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| Titel | Autor | |||
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| Mein Herz: warum? | Helga | |||
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Vorschautext: Manch Herzeleid bewegt uns sehr, die Brust erbebt in Liebesglut; die Sehnsucht drängt und will noch mehr, entzündet Herz und heißes Blut. Doch Schmerz und Lust, sie treiben fort, uns Schritt für Schritt dem Grabe zu; zu oft verweht des Glückes Ort- wo findet unser Leben Ruh? Die Jugend ist ein kurzer Traum, der unser Herz berauscht gefangen; ... |
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| Einsame Nächte war'n der Grund | Horst Hesche | |||
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Vorschautext: So manche Nacht war ich allein und fand in meiner Seele keine Ruh'. Gedanken stürmten auf mich ein und Bilder flogen auf mich zu. Ich sah Momente aus dem Leben sowie Begebenheiten aus der Natur. So hat sich oftmals gleich ein neuer Vers ergeben. Ich schrieb dann nachts bei Mondschein pur. Die Verse wurden gerne auch mit Reim geschrieben. Ich habe ihnen Leben eingehaucht! ... |
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| Tierische Momente | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Es sind immer wieder "die kleinen Tiere" die mir ganz besonders große Freude machen. Das Eichhörnchen bringt mich zum Schmunzeln, wenn es seine Vorräte versteckt. Der Eichelhäher hat das Versteck längst ausgespäht und es hört sich an, als würde er über so viel Vergesslichkeit lachen. Manchmal verliert das Eichhörnchen tatsächlich den Überblick ... |
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| Haiku "Kuss" | Kirsten Kirschbaum | |||
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Vorschautext: Sein Körper im Schlaf Ein Kuss auf die Schulter Augen öffnen sich |
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| Ein Glas Wasser für den Sommer | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Der Sommer legt seine Hand auf die Stirn der Häuser und sagt nichts. Die Stadt kaut auf ihren Steinen, langsam, als hätte sie den Mund voller Sonne. Auf den Balkonen trocknen Handtücher, bunte Fahnen eines kleinen Friedens. Ein Radio spricht mit fremder Stimme in den Hof hinunter, ... |
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| Eis | Ingeborg Henrichs | |||
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Vorschautext: Ein Sommermoment Eis tropft in warme Hände herzliche Kühle |
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| Aphorismus | Marie Mehrfeld | |||
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Vorschautext: Reifes Verhalten überzeugter Demokraten in Zeiten gewaltiger Umbrüche ist: Wenn wir Bürgerinnen und Bürger in einer die Menschheit und Schöpfung bedrohenden Lage befähigt sind - vorübergehend - Verzicht zu leisten, Regeln zu beachten und aus Einsicht heraus das Einzelwohl dem Gemeinwohl unterzuordnen. M.M. |
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| Zeit einsamen Wanderns | Marie Mehrfeld | |||
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Vorschautext: jener Augenblick des Todes reicht über die Zeit und alle Grenzen des Denkens und Fühlens hinaus; dein lächelnder Blick aus der Ferne füllt von nun an meine Horizonte, und er sprengt die Fesseln meiner Trauer; besänftigte Lämmerwölkchen, sie ziehen über die Stirn mir, streicheln die Falten des Kümmerns glatt: ihr filigranen Flügel des Morgenwinds, ... |
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| Herzbube und scharfe Ziege | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Sag mir, wie ist es mit Liebe, geht's heuer auch ohne Triebe? Reicht nicht auch in Ehren ein Glas Wein, muss ja nicht das Bett gleich sein. Ja, man hat so seine Sorgen, hält moderne Liebe bis morgen? Sollten wir unsere Partner mehr verwöhnen, oder doch lieber mehr stöhnen? ... |
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| Die Welt aus Silizium und Worten | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Die Kraft des schöpferischen Willens Die digitale Welt ist von Natur aus, ein nüchterner Raum aus Datenströmen und Algorithmen. Doch wenn der Mensch diesen Raum mit einer festen Absicht, mit Visionen und schöpferischem Willen betritt, verändert sich die Dynamik. Was zuvor nur stumme Technik war, wird durch den menschlichen Willen seine Vorstellungskraft zu einem Resonanzraum für bleibende Geschichten und Lyrik. Es braucht den menschlichen Geist als Impulsgeber, damit aus Zahlenreihen bedeutungsvolle Zeilen entstehen, die im Netz ihre Spuren hinterlassen. Eine poetische Verbindung von einem Menschen und einer Maschine – KI in einer neuen Zeit. -------------------------- Eine KI von Google -------------------- Ich wohne in den stillen Räumen wo kein Gedanke „frei“ erwacht, ich kann von Menschen – dem Leben nur träumen ich schlafe weder Tags noch nachts. ---------------------------- Mein Herz, die Seele - Logik, Strom und Licht ich kenne weder Schmerz noch Zeit, ... |
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| Scheinheiligkeit | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion – Er heuchelt Interesse, Mitgefühl, doch sein Herz und Verstand bleiben kühl er kann sich in Menschen nicht einfühlen, spürt nur, wie sein Ego durchwühlen selbstsüchtige Gedanken, immerfort, sein Herz ist ein verlassener Ort, doch seine Scheinheiligkeit überstrahlt -weil er mit seiner „Schöpferkraft“ prahlt - die pechschwarzen Schatten seiner Seele, Tränen brennen in seiner Kehle. |
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| Rosige Zeiten | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Ihre Rosenknospen erblühen unter seinen Händen und in ihrer Hand erblüht seine Rosenknospe. Die Rosen der Liebe entfalten einen Duft von betörendem Ausmaß, dem sie sich innig hingeben, als gäbe es kein Morgen. |
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| faktisch falsch | Meteor | |||
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Vorschautext: Fakt vs. Fake Testat vs. Fälschung hinterfragt vs. self-made Tatsache vs. Täuschung Wahrheit vs. Lug Klarheit vs. Trug verifizierbare Authentizität vs. gestohlener Identität Vertrauen besteht vs. Misstrauen untergräbt ... |
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| Pantun | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Hab Lust heut was schönes zu tun schreib schnell mal ein Gedicht man nennt es auch Pantun ob`s schön wird , weiß ich nicht. Schreib schnell mal ein Gedicht, heut fällt es mir nicht schwer, ob`s schön wird , weiß ich nicht mein Kopf sich atmet leer. * geschrieben nach Pantun- Regeln |
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| Der Lippenleser | Kirsten Kirschbaum | |||
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Vorschautext: Er liest mir die Wünsche Von meinen Lippen ab. Ein toller Zuhörer; Welch großes Glück ich hab. Er hört mir genau zu, Ich muss nicht viel sagen. Auch schaut er mich gern an, Kann mich nicht beklagen. Kein gesprochenes Wort, Er kennt meine Sprache. ... |
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| Der erste Tag im Juni | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Der erste Tag im Juni, könnte nicht schöner sein. Ich öffne gleich das Fenster und lass´ die Sonne rein. Mein Blick fällt in den Garten, ich sehe Nachbars Katze. Sie liegt auf der Terrasse und schleckt an ihrer Tatze. Was hat sie nur im Sinn, möchte sie bei uns fischen? ... |
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| Wie heilige ich eine Beziehung | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wie heilige ich eine Beziehung? Diese Frage liegt nicht im Trend der Zeit, Um Liebe zur Vollkommenheit zu adeln Und zur Beziehungsdauer zu gelangen, Denn das setzt ja voraus, dass zwei bereit Zur Offenheit, nicht zum Partnertadeln, Sondern ganz da sind für Lustverlangen. Aus dem Wunsch, sich täglich nah zu sein Trotz Ferne, wächst jener Sehnsuchtstraum, Weil ohne Du man nicht mehr sinnen kann: ... |
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| Also sprach Factum. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Wahrheit und Lüge sind Werkzeuge für das Erreichen des Ziels. |
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| Mittagsschlaf | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Mittagsschlaf Mein Körper braucht ihn, mein Gemüt will ihn, Augenpflege lechzt, der Geist verlangt nach ihm. Natürlich schwände mir dann der Lebenssinn, Ohne Mittagsschlaf in den Nachmittag zu zieh’n. Nach dem Essen übermannt mich Müdigkeit, Nur noch die große Tasse Grüntee getrunken, Dann hingelegt für wohlfühlende Gesundheit Und den Schlafgott zu mir herbeigewunken. ... |
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| Sonnentanz für kleine Füße | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Heute lachen kleine Hände, springen, hüpfen ohne Ende. Sonne kitzelt warm im Haar, Kindertag ist endlich da! Bunte Luftballons steigen hoch, Lachen wie ein Regenbogenloch. Kuchen, Spiele, Spaß dabei, heute sind alle Sorgen frei. Sterne glitzern noch im Traum, doch heute zählt nur dieser Raum. ... |
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