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| 1328 | Weisheit macht glücklich | |||
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Vorschautext: Wer dankbar beim Erwachen, wer über sich kann lachen, wer Angst hat trotzdem Mut beweist, wer niemand einen Narren heißt, dem hat der Schöpfergeist im Leben ein wunderbar´ Geschenk gegeben! |
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| 1327 | Beziehungsbruch | |||
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Vorschautext: Wie auf einer Wäschebleiche liegt mein verdörrtes Ich vor dir. Dein Ideal ich nicht erreiche, für dich gibt´s keinefalls ein Wir! Enttäuschung wandelt sich in Wut, die aufgestaut dich überfällt ein Abgrund, der sich da auftut, nichts was uns noch zusammen hält. Die Trauer meine Adern ritzt, schön weder Stunden noch Minuten. ... |
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| 1326 | Langsam schwindet dahin... | |||
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Vorschautext: Was hatte man sich so gefreut auf schöne, warme Sonnenzeit. Die mit dem Wetter nicht zufrieden flohen in den heißen Süden. Als dann bei uns die Sonne brannte, man schwitzend Grenzen schnell erkannte. Unlust und Mattigkeit befiel den, dem die Hitze war zu viel. Doch langsam schwindet die dahin, wie meine Zeit in der ich bin. Ich schau zurück auf sonnige Lebenstage voll Lust und manchmal auch voll Plage. ... |
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| 1325 | Mephistofeles | |||
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Vorschautext: Bist in der Verstellung Meister Herr des Ungeziefers und der Fliegen, Herr der klein karierten Geister Wortverdreher und der Lügen Politik dein Höllenschlund Macht besessen voller Gier blutbefleckt ist der Befund fühlst dich wohl auf Erden hier! Denn hier sitzen deine Brüder, die mit haltlosen Versprechen ... |
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| 1324 | Gartenzwerg | |||
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Vorschautext: Ein Gartenzwerg, der wohlgeraten, der stand in einem schönen Garten. Die Zipfelmütze keck geschwungen, die Haltung war recht ungezwungen. Er lächelt vor sich hin im Stillen, konnt´ nicht mal eine Fliege killen. Wenn jemand sich so brav verhält, dann hat er´ s schwer in dieser Welt. Ein rüder Mensch hat in der Nacht den Wehrlosen kurz umgebracht. Er schlug den Kopf ihm einfach ein ... |
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| 1323 | Kindergedicht | |||
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Vorschautext: Aus grauer Wolke niederfällt ein Schneeflöckchen in unsere Welt. Tanzt vor Freude vor den Scheiben, zeigt, es möchte bei dir bleiben: „Nimm mich, den kristall´nen Stern, ich schmück dein Händchen dir so gern!“ Doch, oh, Schreck – in warmer Hand Schneeflöckchen sofort verschwand. Wie ein Tränchen bleibt zurück ein Tröpfchen. Trauriges Geschick. Ach, mein Kind, wenn Sterne sinken aus dem Himmel zu uns nieder ... |
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| 1322 | An eine verwöhnte Schönheit | |||
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Vorschautext: Hätte ich ein Lied geschrieben und in Noten es vertont, wärst du wohl bei mir geblieben, denn du warst es doch gewohnt, daß dich alle lieben, loben und dich rund herum verwöhnen, dich stets in den Himmel hoben, wie das ist, bei all den Schönen. Meinst ich sollt zu Füßen sinken, sklavisch deine Launen dulden, ... |
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| 1321 | Lange Ohren | |||
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Vorschautext: Ostern, Fest der bunten Eier. „Es beginnt die alte Leier“, tönte Meister Lampe schon streng belehrend seinen Sohn. „Wasch dir vorher deine Pfoten, fleckige Eier sind verboten, auch die Farbe nicht verschmier, das mein Sohn, das rat ich dir!“ Wie es aber geht im Leben Ratschläge kann jeder geben. ... |
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| 1320 | Der Unterschied | |||
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Vorschautext: Als Raupe warst du unansehlich, ja, wirklich eklig anzusehen, später dann entpupptest du dich, wurd´st Schmetterling so bunt und schön! Das aber ist er Unterschied: was war dereinstens niedlich ich, im Alter aber wurd´ ich grau und dabei ziemlich runzelig |
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| 1319 | Ausnahmen | |||
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Vorschautext: In mein stilles Kämmerlein schließe ich mich gerne ein, dazu bin ich oft geneigt, weil die Welt da draußen bleibt und in ihrem ganzen Jammer nicht hinein kann in die Kammer, wehr alles ab, wie ein Autist, was mir nicht geheuer ist. Dies jedoch nicht ausnahmslos: klopft die Marianne bloß ... |
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| 1318 | Unbeschreiblich | |||
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Vorschautext: Liebe, kann man sie beschreiben mit des Dichters Wortes-Kraft, welcher Ausdruck stark genug für Sehnsuchtsmacht, für Abschied und dem Treuebleiben? Gefühle rasen - oder bleiben trauernd stumm, sind nur für dich ein einziges Erleben, ... |
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| 1317 | Das Rentier Rudolph | |||
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Vorschautext: Das Rentier Rudolph vor dem Schlitten vom Weihnachtsmann hat sehr gelitten. Der hat es völlig ungefragt von Werbefilm zu Film gejagt. Und allen Tierschützern zum Trotz floß aus der Nase ihm der Rotz. Die war denn auch total gerötet, in freier Wildbahn hätte man aus Mitleid es getötet. Die unbarmherzigen Strategen der Werbebranche war´n dagegen. ... |
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| 1316 | Es wird Herbst | |||
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Vorschautext: (23.8.2013) Ganz sachte trudeln sie zur Erde hellgelbe, müde Kirschbaumblätter, geschuldet dies nicht trocknem Wetter: der Sommer geht, damit es Herbst werde. Der sanfte Wind dreht um die Kompaßrose, gleich so als suche er die rechte Bahn aus der er herbstlich stärker blasen kann, das Wolkentreiben sich auch lohne. ... |
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| 1315 | Mahnung | |||
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Vorschautext: Die Krähen fliegen in Scharen, der Adler fliegt allein. Soll dies des Lebens wahrer, des Daseins Inhalt sein? * Auf starken Schwingen gleiten ... |
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| 1314 | Geldfliege | |||
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Vorschautext: Die Fliegen sind mal auf dem Mist, dann wieder auf dem Butterbrot, was für uns Menschen schädlich ist, So schlag, wenn ich sie kriege, tot. Doch Gott sei Dank zur Sonnenwende, da sterben sie allmählich aus, es geht mit ihnen dann zu Ende, nur manche einzelne bleibt im Haus. Man duldet sie nicht, weil sie schön, sie ist als Geldfliege bekannt, ... |
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| 1313 | Verzweiflung | |||
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Vorschautext: Blutrot sinkt die Sonne nieder Schändliches hat sie gesehen. Doch am Morgen kehrt sie wieder so als wäre nichts geschehen. Schlimme Taten – danach Leere Seelen taumeln nur dahin, daß die Sonne wieder kehre gibt für sie nur wenig Sinn! |
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| 1312 | Gewissen | |||
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Vorschautext: Erst oberflächlich sprengt ´s die Schale, dann frisst ´s sich ein wie eine Made ins fette Fleisch der Selbstzufriedenheit. Es nagt und bohrt und ist zum Frieden nicht bereit. Sein Hunger wird zur Raserei. Es höhlt ohn´ Unterlass und ist erst dann vorbei, wenn Reu´ und Demut dich erfasst und du dich danach selber hasst. Doch lässt ´s das Gute in dir spriessen: was für ein Mensch wärst du denn ohne dein Gewissen? |
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| 1311 | Ästhetik | |||
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Vorschautext: Schon die alten Philosophen haben sich den Kopf zerbrochen, was Ästhetik wirklich sei. Heute scheint ´s uns einerlei., weil man vielfach dafür hält, was genehm ist und gefällt. Für Platon war Ästhetik pur das Schöne: ausschließlich Natur. Die Nachahmung, genannt Mimese, drittrangig, man würd sagen: Keese. Womit auch deutlich wird, dass Kunst zuweilen den Geschmack verhunzt. ... |
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| 1310 | VORB-EI | |||
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Vorschautext: Ostern ist jetzt nun gewesen und die Seele konnt´ genesen – zumindest bei den Religiösen. Für die Anderen bleibt ´s beim Bösen, die verhaftet mit den Sünden, keinesfalls Erlösung finden durch Jesus. doch die Gläubigen befreit er und von Null an geht es weiter mit dem ganzen Lotterleben, dies mit Segen, Gott gegeben. Also bleibt auch nicht ersichtlich wer als Mensch handelt nun richtig, ... |
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| 1309 | Einbildung des Seins? | |||
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Vorschautext: Habe schon soviel geschrieben, dachte nun versiegt der Quell, doch ich bin dabei geblieben geb´ nicht auf, noch nicht so schnell! Mag auch Vieles nicht gefallen was durch ´s Lyrik-Raster fällt. Ich erkläre MIR vor allen eigene Gedankenwelt. So setz ich mich auseinander im Erklären und Verstehen ... |
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