Profil von Helga

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.10.2019

Kontakt Daten


Homepage:
https://www.e-stories.de/autorin/Helga-Grote

Statistiken


Anzahl Gedichte: 948
Anzahl Kommentare: 210
Gedichte gelesen: 147.888 mal
Sortieren nach:
Titel
948 Wenn die Sonne fehlt 21.02.26
Vorschautext:
Tage stehn in matter Trübheit,
kein Sonnenstrahl, der mich erfreut,
Stunden schleichen sacht und leise,
nur Krähen ziehen ihre Kreise,
weil man ihnen Futter streut,
zum Überleben in der Winterzeit.

Doch winterlich verhüllt sich
die Welt in ein fahles, graues Kleid,
so schwer erscheint sie weit und breit,
ich sehne mich nach warmem Licht,
die Seele hofft und zweifelt nicht -
...
947 Herzsprung 19.02.26
Vorschautext:
Wäre kein Morgen mehr zu finden,
lebte ich im Heute ganz,
wär mein Sorgenmeer verschwunden,
die Welt so klar, im reinen Glanz.

Lebte fröhlich diesen Tag,
mit Heiterkeit und freiem Denken,
tun und lassen, unverzagt,
nichts kann mich davon ablenken.

Legt sich die Liebe sanft zu Füßen,
klopft das Glück an meine Tür?
...
946 Tagesrückblick 18.02.26
Vorschautext:
Nicht jeder Tag verläuft ganz glatt,
am Abend bin ich oft schon matt,
schau dann zurück auf manche Stunden,
wie sehr ich rang und mich geschunden.

Nun gibt Abendsonne sanft Geleit,
die stille Nacht steht schon bereit,
Erinn`rungen klingen leise nach,
doch morgen wartet neu der Tag.

Zufrieden geh ich nun zur Ruh`,
und klapp das Tagebüchlein zu.
945 Wo das Herz heimwärts zieht 16.02.26
Vorschautext:
Einst trieb es mich in weite Fernen,
fort aus dem Tal, hinauf zur Höh;
wollt die große Welt erlernen,
meint, das Fremde sei so schön.

Wie ein Vogel zog ich weiter
auf der Freude leichtem Flug,
rastete an manchem Ort, stets heiter,
sang mein Lied voll Lebensmut.

Doch bald verlor das Neue Reize -
wie schön wär jetzt das Daheimsein,
...
944 Das teure Gut 14.02.26
Vorschautext:
Egal in welchem Lebensalter,
die Liebe leis dein Herz umfängt,
umtanzen dich wie bunte Falter
Gefühle, die der Himmel schenkt.

Doch Liebe ist kein süßer Traum,
kein flüchtig goldner Morgenschein;
sie wächst im stillen Herzensraum,
und fordert Mut, will ehrlich sein.

Spürst du sie tief in deinem Herzen,
nimmst du auch ihre Schatten an;
...
943 Stiller Lohn 13.02.26
Vorschautext:
Die schönsten Jahre sind vorüber,
der Jugend Wahn ist still verflossen,
meine Gedanken werden trüber,
des Lebens Tore sind verschlossen.

Und selbst des Sommers Rosen starben,
ihr Duft zerfloss im kühlen Wind,
vom Feld die goldenen, reifen Garben,
mein spätes, stilles Ernten sind.
942 Was im stillen wächst 11.02.26
Vorschautext:
Scheinen Probleme ausweglos,
musst du dich in Geduld üben,
kleine Dinge werden riesengroß,
die dir die Sinne trüben.

Lass ein wenig Zeit verstreichen,
sie arbeitet für dich,
mit Bedacht wirst du dein Ziel erreichen,
und dich erfreuen sicherlich.

Schlecht wär`s, dem Ziele nachzujagen,
was man im Stillen erst ersann,
...
941 Wegweiser 09.02.26
Vorschautext:
Wandre auf manch einsam Pfaden,
wo keine anderen Menschen gehen,
an einem Quell finde ich Labung,
still verborgen – kaum zu sehen.

Was zieht mich in die Einsamkeit,
hab keinem Menschen weh getan,
tu ich am End mir selbst nur leid,
Gedanken treib`n mich in den Wahn.

Vor mir erscheint eine stille Straße,
Wegweiser weisen dem Zentrum zu,
...
940 Wortes Hauch 07.02.26
Vorschautext:
Wortes Hauch in jedem Munde,
ein Nichts, das leise klingt,
doch hat es Kraft in jeder Runde,
enorm, was dieses Nichts vollbringt.

Man spricht es aus, oft ohne Ziel,
wird unbewußt zum Segenswort,
vergessen sind dann Schmerz und Spiel,
und in Gedanken lebt es fort.
939 Es sollte nicht sein... 05.02.26
Vorschautext:
Es war ein stiller Sonntagmorgen,
die Welt versank in stummen Sorgen,
wir saßen schweigend dort im Schnee,
und tranken lauwarm- süßen Tee.

Ich schloß die Augen, floh ins Weite,
zu weißem Strand, zur blauen Seite
des Meeres, fern von Raum und Zeit,
nur wir, im Schein der Einsamkeit.

Bei Kerzenlicht und rotem Wein,
schien alles leicht, fast sorgenrein,
...
938 Ohne Absender 04.02.26
Vorschautext:
Auf einem Zettel, kaum so groß,
steht ein Satz, vertraut und bloß,
„Ich liebe dich.“
Gedacht für mich?
Ich lese ihn in stillen Kreisen,
kein Name will sich mir erweisen.

Die Tinte ruht, doch tief in mir,
erwacht ein heimlich Sehnen hier,
im Herzen glimmt ein warmer Schein,
kriecht leise in die Seele ein.
Vielleicht nur flüchtig hingebracht -
...
937 Im Himmel 02.02.26
Vorschautext:
Manchmal stelle ich mir vor,
wie siehts wohl im Himmel aus?
Singt dort stets ein Engelchor,
oder ist`s ein stürmisch Erdgebraus.

Und an manchen tristen Tagen,
holt die Dunkelheit mich ein,
wag ich leise, Hoffnung zu tragen:
Im Himmel gibt es Sonnenschein.

Den Freuden musst ich früh entsagen,
die Sorgen gingen Hand in Hand,
...
936 Der Morgenkuss 31.01.26
Vorschautext:
Die ganze Nacht sich nah zu sein,
Hand in Hand - im Arm geborgen,
zum Walzerklang bis in den Morgen,
welch wundervolle Pein.

Wenn Blick zu Blick sich leise neigt,
man ohne Worte ganz versteht,
was tief im Herzen still entsteht,
und jedes Zweifelwort verschweigt.

Wie im Flug verrinnt die Zeit,
und zu vorgerückter Stunde,
...
935 Alles Vergeht 30.01.26
Vorschautext:
Weiße Flocken sinken leise,
aus dem offenen Himmelsraum,
tanzen lichtdurchtränkt nach unten,
jede ein vergänglicher Traum.

Auch wir Menschen gleichen Flocken,
frei im Wind des Augenblicks,
gehen Wege, kreuzen Leben -
und verwehen doch im Nichts.
934 Ein Blick - ein Kuss 28.01.26
Vorschautext:
Scheu traf sich unser Blick,
leise nannt ich deinen Namen,
und langsam Stück für Stück,
sich unsere Herzen näher kamen.

Zaghaft sprachst du meinen Namen,
ein inneres Beben packte mich,
wir uns nun immer näher kamen,
bis Lippen dann berührten sich.

Was war das für ein Hochgenuss,
du und ich, Mund an Mund,
...
933 Der Januar trägt viele Farben 26.01.26
Vorschautext:
Der Januar, so kalt, so grau,
mal weiß und grün und winterblau,
doch ist er listig, wandlungsreich,
kein Tag dem anderen wirklich gleich,
er wechselt still sein Taggewand,
von niemand je zuvor erkannt.

So schenkt er jedem Tag Gesicht
im blassen sonnenarmen Licht,
zeigt leise doch die eigene Kraft,
und weiß oft selbst nicht, wie er`s schafft,
er tritt vor Land und Feld und Tal,
...
932 Bächleins Ruhe 21.01.26
Vorschautext:
Im Winter friert der kleine Bach,
in eis`gen Fesseln fest gebunden,
der Lenz, er weilt noch fern und schwach,
sein Kommen bleibt noch lang versunken.

Doch wärmt der Sonne erster Strahl
und bricht des Eises starre Ruh`,
das Bächlein plätschert, hell und klar,
und fließt, als hätt es nie geruht.
931 Wolkenbänke 16.01.26
Vorschautext:
Wenn leis die Abendsonne sinkt,
bleiben rötlich helle Bänke,
schau hinaus und ich bedenke,
wie schön der Tag im Schweigen blinkt.

Stunden voller Müh und Plag
sind lautlos nun verklungen,
bin beglückt an jedem neuen Tag,
an dem mir wieder dies gelungen.

Manch Hürde hab ich überwunden
die sich mir in den Weg gestellt,
...
930 Wieder ein Jahr vergangen 14.01.26
Vorschautext:
Wie schnell die Zeit an uns verrinnt,
sie holt am Ende jeden ein,
erneut ein neues Jahr beginnt,
man darf dabei gelassen sein.

Die Bilanz des Lebens wird gezogen,
mal geht es tief, mal geht es hoch,
kein Schritt im Leben bleibt verlogen,
auch wenn Zweifel nagen noch.

Blickt man am Ende still zurück,
erkennt, was die Seele zehrt,
...
929 Lebensgepäck 13.01.26
Vorschautext:
Dein Leben ist eine lange Reise
mal Schritte, mal stürmische Kreise,

an deiner Seite rollt stilles Gewicht,
kein Koffer ist wirklich leer an sich,

manche bleiben verschlossen am Rand,
Vergangenes fordert nicht ständig die Hand,

sie dürfen stehen, dürfen ruhen,
es gibt im Jetzt genug zu tun,

...