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| Titel | Autor | |||
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| Ukiyo-e | Lena Engelbrecht | |||
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Vorschautext: In der nächtlichen Grafik, in gefächerten Kiefernbaum-Nadeln hat sich der Vollmond verfangen und flirrt vergoldet durch Wolkenschaum als ginge der Vorhang auf im vergessenen Traum. © Lena Engelbrecht |
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| Seemannsweihnacht | Helge Klein | |||
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Vorschautext: Einsam zieht am Horizont ein Schiff in finst'rer Nacht. Der Steuermann hält fest gekonnt den Kurs auf seiner Wacht. Hoch oben auf des Mastes Spitze steckt fest ein Tannenbaum. Im Dunkel scheinen seine Lichter bis auf das Schiffsdeck kaum. Der Smutje kocht in der Kombüse ein Festmahl für die ganze Crew: ... |
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| Verantwortung im Dunkel (Berlin) | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Tausende warten, der Strom bleibt fern, kein Licht am Abend, kein warmer Kern. Die Dunkelheit zählt still jedes Haus und zeigt, was Handeln wirklich richtet aus. Am Ende bleibt die leise Pflicht zu seh´n, was Worte tun, wenn sie in Taten geh´n. Denn wer die Welt verbessern will im Streit, trägt Verantwortung für jede Dunkelheit. Man nennt es Mut, doch es fühlt sich falsch genannt, wenn Rücksichtslosigkeit die Stadt verbrannt. ... |
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| Maß der leisen Stärke | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ich höre auf den stillen Grund, der Atem fließt in sanfter Ruh. Der Körper meldet sich gesund und findet langsam wieder zu. Ein Schritt ins Licht, ein kleiner Gang, die Kälte weicht dem warmen Sein. Ich halte Maß ein Leben lang und lasse Überlastung sein. So wächst aus Pflege neue Kraft, kein Drängen stört den inneren Raum. ... |
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| Beginn des Winters | Simone Seebeck | |||
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Vorschautext: Wenn der Winter beginnt bin ich zu Hause und will nicht raus Glätte auf den Straßen Schnee liegt weiß auf dem Haus Wenn die Kälte sich ausbreitet verstecke ich mich alleine suche neuen Mut während ich manchmal weine Du lachst über mich und bist ganz außer Dir Doch ich weiß, ein Herz ist in mir |
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| Ordnung im frühen Jahr | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Januar ensteht der Plan, der Tag gewinnt an fester Form. Ich schaue ruhig nach vorn so dann und bringe Wege in die Norm. Ich setze still den ersten Schritt, der Tag erhält ein festes Maß. Ein leiser Plan geht ruhig mit und hält die Ordnung klar und Strass. Die Zeit wird nun in Form gebracht, der Morgen steht im hellem Stand. ... |
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| Manchmal... | Anita Namer | |||
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Vorschautext: Manchmal, wenn ich so an dich denke, am Morgen, wenn der Tag beginnt, stelle ich mir vor, meine Gedanken wären Sonnenstrahlen, und sehe dich und mich, im Licht. Manchmal, wenn ich so an dich denke, heute, gestern, morgen… stelle ich mir vor, ... |
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| Geköpfte Rose | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Kopf einer rosaroten Rose liegt auf Samt in der Pralinendose, den Kopf trug sie einst stolz auf langem Stiel, bevor er dem Messer zum Opfer fiel. Der Stiel war überall dornenbewehrt, darüber hat sich die Liebste beschwert, wollte der Rose Schönheit „begreifen“ ohne sich die Finger aufzureißen. Behutsam köpfte ich zarte Rose, legte sie in die Pralinendose, fortan kann die Liebste sie ergreifen, ohne sich die Finger aufzureißen. |
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| Vergessener Geburtstag | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Nachträglich selbstgestrickte Geschenke – Sorry, dass ich deinen Geburtstag vergaß als Müdigkeit sich in mein Gedächtnis fraß, „Vergessen“ sollte dich keinesfalls grämen, lieber solltest du deine Füße wärmen an flauschigen Socken und der Wärmflasche, beides wertvoller als ne Krokotasche, denn Väterchen Frost das neues Jahr begrüßt, das an warmer Sonne vielleicht viel einbüßt – auch binde dir den Strickschal um die Ohren, dann geht die Körperwärme nicht verloren, ... |
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| "Reinkarnierter" Apfel | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Ein Schnabel den Apfel attackiert, dieser Teile der Schale verliert bis sein Fruchtfleisch wie Püree zerfällt und dem Schnabel nicht länger standhält. -2- Des Apfels Leben ist kurz und trist, ne Made ihn von innen auffrisst, die sich von ihm so viel einverleibt bis nur sein Gehäuse übrig bleibt. -3- Der Apfel fühlt sich total gestresst, ... |
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| Fügung des Schicksals | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Der Himmel tut sich in ihr auf als das Glück nimmt seinen Lauf und ihr die große Liebe bringt, freudvoll ihr Herz hüpft und springt. Vom Liebesglück ist sie erbaut wird bald eines Mannes Braut, die vielen Kindern Leben schenkt, weil Liebe ihr Schicksal lenkt. |
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| Liebesleid | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Viele Tränen hat gekostet enttäuschter Frau ihr Liebesleid, sie fühlt sich wie schockgefrostet nach fast jedem Beziehungsstreit. Ihre Augen sind gerötet, die Liebe ist abgetötet, ne Mördergrube ist ihr Herz, randvoll mit dem Beziehungsschmerz. Sie beginnt Männer zu hassen, auf Frauen sich einzulassen, ... |
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| Prüfungsangst | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Mit ihren von Hoffen und Bangen blass bis glutrot gefärbten Wangen erwarten Schüler, was kommen muss, fürchten es wie einen Todeskuss, der keinem von ihnen bleibt erspart, sobald sich mit ihrem Wissen paart Abschlussprüfung mit vielen Fragen, auf die nun SIE haben das Sagen, denn endlich hören ihnen in Ruh, die, die sonst das Sagen haben, zu. |
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| Ich laufe wie ein Pinguin | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Ich laufe wie ein Pinguin bei dieser Straßenglätte , weil ein Sturz bei mir bestimmt sehr schlimme Folgen hätte. Das sieht zwar etwas witzig aus- das kann mich nicht berühren, denn einen Beinbruch möchte ich auf keinen Fall riskieren. |
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| "I wasted time, ..." | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: „I wasted time, and now doth time waste me“ (Aus Shakespeare: Richard II.) „Ich habe Zeit vergeudet Und nun vergeudet diese Zeit mich.“ Habe ich je um Hilfe geläutet, Doch Zeit, wie erreiche ich Dich? Zwar scheinen unzertrennlich zeitnah wir In all unseren sehr langen Lebensjahren, Doch der Despoten und Tyrannen Machtgier Lässt uns schlechter in die Zukunft fahren. ... |
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| Das Erzählen wieder lernen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Das Erzählen wieder lernen Wir müssen wieder lernen, Geschichten zu erzählen, Sonst geht Frohsinn verloren. Erzählen heißt besternen, Fantasien zu erwählen, Wo wir hineingeboren. Wenn wir das nicht hinkriegen, Geht Lebensfreude uns verloren, Der Ton wird fad, der Himmel grau. ... |
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| Der innere Weg | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Übt euch in der Freude, denn sie ist jene Emotion, die der Liebe in Struktur und Wirkung am nächsten steht. Sie öffnet den Zugang zum Herzen und ermöglicht einen bewussten inneren Weg. Der Mensch ist dabei nicht getrennt vom Erleben: Er ist zugleich der Mond, der sich im Wasser spiegelt, und das Wasser, das vorbeifließt. Er ist die Sonne, die wärmt, der Regen, der fällt, der Lernende im Prozess des Verstehens ... |
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| Schutzraum | Meteor | |||
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Vorschautext: In einer Welt voller Unerwarteten liegt ein Gefühl von Geborgenheit im Wissen. In einer Realität falscher Wahrheiten keimt Sehnsucht nach Verlässlichkeit im Wünschen. Vertrauen auf ein morgen, ohne Angst vorm Aufwachen. Die Hoffnung nicht verloren, im Traum behütet zu schlafen ... ... |
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| Traum vom größten Glück | Till Eulenspiegel | |||
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Vorschautext: Es war das allergrößte Glück, wenn du hingebungsvoll liebkost, lustvoll mein sensibelstes Stück, das zumeist sonst doppelt behost. Du widmestest dich ihm sanft-fein, küsstest ihn, nahmst ihn in dich auf, es schien auch dir wichtig zu sein... Verlangen nahm so seinen Lauf. Fast gierig saugtest du an ihm, du spürtest meinen Puls in dir, ... |
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| Wintermärchen | Helga | |||
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Vorschautext: Sanft gezuckert ruht das Land, als hätt der Himmel es berührt, Bäume tragen weiße Kronen, von leiser Winterzeit verführt. Sachte neigen sich die Äste, wenn der Frost Geschichten webt, und in dieser klaren Stille, fühlt man, wie das Herz sich hebt. Ein Schneemann steht am Wegesrand, sein Lächeln mild, fast voller Zeit, ... |
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