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| Wir müssen wieder lernen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wir müssen wieder lernen Bei allem lebenserhaltenden Misstrauen Müssen wir allesamt wieder lernen, Durch Suchen nach Guten zu vertrauen Und so unser Menschsein zu besternen. Denn mit dem Guten zu kommunizieren Erweitert Horizonte und rettet unser Geblüt, Denn so lässt sich Bindung aufspüren, Mit der werthaltig gestärkt unser Gemüt. ... |
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| Kaum | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Er lügt! -Kaum,er weiß die Wahrheit nie. Он лжёт! -Едва ли,не знал он правды никогда. |
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| Sprüche - dein Platz | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Es geht nicht darum, um jeden Preis erfolgreich zu sein. Es geht darum, unsere Begabung, unser Talent und unseren Platz im Kosmos einzunehmen. Denn kein Stern ist wie der andere. © Marcel Strömer [Magdeburg, 12.08.2026] |
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| Am Ende des Weges | Helga | |||
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Vorschautext: Streif ich durch Felder, Wald und Flur, genieß die Stille der Natur, dann gibt es Stellen, ganz weit hinten, wo keine Wege sich mehr finden. Wo hohe Bäume aufwärts ragen, und Rehe sieht an hellen Tagen, wo sich der Kauz die Beute greift, und lautlos über Wiesen streift. Wo niemand stört die stille Nacht, kein Mensch mehr Lärm und Unrast macht, ... |
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| Dem Alkohol verfallen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Er betet an „Teufel Alkohol“, vermacht ihm seine Seele für Bier“, er leert Krug für Krug auf beider Wohl, mutiert Schluck für Schluck zum wilden Stier. Es geht zudem der Gaul mit ihm durch, er benimmt sich langsam wie ein Schwein, stößt Beschimpfungen aus, zwischendurch, rastet aus, schlägt alles kurz und klein. |
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| Im Griff der Hitze | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Hitzeglocke stülpt sich übers Land, eingeschlossen von der Wärmewand kann man Hitze weder entrinnen, noch den Kampf gegen sie gewinnen. -2- Ihr brandheißer Zangengriff ist fest, eine Befreiung sie nicht zulässt, man beginnt, Blut, Wasser zu schwitzen, vor Drangsal sich mehr zu erhitzen. -3- Hitze lässt die Wälder entflammen, ... |
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| VOR DEM ABGRUND ODER EIN SCHRITT WEITER | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Es gibt Stoßgebete die schon an der Zimmerdecke mit schlaffen Flügel herunterfallen. Jedoch - wer Sinnlosigkeit in allem sieht ist im Leben schon tot. |
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| Vergissmeinnicht | Meteor | |||
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Vorschautext: Ein kleines blaues Himmelslicht am Wegesrand, hör hin, es spricht! Es flüstert leis': Vergissmeinnicht |
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| Urvertrauen | Andreas Herkert-Rademacher | |||
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Vorschautext: Elternjob: Lehrt Urvertrauen, nehmt den Kindern ihre Angst, derweil du beim „HEUTE“-schauen Um Europas Frieden bangst. Mantraartig wird versprochen: Alles wird am Ende gut, während die Konflikte kochen, hütest du die Hoffnungsglut. Wichtig, immer einzuimpfen, dass das Gute überwiegt, während wir am Abend schimpfen, weil „das Böse“ oftmals siegt. ... |
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| Haffkrug, an der Ostsee | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Haffkrug, an der Ostsee, ist wirklich wunderschön. Heute wird es richtig heiß. Wir wollen schwimmen gehen. Tomke packt den Frühstückskorb, heute nehmen wir alles mit. "Frühstück essen wir am Strand." Na, das wird doch der Hit. Es ist neun Uhr in der Früh, der Strand ist menschenleer. ... |
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| Abflug | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: An der Haltestelle riss ein Mann den Fahrplan aus dem Rahmen. Er teilte ihn mitten durch die Abfahrtszeiten. Auf der Bank weinte ein Kind in seine Mütze. ... |
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| Morgens um 6:00 Uhr ... | Lisa-Marie Wailand | |||
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Vorschautext: Morgens um 6:00 Uhr werde ich wach. Meine Hausarbeiten waren erledigt bereits um acht. Was macht man mit der übrigen Zeit eigentlich? Na ja ich sorge mich um mich. Es ist zwar ab und zu schön allein zu sein aber ein bisschen Liebe, ja das wäre fein. Wie findet man aber den passenden Partner. Es wäre vielleicht hilfreich zu haben einen Garten. Wenn es so klingt als wäre ich durcheinander, dann muss ich sagen, ja denn ich suche eigentlich ein Miteinander. ... |
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| Und nun was sollen wir tun | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Und nun was sollen wir tun Den Sommer wird man in Zukunft mit kritischen Augen ersehnen Hitzig wird er wahrscheinlich übers Land gehen Wie soll der Mensch ihn ohne Schaden überstehen Die Sonnenglut tut Land und Leute nicht gut ... |
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| Naja, ein bisschen kalt | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Naja, ein bisschen kalt An der Kasse gab es das Gequengel, Denn Hunger verspürte der kleine Bengel Und schlug mit der Hand auf den Wagen immerzu, In Mamas Gesicht blieb er der kleine Bu. Deshalb setzte sie sich mit ihm auf die Bank Hatte volle Brüste jetzt Gottseidank Und ließ seine Hände ihre Brüste fühlen, So konnte sie ihn herrlich stillen. ... |
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| Mitten im Netz | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Mitten im Netz Frei oder gefangen im Netz bist Du, Wenn Du weiterhin nur surfst mit der Welt. Früher hat man sich noch der Natur zugesellt, Und man schnürte gern seinen Wanderschuh. Dann aber kam die menschliche Bequemlichkeit, Fernseher und Smartphone nehmen Wege uns ab Und man meint dennoch, man habe volle Freiheit, Das Netz und die Medien brächten uns auf Trab. ... |
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| Winde der Heilung | Helga | |||
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Vorschautext: Das Leben kann oft grausam sein, weil die Zeit dir Narben schlägt, tiefe Wunden in der Seele brennen, die nur Schmerz und Sehnsucht kennen, alles was dein Dasein prägt, scheint im Traum dann plötzlich klein. Zeig dem Lichte deine Wunden, die dich schmerzen Tag und Nacht, lass die Tränen still verrinnen, neues Hoffen kann beginnen, wenn die Sonne wieder lacht, ... |
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| Lauf der Dinge | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Über den Bergen geht die Sonne auf, im Mittag nimmt sie ihren Lauf. Und Abends geht sie wieder leise unter, danach ist selten jemand noch lang munter. Am nächsten Tag, ob sie da wieder scheinen mag. Wir wissen es nicht – nicht immer, genau genommen höchstens leiser Schimmer. Das der Lauf und der Lauf der Dinge, was wenn es immer anders ginge. ... |
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| 424 | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich habe 424 Freunde. Sie wohnen hinter Glas. Jeden Morgen erzähle ich ihnen vom Kaffee, vom Wetter, von mir. Sie kennen die Tasse, nicht die Hand, die sie zu fest hält. Wir schicken einander Herzen, leicht genug für jede Leitung. ... |
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| "Göttlicher" Gesang | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Amselgesang lieblich erklang, in seine fünfte Herzkammer drang, dort sein göttliches Selbst durchwirkte, im Sinne der Erleuchtung wirkte. Der Amselgesang Seele durchdrang, tief erfüllt von dem göttlichem Klang fühlte er sich dem Himmel so nah, Höherem Selbst er entgegensah. |
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| Rachedurst | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Er hatte sich auf ihn eingeschossen, vergiftete Gedanken sprossen im Gehirn, das nur auf Rache aus war, Verhalten war nicht verhandelbar. -2- Er war bewaffnet bis an die Zähne, schmiedete ständig Rachepläne, ausgerichtet auf die Demontage, auf den Rufmord und die Blamage. ... |
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