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| Titel | Autor | |||
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| Untergrundspäher | Meteor | |||
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Vorschautext: Wohin man sieht in die Gesichter, von zeitgemäßen Spuren geprägt. Drohkulissen kommen dichter, täglich Stress, reizbare Nervosität. Die Züge voll mit vielen Fremden, in den Augen Angst und Sorgen, sitzen oft lange auf Wartebänken. Stets anders die Welt von morgen. Flüchtiger Blick flüchtiger Menschen, bedrückte Gedanken, Träume wanken. ... |
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| Frühlingswonnen | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Das junge Laub am Lindenbaum, erwacht aus seinem Wintertraum. Ein milder Wind zieht durch das Tal, geküsst vom ersten Sonnenstrahl. Im Garten blüht der Flieder schwer, ein Duft liegt über’m Blütenmeer. Die Bienen summen ihre Lieder und auch die Vögel singen wieder. Der Himmel strahlt in hellem Blau, vergangen ist das Morgengrau. ... |
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| Izolacja [Isolation] [PL] | Der Tod ist ein Meis | |||
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Vorschautext: "I'd like to go out Taking the shower. [...] Isolation is not good for me!" [Fools Garden: Lemon Tree. 1995] ------------------------------------------------- Izolacja Diabelska narracja Biurokracja Czyja racja? No właśnie czyja? **** ... |
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| Sprengsatz | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Gewagter Schritt aus dem 'Nicht mehr' ins weißgetränkte Blatt, das Worte am Gewicht nur mißt und an dem Fett, das Pathos wie gewohnt erbricht. Kein Wort genügt. Sieh nur, es welkt und fällt eins nach dem andern, und das im 'Noch nicht' schweigt befreit vom Tand, sich neu und neu ... |
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| Gleich einem Uhrwerk schlägt mein Herz | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: Gleich Uhrwerk schlägt mein Herz behände als Tagesmühlwerk war vollbracht, im Abendschimmer ruht die Erde in Bergeshöh` schon tiefste Nacht. ------------------- Der Mond badet in Wolkenhügeln und Nebelluft steigt sacht empor, die Winde sanft gleich Engelsflügeln umsäuseln Haut, mein lauschend Ohr. --------------------- Die Nacht schafft tausend Traumgestalten umwebt mir Auge, fragend Sinn, ... |
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| Vorsicht er will nur spielen | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Vorsicht er will nur spielen Das Kind im Mann zieht Frauen in seinen Bann Jedoch Vorsicht ist geboten Berührt er dich Haue ihm auf die Pfoten Er will nur spielen mit deinen Gefühlen Er zeigt viel Herz aber nur so zum Scherz ... |
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| "Mann" hat es nicht leicht | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Der alte Mann sabbert vor sich hin, Speichelfäden hängen runter vom Kinn rotgeränderte Augen triefen, durch die Nase kann er nur noch schniefen die Zahnprothese rutscht hin und her, das Beißen, auch das Schlucken fällt ihm schwer, Stuhl und Harn kann er nicht mehr halten, es juckt, brennt und beißt in Gesäßfalten, Hämorrhoiden sind fast kirschkerngroß, am Geruch nehmen Mitmenschen Anstoß. |
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| "Droht kognitiver Verfall?" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Hirn wird mit Reizen überflutet, das eigene Denken „ausblutet“, noch mehr Fake-News werden verbreitet, der Betrug Kopfschmerzen bereitet, die Synapsen stellen ihr Tun ein, zum Ausgleich zieht man sich vermehrt rein Infos, von der KI generiert, sich so durch Denkprozesse laviert, die zunehmend fremdgesteuert sind, -bleibt man des eigenen Geistes Kind? - |
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| "Honorige Ritterlichkeit" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Rittersmann strahlt Würde aus, Gesagtes ist ein Ohrenschmaus, die Worte – präzise gesetzt – sind alle tiefgründig vernetzt mit universitärem Wissen – sein Herz ist ein Ruhekissen, an das Frauen sich gern betten, er wird sie vor Trübsal retten. Als Kavalier der alten Schule verabscheut er Sündenpfuhle, bleibt in der Liebe integer, ... |
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| Ein Mensch wie du | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Du bist ein herzenslieber Mensch, gibst anderen den Lebensmut zurück und niemals deinen Glauben schwenkst, wer dich hat, hat wahres Glück. Du bist immer so herzenswarm, egal wie es einem auch geht. Du reichst jedem offen den Arm, bis der schwerste Kummer vergeht. Ist einer mal tief bedrückt, bist du sogleich zur Stelle – ... |
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| Frü - hü - hüling | Katzenovia | |||
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Vorschautext: *** Es lockt sie schon alle nach draußen, zu pflegen den Garten so schön, wo vorher die Schneemänner hausten, erfreut uns ein Häckslergestöhn. Das eifrige Stochern und Wühlen nun läutet die Frühlingszeit ein, der Staub wird gewischt von den Stühlen, tanzt fröhlich ins Zimmer hinein. ... |
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| Das besondere Steinchen | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Elfchen Tessera Winziges Steinchen Mit großer Bedeutung Es komplettiert mein Kunstwerk Mosaikfreude |
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| Tautogramm mit dem Buchstaben "S" | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Sonnenhungrig Super Sache... Strandwetter ! Simone sonnte sich Samstag sieben Stunden. Schwester schimpft: "Sofort Sonnencreme !" Sonntag, Sonnenbrand schmerzt. Simone sucht Schutz: -"Sonnenschirm spendet Schatten".. Schmerzen schlimmer, Schonzeit... Schade !!! ... |
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| Keine Ruhe... | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Unter der alten Krüppeltanne finde ich meine Ruh. Hier möchte ich gern verweilen und schließe die Augen zu. Die Vögel singen leise in den hohen Bäumen, es zwitschert eine Meise, wie schön ist es zu träumen. Zwei wilde Tauben gurren, fliegen emsig hin und her ... |
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| Spiel als Reel | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Spiel als Reel Nicht immer sanft, doch relevant geht es im Leben weiter. Der eine hanft, der andere tanzt, fällt von der Hühnerleiter. Doch ohne Ziel bleibt das Gefühl, nicht wirklich anzukommen. ... |
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| Im Unnormalen normal reagieren | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Im Unnormalen normal reagieren Krisenzeiten sind immer unnormal, Zumindest empfinden es viele so. Die Lüge ist groß, die Wahrheit wird schal, Da wäre man über Normalität wieder froh. Viele Kontakte pflegen in einem Raum, Der gegen jede Systemüberhastung. Wir brauchen Ruhe im Begegnungstraum, Der wegführt von jeglicher Überlastung. ... |
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| 1817 ....In der Obermühle | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: 1817 Mord in der Obermühle Steinensittenbach (Franken ) ( John Knittel schrieb VIA MALA aufgund dieser Gerichtsakten) Der Sägemüller war brutal Zu Frau und Kindern ein Tyrann Versoff das Geld- und allemal Stand sein Besuch bei Huren an Und er bestahl sogar die Kinder ... |
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| Wir können uns aufeinander verlassen | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Wir können uns aufeinander verlassen Komm` geh ‘mit mir durch den Tag Egal was da geschehen mag Wir packen es denn wir sind zu Zweit Und nehmen uns Füreinander Zeit Was du nicht schaffst schaffe ich ... |
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| Der einsame Schwan in der Nacht | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Dunkeln gleitet er still und klar, ein weißer Schwan, allein er war. Die Stadtlichter spiegeln sich im Teich, ein stilles Bild voller Schönheit, so weich. Die Ketten am Ufer bewachen die Zeit, der Schwan zieht vorbei in der Dunkelheit. Das Wasser liegt ruhig, die Nacht ist sacht, er schwimmt seine Runden tief in der Nacht. Ein Schiff liegt im Schatten, alt und vergessen, doch der Schwan bleibt König, stolz und vermessen. ... |
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| Sprüche - Glück | Marcel Strömer | |||
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Vorschautext: Am Riesenrad des Glücks hängt mein Herz, und jede Runde dreht sich nur um dich. © Marcel Strömer [Magdeburg, 11.03.2026] |
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