Profil von Jacob Seywald

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Registriert seit dem: 08.07.2017
Geburtsdatum: * 02.08.1997 (21 Jahre)

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Gedichte zu schreiben und mein Herz zu öffnen ist mir das größte Glück geworden, sie mit den Menschen zu teilen eine Berufung...

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Anzahl Gedichte: 112
Anzahl Kommentare: 9
Gedichte gelesen: 32.926 mal
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Titel
112 Trio Infernale《112》 13.04.19
Vorschautext:
Bedenke Kind,
alles rennt geschwind,
werd nicht blind!

Wenn Zeiger zeigen
und Erzeuger zeugen,
was macht der Rest?

Liebe wunderbar,
liebe Liebe stets
und Liebe zeigt wie's geht.

...
111 Nur ein wenig mehr Geduld《111》 08.04.19
Vorschautext:
Zeigt Nachsicht dem Unsichtigen,
seid ein wenig Verständvoll und umsichtig mit Bedenken, denn es ruht noch so vieles über dessen Denken.

Auch wenn euch Systeme drängen mögen, so drängt ihn vorerst nur Begeisterung. Hütet seine Neugier, denn sie ist noch ganz neu hier.

Ein Funke sollte mehr entzünden, als nur den Mut zu euch zu sprechen, denn ein Funke sollte alles sein, um Angst vor der Materie zu brechen.

Mehr als eine Bereitschaft ist eingangs nicht da, ihr solltet das bemerken und nicht die Schwächen noch verstärken.

Und nur weils immer so geschah, ist's nicht gleich fruchtbar. Nur weil ich mich anpassen sollte, ist's nicht nur das, was ich wollte.

Ich stehe noch nicht in eurer Schuld, drum habt ein wenig mehr Geduld.
...
110 Entscheidung《110》 29.03.19
Vorschautext:
Des einen Entschluss, mag sein des anderen Verlust.
Des einen Geist erst um die Ecke, für den andern schon verschwunden.
Dem einen ein Kinderspiel, doch dem andern fast schon viel zu viel.
Und auch wo es dem einen leichter fällt,
dort kannst du höchstens entscheiden,
von Praxis ganz zu schweigen.

Manche treffen Entschlüsse für ihr ganzes Leben, oder glauben es zu tun.
Manche nur für den nächsten Tag und können weder rasten noch ruhn.
Manche leben mit ihrer Entscheidung im Einklang, wachsen daran.
Manche entscheiden sich falsch von Anfang an, merkens nicht und sterben dran.

...
109 Anthromur《109》 27.03.19
Vorschautext:
Kriecher zu Beginn, Duktil so häufig,
wohin?
Spätestens nach der Dämmerung,
alles kommt dazu.
Pyrop, Cyanit, Zwielicht, Donner.
Bombenmolche lassen wenig Zeit, Bombenmolche sind sofortig zur Sprengung bereit.
Klappernde Klappersoldaten verbünden sich mit Schattenschalken, ein Zelt sollt helfen, ein Elixier.

Die Drachenfrau ist uns auf den Versen,
ihr fetter Kater noch dazu. Wo sollen wir hin? Wo haben wir Frieden?
Alles weis und schwarz, alles fern von Donnerquarz. Alles Grau und ohne Seele, wir hassen sie und warten auf Eden. Sitarrenklang und Wassersäulen, türmen sich vor unsern kalen Füßen,
dafür wirst du sterben, dafür musst du büßen.
...
108 Protegé《108》 22.03.19
Vorschautext:
Seit dem du sprechen kannst,
hegst du deinen Widerspruch.
Seit dem du laufen kannst,
läufst du nur im leichten Schritt.
Seit dem du hören kannst,
vernimmst du nur den tiefsten Klang.
Seit dem du riechen kannst,
riechst du nur die Freiheit
und seit du auch noch fühlen kannst,
spürst du nur die Feigheit.

Aber als ich endlich bei dir war,
...
107 Es war einmal...《107》 21.03.19
Vorschautext:
Es war einmal ein Schmetterling,
der wollte hoch, so hoch's nur ging.
Er passierte Berge, passierte Schlösser
und wurde mit der Zeit auch größer.

Mit ewig Glanz, in voller Pracht,
hat er sich auf den Weg gemacht.
Mit endlos Freude, in Glück gehüllt,
hat er sein Leben ausgefüllt.

Allein, wie könnt es jemals anders sein,
flog er im Frühling abends,
...
106 Unversiert《106》 18.03.19
Vorschautext:
Tal und Berg, wie nichtig und wert.
Fromm und skeptisch, wie Riese und Zwerg.
Maßstäbe im Großen wie im Kleinen,
ja das sind sie und wir sollen uns entscheiden.
Maßstäbe im Schlechten, sowie im Guten und Rechten, wir sollten es doch wissen, wozu wir uns verpflichten.

Es gibt solche, die der Klassik fröhnen und Neuartiges verhöhnen.
Solche, die Trends verspotten und eben jene, welche scheinbar nur arbeiten, für ihre nächsten Klamotten.

Verbissene, die nichts kennen, als den Ergeiz. Doch womöglich auch solche, die ihren Tag verpennen, ihr Talent verkennen und sich nur in Richtung Einsamkeit verrennen.

All diese, die ihr Geld um des Geldes wegen erbeuten, doch man singt auch von Leuten, die andersartige Werte kennen, für die sie Leben, für die sie brennen.
...
105 Auf einen Schlag《105》 15.03.19
Vorschautext:
Auf einen Willen hin,
kann fast alles dazu einkehren
und gleich dessen ich am Anfang bin,
nun will ich nicht mehr heimkehren.

Ein Wunsch hat etwas Surreales,
er besteht nicht aus Tatendrang.
Der Wille aber, ist beinah alles,
an ihn kommt kaum noch Skepsis ran.

Dir zum Rücken liegt ein Strand,
doch dort ruht nichts außer Horizont und Sand.
...
104 Prioritas《104》 11.03.19
Vorschautext:
Sowohl der weltumspannende Wandel,
als auch der Umschwung bei sich selbst,
er lässt sich daran verändern,
wo du Grenzen setzt und Wege öffnest.

Überall dort, wo Menschen verzichten wollen, wird etwas Nächstes geboren.
Und so auch im Menschen.
Ward er noch so sehr geschunden,
wechselt er seine Richtung,
ist Altes bald verschwunden.

Man brauch vor rein gar nichts verzagen. Das Einzige, das von Wichtigkeit zeugt, ist Neues zu wagen.
...
103 Die Kraft aus dem Inneren《103》 07.03.19
Vorschautext:
Fast schon eine Binsenweisheit,
von nicht wirklich neuer Struktur.
Aber demjenigen, dem es widerfuhr,
gerät es nie wieder in Vergessenheit.

Eingehüllt in physischer Rafinesse,
umgeben von Dunkelheit, umringt von Sorge und Stress, in dem wohnt etwas inne, völlig schwerelos, frei aller Sinne.

Kennst du ihn?
Deinen Platz in der Vergangenheit.
Spürst du ihn?
Er war nie wirklich weit.
...
102 Kein Problem《102》 06.03.19
Vorschautext:
Ein Wort, welches ein Problem in sich darstellt, dass die meisten Chancen es zu lösen, vor einen Abgrund stellt.

Ein Wort, sie alle zu versklaven, all jene, die eigentlich zur Lösung schreiten wollen, für sich selbst wissen, sie sollen.

Ein Wort, vor dem so mancher kapituliert, doch eigentlich gar nicht wirklich existiert.

Ein Wort, welches nur herrscht, niemals konstruktiv erscheint, welches nur schmerzt und nicht als solches gilt, wofür es steht, was es eigentlich meint.

Denn wie es wirklich heißen sollte, dass weiß der, der es sich zur Aufgabe macht, jedes Problem zur Aufgabe zu machen.

Jacob Seywald XIII
101 Die zweite Ära《101》 25.02.19
Vorschautext:
Von nun an? Was kommt alles dran?
Was wird niedergeschrieben,
was wird möglicherweise verschwiegen?
Gibt es irgendetwas was noch fehlt,
was ist es noch, was mich qäult?

Im Laufe eines Lebens werden Sachen heilig,
mit manchen Sachen hat man's nie wirklich eilig, weil man weiß das sie wiederkehren, dich immer und immer wieder auf den rechten Weg bekehren.

Wie lange es auch dauern mag und wie lange ich suche,
so lange führe ich jeden Schritt zu Buche.
Und wo bliebe denn an allem die Lust,
...
100 99 Lieder (N.100) 19.02.19
Vorschautext:
Von Freunden für die Ewigkeit
und konfuser großer Einsamkeit,
bis hin zum Licht das ich verlor,
wollte ich doch nur empor.

Ich lernte zu warten, weil warten lohnt,
lernte Schmetterlinge kennen
und suchte nach dem, der in mir wohnt,
konnte bald wie Flammen brennen.

Ich spürte wie Musik sich ändert
und Luna's wahren Schatz.
...
99 Sturm und Drang (N.99) 15.02.19
Vorschautext:
Eben nicht nur stur genormt
und nicht nach breiter Tradition,
denn ich habe mich selbst geformt,
damals, immer schon.

Ich wusste dass da etwas ist,
von dem man eigen ganz gewiss,
das Stärkste in sich findet
und für alle Zeit mit sich verbindet.

Losgelöst von allem Greifbaren,
birgt es Freude wie Gefahren,
...
98 Ein Stuhl (N.98) 11.02.19
Vorschautext:
Hölzern steht er still und schweigt.
Aus Holz geschaffen,
kann man ihn umgreifen und umfassen.
So simpel, so leicht, ein Stuhl reicht.

Was brauch man mehr,
als eine Möglichkeit zum Sitzen,
wenn man gerädert von woandersher kommt?
Ich setze mich und ruhe prompt.

Vier starre Beine, bieten einen starken Halt,
denn zwei andre weiche Beine, werden manchmal einfach alt.
...
97 Warum träumte ich? (N.97) 05.02.19
Vorschautext:
Alles was ich davon noch weiß,
ist schon lange in Vergessenheit geraten.
Warum ich davon träumte,
kann ich nur raten.
Es fuhr mir kalt den Rücken runter.
Es war surreal, völlig klar,
doch warum es im schlafe wahr wurde,
kann ich beinah nur raten.
Weshalb es darüber hinaus kein Traum blieb,
dass ist schon wahrlich zu bedauern.
Warum solche Gedanken mich belauern?
Nun, das kann man fast erraten.
...
96 Mehr als nur Kindheit! (N.96) 17.01.19
Vorschautext:
Der Ursprung aller Freude,
von damals bis heute.
Der Quell so vieler Emotionen,
unzähligem Funkeln und tausenden Reaktionen.

Wie viel Jahre ich schon warten musste,
So viel Zeit ist schon vergangen.
Vor 14 Jahren, als ich davon wusste,
ward ich bis heute stets gefangen.

Eine Saga die von Licht und Dunkelheit singt, dir die Traurigkeit aller Realitäten nimmt, beginnt bald von Neuem an zu blühen. Vor Freude werd ich glühen.

...
95 Die falsche Tugend (N.95) 16.01.19
Vorschautext:
Des sturen Charakters freier Wille,
scheint unbarmherzig, strikt und stumpf.
Sein Standpunkt, gleichwohl durchdacht und für ihn wohlwollend.

Doch muss er nunmal damit leben,
sein Dasein mit Menschen zu verbringen, welche im rarsten Falle, nicht dagegen stimmen.

Ein Wesen, welches ein halbes Leben lang nur knickte, sich für andere nur bückte, dem sei es doch wohl gegönnt, seine Haltung auszuleben.

Doch wenn ein jener Mensch trotz offensichtlichem Unrecht verharrt, in seinem Willen, dem wird am nächsten Tage eine Entschuldigung aus den Lippen quillen. Hoffentlich.

Man brauch nicht zu glauben durch bloße Sturheit im Recht für sich selbst zu leben. Eigene Gefühle des Rechts für sich selbst, sollten keine Rolle spielen.
...
94 Der Mann aus der Hafenstadt (N.94) 13.01.19
Vorschautext:
Zwei Menschen so verschieden,
zwei Leben, im Stillstand verblieben.
Dein Herz ist stärker als meins,
lasse Dir von keinem sagen du hättest keins.

Ich kann nur leicht erahnen,
in was für Haut Du steckst,
doch ich werd Dich jetzt ermahnen,
auf das Du dich nie wieder versteckst.

Mein geliebter Mensch den ich nie wirklich kannte,
der vor so vielen Problemen einfach wegrannte,
...
93 Was mich nicht mehr rührt (N.93) 12.01.19
Vorschautext:
Ein Herz das bis zum Hals mir schlägt,
ist das, was sich nicht mehr regt.
Der Traum der vom Träumerischen her
wahr wird und dann lebt, gibt's nicht mehr.
Wie eine Lampe, die noch ein letztes mal stark brennt, danach nie wieder,
so fühl ich mich, bis hin in alle Glieder.

Ich vermisse meine Impulsivität
und verabscheue die jetzige Realität.
Als sei ich aus einem Jahre langen Schlaf erwacht, während einer endlos langen Nacht.

Mein Herz war mal konzentrisch unterwegs, heute nicht mal mehr exzentrisch, unentwegt auf müder Bahn ohne wirklichen Weg.
...
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