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| Der Thron aus Luft | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Toxischer Anspruch Kein Abschluss und auch keine Lehre, kein Meisterstück hat er je vollbracht. Das Leben - eine Last der Schwere, hat er allein doch die Welt erdacht. Arbeiten gehen war ihm stets zu viel, wenn Pflichten rufen, weicht er aus. Verantwortung – kein Teil vom Spiel, still schleicht zur Hintertür er hinaus. ... |
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| Winter 2 | Angelika Zädow | |||
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Vorschautext: Wind singt munter in frostgeeisten Wipfeln beißt in die Backe au! Vorsichtig knirschen Schritte des einsamen Wanderers Spuren in gefrorenem Schnee Nachhause ... |
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| Wie immer | Wilfried Kuhse | |||
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Vorschautext: wenn der Morgen am Horizont rot, der letzte Traum nicht mehr droht, ein schriller Ton im Raume erklingt, der Wecker die Nachrichten bringt, Gestern eigentlich wie immer war, Sonne schien und der Himmel klar, Tage wie dieser erscheinen gleich, so auch das Ei gekocht ganz weich, Blicke aus dem Fenster geschehen, die Bäume noch immer da stehen, Stimmen der Straße werden laut, die Händler ihre Stände aufgebaut, ... |
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| Potsdam | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Am liebsten bleibe ich zu Haus, und fahre nur noch ungern raus. Im Alter reise ich nicht mehr gern und Städtereisen liegen mir fern. Autofahren ist heute ein Graus, Baustellen und überall nur Staus. Wäre da nicht Potsdam, - eine Stadt, die unglaublich viel zu bieten hat. Man kann die Stadt zu Fuß erkunden, die Insel auch per Schiff umrunden, bei einer Bootstour, durch die Havel-Seen, kann man die schönsten Villen sehen. ... |
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| Schnee auf dem Asphalt | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Heute Nacht hat es geschneit, Schnee liegt auf dem Asphalt. Die Polizei ist überall im Einsatz, - es ist glatt und bitterkalt. Ein Beamter stoppt am Morgen, einen großen Lastkraftwagen, er ist nicht sehr geduldig, ihm platz sofort der Kragen. "Sie verlieren ihre Ladung. Mensch, merken sie das nicht?" ... |
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| Die schönste Blüte | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Die schönste Blüte Draußen ist es bitterkalt, in den Bäumen hängt der Frost. Der Morgen ist grau und trübe, der Wind kommt aus Südost. Im Zimmer ist es kuschlig war, der Wohnraum ist geheizt. Ach, käme nur die Sonne raus, denke gerade leicht gereizt. ... |
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| Staatsfeind Nr 1 | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Ruinen durchwandernd Grünes Geschlängel und Rosenranken Die Sonne glänzt in ihren Tränen Ja es bringt mich stets zum Gähnen Blaue Meere in stiller Nacht versunken Zu viel vom guten Wein getrunken? Du hast es mir am Pool gesagt Ich hab nicht weiter nachgefragt.. So tief saß der Stachel nie Puste dich ins Reich der Fantasie ... |
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| Seifenblasen | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Sie steigen auf. Makellos. Schillernd. Schön. Auf ihrer Haut zittert Regenbogenlicht. Dann zerplatzen sie. Lautlos. Schnell. ... |
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| Alpakas beschützen Hühner | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Nebelschwaden steigen hoch, wabern über Obstplantagen, innerhalb deren Umzäunung unzählige Hühner friedlich im saftigen Gras herumpicken. Zwei majestätische Alpakas, ein braunes und ein schwarzes, hocherhobenen Hauptes am Federvieh vorbeidefilieren, mit ihrer Präsenz Füchse, Wölfe und auch Greifvögel vorm Beuteschlagen abschrecken. ... |
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| Das gepflegte Hamsterrad | Dieter Schorer | |||
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Vorschautext: Das gepflegte Hamsterrad Mit sechzig Jahren steht man stramm, im Kopf nur Arbeit, Geld und Plan. Obwohl der Speicher längst schon voll, behauptet man: „Es geht mir toll!“ Der Garten glänzt, kein Halm ist schief, doch in der Seele sitzt es tief. Wenn Nachbarn Schnee zur Seite schieben, musst du auch raus, dich selbst aufreiben. Was könnten jene von dir denken, wenn wir uns nicht die Ordnung schenken? Das Haar schön kurz, das Hemd korrekt, ... |
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| Die geraubte Einsicht | Dieter Schorer | |||
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Vorschautext: Die geraubte Einsicht Der Körper schwach, die Angst war groß, das Schicksal ließ dich nicht mehr los. Der Urlaub weg, die Koffer leer, das Herz war vom Erlebten schwer. Man hat gekämpft, man hat gebangt, und nach ein bisschen Ruh' verlangt. Doch kaum verblasst der Schmerz, die Not, winkt schon das nächste Arbeitsgebot. Statt Hand in Hand die Zeit zu spüren, lässt man sich wieder herbeiführen. Den Partner lässt man wartend steh'n, ... |
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| Vom Funken zur Flamme | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Heute ist die Hoffnung ein winziger Funken, kaum sichtbar im Grau der Tage. Sie glimmt in der Asche, wärmt noch nicht, aber sie erinnert an Licht. Ich möchte nicht mehr in der Asche stochern. ... |
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| "Unter aller Sau!" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Benehmen, das an Unanständigkeit grenzt womit Unanständiger öffentlich glänzt ist gewissermaßen unter aller Sau, führt in Beziehungen oft zum „Supergau“. Die Sau rauslassen, wann immer es gefällt, Beziehung auf eine harte Probe stellt Verhalten widerspricht der Mitmenschlichkeit und zerstört Freundschaft und Liebe mit der Zeit. |
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| An seinen Direktiven gibt es nichts zu rütteln | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Er stößt sie zurecht, maßregelt sie springt mit ihr um wie mit nem Stück Vieh, schreibt ihr vor, was sie zu denken hat, wälzt sie wie ne Flunder verbal platt. -2- Er gibt ihr immer die Richtung vor, ergeben blickt sie zu ihm empor lässt sich kurzhalten am Gängelband und frisst ihm gehorsam aus der Hand. ... |
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| Übergang ins Jenseits | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Max nicht mehr lange auf Erden weilt, die Todesstunde ihm entgegeneilt der alte Kater, erblindet und taub, zerfällt innerlich zu Sternenstaub noch bevor er seine Augen schließt für immer - und in ihn sich ergießt das Licht der ewigwährenden Nacht, ein Mädchen an seiner Seite wacht. Sanft streichelt sie über des Katers Fell, sein Atem stockt, um ihn wird es hell seinem Körper die Seele entsteigt, ein Engel an seiner Seite weilt, ... |
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| Erfahren alt! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Erfahren alt... Als junge Frau erfahren alt. Blicke sind nicht immer kalt. Bei den Freiern in der Pflicht. Auch mal mit ein Angstgesicht. Die bunte Meile ihr Revier. Anmachgesten nach Manier. Singt so gerne vor sich hin. ... |
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| Guten Appetit | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Schweigend sitzen sie am Tisch in einer großen Runde. Man genießt das Essen, zur späten Abendstunde. Max möchte etwas sagen und ist ganz aufgeregt. Sieht, dass sich auf Vaters Brot, ein kleines Tier bewegt. Sein Vater unterbricht ihn: "Beim Essen spricht man nicht." ... |
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| Liebe hin, Liebe her… | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Hans war ein Choleriker, und machte Ruth das Leben schwer. Ohne Anlass, ohne Not, wurde er zornig und sah rot. Lief im Alltag etwas schief, wurde Hans gleich aggressiv. Aus der kleinsten Kleinigkeit, entwickelte sich ein Ehestreit. Ruth nahm öfter schon Reißaus und flüchtete ins Nachbarhaus. ... |
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| Bitte treten Sie ein | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Bitte treten Sie ein in das Innere meiner Gedichte. Von außen sind sie nur dunkle Scheiben, bemalt mit Andeutungen, Schatten und einem Licht, das sich nicht verrät. Wer nur vorbeigeht, ... |
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| Blutend in die Nacht | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Orange blutet In Melancholie verstrickt In Schmerzen erstickt Flügelschlag In den Himmel Ein Kolibri Von kurzem Gefühl Überall dämmert Die Nacht hinein ins Morgenlicht Mich ohne dich~ das gibt es nicht! |
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