Profil von Helga

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.10.2019

Kontakt Daten


Homepage:
https://www.e-stories.de/autorin/Helga-Grote

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.010
Anzahl Kommentare: 249
Gedichte gelesen: 166.576 mal
Sortieren nach:
Titel
1010 Wortes Hauch 03.07.26
Vorschautext:
Wortes Hauch in jedem Munde,
ein Nichts, das leise klingt,
doch hat es Kraft in jeder Runde,
enorm, was dieses Nichts vollbringt.

Man spricht es aus, oft ohne Ziel,
wird unbewußt zum Segenswort,
vergessen sind dann Schmerz und Spiel,
und in Gedanken lebt es fort.
1009 Traumgesicht 02.07.26
Vorschautext:
Ich sitz in grün umkränzten Gärten,
wo junge Paare sich vertraulich küssen,
und bunte Vögel spielend sich umwerben,
dort wünsch ich mir von ganzem Herzen,
du wärst heut Nacht bei mir.

Der Schlaf verschließt mir sanft die Augen,
sogleich erscheinen Bilder, wundersam,
mir träumte, Bacchus säße neben mir
und reichte mir den Becher edlen Weins,
er sah wohl meine Sorgen
auf meiner jungen Stirne ruhn;
...
1008 Feuer im Eis 29.06.26
Vorschautext:
Am Anfang war da nur Glück.

Liebe, dieses kleine Wort,
das Feuer in die Kälte der Welt legte,
wir glaubten an Dauer,
an Bleiben,
an die Unschuld der Tage. -

Dann hobst du den Blick:
meerblau waren deine Augen,
ich wollte darin wohnen,
doch tief unter dem Leuchten
...
1007 Lichtermeer 26.06.26
Vorschautext:
Im Takt der Wellen fließt das Leben,
auf das Sonn` und Mondschein fällt,
immer neu setzt du die Segel,
wo Hoffnung sich zu Träumen gesellt.

Der Dank zahlt sich in Jahren aus,
die dir vergönnt sind Tag für Tag,
zieh niemals nur die Stirne kraus,
denn Hoffnung lebt in jedem Herzschlag.

Die Hoffnung gilt für alle,
sie verliert nicht, sie gewinnt,
...
1006 Glühwürmchen 23.06.26
Vorschautext:
Der Abend mild, die Nacht so lau,
ich dachte still an meinen Schatz,
mein Blick verlor sich fern im Blau,
als Licht erschien am Waldesplatz.

Zuerst erschien`s mir wie ein Traum ,
Mondschimmer zwischen dunklen Bäumen,
leise wandernd von Baum zu Baum,
wie Geisterschein in dunklen Räumen.

Doch immer näher kam der Schein
und glomm im Gras mit sanftem Licht,
...
1005 Hitze 20.06.26
Vorschautext:
Rosen, Lilien und die Nelken ,
die große Hitze lässt sie welken,
ach, wie wär`s doch ein Genuss,
käme jetzt ein kühler Guss.

Doch in Maßen soll er fallen,
denn zu viel kann nicht gefallen,
Übermaß bringt manche Last,
die weder Mensch noch Tier gut passt.

Schon dunkle Wolken ziehen auf,
und nehmen ihren stillen Lauf,
...
1004 Aber allein 18.06.26
Vorschautext:
Fremd ist uns der Duft der Erde,
Tannengrün und Blätterklang,
Tiere leben nur in Bildern,
fern von unserem Lebensgang.

Unsere Liebe wohnt in Städten,
zwischen Asphalt und Beton,
wo die Werbung lauter spricht
als das Herz im eigenen Ton.

Alles scheint uns nah zu sein,
doch wir bleiben stets allein.
1003 Stürmisch 16.06.26
Vorschautext:
Erst ist es nur ein leichter Hauch,
der Blätter leis bewegt,
entwickelt sich zum starken Sturm,
lässt schwanken Äste auch.

Bald Baum und Strauch sich kräftig biegen,
bis das Erdreich sich bewegt,
Halt gibt ihnen das Wurzelwerk,
sonst würden sie am Boden liegen.

Ein Sturm, der sich um Stämme dreht,
hat manch alten Baum gefällt,
...
1002 Nacht und Seele 15.06.26
Vorschautext:
In den späten Abendstunden
trat die Nacht leis in mein Zimmer,
hab sie gar nicht kommen hören,
als erlosch der Lampenschimmer.

Legte mich in weiche Daunen,
sie deckte sanft mich zu,
schloß mir sacht die Augenlider,
und ich sank in tiefe Ruh.

In mir öffneten sich Fenster,
alles schien dort bunt und klar,
...
1001 Einmalig 13.06.26
Vorschautext:
Niemand sagt so zärtlich
„Ich liebe dich“ wie du,

niemand hat so eine warme Stimme
wie du,

niemand schaut stundenlang
mit mir in die Sterne wie du,

niemand drückt meine
Hand so sanft wie du,

...
1000 Ein Tännlein..... 11.06.26
Vorschautext:
Einst sah ich beim Spazierengehen,
ein kleines Tännlein vor mir stehen,
es reckte sich ans Licht empor,
kam zaghaft aus der Erde vor.

Die Jahre gingen still ins Land,
es wuchs und wuchs am Waldesrand,
und man merkt es schließlich kaum:
aus dem Bäumchen wurd` ein Baum.

Rank und schlank und wunderschön
muss er zwischen andern stehen,
...
999 Der stille Reichtum 10.06.26
Vorschautext:
Nicht immer liegt im Reichtum Glück,
wer das erkennt, hat viel gewonnen,
die Einsicht wächst nur Stück für Stück -
zu schnell ist Reichtum auch zerronnen.

Das Leben schenkt noch mancherlei,
drum nimm es an zu jeder Frist,
auch wenn nicht alles glücklich sei,
bleib einfach so wie du jetzt bist.

Lern kleine Freuden wertzuschätzen,
das Unheil kommt noch früh genug,
...
998 Ein schöner Tag 08.06.26
Vorschautext:
Heute Morgen, kurz vor acht,
bin ich plötzlich aufgewacht,
und noch in der Aufwachphase,
weht Kaffeeduft um meine Nase.

Der Frühstückstisch ist reich gedeckt,
was die Lebensgeister weckt,
Brötchen, Butter und ein Ei -
heut` ist alles mit dabei.

Lecker duftend und ganz frisch
steht es vor mir auf dem Tisch,
...
997 Das Geschenk: Leben 06.06.26
Vorschautext:
Einmal im Jahr, da kommt der Tag,
den man wohl selten hinterfragt,
man feiert ihn mit seinen Lieben,
auch wenn nicht viele mehr geblieben.

Im Nachhinein wird manches wach,
denkt über dies und jenes nach,
an Erlebnisse, die wir geteilt,
und an die Zeit, die schon enteilt.

Gedanken gehen weit zurück,
die Jugendzeit erscheint im Blick,
...
996 Der Duft vergangener Tage 05.06.26
Vorschautext:
In des Morgens kühler Frische,
weht noch nach der Hauch der Nacht,
und die Blumen dort im Garten
sind vom Schlafe kaum erwacht.

Leise geh ich durch die Reihen,
still versunken, Schritt für Schritt,
und ein zarter Duft von damals
geht wie eine Ahnung mit.

Suchend schweifen meine Blicke
durch des Gartens Pflanzenmeer,
...
995 Auf alten Wegen 03.06.26
Vorschautext:
Einst gingen wir gemeinsam
auf verschlungnen Wegen durch den Park,
nun wandle ich allein und einsam
und denk an manchen schönen Tag.

Die Liebe ging uns stets zur Seite,
auf allen Pfaden, die wir gingen,
wir träumten von der grünen Weite,
vom leisen Klang der Sommerwinde.

Um uns herum die Bäume blühten,
und Falter tanzten ihren Reigen,
...
994 Mein Herz: warum? 01.06.26
Vorschautext:
Manch Herzeleid bewegt uns sehr,
die Brust erbebt in Liebesglut;
die Sehnsucht drängt und will noch mehr,
entzündet Herz und heißes Blut.

Doch Schmerz und Lust, sie treiben fort,
uns Schritt für Schritt dem Grabe zu;
zu oft verweht des Glückes Ort-
wo findet unser Leben Ruh?

Die Jugend ist ein kurzer Traum,
der unser Herz berauscht gefangen;
...
993 Sehnsucht aus Seesand 30.05.26
Vorschautext:
Du siehst ein Boot im offenen Meer,
es schaukelt leise hin und her,
es zieht dich langsam fort ins Weite,
du wärst so gern an seiner Seite.

Auch wenn sich hohe Wellen bäumen,
lässt dich das weite Fernweh träumen,
wie gern wärst du auf diesem Boot,
und fährst mit ihm ins Abendrot.

Du stehst allein am weißen Strand,
der Seesand rinnt dir durch die Hand,
...
992 Vom Blühen und Vergehen 29.05.26
Vorschautext:
Wie jedes Jahr zur gleichen Zeit,
erwacht der Lenz so froh und frei,
lässt alles grünen, blühen, wachsen,
führt bunte Blütenpracht herbei.

Nun blühen Rosen weit und breit,
Veilchen stehn auf stiller Flur,
auch Mimosen schmücken leise
den Garten und die Waldnatur.

Das frische Grün ist längst vergangen,
sehnsüchtig bleiben wir zurück,
...
991 Die Schnupftabakdose 26.05.26
Vorschautext:
Im Schuhkarton ganz still versteckt,
liegt sie vom Staub der Zeit bedeckt,
die kleine runde Tabaksdose
steckte einst in Opas Hose.

War Kummer da, war Sorge groß
zog er still die Dose blos,
nahm eine Prise, fein und braun,
als könnte sie den Gram verhau`n.

Dann folgte meist ein kurzes Niesen,
schon schien die Last davonzufließen,
...