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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Quellen Ingeborg Henrichs
Vorschautext:
Dom zu Paderborn
behütet sprudelndes Sein -
Quellen des Himmels
Die weinende Rose Helga
Vorschautext:
Vorbei die sonnenlose,
dunkle, raue Nacht,
nun weint die stolze Rose,
die vom Schlafe ist erwacht.

Doch die ersten Sonnenstrahlen
trocknen still den Perlenglanz,
bald kann sie aufs Neue prahlen,
leicht im Wind im Blütentanz.
Der fremde Klang* Farbensucher
Vorschautext:
Die Sprache
die jeder verstand
trug auf feurigen Zungen
die Liebe zum Nächsten
in Frieden.

Wir haben den Tauben
die Flügel im Feuer
versengt -

Unsere Sprachen
sind zu verschieden.
...
Mein neues Buch Katzenovia
Vorschautext:
***

"Du flogst herbei auf wundersamen Schwingen."
Ein Hoffnungsstrahl an kalten Nebeltagen,
und frohe Lieder werden bald erklingen,
die Leichtigkeit in alle Sinne tragen.

Im Schaukelstuhl, dort, unter weißem Flieder,
und bei Kaffee, da kann ich dich genießen.
Ich gleite durch die Zeilen. Hin und wieder
lass' ich den Worteträumer herzlich grüßen.

...
Pfingstgeist Marie Mehrfeld
Vorschautext:
Krieg, Hunger, Tod beherrscht die Welt,
Wer reich ist, giert nach noch mehr Geld,
Wir sind beherrscht von Diktatoren,
Die Volksherrschaft, sie geht verloren,
Wahrheit, Gemeinsinn auf dem Spiel,
Was zählt, das ist der große Deal.

Zu schnell vergeht der Augenblick,
Das Gestern kehrt nie mehr zurück,
Wir suhlen uns im Nörgeln, Sorgen,
Verschieben Handeln gern auf morgen
Und streben hastend nach Genuss,
...
Nebelreigen Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Schemen, die dem See entsteigen,
mit Bäumen tanzen einen Reigen
zu zauberhaften Harfenklängen
und Nebelgeisterspukgesängen.

Ich möcht‘ auf Federwolken wandern
von einer Harmonie zur andern.
Möcht‘ mich in sanften Schleiern wiegen,
möcht‘ mich an seid’ne Äste schmiegen.

Dreh‘ mich im Tanze her und hin.
Ich bin die Nebeltänzerin.
...
Wenn Kinder lachen Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Wenn Kinder lachen, beißt der Tag
in einen grünen Morgen.
Was eben noch im Dunklen lag,
verlernt kurz alle Sorgen.

Ihr Lachen macht die Fenster weit,
die Luft kriegt Sommersprossen.
Ein alter Tisch vergisst die Zeit
und tanzt ganz unverdrossen.

Die Zimmer sind zum Spaß bereit
und öffnen die Verstecke.
...
Der Nachbar. Isaew Magomed
Vorschautext:
Unsere Verwandten können unterschiedlich sein,aber Nachbar nur beispielgebend.
präziser unbegreifbar Farbensucher
Vorschautext:
Worte sind wie Jahre
gelebt
suchen sie
den direkten Weg
ohne die blumigen Pfade
des Gartens Eden
der greifbar nah
wie schon gewesen
anders nur
präziser unbegreifbar
sich ins Wesen
legt
Danke! Horst Hesche
Vorschautext:
Ich danke Dir vieltausendmal!
und schenk Dir Küsse ohne Zahl!
Ich weiß nicht, was ich machen soll!
Ich denk, ich bin jetzt liebestoll!
Alles Gute und Liebe!
Hinfort mit all den Sorgen... Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Die Sonne scheint durchs Fenster,
draußen ist es noch frisch,
die Zeitung knistert leise,
bei uns am Frühstückstisch.

Im Radio singt Johannes,
ganz leis´, "An guten Tagen",
Schlagzeilen springen mir entgegen,
und schlagen mir auf den Magen.

Was ist los auf dieser Welt?
Ich kann nichts Gutes lesen...
...
Das Böse. Isaew Magomed
Vorschautext:
Wenn das Böse schwächer ist als du,kein Notwendigkeit ,sich den Kopf zu zerbrechen-mùßt du wider stehen (von das)oder nicht?!
Zweierlei Erinnern Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Zweierlei Erinnern

Die einen erinnern sich an glückliche Kindheit,
Zu der alles Leben immerzu nostalgisch
Offenbar war, aufgeladen mit Glückseligkeit,
Die hochgehalten wird - stets heraldisch.

Für andere war sie eine Leidenszeit,
Es gab Prügel und schlimme Verstöße.
Diese kämpfen ein Leben lang, bereit,
Sich zu befreien aus diesem Gekröse.

...
Ein wenig mit Sprache Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Ein wenig mit Sprache

Ein wenig mit Sprache jonglieren,
Natürlich bei sehr guten Manieren,
Nicht beleidigen, nicht irritieren
Und keinen Menschen vorführen.

Das wäre ein herrliches Fest,
Befreit manchen aus seinem Nest,
Der gefangen im Seelengeäst,
Das nur wenig Denkfreiheit lässt.

...
Lehrermangel Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
In der Grundschule herrscht Chaos,
zwei Lehrkräfte sind gerade krank.
Die Kinder werden nach Haus geschickt.
Tommy freut sich: "Gott sei Dank!"

Seine Mutter kommt vom Einkaufen.
"Tom, was machst du hier zu Haus?"
"Meine Klassenlehrerin ist krank,
- der Unterricht fällt aus!

Zu viele Kinder, zu wenig Lehrer,
erklärte uns Direktor Krause.
...
Laut und leise Meteor
Vorschautext:
Mal will ich stille Ruhe,
mal will ich lauten Lärm.
Beide Male ich darum buhle,
mich lebendig zu spürn.

In der Ruhe liegt die Kraft,
mein Geist erhellt mein Sein.
Sein klares Denken schafft
Entspannung bis ins Klein'.

Dass sich was um mich rührt,
meine Sinne Bewegung spüren,
...
Sprüche - Krieg Marcel Strömer
Vorschautext:
Zwei Weltkriege reichen wohl immer noch nicht! Das Konzept Krieg feiert ein blasphemisches Revival.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 20.05.2026]
Menschlichkeit bleibt auf der Strecke Helga
Vorschautext:
Menschen haben einst erdacht,
wie man das Leben leichter macht,
vieles wurde automatisiert,
und später kritisch diskutiert.

Der Mensch vermag noch klar zu denken,
Machinen können nur noch lenken,
das Gehirn muss stets im Denken sein,
ein Programm folgt dem Befehl allein.

Da fragt man sich in dieser Zeit:
wo Menschlichkeit denn heute bleibt,
...
Verachtung Frank Dörfl
Vorschautext:
Die tiefe Verachtung kommt aus den Herzen, wenn man von einem Menschen. Den man eigentlich für einen guten gehalten hat. Und man sich von ihm , in einem Unterton ein sarkastischen . Spruch anhören zu müssen , in einer Sache von der keinen Überblick hat.
Verachtung aus dem Herzen, aus dem Herzen Sarkasmus. An hören müssen, den Überblick und die Sache, zuhören den Unterton
Dan entsteht aus der Täuschung, eine Enttäuschung. So das man den Hass spüren kann, der in einem hochkocht . Den gegenüber der das veranlasst hat. Dan entfremdet man sich von denjenigen. Oder stell ihn zu Rede , aber wen er dazu zu feige ist. Entsteht Hass auf ihn , ,gefolgt von Wut auf ihn.
Aus der Täuschung, endsteht die Enttäuschung Kochente Wut , Hass der kocht , die Feigheit steigt
Dan bleibt man Unverstanden, und Entfremdung macht sich breit. Und ist mit der ungeklärt Sache, unzufrieden. Und man ist entzückt von den Menschen. Dan sieht man erst sein falsches und feiges Gesicht .
Sommerhitze Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Der Frühling neigt sich langsam dem Ende,
wenige Wochen, dann beginnt die Sommerzeit.
Die große Wärme lässt nicht lange warten,
Temperaturen überschreiten Grenzen der Belastbarkeit.

Mein Körper hält zu heiße Tage kaum aus,
bei 30 Grad (+) geh' ich nicht aus dem Haus.
Der Körper weiß, wann ich daheim bleiben muß,
der Kreislauf sagt "STOP !", bis hier und Schluß !