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| Titel | Autor | |||
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| schweigen | Katzenovia | |||
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Vorschautext: eine minute lang stille innehalten sich besinnen was leben bedeutet sich erinnern an jene die nicht mehr leben dürfen eine minute lang alle hektik die jagd nach dem alltäglichen ... |
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| Gesprengte Ketten | Meteor | |||
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Vorschautext: Du hältst mich fest an deiner Leine, hab den langen Tag nur dich im Sinn. Ständig verfolge ich nur das Eine, wie ich dich in meiner Lust erklimm'. Kettest mich an den Bettpfosten, fesselst mich an deine Laune, peitscht mich mit Haarknospen, reiße mich los, selbst ich staune! Ein freies Raubtier lustgetrieben, sein Knurren lässt Haut erzittern. ... |
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| das Ruhekissen | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Mal tut es gut, wenn keiner Fragen an mich hat: Ich kann so tun 'als ob', gerade deshalb, weil ich keine Antwort hab. Mal hätt ich's gern, wenn einer fragen würde - und doch, auch dann wäre 'ne Antwort eine unüberwindlich' Hürde. Wenn ich's nicht wirklich weiß, ... |
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| Frostfinger | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Der Winter gierig greift nach mir mit ungewaschenen Händen. Ich zieh‘ den Kragen hoch und frier‘, will diese Pein beenden. Er legt mir Kälte auf die Zunge. Eisblumen sprießen auf der Lunge. Er flüstert mir leise Schnee ins Ohr. Er kommt mir nah wie nie zuvor. Sein alter und verbrauchter Atem haucht grabeskalte Nebelschwaden. Dann lässt er ab, noch übersatt von Nähe und nimmt sich meine Energie als Trophäe. |
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| Winterlandschaften / Das Schloss Neuschwanstein | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Das Schloss Neuschwanstein ist zweifelsfrei mein Lieblingsmotiv in der Winterzeit. Reizvoll präsentiert sich die zauberhafte Kulisse, wenn die Bergwelt im Hintergrund ist schön verschneit. Die schneebedeckten Berge ringsum bezaubern wie in einem Märchentraum. Ein Schloss in so wunderbarer Lage findet man woanders kaum. ... |
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| Vom sinnvollen Umgang mit der Angst | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Deine Angst lauert dir Tag und Nacht auf sie sitzt dir im Nacken bringt dich um deinen Schlaf überfällt dich wie ein Raubtier zerreißt emotional dein Herz … Deine Angst konfrontiert dich mit dir selbst, lässt sich nicht abschütteln, weil sie ein Teil von dir ist. ... |
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| Als wär, s ein Teil von mir | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der süßliche Geruch deines Leichnams klebt mir in Nase und Mund, überzieht meine Zunge – ich verleibe mich dich ein, ohne es wirklich zu wollen, und das beim Schlucken, bei jedem Atemzug. Du kreist in meinen Adern, diffundierst in die Zellen, wirst ungewollt Teil von mir. ... |
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| Aus der Tiefe zum Tag | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Der Schmerz zieht dunkel durch die Nacht, doch tief in dir beginnt ein Licht. Du glaubst, dein Herz hat keine Kraft, doch etwas in dir bricht nicht. Du willst nur weg – wohin denn bloß? Es gibt doch Orte, warm und klar. Und manchmal fühlst du dich so groß, weil deine Stärke schon da war. Stell dich dem Sturm, versteck dich nicht, lass jedes Gefühl zu, wie es ist. ... |
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| Träne im Stillen | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Träne, Träne, bleib noch fern, ich kann dich jetzt nicht in mir tragen. Was würden wohl die Anderen hör´n, wenn sie mein stilles Weinen fragen? Doch drängen sie mit jeder Nacht, sie wollen raus, so laut, so sehr. Ich halte sie mit letzter Kraft und lächle – doch es fällt mir schwer. Doch irgendwann, wenn niemand sieht, darf jede Träne leise fallen. ... |
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| Hoffnungsschimmer | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ein schwerer Druck liegt tief in mir, doch leuchtet leise neues Licht. Es flüstert warm: „Ich bleibe hier“ und bricht die Dunkelheit ein Stück. Die Nacht ist lang, doch nicht mehr stumm, ein zarter Funke hält mich fest. Er führt mich sanft aus Zweifelsraum, bis mich der Morgen wieder lässt. Melancholie umhüllt mein Sein, doch Wärme dringt durch jeden Spalt. ... |
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| Karnevalsonett | Sonja Dworzak | |||
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Vorschautext: Ich setz mir heut ein Lächeln ins Gesicht, nicht, weil die Welt auf Wunder eingestellt. Doch einmal wird das ganze Regelwerk ganz leis beiseitgeschoben durch das Licht. Der Ernst zieht ab, verwundert und verzicht’, die Stadt wird Bühne, jede Rolle zählt. Ich lach nicht tief, doch ehrlich in der Welt, ohn´ dass mein innerst Sein zerbricht. Die Zeit hält an, setzt Maske auf und schweigt und merkt erstaunt: Sie wird heut nicht vermisst. ... |
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| Hexenstaub | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Belanglose Worte. Die Wahrheit -verbogen, um dich von Gefühl’n zu entbinden. Vielleicht komm ich einmal durch’s Dunkel geflogen und werde dicht trist und alleine wohl finden und werd’ dich mit Zauber umwinden. Ich werde mich hinter dem Spiegel verstecken und tief in die Augen dir sehen. Ich werde mir heimlich dein Fühlen erwecken und werde dein Inneres leise begehen. ... |
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| Hohlraum | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** In den Fängen solcher trüber Tage, fühlt die Seele sich als hohler Raum, drin sich, zage, jedes Schreiten in der echolosen Stille stumpf verläuft. Als ob das Meer ... |
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| Sie möchte es | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sie möchte es Sie möchte es, dass er sie beißt ins kleine Ohr, links ganz ohne Stress, wenn Liebe reist wie bei der Sphinx, weil sie ihn mag bei Nacht und Tag. Zusammengekauert, ... |
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| In Selbstmitleid zu versinken | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: In Selbstmitleid zu versinken Immer wieder beklagen Zeitgenossen, Dass es nur ihnen so schlecht gehe. Sich selbst haben sie mit Trauer begossen Und sehen bei sich nur Leid und Wehe. Es ist so bequem, sich zu bedauern, Um allen Weltschmerz auf sich zu ziehen, Dadurch in eigener Existenz zu versauern Und nur die Tränendrüsen zu bemühen. ... |
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| Winterflockenzauber | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Das ganze Land im Winterflockenzauber, das ist keine Selbstverständlichkeit; heute Morgen schaute ich begeistert aus dem Fenster, kräftig hat es überall geschneit. Derart starker Schneefall freut nicht jeden, Räumdienste sind im Dauereinsatz, die Straßen sind gefährlich glatt. Doch die Landschaft lässt uns ein Wintermärchen träumen, Winterkinder freut's und auch den Schneemann, ... |
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| Puls der Zeit | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Die kalte Jahreszeit hat nun begonnen sie fühlen wir längst im eignen Blut sie war bereits im Sommer schon gekommen mit Hass mit Hetze und mit Wut Es geht um Menschen, die verkennen dass unser Aufenthalt auf Erden endet und wie es einst so jung begonnen so endet es dann für jeden früher oder spät Wir sind nur Gast auf blauem Sterne und Mond und Sonne schauen zu ... |
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| Haiku... | Dani Blumen-Bär | |||
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Vorschautext: Haiku- die Leere zwischen den Zeilen... Copyright Daniel Behrens |
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| Schmelzpunkt | Meteor | |||
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Vorschautext: Wie weiches Wachs kurz vorm Gerinnungspunkt, drohe ich im Kuss mit dir zu verschmelzen. Wie warmer Wildhonig in den meine Zunge tunkt, zu sehr verlockt, sich in dir zu wälzen. Wie wildtosender Wirbelwind wickeln wir uns willig weiter, ... |
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| Da draußen | Sabine Brauer | |||
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Vorschautext: Da draußen ist ein Schneegestöber, das Zimmer mollig warm. Wenn ich aus dem Fenster schaue, hat's seinen eignen Charme. Der Bauch gefüllt mit grünem Kohl, mit Pinkel und auch Speck, Kartoffeln gab es noch dazu, ich putzte es schnell weg. Bei diesem Wetter bleibe ich, sehr gerne jetzt zu Haus. ... |
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