Der neckische Mond

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-1-
Der Vollmond plustert sich auf,
wächst über sich selbst hinaus
ändert der Gestirne Lauf,
bringt Chaos ins Himmelhaus.
-2-
Der Vollmond sich amüsiert
über tollen Schabernack,
setzt noch eins drauf und mutiert
zum Mond, bemalt mit Schwarzlack.
-3-
Der Vollmond ganz verschwindet,
Himmelskörper sind verschreckt,
Mond sich vor Lachen windet,
er hat sie alle geneckt.

Informationen zum Gedicht: Der neckische Mond

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19.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.