Hier findest Du 103.668 Gedichte von 2.685 Autoren und 4.789 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| Die Gunst der Muse | Helga | |||
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Vorschautext: Wer schreibt, erwartet keinen Orden, er tuts, weil er es eben kann, auch ich hab nichts dadurch erworben, schreib, was der Geist sich einst ersann. Ich sehe bunte Blumen blühen, dort, wo der Winter Hand anlegt, und seh` die Lagerfeuer glühen, wo kalter Wind durch Felder weht. Tief unten auf dem Meeresboden ich so manche Perle fand, ... |
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| einfach so | Farbensucher | |||
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Vorschautext: zugefallen ist unverdient ein Lottoschein eine Türe umfallen Unbeständigkeit gefällig sein Helfersyndrom Kalkulation gefälligst ein Befehl vorauseilender Gehorsam ... |
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| Immer Kind {299} | Jacob Seywald | |||
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Vorschautext: Der Sommer neigt sein Haupt, dem dunklen Tag entgegen. Und welch ein Segen überhaupt, in Sommerzeit zu leben! Die Askese fordert mich heraus, mein Verzicht auf Regulierung. Doch daraus wächst, so schaut es aus, nur traurige Resignierung. Ich verliere jede Sicht und schaue wie ein Kind. ... |
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| Missglückte Dichtkunst eines Schrotthändlers | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - „Nonsensgedicht“ - Was er zum Besten gibt, ist in der Regel Schrott, aus dem Zusammenhang gerissene Inhalte, zusammengeklaubt, bis zum Geht- nicht- mehr verdreht, die zerstückelten Worte presst er ins Reimschema. Substanzloses Geschwätz, aus der Luft gegriffen, tautologisch, bar jeglicher Logik, ohne Sinn - Gedanken verheddern sich in Widersprüche. Leser zweifeln bei dem „Unsinn“ an seinem Verstand. Wer die verquere Schrott-Lyrik des Dichters liest, läuft Gefahr an einem Augenkrebs zu erkranken ... |
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| Schutzengel | Florian | |||
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Vorschautext: Lieber Schutzengel mein, lasse mich niemals allein. Sei bei mir, bei Tag und Nacht, bewahre ob der Menschen Niedertracht. Zeige mir, was gut und wahr, lasse mich sehen, rein und klar. Sei bei mir, in Freud und Leid, bewahre ob der Gegner Neid. Hilf erkennen, den rechten Weg, lasse mich ihn gehen, selbst wenn´s niemand versteht. ... |
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| Dreck im Wind! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Die Gäste wünschen Oberdeck. Sonnen sich im Urlaubszweck. Schiffskoch mahnt wieder an. Zum Eimer leeren jeder dann. Der Inhalt war so voller Dreck. Der flog auf Luv in Leute keck. Schiffsjunge Entsetzen schuf. Schnell versaut er seinen Ruf. ... |
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| Der Traum | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Ich koche gerade Kaffee. Stehe am Fenster. Sehe die Strasse. Die Bäume. Die Häuser. Und wie die Sonne aufgeht. Und liebe den Morgen. Die Stille. Die Welt. Und das Leben. Und die Farben. Die Spiele. Und Märchen. Und fliege mit jeder Sekunde. Und bin jeder Stern. Und weiss wie jeder Traum wahr wird. Ich sitze in der Ecke. Trinke Kaffee. Sehe die Tür. Die Wand. Das Regal. ... |
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| Reich meiner Träume | Meteor | |||
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Vorschautext: Ich schließe meine Augen beginne, an alles zu glauben lasse mich frei fallen in eine Welt frei von allem frei von Angst frei von Schmerz frei von Arroganz frei mein Herz ich verliere mich in Träumen fliege frei über Länder ohne Zäune ... |
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| Auflösung | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Immer seltener bewohnt mich, was ich fühle. Die Freude kommt mit fremdem Mund. Das Weinen findet ohne mich statt. Tief unter allem noch dieser kleine Trotz, der einmal ... |
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| Die Mischehe | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Das Schwarz hat sich in Weiß verliebt- nahm Weiß zu seiner Frau , drei Kinder haben sie gezeugt- die sind jetzt alle grau. |
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| im Miteinander | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Ein Hornissennest. Summen am Küchenfenster im Miteinander. *Haiku |
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| Anstand | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich kenne das Wort, das dich klein macht. Du hast es mir in einer Nacht gegeben, als du bei mir sicher warst. Jetzt liegt es unter meiner Zunge. Wir sind wütend. ... |
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| Sterne zählen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sterne zählen Wer als Mann Sterne zählen kann, Den hat das Schicksal gern: Bei ihm kommt es aufs Lachen an, So wird er selbst zum Herrn. Wenn sie Sterne zählen kann, Bleibt sie als Frau sehr frei geboren: Die halten sie in ihrem Bann, Bleiben ihr glücksverschworen. ... |
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| Auch das Genießen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Auch das Genießen Auch das Genießen will gelernt sein, Lässt uns im Leben nicht einsam sein: Genüsse, die wir als angenehm auffassen, Können wir in Freiheit durchaus zulassen. Soweit das nicht in Sucht ausartet, Man sich selbst Gutes aufwartet, Wird die Lebenslinie bunt gemalt, Damit sie sanft Seelen bestrahlt. ... |
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| Die Wahl vom Mensch | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Ein Wal hat keine Wahl, ein Pfosten ist’s meist - aus Stahl. Eine Glatze ist kahl, doch das auch oft egal. Wahl ist es und bleibt es, nur wenn man betreibt es. Und ist’s auch die vom Wal, sie ist’s nicht egal. |
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| Herbstwarm | Wildkraut | |||
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Vorschautext: Wilder Wein grün wartend auf Wärme noch ein paar Tage dann wird er rot vor Freude aber niemand sieht es ... |
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| Ein kleines Glück | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Wünscht sich doch ein Jeder, viele sogar hier und heute. Reicht es denn noch für alle auch für die kriegstauglichen Leute? Glück braucht Frieden in allen Herzen, Fröhlichkeit kann auch nicht schaden. So könnte es eventuell gehen, im Deutschen Kolonialwarenladen. Es gibt Tage, da reichen Badelatschen, an anderen Tagen geht’s mit Sonnenbrille. ... |
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| Wohlstandsmüll | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Strand zu viel Plastik Kronkorken zahlreich im Revier Schön bunt Hinterlassenschaften global Glasscherben leuchten in Sonne Farbenprächtig dekoriert Inspiration für Fotos Manches sehr bizarr Kräftiger Nordost Wasser brodelt ... |
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| Wer ich bin | Meteor | |||
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Vorschautext: Ich bin mehr als nur mein Hier, mehr als mein Name auf Papier. Ich bin mir unsicher, wer ich bin. Ich suche in mir nach dem Sinn. Bin ich die Version für eine Welt, zeig ich mich so, wie es gefällt? Die Zweifel nagen in der Nacht, wo mein Innerich mich auslacht. Wer ich auch bin, ich bin momentan. Bin nicht nur das, was andere sehn. ... |
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| Die Erlösung | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Wenn es keine Torte mehr gibt. Und keinen Sekt mehr. Und auch das Fleisch ausverkauft ist. Und es keine Grillorgien mehr gäbe. Und kein Mensch mit Übergewicht. Und es nur Schönheit und Wahrheit gäbe. Und Mallorca vom Mittelmeer verschluckt worden wäre. Gäbe es dann mehr Depressionen? Mehr Zweifel am Leben? Und mehr Überdruss? Oder wäre das Leben dann schrecklich? Und ich denke: Ja! Das Leben wäre dann grausam. ... |
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