Hier findest Du 101.936 Gedichte von 2.635 Autoren und 4.727 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| Titel | Autor | |||
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| Mit allem von gestern | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Gestern steckt mir noch in den Knochen nicht nur als Erinnerung, mehr als Gewicht, als feiner Staub in den Kammern des Herzens, den selbst das Licht nicht fortnimmt, sondern sichtbar macht. Ich gehe nicht leer in diesen Morgen. Ich trage die ungesagten Worte, die Blicke, die geblieben sind, die Liebe in ihrem verstummten Kleid, und die Müdigkeit der Seele, ... |
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| Eine andere Welt | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: - Auf Safari im Givskud Zoo - Das Tor geht auf, der Weg wird breit, hier herrscht eine andere Geschwindigkeit. Wir rollen weiter im Schritt dahin; streichen den Alltag mal aus unserem Sinn. Ein Strauß steht Wache, fast wirkt er antik, begrüßt uns würdevoll mit ernstem Blick. Eine Giraffe zupft, fast wie im Traum, sanft Birkenblätter von einem Baum. ... |
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| Die Lebenszeit | Horst Rehmann | |||
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Vorschautext: Hundert Jahr ist die Lebenszeit, wir hätten sie so gerne voll; doch schaffen wir es nicht so weit; dann sind neunzig Mindestsoll. Sehr teuer kommt uns jedes Jahr, doch wir bezahlen gern den Preis, ruhig wartend, Gedanken-klar, das ist jedoch, für nichts Beweis. Tag für Tag, stets derselbe Kampf, es geht um nackte Existenz, ... |
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| Kindermund | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** "Papa, bekommst du jeden Tag Geld von deinem Chef ?" - "Nee... Nur einmal im Monat." "Aber du gehst doch jeden Tag arbeiten !?" - "Siehste !" |
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| Schlaumeier | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Schlaumeier Sie meinen dass sie Alles wissen Du kannst sie nicht vom Gegenteil überzeugen Ohne zu zögern vertreten sie es verbissen Sind sie in deiner Nähe widerspreche nicht Du musst ihnen glauben ... |
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| Staub | Meteor | |||
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Vorschautext: Wenn es draußen in Wirbeln windet, die Luft benebelt von Sternenstaub, was sich darin nicht alles befindet, feinste Partikel landen auf der Haut. Wie grauer Schnee haftet schichtweise allgegenwärtiger Schleier der Präsenz, flüsternd senkt sich Vergessen leise, Grundlage der kommenden Existenz. Pollenwolken, Wüstendunst auf Reise, flüchtig verwehte unsichtbare Körner, ... |
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| Traumes Spuk | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: War's Einsamkeit, die aus der Stille rief, war es die Nacht, mit wildem Traumesspuk? Vielleicht ein Zeichen, aus der Seele tief, ein heller Stern, oder ein Sinnestrug. Ein wirres Bild, des Strudels ewiger Grund, blau winkt ein Lachen, schmückt der Seele Glanz. ... |
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| Naturverbunden und charmant | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Oh, er weiß, was Frauen mögen, an Komplimenten spart er nicht. Und wenn ihm mal danach ist, schreibt er auch gern ein Gedicht. Von Worten, die von Herzen kommen, humorvoll, freundlich und geglückt, ehrlich und ganz unverbindlich, ist schließlich jede Frau entzückt. Gedichte schreibt er ja fast täglich, lustig, - auch mal verrucht, frivol. ... |
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| wie Gras | Peter Szneckneck | |||
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Vorschautext: Der Dumme in mir klatscht mit dem Klügeren niemals ab weil sie sich treffen wo mein Sein nur eine Drehtür hat Sichere Neutralität kann leider nicht durch Wände fassen vom Wahn Extreme zu begreifen selbst befreit einfach durchs Lassen Pulsier in mir, angstbefreit bis das Festhalten Loslassen wird ... |
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| Stute Laisa sucht ihr Fohlen | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Stute Laisa sucht ihr Fohlen. Hat man es über Nacht gestohlen? Noch gestern standen alle beide, auf der ein gezäumten Weide. Sie wiehert laut, scharrt mit den Hufen, im Wind verhallen, Flehen, Rufen, ihre liebenswerte Gelassenheit, schlägt um in Wut und Traurigkeit. In der Ferne vernimmt sie einen Laut, das Wiehern ist ihr so vertraut, ... |
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| Hoch bei den Wolken | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Hoch bei den Wolken Meine Diva leuchtete als Mondglück mir, Nachdem ich sie nachts im Scheine sah Und meinte, der Mond würde mich verlachen. Das Mondglück leuchtete über Gebühr Und schien mir plötzlich so irdisch nah, Dass kein Schlaf sich konnte entfachen. Ein dünnes Wölkchen zog am Mond vorbei, An dieser, meiner gelbleuchtenden Diva, Verbarg wie durch einen Schleier den Stand. ... |
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| Die Angst vor der Liebe | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Die Angst vor der Liebe Mit einem Lover bleibt ein Frauenleben leicht: Er kommt, wenn er darf, und geht, wenn es reicht. Dazu gibt es dann auch nicht viel Aufhebens, Denn unverbindlich bleibt die Lust des Lebens. Doch mit einem reifen Mann sich verbinden, Der weiß, wie und wo zwei Seelen sich finden? Vielleicht kennt er gar noch all meine Zonen, In denen die feinen Liebesgeister wohnen…? ... |
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| Wie kann man nur so blöd sein? | Monika Kinzel | |||
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Vorschautext: Es ist doch das Einfachste der Welt und vor allem es kostet wirklich kein Geld. Doch habe ich großen Schiss mich mal bei ihn zu melden. Ich kann mich deswegen nur schelten. Ich hatte ihn wirklich sehr geliebt und trotzdem hatte ich ihn nach 25 Jahren Ehe ausgesiebt. Warum war ich nur so blöd, ist meine Frage heute. Er war doch damals meine fetteste Beute. Zwei herzensgute Kinder hatte er mir geschenkt. Unsere Geschicke hatte er immer sehr gut gelenkt. ... |
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| Mein Ziehsohn | Dieter Kinzel | |||
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Vorschautext: Und zack das hat gestochen. Er hat mir hoch und heilig versprochen, das unsere Verbindung nicht abbrechen wird. Da wo er jetzt hat er nur einen zu verdanken, nur mir. Dabei war dieser Weg nie frei von Hürden, er musste am Anfang abbauen einige Bürden. Er hatte wirklich einige Eigenarten an sich, die eigentlich nicht gut waren für mich. Da war als allererstes die Drogen und der Alkohol. Einen weiteren Alkoholiker zu mir zu holen war ziemlich hohl. ... |
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| Fühlbar bis ins Herz | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Fühlbar bis ins Herz Wärme verführt auf vielfältige Weise Weil man sie spürt bis ins Herz hinein Nicht nur durch puren Sonnenschein Ein Blick ein Wort genügen Um Kälte zu besiegen und Wärme tief zu fühlen Sogar Eis und Schnee ... |
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| Lebenswege | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Tagerwachen, am Horizont knistert Morgenröte. Leises Quellrauschen, hin zum Getöse. Abschiedsnoten warten, öffnen Mündungsschranken. Kurz nur zu Gast, doch viel verpasst. Dem Ruf der Stille folgte Hast. |
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| [Ich habe keinen zum Reden hier] | Der Tod ist ein Meis | |||
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Vorschautext: Ich habe keinen zum Reden hier, such’ einen, der mich hören will, nicht nur Papier — kein Steuereintreiber, kalt und stur, und keine römische Kohorte auf weiter Flur, so lang wie ein halber Werstweg nur. In meiner Seele wuchern Disteln noch immer weiter, manchmal auch Blutsauger — stumme Begleiter, oder Würmer, verborgen und leis, die mich schwächen auf ihre eig’ne Weis, doch tragen sie keine Kapuzen — welch ein Beweis :D ... |
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| Der Natz | Katzenovia | |||
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Vorschautext: *** Es ringelt ein Natz sich im Seerosenteich, vergnüglich, besinnlich, an Worten so reich, dann hüpft er vom Blatt in den Schlamm nebenan, in dem er genüsslich herumwühlen kann. So mancherlei bringt er daraus an den Tag, doch zu jener Zeit dieses nicht jeder mag, man hat ihn gemieden, es gab ein Verbot, gar heftig geriet seine Welt aus dem Lot. ... |
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| Das Elfenbeinhaus | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ein Aufstieg, kühl wie polierter Marmor, kein Atem der Fabel, kein Herzschlag aus Traum. Ein gläserner Fahrstuhl zieht lautlos hinauf, ein Schuss durch die Etagen der Stille, während Seile aus Schuld in der Tiefe beben und tragen, was keiner mehr sehen will: Leben. Dort oben erheben sich Türme aus Glas, Säle, gedehnt wie vergessene Zeit. Masken lächeln – glatt, geschliffen, leer –, ihr Glanz: nur Hülle für innere Kargheit. Und Stimmen klingen wie Münzen im Schacht, ... |
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| Humorvolles | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Hammer zum Daumen: "Schön, dich mal wieder zu treffen !" |
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