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| Frühlingsfahrt im Stillstand | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Wenn wieder mal die BVG streikt, dann bleibt die Stadt im Atem stehen. Doch wer den Takt der Räder eicht, kann neue Wege vor sich sehen. Ich schwing mich auf mein Fahrrad sacht, der Morgen trägt ein mildes Kleid. Der Frühling lächelt, sonnendurchdacht und schenkt dem Tag Gelassenheit. Der Fahrtwind singt ein leises Lied, durch Straßen, die nun träumend ruh´n. ... |
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| Feuer auf der Lippe | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ein leises Kribbeln kündigt es mir an, wie Funken die im Stillen Feuer schüren. Erst Jucken, das ich kaum ertragen kann, dann Brennen, das beginnt mich zu verführen. Es wächst zu Bläschen, klein und voller Glut, sie pochen frech im zarten Mundrevier. Ein roter Kreis, der trotzig brennen tut, als rief er spöttisch: "Heute bleibst du hier." Drum hängt ein Schild nun an meinem Mund, "Betreten strengstens untersagt, oh nein!" ... |
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| Sie haben den Verstand verloren | Katzenovia | |||
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Vorschautext: *** Man kann den Frieden nicht erzwingen indem man einen Krieg beginnt. Nur Tod und Elend wird es bringen, wenn man den einen niederzwingt. Im Untergrund, dort schwelt es weiter, man setzt ja nicht auf Dialog, man feiert sich als Wegbereiter, doch selbst die anderen betrog. ... |
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| Bergparadies in elf Worten | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Elfchen Allgäu(er) Bergwelten Oberstdorf Gastfreundschaft vom Feinsten Unbeschwerter Natururlaub, Gute Küche Megaerholungsangebote Anmerkung: "Mega-Erholungsangebote" ... |
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| Ich traue meinen Ohren nicht | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Ich traue meinen Ohren nicht Was soll das Es geht schon wieder los Schon wieder müssen unschuldige Menschen sterben Die Furcht ist groß Schon wieder schickt man sie ins Verderben Reicht Euch die Hand Es stärkt euer Land Die Angst schnürt uns die Kehle zu ... |
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| Dunkle Stunden | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Sie erzählt von ihren dunklen Stunden, wenn sich der schwarze Vorhang schloss. Die Zeit hat sie längst überwunden, nun spendet sie den anderen Trost. Ihre Stimmung war oft sehr gedrückt, es fehlten Antrieb und Energie. Sie ging nie aufrecht, eher gebückt. Glücklich war das Mädchen nie. Ihre Eltern haben sie geschlagen. Oft grundlos, das verstand sie nicht. ... |
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| Die ersten Schmetterlinge | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Die ersten Schmetterlinge sind endlich wieder da, ein paar Zitronenfalter ich jetzt im Garten sah. Der Fuchs- das Pfauenauge die kommen hinterher, die schönen Prachtgebilde werden jetzt täglich mehr. Sie haben überdauert: Frost, Schnee und Dunkelheit ... |
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| Musen wollen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Musen wollen Schutzgöttinnen, die anregen, Als Töchter des Zeus inspirieren, Vielfalt, Erinnerung mittragen, Sich zu Dichtern, Künstlern legen, In ungeahnte Höhen führen, Damit die zum Olymp sich wagen. Aura und Schönheit regen an, Bewahren unsere Kunst, das Wissen, Helfen dem Kult auf in der Welt ... |
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| Am Leben teilgenommen | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Am Leben teilgenommen Man hat viel erlebt dass einem beim erinnern immer noch das Herze bebt Man muss an sich glauben dann kann einem Keiner die Hoffnung rauben Die braucht man unbedingt und eine Portion Mut und viel viel Glück ... |
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| Das Herz gebiert | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Das Herz gebiert Das Herz gebiert den Freudentag, Selbst wo die Welt in Grau geflutet, Man sich gar nicht erheben mag, Weil man sich halt nicht gerne sputet. So bleibt die Zeit der Zweisamkeit, Mit der sich Glück ins Leben wagt, Zur Liebe zwei Menschen bereit – Probleme werden jetzt vertagt… ... |
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| Hoffnung im Herzen | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ein Mädchen sitzt im Schattenraum, ihr Herz ist müde, schwer und klein! Ich leg ihr still die Decke kaum und sag: “Du musst nicht einsam sein“ Die Tränen fallen in den Schoß, ihr Blick verliert sich fern und nah. Ich setz mich neben sie und hoff´, dass sie spürt: Ich bin für sie da. Sie atmet leise, zitternd, sacht, doch lässt mich langsam an sich ran. ... |
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| Tiefe Fußspuren im Sand | Thomas | |||
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Vorschautext: Bald dreißig Jahr ist es her, ich lag im Urlaub hier am Strand, der war so breit, fern war das Meer, heut' ist er nur ein schmales Band. Damals war ich ein junger Spund, von der Last des Lebens befreit, die Zeit machte den Strand schmal und mich machte sie von schlank zu breit... Klimawandel begreifbar hier, der Meeresspiegel steigt und steigt, ... |
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| Der Fischerjunge | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Gerade hatte ich einen Traum, ich war allein am Meer. Nur Möwen, Wellen, weißer Schaum, - kein Plastikmüll und Teer. Ein Fischerjunge kam vorbei, er war aus Warnemünde. Er zog mich liebevoll ins Boot, das hatte seine Gründe. Das Leuchtfeuer und das Abendrot schien nur für uns allein. ... |
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| Taffe Frauen wehren sich | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Sie hat so hübsch geformte Beine und einen Hintern wie Je Lo. Strümpfe trägt sie meistens keine. Die Stretch-Jeans formt ihren Popo. Die weiße Bluse steht leicht offen, ein wenig Busen schaut heraus. Das lässt die Männerwelt gern hoffen, doch sie macht sich nichts daraus. Eilig läuft sie durch die Straßen, die Business-Mappe unter dem Arm. ... |
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| Ein weißes Schaf | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Er sagt ihr, sie sei zu brav; da fühlte sie sich wie ein Schaf und so begann sie, schwarz zu denken - sich einem andern zuzuwenden. Belämmert staunt er hinterher ... brav scheint sie ihm nun gar nicht mehr. * (C) Ingrid Bezold |
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| Eisvogels Flug | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Der Eisvogel sang Liebeslieder nicht sehr geschmeidig, aber heiter. Er straffte schillerndes Gefieder - da fühlte er sich viel befreiter. Im Sturzflug peilte er sie an, um sie beglückt fest zu umschlingen. Die Vogelfrau erschrak; doch dann begann sie zögernd, mitzusingen. Doch das Duett klang irgendwie nicht tönend– vielleicht lags daran, ... |
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| Die Bastei im Nebel | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Ein kleiner Augenblick wird groß auf eine zauberhafte Weise. Ich lass ihn sachte wieder los im Abenddämmerlicht ganz leise. Das Bild brennt tief sich in die Sinne. Bizarre Urgewalt vor mir. Vor dieser Mystik halt ich inne. Welch Glück - ich stehe heute hier. * (C) Ingrid Bezold |
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| Der alte Turmbläser... | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Der alte Turmbläser! Die alte Holztür zum Turm knarrte als er sie öffnete. Das mühselige Treppensteigen war er leid. Alt geworden begann er nach oben zu steigen. Ein leztesmal würde er in das Land hinein trompeten. Ein letztes mal. Als er oben ankam,war er aus der Puste. Er setzte sich. Es war ein milder Abend. Langsam zog sich die Sonne zurück. Als die Turmuhr schlug, stand er auf. Er stellt sich unter dem Steinbogen und spielte. ... |
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| Sehnen | Helga | |||
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Vorschautext: Ich ziehe rastlos durch die Welt, ohne Ziel und ohne Geld, mein Leben ist so öd und leer, ich finde keine Liebe mehr. Die Wege führ`n durch Feld und Wald, ich bin so traurig, mir ist kalt, durch den Tann erspäht mein Blick das Wild, ein Augenblick, der leise stillt. Ach, ihr hohen alten Bäume, die ihr steht auf weiter Flur, ... |
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| Pollenflug | Günter Van de Linde | |||
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Vorschautext: Es ist wieder mal so weit, Pollen fliegen heimlich leise. Unbemerkt in deine Nase und dann zieh´n sie ihre Kreise. Augen brennen, Augen tränen. Nase läuft wie´n Wasserfall. Taschentücher dutzendweise. Typisch Pollenüberfall. Und du hustest und du prustest, Töne wie in Dur und Moll. ... |
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