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| Herbstwarm | Wildkraut | |||
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Vorschautext: Wilder Wein grün wartend auf Wärme noch ein paar Tage dann wird er rot vor Freude aber niemand sieht es ... |
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| Ein kleines Glück | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Wünscht sich doch ein Jeder, viele sogar hier und heute. Reicht es denn noch für alle auch für die kriegstauglichen Leute? Glück braucht Frieden in allen Herzen, Fröhlichkeit kann auch nicht schaden. So könnte es eventuell gehen, im Deutschen Kolonialwarenladen. Es gibt Tage, da reichen Badelatschen, an anderen Tagen geht’s mit Sonnenbrille. ... |
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| Wohlstandsmüll | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Strand zu viel Plastik Kronkorken zahlreich im Revier Schön bunt Hinterlassenschaften global Glasscherben leuchten in Sonne Farbenprächtig dekoriert Inspiration für Fotos Manches sehr bizarr Kräftiger Nordost Wasser brodelt ... |
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| Wer ich bin | Meteor | |||
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Vorschautext: Ich bin mehr als nur mein Hier, mehr als mein Name auf Papier. Ich bin mir unsicher, wer ich bin. Ich suche in mir nach dem Sinn. Bin ich die Version für eine Welt, zeig ich mich so, wie es gefällt? Die Zweifel nagen in der Nacht, wo mein Innerich mich auslacht. Wer ich auch bin, ich bin momentan. Bin nicht nur das, was andere sehn. ... |
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| Der Knabe am Kornfeld | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Am Kornfeld läuft ein Knabe so voller Euphorie - so viele, schöne Blumen sah er bisher noch nie. Aus Kornblumen und Rotklee sucht er die schönsten aus, auch Mohn und Margeriten nimmt er zu seinem Strauß. Gut gelaunt und fröhlich läuft er nach Haus zurück ... |
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| Das Blau hat sich in gelb verliebt | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Das Blau hat sich in gelb verliebt- sie wollen zusammenziehen, ich fürchte, ihr Kinder sind am Ende alle grün. |
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| Der Rest Schnee | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Wir streiten im Tal auf dem Parkplatz. über einen Satz von gestern. Du ziehst die Schnürsenkel so fest, dass einer reißt. Dann gehen wir in die Berge. Stundenlang sehe ich deinen Rücken. Du bleibst stehen, ... |
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| Die Fullbrass! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Die Fullbrass! Das große Fährschiff glitt sanft durch die Wellen der Nordsee. Auf dem freien Oberdeck saßen und standen die Fahrgäste und genossen die Reise. Tetje der Schiffsjunge trug einen Mülleimer (Fullbrass) mit Abfall aus der Küche ins Freie. Er achtete nicht auf Luv und Lee. Er schwang den iEmer um ihn zu leeren. Leider auf der Luvseite gegen den Wind. Der ganze matschige Abfall flog vom Wind getrieben in die Fahrgäste. Geschrei und Ensetzen erhob sich an Deck. Tetjes Herz stockte. Spontan verschwand er in das Innere des Schiffes. Doch der Steuermsnn hattes dieses Geschehen mitbekommen. ... |
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| Herbststunden | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Golden tanzen Baumkronen im Wind, wenn die bunten Herbststunden beginnen, und färben sich rot dann ganz geschwind, während die Tage leise verrinnen. Ein Teppich aus Kastanien und aus Moos, lädt uns ein zum Verweilen und Gehen. Im milden Licht, so weich und so groß, bleibt die Welt für Sekunden kurz stehen. Der Wind singt ein Lied von Abschied und Zeit und raschelt laut in dem bunten Kleide. ... |
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| Zeit für uns | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Mein Enkelsohn, der Herzensdieb, hat seine Omi wirklich lieb. Oftmals fragt er bei mir an, ob er hier übernachten kann. Auch ich hab’ ihn sehr gern bei mir und wünschte, er wär' öfter hier. Doch Job und Schule ließen kaum Zeit, für Spiel, Spaß und Gemeinsamkeit. Da Omi jetzt aber im Ruhestand, reiche ich dir, Schatz, meine Hand. ... |
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| WAHRER REICHTUM | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Er hortete und sammelte Immobilien, Edelsteine, Kunst und Aktien, ding- und zweckorientiert eilen seine Tage ; erst als das Leben sich reduzierte auf Bett und Tablett , wird ihm bewußt was wahrer Reichtum ist. |
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| An alle die einsam im Dunklen wandeln | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: |
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| Jeden Tag dieselbe Leier | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Jeden Tag dieselbe Leier Verliere dich nicht täglich an von außen kommenden Wiederholungen Deine Zeit ist wertvoll Außerdem gibt es dafür keine Belohnungen Nichts was man vernimmt Ist wahr und richtig ... |
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| Die Welt der Musik | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Nun welche Musik den Mensch bewegt sein Sinn sein Fühlen wohl anregt. sehr vielfälltig ist diese Töne-Welt nicht ale jedem gut gefällt. ---------------- Die Bach-Choräle tief im Fundament, wo Geist die reine Form erkennt. Die Orgel dröhnt durchs Sternenmeer, und nimmt dem Raum die Schwere, her. ------------------ Doch sacht bricht Haindlings ew’ges Lied, durch alles, was im Orbit blüht. ... |
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| Sabishii – Sotto shite oku | MTH | |||
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Vorschautext: Einsam, traurig - Ich berühre es nicht Du bist nicht hier. Unbewusst erkenne ich es, an der Länge deiner Pausen, an der Stille, die zwischen uns schweigt. Im Geiste sehe ich, wie du wegsiehst, ohne dass ich dich ansehen könnte. ... |
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| Ganz lang war | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Ganz lang war Ganz lang war ich mit Dir im Netz zusammen, Habe mich geöffnet mit meinem Verlangen Und ausgebreitet vor Deinen schönen Augen, Was an Lust sollte uns BEIDEN taugen. Das ist erst sehr gut angekommen, Deutlich hast Du mich wahrgenommen Als Deinen Seelenfreund, der irgendwann Entpuppte sich als ein liebender Mann. ... |
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| Wieder dort sitzen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wieder dort sitzen Die Sonne brennt vom Himmel herab Und lässt uns mächtig schwitzen. Selbst wenn wir im Schatten sitzen, Bescheint sie heftig Mensch und Hab‘. So trinken wir den Cappuccino Denn im Café ist’s herrlich kühl, Heißzeitfrei haben wir uns gefühlt, Da braucht es hier kein Lamento. ... |
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| Kein Zurück | Meteor | |||
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Vorschautext: Heißer Atem brennt aus der Kehle, die Nacht ist kalt im dichten Wald. Hetzende Schatten jagen die Seele, bei einem Sturz haben sie sie bald. Kein Blick zurück, keine Rast, jeder Fehltritt bedeutet Unglück. Zweige reißen die Haut in Hast, jedes Luftholen ein Missgeschick. Fängerschreie in der nahen Ferne, wolkenverhangen schweigen Sterne. ... |
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| Wenn der Sommer geht | Helga | |||
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Vorschautext: Die fleiß`gen Schwalbenpaare sind längst schon fortgezogen, und auf den Stoppelfeldern die Kinder mit den Drachen toben. Obwohl der Himmel wolkenlos, weht merklich schon ein kühler Wind, wie schön war doch die Sommerzeit. weil wir doch Sonnenkinder sind. Manch Blatt färbt sich am Baume, in Rot, Orange und Gelb, ... |
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| Der unbesungene Wächter | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Du schreibst im Verborgenen, wo kein Feuer brennt, auf Blättern, die die stampfende Menge nicht kennt. Du sezierst diese Welt, scharf, unerbittlich und bloß, wo ihr Glanz alles frisst und die Leere wird groß. Du nennst dich Antiheld, frei von jedem Kalkül, kein Ruhm hält dich fest, kein erkauftes Gefühl. Du siehst in dem Gelde den eisigen Hohn, der die Würde verspottet auf goldenem Thron. Du säst Träume aus Licht auf den steinigen Grund und sprichst für die Werte dir wund den Mund. ... |
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