Hier findest Du 100.945 Gedichte von 2.620 Autoren und 4.660 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
Die Gedichte-Oase unterstützt und inspiriert Sie dabei mit hilfreichen Funktionen schon von der Formulierung bis hin zur Veröffentlichung Ihrer Gedichte.
Auch für eine einfache Kommunikation untereinander ist gesorgt. Und das alles kostenlos!
| Titel | Autor | |||
|---|---|---|---|---|
| Saldo Null, Humor voll | Claudia Behrndt | |||
|
Vorschautext: Am Automat steht ein Mann, schaut traurig auf den Bildschirm dann. Die Brille rutscht, der Blick wird schwer, sein Konto zeigt: Hier geht nichts mehr. Die Tasten piepsen frech und laut, als ob der Automat ihm traut. Doch zeigt er kühl und ohne Mitleid: „Zu spät mein Freund – das Geld ist weit.“ Er seufzt und denkt mit scheuen Blick: „Das Leben bucht manchmal echt zu fix“.“ ... |
||||
| Holi-Farben | Lena Engelbrecht | |||
|
Vorschautext: In Gärten schwellen Pfauenschreie auf und Blütenblätter lauschen ihrem Öffnen am Holi Fest zu Ehren Kamas. Aus dem Sari-Stoff des Lakshmi Sutra entwebt die Sonne grenzenlose Farben am ersten Vollmondtag im Frühjahr. © Lena Engelbrecht |
||||
| Begierde | Meteor | |||
|
Vorschautext: wir schleichen um uns im Kreis lauern, speicheln sind zu heiß befangen im Verlangen fallen wir über uns her zwei Würgeschlangen begieren sich zu sehr du bist mir extrem nah brennst mir auf meiner Haut ... |
||||
| Abigail, verlass´ uns nicht | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
|
Vorschautext: Abigail, ach Abigail, du bist einfach sensationell, du bist für unsere Kinder da und das bereits seit sieben Jahr. Du deckst unseren Frühstückstisch, mit Rührei, Müsli, Räucherfisch, ehe ich mich morgens aufgerafft, presst du schon den Orangensaft. Wenn Kindersocken Flügel kriegen, weißt du meistens, wo sie liegen, ... |
||||
| Ein Herz für Köche | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
|
Vorschautext: Ein Hund sich in die Küche stahl, zwickte dem Koch in die Wade, der hatte keine andre Wahl, nahm im Schweiß der Angst ein Bade warf, obwohl es war verboten, Würste, Hähnchen, Schweinebraten gierigem Hund vor die Pfoten als auch leckere Zutaten. Der Hund ließ von dem Koch nun ab und stürzte sich auf das Fressen, dankte dem Koch bis an sein Grab, niemals konnte er vergessen ... |
||||
| Wünsche von den Socken ablesen | Ernestine Freifrau v | |||
|
Vorschautext: Am besten von einem Betrüger die Socken, da kann man rein gar nichts verbocken. Mit Militärsocken die leicht stinken, da könnte die Sache aber mächtig hinken. Übrigens, auch an Socken kannst du erkennen, was einzelne Menschen über Andere denken. Egal, woher sie kommen, unsere Schneeflocken, mach dich mal auf jeden Fall auf die Socken. Von meiner Liebsten Ringelsocken kann man sogar ihre Wünsche ablesen. ... |
||||
| Glücksprobleme | Ernestine Freifrau v | |||
|
Vorschautext: Ach du meine grüne Neune, ich habe davon so viele, wie die alte blaue Scheune. Ich muss sie alle ertragen, vielleicht sollte ich sie lieber verjagen. Ich frage, warum ist mein Glück vereist? Da hat doch sicher Einer was vergeigt! Vielleicht kommt nun im Frühling Glück? Ja, ich denke, das wäre ein geiles Stück. Stecke mir ein Blümchen an den Hut, ... |
||||
| wie die Moss | Peter Szneckneck | |||
|
Vorschautext: Auf der Lauer wo einst Wölfe liegen heute nur noch Schafe blöken laut und unentwegt es scheint wie Gottes Strafe Scheißen ohne Unterlass das Netz mit ihrem Dünnschiss zu Ließ ich mal den Rechner aus hätte ich auch meine Ruh Doch ich bin genauso blöd und lass mich noch verleiten ... |
||||
| Aus der Fassung | Grünschön | |||
|
Vorschautext: Ein Brillenglas fällt aus dem Gestell, es ist nicht mir in der Passung. Es wird wütend, rasend schnell, es verlor, so wie du, die Fassung. ©Grünschön. Kein Frosch, kein Grashüpfer, (r)auch kein Gras. |
||||
| Die stille Frage der Seele | Claudia Behrndt | |||
|
Vorschautext: Seele, Seele, was ist mit dir? Du wanderst still durch dunkle Zeit. Ein Flüstern ruft aus tiefem Innern mir, doch deine Antwort bleibt so weit. Seele, Seele, was suchst du hier? Ein Licht vielleicht im Schattenmeer. Du trägst so viele Träume in dir und doch erscheint dein Blick so leer. Seele, Seele, wohin geht dein Schritt? Der Wind erzählt von fernem Glück. ... |
||||
| Wenn die Seele im Schatten steht | Claudia Behrndt | |||
|
Vorschautext: Wenn vor Angst die Seele weint Und die Nacht kein Ende kennt. Wenn die Hoffnung leise scheint Und ein stilles Feuer brennt. Wenn Gedanken stürmisch ziehen, wie ein Wind durch dunkles Land. Und die leisen Träume fliehen, aus dem zitternden Verstand. Doch im tiefsten Schattenraum, wächst ein Licht, schwach und klein. ... |
||||
| Beste Freundin | Claudia Behrndt | |||
|
Vorschautext: Wenn Tage grau sind, schwer und still, bist du der Funke, der lachen will. Ein Blick von dir, so warm und klar, macht selbst den dunkelsten Morgen wahr. Du hörst die Worte zwischen den Zeilen, kannst Sorgen halten, ohne zu eilen. Mit dir wird Schweigen plötzlich leicht, weil Nähe oft ganz leise reicht. Wir teilen Träume, Groß und Klein, ein Stück vom Mut, ein Stück vom Sein. ... |
||||
| Die Meise am Fenster | Claudia Behrndt | |||
|
Vorschautext: Die Meise flog ans Fenster schnell, im Flug, da bog ihr Schnabel sich. Ich nahm sie mit ins Haus ganz hell und pflegte sie ganz fürsorglich. Die Meise sprach: „Das Fenster scheint, für uns wie freier Himmel weit. Doch täuscht es uns, wenn Glas so scheint, besonders in der hellen Zeit.“ Bald schlug sie leis ihr Flügelkleid, noch schwach, doch kehrte Kraft zurück. ... |
||||
| Am Bug... | Bernd Tunn | |||
|
Vorschautext: Am Bug... Gleitend fährt das Segelboot. Auf Wunsch hinein ins Abendrot. Geschmückte Urne steht bereit. Ein paar Menschen sind im Leid. Inhalt weht vom Wind getrieben. Erinnerungen sind geblieben. Bernd Tunn Tetje |
||||
| Kindeshaus | Blaue Blume | |||
|
Vorschautext: Mir ist nach dem Leben Das liegt brach Ein Acker in Sommerluft Erdig sanfter Duft Ein Mcflurry von Mc‘s Erdbeer‘ mit Schockosauce Ein Traum hinter Schleier verborgen Sonnengeküsst ein guter Morgen Paradies, das durch die Venen schimmert Heilig gliech jeder Atemzug Melodie ... |
||||
| Unser Hund Joschi | Doris Grevesmühl | |||
|
Vorschautext: Joschi, unser Hund ist kein junger Spund. Jahre hat er hinter sich gebracht, was sich langsam bemerkbar macht, er sich schon langsamer bewegt, gerne er auch mal steht, oder er sucht sich ein Plätzchen, wo er dann hält ein Schläfchen. Auch wenn er nicht mehr so kann, meldet er immer noch Fremde an. ... |
||||
| Schlüsselherz | Ingrid Bezold | |||
|
Vorschautext: Sein Flüstern klang einst warm am Ohr und sein Lachen samtig, zart. Verloren lehnt er nun am Tor. Der Zug um seinen Mund wirkt hart. Er schnippt die Zigarettenasche achtlos auf erste Krokosblüten. Den Schlüssel in der Manteltasche starrt er zum Eingang Nummer Sieben. Den Kopf gesenkt und unentschlossen streift er gedankenvoll im Kreis. ... |
||||
| Tante Emma | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
|
Vorschautext: Meine liebe Tante Emma, lebt im Seniorenhort. Sie fühlt sich dort recht wohl und möchte auch nicht fort. Man muss ihr zugestehen, sie ist durchaus noch fit, und auch mit dem Zeitgeschehen, hält sie bisher noch Schritt. Heute habe ich sie besucht, sie hat sich nicht beklagt, ... |
||||
| Was so passiert... | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
|
Vorschautext: Langsam mache ich mir Sorgen, - meine Gelbörse ist weg. Dass ich jetzt noch weitersuche, hat vermutlich keinen Zweck. Darin sind meine Papiere Ausweis und Führerschein. Natürlich auch Kreditkarten, - so wie der Lottoschein. Ich hole die dicke Jacke aus dem Kleiderschrank, ... |
||||
| Banales bedeutet für Manche alles | Käti Micka | |||
|
Vorschautext: Banales bedeutet für Manche alles Nicht Augen und Ohren verschließen Alles muss stimmig sein um den Tag zu genießen Gleichgültigkeit macht sich oft breit In einer Zeit gefüllt mit schwerem Leid © Käte Micka ... |
||||