Hier findest Du 101.847 Gedichte von 2.636 Autoren und 4.744 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| [Morgen ruft erneut die Pflicht] | Der Tod ist ein Meis | |||
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Vorschautext: Morgen ruft erneut die Pflicht, in der der Mensch sich selbst vergisst, ja, vielleicht sich verlieren soll, wenn ihn keine Schuld erfasst. Dort wird der Mensch auch mal belohnt, zuweilen streng zur Ordnung ermahnt, doch sie schenkt ihm stille Zufriedenheit und weckt Gefühle ganz eigener Art. Der Tod ist ein Meister |
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| Wolkenbruch | Meteor | |||
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Vorschautext: Auf der Stelle stehende Wolkenwelle, aufgeplatzte, angestaute Schauerstufe, stürzt herab in einer Stromschnelle, erleichtert folgt sie dem Windesrufe. Unterm Bruchloch voll abgegossen, vom Sturzbach geklatscht erwischt, den frischen Wasserfall genossen, porentief nass natürlich erfrischt. |
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| Ein flüchtiges Gut | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Noch keiner hielt sie jemals auf, sie nimmt das Gestern mit im Lauf. Und nur im Ticken einer alten Uhr hinterlässt sie leise eine zarte Spur. Dem Glücklichen enteilt sie schnell, im Dunkeln ist sie kaum noch hell. Sie ist der Bildhauer in uns’rer Welt, der alles wandelt, aber nichts behält. Und suchst du sie im Augenblick, schaut sie nicht mehr zu dir zurück. ... |
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| Gefangen werden, oder Gefangen sein | Frank Dörfl | |||
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Vorschautext: Gefangen werden und gefangen sein .? Ist beides unangenehm, aber nicht das Gleiche. Der Grund ist, der, wenn man gefangen ist , Dan in seine Gedanken oder Handlungen. Den dann verpasst man Möglichkeiten, die spontan entstehen . Und diese dann man nicht mitbekommt, wen man auf seinen gefangen weg . Weiter läuft und diese vielleicht ein guttun würden. Gefangen werden ist fast das gleiche, aber mit der Konferenz mit einer Strafe . Wen man den falschen Gedanken und Information folgt. Aber jeder hat es selber in der Hand, gefangen zu werden oder gefangen zu sein. Den in Grunde ist jeder für sich verantwortlich. In den was er macht , und lässt. |
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| Abfärbende | Blaue Blume | |||
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Vorschautext: Trauer Malt die Blüten um mich schwarz Das Mitgefühl Der Menschen ist brutal Abfärbende Gedanken Soll‘n die Welt ein wenig Bunter gestalten Soll die Dunkelheit Mich ewig halten? Abfärbende Freude ... |
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| Als es noch da war | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Man denkt immer, Glück müsse sich groß anfühlen. Aber es hat nichts Feierliches: Kein Licht, das plötzlich auf alles fällt. Keine Stimme, die sagt: Das ist der Augenblick, an den du später zurückdenken wirst. Meistens kommt es unscheinbar. Nicht als Ausnahmezustand, sondern als Alltag, als Tage, die keinen Beweis brauchen, als jemand, der noch da ist, als das Gefühl, nicht erklären zu müssen, wer man ist. ... |
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| Spuren verwehen | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Leis weht der Wind durch Lichtgespenster, sanft zitternd winkt der Spinne Kunst, ein letzter Schatten streift das Fenster, im Abschied liegt der Sonne Gunst. Stummer Griff nach den Abendstunden, das Sichelbild des Mondes lacht. Fuchs und auch Dachs auf Beuterunden, des Todes Atem ist erwacht. So liegt in Stunden die vergehen, zur Nacht manch letzter Augenblick. Des Raubtier's Spur wird bald verwehen, ... |
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| Der Ängstliche | jogdragoon | |||
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Vorschautext: Der Ängstliche ist stets auf der Suche, nach dem Unglück, das da kommen mag ! Doch ungewiss ist diese Sache, ungewiss ist dieser Tag ! So nimmt es seinen Lauf und es fressen Stück für Stück, böse Gedanken sein Glück nun auf ! Auch zieht er an der Sorge Kleid. Elend ist oft vor dem Leid ... |
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| Horizont | Meteor | |||
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Vorschautext: Morgenröte verdrängt die Nacht, der Horizont neigt sich nach vorn, die Dunkelhälfte umhüllte ihn sacht, wie Morpheus im Traumsandkorn. Mit dem Auftritt der güldenen Sonne fällt der Schleier im Erdschattenbogen. Mit der Sichtweite flüchten Phantome, auf der Himmelslinie Zukunftsboten. Im ewigen Umlauf des Erdplaneten kreisen Gedanken im lange Ungewissen. ... |
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| Was wir so tun | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: ,,Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“ Mahatma Gandhi Wir jammern. Wir vernachlässigen die Bildung. Wir leben über unsere Verhältnisse. Häufen überdimensional Schulden an. Wir tolerieren eine zwei Klassengesellschaft. Schaffen bewusst soziale Spannungen. Wir dulden Missbrauch von Frauen und Kinder. Wir verschwenden sinnlos Steuergelder, ... |
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| Was uns verbindet | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Ist es der Tod, dem wir gemeinsam entgegenstreben? Sind es die Nachrichten dieser Welt, die in uns innerlich beben? Schaffen etwa Naturkatastrophen neue internationale Bindungen? Welche Rolle spielen für uns, die neuen, globalen Erfindungen? Kann man denn darauf wetten, dass wir die Menschheit mit KI retten? Gemeinsam haben wir auf der Erde ... |
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| Ich putz! (irgendwie) | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ich habs beschlossen, heute früh: Ich putz die Wohnung - welche Müh! Ich schnapp den Lappen, voll von Mut und mach erstmal Kaffee. Der ist gut. Der Staubsauger brummt, ich seufze laut, weil mir der Lärm den Tag versaut. Ich schieb ihn hin, ich schieb ihn her - der Staub liegt danach genauso schwer. Das Sofa rück ich kurz beiseit´, was drunter liegt, erschreckt mich weit: ... |
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| Lese-Zeichen als Lebens-Zeichen | Walter Rolf Bindel | |||
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Vorschautext: Als das Wort nicht mehr weiter wusste nahm ihn das Komma für eine Weile in seine Hängematte auf; gestützt von dem Strich-Punkt fiel dem Wort danach noch Neues ein – dabei begegnete es dem Gedankenstrich und spielte zum „Spaß“ mit den Anführungs- Zeichen.“ Wie geht es weiter“ fragte das Fragezeichen. „Fertig Schluss“ rief der Punkt zusammen mit Ausrufe-Zeichen! Der Doppel-Punkt drohte sogar: Sonst packt euch noch die Klammer ein. |
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| Feststellung | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Feststellung Ich erinnere mich Als Kind war ich oft überrascht über das Verhalten der Erwachsenen Sie benutzten Ausreden die sich wie Märchen anhörten Es war fürchterlich Sie wussten nicht Kinder haben auch schon früh Verstand Sie haben es nicht erkannt ... |
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| Marzipan aus Lübeck | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Meine Marzipan-Mitbringsel, habe ich bisher nicht angerührt. Ich konnte mich beherrschen, - heute wurde ich verführt. Ich habe sie seit Wochen, nur aus der Ferne angeschaut. Die Schweine waren so niedlich, mit ihrer rosafarbenen Haut. Ich habe mit mir gekämpft, und diesen Kampf verloren. ... |
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| Die rote Kappe | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Neulich lag eine rote Kappe, vor meiner Wohnungstür, Die hat jemand verloren, sagte mir mein Gespür. Ich bückte mich tief runter und hob die Kappe auf. Scheinbar ein Designer-Stück, mit einem Logo drauf. Ich schrieb rasch einen Zettel und hängte ihn an die Wand. ... |
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| Zum Lusamgärtlein | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Zum Lusamgärtlein In Träumen empfing ich sie Am Bahnsteig, umarmte und küsste sie, Wir verschmolzen zum Monolithen. Unbeweglich stand sie, Weil sie mir ihre Nähe lieh, Selig fanden wir uns, hatten ausgelitten. Doch beim genauen Hinschauen Konnte ich meinen Augen nicht trauen, Denn sie war nicht ausgestiegen. ... |
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| Überall ist Liebe | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Überall ist Liebe Er geht ihr nicht mehr aus dem Kopf, Deshalb braucht sie ja die Auszeit, Geht zu Freunden, richtet den Schopf, Will endlich Abstand, war fluchtbereit. Alle Smartphones hat sie weggelegt, Sie liest nichts mehr da im Internet, Hat sich abgelenkt, blieb dennoch erregt Und liegt hellwach in dem fremden Bett. ... |
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| Plagegeister | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** "Heinz, heute mit Kopfverband ?" - "Ja, mich hat 'ne Mücke gestochen. Die halbe Nacht tat mich das Biest plagen !" "Da wickelt man den ganzen Kopf ein ?" -"Elfriede hat sie mit der Bratpfanne erschlagen !" |
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| Den Mund halten | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Den Mund halten Einfach mal schweigen Oft ist es mehr wert wie tausend Worte die oft nur Alles vergeigen Alles wird zerpflückt uns nur schadet und bedrückt Man wünscht sich eine unsichtbare Hand Die uns beschützt und leitet ... |
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