Profil von Jacob Seywald

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Registriert seit dem: 08.07.2017
Geburtsdatum: * 02.08.1997 (22 Jahre)

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Meine Gedichte sind für mich wie Lesezeichen meines Lebens. Jene will ich mit euch teilen, jene will ich weiterführen, bis mein Leben mich zum Ende führt.
XIII

Freiburg im Breisgau

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Anzahl Gedichte: 175
Anzahl Kommentare: 15
Gedichte gelesen: 63.801 mal
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Titel
175 Das Erdrückende am Andersein《175》 28.11.19
Vorschautext:
Was ist menschlicher, als zu glauben anders zu sein, jemand anderes zu sein, als die, die alle so sind wie sie sind?

Was ist menschlicher, als der Gedanke an Suizid, zu glauben, dass es keine andre Lösung gibt?

Was ist menschlicher, als bewusst nachzugeben, seinen Zwängen einen Namen zu geben?

Was ist menschlicher, als seine Tränen im Zaum zu halten, in völliger Trauer sein Herz festzuhalten?

Was ist menschlicher, als sich selbst zu hassen und Angst zu haben, sein Leben zu verpassen?
Was ist menschlicher, als Boßheit zu kennen, sie zu kennen und zu benennen?

Was macht menschlicher, als sich Mensch zu wissen, Mensch zu bleiben, mit dem reinsten Gewissen?
...
174 Der Erde Untertan《174》 21.11.19
Vorschautext:
Verpflichtet zur Verendung
und gepeinigt zur Verblendung,
ist der Mensch der Erde Untertan,
so stehts geschrieben, so ist der Plan.

Jedweder Mensch ist nicht der Feind,
es ist die Masse, die bis zum Himmel schreit.
Und ob der Mensch tot oder lebendig sei,
ist der Erde wirklich einerlei.

Der Mensch nimmt sich zu viel heraus,
macht der Biosphäre Lunge aus,
...
173 Lasst ihn weiter glauben《173》 11.11.19
Vorschautext:
Unangepasst und hinterfragend,
hebt der arme Mann sein Haupt,
während er alles was noch blieb,
mühevoll zusammenklaubt.

Strebsam, doch tatenlos,
vergräbt er sich in seinen Schos.
Völlig blind geworden,
regungslos, umgreift er seine Sorgen.

Noch keine Dunkelheit ist angebrochen,
hat der arme Mensch sich schon verkrochen,
...
172 Asozial《172》 02.11.19
Vorschautext:
Ich erinnere euch an mich.
Wo bin ich mittlerweile hinmaschiert,
wenn eure fehlende Präsenz,
mich nicht im Entferntesten tangiert?

Ich erinnere euch an mich,
aber so sollte es nicht sein.
Vielleicht verstecke ich mich eine Weile,
denn eure Gesellschaft,
hat beim besten Willen keine Eile.

Ich erinnerte euch an mich,
...
171 Ein nebulöser Tag《171》 30.10.19
Vorschautext:
Der kleine Grashalm kratzt die Wolken,
die Wälder werden unsichtbar.
Der Vogelschwarm jagt unantastbar,
die emporkömmliche Würmerschar.

Von oben schwämmt es immer nässer,
es schwebt das schwebende Gewässer,
ein sachter Wind hinab das Tal,
weht ach so stolze Bäume kahl.

Länder werden schweigend trist,
im Angesicht des steten Wandeln
...
170 Wenn ein Mann eine Frau liebt...《170》 26.10.19
Vorschautext:
Dann könnte es passieren,
dass vieles besser wird,
weil viele Probleme seiner Welt,
sich in ihrer Welt verlieren.

Dann könnte es doch sein,
dass Träume wahrhafter scheinen,
weil alle Träumer seiner Nächte,
sich in nur einem Mensch vereinen.

Wäre es nicht eine Möglichkeit,
dass Schlechtes auf Erden schwindet,
...
169 Zwischen Asche und Glut《169》 24.10.19
Vorschautext:
Von vorn bis hinten, von innen bis nach außen,
zwischen Asche werd ich's finden,
für Asche würd ich's tauschen.

Von der Sohle bis zum Scheitel,
schlag mich mit Hammer und mit Beitel,
aus einer endlos dicken Blase
und schnaufe Asche aus der Nase.

Wenn der Hintergrund verbleicht,
mich nichts von damals mehr erreicht,
die Glut erzürnt doch nichts entflammt,
...
168 Am Ufer entlang《168》 21.10.19
Vorschautext:
Einen nennenswerten Mehrwert,
statt einem unbekannten Nährwert,
verlangte jener, der langsam scheiterte,
bevor Hoffnung sich versteinerte.

Einen sagenumwobenen Willen,
statt einen durch Sagen verwobenen Narren,
wünscht sich jener Mann im Stillen,
wenn alle Gesänge erstarren.

Lieber unbeugsamer Mut in Freiheit,
als gebeugte Wut und Feigheit,
...
167 Wurzeln und Flügel《167》 08.10.19
Vorschautext:
Des kleinen Vogel Angst, im dichtesten Geäst,
worum er fürchtet, weshalb er bangt,
fängt an wenn er sein Nest verlässt,
wenn der Wind um seine Flügel schwankt.

Sachte Luft mein kleines Kind,
mit der Flut nun ganz geschwind,
fliegst du wohin dich Herzen führen,
wo Mut und Furcht sich eng berühren.

Ein Aufschlag wird dich töten,
ein Funke Hoffnung dich erheben.
...
166 Leaving Nemesis《166》 02.10.19
Vorschautext:
Verlasse alles Beklemmende,
tauche ein, in präsente Gültigkeit,
weil das einstmals Überschwemmende,
zeugt im Hier und Jetzt von Tapferkeit.

Tausche Rache gegen Gleichgewicht,
weil jeden Umweg Schluchten zieren.
Sei nicht träge, lieber schlicht,
lass Getautes nicht abrupt erfrieren.

Begehre nicht des andern Lust,
dass führt zu nichts und Nichtigkeit.
...
165 Keine Droge bringt mir dich zurück《165》 27.09.19
Vorschautext:
Es ist so furchtbar früh am Morgen
und nüchtern wie geborgen,
warte ich auf erste Sonnenstrahlen,
kann es fast schon kaum erwarten.

Früchte reifen, Früchte fallen,
so ist es doch mit allem.
Doch irgendwie zu meinem Glück,
bringt mir keine Droge dich zurück.

Es steht die Sonne am Zenit
und selbst wenn Freude mich umgibt,
...
164 Neues schmerzt《164》 26.09.19
Vorschautext:
Altes war legitim, einfach, frei von der Hand.
Ich fühlte es, jeden Fehler, alle Erfolge,
konnte weiterschreiten, wann ich wollte.

Altes war zudem harmonisch, stimmig,
kaum etwas war komisch, unstimmig.
Bilder wuchsen und wuchsen, stetig.

Und zu allem Überfluss war Altes schön,
es strahlt noch heute in vollem Glanze.
Es scheint unbemühte Kunst zu sein.

...
163 Linksextremismus《163》 19.09.19
Vorschautext:
Ihr glaubt ihr seid im Recht,
denkt kaum noch nach, seid kein Deut echt,
doch rechtens ist was Rechte schafft,
da habt ihr wohl noch was verpasst.

Ihr zählt Erbsen wie die Weltmeister,
doch nur auf eurem kleinen Teller,
ihr jagt unscheinbare Geister
und stopft sie in den Keller.

Weltfremd ist wer Fremde hasst,
da habt ihr sehr gut aufgepasst,
...
162 Kehr heim mein Herz, kehr heim《162》 17.09.19
Vorschautext:
Mein größter Schatz, mein ewiglich Ich,
kehr heim mein Herz, kehr heim.
Meine größte Sorge, wäre ohne dich zu sein,
kehr heim mein Herz, kehr heim.

Alles wollte, das Wenigste sollte,
alles brennt, alles rennt,
weg von mir, weg von dir,
kehr heim mein Herz, kehr heim.

Ich stehe im Regen, meinetwegen,
hatte keine Geduld, es war meine Schuld.
...
161 Das, was vor mir liegt...《161》 17.09.19
Vorschautext:
Schonungslos erscheint mir jeder neue Tag,
dort, wo ich noch länger hingehn mag.
Diesmal will ich nämlich weiter gehen,
weiter als sonst, über alldem drüberstehen.

Ohne Gnade weckt mich jede Woche,
hinein, in diese ach so neue Epoche.
Denn was wäre schon dieses Etwas dort,
wenn nicht hier und jetzt an diesem Ort?

Noch nach Monaten, werde ich dort reüssieren,
trotz Stock und Stein, den Mut nicht verlieren.
...
160 Romantische Leichtigkeit《160》 15.09.19
Vorschautext:
Freude schöner Freudenfunken,
machst mich wahrhaft stark betrunken,
machst konstant den Tag zum Abenteuer, machst aus sachter Glut ein Freudenfeuer.

Herrlich leichte Herrlichkeit,
macht abrupt sich mir im Geiste breit,
macht Farben schlichtweg farbiger
und Momente einzigartiger.

Ich weiß woran ich bin,
welch Luxus mich umgibt
und zu jedem Tag, zu jeder Stunde,
...
159 Trotz jeder Widrigkeit...《159》 14.09.19
Vorschautext:
Maßlos über den Durst getrunken
und dennoch bin ich nicht versunken.
Ratlos im Moment verkehrt,
doch dennoch keinmal umgekehrt.
Unheil, brach über mich herein,
schicksalhafte Begegnungen, stellten mir abermals ein Bein,
jedoch verblieb am Ende nur die Kraft,
die Kraft die mich nach oben rafft.
Jetzt kann ich sterben oder kämpfen,
mich verderben oder dämpfen.
Ich könnte mir gewahr darüber werden,
was an mir zerbrach,
...
158 Das schönste Gesicht!《158》 09.09.19
Vorschautext:
Wenn Erinnerung mich passiert,
sich meine Welt in Welten verliert,
werden die schönsten Lichter
sich in deinen Augen Spiegeln,
obgleich tausende Türen,
mir den Blick zu dir versiegeln.

Wenn der Glaube an Steinen zerschellt,
sich nichts in mir die Waage hält,
dann werden alle Stürme plötzlich leise,
weil du nunmal bist, auf deine Weise.

...
157 Der fliegende Löwe《157》 04.09.19
Vorschautext:
Dunkle Wolken hinterrücks,
gefährlich schneller werden sie,
doch auf des Wesens Spur des Glücks,
versagte jenes Wesen nie.

Bedrohlich nah, am Boden zu Füßen,
wollen keine Gefahren werden,
denn seine Kraft, sie strotzt, aus allen Drüsen,
kennt kein Fürchten, kennt kein
Sterben.

Er umgreift die Magie des Schwebens,
...
156 Emergenz《156》 31.08.19
Vorschautext:
Ein Traum, in alle Winde verstreut, eine verblassende Erinnerung.
Eine verblassende Erinnerung wie ein in alle Winde verstreuter Traum.

Jenes will ich wieder finden, jenes will ich suchen. Ich möchte es an mich binden, es wenigstens versuchen.

Ein Weg, in alle Richtungen verzweigt, eine schier endlose Unternehmung.
Eine Strecke hat sich aufgezeigt,
doch sie fordert reichlich Überwindung.

Jene muss ich sehn, auf eben jeden dieser Pfaden gehn, jeden Irrtum mir selbst eingestehn und fortan stetig weitergehn.

Ein Wesen, welches sich darauf versteht, Wunder über Wunder zu schaffen, sich verstanden wissen will, die Dunkelheit bis hin zum hellsten Licht verblassen zu lassen.
...
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