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| Titel | Autor | |||
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| Asyl im Jetzt | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Die Stunden liegen still wie leere Räume, ich falle aus den Fugen meiner Träume. Ein Wind reißt mich aus allem, was ich lerne und trägt mich fort in namenlose Ferne. Ich treibe durch ein Meer aus lauten Tagen, die Stimmen branden, ohne mich zu fragen. Die Welt wird groß, zu groß für meinen Schritt, denn ich verlier’ mich ganz in ihrem Tritt. Drum schenk mir einen Ort, der nicht klagt, der meine Wunden nicht nach Gründen fragt. ... |
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| Gebell des Halters | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Und bist du nicht willig, dann brauch ich Gebell. Das geht bei Hundebesitzern, manchmal sehr schnell. Erst bellt der Hund nur, dann auch noch der Herr. Ja mit so manchen Hundehaltern, hat man’s manchmal sehr schwer. |
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| Schicksalsschlag... | Dani Blumen-Bär | |||
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Vorschautext: Schicksalsschlag- mein Teddy heute besonders weich... Copyright Daniel Behrens |
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| Sich den Frühling "einverleiben" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Ich „trinke“ mit meinen Augen die Frühlingsfarben der Natur, sauge über die Poren meiner Haut die Blumen - und Blütendüfte auf und spüre in der Tiefe meines Wesens den liebevollen Herzschlag allen Seins. |
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| Gedanklicher Ausflug | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Antworten auf Wesentliches kommt nicht, wenn der Verstand arbeitet; sie kommen, wenn der Verstand ruht und das Herz spricht. |
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| Kann sie's besser? Und gefällt es auch? | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Dieses Gedicht wollte ich in einem Versuch mal mit KI- Kunst in Lot bringen. Hier mein Gedicht, in dem ich mich über mich selbst lustig mache, dass ich einen millionen- oder milliardenweiten Stern sehe, aber die Zeitanzeige der nahen Unr nicht. Mein Gedicht: Milliarden Sachen weit im All seh ich das fremde Licht von einem weit entfernten Stern. Doch wie viel Uhr es allemal hier grade ist, das weiß ich nicht. Die Wanduhr, einen Meter nah, ist viel zu fern. ... |
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| Ich danke Dir | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Ich danke Dir Du hast mich gewarnt und ich habe es geahnt Du hast genau den Nagel auf den Kopf getroffen Es fühlt sich an wie ein Sechser im Lotto Mache ruhig heiter weiter nach dem gleichen Motto ... |
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| Keine Schere, keine Feile... | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Es ist früh, wir sitzen am Strand, ich schaue entsetzt auf meine Hand. Der Tag beginnt wirklich beschi... Ein Fingernagel ist abgerissen. Die Stimmung sinkt, ich bin verbittert, schon wieder einer abgesplittert. Keine Schere, keine Feile, wenn man sie braucht, fehlen die Teile. Mein Ehemann greift in den Sand und hat ein Steinchen in der Hand. ... |
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| Nimm alles, was du willst... | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Peter trifft seinen Freund Jonathan, und schaut sich sein neues Fahrrad an. "Ein Mountainbike, na sieh mal an... Jetzt können wir in die Berge fahr` n. Sieht gut aus. War wohl ziemlich teuer?" "Die Geschichte ist wirklich ungeheuer... Ein Mädel kam mir im Park entgegen", stammelt Jonathan jetzt verlegen, "sie sprang plötzlich von ihrem Rad, stand vor mir, - ich war völlig platt. ... |
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| Im Sonnenschein | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Im Sonnenschein Im Sonnenschein Frauen zu sehen, Eine noch schöner als die andere, Wo ihre glänzenden Haare wehen Und wo ich so gerne hinwandere. Das ist mir als Mann die halbe Welt, Welche mir tatsächlich fehlen würde, Hätte das Leben nur Männer bestellt Und Frauenwesen es nicht aufführte. ... |
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| Da sind sie schon | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Da sind sie schon Da sind sie schon, Die interessierten Enkel Und nehmen das neue Auto wahr. In sehr kompetentem Ton Klopft sich einer auf die Schenkel: „Opa, Dein Auto ist wunderbar!“ Das freut natürlich den alten Mann, Dass er von der Jugend Anerkennung erfährt Und die Nachkommen ihn so beehren. ... |
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| Z e i t f ä d e n | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein jegliches hat seine Zeit, der Augenblick, die Ewigkeit. Säen, wachsen, grünen, blühen, sich am frühen Morgen mühen. Zeit zu pflanzen, Zeit zu bauen, hoffnungsfroh nach vorne schauen. Zeit zum Greifen, Zeit zum Lieben, nichts ist im Herzen ungeschrieben. Zeit zu suchen, Zeit zu finden, und auch zarte Bande binden. ... |
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| Wahrheit oder nicht? | Katzenovia | |||
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Vorschautext: Wahrheit gegen Lüge *** Lügen, die sich oft verbreiten, und sie nehmen überhand, auf den schnellsten Pferden reiten, ist die Wahrheit nicht bekannt. Deshalb sollte man sich hüten, sie zu tragen in die Welt, denn das Netz wird sie behüten, ... |
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| digitale Münder | Farbensucher | |||
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Vorschautext: am Treibgut festhalten in der Wortflut aus digitalen Mündern - eine Hand im Wort 'du'. den Kopf in den Nacken werfen, die flüchtigen Münder in Schubladen packen - mit Lippen Worte in Formen gießen. |
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| Barrikaden | Meteor | |||
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Vorschautext: Survival of the fittest, so die darwinsche Evolutionstheorie, und immer wieder mal geschieht es, man passt sich kurz an aus Strategie. Neue Schauplätze auf der Weltbühne füllen unsere Zeit mit stetiger Leere. Sprachlosigkeit betoniert Ungetüme des Schweigens, der Gedankenschwere. Machtlosigkeit errichtet Barrikaden. Die Fronten sind jetzt klar geklärt. ... |
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| Das zuhören | Frank Dörfl | |||
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Vorschautext: Das stimmt nicht, aber was stimmt eigentlich.? Die Aussage oder Frage haben wir alle schon ein Mal gehört. Den viele Leute hören nur das, was sie hören wollen. Aber nicht was eigentlich gesagt Worte , von den Menschen die diese . Ausgesprochen hatte, und somit nur die Hälfte gehört wird. Und Dan da doch Gerüchte entstehen , und dann derjenigen . Mit den Gerüchten um gehen muss. Oder aus dem Weg räumen muss, um nicht in schlechte Licht gerückt wird. Deswegen ist es wichtig Leuten richtig anzuhören was sie , zu sagen haben. Es ist auch eine Sache von Respekt, den an deren Gehör zu schenken |
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| Gast auf Erden | Helga | |||
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Vorschautext: Immer vorwärts, nie zurück, die Zeiger ziehn im Kreise dahin, auch du, so ist der Lebenssinn, riskier nach hinten keinen Blick. Wirf ab die Last, die du noch hast, das Stundenglas sich ständig leert, das Jahr an deinem Leben zehrt, du bist auf Erden doch nur Gast. Nimm dir die Ruhe, bleib gelassen, sieh, was die Zeit dir offenbart, ... |
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| Der Gärtner und der Schmetterling | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Sobald die Sonne lacht am Himmel, dreht der kleine Schmetterling seine Runde. Jeden Morgen fliegt er zeitig früh aus, er genießt jede, aber auch jede Sonnenstunde. Der Park ist schon immer sein schönster Ort, dort wo der Vogel singt und der Gärtner die hübschen Blumen pflanzt. Die meiste Zeit verbringt er am liebsten nur dort, man merkt's ihm an, wenn er froh über den Blüten tanzt. ... |
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| Zoomen | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Vom sie Zum Sie Vom Sie Zum du Vom du Zum wir Vom wir Zum du Vom du Zum Sie ... |
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| Die Letzten | René Oberholzer | |||
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Vorschautext: Die Bar geschlossen Die Stühle verräumt Nur noch ein Lied Und einige Lichter Wir beenden Den letzten Tanz Innig umschlungen Gebadet in Schweiss Draussen unsere Jacken Die letzten an den Bügeln ... |
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