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| Titel | Autor | |||
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| M O R G E N L I E D | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: "Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich", sing unter der Dusche und denke an dich. Doch plötzlich klingelt mein Telefon laut, triefend naß noch Haar und Haut, renn`ich zu ihm und rutsche aus. Herr Raab - was ist denn los in meinem Haus ? Diese Morgenmelodie, sing ich wahrlich nie mehr - nie ! |
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| Jemand erreichte heiter, das Ende seiner Entwicklungsleiter | jogdragoon | |||
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Vorschautext: Wer über das Ende seiner Entwicklungsleiter steigt, dem sich eine Plattform zeigt. Müde lächelnd wird ihm dann klar, dass das nicht das Ende war. Denn die Reise ins Licht geht heiter, auf einer weiteren Leiter weiter. * Jemand schaute tief in sich und erkannte sein innerstes Ich. Er sah Vater, Mutter und das Kind, die durch: “Ich liebe mich !” drei zu eins verbunden sind: ... |
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| Atmen | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Sie warten nicht auf den Gluck , Sie, bitte atmen mit dem Gluck |
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| Frieden für die Welt (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Wir brauchen keine Kriegsminister, keine Generäle, keine Armeen. Keine Milliarden für Aufrüstungswahn, für Rüstungskonzerne, Kriegspropaganda, für Hetze, die Feindbilder gießt wie Beton. Wir brauchen keine Politik der Einmischung, kein Hineingreifen in fremde Kriege, keine Hände, die Konflikte schüren, die nicht die unseren sind. ... |
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| Ein Leben zwischen zwei Systemen (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Er war ein Junge in der DDR, wuchs auf in grauen Straßen. Ein Leben zwischen Pflicht und Arbeit, keine Wahl, nur stilles Tragen. Die Jahre gingen, Mauern fielen, die Welt versprach ein neues Licht. Doch hinter glänzenden Parolen wartete nur ein neues Gesicht. [Refrain] Ein Leben lang geschuftet, ... |
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| Ein Armengrab (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Ein Armengrab im stillen Wind, kein Staat, der von ihm Abschied nimmt. Gedient hat er ein Leben lang, erst in der Lehre, dann Soldat – als Arbeiter und Steuerzahler für seinen ehrenvollen Vater Staat. [Refrain] Die Demokratie, sie lebe hoch! Erst Armutsrente für sein Dienen, Soldat sein für den Staat, ... |
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| Die Wahrheit auf der kalten Bank (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Der alte Mann mit dem weißen Haar sitzt auf der kalten Parkbank, die Hände alt, kaputt von schwerer Arbeit, von einem Leben ohne Dank. Er denkt zurück an seine Eltern, an die Vorfahren, die vor ihm waren. Alle schufteten bei Wind und Wetter, schwere, schmutzige Arbeiten – über Generationen, Jahr für Jahr. [Zwischengesang] Cold bench… cold life… cold truth. ... |
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| Aufenthaltsort | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Frau wohnt nachts in einem Bus. Alle siebenundvierzig Minuten kommt ihre Wohnung am selben Bahnhof vorbei. Sie kennt jede Kurve, die Ampel mit dem langen Rot, das Geräusch der Türen vor dem Öffnen. ... |
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| Z u v e r s i c h t | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Traurigkeit – sie drückt mich nieder; ich hoff', bald scheint die Sonne wieder. Doch noch fließen Tränen ab und an, die ich zurück nicht halten kann. Schatten legen sich aufs Herz, und jeder Atemzug bringt Schmerz. Die Stille hüllt mich lastend ein; ich fühl' mich einsam und allein. Graue Wolken zieh'n vorbei, doch irgendwann da bin ich wieder frei. ... |
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| In der Stille geborgen | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Oma sollte ich bald wieder werden, wie sehr hab' ich mich darüber gefreut. Doch gibt's Unvorhersehbares auf Erden, wenn das Schicksal seine Schatten streut. Ein kleiner Stern berührte kurz das Leben, bevor er leise in die Stille entschwand. Was wir so gern an Liebe wollten geben, hielt er nur für einen Moment in der Hand. Nun blick’ ich nachts auf zum Himmelszelt und suche dich in jedem hellen Licht. ... |
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| Ausflug | Esmir Bilali | |||
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Vorschautext: Der Tag, an dem wir zusammen waren. Wir wollten einen Ausflug machen, so wie immer. Einen besonderen Morgen, Taschen gepackt, alles echt und real. Autos gelassen, mit dem Zug losgegangen, ohne über irgendetwas nachzudenken, einfach nur fort. Dieses warme und besondere Gefühl, zu wissen, dass du neben mir sitzt und deinen Kopf auf meine Schulter legst. Etwas, was sich nicht jeder leisten kann und was Geld nicht kaufen kann. Stunden sind vergangen. Wir standen am Bahnhof, die Züge gingen nicht. Wir warteten bis abends. Aber wir beide waren einfach nun mal crazy und ließen uns keine Zeit für Ruhe. Dann ging es los. Am Hotel angekommen, schon am Anfang diese Zickereien und Streitigkeiten, die sich sogar nach Frieden anfühlten. Für uns war Ruhe ein fremdes Wort. Vielleicht haben wir das aus unserer Kindheit, ich weiß es nicht. Nun, dieser Tag war der Grund, warum du jetzt nicht mehr in meinem Leben bist. Und vielleicht, egal was das Schicksal versucht zu machen, sind wir seit Jahren fremd, trotz der ab und zu geführten Telefonate und wiederkehrenden Hoffnungen. Aber wieder hat das Schicksal uns irgendwo anders hingebracht. Ohne uns einfach mal in die Augen zu schauen, sind wir immer weiter und weiter voneinander entfernt. ... |
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| Nachbarn sind oft sonderbar | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Nachbarn sind oft sonderbar, man kommt nicht mit allen klar. Der eine laut, der andere leise, jeder tickt auf seine Weise. Der eine ist fleißig, hilfsbereit, und opfert jedem seine Zeit, der andere möchte seine Ruh´, und schaut gern bei der Arbeit zu. Wie viele über andere lachen und selbst nicht alles richtig machen. ... |
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| Schleierhaft | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Schleierhaft Ihren Namen haben sie vergessen Denn ihr Name bedeutet ihnen nichts Hinzu kommt sie wollen ihn nicht nennen Denn dann würde man ... |
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| Weltschmerz II | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Weltschmerz Immer wieder bekommt die Welt einen Schlag ins Gesicht Immer wieder Und immer schlimmer Man sucht verzweifelt nach dem Zukunftsglauben mit Licht Aber man findet ihn nicht Der Mensch ist verurteilt ... |
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| Soziale Medien | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Soziale Medien Inzwischen überlegt man in vielen Ländern, Ob die Sozialen Medien nicht zu verbieten wären, Weil man beobachtet, wie sich Kinder verändern: Man will verhindern, junge Seelen zu verheeren. Und in den Schulen droht Dauerablenkung Von Bildung, Unterricht und den Vermittlungsinhalten, Wenn reich an Fotos, Videos die Internetbeschenkung: Geflutet wird so mancher den Tageslauf spalten. ... |
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| Alles vegan! | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Alles vegan! Lebensretter sind auf dem Plan, Man will ja keine Tiere mehr töten, Möglichst wenig von Tieren bekommen. Kein Leid sei ihnen angetan, Kein Mitgeschöpf in seinen Nöten! Also keinem Tier das Leben genommen. Das finde ich edel, hat meinen Respekt, Selbst wenn ich so nicht leben könnte. Bei Feiern sind die Auffassungen geteilt, ... |
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| Nichts weiter | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Alles Wahrheitsgehalt dem Feinde sagen über ihn , nichts weiter. |
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| Um Worte ringen | Helga | |||
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Vorschautext: Beim Schreiben kommt es oftmals vor, dass wir mit jedem Worte ringen, man glaubt sogar, man sei ein Tor, weil sie uns um den Schlaf oft bringen. Doch wenn die Tinte wieder fließt, sucht man sogleich nach einem Sinn, und meint, Erkenntnis daraus sprießt, denn jedes Wort verspricht Gewinn. Denn jedes Wort hat sein Gewicht, und gibt den Mut, sich auszudrücken, ... |
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| Tropfen | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Tropfen!!! Für die Wände spielende Teller Für die Decken singende Tassen. Für den Boden tanzende Töpfe. Und malende Geiger für das Hemd! Ich spiele mit der Phantasie. Fahre in die Stadt. Sitze in der Sonne. Gebe dem Tag ein Eis. Und das Leben lächelt mir zu. ... |
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| Spätlese | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich kam spät. Der Sommer war schon außer Atem. Die Kinder nicht. Sie rannten durch meinen Schatten, ihr Lachen blieb zwischen meinen Blättern hängen. Eis schmolz in mein Gesicht. ... |
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