Profil von Jacob Seywald

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Registriert seit dem: 08.07.2017
Geburtsdatum: * 02.08.1997 (21 Jahre)

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Gedichte zu schreiben und mein Herz zu öffnen ist mir das größte Glück geworden, sie mit den Menschen zu teilen eine Berufung...

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Anzahl Gedichte: 134
Anzahl Kommentare: 12
Gedichte gelesen: 41.845 mal
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Titel
55 Mama, wo bleibt Deine Zuversicht? (N.55) 22.06.18
Vorschautext:
Warum sagst Du das alles?
Warum hab ich immer dieses Gefühl,
Dir sagen zu müssen, dass ich doch Bescheid weiß?
Wo bleibt Dein Glaube in mich, in Dich, in uns?
Wo ist Deine Beharrlichkeit geblieben,
die Dein Leben lang schon ist und sich an Dir misst?
Warum weine ich nicht, wenn ich Dich so erlebe?
Warum denke ich nicht an Dich, jeden Tag, an Dein Gesicht, an Deine Taten, Deine Geschichte?
Warum liegt alles an Dir und alles an mir?
Warum willst Du nicht kapieren,
dass ich es doch kapiere?
Wieso bin ich nur so oft wie Du,
...
54 Gehen geht noch nicht (N.54) 19.06.18
Vorschautext:
Jede Mühe, die du dir machst, machst du aus vollem Willen. Alles, was dir so Mühe macht, du kannst dich hassen oder drillen. Willst du besser werden, muss dein Trott wohl sterben, denn was nicht geht auf Erden, ist Erfolg zu Erben. Du hast ein Recht auf Zeit, deine Ziele zu ergreifen, dennoch hat keiner das Recht, sich an deinem Stolz zu vergreifen. Ja, deine Würde ist nicht deine Hürde. Ja, dein Wanken sind nicht deine Schranken. Ja, eine Enttäuschung ist nicht deine Kreuzung. Und ja, manche Fehler siehst du nicht, nicht mal von Angesicht zu Angesicht. Und ja, manchmal willst du wieder nicht, doch gehen geht noch nicht.
53 Auf ewig mein Streben (N.53) 18.06.18
Vorschautext:
Auf alle Zeit in allem Raum,
egal vor welcher Strecke, vor welchem Zaun,
egal wie viel mir fehlt, es fehlt mir kaum,
denn was ich bin, dass ist mein Traum.

Ob der Schock der Trauer,
ob ein Hilfeschrei,
ob Dunkles auf der Lauer,
ich komm herbei.

Ich teil mein Herz, ich teil mein Leid,
ich teil den Schmerz und bin nicht weit.
...
52 Fortschritt nach Gleichschritt (N.52) 09.06.18
Vorschautext:
Lieber läuft er im Gleichschritt
als seiner Umstände Versen zu treten.
Besser kommt er mit dem Tempo mit
als stetig um Luft und Rast zu beten.

Er braucht nicht auf Spurt zu insistieren
und in Spott zu investieren,
gleichwohl dies zu implizieren
mit ständigem Verlieren.

Dieser misst alles was erfolgt
an Misserfolg, welcher ging voran,
...
51 Zwischen Stühlen und Seitenspiegeln (N.51) 02.06.18
Vorschautext:
Anfangs mehr ein Müßiggang mit Drang und Zwang, mehr ein Fehlversuch mit viel Versuch. Viel mehr war's ein Ort der Meidung, als einer der eigenen Entscheidung.

Hoffnung und Gleichmut war kaum da, war nicht mal gut. Zuversicht und Gelassenheit, es ist der selbe Mut, doch nicht unter meinem und einem Hut.

Zwischen Stühlen stand ich nun, was soll ich tun? Mit ihr war's leichter mit ihr wurd's heiter. Mach ich jetzt nicht noch weitere, werd' ich mich hassen wenn ich scheitere.

Die Zeit verging, der Raum wurd‘ mein und schaffte es, für mich allein. Ein Licht trat an, ein helles Blitzen, zwischen Seitenspiegeln darf ich jetzt sitzen.

Jacob Seywald XIII
50 Das Ende vom Anfang (N.50) 16.04.18
Vorschautext:
Ich war so vielen Fragen auf der Spur,
unbeachtet blieb der Fortschritt dessen,
was ich wohl wirklich erfuhr.
So vieles wurde vergessen.

Aus Sorge und zugleich aus Reiz,
trat ich in die Weiten meiner Gedanken.
Mit der Tinte meines Herzens,
mit den Strophen meiner Seele,
kam so oft mein Geist ins Wanken.

So manche Idee kehrt nicht mehr wieder,
...
49 Die Ruhe durch den Sturm (N.49) 05.04.18
Vorschautext:
Wie soll man in Ruhe steif stagnieren, wo jener Sturm sie dir entlockt? Aber im Geiste eines jeden, doch eben durch diesen, so viel Begreifen du ergreifst.

Eingangs ist wenig Weg der Schwerere, als dieser zur eigen stillen Mitte. Gleichwohl das Auge des Tornados, durch Spurt und Tritt zu durchschreiten.

Schau! Der Terrasse Windspiel speist von ihm, dem Sturm, dessen Winde. Eisen schlägt auf Eisen, Gedanke auf Gedanke.

Die Willkür soll dein Feind nicht sein. Genieße der Ideen Glockenschlag, das Fauchen des Sturms. Stille kehrt ein.

Jacob Seywald XIII
48 Reeve (N.48) 31.03.18
Vorschautext:
Die Menschen fragen mich:
"Warum Er?"
Heute frage ich mich:
"Warum ich?"
Sie fragen mich:
"Was hat Er Großes getan?"
Darauf ich:
"Was tat ich schon Großes?"

Seine Worte sind auf ewig die meinen Ziele,
Seine Ziele sind auf ewig die meinen Wünsche.
Die Rolle eines Helden,
...
47 Das ganze Glück (N.47) 25.03.18
Vorschautext:
Zu jedem Rosenstrauß den du mir reichst, reiche ich dir einen Dornenkranz.
Zu jedem Füllhorn der Zufriedenheit, schenke ich dir nach, aus einem Meer der Diskrepanz.

Schenke mir alle Farben meines Lebens,
du kannst mir nicht vertrau'n,
nach bloß einem Tag des Regens,
wird aus alledem nur Braun.

Lass Monate in die Lande geh'n,
in denen der Schrecken eine Vermutung bleibt.
Gib mir nur ein einziges Mal zu versteh'n,
dass Mutmaßung weicht,
...
46 Ante mortem (N.46) 22.03.18
Vorschautext:
Wenn etwas den Tod nicht fordert,
doch ganz gewiss das Leben,
wird sofortig gefordert,
sich dessen zu erheben.

Sich diesem anzunehmen,
ist Überlebensinstinkt,
daran zu vergehen,
ist was sich uns nicht erschwingt.

Warnung von dem Volke fällt,
kommt's dem Starrsinn meist nicht bei,
...
45 Wenn ich eines lernen durfte... (N.45) 20.03.18
Vorschautext:
...dann, dass ich manche Dinge liebe,
dass ich wenn's kalt wird rote Ohren kriege,
ich 185 Zentimeter messe
und wirklich gerne Schokolade esse.

Ich lernte wie es ist, nackt dazustehen
und Menschen um Hilfe anzuflehen,
wie es ist,
dass letzte Bisschen gehen zu sehen.
Doch nur in meinem Kopf,
jetzt durfte ich das verstehen.

...
44 Hilfe! (N.44) 18.03.18
Vorschautext:
Schwache Hand,
die Seele ist so schwach.
Der Verstand,
die Zukunft ruft so schwach.

Man hört sie nicht,
wann ruft sie wieder?
Ich sehe mich nicht,
seh' mich nie mehr wieder?

Keine leise Vorschau,
aller Träume gerecht.
...
43 Warum Norden? (N.43) 07.03.18
Vorschautext:
Kompass hin und Nadel her, eine Richtung finden ist nicht schwer. Wer weis, was wär, es bedrückt ihn sehr, kommt auch um Norden leicht umher.

Norden kalt und Süden warm, nimmt dem Ganzen schnell den Charme. Nach vorne reicht des Suchers Arm, findets nicht, beginnt der Wahn.

Der Mensch braucht Orientierung, vorerst reichlich Analysiert. Letztlich scheitert Anvisierung, er greift zurück auf Kalibrierung.

Ein fixer Punkt ist nicht von Nöten, muss man pfeifen können um zu flöten? Umweg ist doch nicht gleich Graus, oder fährst du im Kreisverkehr grad' aus?

Setze Nadel nach deinem Ermessen, lass dich nicht von Normen fressen, lass dir nicht den Weg vermessen und den Fuß in Schuhe pressen.

Der direkte Weg ist niemals eine Kurve, doch auf den Kurven liegt der Pfad. Dein eigen Pfad nach eigen Normen, muss nicht immer nur nach Norden!

...
42 Der wohl größte Dank (N.42) 04.03.18
Vorschautext:
Du machtest mich zum Sucher,
der jetzt nach wahrer Liebe strebt.
Durch Dich wurde ich Besucher
in einer Welt, in der Wertschätzung sich behauptet, während alle Zwiespalt und maskierte Wahrheit,
Stück für Stück vergeht.

Du machtest mich zum Schreiber,
der all das "Jetzt" durchdenkt.
Und der erkennt:
"Das Glück schon war,
vom Schicksal durchtrennt".

...
41 Sag am besten gar nichts mehr! (N.41) 26.02.18
Vorschautext:
Hab ich alles schon erlebt,
nur wenig Neues kam dazu.
Ist doch alles nur Fassade
wie der Dreck an meinem Schuh!

Woher die Rage,
woher die Wut?
Sag doch einfach gar nichts mehr,
dann ist alles gut!

Schönheit mag ja sein,
der Rest scheint aber klein.
...
40 Die Angst vor gar nichts (N.40) 19.02.18
Vorschautext:
Im Grunde passiert nichts,
nichts Schlimmes an sich.
Nur ich mache es dazu,
mache es zum Schlimmen an sich.

Voller Stolz und Selbstvertrauen
wandle ich mich durchs Soziale,
was soll ich mir verbauen,
etwa die Fassade?

Nichts bröckelt, nichts zerfällt,
nichts schwindet und nichts missfällt.
...
39 Wann hört es auf? (N.39) 13.02.18
Vorschautext:
Egal wie schön jener Abend auch war
und wie schön der Nächste.
Egal wie viel Glück ich teile
und wie viel Glück das Leben zu schenken scheint, so ist Vergangenheit die Stätte der Unvollkommenheit.


Wie unvollkommen bin ich schon im Hier und Jetzt? Nur weil ein Mensch mich damals verletzte? Nein! Aber fehlerhaft fühlt sich doch alles an,
was ich damals an Bedeutung so maßlos unterschätzte.


Ich habe alles unterschätzt und verlor den Anschluss. Jetzt muss ich Minimalist werden, weil alles andere nicht genügt?

...
38 Sanduhr (N.38) 05.02.18
Vorschautext:
Es gibt oben und unten,
wie "damals" und "bald".
Es gibt schnell und langsam,
in verschiedenster Gestalt.
Oben ist Zukunft
und unten was vergangen.
Oben ist Spielraum
und unten ist's gefangen.

Gegenwart als dünne Schneise,
in der alles ständig rennt.
Gegenwart wird in keinster Weise
...
37 Ich warte auf den Frühling (N.37) 23.01.18
Vorschautext:
Ehre wem Ehre gebührt.
Ehre den, der Flammen mit den Händen schürt.
Ehre den, der sich Widrigkeiten widersetzt
und besonders den,
der Lehre statt Trübheit walten lässt.

Lobt die schöpferischste Jahreszeit,
denn er ist zu allem bereit.
Er ist bereit zu blühen
um blühen zu lassen,
seine Schönheit ist kaum zu fassen.

...
36 Woran denkst du gerade? (N.36) 08.01.18
Vorschautext:
"Woran denkst du gerade?" Fragte Sie mich.
Ich log Sie an,
log Ihr direkt ins Gesicht.

Ich sagte ich denke an die Zukunft,
doch ich dachte nur ans Jetzt.
Ich dachte an meine Vernunft
und wie sie mich verletzt.

Ich starrte in die Ferne und sagte:
"Wo bin ich in ein paar Jahren?"
Als würd ich's wissen.
...
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