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| Titel | Autor | |||
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| Dreimal geboren | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Dreimal geboren Dreimal geboren hat mich ein Glücksschicksal Und mir dadurch dreimal das Leben geschenkt. Das ist mir wie eine Rettung aus Götterhall‘: Dreimal wurde der Tod von mir weggelenkt. Die erste Geburt aus der Mutter Schoß Hat mir ganz viel Liebe mitgegeben, Denn so wurde meine Seele groß, Dem Kinde bereits viel mitgegeben. ... |
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| Vergiss niemals | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Vergiss niemals Vergiss niemals, wo Du hergekommen bist, Damit Du auch immer weißt, wo Du hingehst, Dass Du keine Panik bekommst – nach kurzer Frist, Selbst wenn Du fest in des Lebens Lauf stehst. Denn jeder weiß, dass er aus den tiefsten Tiefen Einer Unendlichkeit einstmals hervorgestiegen, Als uns mit der Zeugung die Lebensgeister riefen Und man sich so konnte in Gewissheit wiegen. ... |
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| Priester der Schlange | jogdragoon | |||
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Vorschautext: Sie huldigen ihrem Gott, der Schlange, die gewunden ist um eine Stange, geweiht dem Gott Asklepios, der Heilkunst über diese Welt ergoss. Doch schon seit langer Zeit, nutzen ihre Priester die Gelegenheit, das Leid der Menschen auszunutzen, um sich selbst herauszuputzen, eigene Güter zu vermehren und sich Heilung zu erwehren. ... |
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| Splitter aus Erinnerungen | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Die Vergangenheit holt mich ein, ihr bitterer Gedanke brennt. Er dringt mir tief ins Herz hinein, macht Schmerz, der sich nicht schnell entwöhnt. Der Rückblick sticht so scharf, so schwer, ich will ihn stumm begraben. Doch blick ich suchend still ins Heer der Wolken, die mich tragen. Die Splitter in der Seele ruh´n und schneiden, wo sie wollen. ... |
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| Lügen über Lügen | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Du bist es überhaupt nicht wert, das man ein Gedanke verschwendet. Du hast deine Grenze überquert, wenn man dir den Rücken wendet. Du bist so was von verlogen und dir habe ich mal vertraut. Bei Kindern nennt man´s ungezogen, jawohl, ich habe dich durchschaut. Du machst den Mund auf und lügst, so was habe ich schon so oft erlebt. ... |
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| Memory des Lebens | Meteor | |||
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Vorschautext: Wir leben alle unsere Geschichte, unsere einzigartige Biographie, zusammengesetzte Abschnitte, ein Flickwerk aus einem Memory. Viele unterschiedliche Kärtchen, keines davon kann sich gleichen. Doch findet sich manch Pärchen mit Patchworks desselben Streifen. Gemeinsam verwobenes Erinnern, eingefädelt ins jeweilige Nadelöhr. ... |
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| Lecker aus der Tüte | Grünschön | |||
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Vorschautext: Du riechst so gut, siehst aber ablehnend aus, denn mit verschränkten Armen liegst du da. Trotzdem kommen die Leute von weit und nah, kaufen dich und laufen umgehend nach Haus. Noch bist du verpackt in einer Tüte, leicht warm, nimmt man dich da heraus. Du bist so schmackhaft, ach du liebe Güte, zu warten, das hält wahrlich keiner aus. Mit Butter bestrichen oder einfach pur, du kommst aus der bayrischen Esskultur. ... |
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| Resonanz | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Aus sich herausgehen, und im Außen dem eigenen Herzen begegnen: Das ist Resonanz. |
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| Der Preis der Pracht | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Weiß lag der Staub auf den Wegen der Zeit, sein Mantel aus Seide hing schwer. Er kaufte sich Träume, er borgte sich Neid, doch das Herz blieb beharrlich leer. Was zählen die Abzeichen, blendender Schein, wenn das Signal durch die Stille ihn ruft? Er jagte dem Ruhm durch die Nächte allein und stürzte ins Schweigen der Gruft. Das Lied, das er sang, verflog wie ein Hauch, kein Richter zahlt Schulden zurück. ... |
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| Sehr dumme Frage | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Die Partei soll Antwort sein, der Hass und Stumpfsinn dieser Fiesen? Wie dumm muss erst die Frage sein bei Antworten wie diesen? |
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| Fragt doch die Mütter! | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Manch Politikern ist eigen, dass sie zwanghaft dazu neigen, ihre Reden zu vergeigen und (anstatt höflich zu schweigen) tief in Fettnäpfe zu steigen. Seht von Fett zu Napf sie eilen, öffentlich verbal auskeilen und (statt Worte wohl zu feilen) ständig nicht nur zwischen Zeilen garstig Schmähungen austeilen. ... |
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| Verwirrtheit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Zahllose Gedanken, zum Knäuel verwirrt, gesponnen von deinem Geist, der sich verirrt, weil er seinen Leitfaden verloren hat, sich leer fühlt wie ein unbeschriebenes Blatt. Gefangen im Labyrinth angstvoller Pein durchsetzt das blanke Entsetzen Mark und Bein, paralysiert die einstige Willenskraft, zäher fließt durch die Adern der Lebenssaft. Weg zur Freiheit wird versperrt vom Tor der Angst, solange du dir nicht den Mut abverlangst ... |
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| Winter wie damals... | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Unliebsam kann der Februar sein, mit Eisregen und Wind, viel besser wär's, es würde schnei'n, da freut sich jedes Kind. Man wünscht sich, dass er liegen bleibt, der puderweiße Schnee und dass nicht auftaut, gar zu schnell, der zugefrorene See. ... |
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| Zufallsbegegnung | DRUG-61 | |||
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Vorschautext: Da kamst du daher, warst mir im Blick, augennah. Blickstarre und Verzückung, eine romantische Version des Verlorenseins. Wir blickten aus dem Fenster, ein warmer Wind berührte uns, es roch nach Leben, wir hörten den Lärm der Welt und spürten das Herz, das mit seinen Fäusten gegen die Brustwand hämmerte, an den Rippen rüttelte. ... |
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| Lernstolpern | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Am Boden lang kriechen aus Angst vor dem Fallen, aus Furcht vor den Folgen, den Mund immer halten. Dem Geld nachrennen, nach Höherem streben, und völlig vergessen, das Leben zu leben. Auf später hoffen, statt jetzt zu handeln, sich immer weigern, sich selbst zu wandeln. ... |
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| Im Gesetz des Echos | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Du wirst lernen, dass es einen Schnitt gibt im Licht, eine feine Narbe zwischen dem, was du schützt und dem, was du brichst. Sieh hin: Jemand feuert ins Offene, ohne Ziel und ohne Gesicht. Die Luft merkt sich alles, auch wenn die Stille verspricht, dass nichts geschah. Glaub nicht, du seist frei, nur weil das Blei dich bisher mied. ... |
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| Ausweglosigkeit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Er ängstigt sich vor seinem Leben, fürchtet aber zugleich seinen Tod, welchen Ausweg kann, s für ihn geben, der seelisches Chaos bringt ins Lot? Hin- und her gerissen fühlt er sich, hätte am liebsten nie existiert, Zustand ist für ihn unerträglich, ein Sein, in dem sich sein Ich verliert. |
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| Der Irrwisch | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Zu meiner Verwunderung setzt Kater Max an zum Sprung, hechtet über Tisch und Stuhl schlägt Salto mortale ganz cool, schießt wie ein Pfeil so schnell hin und her von Stelle zu Stell, hüpft wie ein Floh auf den Schrank, springt herunter auf die Bank und in dem ganzen „Heckmeck“ fliegt er noch über mich hinweg- ich zieh den Kopf ein ganz schnell, über mein Haar streicht sein Fell ... |
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| Im Schweigen des Waldes | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Schnee versammelt, leis und nah, der Wald hält kurz den Atem an. Kein Ruf nach Gold, kein lautes "Ja", nur Raum, wo Leben wohnen kann. Die Pfote ruht, das Auge wacht, ein Schild spricht sanft von stiller Zeit. Die Erde hört in dieser Nacht, den Wunsch nach Platz und Friedlichkeit. Wo Fuchs und Reh im Dunkel zieh´n, bewahrt der Wald ihr leises Recht. ... |
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| Der Topmanager | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Er versieht seinen Job als rechte Hand des Bosses mit jener Unbeirrbarkeit eines Streitrosses und lässt sich weder durch Drohungen noch durch Tränen abbringen von seinen marktwirtschaftlichen Plänen. -2- Er ist der Stützpfeiler des Maschinenbetriebes, die produktionssteigernde Schmiere des Getriebes und der Vordenker im elitären Management, der alle Schach- und Klimmzüge des Wettbewerbs kennt. ... |
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