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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Dem Praxiteles Lena Engelbrecht
Vorschautext:
Im Marmor-Tal
begegnen sich Erinnerungen,
wandern der Vergangenheit entlang,
sehen Skulpturen in den Küstenfelsen
unter der orangen Sonne strahlen,
Seewellen und die Welten
nacheinander fallen und entstehen,
Pinien und Zypressen in der Weite.

© Lena Engelbrecht
ein so netter Tag Katzenovia
Vorschautext:
***

S'ist so ein Tag, an dem die Bäume hudeln,
dir Schneegestöber um die Ohren saust,
verdrießlich dir die Eisblumen beschaust,
um Pflanzentöpfe Gartenzwerge trudeln.

Du möchtest dich im Winterschlaf verbuddeln,
weil du dich heute nicht nach draußen traust,
nur träge an der Tintenfeder kaust,
wenn Hirngespinste Zwiegesänge dudeln.

...
Nie. Isaew Magomed
Vorschautext:
Einen Frosch man kann das Fliegen lehren,aber er wird nicht aufhören zu quaken.
Sehnsucht im Herzen Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Mit seinem überwiegend
großspurigen Gebaren
erhält er nach außen hin
ein Bild von sich aufrecht,
das seinem Inneren
überhaupt nicht entspricht.
Als sie in sein Herz schaut,
erblickt sie mit Bestürzung
einen „ohnmächtigen“,
von Angst zerfressenen Mann
mit geschundener Seele.
Doch als sie sie diesem
...
Wider der Turbologik Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Ich steigere mein Tempo nicht
für Leistungskennzahlen.
Ich beschleunige nicht
für Produktionszyklen.
Ich erhöhe meinen Takt nicht
für das Bearbeitungsvolumen.
Ich optimiere nicht
meine Aufmerksamkeitsspanne.
Ich lasse Zeit entstehen.
Das ist kein Rückzug.
Das ist Widerstand
gegen eine Ordnung,
...
Dreister Fischdieb Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Ein Pelikan, der daher des Weges kam,
war mir aus unerfindlichen Gründen gram
klapperte nervös mit dem Schnabel und schrie,
ich war so perplex, litt unter Aphasie.
Dieses „Happening“ mir die Sprache verschlug,
ein Netz voller Heringe ich mit mir trug
auf dem Fischmarkt hatte ich sie erstanden,
bald sollten sie in meiner Pfanne landen.
Der Pelikan, der baute sich vor mir auf,
klapperte mit dem Schnabel, riss ihn weit auf,
zerrte an dem Heringsnetz mit aller Kraft
schon versank es im Schnabel, ich war geschafft.
Alte Liebe Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Die Liebe hat das Lodern verlernt,
doch die Glut wärmt genau richtig.
Die Jahre haben das Reden abgeschliffen
wie Kiesel im Fluss,
doch wir treiben im gleichen Wasser.
Die Luft ist uns dünn geworden,
doch wir atmen im gleichen Rhythmus.
Die Erde nimmt uns langsam zurück,
doch wir halten uns
in Innigkeit verbunden.
Fatigue – Der müde Körper Claudia Behrndt
Vorschautext:
Mein Körper trägt den stillen Brand,
der tief in seinem Innern wohnt,
Ein unsichtbarer Gegenstand,
der jede Kraft im Schweigen schont.

Ein stiller Feind in meinem Blut,
er frisst die Kraft, macht alles schwer.
Kein Morgen kennt mehr frischen Mut,
mein Atem irrt wie leeres Meer.

Die Knochen kalt, der Blick ins Glas,
die Zeit zerrinnt wie fahles Licht.
...
Unter den Schatten deiner Worte Claudia Behrndt
Vorschautext:
Du redest wirr und ohne Halt,
doch glaubst dich selbst in deinem Recht.
Dein Wort wird brüchig, kalt und alt,
die Wahrheit flieht vor deinem Sprech-.

Du drehst dich fort vor jedem Licht,
verwebst aus Luft ein falsches Spiel.
Doch alles Lügen trägt es nicht,
am Ende bleibt davon nicht viel.

Kein Dialog führt irgendwohin,
wenn jedes Wort in Trug zerfällt.
...
Wenn Neues leise anklopft Max Vödisch
Vorschautext:
Wir gingen Wege, Stein für Stein,
mal eng, mal weit, mal groß, mal klein.
Doch jeder Schritt, den wir verloren,
hat uns ein Stückchen neu geboren.
.
Die Jahre flogen, leicht und schwer
und manchmal trug uns keiner mehr.
Doch wo ein Schatten sich verfing,
wuchs später still ein Neubeginn.
.
Ein Wort, ein Blick, ein leiser Mut
tat uns im Dunkel manchmal gut.
...
Für Vater Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Hätt‘ dir so gern was Schönes noch gesagt
vor deiner großen, langen Reise.
Hätt‘ dich so manches gern gefragt,
bevor du leise, so ganz leise
den Abschied gabst. Dann warst du fort
vielleicht an einem besseren Ort,
wo alles einfach leichter ist,
wo du ein Seelenvogel bist.
Von Zeit zu Zeit ziehst du ganz leise
vor meinem Fenster deine Kreise,
weist mir den Weg, den ich noch geh‘,
bis ich dich endlich wiederseh‘.
Weniger jammern, mehr glücklich sein... Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Es gibt viele Wege zum Glück.
Einer davon ist aufzuhören zu jammern.
Albert Einstein

Das wäre eine tolle Sache,
manchmal fällt mir das sehr schwer.
Glücklich sein würde mir gefallen,
ich frage aber, wo kommt Es her?

In unserer so schönen Heimat
stehen die Zeichen auf Sturm.
Ich muss leider erkennen,
...
Roter Schnee Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Für meine Kindern
sollte ich einen Schneemann bauen.
Wir wollten der Frau Holle,
( wie es auch arme Politiker tun )
einfach Ihre weißen Flocken klauen.

Gut eingemummelt,
zogen wir vor unser Haus.
Oh, ihr lieben Leute,
was wir sahen, das war ein Graus.

Unser schöner deutscher Schnee
...
Kleine, feine Herberge Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Kleine, feine Herberge

Immer wieder hört man, dass einer klagt:
„Teuren Urlaub kann ich mir nicht leisten!“
Doch wo der Wille zum Suchen versagt,
Kann man mit Jammern nichts erdreisten.

Es gibt die vielen Angebote ja immer noch,
Überall die kleine, feine Herberge.
Sie ist zwar einfach, bezahlbar dennoch,
Selbst wo aufragen die hohen Berge.

...
Wenn in den Augen etwas liegt Horst Hesche
Vorschautext:
Schöne Sterne schau'n dich an.
"Weißt du denn, was Liebe ist,
ob du nicht nur dann und wann,
immer lieb und ehrlich bist?"
Neue Hoffnung für mich Dieter Kinzel
Vorschautext:
Vor meinem Haus ein großer Baum.
Es ist weit und breit der Größte im Raum.
Darauf sitzen zwei Täubchen
und die drehen kedes Schräubchen.

An ihr Verhalten sehe ich, wie verliebt sie sind.
Daraus entsteht garantiert ein Taubenkind.
Wenn ich sehe ihnen gerne zu.
Ihr turteln macht mir für mein restliches Leben viel Mut.

Mut, das ich vielleicht eine neue Liebe finden kann,
denn noch immer bin ich ein Mann,
...
Elfchen Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Geburtstag
Viele Glückwünsche
Eine runde Sache
Freude, Glück, unvergessene Momente
Jubiläum
Elfchen Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Rosen
Bunt, schön
Blumen schenken Freude
Aus tiefsten Herzen dankbar
Geburtstagsgrüße
Realität Caeli
Vorschautext:
Jung als ich aufgestanden
Kam an als alter Mann
Oft war die Sonne aufgegangen
Schien sie mir auch dann und wann

Viele Wege bin ich gegangen
Die allermeisten einfach, leicht
Gedanken warden aufgefangen
Egozentrisch, egoistisch, seicht

Viele Menschen sind gekommen
Kinder und Kindeskinder kanen an
...
Zerbrochenes Glas Meteor
Vorschautext:
Ein fast neugeborener Mensch
sieht im Spiegel sein Ebenbild.
Staunend begriffene Existenz,
betastet sein Gegenüber wild.

Schaut hinter die Rückseite.
Wo hat es sich denn versteckt?
Erkennt, es macht das Gleiche,
sein Ich bewusst entdeckt.

Das Spiegelbild ist mein Freund,
imaginär, weil nicht lebendig,
...
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