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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Die Friedenstaube Caeli
Vorschautext:
In Reimen ausgedacht
Erhebe sich die Botschaft sacht
In die Lüfte hoch empor
Wie schon tausendmal zuvor

Ein Ästlein klein
Ergrünt und fein
Der Taube Schnabel hebt
Als sie so durch den Frühling schwebt

Gebraucht fürs Nest
Schnell eingeflochten
...
Tierische Verrücktheiten Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Esel dreht Pirouetten auf dem Eis.
Katze zeigt sich schon wieder naseweis.
Kampfhund spielt sich auf als Schutzpolizist.
Reineke Fuchs denkt sich aus eine List.
Krokodil auf der Zahnprothese kaut.
Schwein wälzt sich im Dreck, ist total versaut.
Maden fressen sich durch Äpfel, Kirschen.
Holzwürmer im Gebälk raspeln, knirschen.
Affe steht Kopf, wackelt mit den Beinen.

Ich habe keine Lust mehr zum Reimen!
Geiger bibbert vor Angst Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
- Fiktion -

Geiger Blut und Wasser schwitzt,
Angst sich in die Haut einritzt
Bogen in der Hand zittert,
Musiker Blackout wittert.

Einsatz naht, sein Atem stockt,
Panik ihm im Nacken hockt
verkrampft sind seine Hände
sein banger Blick spricht Bände.

...
Die Sehnsucht nach dem Frühling Ewald Patz
Vorschautext:
Die Sehnsucht nach dem Frühling
ist bei mir riesengroß,
ich frage mich seit Tagen:
Wann geht es endlich los?

Wann blühen wieder Blumen?
Wann ist die Kälte fort?
Wann ist der Garten wieder
ein blumenreicher Ort?

Ein warmer Wind aus Süden
der müsste dringend her,
...
Gott.. wir haben gekifft Schornsteinfeger
Vorschautext:
Eines sollte immer klar sein
Kein Mensch sollte sein allein
Aber dann frag‘ ich mich: wofür die Liebe
Man erinner‘ sich an Helena
Sie führten Kriege dafür!

Ich bin zu müde viel zu denken
Soll‘ die Kirche und der Staat mich lenken
Misstrauen.. Vertrauen
Abgehauen!

Aber was soll der ganze Terz
...
Ignoranz? Uta Kinzel
Vorschautext:
Was ist das bei mir für ein Tanz?
Ist es Angst oder einfach Ignoranz?
Oder warum lasse ich meinen Ex-Mann lings liegen.
Dabei hatte ich mich doch selbst in seine Arme getrieben.

Er zeigte mir wirklich, was es heißt zu lieben.
Mit Leidenschaft hatten wir es fast überall getrieben.
Er hatte mich wirklich abgöttig geliebt
und trotzdem hat mein Freiheitsdrang gesiegt.

Dabei hatte er mich immer wieder gefragt,
warum wir unsere Liebe nicht haben einfach vertagt.
...
Das Manifest von Oslo Peter Leitheim
Vorschautext:
NI 26 – Gedichte-Oase 275
Der Sieg der Stillen
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Kein Thron aus Gold, kein weißes Haus,
löscht heute das Verderben aus.
Nicht Trump, nicht Putin, nicht der Stahl,
trafen für die Welt die Wahl.
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Es war ein Vater, still und rein,
der lud die Liebe zu uns ein.
In Kellern, wo die Kinder frieren,
sah man die Macht der Welt verlieren.
...
Des Lebens Schiff Peter Leitheim
Vorschautext:
Die Gefahren des Meeres (Lebens)
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Mit Gottes Segen muss der Mensch das Ruder
seines eigenen Lebensschiffes gut festhalten.
Das Leben gleicht einem stürmischen Meer,
und der Teufel versucht mit aller Macht,
dein Schiff zum Kentern zu bringen.
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Schon im Mittelalter versuchte man den Menschen klar zu machen,
Gebe NIE auf! Halte fest an deinem eingeschlagenen Weg.
Denn wie das Meer hat das Leben, Riffe, Untiefen, und Stürme zu überstehen.
Wer an sich und an Gott glaubt übersteht aber jede Krise jeden Sturm.
...
Redewendungen Doris Grevesmühl
Vorschautext:
Redewendungen sind bekannt
überall im Land,
sie bildhaft beschreiben
bestimmte Verhaltensweisen,

so heißt es, Hunde, die bellen, beißen nicht,
das können sie auch nicht,
weil beim Bellen sie das Maul aufreißen,
können sie nicht gleichzeitig beißen.

Von Menschen, die sie so betragen,
kann man sagen,
...
Für die Ewigkeit stapeln Käti Micka
Vorschautext:
*****
Für die Ewigkeit stapeln

Eigentlich
lebt man sehr gern auf dieser Welt
Doch vielen Menschen fehlt oft
Nur zum Überleben …Das Geld…
Einige
leben in Saus und Braus
Und
trotzdem wohnt Habgier
bei ihnen im Haus
...
Das ist doch krank... Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Ich möchte nur einen Impftermin...

Minutenlang sitze ich jetzt schon,
daheim, am Strippen-Telefon,
der Anrufbeantworter hält mich hin,
- warten macht wohl keinen Sinn.

Erst bin ich nicht durchgekommen,
dann hat niemand abgenommen.
Man hat ein Sprachband laufen lassen.
Das ist wirklich nicht zu fassen...

...
Trocken Schornsteinfeger
Vorschautext:
Geerdet
Ich bin ein Baum
Jedes Blatt ein Traum
Wind bläßt sie weg

Ich bin Dreck
Geerdet
Niemals, fliege weg im Wind
Träume.. träume.. träume

Mein Kind.. auch wenn‘s
Alpträume sind
...
Der Fremdling Marcel Strömer
Vorschautext:
Sein Herz verglimmt in eigner Glut,
vom Zweifel an sich selbst verzehrt;
was Ursprung war und tiefstes Gut,
hat sich dem Denken selbst entleert.

Es trennte ihn von seines Zeichen,
vom prägenden Gesetz der Zeit;
nun treibt sein Ich in Schattenreichen
entbunden von Notwendigkeit.

Vor Schwellen stand er, Geist und Schranke
zu stolz für Bitte, bang für Tat;
...
Trotzdem Meteor
Vorschautext:
Das Leben ist paradoxerweise
schön und grausam.
Glück und Unglück umher kreisen,
die Kugel rollt und fällt
wie beim Roulette spontan.

Immer wieder gibt es Gründe
das Leben zu bejahen,
obwohl einiges dagegen stünde,
um neues Elend sich zu ersparen.

Das Leben ist zu kurz und kostbar,
...
Eintauchen Anita Namer
Vorschautext:
Wenn du einen Menschen wirklich kennen lernen willst,
tauche in ihn ein...

In das, was er sagt oder nicht sagt,
in seine Augen,
sein Herz,
in das, was er tut oder nicht tut,
in sein ganzes Sein.

Du kennst ihn zwar dann immer noch nicht wirklich,
doch du kannst spüren,
was ihn ausmacht.
...
Überall ist wunderland Peter Leitheim
Vorschautext:
Überall ist Wunderland
überall herrscht Leben,
auf nackten Fels im Meer am Strand
im Wüstensand daneben.
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Auf Feldern Fluren herrlich grün
am Himmel zwitschernd Vögel ziehen,
in Gärten duftend Blumen blühn
ein Leben und ein Sprießen.
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Wie herrlich könnte die Welt doch sein
wenn Freundlichkeit nur stellt sich ein,
...
Noch kühl und frisch der Garten Peter Leitheim
Vorschautext:
ww.leitheim-gedichte.de
Nr. 1098
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Noch kühl und frisch der Garten ruht
bald schon erwärmt in Sonnenschein,
ein herzhaft` Duft an Kräuterluft
lädt jeden zum Verweilen ein.
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Der Käfer seine Beine streckt
im buntgeflecktem Panzerkleid,
ein Hahnenruf vom Schlaf aufweckt
die Pflaumen reif an Ast und Zweig.
...
Von Hand zu Hand Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Du warst mein erster Trost in dunklen Nächten.
Ich hielt dich fest, als wärst du nur dafür gemacht.
Du nahmst mir sanft die Angst vor allem Schlechten
und hast stets über meinem Schlaf gewacht.

Dann kam die Zeit. Ich wurde groß und kälter.
Ich tat, als wärst du nur ein Kinderding.
Ich spielte mit dir kaum noch, immer seltener,
bis ich dich fortlegte und von dir ging.

Du lagst im Staub, von Motten leicht zerfressen,
das Auge stumpf, dein Fell schon ausgebleicht.
...
Adé Schornsteinfeger
Vorschautext:
Übrig
Bliebe
Liebe
Im Honigtraum

Gedankendiebe
Wellensaum
Wünscheschaum
Meditation

Ist der Weg
Tief
...
Ich würde gerne Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Ich würde Euch Alle gerne umarmen,
besonders die, die ihren Job gut machen,
die freundlich mit Menschen lachen,
denn ihr sorgt dafür, dass wir nicht verarmen.

Ich würde mich gerne mit allen Guten treffen,
die ehrlich durch das Leben gehen.
Könnte so seinen tiefen Sinn verstehen,
denke, wir hätten sehr viel zu besprechen.

Ich würde gerne mal den Kanzler treffen,
der voll auf militärische Stärke setzt.
...