Profil von Soso

Typ: Autor
Registriert seit dem: 29.05.2019

Pinnwand


Mein Ego sagt,
es wär' nicht schlecht,
könnt' ich so schreiben wie Hesse, Kästner oder Berthold Brecht.
Doch das kann ich nicht.
Für so manche Lebenslage,
bringe ich Gedanken zu Papier,
mal laut und mal leise,
auf meine Weise.
Sonja S. 2019

Kontakt Daten


E-Mail-Adresse:
sonjasoller@web.de

Statistiken


Anzahl Gedichte: 182
Anzahl Kommentare: 113
Gedichte gelesen: 15.562 mal
Sortieren nach:
Titel
182 Ein beliebiger Tag....., an einer Ampel 19.02.20
Vorschautext:
Die Ampel zeigte Rot,
die Fußgänger mussten warten,
hatten Zeit den Verkehr zu beobachten.
Dem Überweg sich zwei Damen näherten,
sie kamen nicht allein,
hatten ihren Roll-Arthur dabei,
es schien als hätten sie es eilig,
wollten gar nicht stehen bleiben,
gleich weiter über die Straße heizen.
Die Ampel immer noch ein kräftiges Rot anzeigte,
die Damen maulten,
Rot viel zu lange sei, die eine meinte.
...
181 Morgendämmerung 18.02.20
Vorschautext:
Die Dämmerung dem frühen Morgen weicht,
nächtlicher Schatten sich davon schleicht,
ein Vogel im Geäst,
den Schlaf aus den Augen sich wischt,
zum Singen gibt es noch keinen Grund,
die Federn geschüttelt,
wieder in das Nest gekuschelt.

Ein zarter Wind kommt auf,
bedeckt von Morgentau
die Blätter rauschen.
Die Stille mit ihren stummen Geräuschen,
...
180 Diebe im Allgemeinen und im Besonderen 17.02.20
Vorschautext:
Der Dieb, der gemeine,
schleicht sich meistens an,
wenn alle schlafen, wenn es dunkel ist,
die beste Zeit für ihn ist,
er kann es nicht verhehlen,
dem Anderen, sein Hab und Gut zu stehlen.

Der Tagedieb, ein fauler Geselle
kommt in seinem Leben,
nicht so richtig von der Stelle,
er sich durch die Tage schnorrt,
den ganzen Tag nur in der Nase bohrt,
...
179 Eine kleine Meise (Metapher) 17.02.20
Vorschautext:
Eine kleine Meise
ging auf eine Reise,
dachte sie kehrt
wieder, von der Reise,

es wurde eine Reise
ohne Wiederkehr,
ein Sperber
war der Herr da,

nahm die kleine
Meise an die Brust
...
178 Mit den Händen sehn 16.02.20
Vorschautext:
Hell die Sonne in ihr Fenster scheint,
sie macht sich für den Tag bereit,
geht wie jeden Morgen, den gewohnten Gang,
Kaffeeduft die Räume durchdrang.
Sie macht sich auf den Weg,
den Weg, den sie schon Jahre geht,
es sie niemals in die andre Richtung zieht,
hier kennt sie sich aus,
geht allein niemals darüber hinaus.

Der Beruf füllt sie aus,
als Sekretärin sie sich beweist.
...
177 Erinnerungen 15.02.20
Vorschautext:
Sie ist alt, vom Leben ergraut
Konnte mal fliegen
Ließ Herzen erbeben
Genippt am Becher der Lust
Ein Seufzer entrinnt der Brust
Die Liebe genossen mit Wonne
Lagen zusammen Wange an Wange
Die Zeit war gekommen
Hat ihr den Liebsten genommen.
Erlebtes entgleitet, Kummer bereitet
In rückwärtiger Ferne
Nur Bruchstücke zu finden sind
...
176 Das bleibende Werk 14.02.20
Vorschautext:
Ein Bild zu malen, ein Werk zu schaffen,
etwas, das bleibt,
den Künstler immerwährend umtreibt.
Mit Farben zu hantieren,
mit Pinsel und Spachtel jonglieren,
blau und grün, gelb und rot,
weiß dazu, der Pinsel mit Schwung
über die Leinwand geführt.

Der Künstler seine Stirne kraust,
das Hin und her und Kreuz und Quer
ihm nicht gefällt.
...
175 An fernem Ort 13.02.20
Vorschautext:
Muss hier raus, einfach weg
dem Alltag entfliehen,
hin, wo mich niemand kennt,
die Straßen endlos sind,

der Himmel unendlich weit,
an einen andern, fernen Ort.
Pfade begehen, die noch
keinen Menschen gesehen,

unbekanntes Land erforschen,
wo ganz andere Bäche rauschen,
...
174 Ich wollt ich wär ein Huhn 12.02.20
Vorschautext:
Es gibt Tage da wollt ich,
ich wär' ein Huhn,
mit vier Schwestern und einem Hahn,
der dann wacht über die wilde Hühnerschar.
Auf einem kleinen Bauernhof,
in einem Gehege mit einem Hühnerhaus
und der bekannten Leiter,
wo dann kann jedes Huhn
samt Hahn ganz hoch hinaus.
Gemüsebeete und Beete mit Blumen drauf,
für das Hühnervolk die Strecke ist
für den täglichen Auslauf.
...
173 Heimat 11.02.20
Vorschautext:
Meine Heimat ist da,
wo mein Zuhause ist.

Du mir Geborgenheit gibst.
Bist mir so vertraut,
hast an mich geglaubt.
Kann mit dir lachen,
weinen und träumen,
verstehst es, mich zu verführen,
lässt mich deine Wärme spüren.
Manches Mal du hast Starallüren,
deine Konturen Postkarten zieren.
...
172 Halt nicht fest 10.02.20
Vorschautext:
Halt nicht fest, was du liebst,
was du mit Liebe gehen lässt,
dich niemals vergisst.
Gib dein Herz mit auf den Weg,
behütest in Gedanken jeden Tag,
lässt dunkle Wolken weiterziehn,
das Leben ist hier und jetzt, zu schön,
um einfach daran vorüber zugehn.
Was du mit Liebe gehen lässt,
kommt mit Liebe zu dir zurück .

10.02.2020 © Soso
171 Taube im Sturm 10.02.20
Vorschautext:
Auf dem Ast die Taube sitzt,
dem Sturm trotzend krallt sie sich fest.

Der Sturm an dem Gefieder zerrt,
sie tief ihren Kopf geneigt.

Ausschau sie nach etwas Futter hält,
der Wind jedoch kein Erbarmen zeigt,

weht die letzten Krumen fort,
der Taube Blick über den Garten schweift.

...
170 Die Mörder leben unter uns 08.02.20
Vorschautext:
Wenn einem der Nachbar nicht gefällt,
man ihm einfach eins über die Rübe zieht,
kommt es dann hart auf hart,
wird er anschließend im Garten verscharrt.

Lange warn sie zusammen 20,30 Jahr,
dem Mann gefiel nicht mehr ihr Haar,
er aus dem Garten holt den Fingerhut,
bereitet ein Essen lecker und gut,
unter dem Fingerhut die Ehefrau jetzt wohnt.

Das Hackebeil arglos im Schuppen hing,
...
169 Reise mit der Bahn 07.02.20
Vorschautext:
Die Reise stand schon lange an,
reiste mit der Eisenbahn.
Habe mir ein Buch mitgenommen,
zu lesen, bis am Ziel ich angekommen.

Eine Frau schräg gegenüber mir saß,
ich sah in ihr Gesicht, das ganz blass,
über ihre Wangen Tränen fließen,
wohl Gedanken sie nicht losließen.

Sie aus dem Fenster schaute,
doch die Landschaft sie nicht erfreute.
...
168 Zwei und Vierbeiner 06.02.20
Vorschautext:
Wenn Bello mit Herrchen Gassi geht,
Herrchen ständig an der Leine zieht.
Bello nur will an den Ecken schnüffeln,
schon beginnt sein Herrchen an zu rüffeln.

Der Zweibeiner ein seltsam Wesen ist,
immer in Eile und dabei vergisst,
dass ein Hund auch nur ein Mensch
auf vier Beinen ist.

Bello schnuppern mag nach zartem Duft,
wildes Verlangen in ihm wachruft.
...
167 Der richtige Sender 04.02.20
Vorschautext:
In der Früh, wenn ich aufgestanden bin,
führt mich der Weg zu meinem Radio hin,
als Hintergrundgeräusch sollen,
leichte Töne nur erschallen.

Es ist nicht meine Art,
dass der Tag laut und hektisch beginnt.
Ein Streichorchester,
mich auf die nächsten Stunden einstimmt.

Der Sender im Radio weiß Bescheid,
hält für mich die Streicher schon bereit.
...
166 Influenza 03.02.20
Vorschautext:
Im Hof der Baum oben kahl
und unten blank
er braucht nen Schal
denn er ist krank
kein grünes oder buntes Kleid
gänzlich vom Blätterwerk befreit.

Es juckt der Fuß, es kratzt der Hals
helfen tät ein heißes Bad mit Badesalz
jetzt fängt er noch das Husten an
die Influenza schleicht sich leise ran
die Späne weit im Bogen fliegen
...
165 Was bleibt 03.02.20
Vorschautext:
Noch immer kann ich dich sehen
Hand in Hand mit mir durchs Leben gehen
will mich nicht beklagen
danken für die schönen Jahre.

Ich seh mich in deinen Armen liegen
die Augen schließen
deinen Atem spüren
deine Hände, die mich berühren.

Warst an meiner Seite an allen Tagen
hast mich über Hürden getragen
...
164 Klarheit liegt in der Wahrheit 02.02.20
Vorschautext:
Schenken wollte ich dir mein Herz
Doch die Tür war zugesperrt

Dein Herz schon einem anderen gehört
War es bis dahin auch weit

Wolltest nicht sein wer du bist
Jahre des Zweifels dich gequält

Nun ein Weg der Klarheit vor dir liegt
Denn nur die Liebe zählt

...
163 Geduldete Gäste 01.02.20
Vorschautext:
Unsere Erde, auf der wir leben,
ist eine Welt, die uns nicht gehört.
Es wird sich viel Mühe gegeben,
alles zu tun, was sie zerstört.
Gerne wird vergessen,
auf dieser Erde, von allen die beste,
sind wir nur geduldete Gäste.

Wo es geht wird Raubbau betrieben,
die Regenwälder abgeholzt,
unbekannte Völker und Tiere vertrieben.
Der Klimawandel viel durch Menschen gemacht,
...
Anzeige