Profil von Roman Herberth

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Registriert seit dem: 22.05.2013

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<br></br>Lieber Leser,
<br></br>Meine Gedichte unterliegen dem Urheberrecht.
<br></br>Darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen.
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Roman Herberth

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Titel
1999 Große Träume 18.06.15
Vorschautext:
Man träumt von einer heilen Welt,
und dass es Frieden wird auf Erden,
doch darum ist es schlecht bestellt,
aus diesem Traum wird wohl nichts werden.

Man träumt den Menschen winkt das Glück,
ganz gleich wo sie auf Erden wohnen,
das stößt bestimmt nicht auf Kritik,
es würde sich für jeden lohnen.

Man träumt, es endet jede Not,
bei Früchtetee und Schokolade.
...
1998 Sei du 17.06.15
Vorschautext:
Sei du, und das in allen Fällen.
Du musst nicht wie ein andrer sein.
Sonst pflegst du dich nur bloß zu stellen,
und gehst wie eine Primel ein.

Du sollst mit dir kein Spielchen treiben,
der Schuss geht prompt nach hinten los.
Du kannst dir nicht die Hände reiben,
und die Enttäuschung riesengroß.

Du möchtest manchmal anders scheinen,
und greifst gekonnt zur Hinterlist,
...
1997 Auf die Palme 16.06.15
Vorschautext:
Man kann mich auf die Palme bringen,
und das ist echt ein Trauerspiel.
Ein Loblied kann ich nicht mehr singen
und mir fehlt Wasser unterm Kiel.

Ich bin genervt und angeschlagen.
Nichts gutes hat man mit mir vor.
Die Wut im Bauch liegt mir im Magen,
es fehlt mir jeglicher Humor.

Wer holt mich von der Palme runter?
Ein Schwindel hat mich schon erfasst.
...
1996 Befreundet sein 15.06.15
Vorschautext:
Du teilst mit mir die schönen Stunden
und lotst mich aus der Einsamkeit.
Wir sind befreundet, eng verbunden,
und so erübrigt sich ein Streit.

Man spricht sich vieles von der Seele,
erzählt von ihr und auch von ihm.
Wir schnattern los aus voller Kehle,
das halte ich für legitim.

Es trennen uns natürlich Welten,
doch in der Suppe fehlt kein Salz.
...
1995 Das Wesentliche 14.06.15
Vorschautext:
Das Wesentliche nicht vergessen
mein Vorsatz für das neue Jahr.
Am besten niemals 'Kräfte messen',
denn das bedeutet stets Gefahr.

Für kleine Gesten 'Danke sagen',
denn davon werde ich geprägt.
Die großen Sprüche hinterfragen,
und alles das, was mich bewegt.

Bei meinem Leisten will ich bleiben,
nur das allein hat Hand und Fuß,
...
1994 Nur ein Fadenschein 13.06.15
Vorschautext:
Du führst dich selber hinters Licht,
und liebst nur deinen Fadenschein.
Die Wahrheit fällt nicht ins Gewicht,
du hältst nicht viel vom reinen Wein.

Du badest nur in deinem Leid,
und keiner macht dir etwas recht.
Du klagst zu jeder Tageszeit.
Es geht dir immer furchtbar schlecht.

Um dich dreht sich die ganze Welt,
doch laut erklingt dein Wehgeschrei.
...
1993 Die Kontrolle verloren 12.06.15
Vorschautext:
Verloren hat man die Kontrolle,
und oft verliert man sein Gesicht.
Für viele spielt das keine Rolle,
das gleicht dem Hafer, der uns sticht.

Verloren wurde Malz und Hopfen,
die unverschämte Heuchelei,
die wird uns auf die Schulter klopfen,
und dann so tun, als ob nichts sei.

Das Portemonnaie hat man verloren,
weiß Gott, das ist bedauernswert,
...
1992 Ein bestätigter Verdacht 11.06.15
Vorschautext:
Ins Fäustchen hat man sich gelacht.
Es war zu früh, so will mir scheinen,
bestätigt hat sich mein Verdacht.
Wer lauthals lacht, wird demnächst weinen.

Man hat uns erst aufs Kreuz gelegt,
die Häme war davon begeistert,
es hat sie nämlich tief bewegt
und was sie wollte auch gemeistert.

Der Hinterhalt nicht lupenrein,
den Lorbeer hat er nicht errungen,
...
1991 Oasien 10.06.15
Vorschautext:
Oasien liegt in weiter Ferne,
es tummelt sich am Palmenstrand,
und es betrachtet nachts die Sterne,
und es malt Engel an die Wand.

Nur selten liegt es um die Ecke,
man sucht es oft im Pinienhain,
doch manchmal bleibt man auf der Strecke
trotz freier Sicht und Sonnenschein.

Man fragt sich, wo ist es zu finden,
die Antwort hat man nie parat.
...
1990 Aus allen Wolken 09.06.15
Vorschautext:
Wenn man aus allen Wolken fällt,
und wenn die Sonne nicht mehr scheint,
wenn eine Freundschaft nicht mehr hält,
wenn unser Kummer in uns weint.

Wenn uns nur Böses widerfährt,
wenn keiner uns zur Seite steht,
wenn sich die Hoffnung nicht bewährt,
und wenn kein Hahn mehr nach uns kräht.

Wenn die Gemütsverfassung schwankt,
wenn man uns Pflichten auferlegt,
...
1989 Nie Öl ins Feuer gießen 08.06.15
Vorschautext:
Man soll nie Öl ins Feuer gießen,
um damit Krisen zu entfachen,
sonst muss man später bitter büßen,
und dann vergeht uns bald das Lachen.

Den Frieden soll man nicht gefährden,
sich aber dennoch wacker schlagen.
Um ein zufriedner Mensch zu werden,
soll man durchdachte Schritte wagen.

Vor Wut auf einen Tisch zu hauen,
das soll man lieber unterlassen,
...
1988 Luxusgüter 07.06.15
Vorschautext:
Man hat genug und will noch mehr,
auf Luxusgüter macht man Jagd.
Der hohe Preis ist sekundär,
ein Bankkredit ist angesagt.

Man träumt in einer Sommernacht
in einem Zelt am Baggersee
von einer großen Segeljacht
am Fischerdorf von Saint Tropez.

Man setzt sich selber unter Druck,
statt kleckern wird nur noch geklotzt.
...
1987 Ein Streit entwickelt sich 06.06.15
Vorschautext:
Die Liebe liegt sich in den Haaren
und es entwickelt sich ein Streit.
Das sollte man sich besser sparen,
denn äußerst kostbar ist die Zeit.

Man hat sich mächtig in der Wolle,
und man wirft nach und vieles vor,
verloren wird die Selbstkontrolle,
geschossen wird ein Eigentor.

Man will verwunden und verletzen,
in Rage kommt die blinde Wut,
...
1986 Verkorkst 05.06.15
Vorschautext:
Es ist nicht gut um dich bestellt.
"Verkorkst", so sagst du "ist mein Leben".
Du haderst mit der ganzen Welt,
und dann beschließt du aufzugeben.

Das eine ist ganz offenbar,
du hast genug von den Problemen,
und du machst mir verständlich klar,
du willst sie nicht in Angriff nehmen.

Den Kopf, den steckst du in den Sand,
man wird dich in den Hintern treten,
...
1985 Bipolar 04.06.15
Vorschautext:
Mein Leben verläuft bipolar.
Mal himmelhoch, mal tief betrübt.
Mal ist es einfach wunderbar,
und mal macht es sich unbeliebt.

Mein Leben schenkt mir Zeit und Raum.
Mal fliehe ich ins Schneckenhaus.
Dann wieder ist es wie ein Traum,
ich wachse über mich hinaus.

Mein Leben kennt das wahre Glück,
und findet sich im Jammertal.
...
1984 Ein Hinterhalt 03.06.15
Vorschautext:
Man hat mit dir nichts Gutes vor.
Ein Hinterhalt führt meist zum Schaden.
Man haut dich kräftig übers Ohr.
'Pass bitte auf!' wird dir geraten.

Man übersieht oft die Gefahr.
In Sicherheit wird man sich wiegen.
Nur schemenhaft nimmt man noch wahr,
am Ende wird man unterliegen.

Man lullt uns gern mit Worten ein,
und Milch und Honig lässt man fließen.
...
1983 Dem Schicksal entrinnen 02.06.15
Vorschautext:
Dem Schicksal kann man nicht entrinnen,
das wurmt die meisten ungemein.
Auch das 'Noch mal von vorn beginnen',
kann sicher nie die Lösung sein.

Natürlich kann man sich beklagen,
doch jeder weiß, dass das nichts bringt,
denn jeder muss sein Päckchen tragen,
weil uns das Schicksal dazu zwingt.

Oft ist es ratsam hinzunehmen,
ein sturer Kopf bewirkt nicht viel.
...
1982 Ein Auf und Ab 01.06.15
Vorschautext:
Ein Auf und Ab bestimmt das Leben,
mal Trostpreis und mal Hauptgewinn,
auch Niederlagen wird es geben,
und es heißt oft 'Der Wurm ist drin.'

Man lernt dazu und bleibt ein Laie,
das Leben unberechenbar.
Man kriegt nicht alles auf die Reihe,
doch manchmal werden Wunder wahr.

Mal sind wir oben und mal unten.
Man stößt auf Beifall auf Kritik,
...
1981 Man ist sich uneins 31.05.15
Vorschautext:
Man ist sich uneins, es gibt Streit,
dann wird das Kriegsbeil ausgegraben.
Man zeigt sich stark und kampfbereit,
und man wird keine Nachsicht haben.

Der Gegner wehrt sich vehement,
denn schließlich ist er nicht aus Pappe.
Sein Wutanfall ist bald präsent,
und dann gibts auf die eigne Kappe.

Man steht gehörig unter Dampf,
und widmet sich dem Kräfte messen,
...
1980 Sei auf der Hut 30.05.15
Vorschautext:
Ein Unglück hat dich im Visier,
und das führt sicher nicht zum Guten.
Kein Weggefährte steht zu dir,
sei auf der Hut, sonst musst du bluten.

Es spricht mit dir nicht Tacheles
und fackelt, aber selten lange.
Und äußerst kurz ist der Prozess,
die Bosheit nimmt dich in die Zange.

Du denkst sofort an Zahn um Zahn,
dein Unglück wird das nicht begrüßen,
...
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