Profil von Hans Witteborg

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Ein kleiner Teil meiner Gedichte (inzwischen über 3800) sind in 12 Anthologien veröffentlicht.
Mein Gedichtband "Vom Ufer aus" 348 Seiten, Engelsdorfer Verlag ISBN 978-3-86268-521-9,€ 19,50 kann im Buchhandel, bei buch.de Amazon.de beim Verlag und über Literaturpodium.de bezogen werden.Auch direkter Kontakt ist möglich.Mein neues Buch: "Mach mir bloß k(l)eine Geschichten" (Erzählungen und Satire)Engelsdorfer Verlag
ISBN978-395488-024-9 180 Seiten Preis € 12,00
Mein Kinderbuch Schnick und Schnack -zwei Schutzengel auf Abwegen - ist seit dem 31.12.2012 als e-Book bei Amazon verfügbar.Illustrationen von Stefanie Lanwermann
Unter tiergeschichten.de finden sich lustige Gedichte und Fabeln von mir.
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Anzahl Gedichte: 1.328
Anzahl Kommentare: 112
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Titel
1328 Nicht immer schmerzlich 17.11.19
Vorschautext:
Nicht immer schmerzlich

Schmerzlich ist das Abschiednehmen,
Tränen in den Augen stehen:
manchmal gibt´s kein Wiedersehen,
deshalb muß man sich nicht schämen.
*
Doch es gibt gewisse Schmerzen,
die sind oftmals vorgespielt
und auf lästige Besucher demzufolge abgezielt.
wünscht man deren Abschied doch von Herzen.
*
...
1327 Verschwiegenheit 16.11.19
Vorschautext:
Verschwiegenheit

Verschwiegenheit ist ein guter Charakterzug.
Klatschmäuler gibt es schon mehr als genug
Wenn alle schwiegen über das, was man anvertraut,
das Gemeinwohl sicherlich anders ausschaut.
Denn auf Vertrauen gründet jede Gemeinschaft
wo ein Vertauensbruch entsteht, gibt es nichts als Feindschaft
Gemischt mit intriganten Lügen
wäre es besser gewesen man wäre verschwiegen.
Verschwiegenheit heißt aber nicht Verschweigen,
man muß offen sein und es dem Mitmenschen zeigen.
...
1326 Angefressen 15.11.19
Vorschautext:
Angefressen

Dies ist nun mal kein schönes Wort
Ein Dichter aber sucht stattdessen,
was man dem Wort noch angemessen
zum Ersatz an dieser Stelle dort

Eifrig war deshalb sein Denken
mußte es doch auch gelingen
Sinnvolles an dessen Stelle zu bringen
und sich sprachlich nicht zu verrenken.

...
1325 Makaber* 13.11.19
Vorschautext:
Makaber*

Morgen hat der Hauspoet
Geburtstag, wie ´s in der Urkunde steht.
Alt ist er und es nicht viel verbleibt
vermutlich von der Lebenszeit,
bis er mit Kühen – wie ´s schön heißt
beim Grasen mit ihnen ins grüne Gras beißt!
Die Würmer freuen sich bis dahin
aufs Festmahl bei ihm mitten drin!
Zu früh gefreut in Flammen geht
was rauchend durch den Schornstein weht.
...
1324 Anthologie 12.11.19
Vorschautext:
Anthologie


Er sammelt auf der Blumenwiese
des Geistes reichlich Blüten ein
und er verflicht und windet diese
in ein Gedicht voll Seelenpein.
Es soll den Leser eng berühren
und damit so ganz nebenbei
den Dichter zur Bekanntheit führen,
denn dies ist ihm nicht einerlei.
Haben die Musen ihn geküsst,
...
1323 Im November 11.11.19
Vorschautext:
Im November*

Die Abende versinken im nebeligen Grau.
Kein blutroter Sonnenuntergang, der begeistert,
kein Stern blinkt auf, der Himmel gräulich zugekleistert.
Novemberabende sind uneitel, nicht wie ein Pfau.

Das erzeugt eine trübe Stimmung umher,
der Monat scheint der Trauer verpflichtet,
ganz gleich ob man den Goldenen Herbst bedichtet,
das Grau macht uns die Herzen schwer!!

...
1322 Zugepflastert 10.11.19
Vorschautext:
Zupflastern

Jeden Morgen beim Rasieren
sehe ich mein Spiegelbild
kann die Zeiten nicht kaschieren,
blicke ernst doch altersmild

Jede Falte ist errungen
durch des Lebens hartes Ringen
Das Gesicht gefurcht, die Haut wie gesprungen
Hindernis für die Rasierklingen!

...
1321 Ich habe es mir notiert 09.11.19
Vorschautext:
Ich schrieb es im Kalender ein,
es sollte nie vergessen sein!
Gleichwohl ich häufig dran gedacht,
mir mein Gedächtnis Sorgen macht.
Sicherer ist´ s zu notieren,
dann kann ´s Vergessen nicht passieren,
was peinlich wäre und unsäglich.
Am Wandkalender wird man täglich
jedoch erinnert, denn zum Glück
fällt auf die Wand stets auch mein Blick.
So ausgerüstet zum Erinnern
kann sich Vergesslichkeit verschlimmern,
...
1320 Naschkatzen 08.11.19
Vorschautext:
Naschkatzen

Katzen sind sehr eigenwillig
doch wenn es um Futter geht,
verführt sie oft ein Schälchen Milch
egal ob ´s früh ist oder spät!

Man sagt, dass ein Haustier den
Besitzer prägt
er würde ihm ähnlich im Verhalten
manchmal dieses so weit geht,
dass Tiere den Tagesablauf gestalten.
...
1319 Das letzte Blatt 07.11.19
Vorschautext:
Das letzte Blatt

Als Fähnlein hatte es geweht
dort in des Baumes Höh
als wollt es sagen: “bitte seh
der Wind tut mir nicht weh.

Doch schnell bestraft der Übermut,
der Wind hat ´s bös erfaßt
heraus zu fordern war nicht gut,
der Wind dies nun mal haßt.

...
1318 Der Philosoph 06.11.19
Vorschautext:
Der Philosoph

Als weiser Mann gibt er sein Wissen preis
an die studenten, die ihm lauschen,
denn eines, was er wirklich weiß:
seine Thesen nicht ungehört vorüber rauschen.

Also sprach er Wahrheits besessen :
„Merken Sie es sich fürs Leben,
es zählt der Geist nur, Körper verwesen,
den Geist hat m a n uns Menschen gegeben.

...
1317 Steine 05.11.19
Vorschautext:
Steine

Millionen von Jahren sind sie alt
Steine, zusammengepreßtes Magna-Material
aus Sternenstaub und Organstoff - kalt,
leblos formen sie Gebirge und Klippen manchmal.

Kühler Marmor, Granit und Sandstein,
vielfältig sind die Erscheinungsformen.
Sie sind mal stumpf, mal glitzert einsam ein Stein,
eigenwillig hart kennen sie keine Normen.

...
1316 Alkohol 04.11.19
Vorschautext:
Alkohol

Du gehst?
Einfach so?
Nach all den Jahren!
Worte der Erklärung:
Fehlanzeige.
Gepackte Koffer,
drohend im Flur.
Das Taxi hupt.
Drehst mir den Rücken zu,
nestelst nervös herum.
...
1315 Das Leben geht weiter 03.11.19
Vorschautext:
Das Leben geht weiter

Überwinden wir die Zeit der Trauer,
die stummen elenden Seelenschmerzen
das was uns trennt ist jene ewige Mauer
des Totenreichs. Sind jene nicht in unserem Herzen?

Die schönen Tage, die wir einst verlebten
sie bleiben als Erinnerung uns doch
wenn auch im Tränental die Lippen bebten
weil Bitternis in uns hoch kroch.

...
1314 Stille Trauer 01.11.19
Vorschautext:
Stille Trauer

Wieder einmal steh´ich hier
an dem einsam stillen Ort.
Tief sitzt noch der Schmerz in mir:
lang, schon lange seid ihr fort

Weiß nicht wohin eure Seelen
flohen nach der Todesnot,
weiß nur um den Schmerz, das Fehlen
der Gegenwart nach eurem Tod

...
1313 Unser unerwünschtes Erbe 31.10.19
Vorschautext:
Unser unerwünschtes Erbe

Das Faustische frißt an der Seele.
Sein Knabbern zunächst unbemerkt
als wenn Jemand, der geschickt stehle,
sich von der Beute gierig stärkt.

Zurück bleibt da ein tiefer Schaden,
den keine Seele heilen kann.
Von dem Charakter einst erhaben,
wird eine löchrige Ruine dann.

...
1312 Ich bleibe dabei 30.10.19
Vorschautext:
Ich bleibe dabei

Gar grimmig ist manche Geschichte
vom Hauspoeten „Isegrimm“.
Doch was ich wäge und gewichte
ist Handlung derer vom „Stamme Nimm“!

Und grade als ich ´s niederschreibe
seh´ ich vom Fenster einen Regenbogen,
ein Zeichen, daß ich dabei bleibe,
denn keine Zeile von mir ist gelogen!
1311 Risse 29.10.19
Vorschautext:
Risse

So ist es mit der Unzulänglichkeit
Im ständigen Verdrängen
vergeudet unsere Eitelkeit die Zeit
anstatt sich selber zu erkennen!

Das Haus des Lebens ist durchsetzt mit Rissen
doch denken wir, wir wohnen im Palast
wir überspielen was wir von uns wissen.
Das Drama wird zum Lustspiel fast.

...
1310 Erscheinungen 28.10.19
Vorschautext:
Erscheinungen

Gespentig wie aus dem Nebel sollen
sie auftreten, Erscheinungen – nicht existent
aber Manche schwören darauf sie wollen
sie gesehen haben, um sie ein Lichtkranz brennt

Es stellt die Frage sich nach dem Religiösen-Wahn.
Fanatisch setzt sich im Gehirn
ein Bild fest von dem was nicht sein kann.
Was aber spielt sich ab hinter der Stirn?

...
1309 Umstellen 27.10.19
Vorschautext:
Umstellen

Das Leben nimmt auf nichts Rücksicht,
nicht auf Gewohnheiten, Bequemlichkeiten
oder Hindernisse. Es spult sich ab ganz schlicht
nach eignen Regeln, die manchmal Kummer bereiten.

Weil das so ist, gilt kein Beharren
man muß sich umstellen auf die Schnelle,
die Hindernisse tauchen auf in Scharen,
kaum überwunden, treten neue an deren Stelle!

...
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