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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
NÜRNBERG Önder Demir
Vorschautext:
Du bist die Stadt meiner Träume,
Du bist die Stadt der tausend Räume.
In dir bin ich hineingeboren,
In dir bin ich eingeschworen.
Wir sind unzertrennlich, Nürnberg.

Du bist die Luft, die ich ein- und ausatme,
Du bist das Brot, das ich täglich esse.
Glaube nicht, dass ich dich vergesse.
Du bist ich und ich bin du, Nürnberg.
Du bist mein Hab und Gut, Nürnberg.

...
"Schon wieder geklaut!" Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
„Schon wieder geklaut!“

„Schon wieder geklaut!“
In allen öffentlichen Toiletten,
Welche frei zugänglich sind,
Habe ich nach Papier geschaut,
Doch an all diesen Stätten –
Verweht wie von unsichtbarem Wind.

Bei manchen scheint es Leidenschaft,
Das gesamte Klopapier zu klauen
Und sich dafür auch nicht zu schämen.
...
Spuren hinterlassen Thomas
Vorschautext:
Du magst Spuren hinterlassen
als Beleg deiner Existenz?
Ziert dein Name Straßen, Gassen,
zeugt das von purer Exzellenz.

Die Spuren, die du hinterlässt,
hier an deiner Wirkungsstätte,
setzen sich mit der Zeit auch fest,
drum putze gleich die Toilette.

Du hast zwar "Großes" hier vollbracht,
deine Spuren sind zu sehen,
...
Würde und Respekt Meteor
Vorschautext:
Die Würde eines jeden ist unantastbar,
achtet das Leben jedes Menschen gleich.
Humanität stellt Unverletzlichkeit klar,
wer sich daran hält, kennt kein Vielleicht.

Respekt schätzt die Leistung der Person,
beurteilt sie nach Haltung und Handlung.
Respekt wird gefördert durch Bestätigung,
aber auch verspielt bei falscher Reaktion.

Niemand schmälert Würde durch Kritik,
wenn ohne Beleidigung sie geschieht.
...
Vertrauen Anita Namer
Vorschautext:
Manchmal wünsche ich mir, du würdest vertrauen, einfach vertrauen…

Dem, was ich bin, dem, was ich sage, dem, was ich tue,
mir…

Manchmal wünsche ich mir, du würdest vertrauen, einfach vertrauen…

Dem Leben, dem, was es ist, dem, was es sein kann,
dem, was es bisher war, dem großen Ganzen,
dass wir nicht überblicken können
und dass doch am Ende wohl alles Sinn ergibt.

...
RESPECKT Gritt Scheida
Vorschautext:
Jeder Mensch,
dem du begegnest ;
kämpft seinen ureignen Kampf,
von dem du keine Ahnung hast,
deshalb bewerte kein Leben.
Das Lied im Schweigen Max Vödisch
Vorschautext:
In engen Straßen wohnt das Schweigen leise,
zieht wie ein Schleier durch die dunklen Hallen.
Die Stumme wandert auf verborgner Reise,
wo ihre Schritte lautlos niederfallen.

Sie ist das Licht, das nachts die Fenster weckt,
ein Ton, der sacht durch jede Ritze dringt.
Doch wenn der Tag sie in die Kälte streckt,
verstummt das Lied, das niemand für sie singt.

Sie ist die Rose, die im Schatten steht,
ihr Stängel ruht im kalten Staub der Zeit.
...
"Sonnenwonne" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Sonne strahlt wie
ein auf Hochglanz
polierter Goldtaler
vom saphirblauen
Firmament herunter,
stiehlt sich mit ihrem
sonnigen Lächeln
in die Herzen der
Menschen, lässt ihre
Augen vor Freude
aufleuchten.
Man wird doch noch Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Man wird doch noch lachen dürfen,
sagen sie

und machen aus ihrem Körper
eine Pointe,
aus ihrem Namen
eine Mutprobe,
aus ihrer Angst
eine Übertreibung.

Sie lacht kurz mit.

...
Die Blume am Rand Martin Vieth
Vorschautext:
Am Straßenrand die Blume,
treibt aus in die Höhe,
Sie blüht doch wunderschön.

Trotz hartem Leben –
will sie Freude geben.

© Martin Vieth - 2026
Kollapsprävention Meteor
Vorschautext:
Wenn die Sommersonne glüht,
die reife Haut trocknet verfrüht,
bleibt der Durst oft leis und still,
obwohl der Körper Wasser will.

Mit den Jahren schwindet sacht
das Signal, das durstig macht.
Doch wird allseits davor gewarnt,
wird bei Hitze zu wenig 'getankt'!

Warte nicht, bis Schwindel eintritt,
trinke auch, wenn Durst ausbleibt.
...
Zeit Simon Käßheimer
Vorschautext:
Zeit vergeht,
die Welt sie steht.
Zeit vergeht und sie ist,
Zeit zu haben ist’s - kein Mist.

Zeit sie steht nicht,
sie vergeht.
Zeit zu haben, ist Recht,
dafür oft ist es zu spät.
Zeit ist toll echt.
Hitzekollaps Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion -

-1-
Dehydration durch die Hitze
dickt Lebenssaft in Adern ein,
was ich trinke, ich rausschwitze,
Blut fließt träge, Kreislauf bricht ein.
-2-
Blutdruck gerät aus der Balance,
Herz kämpft gegen Belastung an,
der Stress minimiert Lebenschance,
ich mich nicht aufrecht halten kann.
...
Nach Feierabend Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Wenn die Stadt ihre Reste abstellt,
beginnt ihr Weg.

Sie geht langsam,
als müsse sie jeden Schritt
aus einem zu kleinen Vorrat nehmen.

Ihre Hände verschwinden
in den dunklen Mündern der Straßen,
kommen wieder zum Vorschein
mit etwas, das leise gegeneinanderschlägt.

...
Net(t)iquette Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktive Zusammenstellung -

Ist es anscheinend nicht mehr „hip“

….auf Mails (relativ) zeitnah zu antworten?
… auf wichtige Fragen einzugehen?
…sich für Gefälligkeiten etc. zu bedanken?
…. Bezug zu nehmen, auf Mitgeteiltes?
… Anteilnahme in Notsituationen
zu signalisieren?
… echtes Interesse zu bekunden an dem,
was offen und ehrlich mitgeteilt wird?
...
Warum. Isaew Magomed
Vorschautext:
Warum mir Pferd nutzt ,wenn nirgendwo zu Pferde galoppieren?
Für wen ich braucht ein Diamant ,der niemandem zu schenken.

Зачем мне конь,коль некуда скакать,
Бриллиант зачем,коль некому дарить?!
(Алмазы ни к чему,когда их некому дарить)
Dummes Zeug Käti Micka
Vorschautext:
*****
Dummes Zeug

Man wollte mir Heute
einen Bären aufbinden
Dabei habe ich mir
Gestern
erst einen Wolf gelaufen

Ich lache mich kaputt
sollte ich
aus dieser Nummer
...
Lebe gern Simon Käßheimer
Vorschautext:
Lebe gern,
vom Morgen bis zum Abendstern.
Und in der Nacht,
schlafe sacht.

Lebe gern,
sind dir die Sorgen fern.
Und in der Sorgen Nacht,
hab gut acht.
Die Quelle. Isaew Magomed
Vorschautext:
Die Quelle ist der Anfang des Ozeanes.
Es ist das Warten Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Es ist das Warten

Es ist das Warten auf den richtigen Moment,
Wenn man sich anbietet, um erhört zu werden,
Weil man die Abläufe im Netz längst kennt:
Sie sucht den einzigartigen Lebensgefährten.

Deshalb bietet sie sich auch an als Frau,
Stets elegant, frei lächelnd und schön,
Möchte sich medial nicht verabschieden,
Sich gern zeigen, in Zuneigung geh’n.

...