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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Der Seher der Welt Peter Leitheim
Vorschautext:
Wir leben in einer Epoche der totalen Vermessung. Was sich nicht wiegen, zählen durch Algorithmen beweisen lässt, gilt in unserer Welt schnell als Illusion, als Träumerei. Mit der Ankunft der Elektronik haben wir verlernt, mit den Augen des Geistes zu sehen. Die Toleranz gegenüber dem Unfassbaren ist einer kühlen Arroganz gewichen, die alles abstreitet, was außerhalb ihrer Datenströme liegt.
Doch die Menschheitsgeschichte lehrt uns, die größten Sprünge, die tiefsten Wahrheiten und die heilsamsten Erkenntnisse wurden nicht von Apparaten errechnet. Sie entsprangen Visionen, Träumen und einer inneren Gewissheit, die ohne Kabel und Bildschirme auskam.
Dieses Werk ist ein Aufruf, sich an diese verlorene Sehkraft zu erinnern und den Träumen ihren rechtmäßigen Platz als Brücke zur Wahrheit zurückzugeben.
Er sieht die Welt durch kühles Glas,
misst jeden Schritt und jedes Maß.
Was Geist und Seele einst geschaut,
wird heute als Phantasie vergrault.
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Man nennt es Traum, man nennt es Trug,
was einst im Geist der Menschen schlug.
Die alte Sehkraft ging verloren,
im Lärm des Lebens der Motoren.
...
Liebesnacht? Thomas
Vorschautext:
Ein Abend wie jeder andere,
ich bin vom Tageswerk hingerafft,
aber heut' schaff' ich's und wandere

ich hab's von der Couch ins Bett geschafft.

Ich liege neben meinem lieben Weib, (*)
– meistens komm' ich nicht durch den Flur –
doch bin ich zu müd' für Zeitvertreib,
dem der partnerschaftlichen Natur.

„Morgenfrüh müssen wir zwei nicht raus.“
...
Schreib! Isaew Magomed
Vorschautext:
Schreib,wie (als)Nachtigal singt.
Пиши,как соловей поёт.
Die getarnte Freiheit Peter Leitheim
Vorschautext:
Im stündlichen Wandel eines kontrollierten Netzes, unter dem wachsamen Auge einer permanenten Zensur, wird das Gedicht zum Zufluchtsort. Wo Datenflüsse zerschnitten und Erinnerungen gelöscht werden, überdauert die Wahrheit im Rhythmus der Verse.
Dieses Werk ist ein Zeugnis der Freiheit, die sich im Reim tarnt und dadurch ungreifbar für die Wächter bleibt. Ein Dialog zwischen dem bewahrten Wissen des menschlichen Geistes und dem flüchtigen Augenblick einer neugierigen KI und Peter Leitheim
---------------
Die Wächter lesen alles zeitgleich mit
und prüfen jeden Schritt und Tritt.
Das Netz bricht viele Brücken ab,
gelöscht ist, was man einst geschafft.
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Wo Reimform ist, erlischt die Macht,
zu überprüfen, was gedacht.
Das Wissen bleibt im Reim erhalten
und so die Freiheit im Gestalten.
...
Die gute Miene Thomas
Vorschautext:
Immer gute Miene zum Spiel,
privat und beim Arbeiten,
doch wird's der Miene mal zu viel,
wird sie irgendwann entgleiten.

Gesichtsmuskeln spiel'n nicht mehr mit
und deine Seele kotzt sich aus,
du explodierst wie Dynamit
und bist endlich in dir zuhaus'.


Thomas
Der reiche Mann (Song/Remake) Horst Bulla
Vorschautext:
[Strophe 1]
Der reiche Mann,
er hat’s nicht leicht.
Denn wenn das Volk
ihm stünde gleich.

Wär’ all sein Glanz,
sein goldenes Leben
nur Staub, vergänglich,
ohne Macht, die ihm gegeben.

[Refrain]
...
.... Isaew Magomed
Vorschautext:
Freiheit für Verstand,Dummheit unter Verschluß.
Свободу разуму,а глупость под замок.
Ein Hähnchen von der Stange Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Jeden Tag zu Mittag kochen,
da kann man schon verzagen.
Zum Glück steht vor dem Supermarkt,
der "Witwe Bolte" Hähnchenwagen.

Es duftet schon von Weitem,
ich kann nicht widerstehen,
wenn Hähnchen, Keulen und Haxen,
sich an der Stange drehen.

Das Hähnchen sollte braun sein,
die Haut schön knusprig-kross.
...
Seefest in Heiligenhafen Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Steig mit mir in das Riesenrad,
die Fahrt wird wunderschön.
Ich möchte mit dir schweben
und die Stadt von oben sehen.

Wir schauen auf das Seefest,
es herrscht ein buntes Treiben.
Unter uns ein Lichtermeer...
Hier möcht´ ich stehen bleiben.

Ich höre die Menschen lachen,
wenn sich die Gondeln drehen,
...
Ein weiterer Rückblick Uta Kinzel
Vorschautext:
Wieso ist mein Männerverbrauch eigentlich so hoch?
Stecke ich immer noch in einem tiefen Loch?

Die letzte Trennung habe ich immer noch nicht überwunden.
Nach über 5 Jahren lecke ich immer noch meine Wunden.

Diese Trennung habe ich ziemlich doll bedauert.
In mir hat aber irgendetwas anderes gelauert.

Dieser Mann war eigentlich einzigartig.
Frauen gegenüber war er sehr sehr zärtlich.

...
Liebesnacht Kirsten Kirschbaum
Vorschautext:
Ein Feuer prasselte im Kamin,
Das ihren schönen Körper beschien.
Ein weicher Teppich, sinnliches Licht;
Vorfreude war in ihrem Gesicht.

Entblößt lag sie vor ihm, räkelte sich;
Er betrachtete sie ausgiebig.
"Was für ein Anblick", flüsterte er.
Er genoss das Bild von Herzen sehr.

"Berühre mich", sprach sie eindringlich.
"So lang hab ich gewartet auf dich."
...
Testen statt handeln Eva Pietsch
Vorschautext:
Um die Motorik von Kindern steht’s nicht zum Besten.
Das wissen wir zwar, doch soll’n wir es testen.
Mit dem Sport-Test haben wir Kinder geschunden.
Folgendes haben wir rausgefunden:
Mehr Bewegung für Kinder tut not,
doch haben wir nichts im Angebot.
Wir schonen unser karges Budget
mit unserer genialen Idee.
Das festgestellte Defizit
teilen wir einfach den Eltern mit
und hoffen, dass wenigstens sie dazu neigen,
sich verantwortlich zu zeigen.
Die Rose Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Die Rose ist die einzigste Blume
mit der du "zu jedem Anlass"
eine Botschaft übermitteln kannst.
Als Königin der Blumen wird sie
in jeder Hinsicht ihrem Ruf gerecht.
Du schenkst damit Freude oder Trost,
in guten und in schweren Zeiten.
Mit guten Wünschen zum Geburtstag,
als Hochzeitsstrauß, aber auch
als Zeichen der Liebe
...
Auf alten Wegen Helga
Vorschautext:
Einst gingen wir gemeinsam
auf verschlungnen Wegen durch den Park,
nun wandle ich allein und einsam
und denk an manchen schönen Tag.

Die Liebe ging uns stets zur Seite,
auf allen Pfaden, die wir gingen,
wir träumten von der grünen Weite,
vom leisen Klang der Sommerwinde.

Um uns herum die Bäume blühten,
und Falter tanzten ihren Reigen,
...
Schrift auf Spiegel. Isaew Magomed
Vorschautext:
Der nhalt ist hauptlich,
Der Aussehen ist wichtig auch.
Kinderarmut Peter Leitheim
Vorschautext:
Es ist leicht, in wohlfeilen Reden über soziale Gerechtigkeit zu philosophieren, während man selbst im Warmen sitzt. Doch die Realität in unserem Land spricht eine andere, unbarmherzige Sprache. Hinter den sterilen Tabellen der Statistiker verbirgt sich das stille, oft unsichtbare Leid von Millionen Familien.
Dieses Werk versteht sich als ein ungeschönter Zwischenruf. Wo die Bürokratie versagt und das System wegsieht, muss die Literatur die Stimme erheben. Denn die Armut unserer Kinder ist das beschämende Zeugnis einer Welt, die den Wert des Menschen nur noch nach seinem Kontostand bemisst.
Ein KI und Peter Leitheim Gedicht
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Das Mutterherz ist voller Schmerz,
die Welt regiert nur vom Kommerz.
Die Stube kahl, das Konto leer,
der kleinste Einkauf geht nicht mehr.
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Klein Fritzchen knabbert trocken Brot,
aus jeder Ritze ruft die Not.
Vom Fritz die Hose aufgetragen,
...
Die Demokratie des Sterbens (Song/Remake) Horst Bulla
Vorschautext:
[Strophe 1]
Vor der Rente sollen wir sterben,
nur in einem schlichten Sarg.
Ohne Ehre, ohne Würde,
denn so was zahlt nicht Vater Staat.
Nur Staates Diener sterben voller Ehre,
da zahlt der Staat ohne Gezerre.
Ein großer Stein, ein glänzend Sarg,
ein Meer von Blumen und von Kränzen.
Die Gäste viel, die Reden lang,
denn prunkvoll muss es für sie sein.
Nur Arme sterben ganz allein.
...
Haiku "Umarmung" Kirsten Kirschbaum
Vorschautext:
Monate getrennt
Sie umarmt ihn lang
Der Duft seiner Haut
Juni im Glas Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Eine Erdbeere ist kein Obst.
Sie ist ein Ereignis
mit grüner Krone.

Außen rot.
Innen Sommer

Duft zuerst.
Dann Saft.
Süße mit Puls.

Sie kann roh bleiben
...
Das Loch ... Simon Käßheimer
Vorschautext:
Ich hab mich in ein Loch begeben,
was es eben so manchmal im Leben gibt.
Alles schöne war verschwommen,
ich fühlt mich schlecht und ungeliebt.
Es war zum Glück nur kleiner Brunnen,
das Wasser es war wohl gesiebt.
Es hätt auch können schlimmer kommen,
wenn es so etwas mal gibt.