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| Titel | Autor | |||
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| Entzug | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Betäubung reicht noch für alle. Ein Schrei löst den anderen ab, bevor er wehtun kann. Wir sind bis an die Lider voller Welt. ... |
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| Hausputz lässt zu wünschen übrig | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - -1- Unzählige Staubflocken filzig einander andocken, zum „Teppich“ sich verdichten und zur Säuberung „verpflichten“. -2- Im „Teppich“ Käfer kabbeln, sich mit Milben, Läusen kabbeln, auch mit Staubwanzen, Spinnen sie um beste Plätze ringen. ... |
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| Goldstreifen | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Heute hat sich die Welt verändert. Ich hatte kein Streit mit dem Regen. Ich war ohne ein Wort mit dem Baum. Ich habe nicht mit der Wiese gelacht. Ich war nicht im Café. Und kein Geheimnis erzählt. Und habe kein Hemd gekauft. Und war in keinem Chor. Und habe zu allem Nein gesagt. Und alle Rätsel gelöst. Heute hat kein Wald geredet. Ich ... |
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| Man sagte früher… | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Man sagte früher:,, Fauler Sack!“ Heute sagt man :,, Burnout!“ Weil fauler Sack zu sagen sich heute mehr niemand traut. |
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| Nach die Sonne | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Nach die Sonne strebt das Gerste, Nach die Sonne Apfel strebt. Nach die Sonne Baumstumpf wurde sich strecken, Wenn er ware einen Baum. К Солнцу тянется ячмень, К Солнцу тянутся бобы. К Солнцу вытянулся б пень Будь он не пень, а древо. |
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| Der Herbst im Rebenmeer | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Gespeist vom tiefen, warmen Grund, steht Stock an Stock im Morgenlicht. Die Trauben hängen schwer und rund, in diesen Reihen, dicht an dicht. Ein Klicken schallt durch’s Rebenmeer, die Scheren schneiden flink und leis’. Die Körbe füll'n sich mehr und mehr, das ist der Lohn für Fleiß und Schweiß. Der Sommer war den Trauben hold, der Erde Saft ward uns gebracht. ... |
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| Waldesruh' | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: In grünen Wänden, sanft gelassen, der Lärm der Welt wird leise, fern. Da kann ich ganz den Alltag lassen; im Reich des Waldes ruh' ich gern. Duft von Harz auf weichen Wegen, jeder Atemzug schenkt neue Kraft Moos wird mir zum sanften Segen. den Mutter Natur für uns erschafft. Die Blätter flüstern leise Grüße, und Sorgen lässt der Wald nun los. ... |
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| Der Bücherwurm | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Es war einmal ein Bücherwurm, der fraß sich durch den Bücherturm. Schon morgens hat er sich besessen, durch ein dickes Werk gefressen. Kein Krimi hat den Wurm erschüttert, er hat den Mörder stets gewittert. Hinter Blätterwerken, mit Romanzen, konnte er sich gut verschanzen. Stets auf der Suche nach Intrigen, windet er sich gespannt im Liegen. ... |
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| Stern | Syelle Beutnagel | |||
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Vorschautext: Stern in weiter Fern' Uns leuchtet in der Nacht. Wir holen ihn herab, Verleihen, als hätten wir Macht. Treten drauf rum mancher Orts. Lichter in der Nacht. Lichter am Tag Verborgen - Gemeinsam stark. Gegen sie hat die Nacht Auf Dauer keine Macht. |
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| Hätte sie mir nur | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Hätte sie mir nur Hätte sie mir nur ein wenig Zeit gelassen, Um meine Wünsche und Gedanken zu formulieren, Denn eigentlich wollte ich diese klar fassen, Um mich auch selbst ein wenig frei zu sortieren. Seit vielen Wochen treffen wir uns jeden Tag Im Internet, wunderbar, auf den Sozialen, Wo ich ihr natürlich dort immer auch sag‘, Dass ohne sie mein Leben nur voller Qualen. ... |
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| Da haben wir uns | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Da haben wir uns Da haben wir uns doch glatt verrannt, Sind im Internet aneinander vorbeigeschlittert Und suchen nacheinander nun wie gebannt, Damit ja keiner von uns auch verbittert. Gar manches Mal vertippt man sich halt Oder ein System wirft einen hinaus. Die Technik hat uns so in ihrer Gewalt, Manch ein Problem wächst uns da aus. ... |
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| das Miststück | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Miststück sagt er weil sie benennt was ist das Ego fragt sich nicht wer einen Finger auf die ungestillte Wunde legt ... |
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| der Hype | Farbensucher | |||
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Vorschautext: die Verlierer gewinnen an Breite wo die Tiefe fehlt gewinnen an Macht die gewaltig stürmt und sich entwurzelt *Zeitgeist |
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| Homunkulus das Zahlenwesen | Gerald Arnold Wartensteiner | |||
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Vorschautext: Homunkulus das Zahlenwesen Alle Menschlein sind schon da, Mathematika und Informatika. Wollen einen Menschen bauen, ach, wir Schlauen! Hurtig wird hier diskutiert, zackig programmiert! Nach Jahren ist das Haus vollendet, ... |
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| Sommerregen | Thomas | |||
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Vorschautext: Sechsundreißig Grad sonnen mich sanft, wickeln mich in Trägheit ein - so warm, die Hitze um mich wabert und dampft, dann pieksen kühne Tropfen den Arm. Eine leichte Brise streichelt mich, kühlt freundlich meine noch warme Haut, zärtlich liebkost, umschmeichelt fühl' ich wie sich mir Gänsehaut aufgebaut. Der Regen schenkt seinen eignen Duft, vermischt ihn mit dem der Pflanzenwelt, ... |
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| Ruhestörung | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Unentwegt gurren Tauben auf dem Dach, frühmorgens ist ihr Gurren für mich Krach, wälz mich im Bett, bin genervt, liege flach, will weiter schlafen, aber bin hellwach, würde den Tauben gern steigen aufs Dach. |
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| Kinder einfach Kinder sein lassen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Kleine Kinder sind sehr neugierig, wollen ihre Umwelt erkunden und am liebsten auf eigene Faust zahlreiche Erfahrungen sammeln. -2- Gefahren lassen sie außer Acht, weil sie sich deren nicht bewusst sind, verschwenden keinerlei Gedanken an Fehler, mögliches Versagen. -3- Sie experimentieren beherzt, ... |
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| Es fällt auf sie zurück | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Menschen, die sich ihre Mäuler zerreißen, über Nachbarn oder Arbeitskollegen, könnten sich hernach in den Hintern beißen, wenn sie plötzlich dastehen, stumm, verlegen, weil übles Getratsche auf sie zurückfällt, sie ethisch-moralisch völlig auflaufen, Einheit der „Lästerer“ auseinanderfällt, undenkbar ist dann ein Zusammenraufen. |
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| Vorbild | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Man lobte meine Mutter, weil sie sich nie etwas gönnte. Beim Essen nahm sie das kleinste Stück und sagte, sie habe keinen Hunger. Wir glaubten ihr. Es war genug für uns da. ... |
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| Die kleinen Linien, die nicht verschwinden | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Was mir bleibt im dunklen Zustand (Ein Kapitel über das leise Weitergehen) Kapitel 2 - Die kleinen Linien, die nicht verschwinden Es gibt Tage, an denen mein Leben mir nichts sagt. Tage, die sich nicht öffnen, sondern bleiben, wie sie sind. Tage, die keinen Grund nennen, weiterzugehen. Und doch gehe ich weiter, nicht aus Kraft, ... |
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