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| Titel | Autor | |||
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| "Persona non grata" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Er hatte am System berechtigte Kritik geübt, doch sich zu weit aus dem Fenster gelehnt. Er wurde als Störenfried, schwarzes Schaf, Nestbeschmutzer abgestempelt, seiner Position enthoben, ... |
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| Abbitte | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Es wäre angebracht, sich aufzubäumen im Abglanz der Lüge. Sie dürfen nur so viel wissen, wie sie wissen dürfen, feixen die Führer. Wahnwitzig wandelt uns das Unheil an, unmerklich, unaufhaltsam, und ich schwieg, wo Einspruch nötig war. Benommen und beklommen flehe ich um Fürsprache: ... |
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| Schönes böses Leben | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Dieses Leben hat uns Leben einst gegeben, sind mit Freud ein Leben lang daran gebunden. Doch es streut dann hin und wieder, ungelegen, gern mal Salz hinein in manche frische Wunden. Schenkt uns Rosen gern, auch Früchte und die Sonne, schenkt uns Honig. Doch es geizt nicht an Problemen. Lässt uns öfters mal im Regen stehn, auch ohne tröstend, liebend in die Arme uns zu nehmen. ... |
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| Immer weiter auf der Karriereleiter... | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: „Peter-Prinzip“ -Fiktion - -1- Er stolpert Sprosse für Sprosse die Karriereleiter hoch, rutscht dabei immer wieder ab, droht den Halt zu verlieren, zu straucheln und abzustürzen. -2- „Seilpartner“ fangen ihn auf, sie schieben ihn von hinten an, ... |
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| Das Licht der Annahme | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Wenn die Schatten länger werden und der Lärm der Welt verblasst, suchst du Trost auf Erden, unter deiner schweren Last. Es gibt Stimmen in der Stille, die dir sanft entgegenwehen, beuge ruhig deinen Willen, lass es einfach nur geschehen. Selbst wenn dunkle Wolken jagen und das Ende fern erscheint, ... |
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| Der Kopf | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Ich brauch' mir keine Sorgen machen, die Zähne sitzen alle fest, nur für die Augen und die Ohren ist's jetze schon ein Härtetest. Die Nasenflügel fangen an zu jucken, egal, weil die ja eh nicht fliegen kann. Ansonsten, alles so weit in Ordnung, die Stirne runzelt dann und wann. |
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| Das Natürliche | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Das Natürliche Das Natürliche braucht keine Tarnung, Es muss sich über Alltägliches nicht erheben, Sich nicht aufspielen, um als Warnung Seine eigenen Intrigen auszuleben. Denn sehr bald erkennt die Umgebung, Dass keinerlei Poltern gebraucht Und niemand, der als Kritikerhebung Nur die Lebenszeit Guter verbraucht. ... |
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| Wer andere als Dampfplauderer bezeichnet | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wer andere als Dampfplauderer bezeichnet Wer andere als Dampfplauderer bezeichnet, Der sollte vielleicht doch selbstkritischer sein, Bedenken, ob die Person sich nicht selbst meint, Vor allem, wenn sie ständig Gedichte auswirft Und damit mindestens ein Forum befüllt. Ist so jemand berechtigt, überhaupt geeignet Zu kritisieren - oder vielleicht nur gemein, Wenn diese Person sich zur Güte nicht eint Und auch niemals verstehend tiefer schürft? ... |
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| Mitten im Winter | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Mitten im Winter ist Karnevalszeit, fünf Tage ausgelassene Fröhlichkeit. Das Wochenende beginnt mit Saalfasching und Büttenreden, der Rosenmontagszug zieht durch die Straßen, mit Humba Tätärä... Trommeln, Pauken und Trompeten. Die Narren sind los, der Vorstand heizt ein, ein Tusch den Ministern... Stimmung muß sein. Buntes Treiben, überall, an allen Tagen, mit bunt geschmückten Themenwagen. ... |
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| Hoku(wahrscheinlich). | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Waßerfall und Stille, Das ist volle Zustimmung ! (Das Vorbild Idylle) |
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| Elfchen / Karneval | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Hansi Immer Blau Wieder einen gezwitschert Geschmückt mit fremden Federn Abflug |
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| Lebenswege | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Mancher Lebensweg, das wird man sehen, lässt sich ganz leicht und mühelos gehen. Man muss keine neuen Brücken mehr bauen, kann fest auf das Wissen anderer vertrauen. Auf diffusen Strecken ist es oft schwerer, die Wege sind einsam, die Abstände leerer. Dann ist man froh um die helfende Hand oder hat seinen Irrtum doch selbst erkannt. Ganz anders auf steinigen, steilen Bahnen, wo sich noch kein festes Ziel lässt erahnen. ... |
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| Leinwand | Meteor | |||
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Vorschautext: Dein Körper spürt meinen Pinselstrich, sanft ist er deine Leinwand am streichen. Unstillbar verlangt dein Einband mich, Gedichte auf deine Haut zu schreiben. Offerierst mir deine Naturlandschaft, forderst meine erotische Berührung, meine Handschrift zeichnet dich nackt, folgt deiner nativen Kurvenverführung. Instinktiv die richtigen Worte findend, exakt auf dir Satzzeichen setzend. ... |
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| Ernüchterung | Meteor | |||
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Vorschautext: Berauscht von uns, von Anfang an zum Scheitern verurteilt, Desillusion weilt im Fortgang. Mit Füßen baumelnd kurz im Paradies taumelnd, unserer Bestimmung zum Ausnüchtern zurückgelassen. ... |
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| Frühling ist... | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Frühling ist, wenn sich das Wetter spürbar ändert, Frühling ist, wenn man durch grüne Parkanlagen schlendert. Frühling ist, wenn wieder Rasenmäher über Wiesen rattern und Enten froh auf aufgetauten Teichen schnattern. Frühling ist, wenn man die ersten Sonnenstrahlen fängt und wenn zum trocknen wieder Wäsche draußen auf den Leinen hängt. Frühling ist, wenn Gärtner wieder in den Blumenbeeten knie'n, Frühling ist, wenn frische Blütendüfte durch die Fenster zieh'n. ... |
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| Das Wunder der Liebe | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Sein "Strom der Liebe" sich reichlich ergießt, im gesegneten Leibe wohl bald sprießt der Keim des Lebens, der sich entfaltet, daraus ein Menschenkind sich gestaltet, das, vom schützenden Fruchtwasser umspült, im Leib der Mutter sich geborgen fühlt. Wenn Samen - und Eizelle verschmelzen, wird dies das ganze Leben umwälzen in nur neun Monaten ein Kind entsteht - eine Saat der Liebe, von Gott gesät, geht auf wie eine Rose im Herzen, ... |
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| Müll macht reich... | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Brauchen wir denn nun, mehr Müllerinnen und Müller, wenn bei uns Müllberge wachsen? Vielleicht ist es besser, wir werfen alles in den Wald und machen so mal richtig Faxen. Übertriebener Verpackungsmüll wird aus Geldgier produziert. Schau dir die Müllberge an, da weißt du, wohin die Gesellschaft marschiert. ... |
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| Falls der Papst mich nicht anruft | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Habe immer mein Smartphone in der Nähe. Denn ich kann nicht darauf bauen, dass er mich nicht anruft. Irgendwie fehlt mir da doch Vertrauen. Die Sünden von Kirchenleuten, gehen auf keine Kuhhaut. Dank der vielen Missbrauchstäter, sich kaum noch einer in die Kirche traut. ... |
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| All der Schmerz der Welt | Kerstin Mayer | |||
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Vorschautext: Ein Stein liegt schwer in meinem Magen, das Loch der Seele ist so tief. Von heut an werd‘ ich nichts mehr wagen, ich spür die Geister, die ich rief. Ein fremder Blick in meinem Spiegel, zwei tote Augen, kalt und leer. Ein Untergang mit Brief und Siegel, der Schmerz der Welt wiegt heut so schwer. Der Mensch ist wohl gemacht zum leiden, ich seh ein halb verbranntes Land. ... |
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| Am Hof des digitalen Königs | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Die Funken platzen aus den Datenmonden, die Nacht vibriert im kalten Schein. Ich treibe durch die überfüllten Zonen, wo Pixel wie Kathedralen steh’n. Ein Algorithmus atmet leise, sein Chor aus Codes beginnt zu singen; drei Bots verzerren alte Weise am Hof des digitalen Königs. Der Hüter über Firewalls brennt Schatten in die Träume. Ich liege still im Strom der Calls, ... |
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