Profil von Jacob Seywald

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Registriert seit dem: 08.07.2017
Geburtsdatum: * 02.08.1997 (21 Jahre)

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Gedichte zu schreiben und mein Herz zu öffnen ist mir das größte Glück geworden, sie mit den Menschen zu teilen eine Berufung...

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Anzahl Gedichte: 134
Anzahl Kommentare: 12
Gedichte gelesen: 41.696 mal
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Titel
34 Grausam ins neue Jahr (N.34) 01.01.18
Vorschautext:
Kälte wiederfuhr dem einstmals heißem Eisen.
Verbraucht wurden all die Flammen der Euphorie.
Nicht in der Hölle werd ich speisen,
doch ich werde speisen bald wie nie.

Ich werde nicht verdummen,
denn ich schaue nur gelassen zu.
Die Menschen werden verstummen
und mein Herz dazu.

Hinfort mit all der Verschwendung,
alles verschwendete Müh.
...
33 Ewig währende Leidenschaft (N.33) 27.12.17
Vorschautext:
Nicht das Rauchen und nicht das Trinken. Es ist nicht das Fauchen und das Überschminken. Nicht der Job oder der fehlende Lohn, nein, es ist das Besteigen dieses einen Thron!

Dieses Jahr wird wohl noch weite Schatten werfen, doch dieser wird uns nicht die Sonne nehmen. Nächstes Jahr werde ich meine Sinne schärfen, mich in die Schule des Lebens bequemen.

Ich sehe mein vergangenes Ich dahinscheiden in den Armen dieses einen Jahres. Ich sehe mich voranschreiten auf den gesegneten Pfaden des Nächsten.

Und vergesst mir alle das Eine nicht: Es gilt nicht eure Schwächen zu verzehren, sondern eure Stärken zu mehren! Und ich weiß das man das schafft, denn es kann jeder, mit ewig währender Leidenschaft!

Jacob Seywald XIII
32 Von Mann zu Mann (N.32) 25.12.17
Vorschautext:
Wie ist es eigentlich, seinen Vater täglich zu sehen? Ich denke mehr als oft daran, kann dem Gedanken kaum widerstehen.

Wie ist es eigentlich Mutter und Vater im selben Haus? Doch dies Gefühl bleibt wohl auf ewig,
für immer und ewig aus.

Aber wenn ich jetzt versuche, nur kurz versuche, es mir vorzustellen, dann weiß ich's ganz gewiss.
Ich kann es mir nicht vorstellen.

Und wenn ich jetzt wüsste, all das was ich versäumte, von dem Tag an als er wutentbrannt, Hab und Gut zusammenräumte. Sein Zeug packte und ging,
von damals bis heute.

Hör mal Papa, dann wär es mir egal. Denn eins weiß ich mit Sicherheit:
...
31 Naives Dankeschön (N.31) 17.12.17
Vorschautext:
Wer etwas Großes will,
sollte Ähnliches geben.
Wer die Zeichen des Nichts
nicht sehen kann oder will,
der sollte nicht nach Höherem streben!

Wer alles zu wissen scheint,
im Begriff dies auch zu erklären,
der sollte achtsam sein
und sich ihr nicht erwehren!

Wer so gern doch helfen möchte,
...
30 Mein letztes Aufgebot (N.30) 11.12.17
Vorschautext:
Ich habe das Erwarten aufgegeben,
denn dann werde ich verschont.
Ich habe alles Erwarten aufgegeben,
weil Erwartung sich nicht lohnt.

Schau nur wie hübsch Du bist,
von der Seite gar schöner als von vorn,
warst und bist Du eine Rose ohne Dorn.
Vor drei Jahren das erste Mal,
heute ist es umstritten,
ja fast eine Qual.

...
29 Bahnsteig (N.29) 08.12.17
Vorschautext:
Kalter Wind wehte hindurch,
durch meine leichte Jacke.
Graupel raste vom Himmel herab
und meine weichen Knie machten schlapp.

Ein Zug kam an.
Ich trat heran.
Heraus kamen so viele Menschen,
kannte sie alle nicht.

Ich ging einen Schritt zurück,
denn alle wollten raus.
...
28 Aus Herzenslust (N.28) 04.12.17
Vorschautext:
Die Herzenslust
bringt den Überfluss,
ewig und bestehend
zu des Herzens Lust!
27 Nur ein ganzes Jahr (N.27) 02.12.17
Vorschautext:
Wie oft ist die Zeit ein Rausch?
Wie schnell geht das Licht,
am Bette stehend an und aus?

Wie oft passiert es,
dass die Jahre an uns vorbeischnellen?
Wie oft kommt es uns wie gestern vor,
wenn tausende Raketen
ein und denselben Himmel erhellen?

Wie oft bemerke ich,
dass Oma schon längst nicht mehr ist?
...
26 Recht behalten (N.26) 30.11.17
Vorschautext:
Ich hatte recht, mit allem was ich sah!
Sie ist das Schicksal
und sie ist mein.
Sie ist wunderbar!

Schicksal ist ein Freund,
so wie Gott es ist.
Wer das Schicksal vergisst,
verliert den Weg!

Schon seit Gedicht Nummer drei,
rief ich das Schicksal herbei.
...
25 Die Rückkehr zur Norm (N.25) 29.11.17
Vorschautext:
Einstiger Schmerz fand seinen ewigen Platz,
in den Tiefen meines Gedächtnisses.
Eingedrückt in einen sich reimenden Satz,
wurde er Teil meines ewigen Vermächtnisses.

Ich bemerke wie alles wiederkehrt
und mein Herz das, was nicht geschah,
ja all das was es noch nicht erfuhr,
schweigend begehrt.

Das Primäre muss wohl warten,
das Sekundäre sich stark bemühn.
...
24 Flamme bin ich sicherlich (N.24) 06.11.17
Vorschautext:
Woher?
Das weiß ich nicht.
Warum?
Das weiß ich nicht,
doch bin ich es sicherlich!

Nach Leidenschaft verzehr' ich mich,
ganz gleich was mir noch blüht.
Ja ich bin es sicherlich,
was ist echt und was gefühlt?

Ich mache dich zu Reichtum.
...
23 Ohne jede Bedingung (N.23) 25.10.17
Vorschautext:
Wie stell' ich mich denn an?
Kaum komme ich an,
so verschwindet er dann?

Nein das darf nicht sein,
dass kann nicht stimmen.
Mein Wille ist mein, kann ich nicht schwimmen?

Schwimm doch einmal mit,
mit, mit diesem eisigen Strom.
Aber ich schwimme dagegen,
ohne jeden Lohn.
...
22 Vertrautes Leiden (N.22) 22.10.17
Vorschautext:
Man sagt auf Regen folgt der Sonnenschein.
Aber was die Sonne sucht ist die Knospe,
welche dir der Regen doch erst brachte.
Ohne Wasser wächst dir nichts,
und ohne Sonne blüht dir nichts.
Wenn Licht auf das Nichts geworfen wird,
was soll dann auf deinen Landen noch erleuchtet werden?
Suche ruhig nach der Blume, sie wird dir gefallen.
Doch willst du sie pflücken,
und dabei zusehen wie sie in deinen Händen welkt?
Du kannst sie dir nehmen und eintopfen.
Doch ist sie dann noch zuhaus?
...
21 Konfus (N.21) 10.10.17
Vorschautext:
Im Stechschritt durch die Gasse zum Dazwischen,
in der sich Realität und das Tatsächliche
auf's Unerklärlichste vermischen.

Wahrheit und Traurigkeit scheinen blutsverwandt.
Und das, was ich Wille nenne,
reicht der Unerreichbarkeit die Hand.

Windmühlen türmen sich auf meinem Weg,
doch bekämpfe ich nur das Mich,
immer wieder, unentwegt.

...
20 Wie wirst du sein? (N.20) 02.10.17
Vorschautext:
Ein blinder Fleck ziert mein Augenlicht.
Ich höre tausend Stimmen ohne Sinn,
doch du zeigst dich nicht.

Nur ein sachter Umriss ziert mein Sichtfeld.
Habe eine wage Vermutung,
die mein Herz noch gern für sich behält.

Ein Schatten deiner selbst,
wer könntest du sein?
Unzählige Flecken wie ein einzig großer Schatten,
und ich schau nur gedankenlos hinein.
...
19 Erlösung (N.19) 16.09.17
Vorschautext:
Wenn aus Zeit Medizin wird.
Wenn aus Abstand und Ignoranz
mein Herz sein Interesse verliert.

Lange dauerte es,
bis die Maske endlich fiel,
denn sie war alles Andere,
alles Andere als subtil.

Du hast alles richtig gemacht,
und zugleich doch alles falsch.
So vieles ist süßer geworden
...
18 Was kann ich bieten? (N.18) 11.08.17
Vorschautext:
Ich könnte Dir nichts vorspielen.
Ich spiele kein Klavier.
Ich kann auch nicht singen,
sowas könnte ich Dir nicht darbringen.

Würden wir tanzen,
würd' ich Dir auf die Füße treten.
Würden wir eislaufen,
müsstest Du mir deine Hand reichen.

Wenn ich schweigen soll,
musst Du mir den Mund zukleben.
...
17 Wenn Musik sich ändert (N.17) 04.08.17
Vorschautext:
Ein junger Mensch wie ich es bin,
sucht oft in Musik den Sinn.
Ein junger Mensch wie ich es bin,
hört Musik, ob draußen oder drin.

Wenn's mir schlecht ergeht,
höre ich Musik die mich stark,
ja fast gänzlich vom Winde verweht.

Doch wenn's mir gut ergeht,
hör ich dasselbe,
auch wenn's kein Mensch versteht.
...
16 Leb wohl mein Engel (N.16) 02.08.17
Vorschautext:
So wie Du aus dem Nichts kamst,
so gehst Du auch wieder.
Ich schreibe dies noch einmal nieder,
und danach so Gott es will,
so Gott es will danach nie wieder.

Ich fand Dich auf einer Blumenwiese.
Entzückt von dieser warmen Liebesbrise,
rannte ich gar durch ein Kornfeld weiter
und habe es erst jetzt erkannt.
Du hast mich verbannt,
habe erst jetzt erkannt, dass ich scheiter.
...
15 Kein einziger Keim (N.9) 02.08.17
Vorschautext:
Ein Loch ist nun entstanden.
Fast schon größer ist es,
ja fast schon größer als mein Herz selbst.

Ich warte darauf das es sich schließt,
warte darauf das es sich mir erschließt.
Das Verständnis für alles was fühlen kann,
für alles was lebt und liebt.

In diesem Loch gibt es nichts das lebt,
es gibt nichts das fühlt
und es gibt auch nichts das liebt.
...
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