Hier findest Du 103.444 Gedichte von 2.682 Autoren und 4.760 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| Titel | Autor | |||
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| Ausrufedoppelpunkt | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Ich schreib es aus, ich hau es raus. Ein Doppelpunkt mit Ausrufezeichen, diese Uneinigkeit muss weichen. Nicht's neu nichts alt, nichts ernsthaft Grund für Gewalt. Deshalb Doppelpunkt mit Ausrufezeichen: ,,Bereitschaft dazu die muss weichen.“ |
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| damit nur das letzte Wort noch bleibt | Farbensucher | |||
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Vorschautext: allein die Türe schließt leise fast bedacht damit nur das letzte Wort noch bleibt für morgen allein die Spannung atmet sich aus ohne Druck für den Atemzug der Nacht in der man ankommt bei sich selbst |
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| Choreographie der Abwesenheit | Farbensucher | |||
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Vorschautext: schließt die eine öffnet sich die andere Türe aneinander vorbei noch wehen Atemspuren von Verleugnung nur das Ohr des einen und des andern lauscht |
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| Stummfilm | Farbensucher | |||
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Vorschautext: ein Raum zu eng die Luft für zwei Worte trocknen auf den Lippen im Stummfilm |
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| Selbst schuld! | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Ein letzter Apfel hielt sich fest ganz oben in des Baums Geäst. Solch einer Pracht und Apfelzier galt meine ungeteilte Gier. Diesen Apfel mit rotglänzenden Backen Wollte sogleich ich beim Schopfe packen. In der Hoffnung, ihn so zu erringen, versuchte ich mich in Hüpfen und Springen. Hochsprung bin ich nicht gewohnt. Was tut man nicht alles, wenn es sich lohnt! ... |
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| Zurück an Absender | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Ohne Rast und ohne Pause aus der Mongolei nach Hause trotten treue Hunde und Katzen auf unermüdlichen Pfoten und Tatzen. Die Diskussionen wollen nicht enden: Haben diese uralten Legenden womöglich einen wahren Kern? Zweifeln liegt demjenigen fern, der selbst zu Erkenntnis gelangen darf. Wer jemals eine Schnecke warf ... |
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| Der sanfte Herbst | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: |
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| Nachts | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Nachts Du schläfst und meine Seele wacht Im Schummerlicht wirkt alles wie ein Schatten Nun tritt es näher an mein Bett heran Ich rühr mich nicht Ich öffne meine Augen ... |
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| Vergebung | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Disteln dürfen ihre Köpfe behalten. Noch gestern wollte ich nichts als die Wurzel, bloßgelegt, verdorrend. Nun dieses Weiß über den Stacheln. ... |
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| Dankgebet | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Gott, du hast mir das Leben geschenkt, hast tagtäglich mein Schicksal gelenkt mich durch Höhen und Tiefen geführt - im Herzen habe ich dich gespürt, vor allem in Zeiten großer Not, mit deiner Hilfe blieb ich im Lot - ich danke dir für deinen Beistand, lasse mich fallen in deine Hand sobald abläuft meine Lebensfrist, die Zeit für Abschied gekommen ist. |
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| Zweibettzimmer | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Ruhig sitzt sie in ihrem Bett, ihr Blick ist aufmerksam und klar. Leise gesteht mir die alte Frau, "Ich bin neunundneunzig Jahr." Was könnte sie alles erzählen, aus ihren fast hundert Jahren. Sie hat zwei Kinder überlebt, das konnte ich schon erfahren. "Was machen sie denn da?", möchte die alte Dame wissen. ... |
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| Entehrt! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Entehrt! Wurde entehrt von wissender Macht. Hilfloses Flehen beschallte die Nacht. Ein gieriges Lachen erhöhte die Pein. Gedemütigt so blieb sie damit allein. Die weinende Seele war tief verletzt. Gedanken eng mit Erlebten vernetzt. Jahre später noch schwelgendes Joch. ... |
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| Deutschland wohin? | Jürgen Wagner | |||
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Vorschautext: Rechtspopulismus? Mache dein Land rücksichtslos, isoliert und klein! Linker Sozialstaat? Mache dein Land staatshörig, unfrei, brutal, arm! Rück nach rechts? Rück nach links? Besser: du bleibst auf deinem Stuhl sitzen |
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| Dichter schreibt ohne Punkt und Komma | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - -1- Der Dichter spontan zur Feder greift, niederschreibt, was noch gar nicht reift, lässt den Gedanken freien Lauf nimmt Literaturkritik in Kauf. -2- Kritik nicht an seinem Ego sägt, sein Herz er auf der Zunge trägt will sich von der Seele schreiben alle Sorgen, die ihn umtreiben. ... |
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| Wege | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wege Auf bekannten Wegen Sich allzeit bewegen, Wo sich der Segen Kann auf uns legen, Auf unser Denken, Auf unser Gemüt, Um zu schenken Seelengeblüt. ©Hans Hartmut Karg ... |
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| Nicht selten | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Nicht selten Nicht selten finden sich Gedanken Dort ein, wo niemand sie erwartet, Packen Gemüter mit den Pranken, Furchtsam wird so der Tag gestartet. Es ist dann wie mit dem Einkommen: Es kommt drauf an, was daraus man macht, Und nicht, wieviel man herausbekommen: Man zockt nicht in Konsumentenschlacht! ... |
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| Wie Gletscher aus Eis | Angelika Zädow | |||
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Vorschautext: Reden wie Gletscher aus Eis In den Spalten kleben Missgunst und Vorurteil Vernunft stolpert suchend nach Halt vorwärts Doch ... |
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| Tausend Sterne für dich | Helga | |||
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Vorschautext: Über uns am Himmelszelt, sind tausend Sterne jetzt erwacht, sie leuchten hell in unsrer Welt, und schenken dir ihr Licht heut Nacht. Ich schick sie alle nun zu dir, als lieben Gruß von mir ganz sacht, sie tragen meine Wünsche hier und passen auf dich auf bei Nacht. All die Sterne und noch mehr lege ich dir zu Füßen, ... |
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| Die Unterschrift | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Am Ende konnte sie ihren Namen nicht mehr schreiben. Der erste Buchstabe gelang. Dann hielt sie den Stift über das Papier, als müsste jemand den nächsten vorsagen. Mit diesem Namen hatte sie eine Wohnung gemietet, ... |
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| Das Schweigen der Schwerter | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Im Staub der Städte, wo der Rauch nicht weicht, steht Atlas stumm, vom Lärm der Welt erreicht. Er trägt die Trümmer zerriss’ner Himmel tief, die Erde bebt, wo einst der Frieden schlief. Ein Phönix sucht im Schutt nach neuem Glanz, doch Asche brennt im wilden Kriegstanz. Er will steigen, die Wunden sanft zu heilen, doch muss er die Glut mit den Opfern teilen. Ein Ikarus steigt auf ins rote Licht, wo Eisen brennt und jedes Versprechen bricht. ... |
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