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| Titel | Autor | |||
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| Dem Tod knapp entronnen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Sie war Opfer eines Gewaltverbrechens, überlebte den Angriff mit Müh und Not, Täter wollte ihr die Kehle aufschlitzen, ließ entsetzt nach erstem Schnitt Messer fallen. -2- Sie wurde notfalltherapiert, beatmet, schwebte lange Zeit zwischen Leben und Tod, die Wunde heilte, aber nicht die Seele, von Albträumen wird sie jede Nacht verfolgt. ... |
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| Rampenlicht | Reinhold Welter | |||
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Vorschautext: Stechend verengen Pupillen vor Schreck... Niemand kommt hier schadlos weg, ganz und gar nicht mit Gezitter, flackernd grell das Blitzlichtgewitter. Aufgepasst, wo Staub wird gewirbelt, ob gehasst nun oder bejubelt, brausend die heiklen Fragen peitschen um das Haupt des Eingeweihten. Vorm Gesicht die Mikrofone, schieben sich hervor, bedrohlich, ... |
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| Eroberungszüge | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Sie kriegen den Hals nicht voll genug verschaffen sich mit Lug und Trug unter Missachtung von Sinn und Zweck über alle Grenzen hinweg Zugang zu Besitz, Ländereien und neigen zu Tyranneien- alles andere als eine Zier ist die unermessliche Gier, wenn sie daran chronisch erkranken, setzt Gewissen keine Schranken, ... |
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| Nichts | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Nichts ist beßer oder schlech,wenn Alles sind in seinem Stelle. |
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| Übermalung | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Fünf Jahre lang trocknete die Zukunft in dünnen Schichten: weiße Säle, Blitzlicht, der eigene Name im gedämpften Raunen. Dann ein grauer Umschlag, höflich verschlossen. Ein paar Sätze, leicht genug für ein Blatt, schwer genug, ... |
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| Mutters Geschenk | Elisa Schorn | |||
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Vorschautext: Mutters Geschenk Es gab eine Zeit ohne Hoffnung und Mut. Eine schwere Zeit, nichts war mehr gut. Die Mutter im Himmel sah diese Trauer, sah das Nebelland mit deren Mauer. Sie wollte die Tochter glücklich wissen und hat sie dem Nebelland entrissen. Indem sie ihr ein Stück Himmel schenkte, dass sie von der großen Trauer ablenkte. ... |
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| Wir haben die Wahl | Toralf Neher | |||
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Vorschautext: Wer alt genug ist, hat die Wahl, heut setzen wir ein Zeichen. Wir schreiten durch den großen Saal und stellen für morgen die Weichen. Wählen gehen ist Privileg, wir müssen lernen das zu schätzen. Viele haben keine Lust, andere wollen nur hetzen. Hör auf dein Gewissen und wähle die Partei. ... |
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| Treffen sich eine Flasche und ein Glas | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: ,,Wenn das Glas halb voll ist, wird die Flasche bald leer sein.“ Volksmund Die Flasche sagt, ich bin so voll. Das noch leere Glas darauf, das finde ich super toll. Das Glas verkündet, ich bin noch total leer. Drum schenk mir bitte ein, sonst geht hier gar nichts mehr. ... |
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| Meine Perlen | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: ,, Wenn die Wellen über mich zusammenschlagen Tauche ich hinab nach Perlen zu fischen.'' Mascha Kaleko Schon seit frühester Kindheit liebte ich das Wasser Für mich hatte es eine magische Anziehungskraft Ich glaube es war und ist mein Lebenssaft Im Alter steigerte sich das sogar noch krasser Wasser ist für mich Lebensfreude und Gesundheit Sehr beglückt lernte ich schon früh das Schwimmen Dabei hatte ich das Gefühl die Götter wollten ... |
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| Gut aufgelegt sein | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Gut aufgelegt sein Es ist schön in glückliche Augen zu sehn` Sie strahlen oft den ganzen Tag Eine Wohltat für die Seele Einem kommen nur gute Gedanken So wie ich es gerne mag Man vergisst das Leid ... |
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| Ohne Angst | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Ohne Angst Ohne Angst will jede Seele leben Und sucht sich Schutzräume, Wo Freiheiten es kann geben, Wünsche wachsen und Träume. Das ist keine Selbstverständlichkeit In Zeiten despotischer Großmächte, Treibt manchen in die Schlaflosigkeit, Bedroht die heilbringenden Nächte. ... |
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| Jetzt ist es wieder an der Zeit | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Jetzt ist es wieder an der Zeit Jetzt ist es wieder an der Zeit, Geranienstecklinge zu schneiden, Damit sie nächstjährig erblühen. Wir schneiden sie, damit sie bereit, Uns Augenfreuden 2027 zu bereiten, Da um Fortbestand wir uns bemühen. Es war vor mehr als dreißig Jahren, Damals haben wir Stecklinge mitgenommen An einer Brücke, wo längst nichts mehr blüht. ... |
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| P A N D U M - Metrik | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Der Mensch soll nie vergessen, dass alle schönen Gaben ob groß, ob klein gemessen, wir von dem EINEN haben. Dass alle schönen Gaben , oft unverdient bekommen , wir von dem EINEN haben , verwende sie besonnen. |
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| Wie ein leiser Strom | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ein Wort genügt, um Licht zu schenken, ganz ohne Prunk, ganz ohne Schein. Man muss Gedanken gar nicht lenken, sie dürfen einfach nur wahr sein. Wer Gutes tut, macht es oft leise, ein lautes Urteil aus der Welt. Die Stille reicht auf ihre Weise, die tröstend uns zusammenhält. Was zählt, ist nie der fremde Sinn, der jeden Schritt erraten will. ... |
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| Mitnehmen | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Nicht fur unseren bequem Der Wind bläst die Segel Darum wir nehmen die Riemen mit Und können schwimmen gut. |
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| Wir beide ~an Maila | weinHainja | |||
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Vorschautext: Sind vertraute Fremde Du hast mein Herz und meine Hände Jedes mal, Wenn wir uns wieder sehen Bleibt mein Leben kurz stehen! Ich weiß nicht, wie wird‘s diesesmal sein Lass‘ ich dich enttäuscht zurück allein? Ich versuch‘ wirklich mein Besten zu geben Für ein schmetterlingleichtes Leben Du hast das Allerbeste verdient ... |
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| Das Spannungsspiel | Peter Szneckneck | |||
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Vorschautext: wo Ungesagtes zu laut schreit in still schweigender Unvernunft sehne ich deine Umarmung herbei und das Spannungsspiel zwischen uns wo wir beide in einander fließen am Grabenpunkt zwischen Welten das Ego sich für immer verliert mit dem Drang etwas zu gelten wo Berührungen die vergänglich erschienen verschmelzen zusammen zu einer ... |
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| Wo wir uns wiederseh'n | Jasmin Pahlisch | |||
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Vorschautext: Geh voraus, ich komm nach, ich versprech', wir seh'n uns wieder. Wenn du dich sehnst, dann sing uns're Lieder. Wenn der Sturm auch tobt in der tiefsten Nacht, bin ich's, die dich von fern bewacht. Wenn der Mast auch bricht und es spritzt die Gischt und du fürchtest schon den nahen Tod, so will ich dir ein Licht am Ende sein. Hab keine Angst, denn ich will führ'n dich heim, ... |
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| Man munkelt | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Ein altes indianersprichwort sagt:"Wenn du bist nicht ein Krokodil freunde sein nicht mit Krokodille." |
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| Mein Gegenüber ist die Sterne auf dem Himmel, | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Mein Gegenüber ist Sterne auf dem Himmel, Mein Freund ist Dolmetscher zwischen uns. |
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