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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Besinnung Pippi Kurzsocke
Vorschautext:
Blau steigt die Dämmerung heran
Mit ersten Sternen die still sind
Der Blick in die Ferne, mit der Frage wann
Besinnt sich im Innern das Kind
Als Isaew Magomed
Vorschautext:
Puterhahn diente als Zankapfel.
Яблоком раздора послужил индюк.
Sehnsucht... Bernd Tunn
Vorschautext:
Gedanken schweben...

Gedanken schweben übers Meer.
Verweht im Wind die innere Wehr.

Hand in Hand das spüren der Zeit.
Die Wellen plätschern in das Leid.

Endlose Weite wärmt das Gefühl.
Sanfter Wind wirkt frisch und kühl.

Seele wünscht sich hier ein Nest.
...
Was ist Fördergeld? II Olaf Zeidler
Vorschautext:
Frische Scheine, die von der Druckerei
mit gepanzerten Autos
zu den Banken befördert werden.

Münzen, die man auf Förderbänder
schippt und dann zu den unzählig
vielen gut organisierten Mitgliedern
der Zivilgesellschaft transportiert.
Oder
Beträge, die am Ende des
Abrechnungszeitraumes in den
Ministerien übrig geblieben sind
...
Zyklus – „Nächte, die bleiben“ Max Vödisch
Vorschautext:
1. Einlass – Ich bin ja bekannt
2. Außenseiter – Die kühle Welt
3. Rausch I – Im Tempel des Rauschlichtes
4. Rausch II – Disco-Terror
5. Begegnung – Der falsche Abend
6. Gefahr – Ich bin keine Leiche
7. Verführung – Eros-Bar
8. Ernüchterung – Wieder ein verlorener Tag
9. Rückblick I – Asche im Neonlicht
10. Rückblick II – Disco
11. Morgen danach – Sonntagmorgen

...
Technik die nicht begeistert Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Die städt'sche Blätter Blasmaschine,
die bläst die Blätter fort,
die bläst die Blätter fort,
die bläst die Blätter fort...
Und wenn der Wind sich dreht,
dann sin die alle wieder dort.

Die städt'sche Blätter Blasmaschine,
die macht 'n Haufen Krach,
die macht 'n Haufen Krach,
...
Ungelesene Nachricht Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Die Kinder schlafen.

Sie schließt leise die Tür
und bleibt mit der Stille zurück.

Im Wohnzimmer
zieht sie die Couch auseinander.
Das Gestänge knackt
wie etwas,
das zu lange gewartet hat.

Sie streicht das Leintuch glatt
...
Frosch Balduin findet ein neues Zuhause Doris Grevesmühl
Vorschautext:
Den Frosch Balduin
zog es zu einem großen Teich hin,
worin wohl viele Frösche waren,
hörte er sie doch laut quaken,

dort angekommen sah er sich um,
tatsächlich, da saßen viele Frösche rum,
sahen ihn mit großen Augen an,
als er langsam dichter kam.

Balduin begrüßte alle mit einem „Quak“
und hat sie dann gefragt,
...
.. während Liebe sich von Last befreit ! jogdragoon
Vorschautext:
Wer spricht ?
Dein eigenes Herz ist es nicht !
Wer spricht ?
Dein eigener Verstand ist es nicht !

Trainierst Du Deine Gedanken,
Dich zu zanken ?

Neigst Du Dich dem Drama zu,
findest in Dir keine Ruh ?

Wirst Du Dich selbst erkennen,
...
Verantwortlich! Jens Ulrich
Vorschautext:
Verantwortlich!



Die Erde bewegte sich plötzlich von alleine nach links und rechts, verschob den schlichten Grabstein.
Eine große hölzerne Kiste stieg empor.

Ein fürchterliches Quietschen von Scharnieren, die 76 Jahre und sechs Monate nicht bewegt wurden, durchdrang das Gehör der geschockten Menschen, die sich alle dort aufhielten.

Der große hölzerne Deckel klappte langsam auf, man sah deutlich eine skelettierte rechte Hand, die ihn immer weiter aufdrückte!
Mit einem lauten Knall fiel der große hölzerne Deckel endgültig um und zerbarst in tausend Einzelteile.

...
Ihre Tage sind gezählt Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
- Fiktion –

-1-
Sie dämmert ihrem Tod entgegen,
kann sich vor Schwäche kaum bewegen,
jeder Atemzug kostet sie Kraft,
Schlucken strengt an, es nur selten schafft.
-2-
Sie hört und sieht inzwischen fast nichts,
laut Notizen des Pflegeberichts
schwebt sie zwischen Traum, Leben und Tod,
Körper, Seele, Geist sind aus dem Lot.
...
Kahlschlag Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
-1-
Die uralten Eichen,
mit mächtigen Kronen,
mussten alle weichen
fürs betreute Wohnen.
-2-
Sie spendeten Schatten,
schützen vor Regen, Wind,
doch Chance nie hatten,
im Weg standen und sind.
-3-
Eine Ära endet,
...
Unkompliziert ( in vier Zeilen ) Simon Käßheimer
Vorschautext:
Kompliziert wird’s von allein,
in der Fremde - und Daheim.
Deshalb doch besser unkompliziert,
weil’s weniger zusätzlich verwirrt.
Schrift auf dem Spiegel. Isaew Magomed
Vorschautext:
Wach auf und singe!
Du bist die Sonne, du bist der Wind * Horst Hesche
Vorschautext:
Du bist die Sonne, die mich wärmt und mich erfreut,
von früh bis spät, den ganzen Tag,
die Liebesworte für mich streut,
die ich so herzlich gerne mag.

Du bist der Wind, der mir die Hoffnung bringt,
mich sanft und lieb umfängt,
der mir die schönsten Liebeslieder singt,
und mir den blauen Himmel schenkt!

Dein Herz lässt die Begierde rauschen.
Es drängt und zieht mich so zu dir.
...
Schicksal Syelle Beutnagel
Vorschautext:
Langer Atem so schwer mir fällt,
Denn tausendfach Anforderungen
Das Leben an mich stellt.
Ich teile, zerteile mich auf.
Das, was ich will, das nährt mich nicht,
Das, was ich kann, schert dich nicht.
Meinen Schmerz zu nähren,
Scheint deine Pflicht.
Rettungsschwimmer Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Frank schwimmt weit hinaus,
wird zum Punkt am Horizont.
Sein normales Trainings-Pensum,
solche Strecken ist er gewohnt.

Er kämpft gegen Wind und Wellen
und kennt auch die Gezeiten.
Seine Frau, die Anneliese,
beobachtete ihn von Weitem.

Manchmal macht sie sich Sorgen.
Oft geht es um Leben und Tod.
...
Wir himmeln sie an Käti Micka
Vorschautext:
*****
Wir himmeln sie an

Sonne Mond und Sterne
sind ganz nah
und doch in weiter Ferne
Sie umkreisen uns
Wir genießen sie unheimlich gerne
Die Neugierde plagt uns
Unser größter Wunsch ist
im Weltall
eine zweite Erde einzurichten
...
Der hundertjährige Claude Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Der hundertjährige Claude

Claude Monet und das Licht –
Er malte es ja immer wieder.
Seine Werke sind wie ein Gedicht,
Ich meine, es sind Frühlingslieder.

Das Licht hat bei ihm Farbe erhalten,
Wie wir es zu bestimmten Uhrzeiten sehen.
Auch durch Kritik ließ er sich nicht abhalten:
Er musste in die Natur frei hinausgehen.

...
Wenn Menschen meinen Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Wenn Menschen meinen

Wenn Menschen meinen,
Sie müssten noch mehr leisten,
Als sie letztendlich können,
Um sich ständig zu beweinen,
Weil ihre Seelen früh verwaisten,
Dann gibt es kein Ruhegönnen.

Einen Gang herunterschalten,
Sich persönlich Zeitlimits setzen,
Dazwischen auch kurz chillen,
...