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| Titel | Autor | |||
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| Stromab | Salix | |||
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Vorschautext: Ungefiltertes Leben, rasender, rauschender Strom, zögernd stand ich daneben, als wüsste ich alles schon. Statt dass ich Hilfe riefe, starrte ich lange gebannt in die wirbelnde Tiefe, beugte mich vor - und verschwand. |
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| Aufgang einer Liebe | Jens Ulrich | |||
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Vorschautext: Aufgang einer Liebe Wenn die Liebe aufgeht hinter Deinem Herzen lebe ich meinen Traum in sternenklarer Nacht Jwu 68 |
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| Millionen unter Milliarden | jogdragoon | |||
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Vorschautext: * "Es gibt unter mehreren Milliarden von Menschen mehrere Millionen, die genau jetzt, in dieser Sekunde, glücklich sind ! Ich habe mich entschlossen, einer von ihnen zu sein !" * Es gibt in diesem Augenblick einige Millionen, die sich liebevoll belohnen, weil sie ihr Herz häufig schonen. ... |
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| Dem Tod knapp entronnen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Sie war Opfer eines Gewaltverbrechens, überlebte den Angriff mit Müh und Not, Täter wollte ihr die Kehle aufschlitzen, ließ entsetzt nach erstem Schnitt Messer fallen. -2- Sie wurde notfalltherapiert, beatmet, schwebte lange Zeit zwischen Leben und Tod, die Wunde heilte, aber nicht die Seele, von Albträumen wird sie jede Nacht verfolgt. ... |
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| Rampenlicht | Reinhold Welter | |||
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Vorschautext: Stechend verengen Pupillen vor Schreck... Niemand kommt hier schadlos weg, ganz und gar nicht mit Gezitter, flackernd grell das Blitzlichtgewitter. Aufgepasst, wo Staub wird gewirbelt, ob gehasst nun oder bejubelt, brausend die heiklen Fragen peitschen um das Haupt des Eingeweihten. Vorm Gesicht die Mikrofone, schieben sich hervor, bedrohlich, ... |
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| Eroberungszüge | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Sie kriegen den Hals nicht voll genug verschaffen sich mit Lug und Trug unter Missachtung von Sinn und Zweck über alle Grenzen hinweg Zugang zu Besitz, Ländereien und neigen zu Tyranneien- alles andere als eine Zier ist die unermessliche Gier, wenn sie daran chronisch erkranken, setzt Gewissen keine Schranken, ... |
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| Nichts | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Nichts ist beßer oder schlech,wenn Alles sind in seinem Stelle. |
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| Übermalung | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Fünf Jahre lang trocknete die Zukunft in dünnen Schichten: weiße Säle, Blitzlicht, der eigene Name im gedämpften Raunen. Dann ein grauer Umschlag, höflich verschlossen. Ein paar Sätze, leicht genug für ein Blatt, schwer genug, ... |
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| Mutters Geschenk | Elisa Schorn | |||
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Vorschautext: Mutters Geschenk Es gab eine Zeit ohne Hoffnung und Mut. Eine schwere Zeit, nichts war mehr gut. Die Mutter im Himmel sah diese Trauer, sah das Nebelland mit deren Mauer. Sie wollte die Tochter glücklich wissen und hat sie dem Nebelland entrissen. Indem sie ihr ein Stück Himmel schenkte, dass sie von der großen Trauer ablenkte. ... |
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| Berlin | Lee Schindler | |||
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Vorschautext: Berlin ich hasse dich Kann hier nicht bleiben Kann auch nicht gehen Aber hier finde ich mich nicht Du bist zu laut, zu viel Hab immer ein Druck auf der Brust Bei dir Berlin ich liebe dich Bist offen und gesprächig Bist tolerant und vielfältig Bin schon immer hier, bist mir wichtig Du hast so viele Facetten ... |
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| Wir haben die Wahl | Toralf Neher | |||
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Vorschautext: Wer alt genug ist, hat die Wahl, heut setzen wir ein Zeichen. Wir schreiten durch den großen Saal und stellen für morgen die Weichen. Wählen gehen ist Privileg, wir müssen lernen das zu schätzen. Viele haben keine Lust, andere wollen nur hetzen. Hör auf dein Gewissen und wähle die Partei. ... |
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| Treffen sich eine Flasche und ein Glas | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: ,,Wenn das Glas halb voll ist, wird die Flasche bald leer sein.“ Volksmund Die Flasche sagt, ich bin so voll. Das noch leere Glas darauf, das finde ich super toll. Das Glas verkündet, ich bin noch total leer. Drum schenk mir bitte ein, sonst geht hier gar nichts mehr. ... |
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| Meine Perlen | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: ,, Wenn die Wellen über mich zusammenschlagen Tauche ich hinab nach Perlen zu fischen.'' Mascha Kaleko Schon seit frühester Kindheit liebte ich das Wasser Für mich hatte es eine magische Anziehungskraft Ich glaube es war und ist mein Lebenssaft Im Alter steigerte sich das sogar noch krasser Wasser ist für mich Lebensfreude und Gesundheit Sehr beglückt lernte ich schon früh das Schwimmen Dabei hatte ich das Gefühl die Götter wollten ... |
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| Gut aufgelegt sein | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Gut aufgelegt sein Es ist schön in glückliche Augen zu sehn` Sie strahlen oft den ganzen Tag Eine Wohltat für die Seele Einem kommen nur gute Gedanken So wie ich es gerne mag Man vergisst das Leid ... |
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| Ohne Angst | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Ohne Angst Ohne Angst will jede Seele leben Und sucht sich Schutzräume, Wo Freiheiten es kann geben, Wünsche wachsen und Träume. Das ist keine Selbstverständlichkeit In Zeiten despotischer Großmächte, Treibt manchen in die Schlaflosigkeit, Bedroht die heilbringenden Nächte. ... |
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| Jetzt ist es wieder an der Zeit | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Jetzt ist es wieder an der Zeit Jetzt ist es wieder an der Zeit, Geranienstecklinge zu schneiden, Damit sie nächstjährig erblühen. Wir schneiden sie, damit sie bereit, Uns Augenfreuden 2027 zu bereiten, Da um Fortbestand wir uns bemühen. Es war vor mehr als dreißig Jahren, Damals haben wir Stecklinge mitgenommen An einer Brücke, wo längst nichts mehr blüht. ... |
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| Sanft | Syelle Beutnagel | |||
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Vorschautext: Krümmt Angst mir den Rücken, Streckt sanfter Gedanke An das, was gerade da ist, Mir leben im Alltag hilft, Mich glücklich macht, Mich unterstützt, Mich wieder aufrichtet. |
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| P A N D U M - Metrik | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Der Mensch soll nie vergessen, dass alle schönen Gaben ob groß, ob klein gemessen, wir von dem EINEN haben. Dass alle schönen Gaben , oft unverdient bekommen , wir von dem EINEN haben , verwende sie besonnen. |
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| Wie ein leiser Strom | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ein Wort genügt, um Licht zu schenken, ganz ohne Prunk, ganz ohne Schein. Man muss Gedanken gar nicht lenken, sie dürfen einfach nur wahr sein. Wer Gutes tut, macht es oft leise, ein lautes Urteil aus der Welt. Die Stille reicht auf ihre Weise, die tröstend uns zusammenhält. Was zählt, ist nie der fremde Sinn, der jeden Schritt erraten will. ... |
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| Darf er sein? | Nicolas Thomas Kubon | |||
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Vorschautext: Nichts gehört zu ihm und nichts soll ihm gehören. Doch hören Sie und hören Sie gut, denn kleine Männer werden große Kinder, auf den Wolken fliegend durch den Winter. Liebe suchend auf dem Pfad der Sünder, Bart wird grauer, Haare dünner, Hass nur schlimmer. Verloren für immer und immer. Umarm den kleinen Mann, damit das große Kind mal weinen kann. Damit er lernen kann, was Menschsein ist und Menschlein auch mal Mensch sein kann. |
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