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| Titel | Autor | |||
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| Schweigen der Laternen | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Die Nacht legt ihr Ohr an Beton, zählt Atem, der zwischen Mauern zerbricht. Ein fernes Leuchten hält stur seine Position, wie ein Gedächtnis aus flackerndem Licht. Ich gehe durch Straßen, vom Tag noch bewohnt, wo Asphalt die Hitze der Stunden noch kennt. An Kreuzungen stehen Laternen geklont, wie Fragen aus Glas unter dem Firmament. Gesichter gleiten vorbei ohne Ziel, kein Blick hebt sich aus dem Moment. ... |
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| dir verfallen ... | Meteor | |||
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Vorschautext: es hat mich voll erwischt bin in deinem Netz gefangen war dir vermeintlich entwischt lieg jetzt hier voller Verlangen hab mich verknallt, in dich sitz in der Achterbahn ganz vorn aufgeregt, nach dir sehnsüchtig hör mein Herz nach dir rumorn ob ich wach bin oder träume bin auf Entzug, weil du mir fehlst ... |
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| Ich dachte, ich hätte dich gekannt | LuRe | |||
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Vorschautext: Gegangen ohne je angekommen zu sein Nähe nicht zugelassen, damit dich nichts hält. Angst etwas zu verlieren, was man nie besessen hat. Lieber alleine auf sich gestellt, als eine Hand, die dich hält. Die Liebe verloren, sich für's allein sein entschieden. Den Grund dafür verschwiegen. Angst vor einer Bindung? ... |
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| Wieder ein Jahr vergangen | Helga | |||
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Vorschautext: Wie schnell die Zeit an uns verrinnt, sie holt am Ende jeden ein, erneut ein neues Jahr beginnt, man darf dabei gelassen sein. Die Bilanz des Lebens wird gezogen, mal geht es tief, mal geht es hoch, kein Schritt im Leben bleibt verlogen, auch wenn Zweifel nagen noch. Blickt man am Ende still zurück, erkennt, was die Seele zehrt, ... |
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| Wohlverdiente Gartenfreude | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Die Sonne scheint schon früh durch's Fenster, der Garten ruft, es gibt noch viel zu tun; bevor man die schönen Stunden genießen kann, bleibt erstmal wenig Zeit sich auszuruh'n. Im Garten hat man anfangs sehr viel Arbeit, nichts macht sich von alleine und jedes Jahr geht's wieder von vorne los; sind die Beete dann bepflanzt und alles ist in Schuss, genießt man die schönen Wochen, mit der Buddelei ist erstmal Schluss. ... |
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| Eine Portion Eis gefällig ? | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Bald ist es wieder soweit, die Eisdielen machen wieder auf; leckere Eiskugeln locken in allen Farben, im Eiscafe oder im Straßenverkauf. Erdbeer, Karamell, Vanille... Schokolade und Zimtschnecke; man könnte überall probieren, es gibt Eis an jeder Straßenecke. ... |
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| Echo der Gezeiten | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Der Wind schreibt Zeilen in den Sand, vergisst sie, eh der Morgen erwacht. Ein Flüstern streift durchs stille Land, gestohlen aus der tiefen Nacht. Was gestern noch wie Fels bestand, verblasst und wird zum fernen Schein. Wir greifen zu mit leerer Hand und sehnen uns, gebunden zu sein. Die Wellen brechen sich am Licht, zerstäuben weiß im Augenblick. ... |
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| Quasselstrippe | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Sie hängt wieder an der Quasselstrippe, quetscht sich ihren Atem durch die Rippe und äußert sich ohne Punkt und Komma unter lautem Juche, Hipp – Hipp – Hurra! -2- Der Uhrzeiger dreht sich, viel Zeit vergeht während sie neben dem Telefon steht, ihre gepresste Stimme klingt heiser, sie verhaspelt sich, spricht immer leiser. ... |
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| "Wo bist du?" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Du bist nur eine Armeslänge von mir entfernt, zum Greifen nah und doch unnahbar. Für die Dauer eines Herzschlages trittst du aus der Unsichtbarkeit hervor, ergreifend nah, doch gleich darauf wie vom Erdboden ... |
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| Zu spät - Es tut mir leid | LuRe | |||
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Vorschautext: So viele Worte sind in mir. So Vieles, was ich dir noch sagen wollte. Zu spät dafür, denn jetzt wird mir erst klar : Du bist nicht mehr da. Wir haben oft gestritten und vor Wut geschäumt. Für eine Versöhnung war keiner von uns beiden bereit. Jetzt tut es mir leid. Ich war wie du und du wie ich. Jeder dachte nur an sich. ... |
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| Seelische Kälte | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Eisige Kälte kriecht in ihm empor, ruft ein Frösteln seiner Seele hervor, sein Innenleben ist zu Eis erstarrt und wie gelähmt in der Angst verharrt, einer Angst vor all dem, was kommen mag, auch vor dem, was lange hinter ihm lag. Er fühlt sich weder lebendig noch tot, seit sein Gleichgewicht geriet aus dem Lot, jetzt führt er ein Dasein im Zwischenreich und ist arm dran wie ein Frosch ohne Teich ... |
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| "Sie dreht den Spieß um" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Er will immer, dass sie wollen soll was er will, selbst dann, wenn sie nicht will, was sie wollen soll, will sie mit ihm drüber reden, bleibt er still wird sie daraufhin sie still, erregt es seinen Groll. -2- Egal, was sie auch tut, sie macht es ihm nie recht ist sie gut zu ihm, denkt er über sie schlecht, stets belügt er sie, missbraucht ihr Vertrauen, will auf den Trümmern ihre Zukunft aufbauen. ... |
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| Hinter stillen Augen | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ich sehe die Tränen hier, bemühe´ mich, sie zu verstehen. Doch meine sieht man zwar - wer bleibt wirklich bestehen? Ich sehe der Menschen Leid, doch wer versteht wohl meins? Ich höre ihr Weinen weit, doch bleibt mein Schweigen eins. Sag ich, was wirklich mich bedrückt, so heißt es dann, ich sei wirr. ... |
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| Wehwehchen – Walzer | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Mein Rücken knackt wie altes Holz, mein Knie macht „Knirsch“ im Takt. Ich geh trotzdem noch ziemlich stolz, auch wenn´s im Kreuzlaut knackt. Ich nahm ne Pille, blau und rund, sie sollte ihre Wunder tun. Doch außer leichtem Magen–Schwund, tat sie mir nur müde ruhn. Der Doktor schaut mich ernsthaft an, als wär ich selten dumm. ... |
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| Hinter deiner Mauer | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Warum verwehrst du dir das Licht? Warum bleibt jeder dir so fern? Warum vertraust du ihnen nicht? Warum willst du dich nicht begern? Warum befreist du dich noch nicht? Kein Mensch bleibt je von Fehlern frei. Doch niemand trägt ein Engelslicht und keiner wird vollkommen sein. Warum gehst du den Weg allein? Warum versperrst du dir die Sicht? ... |
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| Die Nervensäge der Nation | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Die Nervensäge der Nation Ralf Schuhmacher der ist das schon. Schaut man im Internet was an, erscheint als erstes dieser Mann. Wie und wo und was es sei, Ralf Schumacher ist stets dabei. Er sollte man auf stumm sich schalten- mein Auto möchte ich behalten. |
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| Schweigen | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Wir sagen einander wenig. Manches, weil es nicht mehr nötig ist. Manches, weil wir es nicht mehr finden. Das Schweigen hat sich eingerichtet, fragt nicht nach Erlaubnis. Es bleibt, weil wir es dulden. Sätze liegen wie unbenutztes Besteck in der Schublade der Jahre. Wir verstehen, miteinander zu schweigen und übersehen dabei, ... |
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| Grönlands Himmel (Komponist: Paul Dessau) | Olaf Zeidler | |||
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Vorschautext: Die Sonne schüttet Glitzersterne über weiß verschneite Dächer aus. Doch nun rollen schon in weiter Ferne erste Bomber bis zur Startbahn raus. Die Heimat ist da wo jeder lang lebt. Der Freiheit kommt aber nur nah, wer auch nach Frieden strebt... Warum soll jemand verkaufen sein Land für frisch gedrucktes Geld? ... |
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| Elfchen | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Aufblühen Sonne lacht Seele denkt bunt Düfte belebend anregend frisch Frühlingserwachen |
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| Es musste raus | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Heut geht's mir gar nicht gut. Es hapert wieder da und dort. Mir fehlt's an Kraft, mir fehlt's an Mut. Auch wenn es dich gar nicht bewegt. Ich sag's nur so. Ich pust es raus, damit es drin nicht Wurzeln schlägt. ... |
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