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| Durstlöscher im Hochsommer | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Ein Weizenbier die Kehle kühlt, den Kumer aus dem Herzen spült. Zweites Bier besänftig den Geist, der an Vernunft, Moral verweist. Drittes Bier lullt ein den Verstand, das Schamgefühl rückt an den Rand. Viertes Bier lockert die Zunge, man lacht, singt aus voller Lunge Fünftes Bier benebelt Verstand, man hält seltener seinen Rand. ... |
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| Eine Hitzewelle löst die andere ab | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Könnte die Situation sich derart zuspitzen? - -1- Die Grundwasserspiegel sinken, Flüsse, Seen, Bäche trocknen aus Fische sterben, faulen, stinken, Feuer verzehrt Wald, Wiese, Haus. …………… -2- Wald - Nutztiere brüllen vor Durst, viele jämmerlich verenden, Baum- und Feldfrüchte verdorren, ... |
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| Pflege | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Hinter dem Haus verwildert der Garten. Brennnesseln vernähen den Weg. Gras wächst über die Beete. Nur um den Rosenstock liegt die Erde frei. Ein Pfahl. Eine Schnur. Eine volle Gießkanne. ... |
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| Sesam öffne Dich | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Ein quadratischer Apfel! Er lag einfach an der Strasse Hat sich mit einer runden Gurke unterhalten. Ein blauer Salatkopf hat dazu Geige gespielt. Eine Karotte hat über Spargel gerätselt. Die Sonnenblume hat mit einer Birne telefoniert. Der Efeu hat die Aster geliebt. Und eine Distel hat nur Bahnhof begriffen. Und ich habe etwas Wein getrunken. Und habe in den Himmel gelächelt. Und ein Stern hat mich geküsst! Ein tanzender Baum! Hat zu dem Lied vom ... |
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| Unterschrift. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Des Lesenes kann eine Unterschrift setzen,Kluger weiß wo nämlich. |
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| Die müde Sonne | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Als die Sonne mal müde wurde, ward sie plötzlich leis am schlafen. Und es wurde ärger dunkel, wehend um voll Wolkenschafen. Als sie wieder aufgewacht, wieder frisch am neuen - Sonne. Gab es kaum mehr Wolken dann, nur die Sonnestund und Wonne. |
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| NÜRNBERG | Önder Demir | |||
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Vorschautext: Du bist die Stadt meiner Träume, Du bist die Stadt der tausend Räume. In dir bin ich hineingeboren, In dir bin ich eingeschworen. Wir sind unzertrennlich, Nürnberg. Du bist die Luft, die ich ein- und ausatme, Du bist das Brot, das ich täglich esse. Glaube nicht, dass ich dich vergesse. Du bist ich und ich bin du, Nürnberg. Du bist mein Hab und Gut, Nürnberg. ... |
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| "Schon wieder geklaut!" | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: „Schon wieder geklaut!“ „Schon wieder geklaut!“ In allen öffentlichen Toiletten, Welche frei zugänglich sind, Habe ich nach Papier geschaut, Doch an all diesen Stätten – Verweht wie von unsichtbarem Wind. Bei manchen scheint es Leidenschaft, Das gesamte Klopapier zu klauen Und sich dafür auch nicht zu schämen. ... |
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| Spuren hinterlassen | Thomas | |||
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Vorschautext: Du willst Spuren hinterlassen als Beleg deiner Existenz? Ziert dein Name Straßen, Gassen, zeugt das von deiner Exzellenz. Die Spuren, die du hinterlässt, hier an deiner Wirkungsstätte, setzen sich mit der Zeit auch fest, drum putze gleich die Toilette. Du hast zwar "Großes" hier vollbracht, deine Spuren sind zu sehen, ... |
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| Würde und Respekt | Meteor | |||
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Vorschautext: Die Würde eines jeden ist unantastbar, achtet das Leben jedes Menschen gleich. Humanität stellt Unverletzlichkeit klar, wer sich daran hält, kennt kein Vielleicht. Respekt schätzt die Leistung der Person, beurteilt sie nach Haltung und Handlung. Respekt wird gefördert durch Bestätigung, aber auch verspielt bei falscher Reaktion. Niemand schmälert Würde durch Kritik, wenn ohne Beleidigung sie geschieht. ... |
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| Vertrauen | Anita Namer | |||
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Vorschautext: Manchmal wünsche ich mir, du würdest vertrauen, einfach vertrauen… Dem, was ich bin, dem, was ich sage, dem, was ich tue, mir… Manchmal wünsche ich mir, du würdest vertrauen, einfach vertrauen… Dem Leben, dem, was es ist, dem, was es sein kann, dem, was es bisher war, dem großen Ganzen, dass wir nicht überblicken können und dass doch am Ende wohl alles Sinn ergibt. ... |
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| RESPECKT | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Jeder Mensch, dem du begegnest ; kämpft seinen ureignen Kampf, von dem du keine Ahnung hast, deshalb bewerte kein Leben. |
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| Das Lied im Schweigen | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: In engen Straßen wohnt das Schweigen leise, zieht wie ein Schleier durch die dunklen Hallen. Die Stumme wandert auf verborgner Reise, wo ihre Schritte lautlos niederfallen. Sie ist das Licht, das nachts die Fenster weckt, ein Ton, der sacht durch jede Ritze dringt. Doch wenn der Tag sie in die Kälte streckt, verstummt das Lied, das niemand für sie singt. Sie ist die Rose, die im Schatten steht, ihr Stängel ruht im kalten Staub der Zeit. ... |
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| "Sonnenwonne" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Sonne strahlt wie ein auf Hochglanz polierter Goldtaler vom saphirblauen Firmament herunter, stiehlt sich mit ihrem sonnigen Lächeln in die Herzen der Menschen, lässt ihre Augen vor Freude aufleuchten. |
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| Man wird doch noch | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Man wird doch noch lachen dürfen, sagen sie und machen aus ihrem Körper eine Pointe, aus ihrem Namen eine Mutprobe, aus ihrer Angst eine Übertreibung. Sie lacht kurz mit. ... |
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| Die Blume am Rand | Martin Vieth | |||
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Vorschautext: Am Straßenrand die Blume, treibt aus in die Höhe, Sie blüht doch wunderschön. Trotz hartem Leben – will sie Freude geben. © Martin Vieth - 2026 |
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| Kollapsprävention | Meteor | |||
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Vorschautext: Wenn die Sommersonne glüht, die reife Haut trocknet verfrüht, bleibt der Durst oft leis und still, obwohl der Körper Wasser will. Mit den Jahren schwindet sacht das Signal, das durstig macht. Doch wird allseits davor gewarnt, wird bei Hitze zu wenig 'getankt'! Warte nicht, bis Schwindel eintritt, trinke auch, wenn Durst ausbleibt. ... |
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| Zeit | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Zeit vergeht, die Welt sie steht. Zeit vergeht und sie ist, Zeit zu haben ist’s - kein Mist. Zeit sie steht nicht, sie vergeht. Zeit zu haben, ist Recht, dafür oft ist es zu spät. Zeit ist toll echt. |
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| Hitzekollaps | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - -1- Dehydration durch die Hitze dickt Lebenssaft in Adern ein, was ich trinke, ich rausschwitze, Blut fließt träge, Kreislauf bricht ein. -2- Blutdruck gerät aus der Balance, Herz kämpft gegen Belastung an, der Stress minimiert Lebenschance, ich mich nicht aufrecht halten kann. ... |
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| Nach Feierabend | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Wenn die Stadt ihre Reste abstellt, beginnt ihr Weg. Sie geht langsam, als müsse sie jeden Schritt aus einem zu kleinen Vorrat nehmen. Ihre Hände verschwinden in den dunklen Mündern der Straßen, kommen wieder zum Vorschein mit etwas, das leise gegeneinanderschlägt. ... |
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