Profil von Jacob Seywald

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Registriert seit dem: 08.07.2017
Geburtsdatum: * 02.08.1997 (22 Jahre)

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Meine Gedichte sind für mich wie Lesezeichen meines Lebens. Jene will ich mit euch teilen, jene will ich weiterführen, bis mein Leben mich zum Ende führt.
XIII

Freiburg im Breisgau

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Anzahl Gedichte: 191
Anzahl Kommentare: 15
Gedichte gelesen: 91.483 mal
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Titel
91 Oh wie mich das Leben ruft (N.91) 01.01.19
Vorschautext:
Nichts im Leben scheint geschenkt,
wird das Eine mir gegeben,
scheint das Zweite abgelenkt.
Und steh ich auch mit Seele
Hand in Hand auf höchster Pforte,
so fehlt mir doch mein Körper,
ohne jede Worte.

Mit so viel Stolz und Stärke,
trug er mich durch die Zeit,
mit so viel Schwung, so schnell
und mit der Zeit so weit.
...
90 Wie Du mich liebst (N.90) 25.12.18
Vorschautext:
Wie Du mich kennenlerntest,
war kein vertrauter Pfad.
Und heute kenn ich nichts Entferntes,
was ich an Dir nicht lieben mag.

Wie du mich einstmals zu Dir riefst,
war kein Ruf den ich schon kannte.
Doch als Du erstmals bei mir schliefst,
gab es nichts, was nicht entflammte.

Wie Du mich immer wieder liest,
wie ein Buch, welches ich für Dich wohl bin
...
89 2019 (N.89) 22.12.18
Vorschautext:
Was will ich machen, wenn es zwölf schlagen wird,
von da an, was will ich schaffen?
Was soll besser werden, wenn alle jubeln und mir im Arm liegen,
seit je her, was war gut?
Was kann nur noch schlimmer werden,
wenn der Himmel sich krell erhellt,
von nun an, was kann mir gestohlen bleiben?
Was kann ich noch aus mir machen, wenn von nah und fern der Donner grollt,
ab dem Moment, wo will ich dann hin?
Was bin ich und was werde ich sein,
wenn schon wieder ein Neues ruft,
von dem Neuen an, wer will ich sein?
...
88 Befriedigende Zweifel (N.88) 17.12.18
Vorschautext:
Warme Haut von Kopf bis Zeh,
ein Hauch zu viel streift deine Brust.
So viel Spannung, es tut fast weh,
keine Schwächen, nur noch Lust.

Dein unterstes Bedürfnis greift dich,
es vereinnahmt dich, macht dich süchtig.
Wer weiß ob du nur jenes liebst,
um sie schwälgst du nur flüchtig?

Sie vermag es nicht zu spüren,
doch du spürst Zweifel ohne Frage,
...
87 Frei von allen Winden (N.87) 13.12.18
Vorschautext:
Wie wacklige Schollen, lief ich über meine Werke, eins nach dem anderen,
wie auf Schollen lief ich, wie Schollen waren sie für mich.

Am heutigen Tag, sind es nur noch starke Rufe, nur noch schillernde Lesezeichen, die erzählen, was mir manchmal Fragen aufwirft.

Ich wurde frei aller Winde, frei von großem Unwohlsein. Mir gefällt mein neues Leben, mir gefällt der neue Schein.

Ich wurde reicher an den hohen Gütern, welche immer schon gut waren. Davon kauf ich mir noch heute nichts, doch sie treiben mir die Liebe ins Gesicht.

Ich wurde ärmer an Destruktivität. Für Trauer, Schwälgerei, Nostalgie und alles was so lähmen lässt, dafür ist's jetzt dann zu spät.

Denn die Zeit hat wieder zu rennen begonnen, und sie tritt mir auf die Versen und sagt mir:
...
86 Einer zu viel auf Erden (N.86) 29.11.18
Vorschautext:
Der Efeu, der sich am Stamme hochrankt,
der nur durch ihn so mächtig prankt,
der bin ich, ich, der schwankt.

Als sei ich jemals in der Lage
ein Baum zu sein.
Als stelle sich jemals die Frage,
warum sei ich denn so klein.

Im Walde, welchen ich so begehre,
wäre ich nur ein Gewächs mit wenig Schwere.
Im allergrößten dunklen Hain,
...
85 Lass mich vergessen! (N.85) 18.11.18
Vorschautext:
Du trägst meinen Stolz zu Tage,
ohne Zweifel, keine Frage.
Du trägst meinen Stolz zu Tage,
es ist wahr, wenn ich's Dir doch sage.

Mit zitterndem Kinn und Schmerzlichem im Sinn,
blicke ich hoch in Deine Augen.
Sie sagen mir wohin.

Nicht der Schlüssel ist rostig, nein,
es ist mein Schloss,
aus dem einstmals so viel Liebe floss.
...
84 Psytrance (N.84) 15.11.18
Vorschautext:
Von schier außerirdischer Instanz,
stimulierend, indoktrienierend,
schleicht sie sich in meine Substanz,
vereinnahmt mich, übernimmt mich ganz.

Objektiv so schnell, doch schein ich zu stagnieren,
scheine alles zu verlieren.
Was mich jetzt noch mürbe stimmt,
vergeht so geschwind, tanz ich dann mit reinstem Gleichmut in den Wind.

Was sonst gibt mir diese Trance,
wenn nicht diese Klänge.
...
83 Der kleine Junge mit dem Rucksack (N.83) 14.11.18
Vorschautext:
Ungestört verhielt er sich stets unerhört.
Selbst wenn er würde gehört dabei,
war's niemals das, was ihn daran störte nebenbei.

Im aboluten Gegenteil.
Stilles Witzereißen war nie im Sinne des Erfinders,
sonst vernimmt's ja keiner,
keiner käme dahinter, was er sich dabei erdachte nebenbei.

Welch blendender Humor muss es gewesen sein,
wenn so ziemlich jeder in's Kichern fiel.
Und dennoch, keiner konnte in ihn herein,
...
82 Jetzt ist Schluss! (N.82) 09.11.18
Vorschautext:
Dir stimm ich nicht mehr zu,
deinem Wohlgefallen komme ich nicht bei.
Mach so weiter, dann sind wir zweierlei,
mach ruhig weiter so, dann bin ich baldig nicht mehr du!

Du elendiger Feigling,
entsagst dich selbst den ärgsten Dringlichkeiten,
du gänzlich verschmähter Sonderling,
raubst dir selbst die größten Fähigkeiten!

Auch ginge es weitaus prekärer.
Es könnte so viel Unheil sein.
...
81 Seelensuche (N.81) 05.11.18
Vorschautext:
Es kann jetzt keiner helfen,
keiner außer mir,
kann den Schall in mir noch dämpfen
um die ganzen schlechten Stimmen zu bekämpfen,
sie allesamt einzugrenzen.

Wenn ich jetzt nicht handeln werde,
bleibt mir keine Sterbenshoffnung mehr,
nicht die kleinste Chance auf dieser Erde,
nicht die kleinste Chance mehr.

Tatsächlich bin ich kein Jäger mehr
...
80 Wer weiß schon ob's Liebe ist? (N.80) 03.11.18
Vorschautext:
Ich weiß nicht ob's Liebe ist,
ob's einen Tag nach dem heutigen gibt,
ob der kleinste Funke zum größten aller Brände wird,
oder sich die Hoffnung endgültig in Gleichgültigkeit verliert.

Ich weiß nicht so recht zu unterscheiden,
was pure Lust purer Liebe nimmt,
ob die Liebe mit der Lust jetzt wirklich stimmt.
Ob sie schier endlos uns glückseelig macht,
oder mit strengstem Zweifel über unser Haupt dann wacht.

Du und ich, wir werden es bald wissen,
...
79 Ich wäre lieber allein! (N.79) 01.11.18
Vorschautext:
Lieber würde ich von dir nur träumen,
als dein echtes Gesicht zu fühlen,
weil Eines ich einfach nicht leiden kann,
nämlich Unechtes fortzuführen.

Lieber geh ich allein ins Bett,
als als ein falscher Zweck der ich wäre,
wenn du mitkämest,
wenn du neben mir lägest.

Lieber vertue ich meine Chance,
mit holzhackerischer Sicherheit,
...
78 Das Optimum (N.78) 26.10.18
Vorschautext:
Ich werde dich bis zu meinem Tode halten, egal wie fern du bis dahin auch bist.

Den größte Wert, das höchste Gut, hälst Du für mich bereit, für die Ewigkeit der Zeit.

Weder so aufregend wie Leidenschaft, noch so bedrückend wie Einsamkeit, bist Du manchmal da, oder bist Du manchmal weit.

Du lehrtest mir Genügsamkeit, heute mehr als gestern und morgen mehr als heut.
Dir verdanke ich wahrlich meinen Wandel, Dir danke ich gewiss jeder Widrigkeit.

Wenn ich einem Menschen verzeihen kann, so bist das Du. Und wenn ich eines Tages nicht verzeihen kann, tust es vielleicht Du.
Wenn ich eines Tages nicht mehr denken kann, so will ich an Dich denken, denn das Siegesreichste derweil, ist an Dich derweil zu denken.

...
77 Nachtfalter (N.77) 22.10.18
Vorschautext:
Ich versuchte Dich zu fangen,
eh der Tag anbrach.
Ein Tag an dem wir beide sangen,
bevor die Sonne Hoffnung brach.

Wie die Königin der Motten,
sah ich Dich kaum zusammenstocken.
Plötzlich fehlte was im Nu,
das war kein Traum, dann kamst Du.

Und so sah ich Dich abermals tanzen,
hörte Dich unentwegt laut lachen,
...
76 Mein ewiger Müßiggang (N.76) 18.10.18
Vorschautext:
Ich suche nach einem Schatz,
in ihm ist Gold als solches nicht viel.
Ich suche ihn an einem Platz,
der immer tiefer liegt als jedes Fossil,
immer tiefer als ich jemals fiel.

Denn nichts könnte je tiefer fallen,
als ich in mein Ich.
Nichts würde mir mehr gefallen,
als ständig zu fallen, nie aufzuprallen.

Die größte Erkenntnis erfährst du in dir,
...
75 Wer will schon vergessen werden? (N.75) 15.10.18
Vorschautext:
So manches Grab scheint unberührt,
die Blumen sind verdorrt,
dort, wo sich kein Körper rührt,
dort, am letzten Ruheort.

Doch das sollte so nicht sein,
es sollte alles bunt erstrahlen,
in einem erhabenen Schein,
bar jeder Trauer, bar allen Qualen.

Hier sehe ich den Stolz meiner großen Mutter
ihre himmelsgleiche Bescheidenheit.
...
74 Wir leben in einer Gesellschaft... (N.74) 07.10.18
Vorschautext:
...In der es zu arbeiten gilt,
während der Wunsch auf Verwirklichung
Stück für Stück vergilbt.

...In der dein eigen Kapital
deiner eigen Grenze gleicht.
In der immer zu brutal,
dein Potenzial vor der Wirklichkeit weicht.

...In der sich alles an Tüchtigkeit misst
und alles was vielleicht noch übrig bleibt,
wird verzweifelt gesucht, wird vermisst.
...
73 Schweig jetzt nicht! (N.73) 02.10.18
Vorschautext:
So viel zu sagen hattest du,
ja, du hattest die Lust dazu,
wolltest so vieles an mir erfahren.
Doch jetzt aus der Stille herauszuragen,
würdest du nicht wagen.

Dann frag auch nicht wie's mir geht,
frag nicht, wie's um mich steht.
Du solltest erstmal Altes sagen,
statt Neues aus dem Nichts zu fragen.

Und jetzt mokier dich nicht darüber
...
72 Der etwas kleinere Bogen (N.72) 20.09.18
Vorschautext:
Mein Vater erzählte mir eine Geschichte.
In der Geschichte ging es um das Wachsen.
Wie er höher steigen wollte,
im Grunde das, was ein jeder in sich spüren sollte.

Was er so sagte, was ich nie zu tun wagte,
ist eine Basis zu finden,
auf der ungelöste Probleme schwinden.
Auf der es einfacher werden kann,
man einfach wieder werden kann.

Ein Plateau, auf dem man nicht auf Fallen tritt,
...
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