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| 208 | Liebesbrief an eine Ungenannte | |||
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Vorschautext: Liebesbrief an eine Unbenannte Kein Vöglein bringt mir einen Brief von dir, trotz meiner Sehnsucht, die in mir zu dir, oh Göttliche entbrannt. Ja, göttlich nenn´ ich dich und habe dich genannt berührst du mich mit zarten Frauenhänden, so drängt es mich, dir diesen Brief zu senden in dem ich , Liebste, dir auf ewig Treue schwöre. Ich bin entzückt, sobald ich deine Stimme höre, mich dein wunderwirkend Augenglanz betört und oft verwirrt mich ganz. ... |
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| 207 | Flieder | |||
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Vorschautext: Flieder Ein Gesummse und Gebrumm ist das um die Fliederdolden, die mit ihrem Duft, dem holden, locken alles ringsherum, was in der Insektenwelt viel vom Fliedernektar hält. Früher Mai hat über Nacht Blütenkelche aufgeschlossen, und so sind sie dann gesprossen ... |
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| 206 | Untergang | |||
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Vorschautext: Untergang Ein Schifflein treibt auf hoher See umtost von brausendem Wellenschlag, taucht ein – es gibt nicht Luv oder Lee, die Bordwand stöhnt, dass einem schaudern mag. Und Gischt auf Gischt schäumt über Bord, da gibt es für niemand ein Halten Neptuns Dreizack hämmert in einem fort mit Wucht scheint der Meergott das Schiff zu spalten! ... |
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| 205 | Das Sparrenburg Gespenst | |||
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Vorschautext: Das Sparrenburg Gespenst Die Nacht hat die Geschäftigkeit vertrieben. Die Dunkelheit hüllt Mauern ein und Kasematten. Im fahlen Mond, das einz´ge Licht das noch verblieben, sieht man sie huschen eine kleine Schar von Ratten. Drohend der Bergfried, wie ein Zeigefinger ragt er am Felsenrand so unerschütterlich trotzte hunderte von Jahren jedem Burgbezwinger und hütet ein Geheimnis, welches fürchterlich. Ein Käuzchen krächzt um Mitternacht, ... |
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| 204 | Auf des Messers Schneide | |||
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Vorschautext: Auf des Messers Schneide Wetzstahl geführt, mal unten mal oben im Auf und Ab an der Messerklinge, dass dessen Schärfe beidseitig gelinge, ein knirschend Geräusch, sogar Funken stoben Auf des Messers Schneide kommt es an, so scharf, dass niemaand wollt´ drauf balancieren. Und doch im Leben kann es passieren, dass manches Schicksal nahe dran. ... |
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| 203 | Neuer Anlauf | |||
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Vorschautext: Neuer Anlauf Zeig mir den Weg, der in die Hoffnung führt, der ausgeleuchtet Stock und Stein der an dem Ziel all´ mein Bemühen kürt, den Sinn gibt für mein irdisch Sein. Zeig mir den Quell, der müde Glieder frischt, der meinen Durst in Trockenheit mir stillt. Zeig mir den Rastplatz wo mir aufgetischt mir meine Schale mir mit nährend Suppe aufgefüllt. ... |
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| 202 | Abendstille | |||
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Vorschautext: bendstille Es ist die Stille in den Abendstunden, das In-sich –selbst zurück zu ziehen, den ruhelosen Außenwelten zu entfliehen, so hab´ ich zu mir selbst gefunden. Gedanken ordnen sich zum Tag, was ich als Last und Müh´durchlitten, in Ruhe ist es von mir abgeglitten.. Nunmehr Erfahrung, die ich nicht mehr missen mag. ... |
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| 201 | Vorsicht ist geboten | |||
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Vorschautext: Vorsicht ist geboten Glücklich du, die du der Rose gleichst, der zarten Blütenblätter Sanftheit dir zuteil, wie du dem Anblick deine Schönheit reichst. Auf deinen Düften schwebt des Amors Pfeil. Und doch begehr´ sie nicht, der Flora schönes Kind. Betrachte nur den Anblick stolzer Herrlichkeit. Bedenke, daß an ihrem Stengel Stacheln sind, die blut´ge Wunden reißen können jederzeit. |
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| 200 | Irrtum ingebriffen | |||
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Vorschautext: Irrtum inbegriffen Ein alt gedienter Wetterfrosch schaut aus dem Glas, wie immer forsch. Schielt in den Himmel kritisch dann und kündigt schnell das Wetter an, indem er von der Leiter steigt, so Wind und Regen prophezeit. ... |
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| 199 | Verfalldatum erreicht | |||
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Vorschautext: Verfalldatum erreicht Man wird schon längst nicht mehr gebraucht, wie ein Möbelstück, das in der Ecke steht, vom Staube der Vergangenheit umweht, durch Ungeschicklichkeiten nur die Nerven raubt. Geschichten, längst schon hundertmal erzählt auch Witzchen aus vergangenen Tagen, sie machen die Gesellschaft oft zu Plagen: ein Augenaufschlag und ein Lächeln, das gequält. ... |
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| 198 | Warum eigentlich ? | |||
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Vorschautext: Warum eigentlich? Ein Hoch auf alle, die wir lieben! Es schäumt und perlt der Sekt im Glase erzeugt ein Prickeln in der Nase. Wo sind die Zeiten nur geblieben in denen fröhlich wir gemeinsam nicht nur die Feste haben verbracht oft zusammensaßen und gelacht? Vorbei soll ´s sein, man feiert einsam ... |
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| 197 | Diskretes Verschweigen | |||
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Vorschautext: Diskretes Verschweigen Nichts hören, sehen und nichts sagen, die Weisheit der bekannten Affen machen Neugierige zu schaffen. Doch wer verschweigt darf auch nicht klagen wenn es im Nachhinein verkündet, muß man es sich auch verkneifen den Verkünder anzugreifen: Mund verbieten ist unbegründet! ... |
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| 196 | Und doch... | |||
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Vorschautext: Und doch... Und doch drängt die Erinnerung ein Lächeln aufs Gesicht und irgendwann wird es zum Lachen. Doch überdeckt ´s die Trauer nicht. das Leben zwingt zum Weitermachen. Und doch...fühlst ständig du die Lücke, bis zu dem Zeitpunkt an dem deine Stunde schlägt. ... |
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| 195 | Und doch.. | |||
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Vorschautext: Und doch... Und doch drängt die Erinnerung ein Lächeln aufs Gesicht und irgendwann wird es zum Lachen. Doch überdeckt ´s die Trauer nicht. das Leben zwingt zum Weitermachen. Und doch...fühlst ständig du die Lücke, bis zu dem Zeitpunkt an dem deine Stunde schlägt. ... |
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| 194 | Aufräumen ist so schwierig | |||
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Vorschautext: Aufräumen ist so schwierig Wie viele Dinge braucht man eigentlich? Die Frage hat man sich selbst nie gestellt, weil „viel“ zu allgemein sie sich verhält, präziser ist die Frage: „Was brauch ich“? Die klare Antwort ist gewiss, natürlich brauch` ich was gerade fehlt und mir beim Anblick auch ins Auge fällt, was tat ich nur weil ich es nun vermiss? ... |
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| 193 | Wegweiser | |||
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Vorschautext: Wegweiser Rechts geht es weiter ? Nein, links herum. Ist gerade aus das Ziel in Sicht? Der Hinweis, der verspricht das nicht, es steht nicht auf der Tafel, das ist dumm! Ein Wegweiser, der das Ziel nicht kennt, was nützt ´s, wenn er den Weg nicht find`? Schuld ist die Tafel nicht, wenn man so blind, weil an dem Ziel man sich verrennt. ... |
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| 192 | Quelle der Krativität | |||
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Vorschautext: Quelle der Kreativität Es blüht die Blume Fantasie zu allen Jahreszeiten will Lust und Freude mir bereiten, wenn so dem Alltag ich entflieh´! Ist Flucht nicht ohne Wiederkehr, bin stets der Wirklichkeit verbunden hab´ immer noch zurück gefunden und dennoch liebe ich es sehr ... |
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| 191 | auf den Busch geklopft | |||
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Vorschautext: auf den Busch geklopft Er war ein knorriger Junggeselle mit einem bissigen Humor, sein Skizzenstift war stets zur Stelle, witzige Szenen sprudelten hervor Busch sollte mir ein Vorbild werden bei meinen dichterisch´ Ergüssen. Ich sah mich schon als seinen Erben. Lag mir auch bald die Welt zu Füßen? ... |
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| 190 | Keinen Einfluss drauf | |||
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Vorschautext: Keinen Einfluss drauf endlich bäumt der Mai sich auf. Er hatte seine Schuldigkeit noch nicht getan, man sieht es der Natur auch an. Sie nahm erschrocken die Kälte in Kauf! Nun aber hat der Wonnemonat sich besonnen, er will für dieses Jahr nicht Mai-Verlierer sein. In seinen letzten Tagen sollen sich alle erfreu´n und sich im warmen Wetter sonnen! ... |
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| 189 | Wahltag | |||
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Vorschautext: Wahltag Wie versprochen, war ich wählen, denn Europa kann stets auf meine Stimme zählen. Die Parteien-Liste war riesig lang, welche Partei stand auf welchem Rang? Über 40 davon standen zur Wahl, so viele wie sonst nicht an der Zahl. Drei Wa(h)lwatcher standen da bereit, die waren mürrisch vom Dienst nicht befreit. Sie prüften sehr streng, ob ich I C H auch bin. Das war ihre Aufgabe, sonst gab ´s keinen Sinn. ... |
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