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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Die Unfähigkeit zu lieben Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Die Unfähigkeit zu lieben

Die Unfähigkeit zu lieben
Beginnt meist mit der Egomanie:
Es gilt nur das Ich, das Ich, das Ich.
Solche Menschen sind nur getrieben
Von ihrer ständigen Ehrgeizmanie,
In der spiegelt gar alles sich.

Dabei gibt es die vielen Schönen,
Die überall, nicht selten unbeachtet,
Als gäbe es solche überhaupt nicht.
...
Halleluja Käti Micka
Vorschautext:
*****
Halleluja

Ich habe geträumt
Heute Nacht
hätte es
vom Himmel
Sterne geregnet
Und alle Menschen
wurden gesegnet
Sie wurden befreit
von Hass und Neid
...
Arbeitszyklus - Arbeitsleben Max Vödisch
Vorschautext:
1. Berufseinstieg (Aufbruch ins Berufsleben)
2. Das Leben läuft weiter (Erste berufliche Erfahrungen)
3. Der Strom der Jahre (Weiterbildung und fehlende Anerkennung)
4. Abseits – im Schatten (Außenseiter in der Arbeitswelt)
5. Betriebsversammlung (Engagement und Enttäuschung)
6. Die Kündigung (Beruflicher Einschnitt und Hoffnung)
7. Insolvenz (Sozialer Abstieg)
8. Arbeitslosigkeit macht krank (Folgen der Arbeitslosigkeit)
9. Gebrauchsgegenstand (Der Mensch als Wegwerfprodukt)
10. Rädchen im System (Der Mensch im System)
11. Das Einwegglas (Verbrauch und Austauschbarkeit)

...
Macken Ewald Patz
Vorschautext:
Viele Menschen haben Macken,
bei manchen sind sie ausgeprägt;
wackelt einer mit den Ohren,
hat er Andere aufgeregt.
Einer tippt beim Reden immer
jeden mit dem Finger an,
das ist wirklich eine Unart
die man nicht gut leiden kann.
Mancher schlürft beim Kaffee trinken,
das ist nicht die feine Tour;
Andere quatschen ohne Pause-
hören gern sich selber nur.
...
Ich weiß Isaew Magomed
Vorschautext:
Ты умеешь всё - я знаю, преврати меня в шипы,
Что стоят на страже роз:беспристрастны и остры.
befreiter leben Farbensucher
Vorschautext:
Seit ich begreif,
was in mir denkt
und weiß,
kann ich befreiter leben.

*Aphorismus
Im Dreck nur Wir Schwanenfeder
Vorschautext:
Die Narben,
Auf deinem Herz,
Ich hoffe sie verheilen
Und dein Schmerz wird gestillt

Ich hoff‘ so sehr, du wirst mir verzeihen
Aus tiefster Seele, nicht mit leeren Worten
Kannst du mir dich für den Augenblick leihen?
Und wir reisen zurück ins Kino, zu allen Orten!

Deine Hand,
Auf meiner Brust, dein Kopf, auf meiner Brust
...
Sternschnuppe Meteor
Vorschautext:
Ein leiser Strich am Himmelszelt,
der flugs in dunkle Tiefen fällt.
Durch Kosmos gereistes Zauberlicht,
das sich beim Erdeintritt aufbricht.

Es zählt als Gruß aus fernen Welten,
wo weitere große Wunder gelten.
Ein Silberstreifen, flüchtig, sacht,
der Sehenden ein Lächeln entfacht.

In den Augen erstrahlt Sternenmagie,
ein stiller Wunsch, tief in der Brust,
...
K o s t b a r e s Birgit Klingebeil
Vorschautext:
In unserem Leben, das oft rast,
gibt es viel Sorgen und auch Last.
Doch auch ein Band, so fest und klar,
das uns umschlingt ganz wunderbar.

Ein Band, das ohne Worte spricht,
und selbst im Sturme niemals bricht.
Es fordert nichts, es schenkt sich her,
macht Tage leicht und noch viel mehr.

Man kennt sich blind und schätzt sich sehr,
braucht darum kaum der Worte mehr.
...
Einmal im Jetzt Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Das Gestern, es zählt nicht mehr
und das Morgen liegt noch fern.
Drum hab in diesem Augenblick
dich doch selber einmal gern.

Genieß’ den milden Sonnenstrahl,
der sanft auf deinen Wangen ruht.
Und vergiss mal kurz die laute Welt,
denn dieser Moment, der tut dir gut.

Halte ihn fest mit beiden Händen,
wie einen Schatz, der dir gehört.
...
F a l t e r f l u g Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Ein Hauch von Seide, zart und leis,
im Flug da liegt sein Lebenskreis.
Kein lautes Rauschen, kein Begehr,
er schwebt dahin im Blütenmeer.

Mal tief im Schatten, mal im Glanz,
verzaubert uns sein Wellentanz.
Ein stilles Flattern, bunt und fein,
so zeigt er sich im gold'nen Schein.

Er ist ein Traum aus Sonnenlicht,
den eine Erdenlast niemals zerbricht.
...
Die Sehnsucht Frank Dörfl
Vorschautext:
Sehnsucht füllt die Lehre in unserem Herzen, und die Kälte. Kann man spüren, wen man glaubt, das sein Gefühl eine gefroren sind. Oder der Schlüssel fehlt, um diesen in dem Schloss.
Hineinsteckt, um das Schloss zu öffnen.

Leere Gefühle, und leeres Herz
kaltes Schloss, kalter Schlüssel

Aber wen man Hoffnung hat, oder den Wunsch hat die Kälte durchzubrechen. Kommt auch die Kraft aus dem Herzen, um es zu erwähnen. Wen man sich auf die Suche macht, wo nach man sucht . Und der Schlüssel zu dem verschlossenen Schloss ist die Sehnsucht.

Sehnsucht nach Wärme, Sehnsucht nach Aufschließung der Gefühle

Sehnsucht ist auch ein Wegweiser nach der Suche von Anerkennung. Anerkennung bringt auch die Hoffnung von Verständnis. Von einem wen man die angenehme Wärme in ganzen Körper wieder spüren kann. Wen man einen Menschen zuhört, wen man von seinem. Kalt geglaubt Gefühlen erzählen kann, und von ihm ein gehört verlaufen werden kann.

...
Enigmatische Poesie Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Leser können sich keinen Reim
auf Gedichte machen, die derart
tiefgründig und vielsagend sind,
dass der normale Verstand
der „Otto Normalverbraucher“
erst gar nicht in tiefere Schichten
vordringt, wo die Kernbotschaft
ihrer mentalen Entdeckung harrt.
Deshalb bleiben ausgerechnet
die vielsagenden Gedichte
für viele Leser nichtssagend.
Oberflächlich betrachtet scheint
...
Der Mann, der alles kann... Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Du bist mein Rettungsanker
in allen Lebenslagen.
Weiß ich mal nicht weiter,
löst du rasch alle Fragen.

Erscheint mir deine Lösung
manchmal auch zu hart,
hast du für alle Fälle,
´ne zweite noch parat.

Du kannst sehr gut erklären,
hältst deinen Geist auf Trapp.
...
Augenflirt - magischer Blickkontakt - Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

-1-
Schmachtende Blicke ihn ins Herz trafen,
Sehnsucht nach Liebe in ihm entfachten,
doch auf sein Begehren folgten „Strafen“,
Schuldgefühle ihm zu schaffen machten.
-2-
Hin- und hergerissen zwischen Ja, Nein,
geriet sein Ehrenkodex ins Wanken
was unmoralisch ist, das darf nicht sein,
die Seele wird sonst daran erkranken.
...
Berufseinstieg Max Vödisch
Vorschautext:
Mit sechzehn stand die Welt mir offen,
erfüllt hat sich mein langes Hoffen,
um nun eig'ne Pfade einzuschlagen,
die große Freiheit einst zu wagen.

Die Schulzeit ließ ich gern zurück,
ich suchte Arbeit, kleines Glück.
Die Freunde standen schon im Leben,
auch ich wollt' nach der Zukunft streben.

Ein Auto war mein großes Ziel,
die Freiheit bedeutete mir viel.
...
endlich Peter Szneckneck
Vorschautext:
endlich kannst du schneller laufen
all die Last fiel einfach ab
als dein Schmerz im Licht verglühte
wurd der Liebe Platz gemacht
hatten einmal nichts erwartet
uns einfach uns selbst gegeben
über allen Wolken schwebend
bis ans Ende unsres Lebens

endlich kann ich langsam laufen
all die Hast fiel einfach ab
als in mir dein Sein erblühte
...
EIN DICHTER ALTERT NICHT Gritt Scheida
Vorschautext:
EIN DICHTER ALTERT NICHT
wenn bierdumpf, tabakverbeizt
er Wörterschlangen lustvoll verheizt.
EIN DICHTER ALTERT NICHT
sie alle schrieben, schrieben, schrieben,
sich wund am Leben rieben, rieben.
EIN DICHTER ALTERT NICHT
durch ihr sinnliches ausschweifen
sie seelisch sich begreifen.
EIN DICHTER ALTERT NICHT
weil jung die Seele und ihr Herz
trotz grauem, dunklen Lebens-Schmerz.
...
Großeltern lieben anders Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Großeltern lieben anders.

Nicht weniger stürmisch,
nur tiefer im Boden,
mit Wurzeln, die schon wissen,
wie schnell ein Sommer vergeht.

Sie halten ein Enkelkind im Arm
und spüren zugleich
das Gewicht der Jahre
und die Leichtigkeit eines Anfangs.

...
"Das Leben nehmen wie es kommt" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion –

-1-
Die morschen Knochen verbiegen sich,
Gelenke, die knacken fürchterlich,
fühlen sich an wie eingerostet,
die Muskeln sind wie schockgefrostet.
-2-
Oberkörper sich vornüber neigt,
ein Witwenbuckel sich deutlich zeigt
Kopf und Beine wackeln hin und her,
Körper ist für die Füße zu schwer.
...