Hier findest Du 101.537 Gedichte von 2.629 Autoren und 4.719 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| Ode an die Nacht | Helga | |||
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Vorschautext: Vernimmst du ihn, den Atem der Nacht, der sich so leise auf die Reise macht? Viel tausend Wege zu deinem Licht, bis zartes Sehnen das Schweigen bricht. Es raunt dir heimlich mein Hoffen ins Ohr, ... |
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| Die Nacht der Nächte | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Ich denke so gern an die Nacht, auf deiner weißen Segelyacht, frisch verliebt und ganz allein, saßen wir im Mondenschein. Ich erinnere mich noch genau, die Nacht war kalt, die See so rau, tröstend sagtes du zu mir: "Hab´ keine Angst, ich bin bei dir." Was ich außerdem noch weiß, deine Küssen waren so heiß, ... |
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| Der alte Birnenbaum | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Der Wind hat ihn geschüttelt, die Blätter flogen weg. Lange diente unser Birnenbaum, nur noch dem einen Zweck. Hier sammelten sich die Vögel, Rotkehlchen, Fink und Spatz. Er war auch für die Meisen, ein willkommener Ruheplatz. Nun steht er voller Knospen, der Baum treibt wieder aus. ... |
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| Ich umarme dich! * | Horst Hesche | |||
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Vorschautext: Ich halte dich, umarme dich, wie jener stolze, weiße Wasservogel seine Kleinen, warm und zärtlich und mit sehr viel Liebe! Ich drücke dich, beschütze dich, wie jener Condor in den Anden seinen jungen Spross fest und sicher, lieb umsorgt und voller Liebe! Ich halte dich, umschlinge dich mit allem, was die Liebe uns bedeutet, ... |
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| Beobachtungen am See | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Noch sucht es Form und Wölbung, dieses kleine, gerollte Blatt, dessen helles Grün am Vortag noch in brauner Knospe ruhte. Wie leise es doch weht. Es scheint im milden Morgenwind zu träumen. Doch da, ein rundlicher Käfer, der auf der Suche nach einem Frühstück ist, nähert sich dem Blatt. Ich staune über seine Gefräßigkeit. In Windeseile hat dieses kleine Insekt die Hälfte des jungen Blattes verspeist. Klar, dass es jetzt erst einmal eine Pause einlegen muss, sein Magen wird bestimmt voll sein. Zwei seiner Artgenossen haben sich zu ihm gesellt und den Rest des jungen Blattes verspeist. Auch sie, gesättigt vom Frühstück, machen jetzt ein Verdauungspäuschen. Unten am Fluss haben die Frösche ihr Morgenkonzert angestimmt. Diese tagaktiven Tiere bevorzugen Insekten, Schnecken oder Würmer als Speisen. Ich habe schon beobachtet, wie sie im Sprung nach Insekten jagten und auch Erfolg hatten. Drüben, am anderen Ufer, sind die Schwäne damit beschäftigt, ihr Nest herzurichten. Fünf Junge hatten sie im letzten Jahr, wovon nur eines übrig blieb. Seine Geschwister waren den Füchsen zum Opfer gefallen. Ein aromatischer Duft, der von der kleinen Halbinsel zu mir herüberweht stammt von dem Kalmus, der sich oft an nährstoffreichen Gewässern ansiedelt. Er wird wegen seiner Bitterstoffe und Alkaloide als Heilmittel bei Zahnfleischerkrankungen und Magenleiden verwendet. Ich sitze hier in einem alten Kahn, der mir bei meinen Beobachtungen oft als einigermaßen bequeme Sitzgelegenheit dient. Er liegt am Nordufer des Sees und ist umgeben von einem Teppich aus Wasserlinsen. Diese grüne Pflanze wurde früher als Entengrütze bezeichnet. Angeblich wurden Entenküken damit gefüttert, da sie das Wachstum steigern würde. An so manchen Frühlingsabenden habe ich hier gesessen und den Anblick genossen, wenn im Rot des Sonnenuntergangs der Wald in der Dämmerung versinkt und über das buschumwachsene Gewässer die Fledermäuse ihre Kreise ziehen. Die Lieder der verschiedensten Vogelarten, das Gequake der Frösche, die im Schilf plätschernden Fische und den wunderbar Seelenfrieden bringenden Duft habe ich in meine Träume eingeschlossen. Tief in mir lebt noch der Knabe, welcher einst diese unauslöschlichen Wunder empfangen hat. Mit dem Verständnis vieler Menschen rechne ich nicht aber ich weiß, dass es einige gibt, die mich verstehen, ja sogar ähnlich empfinden wie ich. |
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| Nicht immer ... | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Nicht immer voller Ansprüche stecken, nicht immer nach was neuem checken. Einfach mal mit dem Jetzt zufrieden, sei für sich einfach mal entschieden. Nicht immer such die Taube auf dem Dach, nicht immer liegt das Felde brach. Und ist es auch mal nicht für Geld bestellt, kostet es nichts und ist’s die Welt. Nicht immer noch mehr optimieren, nicht immer neues noch servieren. ... |
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| Ein Unterschied? | Michael Jörchel | |||
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Vorschautext: Kein "rechter" Deutscher fühlt sich in seinem "Deutschsein" beleidigt wenn ein "Linker" kritisiert wird. Er wird vielleicht auch den "Linken" kritisieren. Kein "linker" Deutscher fühlt sich in seinem "Deutschsein" beleidigt wenn ein "Rechter" kritisiert wird. Er wird vielleicht auch den "Rechten" kritisieren. ... |
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| Aus der Tiefe... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Aus der Tiefe... Aus der Tiefe viel gedacht. Gedanken liefen nicht nur sacht. Vieles wurde ernsthaft wahr. Versteckte Bilder wuchsen klar. All die Fehler trugen Schmerz. Ein Vergeben braucht das Herz. Bewegtes Flehen in dem Leid. ... |
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| Ein Prosit auf die Dichtkunst! | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Nach seinem Frühstückskaffee folgt erste gute Idee und ein Gläschen Sekt danach fördert seine „Dichtersprach“, während Sekt durch Kehle rinnt, über Poesie er sinnt, leicht beschwipst, sein Tag beginnt, immer mehr an Fahrt gewinnt die blühende Fantasie in mentaler Galaxie, ... |
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| Ostern mit Papa | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Osterzeit in Kinderjahren... Weiße Strümpfe, Sonntagskleid. Eine Schleife in den Haaren… Ostereier – suchbereit. Papa fuhr mich durch die Wälder mit dem Fahrrad, korbbeladen über Wiesen, Wege, Felder. Mama füllt´ zuhaus Rouladen. Spannend war die Augsflugstour. Holprig über Stock und Stein. ... |
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| Fast ohnmächtig | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Fast ohnmächtig Fast ohnmächtig wird er, wenn er sie liebt, Sich ganz und gar seiner Liebsten hingibt, Fast alles, was er hat, sich nun bewegt, Während zur Vollendung er hinstrebt. Sie liegt still, ein wenig hört man sie, Gelegentlich stöhnt sie, er spürt ihre Knie, Wenn BEIDE zusammen sind, körpervereint Und ihnen am Morgen die Sonne scheint. ... |
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| Erinnerung an Jane Austen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Erinnerung an Jane Austen Als Reicher auf Besitzlose herabschauen, Frauenfeindlich arrogante Wege einschlagen, Darauf konnten früher Männer bauen, Denn sie allein hatten ja das Sagen. Doch Jane Austen zeigt sich emanzipiert, Indem sie Frauen zur Freiheit hinführt Und nicht jenen nimmt, der für sie ausgedacht, Weil sie ihr Korbgeben zum Zielpunkt macht. ... |
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| Vom Leben mit Demenz | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Feuchte Nebel über Traumgebälk. Noch folgen Mondschatten dem Schritt. Im Anfang war der Gedanke reger Begleiter. Jetzt, wo der Atem zögert, weckt Stille das Vergessen. Nur das Bild, das ins Herz gemeißelt, klopft noch im Takt. Sonst liegt Schweigen auf der Zeit, klanglosen Abschiedsliedes |
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| Großwal in der Ostsee gerettet | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Timmendorfer Strand 23. März - 27. März 2026 Sie haben es "Gott sei Dank" geschafft, mit ihrer ganzen verfügbaren Kraft. An der Ostseeküste war er gestrandet am 23. März, der ca. 15 Tonnen schwere Buckelwal, die Rettungsaktion brach mir fast das Herz. Auf der Sandbank hatte er sich festgefahren, konnte sich nicht mehr von alleine befrei'n. Um dem Tier zu helfen, schalteten sich viele Experten ein. Die Rettungsaktion gestaltete sich äußerst schwer, ... |
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| Dieser eine Moment | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Grete ist in all den Jahren immer vorsichtig gefahren. Bis sie dann, im letzten Jahr, - das Motorrad übersah. Nie vergisst sie diesen Tag, als der Fahrer vor ihr lag. Im Bericht hat sie gelesen, er sei sechzehn Jahr´ gewesen. Es war mittags, noch taghell... Der junge Mann war zwar zu schnell, ... |
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| Vorfreude auf Ostern | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Bunt bemalte Ostereier kündigen das Fest uns an. An den Weiden, am nahen Weiher, hängen schon die Kätzchen dran. Auch die gelben Osterglocken stehen jetzt in voller Pracht. Wollen uns in den Garten locken, schaut nur, wie die Sonne lacht. Das grüne Sträußchen in der Vase, mit den vielen Eiern dran, ... |
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| Am Rand | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Ewig nur am Rand gestanden, nie gehörte ich richtig dazu. Suchte Halt in fremden Landen, doch fand ich nirgends Ruh’. Ob ich Kind war oder Mann, niemand fragte, wer ich bin. Keiner sah, was ich begann, niemand hörte, was ich bin. Selbst in jedem Vers von mir war Außenseitertum nie mein Ziel. ... |
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| Lohnende Müh! | Thomas De Vachroi | |||
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Vorschautext: Hat sich all das Mühen gelohnt, hat man Ziele erreicht – war es gut, dass man sich nie hat geschont?! War es sinnvoll, sich immer aufzubäumen, Unrecht und Missstand anzusprechen und das Wagnis einzugehen, mit den Lügen der Welt wollen aufzuräumen?! Gelang es immer, Menschen und Dinge zu bewegen, Enthusiasmus und Elan zu entfachen und das Sinnbild der eigenen Ideale tagtäglich ... |
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| Launenhaftigkeit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Wetterwendisch ist des Mannes Gemüt, er hat zu viel Cortisol im Geblüt Folge von Dauerstress in der Liebe, sie versetzt seinem Herzen oft Hiebe, sein sonniges Gemüt ist verschattet, Zärtlichkeit sie dem Mann nicht gestattet, unberechenbar wie Aprilwetter sorgt sie im Nur für ein Donnerwetter, will sie dann wieder gut Wetter machen, ist ihm schon längst vergangen das Lachen. |
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| Liebesbekenntnis | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Es gibt so viele Blumen an Form und Farben reich, doch einer roten Rose kommt keine andre gleich. Es gibt so schöne Frauen auf dieser weiten Welt , jedoch nur du alleine bist es , die mir gefällt. |
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