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| OPTISCHER GESANG | Dmitry Garanin | |||
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Vorschautext: E. K. Es liegen Rechteckflächen stille Wo gelbe Keile Grün zerspalten Der Farbenblinde putzt die Brille Vor hochgespannten Farbgewalten Die unter mattem Himmel fließen Inmitten jungen Belgiens Weiten Damit ein jeder Blick umschließe Das Bild des Augenblicks im Gleiten Das volle Spektrum aufgeschlagen Den ganzen Weg in sich verschlinge ... |
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| Über Wüste und Grat | Dmitry Garanin | |||
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Vorschautext: * * * Über Wüste und Grat, durch die Städte gegangen, und vollendet die Saat, frei, von nichts mehr gefangen — kann man treten ans Meer, wo die Grenzen vergehen, und die Krümmung umher halb geblendet besehen, im geworfenen Schein ... |
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| FEUERWERK IN CANNES | Dmitry Garanin | |||
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Vorschautext: Des Himmels Schwarz mit Farben übermalt, in Purpur, Silberweiß und Grün zerronnen, im Flug, Sekunden nur, dann schon verhallt, aufsteigend als unfeste Lichtkolonnen, bald Palmenkronen — aus dem Punkt ein Baum, die goldene Zweige warfen gleich Kometen, um hoch zu glühen, doch zu fallen kaum: so zogen vor dem Volk die Bahn Raketen, und ohne Ende war die Feuerpracht, und die Musik, dem Schauspiel Glut zu geben, erklang mit allen Stimmen, voller Macht und schien empor die Salven mitzuheben, ... |
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| Sinn | Simone Seebeck | |||
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Vorschautext: Es gibt manchmal so viel Grund zu weinen So viel Schmerz und Dunkelheit Was ich sage, möcht' ich auch so meinen Ich sehne mich nach Dir und Geborgenheit Es gibt trotzdem einen neuen Anfang Wenn morgens die Sonne aufgeht Es entsteht ein Sinn daran Ein Grund, warum man lebt Es gibt so viel zu lernen im Leben Zu nehmen und zu geben ... |
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| Armseligkeit | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Es gibt Menschen die Nichts auf die Reihe bringen Von diesen Typen findest du immer mehr Ich habe das Gefühl es ist ein ganzes Heer Wollen aber Anderen gerne etwas aufzwingen Oftmals sind es die Jammerlappen Ihr Schaffen ist meistens spärlich Genau betrachtet sogar unehrlich ... |
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| Zweifel | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Zweifelei macht mich manchmal fertig. Vielleicht sollte ich alles glauben, wie die Gilde der frömmelnden Christen, oder einfach erkennen, sie fliegen, die gebratenen Tauben. Wenn ich das meinen Kindern erzähle, dann kommen mir aber Bedenken. Mein Großer sagt: ,,Du brauchst eine Tüte voll Grips, werde sie dir zum Geburtstag schenken.'' ... |
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| Die Lüge | Reinhold Paulus - H. | |||
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Vorschautext: Schimpft auf Meister Petz der Spatz: „Dummer Bär, friss doch die Katz! Lass die Honignascherei, denn die Bienenpolizei schlägt Alarm und dann, oje, tun dir tausend Stiche weh!“ Winkend ruft der schlaue Bär: „Falke, alter Freund, komm her!“ Eilig macht mit großem Schreck sich der freche Piepmatz weg. ... |
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| Gegenwärtig -Halloween 2026 | Sonja Dworzak | |||
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Vorschautext: Heute Nacht tragen die Kinder Larven aus Plastik. Sie spielen das Sterben, weil sie es nicht kennen. Sie bitten um Süßes an den Türen. Aber draußen, in der grenzenlosen Ferne, brennen die Städte im Fernsehen. Die Kälte zieht durch die Ritzen im Fenster. Sie fragt nicht nach Namen. Wir verkleiden uns, damit wir uns nicht sehen müssen. Wir machen Licht an, damit die Angst eine Farbe bekommt. ... |
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| "Kokelitis" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Feuchtes Holz nicht richtig brennt, weil es sich von Flammen „trennt“, Feuer kokeln vor sich hin, bis ich in Rauch gehüllt bin. Egal, wo ich geh und steh, Augen tränen, tun mir weh, Rauch brennt in meinen Lungen, Ruß ist dort eingedrungen. ... |
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| Der silberne Reif des Bundes | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: |
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| Schaurige Halloweennacht | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Zum Glück nur ein Traum - Am Nachthimmel flackern die Sterne, Mond wandelt sich zur Teufelsfratze schauriges Geheul in der Ferne, es nähert sich ne Feuerkatze. Aus Sternen fallen Spinnen herab, aus Teufelsfratze regnet Geifer, die Toten entsteigen ihrem Grab, verfolgen Lebende mit Eifer. ... |
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| Ohne ein Damals | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Deine Zärtlichkeit hat mich nicht gemeint. Ich stand nur in ihrem Licht. Nun fehlt mir etwas, das ich nie hatte. Selbst mein Schmerz muss ohne ein Damals auskommen. ... |
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| Braunschweig im Lichterglanz | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: "Lichterfest in der Löwenstadt" stand im Wochenblatt geschrieben. Wir haben es uns angesehen, der Redakteur hat nicht übertrieben. Künstler ließen historische Gebäude, im bunten Lichterglanz erscheinen. Millionen Schaulustige waren dort. Kunst kann Menschen vereinen... Das Rathaus wurde zur Leinwand. Ich gebe euch Brief und Siegel. ... |
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| Zahnarzt | Moira Ashly | |||
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Vorschautext: Zum Zahnarzt musste ich heute gehen, das fand ich leider gar nicht schön. Der Termin stand fest bereits seit Wochen, und Angst steckt heut in meinen Knochen. Am liebsten ginge ich nicht hin, doch das macht leider keinen Sinn. Allein schon der Gedanke schwächt mein Nervenkostüm und es geht mir schlecht. Verkrampfe auf dem Stuhl dann mich und denk: „S‘ tut weh gleich sicherlich!“ ... |
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| Gestraft durch eigene Bosheit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - In seinen Augen die Bosheit lauert, im Herzen der Beelzebub sich kauert Höllenfeuer in seiner Seele brennt, Band der Freundschaft er hasserfüllt durchtrennt, kann mit anderen nicht friedvoll leben, für ihn muss es täglich Kleinkrieg geben, drum bricht er ständig einen Streit vom Zaun, führt sich dabei auf wie ein dummer Clown, der letztlich in eigener Hölle schmort, Beelzebub mit Forke sein Herz durchbohrt. |
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| Du ... | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Du bist mein ganzes Herz, das und ein Reim auf sonstig Terz. Du bist meine Wonne, oftmals meine einz’ge warme Sonne. Du weißt es meine Frau; ganz genau. Du bist eben einfach du, ich hör dir jetzt gerne zu mir wieder zu. |
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| Halloween - Zwischen Spuk und Lichterglanz | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Die Nacht zieht leis durch jedes Haus, der Spuk treibt heut die Menschen raus. Die Hexe lacht und tanzt im Kreis, der Mond wirft bleiches Licht so weiß. Ein Zombie steigt aus seinem Grab und schleift sein müdes Bein herab. Das Skelett klappert durch die Nacht, die schwarze Katze hält die Wacht. Es klopft, man ruft: "Gebt Süßes her!" Sonst gibt es Streiche, mehr und mehr. ... |
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| Das unzerbrechliche Licht | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: |
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| So sehen wir | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: So sehen wir So sehen wir uns wohl gerüstet, Wenn unser früher Tag noch voll Lob, Der Frühstücksmagen wohl bestückt, Wir mit frischer Kleidung, Schuhen, gebürstet, Dorthin gehen, wo sich Sonne hochschob Und wir arbeits-, fleiß- und ideenbeglückt. So besteht unser Traum, wird zum Segen, Wenn wir aktiv bleiben, da wir doch gesund Und man auch im Alter sein Auto noch hat, ... |
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| Weißt Du es noch | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Weißt Du es noch Weißt Du es noch, als die Familie Zu Neujahrswünschen eingeladen Bei Oma? Da stand die große Grünlilie Und unser Beisammensein hatte Bestand. Und auch noch in sehr hohem Alter Nahm sie den Braten aus der Röhre, Gratulierte zuerst dem Stammhalter, Womit Gott ihre Wünsche erhöre. ... |
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