| Titel | ||||
|---|---|---|---|---|
| 936 | Der Morgenkuss | 31.01.26 | ||
|
Vorschautext: Die ganze Nacht sich nah zu sein, Hand in Hand - im Arm geborgen, zum Walzerklang bis in den Morgen, welch wundervolle Pein. Wenn Blick zu Blick sich leise neigt, man ohne Worte ganz versteht, was tief im Herzen still entsteht, und jedes Zweifelwort verschweigt. Wie im Flug verrinnt die Zeit, und zu vorgerückter Stunde, ... |
||||
| 935 | Alles Vergeht | 30.01.26 | ||
|
Vorschautext: Weiße Flocken sinken leise, aus dem offenen Himmelsraum, tanzen lichtdurchtränkt nach unten, jede ein vergänglicher Traum. Auch wir Menschen gleichen Flocken, frei im Wind des Augenblicks, gehen Wege, kreuzen Leben - und verwehen doch im Nichts. |
||||
| 934 | Ein Blick - ein Kuss | 28.01.26 | ||
|
Vorschautext: Scheu traf sich unser Blick, leise nannt ich deinen Namen, und langsam Stück für Stück, sich unsere Herzen näher kamen. Zaghaft sprachst du meinen Namen, ein inneres Beben packte mich, wir uns nun immer näher kamen, bis Lippen dann berührten sich. Was war das für ein Hochgenuss, du und ich, Mund an Mund, ... |
||||
| 933 | Der Januar trägt viele Farben | 26.01.26 | ||
|
Vorschautext: Der Januar, so kalt, so grau, mal weiß und grün und winterblau, doch ist er listig, wandlungsreich, kein Tag dem anderen wirklich gleich, er wechselt still sein Taggewand, von niemand je zuvor erkannt. So schenkt er jedem Tag Gesicht im blassen sonnenarmen Licht, zeigt leise doch die eigene Kraft, und weiß oft selbst nicht, wie er`s schafft, er tritt vor Land und Feld und Tal, ... |
||||
| 932 | Bächleins Ruhe | 21.01.26 | ||
|
Vorschautext: Im Winter friert der kleine Bach, in eis`gen Fesseln fest gebunden, der Lenz, er weilt noch fern und schwach, sein Kommen bleibt noch lang versunken. Doch wärmt der Sonne erster Strahl und bricht des Eises starre Ruh`, das Bächlein plätschert, hell und klar, und fließt, als hätt es nie geruht. |
||||
| 931 | Wolkenbänke | 16.01.26 | ||
|
Vorschautext: Wenn leis die Abendsonne sinkt, bleiben rötlich helle Bänke, schau hinaus und ich bedenke, wie schön der Tag im Schweigen blinkt. Stunden voller Müh und Plag sind lautlos nun verklungen, bin beglückt an jedem neuen Tag, an dem mir wieder dies gelungen. Manch Hürde hab ich überwunden die sich mir in den Weg gestellt, ... |
||||
| 930 | Wieder ein Jahr vergangen | 14.01.26 | ||
|
Vorschautext: Wie schnell die Zeit an uns verrinnt, sie holt am Ende jeden ein, erneut ein neues Jahr beginnt, man darf dabei gelassen sein. Die Bilanz des Lebens wird gezogen, mal geht es tief, mal geht es hoch, kein Schritt im Leben bleibt verlogen, auch wenn Zweifel nagen noch. Blickt man am Ende still zurück, erkennt, was die Seele zehrt, ... |
||||
| 929 | Lebensgepäck | 13.01.26 | ||
|
Vorschautext: Dein Leben ist eine lange Reise mal Schritte, mal stürmische Kreise, an deiner Seite rollt stilles Gewicht, kein Koffer ist wirklich leer an sich, manche bleiben verschlossen am Rand, Vergangenes fordert nicht ständig die Hand, sie dürfen stehen, dürfen ruhen, es gibt im Jetzt genug zu tun, ... |
||||
| 928 | Einfach nur glücklich sein | 10.01.26 | ||
|
Vorschautext: Der Mensch, der rast nach Erfolg und Macht, doch fragt er nie, was seine Seele macht, ob sie jubelt oder leise bricht, nur auf Profit er stets erpicht. Ob Hand in Hand, ob ganz allein, das Leben darf lebendig sein, sich öfter im eigenen Traum verlieren, als ständig nur zu funktionieren. Nicht immer nur nach oben streben, sage Ja zu deinem Leben, ... |
||||
| 927 | Stiller Winterweg | 07.01.26 | ||
|
Vorschautext: Noch trägt der Tag sein graues Winterkleid, ich gehe einsam, Schritt für Schritt, durch Zeit, der Schnee verschluckt mein leises Gehn, im Nebelgrau bleibt nichts bestehn. Wie Pfähle ragen Tannen hoch empor, ein Eichkater huscht flüchtig vor mir vor, von Ast zu Ast, ein schneller Traum, so rasch, man sieht ihn kaum. Ein Rabe zieht lautlos seinen Kreis, sein Schwarz im unbewegten Weiß, ... |
||||
| 926 | Trost im Winter | 06.01.26 | ||
|
Vorschautext: Längst ist Kälte eingezogen, Nacht aus Winterhauch erwacht, doch die rauen Winde aus dem Norden, haben mein Herz nicht hart gemacht. Denn in ihm glüht leise Wärme, unverwehbar, stark und klar, kein noch so wilder Schneesturm löscht, was immer in mir war. Es ist kein lautes, helles Brennen, mehr ein Erinnern, still und sacht, ... |
||||
| 925 | Wintermärchen | 05.01.26 | ||
|
Vorschautext: Sanft gezuckert ruht das Land, als hätt der Himmel es berührt, Bäume tragen weiße Kronen, von leiser Winterzeit verführt. Sachte neigen sich die Äste, wenn der Frost Geschichten webt, und in dieser klaren Stille, fühlt man, wie das Herz sich hebt. Ein Schneemann steht am Wegesrand, sein Lächeln mild, fast voller Zeit, ... |
||||
| 924 | Zwischen Winterstille und Erwachen | 02.01.26 | ||
|
Vorschautext: Lautlos sinken weiße Flocken, ein Zauber liegt nun über`m Land, die Welt scheint still und friedlich, wie man sie vorher nie gekannt. Unendlich dehnt sich weite Fläche, selbst Bäche ruhen still und starr, und im hellen Mondenschein, glänzt Eiskristall so wunderbar. Ist unsere Seele manchmal traurig, wenn Winter uns gefangen hält, ... |
||||
| 923 | Silvester | 29.12.25 | ||
|
Vorschautext: Unaufhörlich rennt die Zeit, wieder ist es nun so weit, bunt und hell erstrahlt die Nacht, Menschen staunen ob der Pracht, es vergingen Tag um Tag, nun vorbei, was vor uns lag, das alte Jahr sagt leis` ade, ein Abschied tut uns manchmal weh, manche Träume in uns starben, zurück blieben Wunden, blasse Narben, ... |
||||
| 922 | Erster Frost | 27.12.25 | ||
|
Vorschautext: Im hohen Norden schleicht der Winter, sein stiller Schatten senkt sich sacht, verblasst ist schon des Tages Schimmer, und früher dunkelt`s in die Nacht. Der Raureif kam auf leisen Flügeln, ganz heimlich über Nacht, bedeckte Felder, stille Hügel, und nahm der Welt die letzte Pracht. So schnell vollbringt er sein Verwehen, wo kaum sein kalter Finger streift, ... |
||||
| 921 | Auch an andere denken | 22.12.25 | ||
|
Vorschautext: Einmal im Jahr gibt es diesen Abend, von dem man meint, dass uns die ganze Welt vereint, wo Gemeinsamkeit wird wahr. Überall in Nah und Fern, sitzt man für eine Weile still, und stellt dabei ganz leise fest, was uns zuvor so oft gefehlt, die Arbeit hat die Zeit genommen, nun hätten wir die Ruhe gern. ... |
||||
| 920 | Kerzenlicht | 20.12.25 | ||
|
Vorschautext: Bricht am Abend Nacht herein, tröstet uns der Kerzenschein, flackernd warm das sanfte Licht, nah von Angesicht zu Angesicht. Es erreicht ein jedes Herz, lindert Kummer, heilt den Schmerz, überall, wo Kerzen stehen, lässt sich die Welt in Schönheit sehen. |
||||
| 919 | Limerick | 18.12.25 | ||
|
Vorschautext: Ich schlich mich zu ihr, wollt`s mal versuchen, doch sie trank nur Bier und aß Käsekuchen, und lächelte höflich beim Fluchen. Am Tisch nebenan saß eine Brünette, ich sprach sie kurz an, doch sie ging zur Toilette, mit Anmut und klarer Etikette. ... |
||||
| 918 | Früher und heute | 16.12.25 | ||
|
Vorschautext: In jungen Jahren fragte ich, was wird das Leben geben, besteht es nur aus Wunsch und Traum, und streben nach dem bess`ren Leben? Doch viele Wünsche blieben leer, was nicht war überraschend, ein leises Hoffen tief im Herz, gab Mut zu tun, was passend. Die Jahre flogen still dahin, die Jugend – längst vergangen, ... |
||||
| 917 | Weihnachtslieder | 15.12.25 | ||
|
Vorschautext: Von Ferne hör ich wieder den frohen Klang der Weihnachtslieder, sie schleichen sich ins Herz hinein, bescheren Freude, manchmal Pein. Berühr`n das Herz ganz sacht, ganz leise, verkünden ihre alte Weise, die von der heil`gen Nacht erzählt, wo Stille sanft die Welt beseelt. Ein Engelschor singt diese Lieder, begleitet dich auf deiner Reise, ... |
||||