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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Wie Gletscher aus Eis Angelika Zädow
Vorschautext:
Reden
wie Gletscher aus Eis
In den Spalten
kleben
Missgunst und Vorurteil

Vernunft stolpert
suchend
nach Halt
vorwärts

Doch
...
Tausend Sterne für dich Helga
Vorschautext:
Über uns am Himmelszelt,
sind tausend Sterne jetzt erwacht,
sie leuchten hell in unsrer Welt,
und schenken dir ihr Licht heut Nacht.

Ich schick sie alle nun zu dir,
als lieben Gruß von mir ganz sacht,
sie tragen meine Wünsche hier
und passen auf dich auf bei Nacht.

All die Sterne und noch mehr
lege ich dir zu Füßen,
...
Die Unterschrift Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Am Ende konnte sie
ihren Namen nicht mehr schreiben.

Der erste Buchstabe gelang.

Dann hielt sie den Stift
über das Papier,
als müsste jemand
den nächsten vorsagen.

Mit diesem Namen
hatte sie eine Wohnung gemietet,
...
Das Schweigen der Schwerter Max Vödisch
Vorschautext:
Im Staub der Städte, wo der Rauch nicht weicht,
steht Atlas stumm, vom Lärm der Welt erreicht.
Er trägt die Trümmer zerriss’ner Himmel tief,
die Erde bebt, wo einst der Frieden schlief.

Ein Phönix sucht im Schutt nach neuem Glanz,
doch Asche brennt im wilden Kriegstanz.
Er will steigen, die Wunden sanft zu heilen,
doch muss er die Glut mit den Opfern teilen.

Ein Ikarus steigt auf ins rote Licht,
wo Eisen brennt und jedes Versprechen bricht.
...
Der Weg Renate Neblik
Vorschautext:
Das Leben ist wie ein langer,unendlicher Weg.
Die Menschen durchlaufen diesen Weg,
Wie in einem Irrgarten.
Der Weg ist aber nicht immer zu finden und
ist mit Stolpersteinen ausgelegt.
Alle Menschen versuchen auf diesem Weg
An Ihr Ziel zu kommen;
Aber was ist das Ziel überhaupt....??

Ich habe mich auf diesem Weg verirrt, verlaufen und bin über Stolpersteine gefallen.
Ich bin in ein tiefes,dunkles Loch gefallen.
Ich wollte heraus,aber wie...??
...
Die Schnarcher Farbensucher
Vorschautext:
Oma, du schnarchst!
Ich schnarche nicht!
Es ist der Opa nebenan!

Erschüttert in Grundfesten,
flattert der Atemzug:
Es ist nichts mehr zu retten -
das wär' fast wie Betrug.

Schon wieder wach' ich auf:
Oma, ich kann nicht schlafen!
Zähl weiter, Kind! Du bist
...
Farbheimat Farbensucher
Vorschautext:
wie ich das liebe
wenn der Herbst mich abholt
in der Jahreszeit
die meine ist
als käm' ich wieder heim
in einen urvertrauten Raum
der sich selbst
vergisst
Sonnenlächeln Farbensucher
Vorschautext:
Als hätt' die Sonne ihre Farben
in jungen Morgen ausgeleert,
gießt sich ihr Gold weit in die Lüfte -
und bleibt doch unversehrt.

Es ist, als hätt' ein warmer Atem
mit einem Schimmer Zuversicht umarmt,
berührt in mir mein Sonnenlächeln,
das ich vergaß - es ist verarmt.


*für Sissa
Rechtsruck? Jürgen Wagner
Vorschautext:
Rück nach rechts, rück nach
links - besser: du bleibst ruhig
auf dem Stuhl sitzen

Herrschaft braucht Vielfalt
Kontrolle braucht Freiheit
Krieg braucht Frieden
Rechts braucht Links

Weg braucht Mitte
Frieden braucht Engagement
Freiheit braucht Begrenzung
...
Ein Herbstgenuss Ewald Patz
Vorschautext:
Steinpilze und Maronen
die Mischung ist perfekt,
mit Pfeffer, Salz und Zwiebel
es ausgezeichnet schmeckt.

In Butter gut gebraten-
in zwölf Minuten gar,
so eine Pfanne Pilze
schmeckt einfach wunderbar.

Als Beilage alleine
ein Stück Weißbrot genügt ,
...
Augenblick. Isaew Magomed
Vorschautext:
То,что необходимо сделать в это мгновение в следующее мгновение уже не актуально.

Was muß man in diesem Augenblick machen -das ist in nachstem Augenblick schon nicht angesagt.
Wo es fein duftet Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Wo es fein duftet

Wo es fein duftet bei den Broten,
Da ist für niemanden verboten,
Einen Kaffee sinnend zu trinken,
Wo ihm Naschereien zuwinken.

Deshalb zieht es immer wieder
Genießer hierher, wo sie Lieder
Aus dem Ladenradio hören
Und wir kleine Kuchen schwören.

...
Da dreht das Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Da dreht das

Da dreht das kleine Mädchen
Am Kasten herum ein Rädchen,
Lernt spielerisch die Kraftübertragung
Darf mutig sich ins Leben wagen.

Ein wenig ausprobieren, dann drehen,
Dabei immer hin zur Mama sehen,
Die aus Kisten Gemüse herausklaubt
Und es um keine Aufmerksamkeit beraubt.

...
Salat Klaus Lutz
Vorschautext:
Der Hund schläft. Die
Spaghetti tanzt im Licht.
Das Ei fällt und bricht.

Der Adler lacht. Die
Kartoffel sitzt im Tee.
Das Eis sagt: „Ich geh.“

Der Hahn tropft. Die
Marmelade fühlt. Der
Reis hört und kühlt.

...
Kein Arm, kein Reich (Song) Horst Bulla
Vorschautext:
[Strophe 1]
Ach, könnte ich nur die Welt umarmen,
kein Mensch würd’ jemals mehr verarmen.
Ich wär’ der Vater, Arzt zugleich,
und heilte Kinder — arm wie reich.
Ich würd’ sie lehren, fair zu teilen,
die Wunden dieser Welt zu heilen.

[Refrain]
Dann gäb’ es weder Arm noch Reich,
die Menschen stünden endlich gleich.
Kein Herz mehr kalt, kein Blick mehr schwer —
...
Eromagneten Meteor
Vorschautext:
Es funkt, wenn wir uns nur berühren,
wir sind zwei attrahierende Gegenpole,
die sich unsichtbar anziehend verführen,
erspüren unsere eromagnetische Parole.

Du bist der Süden, ich der Norden,
wir kreiseln, treiben, gleiten, reiben,
sind im Spannungsfeld eins geworden,
nichts konnte diesen Bund vermeiden.

Ein heißer Strom fließt durch die Haut,
ein Tanz aus Aufladung und Begehren,
...
Gelaber Thomas
Vorschautext:
Auf „Ich bin kein Nazi, aber …“
folgt stets Lüge und Gelaber!
Darum verschone mich bitte,
ich steh in der linken Mitte!

Ich war auch zu gut erzogen
und hab mich zu oft verbogen.
Wenn einer rechten Scheiß erzählt,
hab ich mich lächelnd abgequält…

Doch damit ist endgültig Schluss,
labert mir jemand rechten Stuss,
...
Der Raum der Stille Peter Leitheim
Vorschautext:
Es liegt ein Raum in tiefer Ruh,
das laute Treffen schaut ihm zu.
Kein wirrer Streit, kein falscher Schein,
dringt in die Stille hier hinein.
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Wo Peters Geist die Worte lenkt,
der Geist sich in die Tiefe senkt.
Im Orbit schwingt die Zahl so rein,
sie schweißt das Werk für immer ein.
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Das Samtblau und das helle Grün,
lässt das Gedicht im Frieden blühn.
...
Das Echo der Jahrtausende Peter Leitheim
Vorschautext:
Im großen Strom, der Zeit verweht
die Weisheit alter Kulturen steht.
Sie blickten hoch zum Sternenzelt,
um zu verstehen, was die Welt.
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Das alte Wissen, in Schriften, in Stein bewahrt,
hat sich mit unsrer Gegenwart gepaart.
Und durch die Jahrhunderte, ganz weit,
bricht sich ein Klang in unsrer Zeit.
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Es ist die Orgel, die frohlockent dröhnt,
und uns mit Bachs Oratorium versöhnt.
...
Wer ist denn nun der Bösewicht? Olaf Zeidler
Vorschautext:
Schon einmal wurde nach der Wahl
im alten Bundestag entschieden.
War das tatsächlich ganz normal;
ging es um Schulden für den Frieden?

Da Menschen manches nicht begreifen,
hilft wie früher nur der harte Zwang.
Die Zivilgesellschaft wird bald streifen
mit buntem Halstuch und Fanfarenklang.

Jede Macht man hier stets neu erteilt;
niemand darf sie frech sich nehmen.
...