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| Füllwörter | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Man könnte sozusagen sagen, dass man quasi eigentlich das sagt, was man bestenfalls nicht sagt, vor allen Dingen, wenn man anscheinend doch sagt, was man letztendlich nicht sagen möchte, und man damit, im Grunde genommen, gesagt hat, was man immerhin nicht sagen wollte, nämlich, dass man an sich, abschließend, sagen wir mal, relativ gesehen, prinzipiell ... |
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| Schön auf dem Teppich bleiben | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Schön auf dem Teppich bleiben Bin sprachlos Was man so für Wünsche hat Hab` Alles überdacht Dann hab` ich laut gelacht Ich bin wirklich wunschlos glücklich Denn ich habe Dich ... |
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| Schamlose Scheinheiligkeit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion - -1- Er lügt dir was vor, ohne Scham, verziert Lobesworte mit Rahm, doch schlägt, s dir auf Magen und Darm, wenn du merkst, du bist nicht sein Schwarm. -2- Geheuchelte Lobesworte schmecken süß wie Zuckertorte, klingen schmeichelhaft - und „forte“, durchdringen sie Herzenspforte. ... |
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| Der Mann im Mond | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Der Mann im Mond sitzt ganz allein und schaut in unser Zimmer rein. Er hat kein Bett, er hat kein Kissen und wird dies auch nie vermissen. Er knabbert gern am Sternenkeks, lacht mit den Schnuppen unterwegs, tanzt mit dem Großen Bären wild, der funkelnd seine Sehnsucht stillt. Er hüllt sich ein in Sternenstaub, den er den Feen hat geraubt. ... |
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| Auf Sternenpfaden | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Wo der Mond durch Wipfel bricht, erwacht ein funkelnd Zauberlicht. Ein Pfad aus purem Sternenstaub führt leis’ durch silberblaues Laub. In diesem zarten, feinen Feenland tanzen hier Elfen – Hand in Hand. Sie weben Träume aus der Nacht, bis hell der Morgenstern erwacht. Auch ein Einhorn sieht man ziehen und ein Wasserfall singt Melodien. ... |
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| Der Sommer | Toralf Neher | |||
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Vorschautext: Der Morgen verdrängt die laue Nacht, am Tag brennt heiß die Sonne. Im Strandbad werden die Liegen knapp, das Wasser ist eine Wonne. Die Hitze kriecht durch jeden Busch und unter jeden Haufen. Der Kater rekelt sich im Gras, er lässt die Maus heut laufen. Hof und Garten sind verlassen, niemand ist mehr in der Schenke. ... |
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| Partynacht | jogdragoon | |||
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Vorschautext: Herz sucht Liebesbucht Wunsch erwacht Partynacht Edeltracht Plan erdacht Musik entfacht Stimmungsmacht ... |
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| Meine Fantasie | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Meine Fantasie Meine Fantasie hat sich vorgenommen, Sie am Bahnhof in die Arme zu schließen, Denn zu dem Schluss bin ich gekommen, Diese Umarmungen doch zu genießen. Am Anfang habe ich sie noch gefragt, Ob ich sie überhaupt küssen dürfe, Und ein jedes Mal hat sie „Ja“ gesagt, So dass ich nicht nach Gründen schürfe. ... |
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| Man wird bescheiden | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Man wird bescheiden Man wird bescheiden, wenn sich Jahre neigen, Denn der Jugend gehört das Glück: Sie machen sich das Offene zu eigen, Setzen ein ihr Suchgeschick. Sich dort noch aktiv beteiligen, Wo man in vergebenen Räumen steht, Gleichwohl Bindungen nicht entheiligen, Wenn Liebe bei Zweien einhergeht. ... |
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| Die Boxhandschuhe | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Das Leben. Das sind Boxhandschuhe. Nach einer Zeit sind sie stets da. Jeder steht mit ihnen auf. Lebt über den Tag mit ihnen. Fragt sie nach dem Leben. Was Kunst ist. Und Stille. Und Freude. Und nur der Kampf zählt. Die Antworten müssen warten. Der Kampf geht weiter. Jeden Tag. Bis zum Knockout. Boxhandschuhe auf der Arbeit. In der Kneipe. Überall wartet die Gefahr. Die Liebe fehlt jeden Tag. Aber die ... |
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| Wie der Wellenschaum | Helga | |||
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Vorschautext: Ich lieg am Strand, wo sich die Welle bricht, im weißen Sand zerfließt der Schaum, warmes Sonnenlicht fällt aufs Gesicht, und schenkt mir manchen süßen Traum. Das Meer, es rauscht, mal laut, mal leise, dringt wie ein Lied dann an mein Ohr, es klingt nach einer vertrauten Weise, und bringt Erinnerungen hervor. Ich durchleb in meinen Träumen, Tage voller Glück und Treu - ... |
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| Disco | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Die Nacht – ein schwarzes Schachbrett, auf dem Lichter wie Könige tanzen und Menschen wie Bauern Zug um Zug geopfert werden. Die Musik hämmert, als wollte sie das Denken erschlagen, und jeder Schlag des Basses ist ein Takt im Metronom der Vergänglichkeit. Und irgendwo zwischen Rauch und Licht haucht Donna Summer „Love to Love You, Baby“ – ein flirrendes Versprechen aus Klang, ... |
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| Das. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Sie verlangen nicht von den Menschen die Wahrheit und Sie werden keine Lügen hõren. |
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| Hitze lähmt das Denken | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Trotz Sonnenschein die Glatze glüht, nicht ein Gedanke im Hirn sprüht die Synapsen sind lahmgelegt, Oberstübchen ist leer gefegt, man läuft wie ein Zombie herum, fühlt sich „gedankenlos“ strohdumm, Hirnzellen sind nicht mehr vernetzt, Verstand ist außer Kraft gesetzt, letztlich weiß man nicht, was man tut, Hirn verschmort unterm Sonnenhut. |
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| Sonne treibt es auf die Spitze | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Es ist heißer als heiß, auf der Haut brodelt Schweiß, erhitztes Hirn schwill an, man nur schwer atmen kann, verschwommen ist die Sicht, stark blendet Sonnenlicht, Augen brennen, tränen, ständig muss man gähnen – der Sonne heißer Kuss zieht nach sich nur Verdruss, brennt sich in die Haut ein, dringt vor in Mark und Bein, ... |
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| Leerzeile | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Tod und Gewohnheit nehmen dich wie du bist aus dem Leben. *Aphorismus |
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| Er war sich selbst nie gut genug | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Silberstreif am Horizont erlosch, die Jugendträume zerplatzen und Hoffnungen trug er zu Grabe, geriet in eine Sackgasse fand dort - ausgebremst – keinen Ausweg, trat unentwegt auf der Stelle mühte sich tagtäglich vergeblich ab. Sein Leben hatte er verwirkt, wurde nie so, wie er sein wollte, ... |
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| Tränenweg... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Tränenweg... Sie geht gerne diesen Weg. Für all die Tränen angelegt. Wind spielt sanft in der Luft. Über Gräber Herbstzeitduft. Bedenkt so viel in der Stille. Ruhiger wird der Eigenwille. Bernd Tunn Tetje |
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| Keine Werkseinstellung | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Sie sagen: Die Werte gehen verloren. Als hätte die Gegenwart beim letzten Update etwas Wichtiges gelöscht. Aber vielleicht wurde nur sichtbar, wie wenig davon je installiert war. Mitgefühl ... |
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| Der Schein der schimmernden Welt | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Einst im Rauch verbrannter Wünsche, heute im Schaum bitterer Gärung. Ein Grat, so schmal wie der Nachtnebel, ein Leben im Schlingern der Gezeiten. Wir tanzen im Diktat der Mode, hetzen dem fremden Takt hinterher, wähnen uns frei im eigenen Geist, während ein Echo den Kurs bestimmt. Das echte Leben – ein ferner Garten – verschlossen die Wärme, das Licht der Liebe. ... |
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