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| 927 | Stiller Winterweg | 07.01.26 | ||
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Vorschautext: Noch trägt der Tag sein graues Winterkleid, ich gehe einsam, Schritt für Schritt, durch Zeit, der Schnee verschluckt mein leises Gehn, im Nebelgrau bleibt nichts bestehn. Wie Pfähle ragen Tannen hoch empor, ein Eichkater huscht flüchtig vor mir vor, von Ast zu Ast, ein schneller Traum, so rasch, man sieht ihn kaum. Ein Rabe zieht lautlos seinen Kreis, sein Schwarz im unbewegten Weiß, ... |
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| 926 | Trost im Winter | 06.01.26 | ||
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Vorschautext: Längst ist Kälte eingezogen, Nacht aus Winterhauch erwacht, doch die rauen Winde aus dem Norden, haben mein Herz nicht hart gemacht. Denn in ihm glüht leise Wärme, unverwehbar, stark und klar, kein noch so wilder Schneesturm löscht, was immer in mir war. Es ist kein lautes, helles Brennen, mehr ein Erinnern, still und sacht, ... |
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| 925 | Wintermärchen | 05.01.26 | ||
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Vorschautext: Sanft gezuckert ruht das Land, als hätt der Himmel es berührt, Bäume tragen weiße Kronen, von leiser Winterzeit verführt. Sachte neigen sich die Äste, wenn der Frost Geschichten webt, und in dieser klaren Stille, fühlt man, wie das Herz sich hebt. Ein Schneemann steht am Wegesrand, sein Lächeln mild, fast voller Zeit, ... |
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| 924 | Zwischen Winterstille und Erwachen | 02.01.26 | ||
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Vorschautext: Lautlos sinken weiße Flocken, ein Zauber liegt nun über`m Land, die Welt scheint still und friedlich, wie man sie vorher nie gekannt. Unendlich dehnt sich weite Fläche, selbst Bäche ruhen still und starr, und im hellen Mondenschein, glänzt Eiskristall so wunderbar. Ist unsere Seele manchmal traurig, wenn Winter uns gefangen hält, ... |
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| 923 | Silvester | 29.12.25 | ||
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Vorschautext: Unaufhörlich rennt die Zeit, wieder ist es nun so weit, bunt und hell erstrahlt die Nacht, Menschen staunen ob der Pracht, es vergingen Tag um Tag, nun vorbei, was vor uns lag, das alte Jahr sagt leis` ade, ein Abschied tut uns manchmal weh, manche Träume in uns starben, zurück blieben Wunden, blasse Narben, ... |
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| 922 | Erster Frost | 27.12.25 | ||
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Vorschautext: Im hohen Norden schleicht der Winter, sein stiller Schatten senkt sich sacht, verblasst ist schon des Tages Schimmer, und früher dunkelt`s in die Nacht. Der Raureif kam auf leisen Flügeln, ganz heimlich über Nacht, bedeckte Felder, stille Hügel, und nahm der Welt die letzte Pracht. So schnell vollbringt er sein Verwehen, wo kaum sein kalter Finger streift, ... |
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| 921 | Auch an andere denken | 22.12.25 | ||
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Vorschautext: Einmal im Jahr gibt es diesen Abend, von dem man meint, dass uns die ganze Welt vereint, wo Gemeinsamkeit wird wahr. Überall in Nah und Fern, sitzt man für eine Weile still, und stellt dabei ganz leise fest, was uns zuvor so oft gefehlt, die Arbeit hat die Zeit genommen, nun hätten wir die Ruhe gern. ... |
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| 920 | Kerzenlicht | 20.12.25 | ||
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Vorschautext: Bricht am Abend Nacht herein, tröstet uns der Kerzenschein, flackernd warm das sanfte Licht, nah von Angesicht zu Angesicht. Es erreicht ein jedes Herz, lindert Kummer, heilt den Schmerz, überall, wo Kerzen stehen, lässt sich die Welt in Schönheit sehen. |
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| 919 | Limerick | 18.12.25 | ||
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Vorschautext: Ich schlich mich zu ihr, wollt`s mal versuchen, doch sie trank nur Bier und aß Käsekuchen, und lächelte höflich beim Fluchen. Am Tisch nebenan saß eine Brünette, ich sprach sie kurz an, doch sie ging zur Toilette, mit Anmut und klarer Etikette. ... |
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| 918 | Früher und heute | 16.12.25 | ||
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Vorschautext: In jungen Jahren fragte ich, was wird das Leben geben, besteht es nur aus Wunsch und Traum, und streben nach dem bess`ren Leben? Doch viele Wünsche blieben leer, was nicht war überraschend, ein leises Hoffen tief im Herz, gab Mut zu tun, was passend. Die Jahre flogen still dahin, die Jugend – längst vergangen, ... |
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| 917 | Weihnachtslieder | 15.12.25 | ||
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Vorschautext: Von Ferne hör ich wieder den frohen Klang der Weihnachtslieder, sie schleichen sich ins Herz hinein, bescheren Freude, manchmal Pein. Berühr`n das Herz ganz sacht, ganz leise, verkünden ihre alte Weise, die von der heil`gen Nacht erzählt, wo Stille sanft die Welt beseelt. Ein Engelschor singt diese Lieder, begleitet dich auf deiner Reise, ... |
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| 916 | Schlafenszeit | 09.12.25 | ||
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Vorschautext: Geht der Tag nun schlafen, schließt behutsam Augen zu, und mit glühend roten Wangen, träumst mein Schatz auch du. Mondenglanz in Silberfäden legt sich sacht auf Haus und Herz, aus der Ferne webt mein Sehnen einen Gruß aus Licht und Schmerz. |
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| 915 | Omas Schrank | 08.12.25 | ||
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Vorschautext: In Omas Stube, warm und fein, da wollte ich am liebsten sein, die Bank am Ofen, schlicht und blank, doch Zauber ruhte im alten Schrank. Er zog mich leise in den Bann, seit ich kaum laufen, träumen kann, dunkles Holz, geheim verziert, das still durch alle Zeiten führt. Ich sehe mich – ein Kind von früher, vor seinen „Zauberladen“ - Türen: ... |
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| 914 | Steh wieder auf | 06.12.25 | ||
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Vorschautext: Das Leben ist kein Zuckerschlecken, mal geht`s bergauf und mal bergab, ein jeder hat auch seine Ecken, und nimmt sie mit ins Grab. Jeder hat´s schon mal erfahren, das Leben ist oft schwer und rau, wenn Wolken Sonne überfahren, scheint alles trostlos, grau und flau. Die Traurigkeit wird zum Begleiter, man fühlt sich leer und ganz allein, ... |
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| 913 | Verträumt | 03.12.25 | ||
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Vorschautext: Was ist schon Zeit in einem Traum, verfließt wie Nebel, Licht und Raum, und fragt man sich: ist`s wirklich echt? Doch hinterher fühlt man sich schlecht. Mal bin ich hier, dann wieder dort, mal fühlst du nah, dann wieder fort, glaubt, Menschen klar zu erkennen, und sie beim Namen stets zu nennen, träumt in Farben, tief im Licht, und doch entgleitet`s rasch der Sicht. ... |
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| 912 | Schlafender Wald | 02.12.25 | ||
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Vorschautext: Gehe sinnend durch den Winterwald, Raureif glitzert auf den Tannenspitzen, Schneeelfen werden rasch zur Gestalt, und leise reifen Spukgeschichten. Auch Knecht Ruprecht mit dem Rentier, stapft durch tief verschneite Tännchen, für kurze Zeit ist`s sein Revier, begleitet von den Wichtelmännchen. Ein Eichhorn huscht von Baum zu Baum, sucht eilig nach vergrab`ner Nuss - ... |
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| 911 | Die stille Zeit | 01.12.25 | ||
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Vorschautext: Bald kehrt sie ein, die stille Zeit, die Bäume sind schon längst entlaubt, der grüne Kranz bereits gekauft, und Stille macht sich breit. Kerzen schmücken nun den Kranz, Plätzchenduft erfüllt den Raum, ein jeder sieht es schon im Traum, wie alles strahlt im Lichterglanz. Still lauschen Kinder den Geschichten, von der heil`gen Weihnachtsnacht, ... |
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| 910 | Spiegel der Gefühle | 26.11.25 | ||
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Vorschautext: Dein Arbeitstag ist lang und schwer, kommst oft erst spät dann heim, du willst nur Ruhe, sprichst nichts mehr, siehst manchmal gar nicht, dass ich wein. Ein Blumenstrauß, den du mir schenkst, ist wirklich schön, und lieb gemeint, er zeigt mir, dass du an mich denkst, doch schöner wär`s, wenn man vereint. Nimm mich in deine starken Arme, streich zärtlich mir durch`s weiche Haar, ... |
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| 909 | Verblüht | 25.11.25 | ||
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Vorschautext: So manche Blume schon verblüht, die Blütenblätter längst gefallen, nur Samen an den Stielen, kahl, ist alles, was noch übrig blieb. Die Farbenpracht ganz unscheinbar, Insekten halten Abstand, kein Duft zieht sie in ihren Bann, die Blumenwelt, sie macht sich rar. Das Alter hat Besitz genommen, die Jugendblüte längst dahin, ... |
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| 908 | Gelbe Wolken | 24.11.25 | ||
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Vorschautext: Kein Sonnenstrahl ist heut` zu sehen, stattdessen Wolken, grau in grau, die Stimmung wird allmählich mau, doch werden wir das Wetter überstehen. Ein guter Tag sieht anders aus, mit Helligkeit und klarer Sicht, vergebens hofft man jetzt auf Licht, und bleibt am liebsten still zu Haus. Erst zu fortgeschrittener Stunde lichtet sich die Wolkendecke, ... |
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