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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Mitternacht Meteor
Vorschautext:
- Mitternacht -
ruhelose Gedanken hindern mich daran
wie Schranken versperren sie den Zugang
zum Treffpunkt im Land meiner Fantasie
der Träume von Sehnsucht und Euphorie

will den Lohn für den überstandenen Tag
überlebte ihn, was nicht jeder vermag
rette mich vom Leben müde zur Nacht
flieh in den Schlaf, mein Geist erwacht

das Schließen meiner aufgeregten Augen
...
eingewebt Peter Szneckneck
Vorschautext:
Leg mich auf Gelegenheiten
fliege soweit ich es kann
Sanft geführte Finger gleiten
im Takt zum Lied vom Neuanfang

In meinen Worten Liebe schwebt
Erwartung keine Kreise zieht
Vergangenheit erst untergeht
wenn´s Herz sie wirklich nicht mehr sieht

Mancher schaut was da noch liegt
von dem was einst sein Traum wohl war
...
Mein Gedicht Salix
Vorschautext:
Mein Gedicht ist frei,
ohne Handlung, ohne Strang.

Mein Gedicht ist kurz,
kein überflüssiges Wort.

Mein Gedicht ist rund,
es hat Rhythmus, es hat Klang.

Mein Gedicht ist stark,
reißt deine Gedanken fort.
Ich liebe dich Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Ich liebe dich mein Leben,
natürlich dich, du meine Ernestine.
Egal, ob du hast Pickel im Gesicht,
du bist meine flotte Biene.

Ich liebe deine grauen Haare,
mag deinen klugen Verstand,
dazu deine reizende frauliche Figur,
das liebliche Streicheln deiner Hand.

Ich liebe wohl alles an dir,
besonders deine magische Kraft,
...
Leviten lesen Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Am Tag als im deutschen Bundestag
die Brandmauer fiel,(29.01.2025)
saß ich auf der Besuchertribüne.
In letzten Zuckungen Reh gierten
da noch
Ampel - Rote, Gelbe und Grüne.

Die Partei, die mich im Wahlkampf
eingeladen hatte,
bekleckste sich an diesem Tag
mit braunem Gedankengut.
Bei uns, als geladene Zuschauer,
...
Staub der Jahre Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Wintertage tragen Staub in ihren Taschen,
von Wegen, die man ging und nicht mehr geht.
Erinnerungen an dich sacht verblassen
wie ein Name, der ganz leis‘ im Wind verweht.
Du warst das Maß, das alles andere überragte.
Du warst Verderben mir im Übermaß.
Du warst Beweis dafür, dass ich Vertrauen wagte.
Du warst der Grund für Tränen, die ich längst vergaß.
Du bist nunmehr ein grauer Wintermantel,
der nicht mal mehr nach wahrer Wärme riecht.
Du bist ein Frostgewand, von zuviel Zeit verschandelt,
aus dem der Staub der Jahre unablässig kriecht.
...
Smartphone-Falle am Bürgersteig :-) Claudia Behrndt
Vorschautext:
Die Oma lächelt, Stock in der Hand,
sie kennt hier jeden Stein am Rand.
Der Junge starrt aufs Display klein,
die Welt passt grad ins Handy rein.

„Komm ich führ dich, pass gut auf!“
ruft sie heiter mitten im Lauf.
Er wischt noch schnell den letzten Chat,
vergisst, das Bordstein Kanten hat.

So geht’s durch Leben, Schritt für Schritt:
Mal führt die Jugend, mal geht sie mit.
...
Zwischen Türen und Gewitter Claudia Behrndt
Vorschautext:
Siebzehn Jahre, schwere Zeit,
Chaos, Lärm und Widrigkeit.
Zwischen Höhen, tiefem Fall,
sag ich leise: Was für eine Qual.

Mutter taumelt, kämpft um Ruh,
sagt sich ständig: Weiter du.
Jeder Tag ein leiser Krieg,
selten Freude, selten Sieg.

Wann hört all das Chaos endlich auf?
Wann nimmt diese Zeit den Lauf?
...
WinterErwachen Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Eisig ist die Luft und klar,
der Wind fegt über's Land.
Frostig grüßt das neue Jahr,
reicht uns die kalte Hand.

Aus den Wolken rieseln sacht
samtweiche, weiße Flocken,
die mit winterlicher Pracht
uns schnell ins Freie locken.

Ein malerisch Vergnügen ist
Skiwandern durch den Wald.
...
Ein "zweites" Leben Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Spatzenschnabel
pickte Apfelkern
aus dem Gehäuse,
verlor ihn unterwegs.
Der Kern plumpste
aus großer Höhe
auf den Erdboden.
Er riss der Länge
nach auf, worüber
er wehklagte.
Oh Wunder,
aus der Wunde
...
Mechanik der Zeit Max Vödisch
Vorschautext:
Das Pendel schlägt die Logik aus dem Takt,
ein Rhythmus, der nach keiner Ordnung fragt.
Wir zählen Stunden in dem stillen Pakt,
dass uns die Dauer nicht die Sicht verjagt.

Es ist kein Fluss, den wir kennen,
nur ein Gefüge aus Erinnerung und Morgen.
Was wir als Anfang oder Ende nennen,
bleibt dem Gang der Dinge tief verborgen.

Der Geist versucht, das Sein zu kartografieren,
doch bleibt der Grund im Schweigen unerkannt.
...
Märchenschloss Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
In meinem Lieblingstraum
reite ich hoch zu Ross
durch weiten Weltenraum
zu meinem Märchenschloss.
Dort bin ich Königin
kann alles, was ich will
und lebe, wer ich bin,
in mir wird es dann still.
Mein Schloss ist immer hier,
nicht nur in Traumes Land
es ist ein Teil von mir,
ich geb, s nicht aus der Hand.
Schlaflos ist so manche Nacht Peter Leitheim
Vorschautext:
Kennen Sie das – man findet keinen Schlaf
die Zeit zieht sich endlos dahin
und sie hören Geräusche jeglicher Art!
www.leitheim-gedichte.de
Gedicht Nr. 1271
------------------------------
Es sank die Sonne rot und schwer
dann zog einher ein Nebelmeer.
Auch kalte Nachtluft zieht heran
solche Nächte macht das Herz mir bang.
------------------------
Von Ferne her höre ich Schritte gehen
...
Blume im Staub Peter Leitheim
Vorschautext:
Blume im Staub
Gedicht - Nr. 169
www.leitheim-gedichte.de
…………………..
Am Boden liegst du duftend Blume
als Opfer, Menschenhände, Raub,
du blühtest stolz zur vieler Wohle
liegst nun verwelkend hier im Staub.
-----------------
Denn hätte man dich heimgetragen
in eine Vase dich gesetzt,
so hättest du noch viele Tage
...
Wie Blätter im Wind.... Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Die Jahre fliegen dahin
in den Stürmen des Lebens
wie Blätter von einem Baum,
dessen Krone lichter wird
und irgendwann völlig kahl,
bis nur das Gerippe steht,
dürres Gezweig von sich streckt
bar jeglicher Lebenskraft,
doch hinter scheinbarem Tod
sammelt Leben neue Kraft.
Das Pfandhaus der Träume Max Vödisch
Vorschautext:
Der Staub auf den Saiten berichtet von den Wegen,
von Nächten in Kneipen, die keiner mehr zählt.
Ein Liedermacher summt, halb leise, halb verlegen,
von dem, was uns trägt – und dem, was uns quält.

Dort draußen am Fluss steht die Zeit in den Weiden,
die Welt dreht sich weiter, als wär nichts geschehen.
Man lernt zu verzichten, lernt schweigend zu bleiben
und geht seinen Weg, den nur wenige gehen.

Kein Silber, kein Gold – nur die Worte im Wind,
die wie ferne Echos durch Gassen noch ziehen.
...
Sprüche - Das Leben ist kostbar Marcel Strömer
Vorschautext:
Das Leben ist kostbar – also verschwende es nicht an Dinge, die dich klein halten.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 08.01.2026]
Sklavenbestrafung Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion –

Ein Menschenschinder mit Teufelsfratze
traktiert mit neunschwänziger Katze
halbverhungerte Elendsgestalt,
tobt sich an ihr aus mit roher Gewalt.

Peitschenhieb wirkt scharf wie eine Rasur
Schneidet tief in die Muskulatur
bis der Rücken einem Schlachtfeld gleicht,
dessen Grund unterm Blutschwall bald aufweicht.

...
die neue Zeit Peter Szneckneck
Vorschautext:
Hier kommt dein Freund der Selbstzweifel
der dir das Gehirn zerfickt
Eingepflanzt von falschen Werten
in dir selbst verstrickt

Lös die Masche, drösel auf
alles was du gar nicht brauchst
Erwartungen von dummen Menschen
schmeißt du einfach raus

Sie wollen wieder Diktatoren
gerne bei den Siegern sein
...
Seltsam Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Seltsam

Seltsam mit Blicken zu wandeln,
Die rasch kommen, dann gehen,
Will ich doch gerne anbandeln,
Um Schönheiten näher sehen.

Doch was ist real, was ist Fake
Im Dunstkreis von Präsentationen?
Gibt’s dafür den tatsächlichen Beleg,
Dass meine Gegenüber Personen?

...
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