Profil von Robert Späth

Typ: Autor
Registriert seit dem: 06.11.2022
Alter: 65 Jahre

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„Worte, sichtbar machen, was sonst verborgen bleibt.“ ✍️

Robert Späth

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Anzahl Gedichte: 263
Anzahl Kommentare: 58
Gedichte gelesen: 63.993 mal
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Titel
263 Sturm über den Auen 28.03.26
Vorschautext:
Fließend der Fluss, der alles davon trägt,
meine Schritte, meine Stimme,
meine leisen, trüben Gedanken.

Regen schlägt gegen mein Gesicht
wie Worte, die ich nie ausgesprochen habe.
Weiden biegen sich,
und ich bücke mich,
als könnte ich ihre Last teilen.

Fluss zerstört die Auen
spüre, wie er auch mich zu verschlingen sucht.
...
262 Der leere Himmel 26.03.26
Vorschautext:
Ich erinnere mich an deine Hände
wie an das letzte Licht auf einer stillen Mauer,
warm, aber schon im Verschwinden.

Zwischen uns liegt jetzt ein Tisch aus Stille,
auf dem die Wörter verdorren,
wie Brot, das niemand mehr bricht.

Ich habe dich geliebt
nicht wie man einen Namen ruft,
sondern wie man den Wind hört,
wenn er nachts durch offene Fenster geht
...
261 Unberührt 25.03.26
Vorschautext:
In kalten Nächten verliert mein Licht die Richtung.
Sterne flimmern, fallen, bleiben stehen.
Dunkelheit zieht sich endlos,
ohne Anfang, ohne Ende.

Grauer Planet wandert, allein,
umkreist nichts, nur sich selbst.
Sein Schimmer zerbricht im Universum,
ein Funke bleibt, flüchtig, kaum sichtbar.

Zwischen Galaxien verhaken sich Gedanken,
ziehen auseinander, stoßen auf Leere,
...
260 Genug für ein Morgen 19.03.26
Vorschautext:
Ich trage dich in mir wie ein Versprechen,
Ein Versprechen, das nie gesprochen wurde,
welches doch lauter klingt
als alles, was je gesagt werden konnte.

Mein Herz übertreibt dich,
zeichnet dich größer als die Welt,
macht aus deinem Schweigen ein Orchester,
aus deiner Abwesenheit eine endlose Weite.

Ich weiß, es ist zu viel —
dieses Hoffen ohne Grund,
...
259 Licht des Abendsterns 16.03.26
Vorschautext:
Der Tag in leisen Falten stirbt
die Zeit sich selbst nicht mehr erkennt,
Atem zündet irgendwo im der Unendlichkeit
einem einzelnen Stern sein stilles Herz an. ✨

Brennt nicht laut.
Ruft nicht nach uns.
Doch fällt sein Licht
wie eine Erinnerung auf unsere Gesichter —
sanft, um Wunden zu berühren,
tief, um alte Namen zu wecken.

...
258 Zwischen meinen Spiegeln 14.03.26
Vorschautext:
Ich laufe weg.
Nicht vor Straßen, nicht vor Städten,
vor dem leisen Schritten
hinter meinen Gedanken.

Irgendwer kennt meinen Namen,
trägt mein Gesicht wie eine Maske,
Maske die nie abfällt.

In Schaufenstern sehe ich ihn stehen,
ruhig, wartend,
als wüsste er,
...
257 Zwischen Staub und Schatten 10.02.26
Vorschautext:
Ich gehe durch Räume,
die längst andere Namen tragen,
und sehe Gesichter,
die sich in Staub verwandelt haben.
Jeder Schritt hallt zurück
in Stunden,
die nie enden wollten,
und doch verweilen sie nur in mir.

Die Zeit streicht vorbei
wie ein müdes Pferd,
und ich steige nicht auf.
...
256 Das Feld nach dem Brand 25.01.26
Vorschautext:
In der Sekunde,
in der du gingst,
verlernte die Welt ihre Namen.
Worte standen noch da,
aber sie bedeuteten nichts mehr.
Wie Seiten eines Buches,
aus dem der Sinn herausgerissen wurde.

Ich trage dich nun
nicht in Erinnerungen,
sondern im Blut.
Jeder Gedanke fließt
...
255 Was bleibt, wenn niemand antwortet 04.01.26
Vorschautext:
Ich wache auf,
weil mein Körper glaubt,
du wärst noch da.
Meine Hand greift ins Leere
und bleibt dort liegen,
als hätte sie den Mut verloren,
zurückzukehren.

Der Raum fängt die Stille ein.
Alles steht so,
wie du es verlassen hast,
genau das zerreißt mich.
...
254 Flamme ohne Namen 20.10.25
Vorschautext:
Ich sah die Sonne trinken aus der Hand der Nacht,
ihr Gold rann wie Blut durch die Finger des Morgens.
Wer hat sie geboren,
diese unendliche Flamme,
die uns wärmt und verzehrt im selben Atemzug?

Ich hörte den Wind,
wie er das Gras segnete,
ohne ein Wort zu sprechen.
Vielleicht ist Gott kein Name,
sondern das Schweigen zwischen zwei Pulsschlägen.

...
253 Tragic Beat Poem 11.09.25
Vorschautext:
Deine Lippen schmecken nach Goodbye,
doch ich tanz, als wärst du noch dabei.
Jeder Schritt ein Schmerz im Takt,
Herz im Bass – und es schlägt im Frakt.

Baby, why you leave me lonely, lonely?
Alle Lichter brennen, doch sie holen mich nicht.
Baby, why you leave me lonely, lonely?
Deine Schatten bleiben – und zerstören mein Gesicht.

I keep falling, falling, falling (oh no),
can’t stop calling, calling, calling your name.
...
252 Wenn der Sommer von dir träumt 06.06.25
Vorschautext:
Ich träumte dich
aus dem Blau eines Himmels,
der zu groß war,
um leer zu bleiben.

Du kamst
in Sandfarben,
in leichten Bewegungen,
wie ein Gedanke,
den selbst der Wind
nicht halten konnte.

...
251 Dein Sommer auf meiner Haut 31.05.25
Vorschautext:
Du kamst wie der Sommer –
nicht plötzlich,
aber mit einer Hitze,
die mein ganzes Denken schmolz.

Dein Lächeln war kein Licht.
Es war Sonne.
Es war das goldene Tuch,
in das der Tag sich wickelte,
wenn er schön sein wollte.

Deine Finger rochen nach Aprikose,
...
250 Wenn du mich verlässt 20.05.25
Vorschautext:
Wenn du gehst,
nimm nicht den Wind mit dir,
der meine Haut erinnerte –
an deine Hände,
die wie flüchtige Versprechen
über mich strichen.

Lass mir den Regen,
den wir teilten unter schweigenden Dächern,
wo deine Lippen
nach Salz schmeckten
und nach all dem,
...
249 In deinen Augen 18.03.25
Vorschautext:
Schnee fällt aus deinen Augen,
Augen die zum Lügen nicht taugen.
Schmerz im Gesicht ganz blass,
Zeichnet Einsamkeit so krass.

Winter ist eingekehrt in die Seele nun,
Bringt die tiefsten Gefühle ins ruhn.
Weg sind alle die Freunde heute,
Die gestern noch die engste Meute.

Niemand kommt vorbei in deinem Leid,
Niemand kennt mehr das Wörtchen Zeit.
...
248 Niemand 03.03.25
Vorschautext:
Niemand will es wissen,
wie schwer die Schritte werden,
wenn die Stille schreit,
doch keiner lauscht.

Niemand will es wissen,
wie Schatten an dir zerren,
wenn du nach Licht suchst,
das längst verblasst.

Niemand will es wissen,
wie Worte brechen können,
...
247 Parkbank im Schnee 14.01.25
Vorschautext:
Still ruht die Welt im weißen Kleid,
die Parkbank träumt von Sommerzeit.
Ihr Holz, vom Frost gefangen, kalt,
erzählt Geschichten, Weise, uralt.

Kein Schritt zerbricht des Schnees Glanz,
kein Lachen mehr, kein Schatten-Tanz.
In der Stille, rein und klar,
birgt sie ein Zauber, wunderbar.

Gestern Schrei der Kinder, der Vögel Chor,
nun hüllt der Schnee sie still empor.
...
246 In den Augen Liebe spricht 10.01.25
Vorschautext:
Ein kalter Wind zieht durch die Nacht,
die Dunkelheit hat ihn entfacht.
Doch in mir brennt ein zarter Glanz,
ein flimmernder, verlorener Tanz.

Ich sehne mich nach jenem Licht,
das in den Augen Liebe spricht,
nach jener Hand, die mich versteht,
die sich um mich in Stille dreht.

Wo ist das Feuer, das mich berührt,
die Wärme, die mich sanft verführt?
...
245 Die letzte Melodie 07.01.25
Vorschautext:
Ein Café, verborgen, schmale Gassen,
zwei Seelen, die sich nicht mehr verlassen.
Sie spielt die Tasten, er den Klang,
ihr Duett, ein ewiger Gesang.

Doch Schatten zogen still heran,
ein Schicksal, das sie nicht bannen kann.
Ihr Lächeln leise, Augen schwer,
doch ihre Liebe leuchtete mehr.

Ein letzter Ton, ein letzter Blick,
die Zeit zerrann in einem Stück.
...
244 Wispern der Lüfte 03.01.25
Vorschautext:
Sanft fällt der Schnee, ein stiller Gesang,
ein Wispern der Lüfte, ein zeitloser Klang.
Er deckt die Welt zu mit einem weißen Kleid,
ein Atem aus Kälte und Ewigkeit.

Die Bäume erstarren, doch leben sie still,
im Glitzern der Flocken, wo Zeit verweilen will.
Ein Teppich aus Stille breitet sich aus,
der Winter malt Träume an jedes Haus.

Die Schritte versinken, verlieren ihr Ziel,
die Welt wird ein Schweigen, ein schneeweißes Spiel.
...