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| Titel | Autor | |||
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| Elfchen "Stille" | Kirsten Kirschbaum | |||
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Vorschautext: Stille Nicht Leere Ja zum Alleinsein Ich bin bei mir Heimkehr (Inspiriert vom Gedicht "Zuvor" von Harald T. Gressel) |
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| Mein See | Alma Berger | |||
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Vorschautext: Abgelegen mitten im Wald liegtg einsam mein kleiner See. Ich suchte ihn heim allzeit, mein heimliches Separee. Im Mondlicht fiel mein Schleier, der wilde See lud mich ein, nicht viel tiefer als ein Weiher, an diesem Ort durfte ich ich sein. In mir erwachte bald die Frau, mit Fantasien zu diesem Paradies. ... |
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| Dichter der Antike | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Der Vertretungslehrer gibt Unterricht, er kennt die Schüler der Klasse nicht, und fragt die Schülerin Ulrike, nach einem Dichter der Antike. "Achilles" sagt sie ganz entspannt, "wegen seiner Ferse gut bekannt." Der Lehrer muss die Stirne runzeln, während alle anderen schmunzeln. "Wie heißt du?", fragt der junge Mann und schaut sie jetzt belustigt an. ... |
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| Elfchen "Lebenslust" | Kirsten Kirschbaum | |||
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Vorschautext: Lebenslust Mich durchströmend Mich endlich zeigen Raus aus dem Versteck Entfalten |
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| Wer... | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: "Wer bin ich?(Aber)Wer das hat gefragt?!" |
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| DiamantenGlitzer | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein stiller Zauber, fein und sacht, ist mit dem Morgen aufgewacht. An grünem Gras, da funkeln sie, so reine Diamanten sah man nie. Auf bunten Blüten, rot und blau, glitzert sehr zart der Morgentau. In jedem Tropfen es sich bricht, das strahlend helle Sonnenlicht. Die Rose hält ihn wie ein Pfand, geformt von stiller Meisterhand. ... |
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| An deiner Seite | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Er ist bei dir, am Tage und bei Nacht, gibt stets auf all deine Schritte acht. Er hält die Hand, fällt dir was schwer, und bringt dir sanft ein wenig mehr. Ein kleiner Engel - unsichtbar und leise, begleitet dich auf deiner Lebensreise. Schützend breitet er seine Flügel aus, das Licht trägt er in dein dunkles Haus. So geh nur getrost und fürchte nichts, im sanften Schein des Himmelslichts. ... |
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| Begegnung im Speisewagen | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Ich schaue nach einem freien Tisch, möchte nur kurz zu Abend essen. Bei eins, zwei Gläschen Rotwein, den öden Alltagsstress vergessen. Du nimmst den Platz mir gegenüber, schaust in die alte Speisekarte. Ich riskiere einen kurzen Blick, während ich auf den Kellner warte. Mich faszinieren deine Augen, - mag deine Grübchen im Gesicht. ... |
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| Kinder, holt die Spiele raus | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Heute sind sie alle da, Vater, Mutter, Großmama. Der Papa posaunt durch das Haus: „Kinder, holt die Spiele raus!“ Begeistert ruft Teenager Marie: „Dann hole ich jetzt Monopoli!" Die Oma verzieht gleich das Gesicht, „Das Spiel kenne ich gar nicht.“ Annette schaut zur Oma rauf, „dann spielen wir halt, Spitz pass auf.“ ... |
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| Das gute, alte Tagebuch | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Sie greift zu ihrem Tagebuch und lässt den Tag revuepassieren. Noch immer kann sie seine Worte in ihrer zarten Seele spüren. Ein paar Tränen laufen sacht, die zarten Wangenknochen runter. Sie blinzelt in das fahle Licht, - draußen geht die Sonne unter. Nachdenklich schüttelt sie den Kopf, nimmt einen Stift und überlegt. ... |
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| Stillstand | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Als Zug bezeichnet man, was zieht. Wenn dieses aber nicht geschieht, hat es den Namen nicht verdient, auch dann nicht, wenn der Weg geschient. Bleibt's stehen, liegt doch auf der Hand, dass man es umbenennt in Stand. |
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| Nörgelpeter | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Ehe der Nörgler sich versieht, er alles ins Negative zieht findet in jeder Suppe ein Haar, seine Weltanschauung ist starr. Er hält sich mit Nörgeln auf Trab, rückt von seiner Denkweise nicht ab, steigert sich in Meckerei hinein, wird dabei ausfallend, gemein. ... |
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| Bosnien-Herzegowina - kleine Hymne auf ein wunderbares Land | Jürgen Wagner | |||
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Vorschautext: Wo Frösche noch in Tümpeln quaken, Wiesen duftend schön erblüh'n wo Schlangen in der Sonne baden und Wasser grün des Weges zieh'n Wo Bär und Luchs noch Räume haben, Menschen Zeit und Freundlichkeit, da kann man trinken und sich laben an oriental'scher Köstlichkeit Wo Wasserfälle schäumend tosen, Wälder Berge überzieh'n, ... |
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| Pfingstritt | Marion | |||
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Vorschautext: An Pfingstmontag im Bayerischen Wald findet jedes Jahr ein Brauchtum statt. Als "Bad Kötztinger Pfingstritt" fast uralt, traditionell ein Gelöbnis geht seinen Pfad. 700 - 900 prächtig geschmückte Pferde mit Reitern in historischen Trachten, geleiten wie einst einem Pfarrer zur Ehre, gut 7 km einen Krankenbesuch gedachten. Zudem wird eine Pfingsthochzeit gefeiert, wie der Ritt Teil eines Gelübdes aus 1412. ... |
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| Rendsburger Hochbrücke | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Von der Rendsburger Eisenbahnbrücke ließ ich schweifen meine Blicke. Ich warf einen Blick herab und mir schien, als schaute ich auf ein Modell von Märklin. Die Rendsburger Gegend gefällt mir nicht nur Eins zu eins, sondern auch in Miniatur. |
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| Ironie der Historie | Meteor | |||
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Vorschautext: Selten zeigte sich die Geschicht' so von ihrer selbstironischen Seite, als bei der Umkehr der Absicht von der ideologischen Trennbreite. Propagierte einst der deutsche Osten den "antfaschistischen Schutzwall", vom Westen bedroht die Genossen, gegen Antidemokraten dort überall. Es scheint, es gab 'nen Seitenwechsel! Vom Osten droht faschistische Gefahr, ... |
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| Uhrenvergleiche. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Der Krieg beginnt um der Beute willen,das Buch wird fūr Erkenntnis geöffnet, ein Dialog ist eine Moglichkeit unsere Uhren vergleichen. ....диалог это возможность сверить часы. |
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| Zeitempfinden ist relativ | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Wohin nur ist die Zeit, immer schneller sie eilt. Trotz Kinder-Jugendzeit ist das Alter nicht weit. Ein Säugling, der kräht, schreit, steckt „bald“ im Totenkleid. Ungern ist man bereit fürs Alter, Krankheit, Leid. Verlust von Gesundheit schränkt stark ein die Freiheit. Schnell vergeht Lebenszeit, währt keine Ewigkeit. ... |
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| Gedanken- Looping | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Was uns im Weg steht ist kein Hindernis , sondern ein Wegweiser . |
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| Kuckucks Namensgedächtnis | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Vergesslichkeit -sein Markenzeichen; sie sucht wirklich ihresgleichen. Der Kuckuck, er singt nicht einfach nur Lieder; seinen Namen übt er wieder und wieder, denn wenn er den einmal vergisst, weiß er nicht mehr, wer er ist. |
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