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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Göttin 2 Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Göttin 2

Das Bild von seiner Göttin 2:
Sie ist jünger, ja – und wunderschön,
Weil sie des Mannes Muse sei,
Früh hatte er sie sich auserseh’n.

Sie will trotz Ferne nahe sein,
Dafür gibt es das Internet.
Sie muss um ihren Dichter sein,
Ist zugetan ihm, klug und nett.

...
Ein Meister am PC Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Du bist ein Meister am PC,
hast immer den richtigen Tipp,
kennst dich aus mit USB,
und komprimierst am liebsten mit Win Zip.

Du kämpfst gegen aggressive Viren,
bist jedem Trojaner auf der Spur,
bist ein Profi im Programmieren
und vertraust der Fehlerkorrektur.

Würde es kein I-Phone geben,
keinen Lapp-Top und kein Touchscreen,
...
Göttin 1 Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Göttin 1

Sie ist so schlank, so groß, so schön,
Gesichtsumkränzt mit schwarzen Haaren,
Mit hellem Kopf, nicht nur bequem,
Oft ist er zu ihr hingefahren.

Dann wurde sie seine Ehefrau,
Obwohl es zuerst nicht danach aussieht.
Heute sind Beider Haare grau,
Immer noch sind sie liebesbemüht.

...
Unbeschwertheit Käti Micka
Vorschautext:
*****
Unbeschwertheit

Lehn` dich
ganz behutsam zurück
Erkenne endlich dein Glück
Es liegt direkt vor deinen Augen
Oder
magst du nicht
an Wunder glauben
Es ist dein Werk
Nutze jeden Moment
...
Junger Morgen Helga
Vorschautext:
Froh erwacht der junge Morgen,
aus der Nacht noch still und weit;
feiner Tau liegt auf den Blättern,
glänzt im Hauch der frühen Zeit.

Auf den Rosen schimmert leise
Licht im zarten Tropfenspiel,
Reseda im frischen Grün
atmet Duft und Leben viel.

Und in kleinen klaren Perlen
spiegelt sich der erste Schein:
...
Meine KI-Orakel-Queen Farbensucher
Vorschautext:
Wenn ich sie frage,
scheint's,
als würde sie noch
...überlegen,

und manchmal,
als wäre
um eine Antwort sie
verlegen...

Doch dann spuckt sie aus
vollem Datensatz,
...
Quakzirpen Meteor
Vorschautext:
Zwei Nachtamseln drängen mich,
ihren Garten endlich für sie zu räumen.
Das Tagessonnenlicht versteckt sich
im Westen gänzlich hinter Bäumen.

Ein Rotkelchen betrillert den Abend
bis laute Grillengeigen es überzirpen.
Am nahen Fluss Laubfrösche quaken,
das Nachtkonzert ist nun am wirken.

Da stimmen auch noch Tauben ein ...
Die Amseln sammeln für ihren Nestbau.
...
Einmal nur Schauspieler sein .. jogdragoon
Vorschautext:
Sie sind vielleicht nicht schlau,
doch sind sie ganz gewiss eines, nämlich genau
und spielen freiwillig nach festen Regeln.
Dafür müssen sie Mimik und Gestik einpegeln.
Sie erzählen nur das, was man ihnen diktiert,
nichts, was ihre Kreativität gebiert.

Ist die Situation auch noch so prekär,
trainierte Taten und Worte,
öffnen ihnen so manche Pforte !

Die Zuschauer fühlen, staunen und wollen mehr !
...
unlesbar Farbensucher
Vorschautext:
gleichförmig tippen
meine Finger, was
aus ihnen
fließt

verfälscht ist meine
Schrift, in der mich
heute keiner
liest

ich übe

...
Asyl im Jetzt Max Vödisch
Vorschautext:
Die Stunden liegen still wie leere Räume,
ich falle aus den Fugen meiner Träume.
Ein Wind reißt mich aus allem, was ich lerne
und trägt mich fort in namenlose Ferne.

Ich treibe durch ein Meer aus lauten Tagen,
die Stimmen branden, ohne mich zu fragen.
Die Welt wird groß, zu groß für meinen Schritt,
denn ich verlier’ mich ganz in ihrem Tritt.

Drum schenk mir einen Ort, der nicht klagt,
der meine Wunden nicht nach Gründen fragt.
...
Gebell des Halters Simon Käßheimer
Vorschautext:
Und bist du nicht willig,
dann brauch ich Gebell.
Das geht bei Hundebesitzern,
manchmal sehr schnell.

Erst bellt der Hund nur,
dann auch noch der Herr.
Ja mit so manchen Hundehaltern,
hat man’s manchmal sehr schwer.
Ein Traum Florian
Vorschautext:
Zu spät ist´s irgendwann im Leben,
wenn zunichte alles Friedensstreben.
Stolz und Hochmut, Geld und Macht,
nur Hass und Kriege werden so erdacht.

Seit Anbeginn der Zeit das alte Spiel,
Kräftemessen des Menschen Ziel.
Die Regenten rufen sehr gekonnt:
Zu den Waffen, an die Front!

Wann wird diese Welt endlich erwachen,
über Konflikte einfach herzhaft lachen?
...
Schicksalsschlag... Dani Blumen-Bär
Vorschautext:
Schicksalsschlag-
mein Teddy heute
besonders weich...

Copyright Daniel Behrens
Sich den Frühling "einverleiben" Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Ich „trinke“ mit meinen Augen
die Frühlingsfarben der Natur,
sauge über die Poren meiner Haut
die Blumen - und Blütendüfte auf
und spüre in der Tiefe meines Wesens
den liebevollen Herzschlag allen Seins.
Gedanklicher Ausflug Gritt Scheida
Vorschautext:
Antworten
auf Wesentliches
kommt nicht,
wenn der Verstand arbeitet;
sie kommen,
wenn der Verstand ruht
und das Herz spricht.
Kann sie's besser? Und gefällt es auch? Lisa Nicolis
Vorschautext:
***

Dieses Gedicht wollte ich in einem Versuch mal mit KI- Kunst in Lot bringen. Hier mein Gedicht, in dem ich mich über mich selbst lustig mache, dass ich einen millionen- oder milliardenweiten Stern sehe, aber die Zeitanzeige der nahen Unr nicht.
Mein Gedicht:

Milliarden Sachen weit im All
seh ich das fremde Licht
von einem weit entfernten Stern.
Doch wie viel Uhr es allemal
hier grade ist, das weiß ich nicht.
Die Wanduhr, einen Meter nah,
ist viel zu fern.
...
Keine Schere, keine Feile... Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Es ist früh, wir sitzen am Strand,
ich schaue entsetzt auf meine Hand.
Der Tag beginnt wirklich beschi...
Ein Fingernagel ist abgerissen.

Die Stimmung sinkt, ich bin verbittert,
schon wieder einer abgesplittert.
Keine Schere, keine Feile,
wenn man sie braucht, fehlen die Teile.

Mein Ehemann greift in den Sand
und hat ein Steinchen in der Hand.
...
Nimm alles, was du willst... Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Peter trifft seinen Freund Jonathan,
und schaut sich sein neues Fahrrad an.
"Ein Mountainbike, na sieh mal an...
Jetzt können wir in die Berge fahr` n.

Sieht gut aus. War wohl ziemlich teuer?"
"Die Geschichte ist wirklich ungeheuer...
Ein Mädel kam mir im Park entgegen",
stammelt Jonathan jetzt verlegen,

"sie sprang plötzlich von ihrem Rad,
stand vor mir, - ich war völlig platt.
...
Im Sonnenschein Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Im Sonnenschein

Im Sonnenschein Frauen zu sehen,
Eine noch schöner als die andere,
Wo ihre glänzenden Haare wehen
Und wo ich so gerne hinwandere.

Das ist mir als Mann die halbe Welt,
Welche mir tatsächlich fehlen würde,
Hätte das Leben nur Männer bestellt
Und Frauenwesen es nicht aufführte.

...
Da sind sie schon Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Da sind sie schon

Da sind sie schon,
Die interessierten Enkel
Und nehmen das neue Auto wahr.
In sehr kompetentem Ton
Klopft sich einer auf die Schenkel:
„Opa, Dein Auto ist wunderbar!“

Das freut natürlich den alten Mann,
Dass er von der Jugend Anerkennung erfährt
Und die Nachkommen ihn so beehren.
...