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| Titel | Autor | |||
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| Acht Stunden | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Zum ersten Mal blieb die Nacht ohne Auftrag. Kein Husten zog an den Nerven. Kein Hilferuf musste aus dem Schlaf gehoben werden. Der Körper fiel in acht dunkle Stunden, ... |
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| Tobsuchtsanfall | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Fiktion – -1- Er explodiert, ihm schwillt der Kamm, es bricht emotionaler Damm die Brüllstimme sich überschlägt, Zorn sich auf Partner überträgt, -2- Sein Gesicht läuft puterrot an, er nicht mehr an sich halten kann Augen quellen aus den Höhlen, man hört verächtliches Stöhnen, ... |
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| Schon den Rasen gemäht? | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Schon den Rasen gemäht? Schon den Rasen gemäht, Zwiebeln geschnitten, Ein wenig auf der Sprache herumgeritten? Dann müssen wir den Schnitt noch wegfahren Dürfen an der Belohnung nicht sparen. Deshalb muss nun ein Cappuccino sein, Denn die Gewohnheit rockt unser Dasein Und stärkt deshalb auch die gute Haltung Für eine schöne Gartengestaltung. ... |
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| Sind wir nicht immer schon | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sind wir nicht immer schon Sind wir nicht immer schon damit angetreten, Nach einem freundlichen Gegenüber zu fahnden, Indem wir das Vertraute und Bekannte herunterbeten Und eben nicht immerzu jeden Fauxpas ahnden? In den menschlichen Genen lebt die Gesellung, Die will ich mir auch von niemandem nehmen lassen. Ich brauche überhaupt keinen Kamm in Schwellung, Sanft will im Gespräch ich mein Gegenüber erfassen. ... |
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| Zur Leichtfertigkeit sind sie bereit | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Zur Leichtfertigkeit sind sie bereit Nehmt doch bitte Vernunft an Oder nehmt doch bitte einen gut gemeinten Rat an Ihr seid auf dem verkehrten Weg Denkt nach ... |
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| Meere aus Augenblicken | Robert Späth | |||
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Vorschautext: Zwischen dem ersten Atemzug und dem letzten Schweigen liegt ein Meer aus Augenblicken, still glitzernd, wenn niemand hinsieht. Wir gehen durch Tage, die sich selbst vergessen, tragen Sonnenuntergänge wie kleine Wunden unter der Haut. ... |
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| Poesie | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Die Vollkommenheit eines Apfels. Die Perfektion eines Kreises. Der Schwur einer Zahnbürste. Die Macht von einer Karotte. Das Geheimnis der Weinkeller. Der Schwindel einer Praline. Das Gefühl beim Blick aus dem Fenster. Die Schuhe die fliegen können. Der Bär auf dem Baum. Der Clown der im Boxring kämpft. Da beginnt die Poesie. ... |
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| M O R G E N L I E D | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: "Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich", sing unter der Dusche und denke an dich. Doch plötzlich klingelt mein Telefon laut, triefend naß noch Haar und Haut, renn`ich zu ihm und rutsche aus. Herr Raab - was ist denn los in meinem Haus ? Diese Morgenmelodie, sing ich wahrlich nie mehr - nie ! |
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| Jemand erreichte heiter, das Ende seiner Entwicklungsleiter | jogdragoon | |||
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Vorschautext: Wer über das Ende seiner Entwicklungsleiter steigt, dem sich eine Plattform zeigt. Müde lächelnd wird ihm dann klar, dass das nicht das Ende war. Denn die Reise ins Licht geht heiter, auf einer weiteren Leiter weiter. * Jemand schaute tief in sich und erkannte sein innerstes Ich. Er sah Vater, Mutter und das Kind, die durch: “Ich liebe mich !” drei zu eins verbunden sind: ... |
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| Atmen | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Warten Sie nicht auf den Gluck , Sie, bitte atmen mit dem Gluck |
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| Frieden für die Welt (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Wir brauchen keine Kriegsminister, keine Generäle, keine Armeen. Keine Milliarden für Aufrüstungswahn, für Rüstungskonzerne, Kriegspropaganda, für Hetze, die Feindbilder gießt wie Beton. Wir brauchen keine Politik der Einmischung, kein Hineingreifen in fremde Kriege, keine Hände, die Konflikte schüren, die nicht die unseren sind. ... |
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| Ein Leben zwischen zwei Systemen (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Er war ein Junge in der DDR, wuchs auf in grauen Straßen. Ein Leben zwischen Pflicht und Arbeit, keine Wahl, nur stilles Tragen. Die Jahre gingen, Mauern fielen, die Welt versprach ein neues Licht. Doch hinter glänzenden Parolen wartete nur ein neues Gesicht. [Refrain] Ein Leben lang geschuftet, ... |
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| Ein Armengrab (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Ein Armengrab im stillen Wind, kein Staat, der von ihm Abschied nimmt. Gedient hat er ein Leben lang, erst in der Lehre, dann Soldat – als Arbeiter und Steuerzahler für seinen ehrenvollen Vater Staat. [Refrain] Die Demokratie, sie lebe hoch! Erst Armutsrente für sein Dienen, Soldat sein für den Staat, ... |
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| Die Wahrheit auf der kalten Bank (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Strophe 1] Der alte Mann mit dem weißen Haar sitzt auf der kalten Parkbank, die Hände alt, kaputt von schwerer Arbeit, von einem Leben ohne Dank. Er denkt zurück an seine Eltern, an die Vorfahren, die vor ihm waren. Alle schufteten bei Wind und Wetter, schwere, schmutzige Arbeiten – über Generationen, Jahr für Jahr. [Zwischengesang] Cold bench… cold life… cold truth. ... |
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| Aufenthaltsort | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Frau wohnt nachts in einem Bus. Alle siebenundvierzig Minuten kommt ihre Wohnung am selben Bahnhof vorbei. Sie kennt jede Kurve, die Ampel mit dem langen Rot, das Geräusch der Türen vor dem Öffnen. ... |
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| Z u v e r s i c h t | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Traurigkeit – sie drückt mich nieder; ich hoff', bald scheint die Sonne wieder. Doch noch fließen Tränen ab und an, die ich zurück nicht halten kann. Schatten legen sich aufs Herz, und jeder Atemzug bringt Schmerz. Die Stille hüllt mich lastend ein; ich fühl' mich einsam und allein. Graue Wolken zieh'n vorbei, doch irgendwann da bin ich wieder frei. ... |
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| In der Stille geborgen | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Oma sollte ich bald wieder werden, wie sehr hab' ich mich darüber gefreut. Doch gibt's Unvorhersehbares auf Erden, wenn das Schicksal seine Schatten streut. Ein kleiner Stern berührte kurz das Leben, bevor er leise in die Stille entschwand. Was wir so gern an Liebe wollten geben, hielt er nur für einen Moment in der Hand. Nun blick’ ich nachts auf zum Himmelszelt und suche dich in jedem hellen Licht. ... |
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| Ausflug | Esmir Bilali | |||
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Vorschautext: Der Tag, an dem wir zusammen waren. Wir wollten einen Ausflug machen, so wie immer. Einen besonderen Morgen, Taschen gepackt, alles echt und real. Autos gelassen, mit dem Zug losgegangen, ohne über irgendetwas nachzudenken, einfach nur fort. Dieses warme und besondere Gefühl, zu wissen, dass du neben mir sitzt und deinen Kopf auf meine Schulter legst. Etwas, was sich nicht jeder leisten kann und was Geld nicht kaufen kann. Stunden sind vergangen. Wir standen am Bahnhof, die Züge gingen nicht. Wir warteten bis abends. Aber wir beide waren einfach nun mal crazy und ließen uns keine Zeit für Ruhe. Dann ging es los. Am Hotel angekommen, schon am Anfang diese Zickereien und Streitigkeiten, die sich sogar nach Frieden anfühlten. Für uns war Ruhe ein fremdes Wort. Vielleicht haben wir das aus unserer Kindheit, ich weiß es nicht. Nun, dieser Tag war der Grund, warum du jetzt nicht mehr in meinem Leben bist. Und vielleicht, egal was das Schicksal versucht zu machen, sind wir seit Jahren fremd, trotz der ab und zu geführten Telefonate und wiederkehrenden Hoffnungen. Aber wieder hat das Schicksal uns irgendwo anders hingebracht. Ohne uns einfach mal in die Augen zu schauen, sind wir immer weiter und weiter voneinander entfernt. ... |
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| Nachbarn sind oft sonderbar | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Nachbarn sind oft sonderbar, man kommt nicht mit allen klar. Der eine laut, der andere leise, jeder tickt auf seine Weise. Der eine ist fleißig, hilfsbereit, und opfert jedem seine Zeit, der andere möchte seine Ruh´, und schaut gern bei der Arbeit zu. Wie viele über andere lachen und selbst nicht alles richtig machen. ... |
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| Schleierhaft | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Schleierhaft Ihren Namen haben sie vergessen Denn ihr Name bedeutet ihnen nichts Hinzu kommt sie wollen ihn nicht nennen Denn dann würde man ... |
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