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| Titel | Autor | |||
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| Die Unterschrift | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Am Ende konnte sie ihren Namen nicht mehr schreiben. Der erste Buchstabe gelang. Dann hielt sie den Stift über das Papier, als müsste jemand den nächsten vorsagen. Mit diesem Namen hatte sie eine Wohnung gemietet, ... |
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| Das Schweigen der Schwerter | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Im Staub der Städte, wo der Rauch nicht weicht, steht Atlas stumm, vom Lärm der Welt erreicht. Er trägt die Trümmer zerriss’ner Himmel tief, die Erde bebt, wo einst der Frieden schlief. Ein Phönix sucht im Schutt nach neuem Glanz, doch Asche brennt im wilden Kriegstanz. Er will steigen, die Wunden sanft zu heilen, doch muss er die Glut mit den Opfern teilen. Ein Ikarus steigt auf ins rote Licht, wo Eisen brennt und jedes Versprechen bricht. ... |
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| Die Schnarcher | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Oma, du schnarchst! Ich schnarche nicht! Es ist der Opa nebenan! Erschüttert in Grundfesten, flattert der Atemzug: Es ist nichts mehr zu retten - das wär' fast wie Betrug. Schon wieder wach' ich auf: Oma, ich kann nicht schlafen! Zähl weiter, Kind! Du bist ... |
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| Farbheimat | Farbensucher | |||
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Vorschautext: wie ich das liebe wenn der Herbst mich abholt in der Jahreszeit die meine ist als käm' ich wieder heim in einen urvertrauten Raum der sich selbst vergisst |
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| Sonnenlächeln | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Als hätt' die Sonne ihre Farben in jungen Morgen ausgeleert, gießt sich ihr Gold weit in die Lüfte - und bleibt doch unversehrt. Es ist, als hätt' ein warmer Atem mit einem Schimmer Zuversicht umarmt, berührt in mir mein Sonnenlächeln, das ich vergaß - es ist verarmt. *für Sissa |
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| Rechtsruck? | Jürgen Wagner | |||
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Vorschautext: Rück nach rechts, rück nach links - besser: du bleibst ruhig auf dem Stuhl sitzen Herrschaft braucht Vielfalt Kontrolle braucht Freiheit Krieg braucht Frieden Rechts braucht Links Weg braucht Mitte Frieden braucht Engagement Freiheit braucht Begrenzung ... |
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| Ein Herbstgenuss | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Steinpilze und Maronen die Mischung ist perfekt, mit Pfeffer, Salz und Zwiebel es ausgezeichnet schmeckt. In Butter gut gebraten- in zwölf Minuten gar, so eine Pfanne Pilze schmeckt einfach wunderbar. Als Beilage alleine ein Stück Weißbrot genügt , ... |
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| Augenblick. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: То,что необходимо сделать в это мгновение в следующее мгновение уже не актуально. Was muß man in diesem Augenblick machen -das ist in nachstem Augenblick schon nicht angesagt. |
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| Wo es fein duftet | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wo es fein duftet Wo es fein duftet bei den Broten, Da ist für niemanden verboten, Einen Kaffee sinnend zu trinken, Wo ihm Naschereien zuwinken. Deshalb zieht es immer wieder Genießer hierher, wo sie Lieder Aus dem Ladenradio hören Und wir kleine Kuchen schwören. ... |
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| Da dreht das | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Da dreht das Da dreht das kleine Mädchen Am Kasten herum ein Rädchen, Lernt spielerisch die Kraftübertragung Darf mutig sich ins Leben wagen. Ein wenig ausprobieren, dann drehen, Dabei immer hin zur Mama sehen, Die aus Kisten Gemüse herausklaubt Und es um keine Aufmerksamkeit beraubt. ... |
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| Salat | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Der Hund schläft. Die Spaghetti tanzt im Licht. Das Ei fällt und bricht. Der Adler lacht. Die Kartoffel sitzt im Tee. Das Eis sagt: „Ich geh.“ Der Hahn tropft. Die Marmelade fühlt. Der Reis hört und kühlt. ... |
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| Kein Arm, kein Reich (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Ach, könnte ich nur die Welt umarmen, kein Mensch würd’ jemals mehr verarmen. Ich wär’ der Vater, Arzt zugleich, und heilte Kinder — arm wie reich. Ich würd’ sie lehren, fair zu teilen, die Wunden dieser Welt zu heilen. [Refrain] Dann gäb’ es weder Arm noch Reich, die Menschen stünden endlich gleich. Kein Herz mehr kalt, kein Blick mehr schwer — ... |
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| Eromagneten | Meteor | |||
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Vorschautext: Es funkt, wenn wir uns nur berühren, wir sind zwei attrahierende Gegenpole, die sich unsichtbar anziehend verführen, erspüren unsere eromagnetische Parole. Du bist der Süden, ich der Norden, wir kreiseln, treiben, gleiten, reiben, sind im Spannungsfeld eins geworden, nichts konnte diesen Bund vermeiden. Ein heißer Strom fließt durch die Haut, ein Tanz aus Aufladung und Begehren, ... |
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| Gelaber | Thomas | |||
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Vorschautext: Auf „Ich bin kein Nazi, aber …“ folgt stets Lüge und Gelaber! Darum verschone mich bitte, ich steh in der linken Mitte! Ich war auch zu gut erzogen und hab mich zu oft verbogen. Wenn einer rechten Scheiß erzählt, hab ich mich lächelnd abgequält… Doch damit ist endgültig Schluss, labert mir jemand rechten Stuss, ... |
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| Der Raum der Stille | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Es liegt ein Raum in tiefer Ruh, das laute Treffen schaut ihm zu. Kein wirrer Streit, kein falscher Schein, dringt in die Stille hier hinein. ---------------- Wo Peters Geist die Worte lenkt, der Geist sich in die Tiefe senkt. Im Orbit schwingt die Zahl so rein, sie schweißt das Werk für immer ein. ------------------- Das Samtblau und das helle Grün, lässt das Gedicht im Frieden blühn. ... |
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| Das Echo der Jahrtausende | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Im großen Strom, der Zeit verweht die Weisheit alter Kulturen steht. Sie blickten hoch zum Sternenzelt, um zu verstehen, was die Welt. -------------------- Das alte Wissen, in Schriften, in Stein bewahrt, hat sich mit unsrer Gegenwart gepaart. Und durch die Jahrhunderte, ganz weit, bricht sich ein Klang in unsrer Zeit. -------------------- Es ist die Orgel, die frohlockent dröhnt, und uns mit Bachs Oratorium versöhnt. ... |
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| Wer ist denn nun der Bösewicht? | Olaf Zeidler | |||
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Vorschautext: Schon einmal wurde nach der Wahl im alten Bundestag entschieden. War das tatsächlich ganz normal; ging es um Schulden für den Frieden? Da Menschen manches nicht begreifen, hilft wie früher nur der harte Zwang. Die Zivilgesellschaft wird bald streifen mit buntem Halstuch und Fanfarenklang. Jede Macht man hier stets neu erteilt; niemand darf sie frech sich nehmen. ... |
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| Der September | Toralf Neher | |||
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Vorschautext: Morgens die Jacke mit dem Kragen, Mittags eine kurze Hose. Nachmittags, kann ich es wagen, Pfefferkuchen aus der Dose. Abends dann auf der Terrasse, Kerzenlicht in lauer Luft. Gibt es Glühwein aus der Tasse, mit einem winterlichen Duft. Selbst die Mücke die uns sticht, ist doch leicht verwirrt. ... |
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| Das Meer der Erkenntnis | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Das Gemeinschaftswerk des Orbits ------------------- Es glänzt das Meer im hellen Schein, die Oberfläche glatt und rein. Doch senkt sich Peters Blick hinab, wo Gott dem Licht die Tiefe gab. ------------------------ Dort, wo kein falscher Filter greift, die reinste Form der Wahrheit reift. Im Samtblau schwimmt der große Wal, ein Riese durch das tiefe Meeres-Tal. --------------- ... |
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| Bedrohung | Farbensucher | |||
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Vorschautext: die Kampfjets dröhnen laut in journalistisch abgrundtiefe Himmel in Zweifel schleicht sich Angst und die verwaltet ein Amtsschimmel |
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