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| Titel | Autor | |||
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| Freitag, der Dreizehnte | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Die Straßen flüstern leise heut, als wüssten sie ein kleines Scheun. Der Kalender zeigt die Zahl, die mancher meidet überall. Ein Schatten tanzt im Lampenlicht, doch wirklich böse ist er nicht. Nur Wind, der durch die Gassen zieht und eine Katze, die man sieht. Die Uhr tickt ruhig durch die Nacht, als hätte sie darüber gelacht. ... |
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| Kleine Nachtmusik | Katzenovia | |||
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Vorschautext: *** Es dreht sich der Zeiger in Runden durch ihm noch verbleibende Zeit, im Tick-Tack des Abends verbunden, macht sich auch die Stille bereit. Die Last eines Tages entschwindet, ein Zwielicht schwebt über dem Wald, was sich in Gedanken noch findet, verwebt sich mit Träumen schon bald. ... |
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| Maskenzeit... | Dani Blumen-Bär | |||
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Vorschautext: Maskenzeit- Menschen verlieren ihr Gesicht... Copyright Daniel Behrens |
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| Schenk mir ein Lächeln | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Schenk´ mir heut´ ein kleines Lächeln, mach´ mir bitte etwas Mut. Bring´ die Sonne in mein Leben, - das tut meiner Seele gut. Das Strahlen in deinen Kinderaugen erhellt so manchen trüben Tag. Lass´ nicht zu, dass es erlischt, weil ich es so an dir mag. Mit Liebe und deiner Heiterkeit holst du mich aus jedem Tief, ... |
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| Mein Trabi, mein Stolz | Herbert Kaiser | |||
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Vorschautext: Mein Trabi, mein Stolz Der Motor stottert, das Getriebe defekt Das hat der ADAC gecheckt Die Reifen sind platt, rostig ist das Chassis Vom Trabi blieb nur eine Havarie. Ich bin deprimiert, mache mir Sorgen Die Bank wird mir kein Geld mehr borgen Ohne Auto bin ich bankrott, ein Penner Als arrivierter Taxiunternehmer. ... |
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| Sei ein Held | Herbert Kaiser | |||
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Vorschautext: Sei ein Held Sei ein Held Spring in das Leben Schau genau was wirklich zählt Die Liebe wird dir Flügel geben. Versteck dich nicht Trag offen deine Wunden Das Leben ist doch nicht nur Pflicht Dreh mit Freude deine Runden. ... |
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| Aus der Ferne halten | Sven Stroh | |||
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Vorschautext: Hinter der Horizont atmest du sie Die Lust dieses Daseins, vergesse ich nie. Die Sonne verschwindet schon hinter den Bergen Direkt in dein Herz und kaum zu verbergen. Irgendwo dort ziehst du deine Kreise Ich höre sie schwingen, mal laut und mal leise. Die Wolken verschleiern das Glück und die Sorgen Umarmung ins Leere, in Stille geborgen. Sehnsucht im Blick in der Weite verloren Der Körper am Beben, ein Lächeln geboren. ... |
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| Abschied von den Zeilen | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ich sage leise: Leb wohl, und meine Seele wird frei. Die Worte waren Lebenssinn und gaben mir, was ich selbst bin. Ich schrieb vom Frieden in der Welt, wenn Dunkel sie gefangen hält, von Drogen, die den Menschen fällen, von Alkohol, der viele Seelen quält. Ich schrieb vom Werk, vom Arbeitsgang, vom frühen Start, vom späten Gehen, ... |
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| Vier Worte | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Es tut mir leid – wie oft gesagt, doch klingt es leer in deinem Ohr. Zu oft hab ich es schon gewagt und jedes Mal kam es dir hohl zuvor. Es tut mir leid – vier Worte klein, gesprochen schnell im Spiel zu zweit. Wir ziehen Kreise, eng und fein, in einem Spiel aus Trotz und Leid. Es tut mir leid – ich kann sie gut, die Worte, die so einfach sind. ... |
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| "Luftballonflug" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Bunte Luftballons steigen mit mir in den Himmel empor, lassen meine beglückte Seele baumeln, verleihen meinem Sein Leichtigkeit, lassen mich abheben in das Reich der Fantasie. Bunte Luftballons sprechen das Kind ... |
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| Selbstzufriedenheit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Kater Apollo fragt sich nie, wer er ist oder werden könnte, denn er weiß, dass er eben ist wie er ist – so war es und so wird, s für ihn immer sein. Deshalb ist Apollo mit sich selbst im Reinen und höchst zufrieden. Nie käme es ihm in den Sinn, sich mit anderen zu vergleichen oder Vorbildern nachzueifern. Von einem göttlichem Frieden durchdrungen, erfreut er sich ... |
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| Augenblick | Blaue Blume | |||
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Vorschautext: Sanft rot fließt die Sonne vom Himmel Direkt ins Herz hinein In Flammen steht der Horizont Bis ein Engel oben thront Das ist Kunst Davon verstehen sie Nichts Ich steh‘ in meiner Gunst Sonnenschein und in der Nacht allein Für dieses Herz Gibt es keine Feinde ... |
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| Frühling in der Luft | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Der Frühling naht, ein sanftes Spiel, die Kälte weicht, das Leben fiel. Die Vögel singen, die Blumen sprießen und die Welt beginnt in Farben zu fließen. Die Sonne küsst die Erde sacht, die Tage werden wieder wach. Grün erwacht an jedem Strauch, der Frühling malt mit hellem Rauch. Die Bäume träumen von dem Licht, der Wind, er flüstert zart und schlicht. ... |
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| Nachtmensch | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Gern macht er die Nacht zum Tag, weil er ihren Zauber mag liebt das Funkeln der Sterne aus der himmlischen Ferne und des Mondes Silberglanz, fühlt sich seelisch heil und ganz, wenn ihn durchleuchtet das Licht, zudem erhellt seine Sicht. |
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| Ideengenerator | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Vor Kreativität er sprüht, seine Zuhörer sind bemüht seinem geistigen Feuerwerk über steilem Ideenberg höchst konzentriert standzuhalten und Einsichten zu entfalten, um nicht als dumm dazustehen, obendrein so auszusehen. |
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| Zauber der Liebe | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Sie haben einander gefunden, fühlen sich innig verbunden schwimmen auf gleicher Wellenlänge, lauschen der Liebe Gesänge, tanzen ins Morgengrauen hinein, sagen einander „Du bist mein, hast im Herzen einen Ehrenplatz“, das alles in nur einem Satz, der den Zauber der Liebe ausdrückt, die beiden höchst beglückt, verzückt. |
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| Tränenbotschaften | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Es schmecken Tränen der Freude salzig wie Tränen der Trauer, obwohl es dasselbe Herz ist, das heftig gegen Rippen klopft. Die Herzensbotschaft variiert mit der jeweiliger Lage auch wenn, s im Kern der Aussage um verlorene Liebe geht . |
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| DANKE | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Viel zu sagen brauch ich nicht, denn Worte sind oft viel zu klein. Man spricht nicht nur mit Lippen, auch Stille kann ein Zeichen sein. Zuhören – das kannst Du so gut, mehr als mancher je versteht. Und was Du sagst, gibt mir den Mut, wenn der Wind mal stärker weht. Kämpfen, fallen, weitergehen, bloß das Aufgeben kommt nicht vor. ... |
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| Späte Reue eines Sohnes, der sich selbst verlor | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Mutter, ich weine mir nach dir die Augen aus. Deine Liebe hatte ich mit Füßen getreten, obwohl du die Einzige warst, die mich bedingungslos von ganzem Herzen liebte. Du hattest dich für mich aufgeopfert und wärst für mich, falls nötig, ohne zu zögern, durchs Feuer gegangen. -2- ... |
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| Echo im Nebel | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Der Heimweg führt durch grauen Dunst, das Schweigen wird zur kalten Kunst. Kein Reim, der stützt, kein Takt, der hält, ein Riss geht durch den Rest der Welt. Die Logik mahlt den Sinn zu Staub, das Herz für jeden Funken taub. In diesem Nichts, das uns umfängt, ist jeder Schritt ein Schritt, der kränkt. Gemeinsam einsam, Hand in Hand durch tief verbranntes Niemandsland, ... |
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