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| 266 | Sommernächte | 27.06.26 | ||
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Vorschautext: Ich mag es, wie die Nacht sich ausbreitet, schwer wie ein nasses Tuch aus Indigo und Kristall, wenn der Sommer seine reifen Früchte öffnet und der Staub des Tages in den Winkeln des Gartens einschläft. Du bist es, die nach trockenem Gras riecht, nach wildem Thymian und fernen Gewittern. Deine Haut hat die Wärme der Steine bewahrt, die stundenlang unter der nackten Sonne lagen, und jetzt, im Schatten, leuchtest du wie phosphoreszierendes Holz. Hörst du das Schweigen? ... |
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| 265 | Fiasko im Bett | 24.05.26 | ||
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Vorschautext: Ich lieg im Bett und schaue stur, auf meine Fitness-Armband-Uhr. Die Uhr sagt: „Lauf! Beweg dich, nun!“ Mein Körper aber bleibt dagegen immun.. Die linke Socke liegt im Eck, deren Motivation ist völlig weg. Ich müsste putzen, bügeln, saugen, doch halte ich geschlossen meine Augen. „Du musst noch Steuern machen!“ Das ist echt nicht zum lachen. ... |
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| 264 | Dein Duft liegt noch auf meiner Haut | 21.05.26 | ||
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Vorschautext: Mein Verstehen stirbt im Moment, der lebt. Ich sehe deine Lippen sich bewegen, die Worte ergeben keinen Sinn. Dein Mund, der mich gestern noch lebendig geküsst, öffnet sich heute, um mich zu töten. Ein blindes Unwetter, das an deiner Kälte zerbricht, betrachtet mich. In meiner Brust schlägt kein Herz mehr – nur ein glühender Rest, der nicht begreift, warum er erlöschen soll. Ich starre dich an und werde vor meinen eigenen Augen zu Asche. Wie kann diese Liebe so unendlich sein, ... |
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| 263 | Sturm über den Auen | 28.03.26 | ||
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Vorschautext: Fließend der Fluss, der alles davon trägt, meine Schritte, meine Stimme, meine leisen, trüben Gedanken. Regen schlägt gegen mein Gesicht wie Worte, die ich nie ausgesprochen habe. Weiden biegen sich, und ich bücke mich, als könnte ich ihre Last teilen. Fluss zerstört die Auen spüre, wie er auch mich zu verschlingen sucht. ... |
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| 262 | Der leere Himmel | 26.03.26 | ||
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Vorschautext: Ich erinnere mich an deine Hände wie an das letzte Licht auf einer stillen Mauer, warm, aber schon im Verschwinden. Zwischen uns liegt jetzt ein Tisch aus Stille, auf dem die Wörter verdorren, wie Brot, das niemand mehr bricht. Ich habe dich geliebt nicht wie man einen Namen ruft, sondern wie man den Wind hört, wenn er nachts durch offene Fenster geht ... |
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| 261 | Unberührt | 25.03.26 | ||
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Vorschautext: In kalten Nächten verliert mein Licht die Richtung. Sterne flimmern, fallen, bleiben stehen. Dunkelheit zieht sich endlos, ohne Anfang, ohne Ende. Grauer Planet wandert, allein, umkreist nichts, nur sich selbst. Sein Schimmer zerbricht im Universum, ein Funke bleibt, flüchtig, kaum sichtbar. Zwischen Galaxien verhaken sich Gedanken, ziehen auseinander, stoßen auf Leere, ... |
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| 260 | Genug für ein Morgen | 19.03.26 | ||
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Vorschautext: Ich trage dich in mir wie ein Versprechen, Ein Versprechen, das nie gesprochen wurde, welches doch lauter klingt als alles, was je gesagt werden konnte. Mein Herz übertreibt dich, zeichnet dich größer als die Welt, macht aus deinem Schweigen ein Orchester, aus deiner Abwesenheit eine endlose Weite. Ich weiß, es ist zu viel — dieses Hoffen ohne Grund, ... |
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| 259 | Licht des Abendsterns | 16.03.26 | ||
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Vorschautext: Der Tag in leisen Falten stirbt die Zeit sich selbst nicht mehr erkennt, Atem zündet irgendwo im der Unendlichkeit einem einzelnen Stern sein stilles Herz an. ✨ Brennt nicht laut. Ruft nicht nach uns. Doch fällt sein Licht wie eine Erinnerung auf unsere Gesichter — sanft, um Wunden zu berühren, tief, um alte Namen zu wecken. ... |
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| 258 | Zwischen meinen Spiegeln | 14.03.26 | ||
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Vorschautext: Ich laufe weg. Nicht vor Straßen, nicht vor Städten, vor dem leisen Schritten hinter meinen Gedanken. Irgendwer kennt meinen Namen, trägt mein Gesicht wie eine Maske, Maske die nie abfällt. In Schaufenstern sehe ich ihn stehen, ruhig, wartend, als wüsste er, ... |
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| 257 | Zwischen Staub und Schatten | 10.02.26 | ||
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Vorschautext: Ich gehe durch Räume, die längst andere Namen tragen, und sehe Gesichter, die sich in Staub verwandelt haben. Jeder Schritt hallt zurück in Stunden, die nie enden wollten, und doch verweilen sie nur in mir. Die Zeit streicht vorbei wie ein müdes Pferd, und ich steige nicht auf. ... |
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| 256 | Das Feld nach dem Brand | 25.01.26 | ||
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Vorschautext: In der Sekunde, in der du gingst, verlernte die Welt ihre Namen. Worte standen noch da, aber sie bedeuteten nichts mehr. Wie Seiten eines Buches, aus dem der Sinn herausgerissen wurde. Ich trage dich nun nicht in Erinnerungen, sondern im Blut. Jeder Gedanke fließt ... |
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| 255 | Was bleibt, wenn niemand antwortet | 04.01.26 | ||
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Vorschautext: Ich wache auf, weil mein Körper glaubt, du wärst noch da. Meine Hand greift ins Leere und bleibt dort liegen, als hätte sie den Mut verloren, zurückzukehren. Der Raum fängt die Stille ein. Alles steht so, wie du es verlassen hast, genau das zerreißt mich. ... |
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| 254 | Flamme ohne Namen | 20.10.25 | ||
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Vorschautext: Ich sah die Sonne trinken aus der Hand der Nacht, ihr Gold rann wie Blut durch die Finger des Morgens. Wer hat sie geboren, diese unendliche Flamme, die uns wärmt und verzehrt im selben Atemzug? Ich hörte den Wind, wie er das Gras segnete, ohne ein Wort zu sprechen. Vielleicht ist Gott kein Name, sondern das Schweigen zwischen zwei Pulsschlägen. ... |
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| 253 | Tragic Beat Poem | 11.09.25 | ||
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Vorschautext: Deine Lippen schmecken nach Goodbye, doch ich tanz, als wärst du noch dabei. Jeder Schritt ein Schmerz im Takt, Herz im Bass – und es schlägt im Frakt. Baby, why you leave me lonely, lonely? Alle Lichter brennen, doch sie holen mich nicht. Baby, why you leave me lonely, lonely? Deine Schatten bleiben – und zerstören mein Gesicht. I keep falling, falling, falling (oh no), can’t stop calling, calling, calling your name. ... |
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| 252 | Wenn der Sommer von dir träumt | 06.06.25 | ||
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Vorschautext: Ich träumte dich aus dem Blau eines Himmels, der zu groß war, um leer zu bleiben. Du kamst in Sandfarben, in leichten Bewegungen, wie ein Gedanke, den selbst der Wind nicht halten konnte. ... |
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| 251 | Dein Sommer auf meiner Haut | 31.05.25 | ||
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Vorschautext: Du kamst wie der Sommer – nicht plötzlich, aber mit einer Hitze, die mein ganzes Denken schmolz. Dein Lächeln war kein Licht. Es war Sonne. Es war das goldene Tuch, in das der Tag sich wickelte, wenn er schön sein wollte. Deine Finger rochen nach Aprikose, ... |
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| 250 | Wenn du mich verlässt | 20.05.25 | ||
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Vorschautext: Wenn du gehst, nimm nicht den Wind mit dir, der meine Haut erinnerte – an deine Hände, die wie flüchtige Versprechen über mich strichen. Lass mir den Regen, den wir teilten unter schweigenden Dächern, wo deine Lippen nach Salz schmeckten und nach all dem, ... |
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| 249 | In deinen Augen | 18.03.25 | ||
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Vorschautext: Schnee fällt aus deinen Augen, Augen die zum Lügen nicht taugen. Schmerz im Gesicht ganz blass, Zeichnet Einsamkeit so krass. Winter ist eingekehrt in die Seele nun, Bringt die tiefsten Gefühle ins ruhn. Weg sind alle die Freunde heute, Die gestern noch die engste Meute. Niemand kommt vorbei in deinem Leid, Niemand kennt mehr das Wörtchen Zeit. ... |
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| 248 | Niemand | 03.03.25 | ||
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Vorschautext: Niemand will es wissen, wie schwer die Schritte werden, wenn die Stille schreit, doch keiner lauscht. Niemand will es wissen, wie Schatten an dir zerren, wenn du nach Licht suchst, das längst verblasst. Niemand will es wissen, wie Worte brechen können, ... |
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| 247 | Parkbank im Schnee | 14.01.25 | ||
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Vorschautext: Still ruht die Welt im weißen Kleid, die Parkbank träumt von Sommerzeit. Ihr Holz, vom Frost gefangen, kalt, erzählt Geschichten, Weise, uralt. Kein Schritt zerbricht des Schnees Glanz, kein Lachen mehr, kein Schatten-Tanz. In der Stille, rein und klar, birgt sie ein Zauber, wunderbar. Gestern Schrei der Kinder, der Vögel Chor, nun hüllt der Schnee sie still empor. ... |
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