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| Der Nebel von Avalon | Meteor | |||
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Vorschautext: Wo die Nebel von Avalon die Luft durchdringen, Wollt' ich die Nacht bei Dir verbringen. Du Frau vom See, meine Sehsucht bist Du, Mein Herz so bang, auf Deiner Insel findet Ruh'. Inmitten Einhörner weiß am Ufer gebettet, Fühl' ich in Deinen Armen mich errettet. Von Türmen aus Glas und Stein bewacht, Verloren die Zeit, Verlangen erwacht. ... |
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| Echo des Aufbruchs | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Die alten Mauern werfen lange Schatten, der Frost der Jahre weicht dem jungen Licht. Auf Plätzen, die einst keine Stimmen hatten, spricht nun die Freiheit ihr erstes Gedicht. Ein Hauch von Morgen zieht durch enge Gassen, das Gestern verblasst wie ein ferner Schrei. Wir haben den Hass vor den Toren gelassen und fühlen uns endlich von Ketten frei. Die Melodie trägt uns über alte Grenzen, ein leises Wispern, das zum Sturm anschwillt. ... |
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| Ausgelöschtes Lebenslicht | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Gevatter Tod rückt ihr auf die Pelle, unverschämt nahe und auf die Schnelle will sie von ihrem Leiden befreien, in die Riege der Toten einreihen. Mit harter, autoritärer Strenge treibt er sie immer mehr in die Enge, ausgeliefert ist sie dem Sensenmann, ihrem Schicksal sie nicht entrinnen kann. Gnadenlos schlägt ihr die Todesstunde, letzter Atem entweicht ihrem Munde und Gevatter Tod zieht von dannen nun, er hat noch alle Hände voll zu tun. |
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| Zwei Funken im Dunkeln | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Hinter uns sinkt die Stadt wie ein müdes Gestern, die Gassen voll Schatten, die Motoren noch warm. Wir haben die Angst an den Kreuzungen gelassen und tragen nur das, was uns hält, unterm Arm. Dein Griff ist ein Funke im flirrenden Dunkel, ein stilles Versprechen aus Stahl und aus Haut. Die Straßen erzählen von endlosen Nächten, doch wir hören nur zu, wenn die Ferne uns traut. Der Wind schreibt uns Lieder aus Salz und aus Freiheit, er fegt den Staub dieser Jahre vom Blick. ... |
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| Fasching in München. die fünfte Jahreszeit | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Die fünfte Jahreszeit Ob nun die Rheinische mit Köln, Mainz, Düsseldorf Die Schwäbisch - Alemannische oder der Münchner Fasching. Gefeiert wird überall. Prunksitzungen, Tanzsäle, Umzüge. Ich selbst ziehe den Münchener Fasching - allen anderen vor.-Fasching in München --------------------------------- Viel Heiterkeit beim Faschingsballe Die Decke, Wände reich geschmückt Gut angefüllt ist schon die Halle Und mancher Gast spielt schon verrückt. ---------------------- Von der Decke blinken Lampen das Konfetti in der Hand ... |
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| "Warum nur?" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Mensch, ein Wunder der Natur, was macht er aus dem Geschenk nur? Er ruiniert die Gesundheit, liegt mit sich selber oft im Streit, weiß nicht zu schätzen, was er kann, beneidet andre, dann und wann, für alles, was ihm selbst noch fehlt, derweilen Zorn in ihm oft schwelt, greift nervös zur Zigarette und bringt sich mit Schnaps zur Strecke, um die Sinne zu betäuben, ... |
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| Sich im anderen erkennen | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Ich erkenne in dir einen Freund, eine Freundin, einen „Unbekannten“, einen Mann, eine Frau, einen Vater, eine Mutter, ein Kind und zahlreiche andere „Geschöpfe“, solange ich dir in Liebe zugeneigt bin und meine Neugier an unserer Beziehung wachhalte. ... |
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| Liebe mich | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Auch dieser Tag soll mir der schönste sein. Mein Recht auf Glück genieß' ich ganz allein. Hab' mich im Gym geplagt, hab' nichts gegessen. Hab' meine Schale wieder neu vermessen. Mein Bild in diesem stillen See, an dem ich heute Abend steh', verzückt mich, doch will ich's berühren, will es ein kleiner Wasserring entführen. Berauscht von mir steig' ich hinab in mein Waldseewonnengrab. |
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| Früher sagte man noch Winter | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Früher sagte man noch Winter, das war allgemein bekannt- heute wird ein bisschen Winter Katastrophe gleich genannt. Kinder gingen in die Schule , auch bei Schnee und dann zu Fuß- heute ist es üblich, dass man gleich die Schulen schließen muss. Weich geworden sind die Deutschen, zimperlich , schwach und verwöhnt , ... |
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| Glauben | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Hi, warum glaubst du nicht, an eine Zukunft im heute und hier? Bitte bedenke, ich bin doch täglich in Gedanken bei dir. Hab doch einfach Vertrauen zu mir, glaube bitte ganz fest an mich. Der Schlag unserer wilden Herzen ist doch mega krass ähnlich. Du weißt es genau, dein Wille kann Berge versetzen, ... |
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| Freundlichkeit | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Man erwartet Sie in jedem Laden, denn Fakt ist, sie kann nicht schaden. Ich denke, wer der Freundlichkeit frönt, ganz sicher unser Leben verschönt. Sie ist der gute Teil von unserem Leben, drum sollte man sie gerne weitergeben. Man kann aber auch finster poltern, sogar misslich durch’s Leben stolpern. So wirst du aber wenig erreichen, Freude werden von dir weichen. ... |
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| Elfchen | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Elfchen Gericht Herzhaft lecker Einfach schnell zubereitet Großer und kleiner Hunger Beamtenstippe |
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| Traumhaft schöne Almwiese | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Auf der Almwiese träume ich mich hinweg, die Seele baumeln zu lassen, ist der Zweck, sauge süßen Blumenduft in mich hinein, doch in dem Blumenmeer bin ich nicht allein, im Traum rückt die Liebste an meine Seite, fürsorglich, wunderschön, wie keine Zweite, als Königin regiert sie das Elfenreich schickt mir sechs Blumenelfen auf einen Streich, die mich zärtlich verwöhnen nach Herzenslust, beschwingt vibrieren Seufzer in meiner Brust wohliges Gefühl breitet sich in mir aus, genieße es, gehe erst abends nachhaus. |
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| Leutnant ??? | Frank Fink | |||
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Vorschautext: Leutnant ???, du bist mir ein Freund geworden von der ersten Minute an, ich hoffe es bleibt unser Leben lang. Vom Krieg gezeichnet du starker Mann, der dadurch auch so traurig sein kann. Jede Träne von dir erzählte mir Geschichten von dieser Zeit, aber du kämpfst und bist dazu bereit, das sich deine Seele etwas davon befreit. So ganz vergessen wirst du es nie, dafür musstest du zu oft auf die Knie, aber du stehst immer wieder auf, ... |
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| Nunarput - unser Land | Katzenovia | |||
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Vorschautext: Grönland *** Der Wahnsinn hat zur Jagd geblasen und macht die Welt sich untertan, verteilt die lügnerischen Phrasen, sie kommen schneller nun voran. Flieh, Eisbär, schütze deine Kinder, wer reich ist, kennt das Mitleid nicht, was dort geschieht, das sieht ein Blinder, bald schmilzt im Eis die dickste Schicht. ... |
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| Resonanz | Meteor | |||
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Vorschautext: In den Kern vordringen, mitschwingen, im Herzen widerhallen, mitfühlen. Sich-Aufeinander-Einlassen, empathisch erfassen. Das Gefühl tiefer Verbundenheit, Resonanz zeigt sich dazu bereit. © meteor 2026 |
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| Bin ich der Einzige? | Horst Hesche | |||
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Vorschautext: Ich bin besorgt und mache mir Gedanken. Für unser Leben ist es schlecht bestellt, weil uns're Fundamente mächtig wanken! Bedroht sind alle Sphären uns'rer Welt! Es sengt die Hitze, wüten Brände und Monsterstürme legen Spuren der Vernichtung. Tsunamis töten Menschen, verwüsten Strände und Wetterfronten ändern unerwartet ihre Richtung. ... |
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| Spiegelbild | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Dem ersten Menschen, dem du morgens begegnest, schenke Achtsamkeit, halt stand seinem Blick - aus seiner Tiefe schaut in deinen Traumhall der Nacht, hell und erheitert, der Blick zurück. |
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| Dreimal geboren | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Dreimal geboren Dreimal geboren hat mich ein Glücksschicksal Und mir dadurch dreimal das Leben geschenkt. Das ist mir wie eine Rettung aus Götterhall‘: Dreimal wurde der Tod von mir weggelenkt. Die erste Geburt aus der Mutter Schoß Hat mir ganz viel Liebe mitgegeben, Denn so wurde meine Seele groß, Dem Kinde bereits viel mitgegeben. ... |
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| Ein Tschüsschen | Schornsteinfeger | |||
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Vorschautext: Manch‘ Schweigen sagt mehr Als tausend Worte Du bist nun im Sternenmeer An einem mir fremden Orte! Mach‘s gut! Lebewohl! Adieu Dein Platz bleibt hohl Die Tränen gießen Kindeskinder Dein Lebenswinter! Ein Sternenlicht weißt dir ... |
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