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| Titel | Autor | |||
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| Holi-Farben | Lena Engelbrecht | |||
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Vorschautext: In Gärten schwellen Pfauenschreie auf und Blütenblätter lauschen ihrem Öffnen am Holi Fest zu Ehren Kamas. Aus dem Sari-Stoff des Lakshmi Sutra entwebt die Sonne grenzenlose Farben am ersten Vollmondtag im Frühjahr. © Lena Engelbrecht |
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| Begierde | Meteor | |||
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Vorschautext: wir schleichen um uns im Kreis lauern, speicheln sind zu heiß befangen im Verlangen fallen wir über uns her zwei Würgeschlangen begieren sich zu sehr du bist mir extrem nah brennst mir auf meiner Haut ... |
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| Abigail, verlass´ uns nicht | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Abigail, ach Abigail, du bist einfach sensationell, du bist für unsere Kinder da und das bereits seit sieben Jahr. Du deckst unseren Frühstückstisch, mit Rührei, Müsli, Räucherfisch, ehe ich mich morgens aufgerafft, presst du schon den Orangensaft. Wenn Kindersocken Flügel kriegen, weißt du meistens, wo sie liegen, ... |
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| Ein Herz für Köche | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Ein Hund sich in die Küche stahl, zwickte dem Koch in die Wade, der hatte keine andre Wahl, nahm im Schweiß der Angst ein Bade warf, obwohl es war verboten, Würste, Hähnchen, Schweinebraten gierigem Hund vor die Pfoten als auch leckere Zutaten. Der Hund ließ von dem Koch nun ab und stürzte sich auf das Fressen, dankte dem Koch bis an sein Grab, niemals konnte er vergessen ... |
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| Glücksprobleme | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Ach du meine grüne Neune, ich habe davon so viele, wie die alte blaue Scheune. Ich muss sie alle ertragen, vielleicht sollte ich sie lieber verjagen. Ich frage, warum ist mein Glück vereist? Da hat doch sicher Einer was vergeigt! Vielleicht kommt nun im Frühling Glück? Ja, ich denke, das wäre ein geiles Stück. Stecke mir ein Blümchen an den Hut, ... |
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| Aus der Fassung | Grünschön | |||
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Vorschautext: Ein Brillenglas fällt aus dem Gestell, es ist nicht mir in der Passung. Es wird wütend, rasend schnell, es verlor, so wie du, die Fassung. ©Grünschön. Kein Frosch, kein Grashüpfer, (r)auch kein Gras. |
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| Die stille Frage der Seele | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Seele, Seele, was ist mit dir? Du wanderst still durch dunkle Zeit. Ein Flüstern ruft aus tiefem Innern mir, doch deine Antwort bleibt so weit. Seele, Seele, was suchst du hier? Ein Licht vielleicht im Schattenmeer. Du trägst so viele Träume in dir und doch erscheint dein Blick so leer. Seele, Seele, wohin geht dein Schritt? Der Wind erzählt von fernem Glück. ... |
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| Wenn die Seele im Schatten steht | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Wenn vor Angst die Seele weint Und die Nacht kein Ende kennt. Wenn die Hoffnung leise scheint Und ein stilles Feuer brennt. Wenn Gedanken stürmisch ziehen, wie ein Wind durch dunkles Land. Und die leisen Träume fliehen, aus dem zitternden Verstand. Doch im tiefsten Schattenraum, wächst ein Licht, schwach und klein. ... |
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| Beste Freundin | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Wenn Tage grau sind, schwer und still, bist du der Funke, der lachen will. Ein Blick von dir, so warm und klar, macht selbst den dunkelsten Morgen wahr. Du hörst die Worte zwischen den Zeilen, kannst Sorgen halten, ohne zu eilen. Mit dir wird Schweigen plötzlich leicht, weil Nähe oft ganz leise reicht. Wir teilen Träume, Groß und Klein, ein Stück vom Mut, ein Stück vom Sein. ... |
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| Die Meise am Fenster | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Die Meise flog ans Fenster schnell, im Flug, da bog ihr Schnabel sich. Ich nahm sie mit ins Haus ganz hell und pflegte sie ganz fürsorglich. Die Meise sprach: „Das Fenster scheint, für uns wie freier Himmel weit. Doch täuscht es uns, wenn Glas so scheint, besonders in der hellen Zeit.“ Bald schlug sie leis ihr Flügelkleid, noch schwach, doch kehrte Kraft zurück. ... |
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| Am Bug... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Am Bug... Gleitend fährt das Segelboot. Auf Wunsch hinein ins Abendrot. Geschmückte Urne steht bereit. Ein paar Menschen sind im Leid. Inhalt weht vom Wind getrieben. Erinnerungen sind geblieben. Bernd Tunn Tetje |
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| Unser Hund Joschi | Doris Grevesmühl | |||
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Vorschautext: Joschi, unser Hund ist kein junger Spund. Jahre hat er hinter sich gebracht, was sich langsam bemerkbar macht, er sich schon langsamer bewegt, gerne er auch mal steht, oder er sucht sich ein Plätzchen, wo er dann hält ein Schläfchen. Auch wenn er nicht mehr so kann, meldet er immer noch Fremde an. ... |
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| Schlüsselherz | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Sein Flüstern klang einst warm am Ohr und sein Lachen samtig, zart. Verloren lehnt er nun am Tor. Der Zug um seinen Mund wirkt hart. Er schnippt die Zigarettenasche achtlos auf erste Krokosblüten. Den Schlüssel in der Manteltasche starrt er zum Eingang Nummer Sieben. Den Kopf gesenkt und unentschlossen streift er gedankenvoll im Kreis. ... |
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| Tante Emma | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Meine liebe Tante Emma, lebt im Seniorenhort. Sie fühlt sich dort recht wohl und möchte auch nicht fort. Man muss ihr zugestehen, sie ist durchaus noch fit, und auch mit dem Zeitgeschehen, hält sie bisher noch Schritt. Heute habe ich sie besucht, sie hat sich nicht beklagt, ... |
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| Jugendliebe | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Jochen war Inas Jugendschwarm, sie lag so oft in seinem Arm, damit sie immer an ihn denkt, hat er ihr einen Ring geschenkt. Nichts Teures, eher ein Symbol. Sie fand die Geste damals cool. Silber, mit einem kleinen Stern. Den Ring trägt sie noch heute gern. Manchmal denkt sie noch an Jochen, dem sie einst das Herz gebrochen. ... |
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| Krokuswiese | Wildkraut | |||
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Vorschautext: Bunter Teppich gelb violett weiß liegt zufrieden unter der Sonne |
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| Mona Lisa | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Mona Lisa oder Leonardos Geheimnis Im Louvre hat man nichts gesehen, Nur die Gioconda, diese Schöne, Zu der Millionen Menschen gehen, Weil das Einmalige uns verwöhne. Geheimnisvoll des Mädchens Blick, Ein wenig fraulich schon gereift, So hängt Leonardos Schöpferglück ... |
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| Ich meine | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Ich meine Ich meine, Du suchst noch nach Identität, Nach Deinem entscheidenden Hingelangen, Das weiterhin für mich ganz weit offensteht: In Medien lese ich von Deinem Verlangen. Wer sich anbietet, der hat es scheinbar leicht Einen Lebensabschnittsgefährten zu finden. So hast Du anscheinend alle Wünsche erreicht, Um auszutesten, ob man sich weiterhin kann binden. ... |
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| Kriege sind des Menschen Schicksal | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Kriege sind des Menschen Schicksal Vom Vernichten und Zerstören mag ich einfach nichts mehr hören Wann können wir Menschen uns endlich zurücklehnen und den Weltfrieden erleben den wir uns täglich ersehnen Die Angst schnürt uns immer wieder die Kehle zu Wann kommen Wir endlich zur Ruh` ... |
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| Durch die Wüste | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** In meinem Kopf die Wörter scheinen, stets auf der Such' zu sein nach Reimen und wenn die Reime sich verdichten, entstehen solche Reimgeschichten. Erst der Versuch, den Reimfacetten die Ecken, Kanten noch zu glätten, damit die eig'ne Wörterblase reinpasst in die Gedichte Oase. ... |
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