abnabelung hinterlässt eindeutig Wunden. © Marcel Strömer (Magdeburg, den 12.11.2015) Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden! |
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| 675 | Sprüche - Beten | |||
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Vorschautext: Meine Art zu beten ist, wenn ich die Kunst lebe, die ich liebe. © Marcel Strömer [Magdeburg, den 16.12.2019] |
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| 674 | Sprüche - Vertrauen | |||
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Vorschautext: Das Vertrauen beginnt in der Abwesenheit geduldig zu wachsen, wird aber im Zusammensein freudig gefeiert. © Marcel Strömer [Magdeburg, den 16.12.2019] |
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| 673 | Der Hetzer | |||
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Vorschautext: Du möchtest ewig sein härter noch als ein Stein und manchmal bist du mein doch in dein banges Herz lässt du niemand rein Du möchtest leise sein doch in Wirklichkeit musst du schrein Wasser schaffst du nie zu Wein machst dich riesengross und bleibst doch klein Du möchtest menschlich sein bist aber manchmal wie ein Schwein ... |
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| 672 | Lustige Sprüche - Bewertung | |||
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Vorschautext: Sie singen super schräge, aber wunderschlimm! © Marcel Strömer [Magdeburg, den 15.12.2019] |
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| 671 | Du Gott | |||
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Vorschautext: [Gebet] In tiefer Gnade aus dem Grunde meiner Seele erhebst du mein verstörtes Herz zu den Himmeln Ich, der gefallene Glanzstern der Gedemütigte und Unterdrückte Unter mir das Eis aus Verzweiflung ... |
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| 670 | Sprüche - Kuss | |||
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Vorschautext: Kein Kuss verfehlt, jeder Kuss ein Treffer © Marcel Strömer [Magdeburg, den 09.12.2019] |
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| 669 | Sprüche - Das Meer | |||
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Vorschautext: Das Meer sind die Tränen aller © Marcel Strömer [Magdeburg, den 09.12.2019] |
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| 668 | Der geistige Diebstahl | |||
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Vorschautext: Hungere ich nach deiner Werkes Kraft störe mich nicht am Dorn im Fehler Wessen Schuld auch immer mir egal - doch nicht von mir aus dir nehme ich`s, wie einst der Tell den Blutapfel einen Schuss am offenen Herz klaglos aufgetaut Wunde sieh, ach um Wunde die über Wellenkronen schlagen schreite ich davon, stolz erhoben Und keiner käme mir auf die Schliche ... |
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| 667 | Gefangenschaft | |||
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Vorschautext: Immer noch grau - dieser Morgenvogel weckt dunkle Sympathie Meine Flügel aber ziehen widerwillig mit Wolkenflug himmelwärts Obwohl schon hoffnungsvoll schwarz-weiße Ahnung Schattenwände bespielt ... |
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| 666 | Bedenkt aber | |||
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Vorschautext: Begrabt die ewigen Schätze, legt den Garten Eden ruhig unter Eis, zerstört alle heiligen Plätze, macht Platz, lebt Konsum um jeden Preis! Lasst die toten Meere doch sterben, Mensch, duelliert euch weiter sinnlos im Wort! Wen stören unter Wasser die Scherben, im Grunde sind die Fische längst fort? Bedenkt aber, Siege enden! Kämpfer und skrupellose Helden später auch! ... |
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| 665 | Die Zeit | |||
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Vorschautext: Die Zeit fließt nicht Sie hat keine Geschwindigkeit Trotzdem misst Du sie Schnell oder langsam Und wir sagen Die Zeit verstreicht und kehrt nicht wieder Wenn nichts vergänge, gäbe es keine vergangene Zeit Wenn nichts käme, keine zukünftige Zeit Und wenn nichts wäre, keine gegenwärtige Zeit Die Zeit fließt nicht Sie hat keine Geschwindigkeit ... |
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| 664 | Voll Leid gefüllt | |||
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Vorschautext: Stolze Rosen trunken im Meer Schwimmen auf Ölteppich Erstickendes Fischmuster Kreuz und queer das Wasser Stinkt nach sieglos mehr Wilder Mensch denkt global Vernetzt die Fische modern Innovativ rettet Klima Datenbäche von lebendig Müll Stürzen über leise Münder Hungrig fit die Welt Menschentode sind gezählt ... |
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