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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
[Du kehrst nun niemals wieder] Der Tod ist ein Meis
Vorschautext:
Du kehrst nun niemals wieder,
dem Tag die Nacht nicht wiederbringst,
die Erinnerungen nicht zurückgewinnst.
Es ist alles schon vergangen,
versunken ist meine Lilienblüte

Der Tod ist ein Meister
Der erste Atem des Sommers Claudia Behrndt
Vorschautext:
Der erste Atem des Sommers weht,
so leise, dass man ihn kaum versteht.
Ein Hauch aus Licht und warmen Grün,
lässt müde Winterträume blühn.

Er streift die Dächer, küsst das Land,
legt zarten Glanz auf jede Hand.
Und wer ganz still im Herzen lauscht,
spürt, wie die Welt sich neu berauscht.

Die Blumen recken sich zum Licht,
der Morgen trägt ein helles Gesicht.
...
Mehr kuscheln Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Darf man denn nur am 6. Januar
kuscheln,
also, am nationalen Kuscheltag?
Vielleicht, weil da die Temperatur
im Keller ist,
oder man es bei Kälte lieber mag.

Ihr Lieben, sagt mir doch ehrlich,
was wäre, wenn wir mal im Mai
kuscheln wollen?
Da ist dann noch die Frage
,,Würden da nicht unsere Götter
...
Der Heimat fester Anker Wolfgang Scholmanns
Vorschautext:
Wo der Traum nach Erfüllung sehnt,
wachsen Schranken auf, nach dem Erwachen.
Wunschgewirr, dass die Nächte dehnt,
manches Bild noch die Hoffnung wähnt,
schenkt der Sehnsucht ein wehmütig´ Lachen.

Blau verwebt, mit des Himmels Zelt,
ist das Fernweh ein alter Bekannter.
Ruft Verlockung aus einer Welt,
wo die Axt noch die Stämme fällt,
doch zu fest lag die Heimat am Anker.
Rentnerleben Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Der Tag ist jung, der Morgen warm,
du hältst mich fest in deinem Arm,
die Sonne scheint uns ins Gesicht,
was du denkst, dass weiß ich nicht.

Beim Frühstück sitzt du schweigend da,
wir sind ein eingespieltes Paar,
dass sich nicht viel zu sagen hat.
Du fragst nur nach dem Tagesblatt.

Jetzt bist du sicher gleich für Stunden
hinter dem Blätterwald verschwunden,
...
Form und Farbe Lena Engelbrecht
Vorschautext:
Der Morgen in Rotgold bricht
durch offene Fenster ein.
Wolkenwellen
spiegeln vollkommen
Kirschblüte unten
in Form und Farbe.

© Lena Engelbrecht
Hunde - Ego Ingrid Bezold
Vorschautext:
Von edler Herkunft und sehr schön -
charmant und stets auf Freiersfüßen...
so sieht man mich beim Gassi gehen.
Die Weiberwelt will mich genießen.

Das finde ich – ganz ehrlich – toll.
Mein Leben ist ein Abenteuer.
Das Umfeld ist auch wundervoll.
Mein Frauchen ist mir lieb und teuer;

nur manchmal ist sie furchtbar streng,
das geht mir ganz schön auf den Keks.
...
Eine Stunde näher am Sommer Claudia Behrndt
Vorschautext:
Die Sonne steigt nun sacht empor,
ein goldner Hauch durchbricht die Nacht.
Ein leiser Wind weht sacht hervor
und alles wächst, mit neuer Pracht.

Die Bäume strecken sich zum Licht,
ihr Grün erglänzt im jungen Schein.
Die Blumen öffnen still ihr Gesicht
und atmen warme Lüfte ein.

Ein Atemzug aus Licht und Zeit,
der leise in die Seele spricht.
...
Wenn die Uhren leiser träumen Claudia Behrndt
Vorschautext:
Ende März, ein sanfter Schwung,
die Zeit macht heimlich einen Sprung.
Die Stunde rutscht ins Morgenlicht,
als wäre sie so leicht und schlicht.

Der Abend streckt sich weit hinaus,
ein goldner Schein zieht durch das Haus.
Die Sonne schenkt uns ihren Schein
und lädt die ganze Welt herein.

Die Luft trägt schon ein helles Kleid,
von Hoffnung, Duft und Heiterkeit.
...
Die Zeit - gehört uns Thomas De Vachroi
Vorschautext:
Wir meinen, die Zeit sei das Maß aller Dinge –
wir stürzen in das Chaos der Hektik
und leben den Wahn: So wird uns alles gelingen!

Mit der unbarmherzigen Strenge der Zeit
leben wir gierig und hastig das Sein
und kommen für ein wahres Glücksgefühl damit
nicht weit!

Was bleibt, ist nur Flüchtigkeit im Spüren und
Seh`n –
der schönste Augenblick
...
Unter Verschluss Käti Micka
Vorschautext:
*****
Unter Verschluss

Wer liebt ist nie allein
Doch oft
wird Liebe auch zur Pein
Wir haben sie alle schon erlebt
Sehr oft hat uns das Herz gebebt
Bis dann die große Liebe kam
Ganz ohne Zwang
besteht sie oft ein Leben lang
Und sie bleibt bis zum Schluss ein Hochgenuss
...
Florian Knallefuß Ewald Patz
Vorschautext:
Florian Wirtz den Fußballheld ,
den sollte jeder kennen ,
ich meine, Florian Knallefuß
so sollte man ihn nennen.
Frauen oder Damen Ewald Patz
Vorschautext:
Frauen gibt es massenhaft,
doch Damen eher selten-
man braucht Ausstrahlung und Format,
will man als Dame gelten.
Sterne Wildkraut
Vorschautext:
Nachthimmel
lässt die Sterne tanzen
bis sie
mit ihm schlafen gehen
und dem Tag
die Farben des Himmels
überlassen
Die Hühner streiken Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Es streiken alle Hühner,
kurz vor dem Osterfest,
die Hennen sind entsetzt,
und flattern aus dem Nest.

Haben sie ein Ei gelegt,
wird es sofort entnommen.
Sogar mehrmals am Tag,
ist sie vorbei gekommen.

Die Bäuerin wird gierig,
jetzt vor dem Osterfest.
...
Nicht von ungefähr Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Nicht von ungefähr

Nicht von ungefähr
Sitzen die Hofschranzen
Starr stillgestanden im Geist,
Wenn des Herrn Monolog rasselt,
Denn umso mehr
Werden Kameras antanzen,
Wo bereits arg viel vergreist,
Wenn der Oberste faselt.

Wir alle müssen wissen,
...
Der Liebende Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Der Liebende

Zärtlich bleibt er zu jeder Zeit,
Er ist nicht machtbesessen,
Ist nur zu jenen Handlungen bereit,
Die sie selbst will in ihrem Wesen.

Weggedrückt wird keine Freiwilligkeit
Im Augenblick der Liebeserfüllung,
Denn er mag diese Frau in Freiheit,
Die nicht aufgibt ihre Verhüllung.

...
Fleisch ohne Tier... Dani Blumen-Bär
Vorschautext:
Fleisch ohne Tier-
so schmeckt
es uns nun...

Copyright Daniel Behrens
Alte Dame, ferne Zeit Wolfgang Scholmanns
Vorschautext:
Im Zimmer sitz ich, seh durchs Fenster,
auf die grüne Laube.
Alte Bank, wiegst leis im Licht des Abends,
stumme Schatten fordern zum Tanz.
Lange her, dass die Liebe ihren Kranz flocht.
Herz, geschnitzt in lauer Sommernacht,
siehst nicht die Träne stillen Abschieds,
den die Zeit gebracht.
Konkurrenz ist immer gut Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Hühnchen Emma ist nicht träge,
hüpft munter durch das Freigehege
die Sonne lugt schon leicht hervor,
da öffnet sich plötzlich das Tor.

Der Bauer kommt mit einem Hahn,
doch das ist nicht der Jonathan.
Bestimmt so ein alter Tattergreis.
Der neue Hahn ist ja fast weiß...

Neugierig tritt sie ihm entgegen.
Der Neue gluckst etwas verlegen.
...