Ein Himmelhoch stürzt

Ein Gedicht von Roman Herberth
Ein Himmelhoch stürzt in die Tiefe,
die Strähne Glück ins Jammertal.
Die Liebelei schreibt Abschiedsbriefe,
denn plötzlich sind wir ihr egal.

Das wird uns bald die Ruhe rauben,
man liegt nicht länger voll im Trend.
Man zweifelt, statt an sich zu glauben.
Es kommt zu keinem Happy End.

Das Schwierige wird nicht gemeistert.
Im Mittelpunkt nur Spott und Hohn,
davon ist jeder nur entgeistert.
Es herrscht ein rauer Umgangston.

Ein guter Geist hat uns verlassen.
Dem Leben fehlt dadurch ein Sinn.
Man kann es überhaupt nicht fassen,
das Wasser steht uns bis zum Kinn.

Wohin das führt, steht in den Sternen.
Aus Fehlern werden wir nicht klug.
Man weigert sich dazuzulernen,
denn eine Dummheit ist am Zug.

Informationen zum Gedicht: Ein Himmelhoch stürzt

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07.03.2015
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