Profil von Helga

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.10.2019

Kontakt Daten


Homepage:
https://www.e-stories.de/autorin/Helga-Grote

Statistiken


Anzahl Gedichte: 940
Anzahl Kommentare: 205
Gedichte gelesen: 146.040 mal
Sortieren nach:
Titel
941 Wegweiser 09.02.26
Vorschautext:
Wandre auf manch einsam Pfaden,
wo keine anderen Menschen gehen,
an einem Quell finde ich Labung,
still verborgen – kaum zu sehen.

Was zieht mich in die Einsamkeit,
hab keinem Menschen weh getan,
tu ich am End mir selbst nur leid,
Gedanken treib`n mich in den Wahn.

Vor mir erscheint eine stille Straße,
Wegweiser weisen dem Zentrum zu,
...
940 Wortes Hauch 07.02.26
Vorschautext:
Wortes Hauch in jedem Munde,
ein Nichts, das leise klingt,
doch hat es Kraft in jeder Runde,
enorm, was dieses Nichts vollbringt.

Man spricht es aus, oft ohne Ziel,
wird unbewußt zum Segenswort,
vergessen sind dann Schmerz und Spiel,
und in Gedanken lebt es fort.
939 Es sollte nicht sein... 05.02.26
Vorschautext:
Es war ein stiller Sonntagmorgen,
die Welt versank in stummen Sorgen,
wir saßen schweigend dort im Schnee,
und tranken lauwarm- süßen Tee.

Ich schloß die Augen, floh ins Weite,
zu weißem Strand, zur blauen Seite
des Meeres, fern von Raum und Zeit,
nur wir, im Schein der Einsamkeit.

Bei Kerzenlicht und rotem Wein,
schien alles leicht, fast sorgenrein,
...
938 Ohne Absender 04.02.26
Vorschautext:
Auf einem Zettel, kaum so groß,
steht ein Satz, vertraut und bloß,
„Ich liebe dich.“
Gedacht für mich?
Ich lese ihn in stillen Kreisen,
kein Name will sich mir erweisen.

Die Tinte ruht, doch tief in mir,
erwacht ein heimlich Sehnen hier,
im Herzen glimmt ein warmer Schein,
kriecht leise in die Seele ein.
Vielleicht nur flüchtig hingebracht -
...
937 Im Himmel 02.02.26
Vorschautext:
Manchmal stelle ich mir vor,
wie siehts wohl im Himmel aus?
Singt dort stets ein Engelchor,
oder ist`s ein stürmisch Erdgebraus.

Und an manchen tristen Tagen,
holt die Dunkelheit mich ein,
wag ich leise, Hoffnung zu tragen:
Im Himmel gibt es Sonnenschein.

Den Freuden musst ich früh entsagen,
die Sorgen gingen Hand in Hand,
...
936 Der Morgenkuss 31.01.26
Vorschautext:
Die ganze Nacht sich nah zu sein,
Hand in Hand - im Arm geborgen,
zum Walzerklang bis in den Morgen,
welch wundervolle Pein.

Wenn Blick zu Blick sich leise neigt,
man ohne Worte ganz versteht,
was tief im Herzen still entsteht,
und jedes Zweifelwort verschweigt.

Wie im Flug verrinnt die Zeit,
und zu vorgerückter Stunde,
...
935 Alles Vergeht 30.01.26
Vorschautext:
Weiße Flocken sinken leise,
aus dem offenen Himmelsraum,
tanzen lichtdurchtränkt nach unten,
jede ein vergänglicher Traum.

Auch wir Menschen gleichen Flocken,
frei im Wind des Augenblicks,
gehen Wege, kreuzen Leben -
und verwehen doch im Nichts.
934 Ein Blick - ein Kuss 28.01.26
Vorschautext:
Scheu traf sich unser Blick,
leise nannt ich deinen Namen,
und langsam Stück für Stück,
sich unsere Herzen näher kamen.

Zaghaft sprachst du meinen Namen,
ein inneres Beben packte mich,
wir uns nun immer näher kamen,
bis Lippen dann berührten sich.

Was war das für ein Hochgenuss,
du und ich, Mund an Mund,
...
933 Der Januar trägt viele Farben 26.01.26
Vorschautext:
Der Januar, so kalt, so grau,
mal weiß und grün und winterblau,
doch ist er listig, wandlungsreich,
kein Tag dem anderen wirklich gleich,
er wechselt still sein Taggewand,
von niemand je zuvor erkannt.

So schenkt er jedem Tag Gesicht
im blassen sonnenarmen Licht,
zeigt leise doch die eigene Kraft,
und weiß oft selbst nicht, wie er`s schafft,
er tritt vor Land und Feld und Tal,
...
932 Bächleins Ruhe 21.01.26
Vorschautext:
Im Winter friert der kleine Bach,
in eis`gen Fesseln fest gebunden,
der Lenz, er weilt noch fern und schwach,
sein Kommen bleibt noch lang versunken.

Doch wärmt der Sonne erster Strahl
und bricht des Eises starre Ruh`,
das Bächlein plätschert, hell und klar,
und fließt, als hätt es nie geruht.
931 Wolkenbänke 16.01.26
Vorschautext:
Wenn leis die Abendsonne sinkt,
bleiben rötlich helle Bänke,
schau hinaus und ich bedenke,
wie schön der Tag im Schweigen blinkt.

Stunden voller Müh und Plag
sind lautlos nun verklungen,
bin beglückt an jedem neuen Tag,
an dem mir wieder dies gelungen.

Manch Hürde hab ich überwunden
die sich mir in den Weg gestellt,
...
930 Wieder ein Jahr vergangen 14.01.26
Vorschautext:
Wie schnell die Zeit an uns verrinnt,
sie holt am Ende jeden ein,
erneut ein neues Jahr beginnt,
man darf dabei gelassen sein.

Die Bilanz des Lebens wird gezogen,
mal geht es tief, mal geht es hoch,
kein Schritt im Leben bleibt verlogen,
auch wenn Zweifel nagen noch.

Blickt man am Ende still zurück,
erkennt, was die Seele zehrt,
...
929 Lebensgepäck 13.01.26
Vorschautext:
Dein Leben ist eine lange Reise
mal Schritte, mal stürmische Kreise,

an deiner Seite rollt stilles Gewicht,
kein Koffer ist wirklich leer an sich,

manche bleiben verschlossen am Rand,
Vergangenes fordert nicht ständig die Hand,

sie dürfen stehen, dürfen ruhen,
es gibt im Jetzt genug zu tun,

...
928 Einfach nur glücklich sein 10.01.26
Vorschautext:
Der Mensch, der rast nach Erfolg und Macht,
doch fragt er nie, was seine Seele macht,
ob sie jubelt oder leise bricht,
nur auf Profit er stets erpicht.

Ob Hand in Hand, ob ganz allein,
das Leben darf lebendig sein,
sich öfter im eigenen Traum verlieren,
als ständig nur zu funktionieren.

Nicht immer nur nach oben streben,
sage Ja zu deinem Leben,
...
927 Stiller Winterweg 07.01.26
Vorschautext:
Noch trägt der Tag sein graues Winterkleid,
ich gehe einsam, Schritt für Schritt, durch Zeit,
der Schnee verschluckt mein leises Gehn,
im Nebelgrau bleibt nichts bestehn.

Wie Pfähle ragen Tannen hoch empor,
ein Eichkater huscht flüchtig vor mir vor,
von Ast zu Ast, ein schneller Traum,
so rasch, man sieht ihn kaum.

Ein Rabe zieht lautlos seinen Kreis,
sein Schwarz im unbewegten Weiß,
...
926 Trost im Winter 06.01.26
Vorschautext:
Längst ist Kälte eingezogen,
Nacht aus Winterhauch erwacht,
doch die rauen Winde aus dem Norden,
haben mein Herz nicht hart gemacht.

Denn in ihm glüht leise Wärme,
unverwehbar, stark und klar,
kein noch so wilder Schneesturm
löscht, was immer in mir war.

Es ist kein lautes, helles Brennen,
mehr ein Erinnern, still und sacht,
...
925 Wintermärchen 05.01.26
Vorschautext:
Sanft gezuckert ruht das Land,
als hätt der Himmel es berührt,
Bäume tragen weiße Kronen,
von leiser Winterzeit verführt.

Sachte neigen sich die Äste,
wenn der Frost Geschichten webt,
und in dieser klaren Stille,
fühlt man, wie das Herz sich hebt.

Ein Schneemann steht am Wegesrand,
sein Lächeln mild, fast voller Zeit,
...
924 Zwischen Winterstille und Erwachen 02.01.26
Vorschautext:
Lautlos sinken weiße Flocken,
ein Zauber liegt nun über`m Land,
die Welt scheint still und friedlich,
wie man sie vorher nie gekannt.

Unendlich dehnt sich weite Fläche,
selbst Bäche ruhen still und starr,
und im hellen Mondenschein,
glänzt Eiskristall so wunderbar.

Ist unsere Seele manchmal traurig,
wenn Winter uns gefangen hält,
...
923 Silvester 29.12.25
Vorschautext:
Unaufhörlich rennt die Zeit,
wieder ist es nun so weit,
bunt und hell erstrahlt die Nacht,
Menschen staunen ob der Pracht,

es vergingen Tag um Tag,
nun vorbei, was vor uns lag,
das alte Jahr sagt leis` ade,
ein Abschied tut uns manchmal weh,

manche Träume in uns starben,
zurück blieben Wunden, blasse Narben,
...
922 Erster Frost 27.12.25
Vorschautext:
Im hohen Norden schleicht der Winter,
sein stiller Schatten senkt sich sacht,
verblasst ist schon des Tages Schimmer,
und früher dunkelt`s in die Nacht.

Der Raureif kam auf leisen Flügeln,
ganz heimlich über Nacht,
bedeckte Felder, stille Hügel,
und nahm der Welt die letzte Pracht.

So schnell vollbringt er sein Verwehen,
wo kaum sein kalter Finger streift,
...