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| Metropole | Meteor | |||
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Vorschautext: bedeutungslose Schläfer Heer von Großstadtträumern Viskose-Laken auf nackter Haut wie eingepferchte Käfer in paranoid-engen Zellräumen kontaktscheue Wände aufgebaut verfinsterter Ozean der Nacht lässt keine Liebe aufkeimen Schatten wachsame Symptome ... |
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| Die Schrift auf dem Spiegel. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Schau durch die Augen des Falken. |
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| Stiller Winterweg | Helga | |||
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Vorschautext: Noch trägt der Tag sein graues Winterkleid, ich gehe einsam, Schritt für Schritt, durch Zeit, der Schnee verschluckt mein leises Gehn, im Nebelgrau bleibt nichts bestehn. Wie Pfähle ragen Tannen hoch empor, ein Eichkater huscht flüchtig vor mir vor, von Ast zu Ast, ein schneller Traum, so rasch, man sieht ihn kaum. Ein Rabe zieht lautlos seinen Kreis, sein Schwarz im unbewegten Weiß, ... |
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| Die Welt - ein Wunschzettel | Sonja Dworzak | |||
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Vorschautext: Es leben in Ländern gar weit verstreut, einige Herren, von Macht sehr erfreut. Gewählt, beklatscht, mit sicherem Blick, sie wissen genau um den eigenen Trick. Der eine im Westen spricht laut, nicht gewandt, er baut sich Welten aus Worten und Sand. Er verspricht seinem Volk das Blaue vom Meer und glaubt es selbst – vielleicht noch viel mehr. Er liebt den Beifall, das schnelle Gericht, doch fragt nach Wahrheit am liebsten man nicht. ... |
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| Hotel Germania | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Auf endloser Datenbahn, die Leitung glühend heiß, der Duft von Kaffee-Krypto zieht schwebend übers Gleis. Ein Flimmern an den Rändern, ein kühles, blaues Licht – der Kopf sank schwer vor Müdigkeit, die Zeit verlor Gewicht. Da ploppte eine Nachricht auf, kaum hörbar, unscheinbar. Ich dachte: Überforderung – oder ein digitaler Altar. Sie schickte mir den Link, der mir den Eingang leise verriet, Algorithmen murmelten, als riefen sie aus ferner Zeit: Willkommen im Hotel Germania – ein Ort aus Glanz und Projektion. ... |
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| Traurige Tage | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Mein Blick schweift durch das karge Zimmer, verloren lieg‘ ich auf dem Bett. Ich frage mich, was bleibt für immer, vielleicht nur dieses Amulett, das ich auf meinem Herzen trage. Vielleicht bleibt nichts, und was ich sage, schreib‘ ich nicht neu; ich antworte nur. Ich folge einer textlichen Spur. Es war alles schon da, wurde schöner gesagt. Was bleibt von mir, hab‘ ich mich gefragt. Drum zweifle ich an mir auch immer und hüte freudlos dieses Zimmer. |
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| Kurz davor | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Manchmal möchte ich ihm aus meinem Lieblingsbuch vorlesen. Doch ich tue es nicht. Manchmal möchte ich ihm die Sterne vom Himmel holen. Doch ich tue es nicht. Manchmal möchte ich meine Dankbarkeit behutsam in seine Hände ... |
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| verlorene Wege | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Suchst du das Verlorene, führen all deine Wege rückwärts, und auf den Wegen, die vor dir liegen, läuft dir deine Zeit davon. |
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| Winter in meiner Kindheit | Doris Grevesmühl | |||
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Vorschautext: Als ich ein Kind noch war, es im Winter oft Schnee gab, und nicht nur ich war sehr erfreut, wenn es schon frühmorgens hat geschneit, dann war nach der Schule rodeln angesagt, wo ich alle meine Freunde traf, Schneeballschlachten wurden auch gemacht, manchmal an die Hausaufgaben gedacht, doch für die blieb immer noch Zeit, brach doch schon früh ein die Dunkelheit. ... |
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| Na, warte nur... | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Der Zahnarzt ist voller Schadenfreude, sein ehemaliger Lehrer besucht ihn mit dicker Backe heute. -"Herr Doktor, der Schmerz ist wirklich nicht angenehm !" "Ich weiß... Lassen Sie mich erstmal nach ihren Zähnen seh'n." "Sie meinten doch immer, ich sei zum Wurzel ziehen zu dumm; ich schau mich kurz nach einer großen Zange um. Dann machen Sie sich 's mal schön bequem Herr Hauff und sperren sie ihr Esszimmer weit auf... " |
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| Winter verschwind´ | Horst Rehmann | |||
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Vorschautext: Schnee, Kälte und ihr rauen Winde, plagt nicht länger mein armes Herz, Winter verschwind´, nimm dein Gesinde, verzieh dich jetzt - nicht erst im März. Einst, du warst noch nicht zugegen, da hatte ich Freude im Sinn, spürte den warmen Sommersegen, gab mich froh dem Sonnenschein hin. Rein nichts treibt mich bei dieser Kälte, hinaus zu deinem kahlen Glanz, ... |
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| Enttäuschungen können Gutes haben | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Enttäuschungen können Gutes haben Da hat er sich doch eingebildet, Die hübsche Frau treffen zu können, Mit der er meint‘, so gut gebildet Das Wochenende zu verbringen. Sie ist sein Fall, groß, elegant, Gepflegt kommt sie gut rüber, Hat viel gezeigt und wie gebannt Ist er geflasht, hinüber… ... |
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| Ich laufe wie ein Pinguin | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Ich laufe wie ein Pinguin bei dieser Straßenglätte, weil so ein Sturz bei mir bestimmt sehr schlimme Folgen hätte. Es sieht zwar etwas witzig aus- das kann mich nicht berühren, denn einen Beinbruch möchte ich auf keine Fall riskieren. |
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| Unten und Oben | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Unten und Oben Wenn es unten so wundersam Mit der Liebe weitergehen soll Und nichts mehr klamm, Spürt man des Glückes Wohl: Er weiß, was sie denn will, Eingelebt mit viel Gefühl. Oben ist leicht unterhalten, Harmlos lässt es sich kalauern, Bei Wortspielen lachend aufhalten, ... |
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| Zum 60. Geburtstag | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Name..., sechzig Jahre Leben, so viel Gefühl, so viel getan. Mit Mut nach vorn, mit Kraft im Streben, du gehst noch viele Wege an. Name....sechzig helle Jahre, mit Herz und Mut stets Schritt für Schritt. Möge das, was vor dir klare, dir Glück und Frieden bringen mit. Name...sechzig Jahre stark - ein Weg voll Kraft und gutem Sinn. ... |
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| Wenn Vertrauen dünner wird | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Manch´ Schritt der Macht wirkt schwer und hohl, wie ein Licht, der stecken bleibt im Schacht. Zur Uhrzeit trifft man falsches Soll, wenn oben laut um Wandel wacht. Während man über Tempo schreit und Sparen groß vorm Plenum steht, gleitet man edler durch die Zeit, sobald ein Flug zwei Stunden geht. Ausgerechnet jetzt geschieht´s, wo Lasten tief im Alltag ruhn, ... |
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| Die Brücke des Weges | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Die Brücke trägt dich Schritt für Schritt, ihr Ruf begleitet dich allein. Doch zögerst du und bleibst zurück, verlässt dich bald ihr stiller Schein. Sie zeigt dir, was im Innern ruht und führt dich durch das Dunkel weit. Doch wenn dein Herz den Weg nicht tut, verlierst du Halt und Zuversicht. Drum geh voran, auch wenn es bricht, den Weg erhellt dein eigener Schein. ... |
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| Wozu? | Meteor | |||
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Vorschautext: Was mich immer dann überfällt, wenn kein Ausweg ist in Sicht, was hält mich noch in dieser Welt, wenn alles auf mich hereinbricht? Ist das eine dieser Depressionen, oder bin ich einfach nur verzweifelt? Früher glaubte ich noch an Dämonen, pupertär durch Hormone verteufelt. Dunkle Schatten, die mutlos machen, befallen Menschen, über die sie agieren. ... |
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| Trost im Winter | Helga | |||
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Vorschautext: Längst ist Kälte eingezogen, Nacht aus Winterhauch erwacht, doch die rauen Winde aus dem Norden, haben mein Herz nicht hart gemacht. Denn in ihm glüht leise Wärme, unverwehbar, stark und klar, kein noch so wilder Schneesturm löscht, was immer in mir war. Es ist kein lautes, helles Brennen, mehr ein Erinnern, still und sacht, ... |
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| Ukiyo-e | Lena Engelbrecht | |||
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Vorschautext: In der nächtlichen Grafik, in gefächerten Kiefernbaum-Nadeln hat sich der Vollmond verfangen und flirrt vergoldet durch Wolkenschaum als ginge der Vorhang auf im vergessenen Traum. © Lena Engelbrecht |
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