Hier findest Du 99.856 Gedichte von 2.607 Autoren und 4.527 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
Die Gedichte-Oase unterstützt und inspiriert Sie dabei mit hilfreichen Funktionen schon von der Formulierung bis hin zur Veröffentlichung Ihrer Gedichte.
Auch für eine einfache Kommunikation untereinander ist gesorgt. Und das alles kostenlos!
| Titel | Autor | |||
|---|---|---|---|---|
| Wenn Noah wieder auftaucht | Max Vödisch | |||
|
Vorschautext: Kommt raus aus euren Feeds, kommt raus aus euren Räumen, so einen wie Noah sah man lange nur in Träumen. Alle bauen an etwas: Start-ups, Profile, Plan. An Bildern, die glänzen sollen, damit man sie teilen kann. Manche schreiben Listen, manche löschen sie sofort. ... |
||||
| Zwischen Gischt und Gesang | Chandrika Wolkenstein | |||
|
Vorschautext: Der Sturm erwacht, die Wellen steigen. Der Himmel reißt auf wie Zeichenpapier. Blitze zucken wie zischende Peitschen. Der Salzwind schreit zornig über dir. Die wütende Gischt weiß noch ihre Namen, die damals nicht nach Hause kamen. Der Wal richtete die Kühnen und Harten für ihre dunklen Greueltaten. Die Männer wurden zu Treibgut im Blau, das nun nicht mehr so stürmisch rau die Boote durcheinander wirbelt, wie Strähnen um den Finger zirbelt. ... |
||||
| Kleine Gaben für dein Heute | Claudia Behrndt | |||
|
Vorschautext: Gönn dir heute einen Moment ganz sacht, sei stolz auf dich, auf das, was du geschafft. Atme frei, die Seele wird entfacht, weil Dankbarkeit dein Herz nun leise kraft. Lass Druck nun zieh´n, wie Nebel vor dem Licht und halte inne, nur für dich allein. In stiller Ruh wird vieles wieder schlicht, so darf der Tag ganz freundlich zu dir sein. Und wenn der Abend still am Fenster steht, nimm Wärme mit in Herz und Hände fein. ... |
||||
| Durch mein Fenster | Farbensucher | |||
|
Vorschautext: Es klopft. Ein Freund schaut durch mein Fenster. Ich zöger. Suche nach mir und denke: Es sind ja nur ein paar Schritte bis zur Tür. Mein Lächeln, abgelegt, hängt noch an der Garderobe. Dem Spiegelbild fehlt ein Gesicht. Wer bin ich ohne? Ich könnte meine Mitte zeigen, die Lebenssplitter, ... |
||||
| Der Blinden ihr trauriges Lied 1800- 1900 | Peter Leitheim | |||
|
Vorschautext: Blindenschulen in den Jahren 1800 – 1900 Historien - Gedicht. ----------------- Gedicht - Nr. 1237 ----------------- Wohl denen die Gesund, die, Sehen, Hören Riechen und Fühlen können. In früheren Zeiten weggesperrt, führten sie ein karges, freudloses, hartes Leben mit oft schwerer Arbeit unter strenger Zucht - ohne Freude und Hoffnung. Blinden - Schulen Der Tag begann mit einem Gebet und einem Lied der Hoffnung. Dann folgte strenge Zucht- ein karges Essen – harte Arbeit - Unterwerfung. Ein Leben ohne Freude – Liebe – Zärtlichkeit - Hoffnung ... |
||||
| WEF 2026 | Katzenovia | |||
|
Vorschautext: *** Ein Dorf wird wieder zugemauert, mit Möchtegerns und den Begierden, sie zeigen sich mit ihren Zierden der Weltwirtschaft, die sich belauert. Sie fahren an mit ihren Trossen. Politiker und die Vasallen sich präsentieren in den Hallen, bejubelt nur von den Genossen. ... |
||||
| Müßiggänger | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
|
Vorschautext: Müßiggänger Was wäre der Mensch ohne Bequemlichkeit? Nur eine Schönheit in eigenem Spiegel? Wie käme er jemals zu größerer Freiheit, Schmelze er nur ständig Blei im Tiegel? Da muss man sich an Müßiggang gewöhnen, Damit man sich etwas mehr Freiheit wähle: Das Gemüt darf sich mit Lächeln versöhnen, Wo es sich ein wenig aus der Gegenwart stehle. ... |
||||
| Nur ruhig Blut | Käti Micka | |||
|
Vorschautext: ***** Nur ruhig Blut Der Winter soll sich ruhig austoben Das ist sein gutes Recht Schon im Dezember fangen wir an den Frühling zu loben Die Natur soll ruhen verschnaufen und gar nichts tun Wir kommen schon früh genug ... |
||||
| Umweltschützer??? | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
|
Vorschautext: Umweltschützer??? Da sind sie wieder mal im Hotel, Alles hochgeheizt, überall ist’s hell, Die Türen sperrangelweit offen, Als wäre nichts klimabetroffen. Man glaubt gar nicht, wie da verschwendet, Klimaignoranz sich scheinbar nicht wendet, Weil im Haus offensichtlich an nichts gespart, Immer wieder wird neues Heizöl hergekarrt. ... |
||||
| Winternachtmorgen | Angelika Zädow | |||
|
Vorschautext: Unter blassem Mond breiten Schatten ihre samtene Decke über den Dächern aus Eine späte Kerzenflamme verlischt im Fenster eines letzten Schwärmers Die Nacht hält den Atem an während in der Ferne der Morgen lauscht ... |
||||
| Hart und weich | Anita Namer | |||
|
Vorschautext: Das Leben formt unser Hartes, das Weiche in uns macht uns zu Menschen. © A. Namer |
||||
| Der Kreisel | Chandrika Wolkenstein | |||
|
Vorschautext: Auf der leeren Straße tanzt ein Kreisel. Er dreht sich selbstvergessen, als sei die Welt ein runder Augenblick. Noch hält ihn das Kreisen. Noch trägt ihn die Bewegung. Er ahnt nicht: Die Kinder sind schon weiter. Sie haben keine Zeit mehr. Hände haben anderes zu tun. Man findet ihn später. Die Straße war schneller. |
||||
| Bis heute | René Oberholzer | |||
|
Vorschautext: Unsere Wege Gemeinsam Geradeaus Bis zur Kreuzung Ich nach links Du nach rechts Unerwartet Ohne Abschied Unerwartet Zeitgleich ... |
||||
| Falsche Jahreszeit | René Oberholzer | |||
|
Vorschautext: Ihre Wangen kalt Ihre Worte leise Ihre Finger zart Ihre Küsse auf Eis Bald ist Frühling Tauwetter © René Oberholzer |
||||
| Frühling im Winter | René Oberholzer | |||
|
Vorschautext: In leuchtenden Farben Steht sie auf einmal da Ihr hautenges Kleid Ein Hauch von Afrika Ich erinnere mich An eine Zeile von TOTO HURRY BOY SHE’S WAITING THERE FOR YOU Ich bewege mich zu ihr hin Singe tanzend ... |
||||
| Zwischen Wäsche und Staub : ihr Geruch | Chandrika Wolkenstein | |||
|
Vorschautext: Mutter ist tot, So ist es jetzt. Es gibt Tage, da liegt ihr Geruch im Raum, einfach so, ohne Anlass. Nicht wie ein Zeichen, eher wie etwas, das noch da ist. ... |
||||
| Fuchs im Neon | Max Vödisch | |||
|
Vorschautext: Sie lief durch die Straßen im ersten Licht, ihr Lachen ein Funkeln, das Dächer zerbricht. Sie nahm meine Liebe, so viel ich nur gab und hielt mich in Atem, hielt mich auf Trab. Wir reden von Freiheit, von Schuld, von Verstand, und stürzen dann blind in ein digitales Land. Sie schrieb mir ein Feuer, ließ Asche daraus, ich renne durch die Nächte, finde nicht mehr nach Haus. „Komm rein, trink einen Kaffee, vergiss diesen Schmerz. Wir reden von früher, von Mut und dem Herz.“ ... |
||||
| "Annäherung" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
|
Vorschautext: -Fiktion - Die Wirbelsäule schrumpft, Rücken, Nacken sind gekrümmt, Ohren nähern sich Schultern, Kinn nähert sich dem Brustbein, die Blicke sind stets gesenkt, auf den Boden gerichtet. Rippenbögen nähern sich den Beckenschaufeln, Brüste dem Bauchnabel, Hände, den gebeugten Knien. ... |
||||
| Wasser | Caeli | |||
|
Vorschautext: Drei Atome hier in enger Bindung Wasser- und Sauerstoff in Windung Polar verdrängt ein Artgenosse Reiß ich hier 'ne neue Posse Atome geistern, so empfunden Elektronen drehen ihre Runden Protonen bewegen sich tief im Kern Etwas erinnert mich hier an einen Stern An den Himmel, das Firmament Wo hier bei mir 'ne Kerze brennt ... |
||||
| Grenzen | Caeli | |||
|
Vorschautext: Eine Grenze für das Verständnis Sind die Mauern die ich baue (Verstehe mein Verhängnis Philosophiere ich ins Blaue) Resultat aus meiner Schwäche Aus dem Wissen um den Weg Bevor ich mich aufs Arge räche Mache hier daraus ein Privileg Gesegnet bin ich mit Wissen Kombinationsgabe und Zuversicht Mag kaum meine Fahnen hissen ... |
||||