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| Titel | Autor | |||
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| Lieber Gott! | Florian Brunner | |||
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Vorschautext: Ich glaube fest, dass es dich gibt, jetzt mach dich mal bei mir beliebt. So vieler Heuchler bin ich überdrüssig, sie sind link, leer und überflüssig. Wenn du Zeit hast, zügle ihre Zungen, Gefasel, Lügen, Phrasen – doch keine Entschuldigungen. Erde sie, denn sie spielen Gott des Geldes wegen, sie sind maßlos, gierig, kalt – doch lehre sie Vergeben. So bitte ich dich um Gnade und auch Licht, und vergiss dabei vor allem die Heuchler nicht. ... |
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| Wenn Worte leiser werden | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Am Ende bleibt, was leise trägt und dennoch weiterführt, ein Wort, das nicht verletzt, weil es versteht und sanft berührt. Wer hinhört, merkt: Der Streit verliert ganz langsam seine Macht, wenn aus dem Lärm der Stimmen still ein klarer Sinn erwacht. Wer weniger verlangt und mehr verzeiht im stillen Raum, der löst den harten Knoten oft, fast wie in einem Traum. Denn wo man teilt, statt Schuld zu wiegen Wort für Wort, da wächst aus kurzem Innehalten ein versöhnter Ort. © Claudia Behrndt ´2017 |
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| Du bist mir nah! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Du bist mir nah... Du bist mir nah trotz großer Ferne. Meine Gedanken fühlen dich gerne. Schreibst mir Briefe in deinem Stil. Weist auf unser gemeinsames Ziel. In der Entfernung bist du mir nah. Spüre ja längst dein ernsthaftes Ja. Sehe auch Tränen auf dem Papier. ... |
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| Hektik | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Hektische Geschäftigkeit keine Ruhe weit und breit, der Moment nicht existiert, in der Hektik sich verliert. Gnadenlos die Zeit verrinnt, da wir alle sterblich sind drückt der Tod die Augen zu, „endlich“ kommen wir zur Ruh. |
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| Nachtbus ohne Ziel | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Markus ist wieder unterwegs, die Nacht ist groß, der Rucksack schwer. Die Mails vom Amt – er öffnet keine, sie drücken nur, sie helfen nicht mehr. Er will nicht bitten, nicht betrügen, kein Antrag, der ihn bindet hier. Lieber gehen mit leeren Taschen als ein Leben ohne Tür. Der letzte Job – ein Rad, ein Auftrag, ein müder Bildschirm, müder Blick. ... |
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| Verlorene Worte | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Deine Worte verlieren sich im Wind, bleiben unverstanden und ohne Sinn sind wie Wasser, das ungenutzt verrinnt, bringen daher nicht geringsten Gewinn. Richte deine Worte direkt an mich, damit sie in mein Gehör eingehen, lass dein Herz sprechen, sanft, aber deutlich, dann werden sie nicht im Wind vergehen. |
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| Leises Reden | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Man spricht so schnell, man hört kaum zu, das Wort wird hell, doch bleibt nicht wahr im Nu. Man klagt und schiebt, was weh oft tut, wer laut nur liebt, verliert den eigenen Mut. Ein gutes Wort, wiegt mehr als Streit, ... |
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| Arktische Gewichte | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Trump schürt den Streit, der Norden bebt vor Macht, mit Zöllen hart gezählt, entfacht er kalte Nacht. Europa steht empört, erhebt sich zum Gewehr, verwehrt der Drohung Trotz, dem Druck das freie Meer. Auf Dänemark Geheiß erkunden Truppen Land, wo Eis und Himmel wachsam schmieden stillen Stand. Der Präsident ruft laut: Nur wir sind Schild und Bann, gegen Russ´ und Chinas Sturm - so spricht der starke Mann. Doch über Eis und Zoll, über Drohwort und Geschrei, fragt stumm der arktische Wind, wem Macht gegeben sei. ... |
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| Elfchen | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Flockenzauber Weiße Schmetterlinge Fröhlich rodeln Kinder Bin begeistert, Schneemann lacht Winter |
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| ausschlafen | Katzenovia | |||
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Vorschautext: *** Der Morgen ist noch schrecklich müde und streckt sich in den neuen Tag, sein Spiegelbild ist grau und trübe, was er doch eigentlich nicht mag. Dann ist er einfach umgefallen, aufs Bett, wo er nun liegen bleibt, vom Kirchturm her die Glocken hallen, was unters Kissen ihn vertreibt. ... |
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| Warum | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Meine Seele runzelt leise auf eine unwohlsame Weise. Ich muss mich ständig neu besinnen, um dem Abgrund zu entrinnen. Ich muss so manche Träume schreddern, mich nicht in Trugbildern verheddern. Ich muss die Welt von Nahem seh’n, um auch das Gute zu versteh’n. Warum fehlt mir die Leichtigkeit in dieser mir geschenkten Zeit? |
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| Dividieren | Meteor | |||
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Vorschautext: In Niedersachsens Grundschulen will man Kindern Teilen erleichtern, fürs "halbschriftliche" am buhlen: Das soll das Rechnen bereichern. Um 364 durch 7 zu dividieren, wird erst 350 und 14 aufgeschrieben, die 50 und 2 addiert sind 52 geblieben, so soll man es einfacher kapieren. Die 350 fallen vom Himmel, scheints? Oder steckt darin nicht das Gleiche, ... |
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| Ein Januar ohne Schnee | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Ein Januar ohne Schnee Ein Januar ohne Schnee Kennt meine Erinnerung nicht, An Schneebällen war nie zu sparen. Das tut mir im Herzen weh: Kein Kinderschlitten hier in Sicht, Immer mehr Hochnebel mit den Jahren. Heute tragen Menschen zwar Winterkleidung, Als würden sie am Nordpol leben müssen, Um sich in Winterträume zu begeben. ... |
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| Auf leisen Sohlen... Vorfrühlingsgedicht | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Der Frühling kommt auf leisen Sohlen, zögerlich, faßt heimlich schleicht sich der Vorfrühling heran. Winterlinge sind die ersten Boten, doch der Sonne fehlt noch Kraft, bevor Schneeglöckchen und Krokus erwachen kann. Man merkt schon, dass der Winter bald verschwindet, wärmer werden erste Sonnenstrahlen, die Tage länger und die Wiesen bunter. ... |
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| Manche meinen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Manche meinen Manche meinen: Wenn man Wissenschaftler ruhigstellt, Wie man früher Propheten vernichtet, Wäre jedes Weltproblem behoben. Und den Kleinen? Denen gibt man Brot, Spiele und Geld, Damit sie dem Regenbogen verpflichtet Und sich auch keiner erhoben. ... |
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| Kreis aus Schatten | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ich renne durch die Nacht, die Wege weich mir aus. Etwas hält mich in der Macht, kein Ort wird mir zu Haus. Ich suche still ein Licht, doch alles bleibt im Grau. Die Welt erkennt mich nicht und mir selbst noch kaum. Ein Fremder bleibt kurz steh´n, ich wende mich sofort. ... |
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| Wenn etwas wieder Wurzeln fasst | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Ich sitze bei einer Pflanze still, sie wirkt erschöpft, doch nicht verloren. Ich spüre, dass auch ich wachsen will, als wäre in mir ein Keim geboren. Die Pflanze und ich – ein Gleichgewicht, wir brauchen Wärme, Zeit und Licht. Und wenn uns jemand Pflege schenkt, dann blühen wir, ganz sacht und schlicht. Die alten Tränen trocknen sacht, der Schmerz war schwer, doch nicht für immer. ... |
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| Du hast es in der Hand | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Du hast es in der Hand Lehn ‘dich zurück Und genieße Dein Glück Suche Eintracht dass dir das Herze lacht Jeder Tag wird dir zur Freude Sei gut zu dir Achte auf dich Halte dir Jederzeit ... |
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| Am Rand der Erholung | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Im Januar fahre ich endlich ans Meer, die Zeit nach der Krankheit drückt mich sehr. Der Krebs ist vorbei, doch Müdigkeit schwer, die Fatigue begleitet mich immer mehr. Ich gehe zur Reha, Schritt für Schritt, will lernen, was Kraft mir geben kann. Die Tage lehren mich, achtsam mit mir zu sein und finde Ruhe, wo ich nur langsam gehen kann. Am Ende hoffe ich, ein Stück zu mir zurück, die Müdigkeit nicht zu bekämpfen, nur zu lenken. ... |
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| Dem Praxiteles | Lena Engelbrecht | |||
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Vorschautext: Im Marmor-Tal begegnen sich Erinnerungen, wandern der Vergangenheit entlang, sehen Skulpturen in den Küstenfelsen unter der orangen Sonne strahlen, Seewellen und die Welten nacheinander fallen und entstehen, Pinien und Zypressen in der Weite. © Lena Engelbrecht |
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