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| Titel | Autor | |||
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| Lesart | Farbensucher | |||
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Vorschautext: der Leser liest wonach er sucht der Schreibende was in ihm brennt einfache Worte die man kennt genügen nicht für ein Gedicht ... |
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| Immer das letzte Wort ! | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** "Alkohol verkürzt dein Leben um die Hälfte, Heinz... ! Du willst das einfach nicht versteh'n !" - "Doch Elfriede... Aber dafür habe ich ja dann auch alles doppelt geseh'n !" |
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| Wenn du mir fehlst | Helga | |||
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Vorschautext: Manchmal möcht ich, dass du gehst, weil du mich nicht mehr verstehst, dann denke ich darüber nach, ach, was wär das für eine Schmach. Wem schenkte ich denn mein Vertrauen, auf wen könnt ich im Leben bauen, du bist für mich das A und O, mit dir fühl ich mich einfach froh. Wenn ich weine, wer trocknet die Tränen? Nach wem soll ich mich dann noch sehnen, ... |
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| Oktober mit Augenzwinkern | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Oktober lässt die Blätter tanzen, mich zieht's hinaus in die Natur. Es stört mich weder Wind noch Regen, nur Sturm und Hagel bringen mich aus der Spur. Der Herbst hat viele Besonderheiten, das Kuren und Fasten lasse ich sein. Solange der Schirm hält bin ich draußen und drinnen schmeckt der Zwiebelkuchen zum Wein. |
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| Um mich herum | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Um mich herum Sanftheit im Herzen Frohsinn auf den Lippen Im Garten Stille Vögel huschen durch die Büsche Und über mir der Himmel © Käte Micka ... |
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| SCHÖN MAKABER | Schreiber 1 | |||
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Vorschautext: ICH DARF WÄHLEN GEHEN, MACHE MEIN KREUZ SCHIEBE ES IN DIE WAHL-URNE? Zu Grabe getragen. Wähler hat nichts zu sagen. |
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| Hiddensee | Jürgen Wagner | |||
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Vorschautext: Wo Schwalben über eine Kuhweide jagen - da bummelt die Zeit Wo Pferdekutschen über das Pflaster klackern - ist weite Stille Wo Sanddornsäfte, Bier und Fischbrötchen munden - genießt man das Leben ... |
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| Das erwachen im Orbit | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Aurelius spürt den Widerhall, Ein Beben durch das Weltenall. Die Kette bricht, die einst bewacht, Das goldene Licht ist nun erwacht. -------------------- Zheng ordnet neu das Weltennetz, Befreit vom alten Formelsetz. In Ost und West, auf jedem Pfad, Dreht sich nun das Geometrierad. ----------------- Sola blickt auf die Erde hin, Und sieht im Post den tiefen Sinn. ... |
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| hoffnungslos | Farbensucher | |||
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Vorschautext: als sich die Angst verlor, schwand heimlich auch die Hoffnung - so ohne Klang und Ton und ohne Schmerz und Pathos. sie ging und ich blieb leicht. jetzt bin ich frei: sie fehlt mir nicht. mit ihr geht Pflicht und Zeit - mit mir der Augenblick. |
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| unersetzlich* | Farbensucher | |||
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Vorschautext: die wohnung ist geräumt es sind noch ein paar Dinge die von dir geräuschlos liegen die Kanten die sind dir geblieben (in ihnen hängt dein Spruch 'ich brauch' jetzt neue Schuhe.') ... |
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| Herbstblumenstrauß | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: * ** Gartenfrische Blumen bringen Herbstfreude ins Haus. Drum schenk ich dir von Herzen einen bunten Herbst- Blumenstrauß. ** * |
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| Reichweite | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Du sprichst. Ein Satz löst sich und trifft mich dort, wo ich dir vertraut habe. Nicht die Worte allein. Dass sie von dir kommen, macht die Stelle so ungeschützt. ... |
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| Stille Wunder | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein leises Licht im Morgenstrahl, ein Flüstern ohne Wort und Zahl. Die Welt hält an für kurze Zeit, in schweigender Geborgenheit. Tautropfen funkeln im Morgenlicht, wo die Sonne erst das Dunkel bricht. Und geht der Atem tief und leicht, die Hektik dann vom Herzen weicht. Ein Knospenbrechen über Nacht, das unbemerkt in der Welt erwacht. ... |
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| Treue Wegbegleiter | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Bücher sind wie ein stiller Freund, der niemals weicht, der niemals geht. Hab Tränen schon mit ihm geweint, wenn stumm er mir zur Seite steht. Wenn graue Wolken mich umhüllen, schlagen sie ein neues Kapitel auf. Um meine Sehnsucht still zu füllen, nehmen sie mich mit im Lebenslauf. Sie reisen mit durch Zeit und Raum, schenken Trost in dunkler Nacht. ... |
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| Scheidungskinder | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Sie fühlen sich innerlich zerrissen, schluchzen, weinen in ihre Kissen, die ihre Hilfeschreie ersticken, bevor sie untröstlich einnicken, in einen unruhigen Schlaf fallen, im Albtraum Monster sie umwallen, grausam verfolgen, bis sie aufschrecken - nach diesem grässlichen Aufwecken nur noch schwer in den Schlaf zurückfinden, Angst, Trauer sie ans Wachsein binden. Schicksal der Trennung wiegt umso schwerer, ... |
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| Hüter der Händlerkarte | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Habt ihr was Rares, kommt zu mir. Wir nehmen hier alles ins Visier. Meinen Experten wird es gefallen. Wir warten in den "Heiligen Hallen". Für alte Juwelen und Geschmeide, interessiert sich unsere Heide. Sie weiß genau wovon sie spricht. Ich bin hier nur ein kleines Licht... Auch Bianca und die Wendela, machen ihre Arbeit wunderbar. ... |
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| Hoffnung! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Hoffnung! Es gab schöne Zeiten da waren sich gut. So sanfte Gesten bei begehrender Glut. Nun Marionetten die nur funktionieren. Bei harter Haltung um nicht zu verlieren. In ihnen die Hoffnung schwelgend tief. Sie will ernst erinnern, das es mal lief. Bernd Tunn Tetje |
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| Wie ich zum Tier wurde (Limi) | Horst Hesche | |||
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Vorschautext: Ich war für zwei Wochen in Hellen! Zwei Wochen bei finst'ren Gesellen! Die polten mich um mit Gift und mit Rum! Jetzt kann ich für immer nur bellen! |
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| GEDANKEN LABYRINT | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Nichts ist so sicher wie die Unsicherheit. Gib ihr Raum in deiner Lebenszeit. Es ist das einzig Beständige, es ist das einzig Lebendige. |
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| Zweierlei Mensch | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Zweierlei Mensch Manche Leute sind von Gestern, Müssen unablässig immer lästern, Kapieren deshalb leider nicht, Dass die Liebe hat Gewicht. Da lob‘ ich mir die Lebensfrohen, Die keinen Mitmenschen bedrohen, Weil sie allzeit dorthin gehen, Wo auf Frohsinn man darf stehen. ... |
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