Hier findest Du 104.101 Gedichte von 2.669 Autoren und 4.678 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| Titel | Autor | |||
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| Als du noch selbstverständlich warst | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Da ist noch jemand, der weiß, dass du den Grießbrei nur aßest, wenn kein Klümpchen darin war. Jemand erinnert sich an den roten Plastiklöffel, an das Knacken der Heizungsrohre, an den Gummigeruch neuer Radiergummis, an den Werbespot, nach dem der Fernseher ausgeschaltet wurde. ... |
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| Sommerwald | Ingeborg Henrichs | |||
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Vorschautext: Waldboden, tiefgrün Beerensträucher, blau und rot Harz tropft satt und schwer Im Schutz dichter Laubkronen Vollendung im Sommerwald |
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| Nachwelt | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Zurück blieb die Form eines Fußes. Der Mensch war längst anderswo. Die Flut legt Wasser in seine Abwesenheit. Wenig später: winzige Tiere in der Tiefe eines Schritts. Was eben noch einen Menschen bedeutete, ... |
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| Abendhimmel | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Zum Abend zieht der Himmel vorbei, die Sonne sucht nach der gewohnten Ruh. Der Abend wird erstrahlend bei, die Nacht sie zieht es in Dunkel milde zu. Der Abendhimmel erwacht, es wird und ist Nacht. |
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| "Heilendes" Sternenlicht | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Der Nachthimmel ist mit Sternen übersät - während Gestresste im Freien verweilen, pulsierendes Licht deren Akkus auflädt, die überstrapazierten Nerven „heilen“. Einst Gestresste fühlen sich dem Himmel nah, heilendes Licht zieht in ihre Herzen ein, erleichtert sagen sie zu sich selbst jetzt „Ja“, Freude kommt auf, mildert sanft Not und Pein. |
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| Im scheinbaren Nichts | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ziellos nur spazierte sie so dahin, am Himmel glomm die 'Blaue Stunde'. Nach Ruhe und Stille stand ihr der Sinn, darum ging sie auf diese Abendrunde. Der schmale Streifen rot-goldenen Lichts, vom Auge nur flüchtig wahrgenommen, flammte leuchtend im scheinbaren Nichts; versprach Einsamkeit, die ihr willkommen. Dort an des Stromes stahlblauem Band versank sie sinnend für einen Moment. ... |
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| Undank ist der Welten Lohn | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion - -1- Sie hatte sich ihr Leben lang krummgelegt, um sich durchs harte Dasein zu schlagen alles hat sich ums Überleben gedreht, ständig hatte sie Angst vorm Versagen. -2- Sie sparte sich das Essen vom Munde ab, um ihre Kinder satt zu bekommen, mit ihrer Gesundheit ging, s folglich bergab, mehr schlecht als recht war stets ihr Auskommen. ... |
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| Immer | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Immer der Drache wacht den Schatz.Ob gibt es Schatze von gerechter Herrscher oder von Bösewicht. |
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| Gedicht | Meteor | |||
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Vorschautext: Wir denken in unserer Muttersprache, gefühlt gemäß unserer Gemütslage drängelt oft manch eiliger Buchstabe, bei Stille befällt uns auch Silbenbrache. Mit normalen Worten bereits Kunst, die gewollte Aussage zu formulieren, das Spiel mit Reimen nicht umsonst, Gedanken mehrfach sich artikulieren. Das fertige Gebilde gefeilter Verse, erschaffen aus dem eigenen Dickicht, ... |
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| Zweifelhaft | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Zweifelhaft Bleibe gelassen Auch bei noch so großem Verständnis kann man das Verhalten einiger Leute nicht fassen Unglaublich was Manche auf Lager haben Was ist man bloß für ein kleiner Wicht Man gibt sich viel Mühe ... |
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| Sich schützend | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sich schützend Sich schützend doch einem Partner zeigen, Um im Netz weiterhin täglich zuhause zu sein, Die Augen heimlich zu schönen Bildern neigen, Denn pausenlos will unser aller Sehnen sein … Was man hat, will man es denn nicht? Was man will, ist das schon vergeben? Unerreichtes trägt ein Allerweltsgesicht, Denn ungerecht bleibt schon das Leben … ... |
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| Es bleibt | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Es bleibt Es bleibt der tiefen Liebe geschuldet, Dass sie immer mehr will, als sie bekommt Und doch dabei sehnend Zeiten erduldet, Auf die sie baut, bis sie endlich ankommt. Die tiefe Liebe ist für Überraschungen gut, Bleibt glücksfühlend und glückshemmend, Wenn trotz der Sehnsüchte vorbei aller Mut, Sie sich dennoch gegen Verluste stemmend. ... |
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| L e b e n s g l ü c k | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Höhen und Tiefen wird stets es geben, jedoch ist dies kein Grund zum Klagen. Auch Widrigkeiten gehören zum Leben; wichtig ist nur, daran nicht zu verzagen. Das ist zwar leichter gesagt als getan; manche Last ist in der Tat eine Bürde. Dennoch kommt man ja niemals voran, kapituliert man gleich vor jeder Hürde. Nicht endlos ist der Weg uns’res Lebens; darum fülle jeden Schritt mit tiefem Sinn. ... |
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| Liebe ist ... | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Liebe ist wahrhaft fair und tolerant. Liebe verlangt kein Unterpfand. Auch ist Liebe niemals ein Spiel und doch viel mehr als ein Gefühl. Liebe ist das Licht in der Dunkelheit. Liebe sprengt die Ketten der Einsamkeit. Liebe brennt tief sich in die Seele ein. Liebe ist beieinander geborgen sein. Liebe ist, auf Augenhöhe stehen. Den anderen, wie er ist, zu sehen. ... |
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| In der Seele unzertrennlich | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Wir sagten uns leis' Auf-Wiedersehen, weil der Alltag uns zu fest umfängt. Ohne dich muss ich nun weitergehen, obwohl mein Herz noch an dir hängt. Doch nichts löscht deine Spuren aus, du bist der Traum vom tiefen Glück. In meiner Seele da bist du zu Haus, führt uns auch nie ein Weg zurück. Es wird immer stille Stunden geben, dann sind die Gedanken grenzenlos. ... |
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| Der Alten Angst.. | Wilfried Kuhse | |||
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Vorschautext: Schritte hallen in der Nacht laut und schnell, es ist die Zukunft die uns leuchtet ganz hell, Töne der Vergangenheit ihr Lied laut singen, als wollten sie uns ihre Wahrheit aufzwingen, Glauben an die alten Zeiten nicht vorhanden, gewollte Ziele einfach schnell verschwanden, der Worte zuviel gesagt und doch ohne Sinn, der Freiheiten Ende ist für manchen Gewinn, der Alten Angst vor Gestern wird übersehen, dem Wahnsinn die Massen lachend anflehen, Werke des Lebens werden einfach vergessen, Dasein vom Chillen und Technik besessen, ... |
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| Mittagsruhe | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Der Nachbar legte das Ohr an die Tür von Nummer sieben. Ich blieb eine Stufe über ihm stehen. Er horchte, bis es drinnen einmal hustete. ... |
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| Mutterseelenallein? | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Hochbetagte, ans Bett gefesselt, sich in Todesqualen windet, fühlt sich im Leib wie eingekesselt, Leben langsam aus ihr schwindet. -2- Es graust ihr vor der ewigen Nacht, verzweifelt ruft sie nach Beistand keiner sie umarmt, über sie wacht, stets greift ins Leere ihre Hand. ... |
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| Die Oma | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Die Oma Immer wenn ich sie besuchte, Empfing sie mich mit ihrem Lachen. Auch wenn sie manchmal heftig fluchte Hielt zusammen sie ihre Siebensachen. Authentisch erwies sie sich als Autorität, Weil sie nicht autoritär, sondern glaubwürdig war. Dadurch hat sie bei uns Vertrauen gesät, Selbst als bereits weiß ihr spätes Haar. ... |
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| Beerdigung der Lieblingstante | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Beerdigung der Lieblingstante Sechsundneunzig Jahre hat sie ausgehalten In einem überaus arbeitsreichen, erfüllten Leben, Das sie in ihrer kleinen Landwirtschaft geführt hat. Dort konnte sie verantwortlich schalten und walten, Hat Kühe gemolken, Schweinen, Hühnern Futter gegeben, War allzeit eine gute Ehefrau, Mutter, eine Frau der Tat. Das alles nahm sie als selbstverständlich gegeben an, Denn sie hatte Gottvertrauen, war religiös tief geerdet, Dazu jederzeit lachend, gastfreundlich, weltoffen. ... |
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