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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Tageslicht! Bernd Tunn
Vorschautext:
Tageslicht!

Sie hofft auf das Tageslicht.
Gedanken tragen sehr Gewicht.

Muss so vieles überdenken.
Kann das nicht alleine lenken.

Tränen laufen mit den Bildern.
Nichts kann die Gefühle mildern.

Sie betet oft in letzter Zeit.
...
Schrift auf Spiegel. Isaew Magomed
Vorschautext:
I do see you.
Ziel Isaew Magomed
Vorschautext:
Es gibt kein beßeres Ziel,als bei Gott sich naher zu sein.

Нет цели лучше,чем ближе к Богу быть.
Riss aus Messing Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Nichts beginnt sauber.

Ein Schlag
splittert im Raum,
Kabel glühen,
der Boden denkt in Kreisen.

Eine Trompete
bricht durch die Wand.

Metallischer Atem,
ein Tier aus Elektrizität
...
Der Rat . Isaew Magomed
Vorschautext:
Dem Dummen(das heißt Uns)-Du sollst das Medikament bei den Weisen bitten.

Глупцу(т.е. нам)-А ты лекарство попроси у мудрецов.
Es muss keine Prinzessin sein Ewald Patz
Vorschautext:
Es muss nicht immer Hummer sein
und auch kein Kaviar-
ein gut gebratenes Schnitzel schmeckt
mir auch ganz wunderbar.

Es muss auch kein Champagner sein,
obwohl, ich trink ihn gerne,
jedoch ein gut gekühltes Bier
bekommt von mir fünf Sterne.

Es muss keine Prinzessin sein,
doch manche sind ganz nett-
...
Die Esel vom Landcafe Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Heute fahre ich ins Land Café,
weil ich die Esel dort gern seh´.
Die beiden stehen hinterm Haus
und sehen einfach niedlich aus.

Wenn sie mich von weiten sehen,
bleiben sie nicht lange stehen.
Hat der erste mich erkannt,
kommt er auch schon angerannt.

Der Große drängelt sich gern vor,
und steht sofort vor dem Tor.
...
Elfchen "Stille" Kirsten Kirschbaum
Vorschautext:
Stille
Nicht Leere
Ja zum Alleinsein
Ich bin bei mir
Heimkehr

(Inspiriert vom Gedicht "Zuvor" von Harald T. Gressel)
Mein See Alma Berger
Vorschautext:
Abgelegen mitten im Wald
liegtg einsam mein kleiner See.
Ich suchte ihn heim allzeit,
mein heimliches Separee.

Im Mondlicht fiel mein Schleier,
der wilde See lud mich ein,
nicht viel tiefer als ein Weiher,
an diesem Ort durfte ich ich sein.

In mir erwachte bald die Frau,
mit Fantasien zu diesem Paradies.
...
Dichter der Antike Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Der Vertretungslehrer gibt Unterricht,
er kennt die Schüler der Klasse nicht,
und fragt die Schülerin Ulrike,
nach einem Dichter der Antike.

"Achilles" sagt sie ganz entspannt,
"wegen seiner Ferse gut bekannt."
Der Lehrer muss die Stirne runzeln,
während alle anderen schmunzeln.

"Wie heißt du?", fragt der junge Mann
und schaut sie jetzt belustigt an.
...
Elfchen "Lebenslust" Kirsten Kirschbaum
Vorschautext:
Lebenslust
Mich durchströmend
Mich endlich zeigen
Raus aus dem Versteck
Entfalten
Wer... Isaew Magomed
Vorschautext:
"Wer bin ich?(Aber)Wer das hat gefragt?!"
DiamantenGlitzer Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Ein stiller Zauber, fein und sacht,
ist mit dem Morgen aufgewacht.
An grünem Gras, da funkeln sie,
so reine Diamanten sah man nie.

Auf bunten Blüten, rot und blau,
glitzert sehr zart der Morgentau.
In jedem Tropfen es sich bricht,
das strahlend helle Sonnenlicht.

Die Rose hält ihn wie ein Pfand,
geformt von stiller Meisterhand.
...
An deiner Seite Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Er ist bei dir, am Tage und bei Nacht,
gibt stets auf all deine Schritte acht.
Er hält die Hand, fällt dir was schwer,
und bringt dir sanft ein wenig mehr.

Ein kleiner Engel - unsichtbar und leise,
begleitet dich auf deiner Lebensreise.
Schützend breitet er seine Flügel aus,
das Licht trägt er in dein dunkles Haus.

So geh nur getrost und fürchte nichts,
im sanften Schein des Himmelslichts.
...
Begegnung im Speisewagen Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Ich schaue nach einem freien Tisch,
möchte nur kurz zu Abend essen.
Bei eins, zwei Gläschen Rotwein,
den öden Alltagsstress vergessen.

Du nimmst den Platz mir gegenüber,
schaust in die alte Speisekarte.
Ich riskiere einen kurzen Blick,
während ich auf den Kellner warte.

Mich faszinieren deine Augen,
- mag deine Grübchen im Gesicht.
...
Kinder, holt die Spiele raus Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Heute sind sie alle da,
Vater, Mutter, Großmama.
Der Papa posaunt durch das Haus:
„Kinder, holt die Spiele raus!“

Begeistert ruft Teenager Marie:
„Dann hole ich jetzt Monopoli!"
Die Oma verzieht gleich das Gesicht,
„Das Spiel kenne ich gar nicht.“

Annette schaut zur Oma rauf,
„dann spielen wir halt, Spitz pass auf.“
...
Das gute, alte Tagebuch Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Sie greift zu ihrem Tagebuch
und lässt den Tag revuepassieren.
Noch immer kann sie seine Worte
in ihrer zarten Seele spüren.

Ein paar Tränen laufen sacht,
die zarten Wangenknochen runter.
Sie blinzelt in das fahle Licht,
- draußen geht die Sonne unter.

Nachdenklich schüttelt sie den Kopf,
nimmt einen Stift und überlegt.
...
Stillstand Eva Pietsch
Vorschautext:
Als Zug bezeichnet man, was zieht.
Wenn dieses aber nicht geschieht,
hat es den Namen nicht verdient,
auch dann nicht, wenn der Weg geschient.
Bleibt's stehen, liegt doch auf der Hand,
dass man es umbenennt in Stand.
Nörgelpeter Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-Fiktion –

Ehe der Nörgler sich versieht,
er alles ins Negative zieht
findet in jeder Suppe ein Haar,
seine Weltanschauung ist starr.

Er hält sich mit Nörgeln auf Trab,
rückt von seiner Denkweise nicht ab,
steigert sich in Meckerei hinein,
wird dabei ausfallend, gemein.

...
Bosnien-Herzegowina - kleine Hymne auf ein wunderbares Land Jürgen Wagner
Vorschautext:
Wo Frösche noch in Tümpeln quaken,
Wiesen duftend schön erblüh'n
wo Schlangen in der Sonne baden
und Wasser grün des Weges zieh'n

Wo Bär und Luchs noch Räume haben,
Menschen Zeit und Freundlichkeit,
da kann man trinken und sich laben
an oriental'scher Köstlichkeit

Wo Wasserfälle schäumend tosen,
Wälder Berge überzieh'n,
...