Frei von Schuld

Ein Gedicht von Roman Herberth
Wohl jeder hat so seine Schwächen
und keiner von uns ist perfekt.
Das kann sich in der Zukunft rächen,
ein Unding, was uns gar nicht schmeckt.

Von uns ist keiner ohne Makel,
so äußert sich ein Kennerblick.
Verhängnisvoll ist ein Debakel,
im Anschluss hagelt es Kritik.

Zu fehlern ist uns angeboren,
geprägt wird unser Lebenslauf.
Man bleibt davon nicht ungeschoren.
Fast jeder regt sich deshalb auf.

Wer frei von Schuld ist, ohne Sünde,
mit einem Herzen lupenrein,
nur der allein hat gute Gründe,
zu werfen mit dem spitzen Stein.

Das eine kann ich garantieren,
ich gehe jede Wette ein,
und werde sie auch nicht verlieren,
wohl keiner wirft den ersten Stein.

Informationen zum Gedicht: Frei von Schuld

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04.03.2015
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