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| Frühlingsmorgen | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Die Welt erwacht aus dunkler Kluft im leisen Hauch des jungen Lichts. Ein duft'ger Hauch liegt in der Luft, es strahlt des Frühlings Angesicht . In sanfter, schlichter, sonn'ger Pracht. grünen die Wiesen wieder heut. Die Frühlingszeit ist neu erwacht, wie froh sie uns ihr Lächeln zeigt. ... |
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| Was gehört zu einer Beziehung? | Lisa-Marie Wailand | |||
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Vorschautext: Ist mein Alter wirklich ein Hindernis für die Männer? Ich habe gedacht, es gibt da draußen auch einige Kenner. Man sagt doch, man sollte nicht immer aud das Äußere schauen, denn so läst sich kein Haus der Liebe bauen. Es kommt doch eigentlich auf die inneren Werte an. Leider beisst bei mir absolut nicht an ein richtiger Mann. Die meisten sagen, die ist mir zu alt. Ihr Äußeres verändert sich recht bald. Ich sag da nur: na und. Auch mit 62 läuft es bei mir in der Liebe noch rund. ... |
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| Die Schnecke und der Regenwurm | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Die Schnecke fragt den Regenwurm: „Hast du kein Haus? Es gibt gleich Sturm.“ Darauf antwortete der Wurm verlegen: „Ich brauche kein Haus, warte auf Regen.“ Der Regenwurm bewegt sich träge, denn viel zu trocken sind die Wege. „Du solltest dich jetzt ganz schnell winden, sonst werden dich die Vögel finden. Bis zur Hecke sind es nur ein paar Meter, ich hoffe sehr, wir sehen uns später.“ ... |
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| Sie sind nicht bei der Sache | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Sie sind nicht bei der Sache Wenn ich Alles überdenke verfügt man über allerhand Geschenke Sie werden nur nicht beachtet Es wird nach mehr geschmachtet Man hat vieles selbst in der Hand Es wird nicht genutzt Man fährt sich selbst an die Wand Dem Glück gehen viele aus dem Weg Besonnenheit wird beiseitegelegt ... |
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| Morgens im Garten... | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Welch ein Leben heut im Garten, Meisen zwitschern, Finken schlagen, Biene surren durch die Luft, - angelockt vom Blütenduft. Der Distelfink dreht seine Runde in der frühen Morgenstunde, in seinem bunten Federkleid, sorgt er schon für Heiterkeit. Im Teich landet ein Entenpaar, die Zwei waren doch erst gestern da, ... |
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| Mutters Schweigen | Wolfgang Scholmanns | |||
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Vorschautext: Erinnerung schweigt, dort, wo das Vergessen Stunden aus der Zeit pflückt. Manchmal noch heiteres Lächeln, wie ein Lichtblick, aus fernen Tagen. Harte Kindheit, karges Leben, Schicksale, die am Urteil weben. |
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| Memories | Katzenovia | |||
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Vorschautext: *** "Weißt du noch?" flüstert es leise, und das, was einmal war, wieder erwacht, führt in das Gestern auf eine Reise, als man noch an seine Wünsche gedacht. "Weißt du noch?" zwitschert die Schwalbe, wie man im Wind einen Sommer berührt, auf allen Wipfeln, hoch über dem Walde, wird auch die innige Freude gespürt. ... |
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| Das erste Mal am Meer | Alexandra | |||
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Vorschautext: Sie saßen bei Sonnenuntergang am Strand Er nahm ganz zärtlich und sanft ihre Hand Küsste erst diese und danach ihren Mund Ihre Lippen waren rot und ihr Leben bunt Und als ihre Schatten wurden immer länger Wollten sie zusammensein noch viel enger Still schweigend schauten sie sich nur an Hier am Meer wurden sie zu Frau und Mann Die Wellen schaukelten sacht hin und her Ihre Liebe wurde dann so tief wie das Meer Später kehrten sie noch oft hierher zurück Voll Dankbarkeit, dass sie fanden ihr Glück |
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| Wahrheit | Anita Namer | |||
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Vorschautext: Ich habe heute "Wahrheit" gegoogelt... Hab` keine gefunden. Hab` dich gefragt, ob du mir deine zeigst, doch irgendwie, gehört diese zu dir... Ich habe diese oder jene probiert, doch die eine war zu groß, die andere zu klein, die nächste zu bunt, die übernächste zu grau, eine weitere zu laut und wieder eine andere zu leise... Keine passte so richtig... ... |
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| Der Schwarze Humor | Frank Dörfl | |||
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Vorschautext: 1. Was ist das Positive an der Krankheit Alzheimer ? Poerente: Man lehrent jeden Tag neue Leute kennen, ob wohl es immer die gleichen sind. 2. Die Sache mit dem Schwarzen Humor , ist wie mit den Krebs . Poerente: Die einen haben ihn , die anderen nicht. |
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| Hätte nicht damit gerechnet | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Zu Hause hilft er mir faßt täglich, er sieht noch so wie früher aus, hat keine Makel trotz des Alters, geb ich was ein, kommt auch was raus. Schwere Aufgaben löst er ohne Probleme, er erinnert mich immer an meine Vergangenheit, er ist ein treuer Wegbegleiter und das, seit meiner Jugendzeit. ... |
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| Frühlingshauch | Helga | |||
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Vorschautext: Winter reicht sein Zepter weiter, die Luft wird milder, der Tag heiter, die Wärme steigt im ganzen Land, der Frühling klopft mit sanfter Hand. Im Wald, auf Flur, beginnt das Werden, es grünt und lebt auf allen Erden, wo eben noch der Frost regiert, hat neues Leben sich formiert. Der Frühling schmückt die Bäume sacht, hat Blätterwerk hervorgebracht, ... |
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| Langsamkeit | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Sie bat um Zeit aus den Gedankenfetzen Worte zu formen und nun sitzt sie in dieser Zeit die wie eine Hängematte vor sich hin schaukelt * 02/25 (C) Ingrid Bezold |
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| S t e r n e n g l a n z | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Die Träume weil'n im Zaubergarten, wo die alten Pfade silbern glühen. Sehnsucht muss nicht länger warten, lässt stille Sorgen leis' verblühen. Ein sanfter Frieden füllt den Raum, wenn Kreise ineinander fließen. Erweckt noch einen fernen Traum, den wir im Augenblick genießen. Zu Staub zerfällt der tiefe Schmerz, es wandelt sich der Stunde Lauf. ... |
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| Ozean der Stille | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Wenn die Stille das Wort ergreift und der Lärm dieser Welt jäh enteilt, dann wird das Eigene zart gestreift, weil die Seele ganz bei sich weilt. In ihren Worten liegt ein Wissen, das tief in uns selbst vergraben ruht, von Träumen, die wir schon vermissen, und längst vergangener, stiller Glut. Sie flüstert dann von alten Träumen, von dem, was noch im Inneren wacht. ... |
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| Krisenstimmung | Alvin Neumann | |||
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Vorschautext: Mein rotes Blut in meinen Adern wird bedränkt von schwarzem Teer. Schmerz bahnt sich Platz in Fasern, mein lebendiger Leibe bald blutleer. Im Spiegel sehe ich mein Gesicht, doch ich spüre meine Hände nicht. Panisch quält mich der Gedanke, dass ich jetzt für immer versande. Ich höre nur leise meine Stimme, sie wird von einer lauteren übertönt! Etwas will meinen Geist verschlingen, in meinem Kopf es furchtbar dröhnt... ... |
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| Im Takt der schnellen Bilder | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Das Schweigen lässt keinen Raum, nur Flimmern, das sich selbst vergisst, ein Strom aus Zeichen, Bild und Schaum, der unberechenbarer als Denken ist. Wir standen einst im Raum der Funken, wo Ahnung leise Formen fand, heut löscht ein Klick das Halbdunkel – noch eh es fragend vor uns stand. Die Bilder eilen uns voraus, zu schnell für zögerndes Verstehen, ... |
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| Bitte Alles mit Sinn | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Ja, das könnte sinnvoll sein, leuchtet auch klein Erni ein. Hat in der Schule ein Ding gedreht, mit dem Direx, der nie Spaß versteht. Der war gleich auf dem Baum, hat nun einen Albtraum. Er fragt, was steckt in Erni drin, ist doch der reinste Blödsinn. ... |
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| Weisheit | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Hat einen sehr hohen Stellenwert Geballte Erfahrungen und Wissen der Vorfahren Bewirkt, dass nichts läuft verkehrt Es gibt sogar den Rat der Weisen Experten mit hoher Kompetenz geben Empfehlungen Für glückliche deutschen Reisen Manch mal wird Weisheit verlacht Wo Menschen sie krass negieren ... |
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| Mein Schrank | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Eine gute Erfindung Natürlich auch Für deutsche Ordnung Man behält Überblick Gut sortiert Er Freude bringt Sehr wichtig Die Schublade Ganz unten ... |
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