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| Titel | Autor | |||
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| Vorsicht, Rentner unterwegs | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Mit was für verrückten Dingen, die Rentner ihre Zeit verbringen... Meinem lieben Nachbarn Klaus, gehen die Ideen niemals aus. Neulich habe ich ihn gesehen... Er blieb an einem Auto stehen, und stritt mit einer Politesse. Das weckte sofort mein Interesse. Er nahm den Strafzettel vom Automobil, was ihr vermutlich nicht gefielt, ... |
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| Die Architekten des Glücks | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Sie saßen am Tisch mit Plan und Strategie, doch an den Spieler dachten sie nie. Er war ihr Motor, der Sieg in der Hand, das Ticket für sie in ein höheres Land. Den Aufstieg vor Augen, den Ruhm im Visier, planten sie kühn und großspurig beim Bier. Dass er ein Angebot aus der Ferne besaß, war ihren Entwürfen ein bitterer Fraß. So webten sie Netze aus Druck und aus Pflicht und gaben dem Jungen kein eigenes Gesicht. ... |
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| R.I.P | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Ruhe in Frieden.. Ruhe in Frieden Ruhe In Frieden Spukender Geist Meine Tinte Ist leer Überwintert Die Himmel war‘n zerrissen Hand ins Feuer Doch für wen? ... |
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| Liebe ist ganz wundervoll | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: "Papa, ich bin in Jan verliebt. Was es doch für Wunder gibt. Ich folgte ihm auf Instagram, bevor er in mein Leben kam. Auf Facebook hatten wir Kontakt, er war so crazy, - das ist Fakt, beim Skypen habe ich ihn gesehen, da war es gleich um mich geschehen. Auf WhatsApp gab es Diskussionen. Er will mit mir zusammen wohnen... ... |
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| "Musikantenknochen" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Mit dem Ellenbogen er anstößt, ein Schrei sich aus seiner Kehle löst vor Schmerz hört er die Englein singen, ihrer Stimmen mitleidsvoll klingen. Doch davon kann er sich nichts kaufen, Tränen ihm übers Gesicht laufen „Himmel, Arsch und Zwirn“ flucht er leise, geht mit Stress um auf seine Weise. |
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| Kalte Zeit | Wilfried Kuhse | |||
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Vorschautext: Ein Tag in der Stadt wie immer beginnt, am frühen Morgen die Stunde verrinnt, das Bild vom Ich im Spiegel zu sehen, zu heiß der Kaffee beim hinausgehen, Menschen stehen wartend an der Ecke, ein Bettler kommt gehüllt in einer Decke, der fragende Blick ohne Hoffnung getan, gehört er mit zu dem alltäglichen Wahn, die Welt verschenkt keine Gefühle mehr Wünsche verlaufen sich ohne Wiederkehr, Autohupen und Sirenengeheul zu hören, böse Blicke ein kleines Lächeln zerstören, ... |
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| Frühlingsfreude / Maienschein * | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Elfchen Frühling Hell, freundlich So soll's sein Natur genießen mit Herzensfreude Maienschein |
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| Stiller Lohn | Helga | |||
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Vorschautext: Die schönsten Jahre sind vorüber, der Jugend Wahn ist still verflossen, meine Gedanken werden trüber, des Lebens Tore sind verschlossen. Und selbst des Sommers Rosen starben, ihr Duft zerfloss im kühlen Wind, vom Feld die goldenen, reifen Garben, mein spätes, stilles Ernten sind. |
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| Innere Freiheit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Je mehr sie sich vom äußeren Ballast verabschiedet, desto leichter wird es ihr ums Herz. Sie atmet befreit auf, Seele weitet sich, bietet Raum für allumfassende Liebe, die Einzug hält und ihr ein Gefühl grenzenloser Freiheit ... |
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| Zitat || | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Wer hat verloren Der Dichter oder der Denker? |
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| Stille Wärme | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Jahre lagen wie fremde Städte in meinen Taschen, schwer und kalt. Wie Fahrkarten sammelte ich Namen und fand zu keinem Zeitpunkt Halt. Die Stimmen, die mich einst umgaben, sind längst verhallt im leeren Wind. Nur manche Blicke, manche Nächte, an die erinnere ich mich blind. Ich kam zurück mit kleinen Narben. Die Fremde war kein sanfter Ort. ... |
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| Kontaktaufnahme mit innerem Kind | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Reist man gedanklich zurück in eigene Vergangenheit, verspürt man oft Freude, Glück falls unbeschwert war die Kindheit. -2- Im Hier und Jetzt man aufging, lebte froh in den Tag hinein „Sorgenpaket“ wog gering, als Kind genoss man reines Sein. -3- Zählen wir auch viel an Jahren, ... |
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| Das Echo der Masken | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Herrscht tief in uns nur bange Not, weil uns die Einsamkeit bedroht, bauen wir Masken, kalt und schön, um vor der Welt als groß zu steh’n. Wir jagen blind dem Glanze nach; das Echo laut, die Seele schwach. Ein kurzes Glück, ein fremdes Wort, das weht wie Staub im Winde fort. Doch wer den eignen Wert erkennt, sich mutig von der Maske trennt. ... |
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| Ich kann | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Wieso will man stets im Mittelpunkt stehen? Ist es die Angst, man wird übersehen? Warum tut man sich diesen Stress bloß an? Ständig zu rufen: „Schaut her, was ich kann!“ Schwer zu begreifen, der Drang in das Licht, von dem man sich nur Beachtung verspricht. Am Ende wird jeder als Spieler verlieren, der versucht, so die eigene Leere zu kaschieren. ... |
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| Konzentrative Aufmerksamkeit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Seine Aufmerksamkeit verstreut sich weit und breit, auseinander fliegen Ideen, wie vertrieben. Von sich selbst verlassen kann er es nicht fassen, dass er nichts mehr versteht, vor Scham er schier vergeht. Endlich sammelt er sich, begegnet sich herzlich, ... |
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| Teuer | Caeli | |||
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Vorschautext: (Mir teuer) Gesalzene Preise Salz in der Suppe Freudvolle Reise In netter Gruppe © Auris cAeli |
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| Im … (Ecken-Version) | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Himmel striff mich dein Glanz Ich seh‘ dich im Wolkentanz Du hast mich belehrt Wer die Ehe nicht ehrt Über den Wolken striff mich blau Ein Schiff es segelt in den Horizont Tiefe Narben: da ist kein Leben danach Mein Herz es liegt für dieses brach Über mir über mir über mir Nein mittendrin ... |
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| Veronika | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Es gibt so manche dumme Kuh, doch Veronika gehört nicht dazu. Wissenschaftler haben festgestellt, sie ist die klügste Kuh der Welt. Die Milchkuh aus dem Kärntnerland, ist inzwischen weltbekannt. Es war zu sehen und zu lesen, sie kratzt sich selbst, mit einem Besen. Sie erreicht fast alle Körperstellen, berichtet man aus Forscher-Quellen. ... |
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| Glück im Unglück | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Denkt der Bauer Habermann an die letzten Jahre zurück, hatte er in seinem Leben, viel Pech und wenig Glück. Seine Ehefrau, die Hildegard, hat ihn sehr oft betrogen. Jetzt ist sie mit Sack und Pack, zu ihrem Liebhaber gezogen. Seine Schweine wurden krank, sie starben an der Schweinepest. ... |
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| Ohne Anschrift | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: In einer Flasche treiben Verse ohne Anschrift. Die Nacht umschließt die Schrift mit salzigem Schweigen. Auf wogender Zunge trägt die See die suchenden Worte. ... |
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