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| Kreislauf | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Immer Wenn es Droht still zu Werden beginnt der Krieg Erneut. |
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| Schatten | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Ich klopf‘ an.. Gräser am ermatten Lebe in meiner Schattenwelt Und Sternschnuppen fallen. Wie ein Blitz durch Gedanken Meer am Meer.. und Rosenranken Heilung.. ich glaube fest daran Geduldig sein.. dann wann? Gekettet an eine Seele Die irgendwie auch in mir schlägt ... |
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| Das Erbe kann warten.. [Teil 11] | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Frau Scherz steht am Fenster und blickt hinaus. Mitte Februar, der Schnee liegt wie ein weißer Teppich über der Landschaft und glitzert im Licht, als wolle er sagen: „So schön kann Kälte sein.“ Tatsächlich pfeift ein eisiger Wind durch die Gassen und trifft ihr Gesicht mit der Diskretion eines schlechten Journalisten. „Fast schlimmer als Lügen“, denkt sie, „ist eine Kälte, die gleichzeitig beleidigt und frieren lässt.“ Schneeschieben? Nein danke. Dafür gibt es den Hausmeister und seine Spezialmaschine mit Rollen, Borsten und Benzin, die den Schnee beiseite räumt, als hätte er das persönlich verschuldet. Sie lehnt sich zurück, Tee in der Hand, und lässt den Blick zur Flimmerkiste wandern. Dort läuft Olympia in Italien. Die Winterspiele finden gerade zwischen dem sechsten und dem zweiundzwanzigsten Februar in Mailand, Cortina d’Ampezzo und weiteren Orten im Norden des Landes statt. Fast zwei‑tausendneunhundert Sportlerinnen und Sportler aus rund zweiundneunzig Nationen haben sich eingefunden, um in über hundert Wettbewerben Medaillen zu erringen. Skifahren auf steilen Hängen, Snowboarden über schneebedeckte Rampen, Eiskunstlauf mit funkelnden Kostümen und Biathlon, wo man hofft, dass Präzision nicht nur bei Schießen und Zeitmessung zählt, sondern auch beim Spaghetti‑Essen danach. Frau Scherz nimmt das Ganze mit einer Mischung aus Bewunderung und schelmischem Spott wahr. Es ist ein riesiges Theater, ein globales Fest der menschlichen Leistung, aber auch ein buntes Spektakel aus Kameras, jubelnden Zuschauern und Sprechern, die sich überschlagen, um jeden Schwung, jeden Sprung und jede Sekunde mit Superlativen zu versehen. „Regen aus Gold“, murmelt sie lächelnd, „und drunter stolpert die Seele.“ Sie weiß, wie viel Training, Technik und eiserner Wille hinter jeder Medaille steckt, aber sie beobachtet auch die Schattenseiten: den Druck, der auf Leistung lastet, die vermarktete Emotionalität, die manchmal mehr Inszenierung als Gefühl ist, und die ungeheure Aufmerksamkeit, die aus einem Wettkampf ein globales Event macht. Zwischendurch schweifen ihre Gedanken ab in die Erinnerung an die Kindheit, an jene leuchtenden Bilder, die hängen bleiben, während die peinlichen oder langweiligen längst im Nebel der Vergessenheit verschwunden sind. „So brauch ich schon keine Alzheimer“, kichert sie in sich hinein, lachend über sich selbst und über das Leben. Vereinsamung ist ein Wort, das sie kennt, nicht als Angst, sondern als Bestandsaufnahme dessen, wie Menschen sich oft in ihre eigenen Gedanken zurückziehen, wenn die Welt zu laut, zu hektisch oder zu missgünstig wirkt. Und auch darüber denkt sie mit einem scharfen Hauch Ironie nach: über den allgegenwärtigen Neid, der wie ein unsichtbarer Schatten mitspielt, stets unterschwellig, nie offen, immer bereit, eine Freude zu trüben. Sie rückt ihr Geld auf dem Tisch ein wenig zur Seite, als ordne sie die Welt in Gedanken neu. Gewinnen, Verlieren, Einsicht, Humor, alles ist Teil eines größeren Spiels, und Frau Scherz liebt Spiele. Sie atmet tief ein und aus, genießt den Wind, die Stille und den ironischen Kontrast zwischen der scheinbar perfekten Olympia‑Inszenierung und dem chaotischen Alltag, der jeden Einzelnen von uns täglich fordert. Ein Sturz, ein missglückter Sprung, ein unerwarteter Erfolg, das olympische Chaos ist wie das echte Leben, nur glitzernder und mit dramatischerem Soundtrack. Wenn die Nacht kommt, geht Frau Scherz spät ins Bett. Gerade dann, wenn alles schläft und die Straßen leer sind, wird sie ein bisschen romantisch und ein bisschen melancholisch. Carpe diem, ruft sie sich zu, nutze den Tag! Aber nutze auch die Nacht, fügt sie hinzu, stets bereit, einen spitzen, frechen Kommentar auf die Lippen zu setzen. In der Dunkelheit ist sie eine kleine Denkfabrik, in der sie Gedanken sortiert, reflektiert und manchmal auch verspottet, bevor sie sie wieder loslässt. Ohne diese Stunden, denkt sie, würde das Leben an ihr vorbeiziehen wie ein Film, ohne dass sie die Essenz, den Witz und die bitteren Momente wirklich spürt. ... |
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| Meisterstück | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Wenn du die Bühne betrittst, kleines Mädchen, mit der roten Schleife im Haar – mit aufspringendem Siegel wie aus der Werkstatt einer gotischen Sonne, und den Tanzschuhen, die klingen wie ferne Hufe auf dem Pflaster einer alten Königsstadt, da neigt sich selbst der Atem der Menge. Dein Antlitz, erst Grimasse, keck und kühn, ist vergleichbar mit dem Spiel eines Hofnarren im Saal des Kaisers, doch hinter der Maske schwefelt und schwärmt dein Ernst, so alt wie die Psalmen Davids, so jung wie der erste Morgen im Paradies. ... |
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| Tagesrückblick | Helga | |||
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Vorschautext: Nicht jeder Tag verläuft ganz glatt, am Abend bin ich oft schon matt, schau dann zurück auf manche Stunden, wie sehr ich rang und mich geschunden. Nun gibt Abendsonne sanft Geleit, die stille Nacht steht schon bereit, Erinn`rungen klingen leise nach, doch morgen wartet neu der Tag. Zufrieden geh ich nun zur Ruh`, und klapp das Tagebüchlein zu. |
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| Hymne für Gisèle | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Man hat dir angetan, was Sprache sprengt, was selbst die Nacht kaum tragen kann. Man(n) hat kein Mitleid dir geschenkt. Dein Henker war dein eig’ner Mann. Sie kamen wie zu einem Fest, im Schutz der Tür, im Schutz der Nacht. Und jeder wusste, was er tat, Und hat dennoch mitgemacht. Doch du hast dich nicht still ergeben. Du hast das Schweigen nicht bewahrt. ... |
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| Gedicht von einem, der sich auf den Frühling freut | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Die Temperaturen bewegen sich langsam nach oben, Blumen strecken ihre Köpfchen aus der Erde heraus. Der Lenz hat längst seine Ankunft verkündet, Frühlingsboten verraten's... Sie steh'n vor dem Haus. Helle Sonnenstrahlen setzen alles fantasievoll in Szene, Vögel springen fröhlich von Ast zu Ast. Die Aufblühzeit naht, mit Farben und Düften, Blumenfreuden, so wie du am liebsten sie hast. ... |
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| Der Nebelbote | Meteor | |||
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Vorschautext: Zur tiefsten Nacht geh ich im Wald, der Tagesregen steigt auf als Nebel. Der Dunst tränkt die Luft dergestalt, umschlingendes Dickicht knebelt. Etwas greift aus dem Nichts heraus, zieht aus mir meine genarrte Seele. Meine Hülle schlägt am Boden auf, kein Laut entrinnt mehr ihrer Kehle. Etwas gibt mir just zu verstehen, ich bin nun auf dem Weg ins Jenseits. ... |
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| Wo Minne | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wo Minne Wo Minne sich findet, Weil sie sich bindet, Gerne sich hingibt, Wenn ein Mensch liebt, Um mit sel‘gen Gedanken Ganz ohne Schranken Weiß, dass es Dich gibt, Der man alles vergibt, Wo Zärtlichkeit beginnt Und Zuneigung gelingt. ... |
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| Anmutsschönheit | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Anmutsschönheit Ihr helles Antlitz, jung und fein Mit Augen, die mir zugewandt, Sind wie ein wahrer Sonnenschein, Zwar recht fern, doch Freudenland. Das Haar umrahmt blond das Gesicht, Fällt jugendlich zur Schulter ab, Verstärkt damit den Glanz im Licht Und bringt mein Herz mächtig auf Trab. ... |
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| Das liebe Geld | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Omas Geld liegt seit Jahren, zuhause im Wäscheschrank. Heute bringt sie ihr Erspartes nun endlich mal zur Bank. "Ist mein Geld bei ihnen sicher?", fragt sie den Mann bewegt. "Ja, dafür verbürge ich mich, ihr Geld ist hier gut angelegt. Wenn unsere Bank pleite ist, springt die Landes-Zentralbank ein. ... |
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| Auf. | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Sonne Wonne Angst Gewitter Schäflein in der großen Stadt Und die Milchstraße glitzert Sonne Frieden Durch den Wald Über die Straßen ... |
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| Be strong, be proud! | Caeli | |||
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Vorschautext: When fall ends and winter begins Colored leafs fallen down and the darkness wins The water is frozen and the sun is at low The cold stars starts twinkling and moving so slow Don't let it under your skins ... © Auris cAeli |
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| Plauderstunde | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Komm zu mir auf einen Plausch und wir flechten wie im Rausch unsre Worte ineinander, roten, blauen, bunten Garn, gold'ne Silben, still und warm. Komm, wir sitzen beieinander, weben unser Plappertuch, hin bis zu 'nem Wörterbuch. Und wir quasseln dies und das, ... |
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| Karneval und Stille | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Die Straßen voller Freude singen, die Herzen sich im Takt verschlingen. Konfetti fliegt, die Zeit verrinnt, bis Aschermittwoch leise hinwind´t. Dann die Stille, das Ende naht, die Narren ruhen, die Feier tat. Der Karneval, er zieht sich fort, doch im Herzen bleibt der bunte Ort. Die Fastenzeit, sie zieht heran, der Rausch der Freude ruht dann. ... |
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| Die Friedenstaube | Caeli | |||
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Vorschautext: In Reimen ausgedacht Erhebe sich die Botschaft sacht In die Lüfte hoch empor Wie schon tausendmal zuvor Ein Ästlein klein Ergrünt und fein Der Taube Schnabel hebt Als sie so durch den Frühling schwebt Gebraucht fürs Nest Schnell eingeflochten ... |
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| Tierische Verrücktheiten | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Esel dreht Pirouetten auf dem Eis. Katze zeigt sich schon wieder naseweis. Kampfhund spielt sich auf als Schutzpolizist. Reineke Fuchs denkt sich aus eine List. Krokodil auf der Zahnprothese kaut. Schwein wälzt sich im Dreck, ist total versaut. Maden fressen sich durch Äpfel, Kirschen. Holzwürmer im Gebälk raspeln, knirschen. Affe steht Kopf, wackelt mit den Beinen. Ich habe keine Lust mehr zum Reimen! |
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| Geiger bibbert vor Angst | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion - Geiger Blut und Wasser schwitzt, Angst sich in die Haut einritzt Bogen in der Hand zittert, Musiker Blackout wittert. Einsatz naht, sein Atem stockt, Panik ihm im Nacken hockt verkrampft sind seine Hände sein banger Blick spricht Bände. ... |
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| Die Sehnsucht nach dem Frühling | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Die Sehnsucht nach dem Frühling ist bei mir riesengroß, ich frage mich seit Tagen: Wann geht es endlich los? Wann blühen wieder Blumen? Wann ist die Kälte fort? Wann ist der Garten wieder ein blumenreicher Ort? Ein warmer Wind aus Süden der müsste dringend her, ... |
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| Gott.. wir haben gekifft | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Eines sollte immer klar sein Kein Mensch sollte sein allein Aber dann frag‘ ich mich: wofür die Liebe Man erinner‘ sich an Helena Sie führten Kriege dafür! Ich bin zu müde viel zu denken Soll‘ die Kirche und der Staat mich lenken Misstrauen.. Vertrauen Abgehauen! Aber was soll der ganze Terz ... |
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