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| 1448 | Zu deutlich hingesehen | |||
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Vorschautext: Im Teichwasser kraust mein Spiegelbild Durch einen sanften Wind erregt Zeigt ´s mir, daß mein Gesicht nicht mild Wie ich es gerne sähe – unbewegt Von Zorn und Ärger, Neid und Hass – Es offenbart im Gegenteil Durch den Reflex im trüben Nass, das eigene Bild ist nicht so heil. Als die Erkenntnis mich beschleicht Ergreif ich einen Kieselstein ... |
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| 1447 | Infolge dessen | |||
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Vorschautext: Zwei Läuse – männlich, eine weiblich, die trafen sich und unbeschreiblich war das Hallo. dann taten sie, was ebenso auch andere Lebewesen tun und das Ergebnis hat man nun. Man muß sich deshalb auch beizeiten auf laus´ge Zeiten vorbereiten! |
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| 1446 | Ach bin ich altmodisch | |||
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Vorschautext: Feinsliebchen sitzt im Kämmerlein, Oh Junker lasst das Buhlen sein, ich bin ein Fräulein schwach und rein tret- Morgen in das Kloster ein. Oh tu dies nicht mein Herz, Isolde, du meine Seligkeit, du Holde bereitest dir nur Kümmernis als Jesus Braut, das ist gewiss! Das Ringlein nehme ich für den Herrn ich bete auch für dich dann gern ... |
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| 1445 | Reine Wahrheit ist eine Abart der Lüge | |||
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Vorschautext: Die Wahrheit zu filtern wie Wasser durch Osmose ist nicht Art der Journale, öffneten sie dadurch die Dose der Pandora mit allen bösen Winden sie würden dafür wenig Beifall finden. Drum drucksen sie lieber und verschweigen und machen sich Halbwahrheiten zu eigen. Und wir, die wir alles geduldig auch schlucken ... |
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| 1444 | Imaterielles | |||
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Vorschautext: Ich möchte gern ein Lächeln heut verschenken, ein Lächeln, mit ganz vieler Freundlichkeit, damit die ernsten Mienen unserer Zeit sich noch erhellen, könnte ich mir denken. * Der Liebe zärtlich Hauch möchte ich verbreiten, damit ein jeder sich einmal geborgen fühlt und auch die Leidenschaft sich nicht abkühlt, es sinnlos wird, worüber manche streiten. * Mit Toleranz möcht jeden ich erfreuen. Das anders Glauben auch das anders Sein ... |
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| 1443 | Heilig Abend | |||
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Vorschautext: Es ist Heilig Abend, die Stadt wirkt verlassen, spärliches Licht fällt auf einsame Straßen. Aus dunklen Fassaden sticht schummriger Schein aus wenigen Fenstern. Wie mag ´s drinnen sein? Ist ´s Freude, Erwartung gar fröhliches Treiben? Was verbirgt sich hinter erleuchteten Scheiben? Strahlende Augen, Menschen die lieben verborgene Sehnsucht nach himmlischen Frieden? Und dunkle Fenster, wo kein Lichtlein scheint? Verlassen und einsam dort jemand weint? ... |
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| 1442 | Abgeklungen | |||
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Vorschautext: Ein Liebeslied klingt in mir nach und im Erinnern zeigts mir Bilder, ich kann nicht schlafen, liege wach, verspannte Züge werden milder. Es sind die Bilder schöner Zeiten vom innigen Zusammensein, wenn schöne Träume sie begleiten, wie gern, wie gern schlief ich dann ein. Doch irgendwann verklingt der Ton, der nur in meinem Kopf zu hören ... |
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| 1441 | Ball - verliebt | |||
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Vorschautext: Ein Mann, der gerne Fußball sieht es in die Stadien hinzieht, daß er mit Fan-Schal und mit Fahne sich seinen Weg zum Sitzplatz bahne, wo er mit Gleichgesinnten grölt, derweil man auf dem Rasen pöhlt! Ganz anders jene Schmuck behängte im Abendkleid, jedoch gekränkte Dame, die im Ballsaal wartet, ob nicht ein Kavalier gestartet sie aufzufordern zum Ringelreigen, ... |
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| 1440 | Rat an einen Außerirdischen | |||
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Vorschautext: Sieht man die Welt vom Satelliten azurblau kreisen - Wunderland! Man möchte als Alien sich wohl mieten ein Plätzchen dort am Erdenrand. Doch Vorsicht ist wohl angeraten für den Besucher, der uns fremd, weil die Bewohner, die dort warten, er offenbar nicht richtig kennt! Er sollt´ sich vorher informieren, was Medien täglich so verbreiten, dann würd´ er sich für uns genieren und sein Raumschiff schnell umleiten. ... |
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| 1439 | Appendix | |||
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Vorschautext: Ein blinder Darm, der kann nicht sehen, ist nur in dem Bauch wohl aus Versehen. Auch Dünn – und Dickdarm haben nicht das uns gewohnte Augenlicht.. doch blind wagt niemand sie zu heißen, der Enddarm würde sich weigern zu... (funktionieren). Wenn dies passiert im Bauch wird ´s grimmen, mit Nahrung kann da etwas nicht stimmen! Der Wurmfortsatz kennt keine Funktion, nur wenn man ihn reizt ist entzündlich er schon, ... |
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| 1438 | Ich bin wie ich bin | |||
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Vorschautext: Ich hielt mich einstmals für patent, und fand es wirklich schad´, dass jeder, der mich länger kennt, was auszusetzen hat. Zwar bin ich schön nicht und nicht klug, was kann denn ich dazu? ... |
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| 1437 | Ach, so lang... | |||
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Vorschautext: Lang, lang ist ´s her, daß wir den Weg gegangen als uns ein lauer Wind und wir uns selbst umfangen. Längst sind die Bäume schon nicht mehr, auch wir die Alten nicht mehr sind lang, lang ist ´s her, die Augen feucht nicht durch den Wind |
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| 1436 | Richtschnur | |||
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Vorschautext: Die Richtschnur zeigt den rechten Weg, grenzt ein, grenzt aus, sie zeigt auch Mores ist für das Wohlverhalten ein Beleg. Dem Außenseiter ist sie Kokolores. Die Richtschnur heißt indes nicht Seil. Sie ist somit auch nicht ein Strang für Delinquenten. Eben weil zu dünn die Schnur als Halsbehang. Man hüte sich dran aufzuhängen indem man sich als Richter wähnt ... |
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| 1435 | Eines Tages | |||
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Vorschautext: Eines Tages wirst du sehen, wird die Hoffnung sich erfüllen, Wünsche in Erfüllung gehen deine Sehnsucht stillen. Eines Tages – weiß nicht wann – Werden Träume wahr Welt verändert sich und dann stehst du ohne Träume da! Wünsche, Träume sind nicht mehr, wie du wolltest. Sag ´s, ... |
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| 1434 | Zum Greifen nah | |||
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Vorschautext: Golden hebt die Sonne sich orangen-rot ist eingefärbt der Wolkenschimmer zum Greifen nah erscheint für dich der neue Tag als froher Hoffnungsschimmer. Ergreif den Tag als Chance deiner Ziele. Es spült Vergänglichkeit dir jede Stunde fort. Nicht einmal ahnst du noch wie viele Tage dir verbleiben. Auf ein Wort: Zum Greifen nah – faß zu im Heute, das Morgen wird vielleicht zur Illusion. ... |
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| 1433 | Arm in Arm | |||
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Vorschautext: Arm in Arm zusammengehen, den Partner mit lieben Augen sehen und Schwierigkeiten überwinden, wird man bei alter Liebe finden. In Treue fest – wie einst versprochen wird niemals gleich der Stab gebrochen. Alle Dinge in Liebe gestalten, dies wird ein Leben lang auch halten! |
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| 1432 | Autogenes Training | |||
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Vorschautext: Autogenes Training Ein Wesen in der Wirklichkeit sich ungern daraus auch befreit die Seele aber mahnt und spricht: Ein „Weiterso“ gefällt mir nicht! Willst du den Kollaps nicht riskieren, musst du Entspannung jetzt trainieren Das Zauberwort heißt AUTOGEN, der Geist will Alltag nicht mehr sehen, sondern wie bei den Phantasten bequem im Unbewussten rasten. ... |
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| 1431 | In sich gekehrt | |||
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Vorschautext: In sich gekehrt Autogen in sich versunken eine eintönig leise Stimme rauscht vorbei nicht wirklich wahrgenommen einschläfernd Bin in meinem ICH versunken Meine Körperlichkeit ist noch vorhanden meine Seele ist weit weggeschwommen hat mein ICH mitgenommen ... |
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| 1430 | Kein zurück | |||
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Vorschautext: Du gibst die Hand mir kühl und ohne Druck. Ein Abschied ohne ein Bedauern. Ziehst sie zurück mit einem Ruck, dein Hass im Blick läßt mich erschauern. Du sagst, ich hätt´ die Jugend dir gestohlen, denn niemals gäbe es mit ... |
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| 1429 | Ausbeutung | |||
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Vorschautext: Wer wenig hat, kann auch nicht viel verlieren. Der einz´ge Trost, den man Besitzlosen gibt, dabei müßten sich die „Gönnerhaften“ eher genieren, denn der Besitz der Hoffnung wie ein Goldstück wiegt! In Hoffungslosigkeit erbarmungslos getrieben, sind „Dritte Welt-Bewohner“, die, die Menschheit spiegeln. So wie die reichen Länder ihren Luxus lieben, hält man die Ärmsten fern davon mit Riegeln. Und Scham kam über uns, die Konsumenten. Reuig streuten wir uns Asche auf das Haupt!* ... |
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