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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Die Uhren werden umgestellt Doris Grevesmühl
Vorschautext:
Und wieder ist es soweit,
es beginnt die Sommerzeit,
weil nach einem Beschluss
es so sein muss,

die Uhren werden dazu vorgestellt,
was schon längst nicht mehr allen gefällt,
doch was man einst eingerichtet hat,
wird nicht so schnell wieder abgeschafft,

erst wird darüber abgestimmt,
und nur, wenn sich alle einig sind,
...
Vielleicht raubt man ihm den Nerv Käti Micka
Vorschautext:
*****
Vielleicht raubt man ihm den Nerv

Was macht man mit dem Buckelwal
Er möcht` wohl gerne bleiben
Er befindet sich im Schicksalstal
Lasst ihn doch
selbst entscheiden
Warum
ist er hier angekommen
Wem
ist er hinterher geschwommen
...
An guten Tagen... Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Der Morgen zeigt sich trübe,
der Himmel ist leicht grau.
Heute bleibe ich zuhause,
da ich dem Wettergott nicht trau.

Es ist feucht und windig,
kein schönes Wochenende,
ich mache es mir gemütlich,
genieße unsere vier Wände.

Musik ertönt im Radio,
sogar mein Lieblingshit.
...
So oder so Ingrid Bezold
Vorschautext:
Die flackernde Laterne
spiegelt sich im dampfenden Asphalt
der regennassen Strasse.
Heute wird sie ihn treffen.
Zum ersten Mal,
nach Zeiten der Verbundenheit,
der Ängste, des Sehnens

Schritte hallen im Dunkel.
Nähern sich, entfernen sich wieder.
Ihr Herz pocht schneller.
Vertraut – oder fremd,
...
Eine Stunde vor Claudia Behrndt
Vorschautext:
Im späten März, ein leises Ziehn,
die Nacht wird schmal, der Morgen weit.
Durch Gärten, die im Dämmern blühn,
trägt leis der Himmel neues Kleid.

Die Zeiger heben sacht den Schritt,
ein Sprung nach vorn, so federleicht.
Als nähmen sie den Frühling mit,
wo Dunkel sanft dem Lichte weicht.

Die Stunde, die im Traum verweht,
liegt nun im Gold noch in der Luft.
...
Vorwärts ins Licht Claudia Behrndt
Vorschautext:
Die Nacht verliert ein Stück der Zeit,
der Morgen blüht in hellem Schein.
Ein Zeiger springt und trägt uns weit,
als lud der Tag uns neu hinein.

Ein Traum verweht im Dämmergrau,
doch hell erklingt der Amsel Lied.
Der Himmel strahlt im Frühlingsblau,
weil leis die Zeit nach vorne zieht.

Wir blinzeln noch vom Schlaf beschwert,
doch sanft erwacht das Morgenlicht.
...
Sie ist die Besondere Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Sie ist die Besondere

Als junger Mann sich Hörner abstoßen,
Viele junge Frauen kennen- und liebenlernen,
Auf Distanz bleiben zu allen Neurosen,
Denn nur die Liebe darf besternen.

Doch der junge Mann merkt bald:
Liebe von Dauer kann so nicht gedeihen.
So manche Beziehung wird rasch kalt,
Wodurch sich zwei Menschen rasch entzweien.

...
Ein Mann ist Mann, bleibt Mann Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Ein Mann ist Mann, bleibt Mann

MeToo ist zurecht entstanden,
Vergewaltigung bleibt ein Verbrechen!
Nur wer Liebe wirklich verstanden,
Der muss mit Übergriffigkeit brechen!

Es geht doch nicht, dass alten Böcken
Junge Mädchen zugeführt werden,
Damit sie die Geilheit sie noch mehr wecken,
Mädchen an Körper und Seele versehrten!

...
Am offenen Sarg Wolfgang Scholmanns
Vorschautext:
Deine Wangen noch so rosig,
im Samt des letzten Bettes.
Dreimal lief ich zur Abschiedsstunde,
sah deiner Schönheit Antlitz.
Im Toresschluss winkt Vergehen,
im Samsara der Klang leiser Noten.
Lebt der Moment auch vom Klagelied,
wächst zart, was bald schon neu erblüht.
Der Spiegel Isaew Magomed
Vorschautext:
Du hast im Spiegel( uber sich)
Das Lob gehort?
Aber nur Schein von Feindes Rustung
die Wahrheit kann entdecken .

Ты в зеркале услышал похвалу?
Но лишь врага зерцало истину откроет.
Die Ballade vom zerbrochenen Glück Wolfgang Scholmanns
Vorschautext:
Es kam einst ein braver Wandersmann,
in ein fernes Städtchen gezogen.
Eine Kunde, von der man noch heut´ erzählt,
wo die Liebe hat ihn bis zum Tod gequält,
ihn schon bald ausgelacht und betrogen.

Ein Mädchen, so zart wie der Morgentau,
mit wallendem Haar, wie aus Golde,
und mit Augen so schön, wie des Himmels Blau,
trug die Anmut und Schönheit kokett zur Schau,
dass die Männerwelt ihr nur sei holde.

...
Sturm über den Auen Robert Späth
Vorschautext:
Fließend der Fluss, der alles davon trägt,
meine Schritte, meine Stimme,
meine leisen, trüben Gedanken.

Regen schlägt gegen mein Gesicht
wie Worte, die ich nie ausgesprochen habe.
Weiden biegen sich,
und ich bücke mich,
als könnte ich ihre Last teilen.

Fluss zerstört die Auen
spüre, wie er auch mich zu verschlingen sucht.
...
[Du kehrst nun niemals wieder] Der Tod ist ein Meis
Vorschautext:
Du kehrst nun niemals wieder,
dem Tag die Nacht nicht wiederbringst,
die Erinnerungen nicht zurückgewinnst.
Es ist alles schon vergangen,
versunken ist meine Lilienblüte

Der Tod ist ein Meister
Der erste Atem des Sommers Claudia Behrndt
Vorschautext:
Der erste Atem des Sommers weht,
so leise, dass man ihn kaum versteht.
Ein Hauch aus Licht und warmen Grün,
lässt müde Winterträume blühn.

Er streift die Dächer, küsst das Land,
legt zarten Glanz auf jede Hand.
Und wer ganz still im Herzen lauscht,
spürt, wie die Welt sich neu berauscht.

Die Blumen recken sich zum Licht,
der Morgen trägt ein helles Gesicht.
...
Mehr kuscheln Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Darf man denn nur am 6. Januar
kuscheln,
also, am nationalen Kuscheltag?
Vielleicht, weil da die Temperatur
im Keller ist,
oder man es bei Kälte lieber mag.

Ihr Lieben, sagt mir doch ehrlich,
was wäre, wenn wir mal im Mai
kuscheln wollen?
Da ist dann noch die Frage
,,Würden da nicht unsere Götter
...
Der Heimat fester Anker Wolfgang Scholmanns
Vorschautext:
Wo mancher Traum nach Erfüllung sehnt,
wachsen Schranken auf, nach dem Erwachen.
Wunschgewirr, dass die flimmernden Nächte dehnt,
manches Bild noch die lüsterne Hoffnung wähnt,
schenkt der Sehnsucht ein wehmütig´ Lachen.

Blau verwebt, mit des Himmels weitem Zelt,
ist das Fernweh ein alter Bekannter.
Ruft Verlockung aus einer fremden Welt,
wo die Axt noch die Stämme der Hütte fällt,
doch zu fest liegt die Heimat am Anker.
Rentnerleben Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Der Tag ist jung, der Morgen warm,
du hältst mich fest in deinem Arm,
die Sonne scheint uns ins Gesicht,
was du denkst, dass weiß ich nicht.

Beim Frühstück sitzt du schweigend da,
wir sind ein eingespieltes Paar,
dass sich nicht viel zu sagen hat.
Du fragst nur nach dem Tagesblatt.

Jetzt bist du sicher gleich für Stunden
hinter dem Blätterwald verschwunden,
...
Form und Farbe Lena Engelbrecht
Vorschautext:
Der Morgen in Rotgold bricht
durch offene Fenster ein.
Wolkenwellen
spiegeln vollkommen
Kirschblüte unten
in Form und Farbe.

© Lena Engelbrecht
Hunde - Ego Ingrid Bezold
Vorschautext:
Von edler Herkunft und sehr schön -
charmant und stets auf Freiersfüßen...
so sieht man mich beim Gassi gehen.
Die Weiberwelt will mich genießen.

Das finde ich – ganz ehrlich – toll.
Mein Leben ist ein Abenteuer.
Das Umfeld ist auch wundervoll.
Mein Frauchen ist mir lieb und teuer;

nur manchmal ist sie furchtbar streng,
das geht mir ganz schön auf den Keks.
...
Eine Stunde näher am Sommer Claudia Behrndt
Vorschautext:
Die Sonne steigt nun sacht empor,
ein goldner Hauch durchbricht die Nacht.
Ein leiser Wind weht sacht hervor
und alles wächst, mit neuer Pracht.

Die Bäume strecken sich zum Licht,
ihr Grün erglänzt im jungen Schein.
Die Blumen öffnen still ihr Gesicht
und atmen warme Lüfte ein.

Ein Atemzug aus Licht und Zeit,
der leise in die Seele spricht.
...