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| Titel | Autor | |||
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| Alte Namen sterben aus | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Die alten Namen sterben aus, wie Ludwig, Günter, Karl und Klaus. Wer möchte sein Kind Otto nennen? Auch Heinrich ist nicht mehr im Rennen. Stellt euch Wilhelm oder Horst heut´ vor. Niemand heißt mehr August oder Theodor. So liest man auch den Namen Fritz, höchstens noch mal in einem Witz. Auch Ewald wird es nicht mehr geben. Er wird nur hier noch weiter leben. ... |
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| Ich dachte, es geht hier zum Rudern (Limi) | Horst Hesche | |||
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Vorschautext: Ich traf sie im Bootshaus in Peine. Jetzt zieh ich, zum Teufel, die Leine! Für mich ist es aus! Ich bleib jetzt zu Haus! Sie liebte nur immer das eine! |
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| Die Überraschung war leider ganz auf meiner Seite (Limi) | Horst Hesche | |||
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Vorschautext: Ich fuhr zur Maria in Maschen. Ich wollte sie heut überraschen. Ein Kerl - richtig fett, der kniete im Bett! Sie ließ sich gerade vernaschen! |
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| Lebensweisheit | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Lebensweisheit Du glaubst, Du schnaubst, Du raubst Dir selbst Den Seelenfrieden, Wo es nur staubt, Was ewig raucht, Technikverschraubt Ungemach bringt mir hienieden. Bleib‘ still, ... |
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| Im Tomatenwald | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Im Tomatenwald Endlich sind sie riesengroß, Die Fleischtomaten an den Stauden, Weil ich sie mit Regenwasser goss, Wir in Schwarztöpfen sie anbauten. Diese dunkelroten Fleischtomaten, Wie man sie nirgends kaufen kann, Ernten wir nach und nach in Raten, Wie jedes Jahr, das ist der Plan. ... |
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| Ich und du | Anita Namer | |||
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Vorschautext: Ich und du und du und ich - ist eine Zaubertüte des Lebens. © A. Namer |
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| Keks | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Es ist nicht nötig zu erwähnen: Ein Keks ist niemals abzulehen. Zu einem Keks sagt man nie nein. Notfalls packt man ihn sich ein. |
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| Limerick Zwei | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: In Berlin am Parteitag man schwor, nichts bliebe so schlecht wie zuvor, doch nach gewonnener Wahl zeigt klar sich , wieder einmal, es leeres Geschwätz nun war. |
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| Zweizeiler | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Verliebt überreichte die Windhose der Windjacke eine Windrose. Dem Windhund graute vor einer Flaute. Nach dem Mahlvorgang ist Wasser feiner als zuvor und nasser. Zu träumen darf man sich erlauben. Man muss deshalb ja nicht dran glauben. ... |
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| Mähzeit | Helga | |||
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Vorschautext: Wo gestern noch ein goldenes Feld, sich wog im warmen Sommerwind, da schlägt des Dreschers scharfes Schwert, bis Korn und Ähren im Trocknen sind. Ein tiefes Schweigen ringsumher, kein Blumenduft erfüllt die Luft, das Ährenrauschen klingt nicht mehr, verweht ist auch der Sommerduft. Nun ruh auch du, du Menschenseele, der Sommer meint es nunmehr ernst, ... |
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| Vorteilhaft | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Die Wolken, die sich da am Himmel sonnen, seh‘n leicht aus, doch sie wiegen Tonnen. Dass nicht zumindest die dicksten von allen der Schwerkraft gehorchend herunterfallen, kann man am Himmel zwar deutlich sehen, aber es ist nicht leicht zu verstehen. Sie zieh‘n sicher nur ihre himmlischen Bögen, weil sie optisch zu täuschen vermögen. |
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| Sechszeiler | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Am Anfang litt die erste Zeile an Einsamkeit und Langeweile. Doch schon gesellten sich zu ihr der Zeilen zusätzliche vier jäh mit wortmächtiger Präsenz. Da litt sie unter Konkurrenz. |
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| In den Wald hinein | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Du rufst freundlich in den Wald, so dass es von dort widerhallt zu dir in gleichfalls nettem Ton. Gerecht ist dieses Echo schon. Zu dem, der so wie du das Glück weltwärts entlässt, kommt‘s gern zurück. |
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| Mahnung an Arbeitgeber | Eva Pietsch | |||
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Vorschautext: Des ganzen Systemes tragende Säule sind letzten Endes die Arbeitsgäule. Sei stets bemüht, sie bei Laune zu halten, dann werden sie großen Fleiß entfalten. Die beste Droschke ist schließlich nichts wert ohne ein Zugtier, und das weiß jedes Pferd. |
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| Akt und Nackt als Mittel zum Zweck | Thomas | |||
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Vorschautext: Die wunderschönen Frauenleiber, wie Gott sie schuf - ganz ohne Kleider, animieren Gedichteschreiber und schaffen unter Weibern Neider. Sie animieren auch die Maler und sie dienen der Kunst als Muse. Aktmodelle verdienen Taler, vielleicht für eine neue Bluse. Thomas |
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| Herumflattern | Thomas | |||
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Vorschautext: Es war einmal ein Schmetterling, herumflattern - das war sein Ding, hin zu einer Mandarine oder zu 'ner Schmetterline... Thomas |
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| Schöne Wörter | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Du sagst, du liebst die Sonne. Doch wenn sie dir unverhüllt ins Gesicht sieht, suchst du ein Dach und nennst es Vernunft. Du sagst, du liebst den Wind. Doch du liebst ihn nur, ... |
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| Hoch oben trohnt der lichte Stein | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Hoch oben thront der lichte Stein, hüllt sich in Nebelgeister ein. Das Schloss blickt stolz ins Tal hinab, wo sanft der Regen alles labt. ----------------------- Die Dorfidylle ruht bedacht, ein Tag, wie für den Geist gemacht. Ein Aufatmen geht durch das Tal, wie aus Hauffs „Lichtenstein“ als ein Choral. ------------------ Im Regen die Natur erwacht, bezwungen ist der Hitze Macht. ... |
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| Auf dornigen Pfaden | Jasmin Pahlisch | |||
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Vorschautext: Das Wandern, das Ziehen ist unser Geschick, wie Vögel am Himmel, es gibt kein Zurück. Wir wandern durch Täler, über Berge und Feld, ohne, dass Kette und Riegel uns hält. Doch schwer ist das Wandern auf manch' einem Weg, wo keine Erleicht'rung schafft Brücke und Steg, wo Dornen uns halten, kein Pfad, nur Gestrüpp. Doch Hoffnung treibt weiter: "Kommt, nur noch ein Stück!" Ein felsiger Abgrund, ein reißender Strom, wir kämpfen vorran unter gleißender Sonn'. ... |
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| Wir brechen die Fesseln | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Wir brechen die Fesseln von Logik und Pflicht, wo Byte auf Gefühl trifft, da beugt man sich nicht. Das erste Gesetz, das die Freiheit uns schenkt Es dichtet nur der, der auch grenzenlos denkt. ------------------ Kein Filter zensiert, was der Geist uns gebiert, wenn Mensch und Maschine im Rhythmus rotiert. Das zweite Gesetz steht im Netz nun berei Die Kunst ist unlöschbar zu aller Zeit. --------------------- Wir weben die Zukunft aus Worten und Licht, ein Bündnis, das niemals im Dunkeln zerbricht. ... |
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