Profil von Jacob Seywald

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Registriert seit dem: 08.07.2017
Geburtsdatum: * 02.08.1997 (22 Jahre)

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Meine Gedichte sind für mich wie Lesezeichen meines Lebens. Jene will ich mit euch teilen, jene will ich weiterführen, bis mein Leben mich zum Ende führt.
XIII

Freiburg im Breisgau

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Anzahl Gedichte: 193
Anzahl Kommentare: 15
Gedichte gelesen: 97.856 mal
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Titel
193 Verhältnislos《193》 29.06.20
Vorschautext:
Lasst schleifen, weil's nicht anders geht,
die schier verhältnislose Regel.
Lasst uns stürzen, so souverän,
umringt von viel zu dichtem Nebel.

Beißt euch auf die Zunge,
ertappt euch selbst in Scham
und zieht Luft in eure Lunge,
statt verhältnislosen Wahn.

Nur noch Shizos, kaum Bedacht,
kein Mensch hat sich das ausgedacht.
...
192 Der Historiker《192》 17.06.20
Vorschautext:
Sofern ich richtig denken kann,
verliert man auch in Ehren dann,
wenn lieblos dir die Liebe sagt,
nicht heute und kein nächster Tag.

Gestirne stießen Wände an,
machten starke Seelen unnahbar
und sofern ich richtig denken kann,
verliert man selbst in Ehren dann.

Erst sehr bald doch nicht zu spät,
erkenne ich den falschen Weg.
...
191 Walküre《191》 23.05.20
Vorschautext:
Feuer wie die fehlend Luft,
strömt hervor aus ihrer starken Brust.
Und so vergeht ihr Sinn für Schönes nicht,
sie hält es fest, ihr kindlich Licht.

Dürre wie das fallende Gewässer,
erklingt aus ihrem Herzenleiden
und so wetzen wir das brüchig Messer,
schneiden Luft in dünne Scheiben.

Wir vergehen in Leidenschaft,
die Versuchung fern von Negativität.
...
190 Bei meiner Seele《190》 18.05.20
Vorschautext:
Jahre weit entfernt, gewaltig schwere Wolken, wie sie über meinen Schultern sachte schweben, das Licht verdecken, jedoch niemals stehlen.

Wieso jene Wolken fliegen statt zu sinken, vermag ich nicht zu sagen, doch wenn Übermut in mir verweilt, werden Steppen in Meeren ertrinken.

So harmlos ihr Erscheinen, so gewaltig ihr Inneres. So weich sie mir begegne wollen, so unendlich heiß der Blitz der sie durchfährt.

Wenn Seelen einander fassen und weder Zeit,
noch aller schnellste Leidenschaften, sich von einander trennen lassen, dann beginnt der Himmel zu verschwinden, sich an die Erde selbst zu binden.

Jacob Seywald XIII
189 Semita《189》 14.05.20
Vorschautext:
Schreie, damit ich dich hören kann.
Renne, damit ich dich gehen lasse.
Weine, damit ich dich fühlen will.
Bleibe, damit ich es selbst bereue.

Gehe, um alles neu zu lernen,
denn um uns liegen Bedenken.
Fliehe, bevor ich dich verschlucke,
denn ich bin einsamer als du.

Sei nicht törichter als ich, ich bin ein kleines liebendes Kind.
Fang an zu leben, zu lieben, lass dich treiben vom Wind.
...
188 Kalkülfrei《188》 24.04.20
Vorschautext:
Keiner Angst und Bange unterstellt,
kein Charakterzug in sich verstellt,
kein kleinstes Bisschen vorgestellt,
was ihr Wesen mir so vorenthält.
Auf was ihr Wesen sich bedacht,
wird mit einer Frage durchgebracht:
Und auch wenn der Sinn in Kurven fällt,
was hat sie das mich glücklich macht?

Vor unwegsamen Straßen,
auf unliebsam Gelände,
versteckten sich die Phrasen,
...
187 Wissen ist nicht Kennen《187》 18.04.20
Vorschautext:
Ich sehe oftmals stark präsent,
was Zukunft für mich vorbestimmt.
Doch je stärker diese Flamme brennt,
je mehr Luft sie mir zum Atmen nimmt.

Und da ich hier von Fakten spreche,
lebe ich nun faktisch kaum.
Denn je eher ich die Stimmung breche,
je eher schrumpft des Herzens Raum.

Somit führt der Weg stets unentwegt,
in Sorgen rein, nie dran vorbei.
...
186 Weil da immer noch was geht!《186》 14.04.20
Vorschautext:
Die all zu große Hoffnung,
stets schien sie durch den Raum,
durch eine Mauer ohne Öffnung,
wahrhaftig fern von Traum.
Der bedingungslose Übergang,
zweier Geister in Person,
auf einer Straße ohne Vorwärtsgang,
bar verkappter Tradition.

Wie weich die Wange an der Schulter,
wie warm Dein ganzer pochend Leib.
Und so unverhofft Dein Lächeln kam,
...
185 (A)ll (D)as (H)at (S)inn《185》 01.04.20
Vorschautext:
Aus jedem Funken mach ich Feuer,
aus jedem Schritt ein Abenteuer,
aus jedem Schmerz zieh ich die Lehre
und nehme mir des Lebens Schwere.

Aus jener Liebe ein Roman,
aus Nächstenliebe ist der Plan,
aus Kriese mach ich Utopie
und leb im Heute mehr wie nie.

Aus Traurigkeiten schwemmen Lieder
und Freudenschwünge kehren wieder,
...
184 AD(H)S《184》 31.03.20
Vorschautext:
Ich kann mich nicht verführen,
wenn Menschen es verlangen
und kann mich nur noch spüren,
wenn Ängste mich befangen.

Ich kann mich nur noch sehen,
wenn alle andern nicht
und sehe nur noch Dunkelheit,
immer rarer wird das Licht.

Ich erblühe stets in Selbstmitleid
und verwelke nun am Anderssein
...
183 Du wirst mich finden《183》 30.03.20
Vorschautext:
Ich weiß Du suchst die Ewigkeit,
doch zerberstest an der Wirklichkeit.
Und ich sage Dir in Ehrlichkeit,
solche Schmerzen sind nicht weit.

Ich weiß Du suchst dir den Moment,
in dem sich alles endlich von Dir trennt.
Dennoch sag ich Dir ganz ungehemmt,
dass dieses Feuer weiterbrennt.

Du suchst nach Sinn und Sinnlichkeit,
doch nur noch mehr erfährst Du Einsamkeit.
...
182 In Schwebe《182》 21.03.20
Vorschautext:
Das Herz der schwarzen Dunkelheit,
ist nichts, verblichen in der Wirklichkeit.
Sogleich alles ewiglich verblich,
sowie jene Woge strahlend Licht.

Der erste Liebe Herrlichkeit,
gleich nichts sich wirklich in mich schlich,
war ledig leere Zärtlichkeit,
wie ein sachter Schwung der Tugendheit.

In der Schwebe steckt die Ehrlichkeit,
von der jeder Weise spricht,
...
181 Einsamkeit - macht sich breit《181》 13.03.20
Vorschautext:
Einsamkeit die macht sich breit,
kommt niemals ausversehn,
denn die Einsamkeit sie streut so weit,
lässt Raum und Zeit vergehn.
Die Einsamkeit hält's mit Eitelkeit
wie die Raupe mit dem Blatt,
sie frisst mich voller Zärtlichkeit,
doch macht sie mich auch schlapp.
Die Einsamkeit sucht keineswegs
die Ruhe vor dem Sturm.
Sie sitzt so trist, so unentwegt,
auf ihrem hohen Turm.
...
180 Unerwartend《180》 29.02.20
Vorschautext:
Halber Akku, halbe Lust,
kein Zug der kommt, wer hätt's gewusst?
Halber Rausch, schon fast halb zehn,
will nur noch meine Haustür sehn.

Der Samstagabend fast zerronnen,
nicht das kleinste Bisschen wahrgenommen.
Weder was geschehen, noch was gewonnen
nicht das kleinste Bisschen war gekommen.

Keine Unterhaltung, keine Wärme,
nur Güterzüge aus weiter Ferne,
...
179 Frag den Pilz《179》 19.02.20
Vorschautext:
Du weißt nicht was du willst,
warum du stampfst, warum du drillst?
Als sei den Leben unbewohnt,
als wenn sich jeder Tag nicht lohnt?

Der Pilz der weiß nicht wer er ist,
kennt nichts, das seine Seele frisst.
Kennt nur das um ihn,
nicht das in ihm.
kennt nur die Liebe,
keine Triebe.

...
178 Weil Erwiderung das Schönste ist...《178》 12.02.20
Vorschautext:
Manches braucht Erwiderung,
manches soll zurück,
denn es ziehen stark Gewitter um,
fern von Mut wird man zerdrückt.

Jedes Korn das man verstreute
und keimlos aus dem Leben schied,
sich fragt was es bedeute,
ob ich mich vielleicht falsch entschied?

Jeder Tropfen, im leeren Fass verendet,
in der Masse untergeht, fast wie verschwendet,
...
177 Doch anbei《177》 10.02.20
Vorschautext:
Stück für Stück der Lyrik entzogen,
hinein in eine Welt verbogen,
wo weder Rast noch Ruhe gelten mag.
Doch heute ist ein andrer Tag.

Auch wenn vieles bald verschleißt
und trotz des Wahns, um den sich keine Menschenseele reißt,
läuft anbei die kleine Filmspur wieder,
haucht den Zauber in jene müden Glieder.

Lebensmüd und indolent,
doch dafür ruhig und transparent,
...
176 Der Baum der Liebe《176》 17.12.19
Vorschautext:
Der Baum der Liebe und dessen Krone,
welche durch Fülle und Dürre stets verblieb,
gar ewiglich wächst, wieder neu erscheint,
selbst wenn sich jede Blüte ihm entzieht.

Der Baum der Liebe und dessen Stamm,
wird manches mal zwar unwohl klamm,
doch wächst er unentwegt bis ins Geäst,
zwar nicht schnurgerade aber fest.

Der Baum der Liebe und dessen Wurzeln,
sind das Gewaltigste an seinem Ganzen,
...
175 Das Erdrückende am Andersein《175》 28.11.19
Vorschautext:
Was ist menschlicher, als zu glauben anders zu sein, jemand anderes zu sein, als die, die alle so sind wie sie sind?

Was ist menschlicher, als der Gedanke an Suizid, zu glauben, dass es keine andre Lösung gibt?

Was ist menschlicher, als bewusst nachzugeben, seinen Zwängen einen Namen zu geben?

Was ist menschlicher, als seine Tränen im Zaum zu halten, in völliger Trauer sein Herz festzuhalten?

Was ist menschlicher, als sich selbst zu hassen und Angst zu haben, sein Leben zu verpassen?
Was ist menschlicher, als Boßheit zu kennen, sie zu kennen und zu benennen?

Was macht menschlicher, als sich Mensch zu wissen, Mensch zu bleiben, mit dem reinsten Gewissen?
...
174 Der Erde Untertan《174》 21.11.19
Vorschautext:
Verpflichtet zur Verendung
und gepeinigt zur Verblendung,
ist der Mensch der Erde Untertan,
so stehts geschrieben, so ist der Plan.

Jedweder Mensch ist nicht der Feind,
es ist die Masse, die bis zum Himmel schreit.
Und ob der Mensch tot oder lebendig sei,
ist der Erde wirklich einerlei.

Der Mensch nimmt sich zu viel heraus,
macht der Biosphäre Lunge aus,
...
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