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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Neonkäfig Max Vödisch
Vorschautext:
Im Käfig der Nacht,
wo Neon die Sterne ersetzt,
verkauft sich die Seele
für Takte aus Stahl.

Gesichter wie polierte Scheiben,
maskiert von Schminke und Pose,
sprechen in Dialogen ohne Gewicht –
ihr Lachen klingt wie Münzen,
die in dunkle Schächte fallen.

Die Superfrau –
...
Morgenzauber Wolfgang Scholmanns
Vorschautext:
Zauber bewegt, des Morgens schönste Wesen,
aus der Natur, ein zart gewebtes Bild.
In Augen die es betrachten, darf ich lesen,
dass sich ein Herz mit Dank zur Schöpfung füllt
So klein und doch, ein Wunderwerk des Lebens,
das Last und Kummer im Moment verdrängt.
Das Grau der Welt, sucht hier den Weg vergebens,
hier lacht die Liebe, die den Frieden lenkt


Ich habe es auch als Bildgedicht eingestellt,
was meine Freude und Begeisterung verdeutlicht
Schau`mir in die Augen Käti Micka
Vorschautext:
*****
Schau`mir in die Augen

Frauen
verdrehen Männern oft den Kopf
Flüchtig dahingesagt
Sie lächeln vielversprechend
Halten oft wenig
Zurück bleibt schmachtend
ein armer Tropf
Oft hat er sich schon verguckt
Hätte sich
...
Sonnenaufgang Horst Rehmann
Vorschautext:
Sonnenaufgang, kurz und mächtig,
hebt zig Schleier in die Lüfte,
Blumen, offen, lieblich, prächtig,
leichter Wind verteilt die Düfte.

Winzig kleine Wolkenschleier,
sind schnell von Sonnenkraft zerstreut,
stündlich wird der Himmel freier,
ein Tag, der´s Menschenherz erfreut.

Hell, klar und blau das Firmament,
vor dem die Tannenkronen steh´n,
...
Rückflimmern Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Eines Tages
wird mein Leben
in mir zurückflimmern,
Bild für Bild
wie Staubpartikel
im Licht eines alten Projektors.

Nicht die Tage werden bleiben,
die sich sauber erzählen lassen,
an denen alles funktionierte,
und niemand stolperte.

...
Mit Poesie und Liebe! Horst Hesche
Vorschautext:
Du schriebst mir damals das Gedicht,
so wunderbar und zärtlich waren diese Worte!
Sie waren Balsam, waren Licht,
gleich einem Lied in Dur mit mildem Forte!

Ich fühlte mich von Engelsflügeln sanft berührt
und deine Verse klangen dazu auch noch leise.
Ich hab dein liebes Herz gespürt!
Du warst mir nah auf eine angenehme, liebe Weise!

Du hast mit deinem Herzblut dies Gedicht geschrieben!
Dir gilt mein tausendfacher Dank!
...
Kurz vor Sommerbeginn Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Musik dröhnt aus den Geschäften,
die Ladentüren stehen sperrangelweit auf,
"Hereinspaziert ihr lieben Leute !"
ruft der Händler zum Sonderverkauf.

Aktuelle Sommerkleider, Drogeriemarktartikel, Schuhe...
Angebote locken aus der Schnäppchen-Truhe.
Überall purzelt in Aktionswochen der Preis,
nur nicht beim Eisverkäufer, schade,
schön wär's: "Heute 30% auf alle Kreationen für's Eis !"
...
Haben haben Käti Micka
Vorschautext:
*****
Haben haben

Die Habgier
umklammert ihre Seele
Sie empfangen täglich
von ihr Befehle
Mehr mehr
Schau` genau hin
Du brauchst noch mehr Gewinn
Denn mit vollen Händen
wird das Leben nie enden
...
Hauch von Sorry Meteor
Vorschautext:
Ein immer mehr angewandtes Motto
zieht sich durch alle Lebensbereiche:
Machen, ohne um Erlaubnis zu fragen,
weil danach ein Hauch von Sorry reiche.

Egoismus kennt einfach keine Skrupel,
bewusst werden Grenzen übertreten.
Berechnend setzt man auf den Trubel,
rücksichtslos um Nachsicht gebeten.

Von echter Reue fehlt dabei jede Spur,
man lebt ja nur einmal und zwar jetzt!
...
Der Spiegel Isaew Magomed
Vorschautext:
Ein Freund ist die Hälfte des Spiegel,ein Feind ist Ihren fehlende Hälfte.
Sie liebt ihn sehr Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Sie liebt ihn sehr

Sie liebt ihn sehr, ja, das weiß er.
Er meint, dadurch habe er es nicht schwer,
Denn gäbe es überhaupt eine Pfründe,
Wenn Sie ihm nicht zur Seite stünde?

Es gibt tatsächlich jene Weiblichkeit,
Welche zeigt, dass auch sie bereit,
In Führungsaufgaben einzutreten,
Zu gehen in die Wirkungsstätten.

...
Mut zur Alternative Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Vanessa ist jetzt Mitte dreißig,
intelligent und äußerst attraktiv.
Sie war stets motiviert und fleißig,
doch dann lief irgendetwas schief.

Ihr Job als Stewardess war in Gefahr,
der Flugverkehr brach sehr stark ein.
Ihr Chef war morgens schon früh da
und bat sie ins Büro herein.

"Viele Arbeitsplätze werden gestrichen,
wir müssen Ihnen kündigen“, hat er gesagt.
...
Er wartet Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Er wartet

Er wartet – worauf wohl?
Muss er erst Reputation erwerben
Oder gar ein wenig Geld vererben
Für der Nachkommen Wohl?

Schwindet denn nur dann aller Groll,
Wenn er weiß, wofür er zu leben gewollt?
Hat er da begriffen, was er gesollt,
War mancher Vorschlag nicht hohl?

...
An der Bushaltestelle Ingrid Bezold
Vorschautext:
Sie wartet friedlich auf der Bank,
wie jeden Tag um diese Zeit.
Trotzt Stimmenwirrwarr, Lärm, Gestank -
trägt Strohhut und ihr blaues Kleid.

Der Stadtbus fährt ganz langsam ein.
Sie lacht den Fahrer freundlich an.
Er fährt. Sie sitzt noch da – allein,
nickt Menschen zu, so dann und wann...

...und ihre Augen leuchten jung.
Es ist, als wollte sie ´was sagen -
...
Arm und reich, im Abschied gleich Wolfgang Scholmanns
Vorschautext:
Leben blättert in den Jahren,
gewebt wurd´ mancher Konstrukt,
im Bestreben und Erfahren,
Fehltritte, die Auftrieb waren,
mal ganz oben, mal geduckt.

Oben weicht des Weges Stille,
prahlt oft Rücksichtslosigkeit.
Stark prunkt die Gedankenhülle,
schöpfen aus des Habgiers Fülle,
blind für Armut oder Leid.

...
Vertrauter Verrat Meteor
Vorschautext:
Vertrauen und Verrat
vertragen sich nicht,
sind unvereinbar gepaart,
wie Schatten und Licht.

Auf verratenem Vertrauen
lässt sich nie mehr so aufbauen,
wie es ursprünglich mal war,
zerknäultes Papier vergleichbar.

Es bleibt fader Beigeschmack,
ein tiefer Kratzer im Lack,
...
Chancengleichheit Helga
Vorschautext:
Man sagt so leicht, es gibt Chancen für alle,
doch manches Versprechen entpuppt sich als Falle.

Beim Glücksspiel, da denkt jeder mit Wonne,
die Kugel, sie rollt - gleich hab ich gewonnen,
obwohl die Chancen für alle gleich stehn,
werden in Wahrheit nur wenige sehn,
wie Reichtum entsteht – und die meisten verliern,
doch hoffen sie weiter, noch einmal zu riskiern.

Leichtgläubig wird ein Spiel nach dem anderen gewagt,
man lauscht den Worten, die dort werden gesagt,
...
Schattenwurf Max Vödisch
Vorschautext:
Ein kahler Raum, vom Mond gestreift,
wo keine Hand mehr nach ihm greift.
Das Gestern liegt wie Staub im Licht,
das durch die hohen Fenster bricht.

Was bleibt, ist nur ein matter Ton,
ein Flüstern aus der Illusion.
Und in der Stille der tiefen Nacht
verliert die Seele ihre eigene Macht.
Gleichgültigkeit Sonja Dworzak
Vorschautext:
Sie sitzt
zwischen den Stühlen
wie Staub.

Ein Blick
streift mich
wie ein grauer Faden
ohne Knoten.

Man reicht mir Worte
wie leere Tassen.
Ich trinke
...
Beziehungswahrheit Farbensucher
Vorschautext:
Ich biege mich in jede Richtung -
es ist mein Tanz
mit dem, der nicht versteht, warum
ich tanze -
es auch nicht muss,
weil ich darauf vertraue,
dass Tanz Bewegung ist,
die - irgendwann -
die Schwingung wird,
die trägt
in einen Fluß,
der nicht für heute nur
...