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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
"Honorige Ritterlichkeit" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Der Rittersmann strahlt Würde aus,
Gesagtes ist ein Ohrenschmaus,
die Worte – präzise gesetzt –
sind alle tiefgründig vernetzt
mit universitärem Wissen –
sein Herz ist ein Ruhekissen,
an das Frauen sich gern betten,
er wird sie vor Trübsal retten.

Als Kavalier der alten Schule
verabscheut er Sündenpfuhle,
bleibt in der Liebe integer,
...
Ein Mensch wie du Claudia Behrndt
Vorschautext:
Du bist ein herzenslieber Mensch,
gibst anderen den Lebensmut zurück
und niemals deinen Glauben schwenkst,
wer dich hat, hat wahres Glück.

Du bist immer so herzenswarm,
egal wie es einem auch geht.
Du reichst jedem offen den Arm,
bis der schwerste Kummer vergeht.

Ist einer mal tief bedrückt,
bist du sogleich zur Stelle –
...
Frü - hü - hüling Katzenovia
Vorschautext:
***

Es lockt sie schon alle nach draußen,
zu pflegen den Garten so schön,
wo vorher die Schneemänner hausten,
erfreut uns ein Häckslergestöhn.

Das eifrige Stochern und Wühlen
nun läutet die Frühlingszeit ein,
der Staub wird gewischt von den Stühlen,
tanzt fröhlich ins Zimmer hinein.

...
Das besondere Steinchen Jens Gottschall
Vorschautext:
*****
Elfchen

Tessera
Winziges Steinchen
Mit großer Bedeutung
Es komplettiert mein Kunstwerk
Mosaikfreude
Tautogramm mit dem Buchstaben "S" Jens Gottschall
Vorschautext:
*****
Sonnenhungrig

Super Sache... Strandwetter !
Simone sonnte sich
Samstag sieben Stunden.
Schwester schimpft: "Sofort Sonnencreme !"
Sonntag, Sonnenbrand schmerzt.
Simone sucht Schutz:
-"Sonnenschirm spendet Schatten"..
Schmerzen schlimmer,
Schonzeit... Schade !!!
...
Keine Ruhe... Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Unter der alten Krüppeltanne
finde ich meine Ruh.
Hier möchte ich gern verweilen
und schließe die Augen zu.

Die Vögel singen leise
in den hohen Bäumen,
es zwitschert eine Meise,
wie schön ist es zu träumen.

Zwei wilde Tauben gurren,
fliegen emsig hin und her
...
Spiel als Reel Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Spiel als Reel

Nicht immer sanft,
doch relevant
geht es im Leben weiter.
Der eine hanft,
der andere tanzt,
fällt von der Hühnerleiter.

Doch ohne Ziel
bleibt das Gefühl,
nicht wirklich anzukommen.
...
Im Unnormalen normal reagieren Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Im Unnormalen normal reagieren

Krisenzeiten sind immer unnormal,
Zumindest empfinden es viele so.
Die Lüge ist groß, die Wahrheit wird schal,
Da wäre man über Normalität wieder froh.

Viele Kontakte pflegen in einem Raum,
Der gegen jede Systemüberhastung.
Wir brauchen Ruhe im Begegnungstraum,
Der wegführt von jeglicher Überlastung.

...
1817 ....In der Obermühle Ingrid Bezold
Vorschautext:
1817

Mord in der Obermühle
Steinensittenbach (Franken )
( John Knittel schrieb VIA MALA aufgund dieser Gerichtsakten)

Der Sägemüller war brutal
Zu Frau und Kindern ein Tyrann
Versoff das Geld- und allemal
Stand sein Besuch bei Huren an

Und er bestahl sogar die Kinder
...
Wir können uns aufeinander verlassen Käti Micka
Vorschautext:
*****
Wir können uns aufeinander verlassen

Komm`
geh ‘mit mir durch den Tag
Egal was da geschehen mag
Wir packen es
denn wir sind zu Zweit
Und nehmen uns
Füreinander Zeit
Was du nicht schaffst
schaffe ich
...
Der einsame Schwan in der Nacht Claudia Behrndt
Vorschautext:
Im Dunkeln gleitet er still und klar,
ein weißer Schwan, allein er war.
Die Stadtlichter spiegeln sich im Teich,
ein stilles Bild voller Schönheit, so weich.

Die Ketten am Ufer bewachen die Zeit,
der Schwan zieht vorbei in der Dunkelheit.
Das Wasser liegt ruhig, die Nacht ist sacht,
er schwimmt seine Runden tief in der Nacht.

Ein Schiff liegt im Schatten, alt und vergessen,
doch der Schwan bleibt König, stolz und vermessen.
...
Sprüche - Glück Marcel Strömer
Vorschautext:
Am Riesenrad des Glücks hängt mein Herz, und jede Runde dreht sich nur um dich.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 11.03.2026]
Das Erbe kann warten.. [Teil 12] Marcel Strömer
Vorschautext:
Frau Scherz und das nächtliche Kopfkino

Frau Scherz reibt sich die Augen. Ihr Kalender ist gerade umgesprungen auf Mittwoch, den 11. März 2026. Es ist mitten in der Nacht. Draußen regnet es vor sich hin, gleichmäßig und beinahe meditativ, als hätte der Himmel beschlossen, die Welt in einen sanften Schlaf zu wiegen. Alles scheint still zu sein. Häuser, Straßen, sogar die Laternen wirken schläfrig. Nur ihre Gedanken laufen Marathon.

Frau Scherz kennt das. Ihr innerer Diskurs, den sie mit sich selbst führt, ist ein wahres Stehaufmännchen, ein Dauerbrenner, ein nie abgeschalteter Radiosender irgendwo zwischen Philosophie, Alltagsironie und leichtem Kopfschütteln über die Menschheit. Sie kichert in sich hinein, denn Humor hat sie ja bekanntlich im Genbaukasten mitbekommen. Natürlich heißt das nicht, dass sie immer gut gelaunt wäre. Wer immer lacht, muss einen an der Düse haben, sagt sie sich gern. Und fügt dann trocken hinzu: Dann sind vermutlich auch noch alle Latten am Zaun geklaut.

So sehr sie sich bemüht, eine positive Lebenshaltung zu bewahren, so schwer fällt es ihr in manchen Lebensabschnitten. Immer wieder gibt es diese Momente, in denen jemand anders ihr förmlich einen Strich durch die Rechnung zieht. Besonders auffällig wird das für sie in den sozialen Netzwerken. Dort beobachtet Frau Scherz ein Schauspiel, das Soziologen längst unter Begriffen wie digitale Aggressionskultur oder Online-Disinhibitionseffekt beschreiben. Menschen schreiben Dinge, die sie ihrem Gegenüber niemals ins Gesicht sagen würden. Die räumliche Distanz, die Anonymität und die scheinbare Konsequenzlosigkeit erzeugen eine Art psychologischen Freifahrtschein.

Da wird gearbeitet mit spitzen Bemerkungen, bissigen Wortschöpfungen, gezielten Beleidigungen und manchmal sogar mit systematischem Mobbing oder Stalking. Kommunikationswissenschaftler sprechen hier von Eskalationsspiralen: Eine provokante Bemerkung führt zur Gegenreaktion, diese wiederum zu einer noch heftigeren Reaktion. Binnen Minuten verwandelt sich eine Diskussion in ein digitales Schlachtfeld. Frau Scherz stöhnt leise bei dem Gedanken. Sie kennt dieses Gefühl, auch wenn sie sich nicht sicher ist, ob sie sich manches vielleicht nur eingebildet hat. Gemobbt worden zu sein – dieser Gedanke begleitet sie seit ihrer Schulzeit.

Es war nicht immer leicht damals. In ihrer Klasse gab es Tage, an denen der Gruppendruck beinahe körperlich spürbar war. Schulpsychologen beschreiben dieses Phänomen als Konformitätsdruck. Kinder und Jugendliche versuchen, sich der Mehrheit anzupassen, um nicht selbst zum Ziel der Gruppe zu werden. Und genau in solchen Dynamiken entstehen manchmal grausame Situationen. Frau Scherz erinnert sich besonders an einen Mitschüler. Ein kleiner Junge mit Migrationshintergrund, schmächtig, ruhig, damit in der grausamen Logik mancher Kinder ein leichtes Ziel. Eines Tages steckten ihn einige Klassenkameraden zum Spaß in einen Metallmülleimer auf dem Schulhof. Sie lachten. Sie feierten sich. Für sie war es ein Streich. Für den Jungen war es Demütigung.

...
Der Löwe Meteor
Vorschautext:
Sein Schritt ist mit den vielen Jahren
erfahrener und bedächtiger geworden.
Ihm ist, sein Stolz liegt im Bewahren
seiner Zuverlässigkeit im Geborgenen.

Der feste Gang selbstbewusst voran,
seine Gegenwart bleibt nie unbemerkt,
seine Aura zähmt jeden Streitanfang,
sein Blick respektvoll Autorität lehrt.

Selten noch flammt sein Jähzorn auf,
einst ungestüm war seine Jugend,
...
Sehnsucht übers Land Helga
Vorschautext:
Du bist nun fortgegangen,
verweilst in weiter Fern,
mein leises Klagen sende ich,
hinauf zu Mond und Stern.

Wenn still die dunkle Nacht anbricht,
hoff ich auf Trost im Traum,
doch Schlaf will sich nicht finden
in all dem stillen Raum.

Vergessen fällt so schwer mir noch,
möcht halten deine Hand,
...
Immobilienfalle Alexandra
Vorschautext:
Er hat sein ganzes Geld sinnvoll angelegt
Musste sich dafür sogar noch was borgen
Leider ist nun seine Freude wie weggefegt
Denn jetzt hat er auch noch Geldsorgen
Das Heute zählt Claudia Behrndt
Vorschautext:
Die Hände spüren was sie halten,
die Augen sehen, was noch brennt.
Ein Lächeln kann die Welt gestalten,
bevor der Augenblick sich trennt.

Nicht Worte, Pläne, große Träume,
nicht Reichtum oder tiefes Leid.
Nur dieses jetzt, mit seine Räume,
macht uns lebendig, macht uns weit.

Und wenn die Nacht die Strassen deckt
und Stille durch die Gassen zieht.
...
Frühlingsflimmern Claudia Behrndt
Vorschautext:
Ein Schleier fliegt noch müd´ im Sinn,
doch leise wächst das junge Licht.
Der Morgen trägt uns zaghaft hin
und bricht des Winters kalte Pflicht.

Ein Schritt hinaus ins helle Grün,
der Atem füllt sich klar und weit.
Die müden Glieder neu erblüh´n,
im Takt der frischen Frühlingszeit.

Nicht jedem Tag wächst sanft die Kraft,
das Herz schlägt heller, unbeschwert.
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Im matten Morgen Claudia Behrndt
Vorschautext:
Der Morgen graut in fahlen Schein,
doch schwer erhebt sich Herz und Blick.
Als läge noch Frost in mir allein
und hielte jeden Schritt zurück.

Das Licht fällt mild durchs Fensterglas,
doch wärmt es nicht die müde Brust.
Als trüge ich in Winters blasses Maß,
doch tief in meiner Lebenslust.

So gehe ich still durch jungen Duft,
der Frühling ruft mit hellem Klang.
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Zwei bezaubernde Jahreszeiten Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Frühling und Herbst
"zwei bezaubernde Jahreszeiten"
beeindruckend, mit ihrer fantastischen Baum- und Pflanzenwelt.
Es ist ein alljährliches Kommen und geh'n.
Wärmere und kühlere Wochen wechseln sich ab,
Naturschauspiele präsentieren sie uns, wie auf einer großen Bühne,
im Einklang mit der Sonne besonders schön.

Die Landschaft verändert sich zusehends,
wenn man von der Aufblühzeit oder vom goldenen Oktober spricht.
...