Profil von Jacob Seywald

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Registriert seit dem: 08.07.2017
Geburtsdatum: * 02.08.1997 (20 Jahre)

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Gedichte zu schreiben und mein Herz zu öffnen ist mir das größte Glück geworden, sie mit den Menschen zu teilen eine Berufung...

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Anzahl Gedichte: 39
Anzahl Kommentare: 6
Gedichte gelesen: 6.070 mal
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Titel
39 Wann hört es auf? (N.39) 13.02.18
Vorschautext:
Egal wie schön jener Abend auch war
und wie schön der nächste.
Egal wie viel Glück ich teile
und wie viel Glück das Leben zu schenken scheint, so ist Vergangenheit die Stätte der Unvollkommenheit.


Wie unvollkommen bin ich schon im Hier und Jetzt? Nur weil ein Mensch mich damals verletzte? Nein! Aber fehlerhaft fühlt sich doch alles an
was ich damals an Bedeutung so maßlos überschätzte.


Ich habe alles überschätzt und verlor den Anschluss. Jetzt muss ich Minimalist werden weil alles andere nicht genügt?

...
38 Sanduhr (N.38) 05.02.18
Vorschautext:
Es gibt oben und unten
wie "damals" und "bald".
Es gibt schnell und langsam
in verschiedenster Gestalt.
Oben ist Zukunft
und unten was vergangen.
Oben ist Spielraum
und unten ist's gefangen.

Gegenwart als dünne Schneise
in der alles ständig rennt.
Gegenwart wird in keinster Weise
...
37 Ich warte auf den Frühling (N.37) 23.01.18
Vorschautext:
Ehre wem Ehre gebührt.
Ehre den, der Flammen mit den Händen schürt.
Ehre den, der sich Widrigkeiten widersetzt
und besonders den,
der Lehre statt Trübheit walten lässt.

Lobt die schöpferischste Jahreszeit,
denn er ist zu allem bereit.
Er ist bereit zu blühn
um blühen zu lassen,
seine Schönheit ist kaum zu fassen.

...
36 Woran denkst du gerade? (N.36) 08.01.18
Vorschautext:
"Woran denkst du gerade?" Fragte Sie mich.
Ich log Sie an,
log Ihr direkt in's Gesicht.

Ich sagte ich denke an die Zukunft,
doch ich dachte nur an's Jetzt.
Ich dachte an meine Vernunft
und wie sie mich verletzt.

Ich starrte in die Ferne und sagte:
"Wo bin ich in ein paar Jahren?"
Als würd ich's wissen.
...
35 Saturn (N.35) 06.01.18
Vorschautext:
Ein Ring aus ewigem Gestein, fast eine Ewigkeit entfernt. Eine Ewigkeit entfernt, ein Ring aus milliardenfach Gestein.

Ein Ring in meinem Kopf, sich wild umherdrehend. Ein Ring aus tausendfach Gestein, fast genau so weit entfernt.

Wonach soll ich greifen? Woran soll ich reifen, wenn alles sich nur dreht? Wer soll ihn stoppen, den Ring aus Gestein? Wer soll mich stoppen, wenn nicht ewiger Schein?

Ich greife nach nur einem Stein, nun dreht er sich nicht mehr. Jetzt bin ich es der sich dreht, ich, und sonst keiner mehr!
34 Grausam ins neue Jahr (N.34) 01.01.18
Vorschautext:
Kälte wiederfuhr dem einstmals heißem Eisen.
Verbraucht wurden all die Flammen der Euphorie.
Nicht in der Hölle werd ich speisen,
doch ich werde speisen bald wie nie.

Ich werde nicht verdummen,
denn ich schaue nur gelassen zu.
Die Menschen werden verstummen
und mein Herz dazu.

Hinfort mit all der Verschwendung,
alles verschwendete Müh.
...
33 Ewig währende Leidenschaft (N.33) 27.12.17
Vorschautext:
Nicht das Rauchen und nicht das Trinken. Es ist nicht das Fauchen und das Überschminken. Nicht der Job oder der fehlende Lohn, nein, es ist das Besteigen dieses einen Thron!

Dieses Jahr wird wohl noch weite Schatten werfen, doch dieser wird uns nicht die Sonne nehmen. Nächstes Jahr werde ich meine Sinne schärfen, mich in die Schule des Lebens bequemen.

Ich sehe mein vergangenes Ich dahinscheiden in den Armen dieses einen Jahres. Ich sehe mich voranschreiten auf den gesegneten Pfaden des Nächsten.

Und vergesst mir alle das Eine nicht: Es gilt nicht eure Schwächen zu verzehren, sondern eure Stärken zu mehren! Und ich weiß das man das schafft, denn es kann jeder, mit ewig währender Leidenschaft!

Jacob Seywald XIII
32 Von Mann zu Mann (N.32) 25.12.17
Vorschautext:
(Für meinen Vater)

Wie ist es eigentlich, seinen Vater täglich zu sehen? Ich denke mehr als oft daran, kann dem Gedanken kaum widerstehen.

Wie ist es eigentlich Mutter und Vater im selben Haus? Doch dies Gefühl bleibt wohl auf ewig,
für immer und ewig aus.

Aber wenn ich jetzt versuche, nur kurz versuche, es mir vorzustellen, dann weiß ich's ganz gewiss.
Ich kann es mir nicht vorstellen.

Und wenn ich jetzt wüsste, all das was ich versäumte, von dem Tag an als er wutentbrannt, Hab und Gut zusammenräumte. Sein Zeug packte und ging,
von damals bis heute.
...
31 Naives Dankeschön (N.31) 17.12.17
Vorschautext:
Wer etwas Großes will,
sollte Ähnliches geben.
Wer die Zeichen des Nichts
nicht sehen kann oder will,
der sollte nicht nach Höherem streben!

Wer alles zu wissen scheint,
im Begriff dies auch zu erklären,
der sollte achtsam sein
und sich ihr nicht erwehren!

Wer so gern doch helfen möchte,
...
30 Mein letztes Aufgebot (N.30) 11.12.17
Vorschautext:
Ich habe das Erwarten aufgegeben,
denn dann werde ich verschont.
Ich habe alles Erwarten aufgegeben,
weil Erwartung sich nicht lohnt.

Schau nur wie hübsch Du bist,
von der Seite gar schöner als von vorn,
warst und bist Du eine Rose ohne Dorn.
Vor drei Jahren das erste Mal,
heute ist es umstritten,
ja fast eine Qual.

...
29 Bahnsteig (N.29) 08.12.17
Vorschautext:
Kalter Wind wehte hindurch,
durch meine leichte Jacke.
Graupel raste vom Himmel herab
und meine weichen Knie machten schlapp.

Ein Zug kam an.
Ich trat heran.
Heraus kamen so viele Menschen,
kannte sie alle nicht.

Ich ging einen Schritt zurück,
denn alle wollten raus.
...
28 Aus Herzenslust (N.28) 04.12.17
Vorschautext:
Die Herzenslust
bringt den Überfluss,
ewig und bestehend
zu des Herzens Lust!
27 Nur ein ganzes Jahr (N.27) 02.12.17
Vorschautext:
Wie oft ist die Zeit ein Rausch?
Wie schnell geht das Licht
am Bette stehend, an und aus?

Wie oft passiert es,
dass die Jahre an uns vorbeischnellen?
Wie oft kommt es uns wie gestern vor,
wenn tausende Raketen
ein und denselben Himmel erhellen?

Wie oft bemerke ich,
dass Oma schon längst nicht mehr ist?
...
26 Recht behalten (N.26) 30.11.17
Vorschautext:
Ich hatte recht, mit allem was ich sah!
Sie ist das Schicksal
und sie ist mein.
Sie ist wunderbar!

Schicksal ist ein Freund,
so wie Gott es ist.
Wer das Schicksal vergisst,
verliert den Weg!

Schon seit Gedicht Nummer drei,
rief ich das Schicksal herbei.
...
25 Die Rückkehr zur Norm (N.25) 29.11.17
Vorschautext:
Einstiger Schmerz fand seinen ewigen Platz
In den Tiefen meines Gedächtnisses.
Eingedrückt in einen sich reimenden Satz,
wurde er Teil meines ewigen Vermächtnisses.

Ich bemerke wie alles wiederkehrt
und mein Herz das, was nicht geschah,
ja all das was es noch nicht erfuhr,
schweigend begehrt.

Das Primäre muss wohl warten,
das Sekundäre sich stark bemühn.
...
24 Flamme bin ich sicherlich (N.24) 06.11.17
Vorschautext:
Woher?
Das weiß ich nicht.
Warum?
Das weiß ich nicht,
doch bin ich es sicherlich!

Nach Leidenschaft verzehr' ich mich,
ganz gleich was mir noch blüht.
Ja ich bin es sicherlich,
was ist echt und was gefühlt?

Ich mache dich zu Reichtum.
...
23 Ohne jede Bedingung (N.23) 25.10.17
Vorschautext:
Wie stell' ich mich denn an?
Kaum komme ich an,
so verschwindet er dann?

Nein das darf nicht sein,
dass kann nicht stimmen.
Mein Wille ist mein, kann ich nicht schwimmen?

Schwimm' doch einmal mit,
mit, mit diesem eisigen Strom.
Aber ich schwimme dagegen
ohne jeden Lohn.
...
22 Vertrautes Leiden (N.22) 22.10.17
Vorschautext:
Man sagt auf Regen folgt der Sonnenschein.
Aber was die Sonne sucht ist die Knospe,
welche dir der Regen doch erst brachte.
Ohne Wasser wächst dir nichts,
und ohne Sonne blüht dir nichts.
Wenn Licht auf das Nichts geworfen wird,
was soll dann auf deinen Landen noch erleuchtet werden?
Suche ruhig nach der Blume, sie wird dir gefallen.
Doch willst du sie pflücken,
und dabei zusehen wie sie in deinen Händen welkt?
Du kannst sie dir nehmen und eintopfen.
Doch ist sie dann noch zuhaus?
...
21 Konfus (N.21) 10.10.17
Vorschautext:
Im Stechschritt durch die Gasse zum Dazwischen,
in der sich Realität und das Tatsächliche
auf's Unerklärlichste vermischen.

Wahrheit und Traurigkeit scheinen blutsverwandt.
Und das, was ich Wille nenne,
reicht der Unerreichbarkeit die Hand.

Windmühlen türmen sich auf meinem Weg,
doch bekämpfe ich nur das Mich,
immer wieder, unentwegt.

...
20 Wie wirst du sein? (N.20) 02.10.17
Vorschautext:
Ein blinder Fleck ziert mein Augenlicht.
Ich höre tausend Stimmen ohne Sinn,
doch du zeigst dich nicht.

Nur ein sachter Umriss ziert mein Sichtfeld.
Habe eine wage Vermutung,
die mein Herz noch gern für sich behält.

Ein Schatten deiner selbst,
wer könntest du sein?
Unzählige Flecken wie ein einzig großer Schatten,
und ich schau nur gedankenlos hinein.
...
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