Profil von Roman Herberth

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Registriert seit dem: 22.05.2013

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<br></br>Lieber Leser,
<br></br>Meine Gedichte unterliegen dem Urheberrecht.
<br></br>Darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen.
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Roman Herberth

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Titel
1899 Mit dem Schicksal leben 08.03.15
Vorschautext:
Ein Schicksal klopft uns windelweich.
Es ist nicht leicht, das zu verdauen.
Man sagt bestimmt nicht 'Ist mir gleich',
denn man hat schwer daran zu kauen.

Ein Kelch geht nicht an uns vorbei.
Man möchte sich nicht dazu stellen.
Statt Lobgesang nur Wehgeschrei,
zumindest in den meisten Fällen.

Ein Los wird jedem zugeteilt.
Es kann uns biegen oder brechen.
...
1898 Ein Himmelhoch stürzt 07.03.15
Vorschautext:
Ein Himmelhoch stürzt in die Tiefe,
die Strähne Glück ins Jammertal.
Die Liebelei schreibt Abschiedsbriefe,
denn plötzlich sind wir ihr egal.

Das wird uns bald die Ruhe rauben,
man liegt nicht länger voll im Trend.
Man zweifelt, statt an sich zu glauben.
Es kommt zu keinem Happy End.

Das Schwierige wird nicht gemeistert.
Im Mittelpunkt nur Spott und Hohn,
...
1897 Kein Blatt vor den Mjund 06.03.15
Vorschautext:
Man nimmt kein Blatt vor seinen Mund,
nur dafür will man sich entscheiden,
die eigne Meinung tut man kund,
das pflegt man uns oft anzukreiden.

Man spricht von dem, was Sache ist.
Die Kinder nennt man laut beim Namen,
nach einer kurzen Galgenfrist
sprengt man noch den gesteckten Rahmen.

Man hält sich nicht gepflegt zurück.
Der Wahrheit fühlt man sich verpflichtet.
...
1896 Getrübtes Glück 05.03.15
Vorschautext:
Die Zweisamkeit war von der Rolle.
Im Argen lag das große Glück.
Man lag sich mächtig in der Wolle,
es hagelte Pauschalkritik.

Statt Liebesakten gab es Szenen.
Der Umgangston war rau und schroff,
darunter mengten sich auch Tränen,
bei Streitgesprächen, Zank und Zoff.

Dem Partner Fehler anzukreiden,
hat beiden richtig Spaß gemacht.
...
1895 Frei von Schuld 04.03.15
Vorschautext:
Wohl jeder hat so seine Schwächen
und keiner von uns ist perfekt.
Das kann sich in der Zukunft rächen,
ein Unding, was uns gar nicht schmeckt.

Von uns ist keiner ohne Makel,
so äußert sich ein Kennerblick.
Verhängnisvoll ist ein Debakel,
im Anschluss hagelt es Kritik.

Zu fehlern ist uns angeboren,
geprägt wird unser Lebenslauf.
...
1894 Meine Heimat 03.03.15
Vorschautext:
Hügel, Täler, Weinbergslagen.
Und im Dreieck springt der Main.
Und man trinkt an allen Tagen
abends einen herben Wein.

Weite Fluren mit Getreide.
Fuchs und Hase, Buchenhain.
Nirgends Rinder auf der Weide.
Muschelkalk und Buntsandstein.

Schrebergärten, rote Rosen.
Fürsten aus vergangner Zeit.
...
1893 Am Montag 02.03.15
Vorschautext:
Man denkt zurück ans Wochenende.
Man hat es sorgenfrei verbracht.
Nun spuckt man wieder in die Hände,
weil uns der Boss sonst Beine macht.

Vorüber ist das Zuckerschlecken.
Man treibt uns an zum 'Leistungssport'.
Es ist nicht ratsam anzuecken,
geschuftet wird dann im Akkord.

Im Schleichgang ticken die Sekunden,
denn ständig 'glotzt' man auf die Uhr.
...
1892 Man sucht sein Glück 01.03.15
Vorschautext:
Man sucht sein Glück auf hoher See,
in einem kleinen Fischerhafen,
bei Wein und Weib, bei Hopfentee,
und vor Gericht bei Paragraphen.

Man sucht sein Glück am Palmenstrand,
auch bei Schneewittchen und den Zwergen,
in einer steilen Kletterwand,
am Gipfelkreuz auf hohen Bergen.

Man sucht sein Glück am Tugendpfad,
im ungestümen Lotterleben,
...
1891 Sich Zeit nehmen 28.02.15
Vorschautext:
Die Zeit nimmt sich für alles Zeit,
ob Schlammschlacht oder Zuckerschlecken.
Sie pflegt gern die Gemütlichkeit
und macht sich breit an allen Ecken.

Sie schaut nicht auf die Kuckucksuhr
und weiß genau, jetzt schlägt die Stunde.
Die Zeit hat immer Konjunktur,
sie wird zum Arzt und heilt die Wunde.

'Sich wichtig tun' das liegt ihr fern.
Doch täglich geht sie mit der Mode.
...
1890 Helle Kirchenglocken 27.02.15
Vorschautext:
Wenn helle Kirchenglocken läuten,
wenn unser Wecker morgens schweigt,
wenn man versäumt, uns auszubeuten,
wenn keiner uns die Meinung geigt.

Wenn man sich Zeit nimmt auszuschlafen,
wenn man befreit ist von der Pflicht,
wenn Frieden herrscht im Ehehafen,
und wenn die Stechuhr uns nicht sticht.

Wenn man kredenzt den Sauerbraten,
wenn man verlangt, und zwar nach mehr,
...
1889 Zu unken führt nicht weit 26.02.15
Vorschautext:
An dich selber musst du glauben,
denn zu unken, führt nicht weit.
Nichts soll dir die Ruhe rauben.
So verplempert man nur Zeit.

Gehe dir nicht an den Kragen,
wenn man dir den Weg verbaut.
Liege dir nicht schwer im Magen,
wenn kein Schwein mehr nach dir schaut.

Du musst dir allein genügen,
werde nicht zu einem Knecht.
...
1888 Keine Worte 25.02.15
Vorschautext:
Was man so fühlt und was man denkt,
lässt sich mit Worten schwer beschreiben.
Und auch was uns zum Hals raushängt,
wird meist ein Staatsgeheimnis bleiben.

Denn Worte stehen auf dem Schlauch,
betrachtet man die Bauchgefühle,
und sie sind häufig Schall und Rauch,
und sie verfehlen ihre Ziele.

Gefühltes ist facettenreich.
Empfunden werden sie persönlich.
...
1887 Viele Fragen 24.02.15
Vorschautext:
Was wird in naher Zukunft werden?
Und was wird im Verlauf der Zeit?
Winkt mir ein Paradies auf Erden?
Bekümmert mich ein Seelenleid?

Wo kommt mir keiner ins Gehege?
Wo geht ein Kelch an mir vorbei?
Ab wann wird eine Nervensäge
mir piepegal und einerlei?

Wo steht der Himmel mir noch offen?
Wo finde ich das wahre Glück?
...
1886 Noch lange nicht am Ziel 23.02.15
Vorschautext:
Man ist noch lange nicht am Ziel,
denn Schwieriges gilt es zu meistern.
Und das ist oft kein Kinderspiel.
Das wird uns sicher nicht begeistern.

Man steht am Anfang, träumt voraus.
Ein kluger Schachzug wird gelingen.
Und man wächst über sich hinaus,
doch große Opfer sind zu bringen.

Die Willensstärke treibt uns an
und man lässt keine Flügel hängen.
...
1885 Nichtt den Faden verlieren 22.02.15
Vorschautext:
Den Faden soll man nicht verlieren
und seine Sorgenfalten glätten.
Auch keine Lippe frech riskieren,
dann sind wir sicher noch zu retten.

Von den Intrigen Abstand nehmen
und sich darüber laut beschweren,
und will uns eine Lüge lähmen,
dann soll man nicht mit ihr verkehren.

Kein klares Wasser soll man trüben
und weder Kind noch Kegel knechten.
...
1884 Es könnte schlimmer sein 21.02.15
Vorschautext:
Es könnte weitaus schlimmer sein.
Ich bin noch gut davon gekommen.
Und das erfreut mich ungemein.
Kein Fell ist mir davon geschwommen.

Ich bin noch lange nicht knocked out,
nur leicht lädiert und von den Socken,
an keinem Brocken wird gekaut,
und meine Schäfchen, die sind trocken.

Ein Umstand, der mir Kummer macht,
der hat bei mir nichts mehr zu melden.
...
1883 Zur Landung ansetzen 20.02.15
Vorschautext:
Ein Höhenflug setzt an zur Landung,
denn es folgt einem alten Brauch.
Es fliegt geschickt durch Gischt und Brandung,
und landet schließlich auf dem Bauch.

Ein Glück hat man einst tief empfunden.
Und es war innig manchmal heiß.
Jetzt ist es nur kurz angebunden.
Gefühle liegen nun auf Eis.

Ein schöner Traum nahm uns gefangen,
und darin hat man sich gesonnt.
...
1882 Sonst leidest du 19.02.15
Vorschautext:
Geh dummen Sorgen an den Kragen,
sonst leidest du dein Leben lang.
Sie führen auch zu Herzversagen
und schnurstracks in den Untergang.

Empfohlen wird sie los zu werden.
Sie richten großen Schaden an,
und bringen vielerlei Beschwerden,
auf die man gern verzichten kann.

Sehr häufig sind sie von der Rolle.
Das Beste in dir wird gelähmt.
...
1881 Kein Berg zu hoch 18.02.15
Vorschautext:
Kein Berg zu hoch, kein Ziel zu weit.
Und greifbar nah der fixe Stern.
Zur Heldentat sind wir bereit.
Kein Pfad zu steil, kein Traum zu fern.

Kein Fluss zu lang, kein Meer zu tief.
Statt kleinkariert ein Kunterbunt.
Und das Gerade läuft nicht schief.
Nichts ist zu eckig, nichts zu rund.

Ein Herz auf einem rechten Fleck.
Und keine Gier, die noch mehr rafft.
...
1880 Seit Jahr und Tag 17.02.15
Vorschautext:
Was wird wohl werden, diese Frage,
beschäftigt uns seit Jahr und Tag.
Wie ernst ist außerdem die Lage,
wann folgt der nächste Schicksalsschlag.

Was führte in die Seelenkrise?
Hat man sich weit davon entfernt?
Und lautet heute die Devise,
man habe viel dazu gelernt?

Man rätselt noch, sind wir gescheiter?
Führt unser neuer Weg zum Ziel?
...
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