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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Zuhause Anita Namer
Vorschautext:
Wenn unser Herz bei uns zuhause ist,
lässt sich überall ein Zuhause finden.

© A. Namer
Schwerelos Reinhold Welter
Vorschautext:
Mit überschwänglichem Tatendrang
fängt jeder Tag herausfordernd an.
Beherzt erobern wir die Welt,
ganz so wie es uns im Moment gefällt.

Durchs Leben gleiten wir gekonnt
auf Rollen und Rädern mit freier Hand
und unbekümmert der Schwerkraft zum Trotz,
erhebend glanzvoll, wie Drachen im Wind.
Hitze Helga
Vorschautext:
Rosen, Lilien und die Nelken ,
die große Hitze lässt sie welken,
ach, wie wär`s doch ein Genuss,
käme jetzt ein kühler Guss.

Doch in Maßen soll er fallen,
denn zu viel kann nicht gefallen,
Übermaß bringt manche Last,
die weder Mensch noch Tier gut passt.

Schon dunkle Wolken ziehen auf,
und nehmen ihren stillen Lauf,
...
FKK Kirsten Kirschbaum
Vorschautext:
Sie liegt entblößt im Gras
Nach einem langen Bad.
FKK macht ihr Spaß,
Drum genießt sie sich grad.

Da bemerkt sie Blicke,
Schüchtern, beinahe scheu.
"Wen ich wohl erquicke
Und so heimlich erfreu?"

Augen begehren sie,
Sie hat Freude am Spiel.
...
Unď... Isaew Magomed
Vorschautext:
Dumm nennt wie dumm nicht darum gibt es Weise,und umgekehrt.(Отсутствие мудреца поблизости не делает глупца умным).
Warum besorgen!? Simon Käßheimer
Vorschautext:
Warum sich heute besorgen,
Morgen ist nicht jetzt;
und Morgen ist Morgen.

Warum sich um die,
die für Sorgen sorgen sorgen;
heute nicht du, verschiebe das davon borgen.

Warum sich anderer Sorge borgen,
die Sorge gibt’s immer;
und Morgen auch; auch Morgen.
Sommerstau Meteor
Vorschautext:
Der glühenden Sonne Zeit läuft aus,
langsam kühlt des Abends Schatten.
Dein feuchter Hauch auf meiner Haut
lässt alle starren Zweifel abwarten.

Ein Schauder, scheu und ungelenk,
wo Schemen wehn am Flussgesenk.
Dein Finger eruiert meinen Tastreiz,
mäandert vom direkten Weg abseits.

Sommerstürme steigen, wir fallen,
entfesselt, wild, stromaufgeladen.
...
Was geschah? Margitta Lange
Vorschautext:
Verlorene Freundschaft?
Du, bist mir so fremd geworden!
Dabei warst Du mir einmal so nah!
Was geschah?
Sommtertraummomente Zoray
Vorschautext:
Allverzehrend wiegt ins Wesenhafte
bis zum sternumsäumten Sonnenuntergang
verbergend weise Wehmut wie in
schwellend Wellen sich und wie zum Verbleib
ein ungestillter Pfefferminzendunst im
glutvertrocknet blitzend Ich

Entfernt enthüllt sich dein Geruch
Anmutig leicht durch Buchenblätter wimmelnd
in Spitzen kräuselnd fliedernd Richtung West
Verbirgt in rotorangener Kehle
Vorwitzig sich ein federspringend Blick
...
Aus unserer Sommerküche Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Was gibt's bei euch an heißen Tagen,
wenn keiner Lust zum Kochen hat ?
Kartoffeln, Rührei, Gurkensalat steht oft auf der Karte;
's geht schnell, liegt nicht so schwer im Magen
und macht trotzdem satt !

An besonders heißen Tagen, ist man mit
leichter Kost ganz gut beraten.
Man kreiert sich einen leckeren bunten Teller,
aus frischen Obst oder knackigen Salaten.
...
SPd (S.´s Politdeppen) Olaf Zeidler
Vorschautext:
Das Wohngeld ist Geschichte bald;
die Genossen schwenken Fahnen.
Dann zieh´n wir eben in den Wald
wie früher unsre Ahnen.

Möblierte Zimmer wunderbar
für alle lieben Gäste.
Im Bach das Wasser sprudelt klar;
wir bau´n ein Haus aus Äste.

Beim Jagen gibt´s kein Mindestlohn
und Mutti sammelt Beeren.
...
LIEBE Gritt Scheida
Vorschautext:
Kurz-Essay
Ein so abgenütztes, verbrauchtes Wort. Ich mag es nicht. Besonders in einer Zeit, in der Beziehungen abrutschen wie Spiegeleier in einer Teflon- Pfanne.
Vielleicht stamme ich gedanklich aus Absurdistan, wenn ich unter allumfassender Liebe nicht einen Besitz verstehe, sondern gegenseitige Wertschätzung., wenn ich den anderen nicht ändern will, wenn für mich , wenn ich liebe die Sonne scheint, obwohl es regnet.
Wenn das Wort Lebensgefährte sich nicht ableitet von Lebensgefahr.
Wenn es den Männerwunsch nicht mehr gibt, Frauen müßten Sterne sein, die am Abend kommen und am Morgen gehn.
Ist wohl alles Illusion ?
Eigentlich ist die Liebe die einzige Sprache die nicht verletzen kann.
Es wäre Frieden auf Erden und in jedwelcher Beziehung. Auch wenn es sie selten gibt, sehnen kann man sich doch danach.
Glucklich! Isaew Magomed
Vorschautext:
Sind sie nicht froh,mich zu sehen?-Glucklich!aber wie lange es hätte?
Beweisfoto Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Du sagtest:
Ich melde mich.

Dann bekam dein Schweigen
eine eigene Gravitation.

Meine Tage kreisten darum
wie kleine defekte Satelliten,
die immer noch Signale senden
an einen erloschenen Planeten.

Später sehe ich dich
...
Leises Geflüster Jens Gottschall
Vorschautext:
***
Sommerblumen
flüstern leise
Sie erzählen Geschichten
Ich lausche ihren kleinen
Botschaften
Stift. Isaew Magomed
Vorschautext:
Piit!(Dichter!)in deinen Handen liegt ein Stift,
Der ist ein Nagel,ein Beißel,eine Buchse auch.
Tu, was Du ... Caeli
Vorschautext:
Tu, was Du willst!

„Tu was Du willst“ ist doch hässlich pures Anarchiegestöhn
Ein Kontra auf des Willens Onanie
Von Wem, den man sozial Verwöhn
Flucht des Unterdrückten zum einseitigen Genie
Dem Hören und Zuhören doch arg verwundet
Der rohes Gedankenreich willentlich bekundet

„Tu was Du kannst!“
Zeugt von dem von dem Du lässt
Während Du mit „Tu was Du magst“
...
Stimmen der Träume Max Vödisch
Vorschautext:
Manuela:
Ich sah dein Herz im Zuckerlicht,
verlor mich oft in deinem Gesicht.
Dein Lachen war mein sanfter Tanz,
ich schenkte dir den ersten Glanz.

France Gall:
Du folgtest mir im Sternenschein,
die Melodie floss tief hinein.
Ich sang von Freude, leicht und klar,
so nah und doch so wunderbar.

...
Die Frau am Fenster Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Sie sitzt am Fenster,
als säße sie am Rand ihres eigenen Lebens.

Draußen gehen Menschen vorbei,
mit Einkaufstaschen,
mit Telefonen am Ohr,
mit Kindern,
die sich losreißen
und wieder eingefangen werden.

Die Mutter sieht ihnen zu.
Nicht neidisch,
...
Einen Traum Max Vödisch
Vorschautext:
Als Kind verlor ich mich im Glanz,
bei Manuelas sanftem Tanz.
France Gall und Nancy, hell und rein,
sie führten mich im Traum hinein.

Agneta, blond, ein Sternenschein,
zog mich tief in ihr Herz hinein.
Auch Morgan Fairchild, kühn und frei,
war wie ein Licht, immer dabei.

Kim Basinger, so warm, so nah,
ein Leuchten, das die Stille brach.
...